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Mostviertler Bauern - Helmut Scharner

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: ‎ Gmeiner-Verlag, 1. Auflage (9. Juli 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839208939
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839208939
    • Genre: Regionalkrimi, Krimi
    • Reihe: ja - Band 7 um Kommissar Brandner


Gmeiner Kurzbeschreibung:
Die Mostviertler Alm feiert Jubiläum! Eigentlich ein Grund zum Feiern, doch als Elisabeth Wagner als Funktionärin des Bauernbundes eine Festrede hält, bricht der Zorn der Landwirte über sie herein. Der anwesende Landeshauptmann springt Elisabeth zur Seite, aber als tags darauf ihre Leiche medienwirksam in einer Kuhtränke entdeckt wird, sieht er rot. Major Brandner und Inspektorin Lindner kämpfen auf dem Land nicht nur mit wortkargen Zeugen, sondern vor allem mit Druck von oberster Stelle. Als ein weiteres Verbrechen öffentlich ausgeschlachtet wird, beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nachdem ich erst vor kurzem bei der Premieren-Lesung *klick* von Helmut Scharner zu "Mostviertler Bauern" war, musste natürlich auch der bereits siebente Band rund um Major Brandner gelesen werden.

Dieses Mal sind wir im süd-östlichsten Teil des Mostviertels, welches bisher eher ein Stiefkind in den Vorgängerbänden war. Im Mittelpunkt steht die Voralpen-Region rund um Lilienfeld. Die Mostviertler Alm in Türnitz  feiert 50-jähriges Jubiläum. Nicht nur die örtlichen Funktionäre, die Blasmusikkapelle und der Bauernbund ist anwesend, sondern sogar der Landeshauptmann Gerhard Lehner. Er ist es auch, der der Funktionärin des Bauernbundes, Elisabeth Wagner, zur Seite steht, als es bei ihrer Rede zu bösen Zwischenrufen kommt. Die Landwirte sind über Kürzungen und dem neuen Freihandelsabkommen der EU erbost. Es kommt zu einem Eklat. Nur Stunden später wird Elisabeth Wagner von der Bergläuferin und Influencerin Tina Eder tot in einer Kuhtränke aufgefunden....

Major Brandner und Annika Lindner werden zum Tatort gerufen. Die Spuren nach dem Fest sind unzählig und Feinde scheint Elisabeth Wagner unter den hiesigen Bauern genug zu haben. Diese halten jedoch eisern zusammen. Zusätzlich erschwerend ist die Nähe der Toten zum Landeshauptmann, der ebenfalls Druck auf die Ermittler ausübt.
Ein weiteres Problem stellt Tina Eder dar. Sie sieht in ihrem Video, der den Fund der Leiche zeigt, eine einmalige Chance ihre Reichweite drastisch zu erhöhen. Sie möchte nicht mehr mit ihrem Mann den Gasthof führen und undankbare Gäste bedienen, sondern mit ihren Videos Geld verdienen. Wird sie ihre Moral über Bord werfen und das Video online stellen? 

Ich mag die beiden Ermittler Leo Brandner und Annika Lindner. Vor allem Annika, die etwas ungewöhnliche Kollegin von Brandner mit der tätowierten Rose auf dem Kopf, bringt wieder frischen Wind in die Geschichte. Während ihre Lebensgefährtin Nina ein Auslandssemester in Stockholm angetreten ist, fühlt sich Annika einsam und stürzt sich in den Kriminalfall. Verdächtige gibt es mehr als genug und der Druck von oben ist diesmal gewaltig. Während Brandner die Bauern besucht und zu verhören versucht, widmet sich Annika dem Umfeld von Elisabeth Wagner, deren Tochter Anna und Wagners Büro in der Bezirksbauernkammer. Und dann passiert ein weiterer Mordanschlag....

Der Regionalkrimi ist spannend und facettenreich. Als Mostviertlerin gefällt mir an dieser Reihe natürlich das Lokalkolorit sehr. Immer wieder kenne ich einige der Schauplätze - manchmal mehr, manchmal weniger - wobei es auf die Region in der Brandner und Lindner ermitteln, ankommt. Die Charaktere sind mir bereits ans Herz gewachsen und wirken authentisch. Das Privatleben der beiden Ermittler ist zwar präsent, wird aber nur am Rande behandelt, was ich gut finde.
An den Kapitelanfängen stehen wieder Ort und Datum, damit man als Leser weiß, wo die Ermittlungen gerade stattfinden und Brandner und Lindner sich aufhalten.

Wie immer habe ich fleißig mitgeraten, aber meine Ideen oft wieder verworfen. Zum Ende hin gibt es einige unerwartete Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Die Reihe wird mit jedem weiteren Band immer stärker. Die Auflösung fand ich sehr gelungen.

Fazit:
"Mostviertler Bauern" ist ein typischer Ermittlerkrimi, der diesmal in den Voralpen um Lilienfeld spielt und mich sehr gut unterhalten hat. Spannend mit überraschenden Wendungen und einer gelungenen Auflösung.


Die Mostviertel-Reihe:
  1. Mostviertler *Rezi*
  2. Mostschlinge  *Rezi*
  3. Mostviertler Jagd  *Rezi*
  4. Mostbarone  *Rezi*
  5. Mostviertler Grafen  *Rezi*
  6. Mostviertler Kaiserin  *Rezi*
  7. Mostviertler Bauern
 

[Lesung] Helmut Scharner liest aus "Mostviertler Bauern"

 Hallo liebe Bücherwürmer!

Dieses Jahr war ich tatsächlich erst im Juli bei meinen ersten Lesungen und dann gleich zwei Tage nacheinander.

Den Anfang machte Helmut Scharner mit seinem siebenten Mostviertler Krimi. Gemeinsam mit der lieben Nicole von "Zeit für neue Genres" war ich am 17. Juli bei der Premieren-Lesung im Thalia Amstetten. Für Nicole und mich sind das schon richtige "Pflichttermine" geworden und wir sind auch schon kleine Scharner-Groupies. Auf jeden Fall freue ich mich jedes Mal, dass ich Nicole treffen kann und wir uns über unsere Bücherliebe unterhalten können.


