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Never Knowing - Chevy Stevens


Amazon Kurzbeschreibung:
Die adoptierte Sara hat sich immer gefragt, wer wohl ihre richtigen Eltern sind. Als ihre eigene Hochzeit bevorsteht, macht sie sich auf die Suche. Doch ihre leibliche Mutter verweigert schockiert den Kontakt. Verstört forscht Sara weiter und findet etwas Unfassbares heraus: Ihr leiblicher Vater ist ein berüchtigter Serienmörder. Sara versucht, mit ihren Ängsten fertigzuwerden: Hat sie mehr von ihrem Vater geerbt, als sie sich eingestehen will? Doch bald wird klar, dass es Schlimmeres gibt, als zu erfahren, dass dein Vater ein Killer ist nämlich, dass er von dir erfähr.

Meine Bewertung: * * * undeinhalb
 
Buch zur Weltenbummer Challenge

Meine Meinung:
War ich von "Still Missing", dem ersten Thriller der Autorin, noch eher begeistert (4 Sterne), so hat Sie im zweiten Buch nur teilweise Neues gebracht. Altbekannt sind die Sitzungen bei der Psychiaterin, wo die Hauptprotagonistin - hier Sara - ihre Geschichte erzählt und so dem Leser diese übermittelt. Die Kapitel sind auch wieder in Sitzung 1 usw. nummeriert. Auch das von der Autorin anscheinend gewollte Ende, wartet ganz zum Schluss wieder mit einer Überraschung auf.

Die Geschichte selbst fängt eigentlich ganz gut an, wobei ich mich gefragt habe, warum Sara plötzlich nach 30 Jahren ihre leibliche Mutter kennenlernen will ...okay, dass versteht man noch besser, aber, dass Sie diese auch gleich findet, war mir doch etwas zu unglaubwürdig!
Die