Kurz zum Inhalt:

Die Mostviertler Alm feiert Jubiläum! Eigentlich ein Grund zum Feiern, doch als Elisabeth Wagner als Funktionärin des Bauernbundes eine Festrede hält, bricht der Zorn der Landwirte über sie herein. Der anwesende Landeshauptmann springt Elisabeth zur Seite, aber als tags darauf ihre Leiche medienwirksam in einer Kuhtränke entdeckt wird, sieht er rot.
Major Brandner und Inspektorin Lindner kämpfen auf dem Land nicht nur mit wortkargen Zeugen, sondern vor allem mit Druck von oberster Stelle. Als ein weiteres Verbrechen öffentlich ausgeschlachtet wird, beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit.

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Die Lesung war gut besucht und man merkte, dass viele sich für die Krimis aus der eigenen Region interessieren.



Helmut Scharner erzählte etwas über die Entstehungsgeschichte dieses siebenten Teiles und er hat uns auch verraten, dass Band acht bereits fertig geschrieben ist. 
Interessanter Weise wusste er nicht, wo das abgebildete Bauernhaus am Cover steht, aber eine Besucherin konnte es ihm und uns tatsächlich sagen.

ich, Helmut Scharner und Nicole

Viele Regionalkrimis lese ich nicht mehr, aber die rund um meine Heimat (Mostviertel, Wachau) sind Pflicht. Habt ihr Krimis, die in eurer Gegend spielen?



[Lesung] Helmut Scharner liest aus "Mostviertler Tänzerin"

 Hallo meine Bücherwürmer!

Und weiter geht es mit den Lesungen in meiner Umgebung. Es sind zwar meistens dieselben Autor:innen, die im Umkreis von cirka 50 km von mir Lesungen abhalten, aber manchmal ist auch jemand dabei, den ich noch nicht persönlich kenne.

Mein heutiger Bericht zeigt aber einen Autoren, den Nicole von "Zeit für neue Genres" und ich schon seit seinem ersten Mostviertler Krimi "begleiten". Und so war es selbstverständlich, dass wir auch bei der Präsentation seines neuesten Krimis dabei sein mussten. Dabei hätten wir es diesmal fast nicht mitbekommen....

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Im Thalia Amstetten las Helmut Scharner aus "Mostviertler Tänzerin", seinem zweiten Band aus der Reihe rund um Inspektorin Stefanie Leitner

Kurz zum Inhalt:

In einem beschaulichen Wäldchen in Sankt Georgen am Ybbsfelde wird die rumänische Stripperin Estera erschossen aufgefunden. Inspektorin Stefanie Leitner und die örtliche Polizeiinspektionsleiterin stehen vor einem komplexen Fall. Eine Mitbewohnerin der Ermordeten gerät schnell ins Visier der Ermittlungen. Doch im undurchsichtigen Geflecht aus Stripclub-Geheimnissen und eifersüchtigen Intrigen ist nichts, wie es scheint. Eine Kollegin des Opfers gerät unter Verdacht, doch ihre Enthüllungen führen nur zu weiteren Verdächtigen. Ein Baumeister behauptet, Estera sei ihm verfallen gewesen, während der Clubbetreiber beschuldigt wird, sie nicht aus dem Club gelassen zu haben. »Eher bringe ich sie um«, soll er gesagt haben. Doch wer spricht hier die Wahrheit? Mit einer Vielzahl von Verdächtigen und undurchsichtigen Motiven stehen Leitner und ihr Team vor einem Rätsel: Wer ist wirklich für den Tod von Estera verantwortlich?

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Eine Rezension gibt es dazu noch nicht, weil ich erst den ersten Band seiner anderen Reihe lesen muss, während ich bei seiner Hauptreihe aus dem Gmeiner Verlag up-to-date bin.


Obwohl sowohl Nicole, als ich bei Thalia angegeben haben, dass wir informiert werden möchten, wenn es Veranstaltungen in unserer Nähe gibt, haben wir beide keine Informations-Email erhalten. Zufällig habe ich Helmut Scharner auf Instagram seine Lesung ankündigen gesehen und habe sofort Nicole kontaktiert. Gott sei Dank hatte sie diesmal auch Zeit =)

 
Helmut Scharner im Vordergrund, dahinter einige seiner Werke, die aufgebaut wurden und rechts beim Lesen aus seinem Buch. Alle Sitzplätze waren besetzt und die Besucher wieder begeistert.
 

Und ich habe einen weiteren signierten Scharner in meinem Regal stehen =)

Und meine nächste Lesung wird dann tatsächlich meine erste Lesung mit Beate Maly sein und darauf freue ich mich ganz besonders!



[Lesung] Helmut Scharner liest aus "Mostviertler Kaiserin

 Hallo liebe Bücherwürmer!

Meine zweite Lesung in diesem Quartal habe ich gemeinsam mit der lieben Nicole von "Zeit für neue Genres" besucht. Es ist bereits das fünfte Mal, dass wir bei einer Lesung von Helmut Scharner dabei waren. Der Autor kommt aus dem Mostviertel und schreibt über das Mostviertel - unserer beider Heimat. 

Die Lesung fand diesmal im Rathaussaal Amstetten statt und es war richtig gut besucht! Helmut Scharner wird nun langsam immer bekannter und seine Regionalkrimis werden immer besser. Man merkt richtig seine schriftstellerische Entwicklung!

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Kurz zum Inhalt:

Mai im Mostviertel: Im Garten der Schallaburg wird die Skikaiserin Simone Schnell nach einer Modenschau tot aufgefunden - erdrosselt mit einer Dirndlschürze. Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere hatte die berühmte Sportlerin mit zwei Jugendfreundinnen ein modernes Trachtenlabel gegründet. Rasch rückt die Modekonkurrenz ins Visier der Ermittlungen, doch auch ehemalige Teamkollegen und Familienmitglieder neideten der jungen Frau den Erfolg. Der Fall ist von höchster Brisanz, und als ein zweiter Mord geschieht, geraten Major Brandner und Inspektorin Lindner gehörig unter Druck.


meine Rezension

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Zum Fotografieren war es im Rathaussaal leider nicht so optimal und mein altes Handy gehört nun wirklich bald mal ausgetauscht.


 Hier wird bereits fleißig signiert....

 

und Nicole hat noch schnell ein Foto von Helmut Scharner und mir geschossen.

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Und mein Instagram Foto zeige ich euch auch noch schnell, denn da könnt ihr noch zwei Karten von der Schallaburg sehen, damit ihr eine Vorstellung vom Terrakottenhof und der Burg habt.

Auch meine nächste Lesung behandelt einen Regionalkrimi aus der Umgebung (Wachau). Seid gespannt!



Mostviertler Kaiserin - Helmut Scharner

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: ‎ Gmeiner-Verlag; 2024. Edition (14. Februar 2024)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839206324
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839206324
    • Genre: Regionalkrimi
    • Reihe: ja - Band 6 um Kommissar Brandner


Gmeiner Kurzbeschreibung:
Mai im Mostviertel: Im Garten der Schallaburg wird die Skikaiserin Simone Schnell nach einer Modenschau tot aufgefunden - erdrosselt mit einer Dirndlschürze. Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere hatte die berühmte Sportlerin mit zwei Jugendfreudinnen ein modernes Trachtenlabel gegründet. Rasch rückt die Modekonkurrenz ins Visier der Ermittlungen, doch auch ehemalige Teamkollegen und Familienmitglieder neideten der jungen Frau den Erfolg. Der Fall ist von höchster Brisanz, und als ein zweiter Mord geschieht, geraten Major Brandner und Inspektorin Lindner gehörig unter Druck.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Helmut Scharners neuer Mostviertel Krimi spielt wieder unmittelbar vor meiner Haustür. Diesmal wird auf der - von mir fünf Kilometer entfernten - Schallaburg gemordet. Ob ich bei meinem nächsten Besuch dort besonders vorsichtig sein muss?

"Mostviertler Kaiserin" ist der sechste Fall von Kommissar Brandner, der jedoch auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände gelesen werden kann.
Nach der aktiven Rennkarriere als Skifahrerin hat Simone Schnell gemeinsam mit ihren Jugendfreundinnen Alexandra und Martina das Trachten-Modelabel "Schnell und chic" gegründet. Während sie, die berühmte Skikaiserin, das Gesicht des Labels und für das Marketing zuständig ist, ist Alexandra Lanz Geschäftsführerin und erledigt alles Finanzielle. Martina Herzog ist die Designerin der modernen Trachten. Die Modenschau im Terrakottenhof des Renaissance-Schlosses Schallaburg soll ihre Kollektion bekannter machen und ins rechte Licht rücken. Doch nach der Vorführung wird die ehemalige Olympiasiegerin erdrosselt im Schlosspark aufgefunden. Tatwaffe: eine Dirndlschürze.

Major Brandner und seine junge Kollegin Annika Lindner werden zum Tatort gerufen. Die Aufregung ist groß! Die Presse sorgt für Wirbel und die Landeshauptfrau möchte eine möglichst schnelle Aufklärung des Mordes an der beliebten "Nationalheldin". Leopold und Annika geraten gehörig unter Druck, denn wirkliche Hinweise gibt es nicht. Die Liste der Verdächtigen ist dafür umso länger.
An erster Stelle steht "Bauer Trachten", die direkten Konkurrenten, die bereits Jahre in Amstetten ansäßig sind und nun in kurzer Entfernung von ihrem Geschäft den neuen Laden von "Schnell und chic" vor die Nase gesetzt bekommen. Es gibt aber auch die eine oder andere Kollegin aus dem ÖSV-Team, die Simone Schnell den Erfolg missgönnen könnte und selbst in den Ski-Olymp aufsteigen möchte...vorallem, wenn es ums Werbeeinnahmen geht. Außerdem gibt es da noch ihren Bruder Andreas, der sich ihr gegenüber zurückgesetzt fühlt und das Geld, welches ihre Eltern in Simones Skikarriere gesteckt haben, zurückhaben möchte.

Helmut Scharner hat, mit der nun zum zweiten Mal eingesetzten Annika Lindner, eine großartige Partnerin für Major Brandner erschaffen. Die auffällige Kollegin, mit ihrer tätowierten Rose am Kopf und der schwarzen Kleidung, ist erfrischend und hat etwas andere Ermittleransätze als Brandner. Ihre Figur ist sehr bildhaft und lebendig dargestellt und vermittelt den jungen Typ Frau, die sich nichts mehr gefallen lässt. Brandner, Familienvater von zwei Töchtern im Teenageralter, tut dies sichtlich gut.

Die von mir des öfteren kritisierten Gedankengänge der Ermittler, die in kursiver Schrift zu lesen sind, sind etwas eingeschränkt worden, was mir wesentlich besser gefällt.
Die wechselnden Perspektiven und die getrennt geführten Ermittlungen sorgen ebenfalls für Spannung und Dynamik.

An jeden Kapitelanfang steht das Datum und der jeweilige Ort, denn Brandner und Lindner sind in einigen Teilen des Mostviertels unterwegs. So kann man ihnen immer folgen und als Mostviertlerin kenne ich natürlich auch alle Locations, was es für mich noch interessanter macht.

Fazit:
Ein spannender Regionalkrimi unweit meiner Heimat, der zum Miträtseln einlädt. Die Regionalkrimis des Autors werden meiner Meinung immer besser und ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Brandner und Lindner.

Die Mostviertel-Reihe:

  1. Mostviertler *Rezi*
  2. Mostschlinge  *Rezi*
  3. Mostviertler Jagd  *Rezi*
  4. Mostbarone  *Rezi*
  5. Mostviertler Grafen

[LESUNG] Helmut Scharner liest aus "Mostviertler Grafen"

 Hallo meine Bücherwürmer!

Im Februar durfte ich bereits zum vierten Mal an einer Lesung von Helmut Scharner teilnehmen. Gemeinsam mit der lieben Nicole von "Zeit für neue Genres" war ich im Thalia Amstetten. Helmut Scharner las aus dem fünften Band seiner Mostviertel Reihe und man bemerkte, dass er langsam immer bekannter wird. Die Lesung war sehr gut besucht.
Nicole und ich waren eine halbe Stunde vor Lesungsbeginn an Ort und Stelle und es waren schon einige Fans da. Bis es soweit war, mussten sogar noch weitere Sessel aufgestellt werden. 

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Kurz zum Inhalt:

Mostviertel, Niederösterreich: Beim Schautriften im Mendlingtal wird ein lebloser Körper im Wasser entdeckt, zermalmt von Baumstämmen. Doch der Mann wurde zuvor mit einem geschmiedeten Nagel erstochen. Es handelt sich um den „Schmiedepapst“ Gottfried Lugbauer, eine angesehene Persönlichkeit der Mostviertler Eisenstraße. Der Kreis der Verdächtigen lässt sich rasch auf die Teilnehmer seiner Schmiedekurse eingrenzen. Doch auch Lugbauers Konkurrenz profitiert von seinem Ableben. Als ein weiterer Mord geschieht, beginnt für Major Brandner ein Wettlauf gegen die Zeit.

meine Rezension

Diesen fünften Band kann man ohne weiteres auch ohne Vorkenntnisse der ersten vier Bände lesen.
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Der Thalia in Amstetten ist klein, aber wirklich fein und die Angestellten geben sich große Mühe.

 Helmut Scharner liest hier aus "Mostviertler Grafen". Auch diesmal war alles top vorbereitet und jede Menge Zuhörer lauschten seinen Worten.

Der Autor beim Signieren

Und die glücklichen Bloggerinnen mit ihren signierten Büchern

Natürlich haben wir dann noch länger geplaudert, denn der Autor kennt uns mittlerweile schon sehr gut =)

Und nun freue ich mich auf eine weitere Lesung in dieser Woche.



Mostviertler Grafen - Helmut Scharner

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Taschenbuch: 299 Seiten
    • Verlag: ‎ Gmeiner-Verlag; 2023. Edition (8. Februar 2023)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 383920397X
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839203972
    • Genre: Krimi, Regionalkrimi
    • Reihe: ja - Band 5 der Mostviertler Reihe



Gmeiner Kurzbeschreibung:
Mostviertel, Niederösterreich: Beim Schautriften im Mendlingtal wird ein lebloser Körper im Wasser entdeckt, zermalmt von Baumstämmen. Doch der Mann wurde zuvor mit einem geschmiedeten Nagel erstochen. Es handelt sich um den „Schmiedepapst“ Gottfried Lugbauer, eine angesehene Persönlichkeit der Mostviertler Eisenstraße. Der Kreis der Verdächtigen lässt sich rasch auf die Teilnehmer seiner Schmiedekurse eingrenzen. Doch auch Lugbauers Konkurrenz profitiert von seinem Ableben. Als ein weiterer Mord geschieht, beginnt für Major Brandner ein Wettlauf gegen die Zeit.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

 Man kann diesen fünften Band unabhängig von den anderen Bänden lesen

Meine Meinung:
Als Mostviertlerin war ich natürlich sehr auf den fünften Band von Helmut Scharner gespannt. Band 1-3 sollte man der Reihenfolge nach lesen, da sie zusammenhängen. Band 4 und 5 sind jedoch auch alleinstehend sehr gut lesbar und abgeschlossen.

Im wunderschönen Mendlingtal und entlang der Eisenstraße, wo einst Schmiede, Köhler und Holzfäller arbeiteten, kann man heute auf spannende Zeitreise gehen. Dazu lädt Schmiedepapst Gottfried Lugbauer ein. Er veranstaltet einen Schmiedekurs im Mendlingtal und wird am zweiten Tag des Kurses beim Schaudriften als Leiche zwischen den Baumstämmen gefunden. Ein Unfall? Nein! Bei näherer Untersuchung wird die Mordwaffe schnell gefunden. Es ist ein selbstgeschmiedeter Nagel, der den Tod des Schmiedepapstes herbeigeführt hat.

Major Brandner und seine neue Kollegin Annika Lindner werden auf den Mordfall angesetzt. Mit Annika hat Brandner eine etwas spezielle Kollgin bekommen. Mit schwarzer Kleidung, teilweise abrasierten Haaren mit Tattoo am Kopf, enstpricht sie kaum dem Bild einer Polizistin, was allerdings auch Vorteile bringen kann. Zudem ist sie direkt und nicht auf den Mund gefallen.
Verdächtige sind schnell gefunden und der Fall soll natürlich so schnell wie möglich gelöst werden. Doch dann passiert ein zweiter Mord und es ist Annika, die dem Täter auf die Spur kommt.....

In "Mostviertler Grafen" wird akribisch ermittelt, aber auch das Privatleben von Brandner und Lindner kommt nicht zu kurz, wobei diesmal mehr Linder im Fokus steht. Als Leser rätselt man sehr gerne mit und hat seine eigenen Vermutungen.

Die Kapitel sind kurz gehalten. Am Kapitelanfang findet man Ort, Datum und Uhrzeit. Der Autor wechselt zwischen der Gegenwart im Oktober und Rückblenden aus dem Juni. Dabei erfahren wir einige Details zum Schmiedefest "Ferraculum" in Ybbsitz. Die Gegend entlang der Eisenstraße wird sehr bildhaft dargestellt und gibt dem Regionalkrimi viel Lokalkolorit.

Der Schreibstil ist atmosphärisch, dialoglastig und lässt sich flüssig lesen. In kursiver Schrift sind wieder Brandners Gedanken eingefügt. Diesmal waren sie wieder besser dosiert, als bei "Mostbarone", wo sie mich zu sehr vom Kriminalfall ablenkten.
Die wechselnden Perspektiven und die getrennt geführten Ermittlungen sorgen für Spannung und Dynamik.

Zum Ende hin gewinnt der Krimi an Fahrt und es gibt ein spannendes Finale. Einziges Manko: Die Bücher werden immer dünner...

Fazit:
Mit "Mostviertler Grafen" hat uns Helmut Scharner ein weiteres Stück Mostviertel näher gebracht und uns in die Schmiedekunst eingeführt. Ein spannender Regionalkrimi, der zum Miträtseln einlädt und mich gut unterhalten hat. 

Vielen Dank an den Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar!

  Die Mostviertel-Reihe:

  1. Mostviertler *Rezi*
  2. Mostschlinge  *Rezi*
  3. Mostviertler Jagd  *Rezi*
  4. Mostbarone  *Rezi*
  5. Mostviertler Grafen

[LESUNG] Helmut Scharner liest aus "Mostbarone"

Hallo ihr lieben Bücherwürmer!

Im März war ich bei zwei Lesungen und über die zweite muss ich euch erst erzählen.
Begleitet hat mich wieder die liebe Nicole von Zeit für neue Genres. Bereits zum dritten Mal besuchten wir gemeinsam eine Lesung von Helmut Scharner, der im Thalia Amstetten aus seinem neuen Regionalkrimi "Mostbarone" las.
Da wir beide aus dem Mostviertel kommen und Nicole noch näher an den im Buch genannten Orten wohnt, ist es ein richtiges Heimspiel für sie.

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Kurz zum Inhalt:
Mostviertel, Niederösterreich: Franz Haider, Primus des Vereins Mostbarone, liegt erschlagen vor seinem Mostheurigen. Als Tatwaffe wurde die Mostflasche eines Konkurrenten verwendet, der die Tat vehement abstreitet. Major Brandner findet heraus, dass der Ermordete sich in seinem Amt als Vereinsprimus nicht nur Freunde gemacht hat und obendrein eine Affäre hatte. Die Zahl der Verdächtigen wächst, doch konkrete Beweise fehlen. Da stellt ein weiterer Mord die bisherigen Ermittlungen auf den Kopf …

meine Rezension


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Diesen vierten Krimi von Helmut Scharner kann man alleinstehend lesen, die drei Vorgänger eher nicht, denn sie hängen auch inhaltlich zusammen.
Wer also den Autor gerne kennenlernen möchte, sollte zuerst zu "Mostbarone" greifen

Für ein gemütliches Ambiente sorgten die Damen von Thalia Amstetten und auch einige Mostbarone, die bei der Lesung anwesend waren und ihre Most Spezialitäten zur Verkostung anboten. Sehr lecker kann ich nur sagen


Zum Abschluss wurden natürlich auch unser Bücher signiert....

.......und danach noch eine Weile mit dem Autor geplaudert, der uns mittlerweile
schon gut kennt =)

Mostbarone - Helmut Scharner

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Taschenbuch: 316 Seiten
    • Verlag: ‎ Gmeiner-Verlag; 2022. Edition (9. Februar 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839201810
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839201817
    • Genre: Regionalkrimi, Krimi


Gmeiner Kurzbeschreibung:
Mostviertel, Niederösterreich: Franz Haider, Primus des Vereins Mostbarone, liegt erschlagen vor seinem Mostheurigen. Als Tatwaffe wurde die Mostflasche eines Konkurrenten verwendet, der die Tat vehement abstreitet. Major Brandner findet heraus, dass der Ermordete sich in seinem Amt als Vereinsprimus nicht nur Freunde gemacht hat und obendrein eine Affäre hatte. Die Zahl der Verdächtigen wächst, doch konkrete Beweise fehlen. Da stellt ein weiterer Mord die bisherigen Ermittlungen auf den Kopf …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Man kann diesen vierten Band  (im Gegensatz zu den Vorgängerbänden) unabhängig von den ersten drei Bänden lesen

Meine Meinung:
Mit "Mostbarone" schickt Helmut Scharner den aus den Vorgängerbänden bereits bekannten Kommissar Brandner vom LKA Niederösterreich, zu einem Mord nach Neuhofen an der Ybbs. In der Zwischenzeit wurde Brandner vom Kommissar zum Major befördert.
Diesmal geht es sprichwörtlich um den Most, der im niederösterreichischen Mostviertel, in dem auch ich lebe, das "Nationalgetränk" ist. Naja, nicht ganz...es ist eigentlich die Mostbirne aus der man nicht nur den Most, sondern auch Fruchtsäfte, Edelmost, Schnaps, Birnen-Frizzante oder auch Essig herstellen kann. Diese Produkte werden von den Bauern bei Mostheurigen oder auch "Ab Hof" verkauft. Zu den ausgewählten Höfen, die ganz besonders gute Qualität liefern, gehören die Mostbarone. Und genau so einer liegt tot vor seinem Hof - erschlagen mit einer Mostflasche eines Konkurrenten. Der Tote ist noch dazu der Primus der Mostbarone, Franz Haider. Seine Frau verdächtigt sofort einen Kontrahenten, mit dem ihr Mann erst vor kurzem einen Streit hatte. Die Mordwaffe trägt zusätzlich noch das Logo des Bauern. Aber wäre das nicht zu offensichtlich?
Brandner erfährt, dass der Ermordete sich in seinem Amt als Vereinsprimus nicht nur Freunde gemacht hat und er scheint obendrein eine Affäre gehabt zu haben. Die Verdächtigen werden immer mehr und Brandner beginnt zu ermitteln....

Der Regionalkrimi spielt im Sommer 2020 und Helmut Scharner hat die Corona Pandemie ebenso in die Geschichte miteinfließen lassen, wie auch die Reisebeschrämkungen. Letztere bringen die geplante Urlaubsreise von Branders Familie gehörig durcheinander. Seine beiden Teenagertöchter wollten nach Mallorca ans Meer, doch nun ist Österreichurlaub angesagt. Im Westen und im oberösterreichischen Seengebiet gibt es so kurzfristig keine freien Zimmer mehr und so bucht Brandners Frau Eva eine Woche in einem Hotel mit Pferdegestüt unweit der Blindenmarkter Auseen. Sie ahnt nicht, dass ihr Mann genau in dieser Gegend ermittelt.

Ich bin gut in den Krimi eingestiegen und liebe es, wenn ich die Orte kenne, die der Autor im Buch beschreibt.  Nach dem ersten Mord geht es zuerst um Befragungen und um das Motiv. Man beginnt als Leser fleißig mitzuraten und stellt nacheinander seine eigenen Hypothesen auf. Die Handlung bewegt sich eher gemächtlich und beginnt nach den ersten 120 Seiten etwas zu schwächeln. Die Gedanken von Brandner und seiner Familie, die in kursiver Schrift dargestellt werden, haben mich eher im Lesefluss ausgebremst bzw. wurden mir zu oft eingesetzt. Das Privatleben des Majors und seiner Familie war mir diesmal zu präsent und hat leider die Ermittlungen in den Hintergrund gestellt. Doch ab der Mitte des Krimis beginnt die Geschichte langsam eine überraschende Wendung zu nehmen und wird immer spannender. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe den Rest in einem Rutsch durchgelesen.
Helmut Scharner gelingt es nach dem Durchhänger in der Mitte einige spannende Wendungen einzubauen. Der Krimi gewinnt an Fahrt und endet in einem tollen Showdown. Die Auflösung des Falles konnte mich auf jeden Fall überzeugen.

Schreibstil:
Helmut Scharner schreibt flüssig und sehr dialoglastig. Die Kapitel sind kurz gehalten und am Kapitelanfang findet man Ort, Datum und Uhrzeit. Es gibt auch Kapitel, die einige Wochen vor der Tat spielen und in Rückblenden erzählt werden. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik.
Der Regionalkrimi ist atmosphärisch und birgt viel Lokalkolorit. Leser, die nicht aus der Gegend kommen, erfahren zusätzlich mehr über die Herstellung von Most und über die Rituale rund um die Mostbarone. Einiges davon war auch mir neu ;) 

Fazit:
Ein eher gemächtlicher Regionalkrimi, der im letzten Drittel aber sehr an Fahrt aufnimmt und mit einem tollen Ende glänzt. Bis dahin empfand ich allerdings das Privatleben des Ermittlers als zu präsent. Als Mostviertlerin hat mir natürlich das Lokalkolorit sehr gefallen und ich freue mich auf weitere Krimis aus meiner Gegend.

Vielen Dank an den Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar!

[Lesung] Helmut Scharner liest aus "Mostviertler Jagd"

Hallo liebe Bücherwürmer!

Die erste Lesung im Oktober ist leider schon wieder vorüber.
Die liebe Nicole von Zeit für neue Genres und ich waren gemeinsam bei Thalia im Amstetten und haben zum zweiten Mal Helmut Scharner bei seiner Lesung besucht. Als Original Mostviertler mussten Nicole und ich natürlich wieder mit dabei sein =)

Kurz zum Inhalt:
Mostviertel, Niederösterreich. Ein Zwölfender liegt erschossen auf einer Waldlichtung - der jüngste Fall einer Serie von illegalen Abschüssen, die Kommissar Brandner vor ein Rätsel stellen. Er geht zunächst von einem Wilderer aus, bis auch Menschen dem Täter zum Opfer fallen. Außer einem Schuhabdruck und dem Kaliber der Tatwaffe gibt es keine brauchbaren Indizien. Brandner ermittelt unter Sportschützen und Jägern, nicht ahnend, dass seine Ermittlungen ihn auf die Spur alter Bekannter führen …

*hier* könnt ihr meine Rezension zum Buch lesen
Rezi zu Band 2 *klick* und Band 1 *klick
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War es das letzte Mal Band 2 seiner Mostviertel-Trilogie, aus die er vorlas, so hat er nun etwas über seinen Abschlussband bzw. über den Aufbau seiner Trilogie gesprochen. 

Hier seht ihr alle Mostviertel Bücher auf einem Platz vereint =)

Helmut Scharner beim Signieren meines Buches

Nach der Lesung gab es noch etwas Brot, Aufstriche und Original Mostviertler Most bevor wir im starken Regen zum Bahnhof liefen

Noch ein Beweisfoto von uns allen

Nun freue ich mich auf die nächste Lesung in Sankt Pölten am kommenden Freitag mit
Judith W. Taschler, die ich mit meiner Nichte besuchen werde.
Ich werde wieder berichten!



Mostviertler Jagd - Helmut Scharner

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Taschenbuch: 346 Seiten
    • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 2019 (14. August 2019)
    • ISBN-10: 3839225213
    • ISBN-13: 978-3839225219
    • Genre: Krimi, Regionalkrimi
    • Reihe: ja - Band 3 um Kommissar Brandner



Gmeiner Kurzbeschreibung:
Mostviertel, Niederösterreich. Ein Zwölfender liegt erschossen auf einer Waldlichtung - der jüngste Fall einer Serie von illegalen Abschüssen, die Kommissar Brandner vor ein Rätsel stellen. Er geht zunächst von einem Wilderer aus, bis auch Menschen dem Täter zum Opfer fallen. Außer einem Schuhabdruck und dem Kaliber der Tatwaffe gibt es keine brauchbaren Indizien. Brandner ermittelt unter Sportschützen und Jägern, nicht ahnend, dass seine Ermittlungen ihn auf die Spur alter Bekannter führen …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Im dritten und letzten Teil der Mostviertel-Trilogie rund um Kommissar Brandner und der Schuhfabrik Schuster sind wir wieder zurück in Waidhofen an der Ybbs bzw. Ybbsitz.
Leopold Brandner wurde nach seinem letzten, leider nicht so erfolgreichen Fall, vom BKA Wien zum LKA in Sankt Pölten strafversetzt. Nun pendelt er regelmäßig zwischen Wien, Sankt Pölten und Waidhofen hin und her und hält deswegen Ausschau nach einem Haus in der niederösterreichischen Landeshaupstadt. Doch seine drei Frauen sträuben sich hartnäckig und wollen nicht übersiedeln. Als in Waidhofen ein Wilderer sein Unwesen treibt, soll Brandner ermitteln. Nach menschlichen Leichen wird er nun zu tierischen gerufen...
Nach dem schrecklichen Wildererfall von Annaberg, bei dem es Tote gab, ist die Polizei in Alarmbereitschaft. Nach einigen illegalen Abschüssen steht Brandner dann doch vor einer menschlichen Leiche im Wald. Außer einem Schuhabdruck und dem bereits bekannten Projektil gibt es keinerlei Spuren. Hat der Wilderer den Toten überrascht oder war es ein geplanter Mord?

Hans Meyer hat zwar im letzten Fall den Serientäter ausgeschaltet, jedoch seine Freundin Juliane verloren und schwört Rache. Seine Schwester Resi hat den Überfall noch immer nicht verkraftet und sucht Trost im Alkohol. Aus der hoffnungsvollen Musical Darstellerin ist ein psychisches Wrack geworden.

Leo Brandner gerät von seinem Vorgesetzten unter Druck. Die Spuren sind minimal und die Lösung meilenweit entfernt. Zusätzlich bremst ihm der lange Arbeitsweg und die Weigerung seiner Damen nach Sankt Pölten umzuziehen.

Obwohl es sich hier um den dritten Teil einer Trilogie handelt, kann Mostviertler Jagd auch alleinstehend gelesen werden, denn der Autor erinnert immer wieder an die Fälle in den Vorgängerbänden. Trotzdem empfehle ich wieder die Bücher der Reihe nach zu lesen, denn einige Bezüge zur Handlung sind für Neulinge der Trilogie manchmal schwer herzustellen.

Die Gegend rund um Waidhofen und Ybbsitz wurde wieder sehr detailliert und bildhaft dargestellt. Da ich die Gegend gut kenne, ist es immer besonders interessant, wenn man ein Buch liest, das in der eigenen Heimat spielt.
Aber auch der eigentliche Fall um den anfänglichen Wilderer und anschließenden Mörder ist gelungen. Doch handelt es sich wirklich um nur einen oder doch um zwei verschiedene Täter? Man rätselt bis zum Schluss und bekommt trotzallem ein stimmiges und logisches Ende.

Die Charaktere sind facettenreich dargestellt. Die meisten kennen wir schon aus den Vorgängerbänden, jedoch findet bei einer der Figur eine charakterliche Wandlung zum Positiven statt. Die Spannung steigt in der zweiten Hälfte stark an und der Autor legt gekonnt falsche Spuren. Das Ende ist stimmig und ein gelunger Abschluss der Trilogie.

Ich freue mich schon auf die Lesung mit dem Autor im Oktober. Es wird mein zweites Zusammentreffen mit Helmut Scharner sein.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist eher ruhig und detailliert. Wechselnde Perspektiven sorgen für Spannung und Dynamik. In kursiver Schrift werden die Gedanken von Brandner eingeblendet und man kann sich noch besser in den Kommissar hineinversetzen. Die eher kurz gehaltenen Kapitel lassen sich schnell weglesen. Der Regionalkrimi ist atmosphärisch und birgt auch viel Lokalkolorit.

Fazit:
Der Abschlussband der Mostviertel-Trilogie hat mir insgesamt am Besten gefallen. Man merkt, wie sich der Autor mit seinem Büchern gesteigert hat. Mit viel Lokalkolorit, charismatischen Figuren und einigen falschen Spuren, die Scharner gekonnt legt, hat man einen spannenden Finalband in seinen Händen.

Vielen Dank an den Gmeiner Verlag und Lovelybooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares

Die Mostviertel-Reihe:
  1. Mostviertler *Rezi*
  2. Mostschlinge  *Rezi*
  3. Mostviertler Jagd

[Lesung] Helmut Scharner liest aus "Mostschlinge"

Hallo meine Bücherwürmer!

Auch im Oktober war ich bei einer Lesung. Diesmal hatte ich wieder die liebe Nicole von Zeit für neue Genres dabei, die mich begleitete.
Am 19. Oktober las Helmut Scharner aus seinem zweiten Regionalkrimi "Mostschlinge"
 Die Lesung fand in Amstetten statt und wurde von der Bücherei der Stadt organisiert.

  
Kurz zum Inhalt:
Mostviertel, Niederösterreich: Im Fitnessstudio des Schlosshotels Waidhofen wird eine Frau erdrosselt aufgefunden. Ähnlichkeiten zu Fällen in Wien lassen auf einen Serienmörder schließen. Schon bald hat Kommissar Brandner mit dem vorbestraften Mechaniker Bernd Slawitschek einen Hauptverdächtigen. Doch die Ermordete war eine Angestellte des Sportschuhherstellers Schuster. Schon vor einem Jahr hatte Brandner in Mordfällen rund um die Unternehmerfamilie Schuster ermittelt. Auch diesmal trifft er auf die damaligen Verdächtigen …

*hier* könnt ihr meine Rezension zum Buch lesen 
Rezi zu Band 1 "Mostviertler"  *hier*
Ich würde empfehlen die Bücher der Reihe nach zu lesen. 

Ganz besonders gefällt es mir, wenn ich Bücher, die über meine Region erzählen, lesen kann. In Waidhofen an der Ybbs war ich leider noch nicht so oft, ist aber eine wunderschöne Stadt. In Amstetten und auch in der Pölzhalle, eine Veranstalungshalle, die beim zweiten Teil ebenfalls vorkommt, bin ich öfters. Dort gibt es jedes Jahr im Sommer eine tolle Musical-Aufführung, die ebenfalls im Krimi eine Rolle spielt.


Der Autor nahm sich diesmal viel Zeit für Nicole und mich. Wir plauderten schon vor der Lesung, danach signierte er unsere Bücher, bevor wir noch bei einem Gläschen Most über das Bloggen und Autoren im Allgemeinenen sprachen.
Es war eine sehr entspannter Abend und ich bin schon gespannt auf den dritten und finalen Band der Reihe.


Ich freue mich schon auf die nächste Lesung, die ich mit Nicole besuchen werde....voraussichtlich im Januar 2018.

Mostschlinge - Helmut Scharner




    • Taschenbuch: 373 Seiten
    • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2017 (5. April 2017)
    • ISBN-10: 3839220467
    • ISBN-13: 978-3839220467
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Band 2


Gmeiner Kurzbeschreibung: 
Mostviertel, Niederösterreich: Im Fitnessstudio des Schlosshotels Waidhofen wird eine Frau erdrosselt aufgefunden. Ähnlichkeiten zu Fällen in Wien lassen auf einen Serienmörder schließen. Schon bald hat Kommissar Brandner mit dem vorbestraften Mechaniker Bernd Slawitschek einen Hauptverdächtigen. Doch die Ermordete war eine Angestellte des Sportschuhherstellers Schuster. Schon vor einem Jahr hatte Brandner in Mordfällen rund um die Unternehmerfamilie Schuster ermittelt. Auch diesmal trifft er auf die damaligen Verdächtigen …

Meine Bewertung: * * * *

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Meine Meinung:
Mit dem Folgeband zu "Mostviertler" ist Helmut Scharner ein gelungener Krimi aus meiner Heimat gelungen. Nach dem Lesen des ersten Buches, das für mich noch etwas Luft nach oben hatte, erkennt man die gelungene Weiterentwicklung des Autors. Ich muss allerdings gleich vorweg sagen, dass ich empfehlen würde den "Mostviertler" zuerst zu lesen, denn Helmut Scharner greift recht häufig darauf zurück. Vorallem die Charaktere aus Band Eins sind teilweise auch hier wieder dabei und als Einsteiger versteht man vielleicht manche Dinge rund um diese Figuren nicht so gut, die teilweise doch sehr eigenwillig sind.

Wir befinden uns wieder im schönen Waidhofen an der Ybbs im Mostviertel....auch meinem Heimatsviertel in Niederösterreich. Im Fitnessstudio des Schlosshotels wird eine junge Frau erdrosselt aufgefunden. Es ist Monika Steiner, eine Angestellte des Sportschuhherstellers Schuster, die Firma, die im ersten Band im Zentrum der Ermittlungen stand. Monika wurde mit einem blauen Schnürsenkel erwürgt, wodurch die Schuster GmbH wiederum ins Blickfeld von Kommissar Brandner gerät. Auch Juliana Haidinger, ihre Freundin und Mitbewohnerin, hat die Sportschuhfabrikanten in Verdacht und hegt sowieso noch einen großen Groll auf ihre ehemaligen Arbeitgeber. Doch Brandner hat bereits den vorbestraften Mechaniker Bernd S. im Visier, der sich zur selben Zeit im Fitnessstudio aufgehalten hat. Außerdem liegen bei ihm in Wien bereits ähnlich verübte Mordfälle auf den Tisch, die Brandner von einem Serienmörder ausgehen lassen. Als auch noch in Portugal weitere mit einem blauen Schnürsenkel erdrosselte Frauen auftauchen, wird der Fall international....

Die Ermittlungen von Kommissar Brandner sind eher im Hintergrund gehalten. Die Stärke des Krimis liegt wieder eindeutig bei den äußerst interessanten Charakteren, von denen die Meisten nicht wirkliche Sympathieträger sind. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und es scheint, als ob alle etwas zu verbergen hätten. Undurchsichtig sind auch die Machenschaften der Schuster Schuhe GmbH bei der Fußball-WM in Brasilien. Warum darf die kleine Waidhofner Firma plötzlich das WM-Team von Ghana unterstützen? Wer hat hier seine Hände im Spiel? Auch diese Fragen gibt es zu beantworten und wie schon im Mostviertler sind auch diesmal wieder Wirtschaftsthemen miteinbezogen.
Der Anteil der Sexszenen hat sich gegenüber dem ersten Teil vermindert, was dem Krimianteil gut tut. Die Dosis, die hier noch vorhanden ist, passt aber perfekt zum Hintergrund des Mörders und wurde genau richtig eingesetzt.
Die Schönheiten des Mostviertels und der Stadt Waidhofen an der Ybbs werden sehr bildhaft dargestellt und ich denke, dass sich auch Leser, die nicht wie ich aus dieser Gegend kommen, ein gutes Bild der Landschaft machen können.
Mir persönlich hat natürlich auch der Bezug zum jährlichen Musical-Event in Amstetten gefallen, bei dem eine der Figuren im Buch die Hauptrolle tanzen darf. Die Sommermusicals in Amstetten sind wirklich großartig! Ich konnte letztes Jahr noch zwei Karten zu "Footlosse" ergattern, was jedes Jahr sehr schwer ist. Und der Hauptdarsteller des Musicals darf Österreich dieses jahr beim Song Contest vertreten.

Der Autor hat einen sehr eigenwilligen Aufbau seiner Krimis, die man schwer mit anderen Schriftstellern vergleichen kann. Und er hat diesmal ein eher untypisches Element in seinem Krimi eingebaut. Im vorletzten Leseabschnitt, so ungefähr 100-150 Seiten vor Schluss, gibt er den Namen des Täters bekannt. Eigentlich sollte damit die Spannung für alle, die gerne miträtseln, vorbei sein und viele in unserer Leserunde waren entsetzt darüber. Doch der Autor versprach uns ein fulminates Finale und damit hatte er zu hundert Prozent recht! Die Spannungskurve legte tatsächlich drastisch zu und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis ich die letzten Seiten inhaliert hatte. Nicht genug damit - der Autor hat im letzten Absatz noch einen Cliffhanger eingebaut, der das Warten auf den Folgeband nun noch länger erscheinen lässt!

Schreibstil:
Helmut Scharner hat einen sehr detaillierten und ruhigen Erzählstil. Die wechselnden Perspektiven aus Sicht einzelner Charaktere finde ich gelungen. Einblicke in die Gedanken der handelnden Figuren werden durch kursive Schrift vom eigentlichen Plot differenziert. Außerdem sind die sehr kurz gehaltenen Kapitel rasch weggelesen.

Fazit:
Ein interessanter und spannender Krimi aus meiner Heimat, der eine deutliche Steigerung zum ersten Band aufweist. Ich empfehle trotzdem mit "Mostvierler" zu beginnen, da sich Neueinsteiger im aktuellen Band durch die viele Bezüge zum Erstling, etwas schwer tun könnten.


Vielen Dank an den Gmeiner Verlag und Lovelybooks für die Bereitstellung des Rezensiosnexemplar und an Helmut Scharner für die lebhafte Leserunde

Die Mostviertel-Reihe:
  1. Mostviertler *Rezi*
  2. Mostschlinge
 

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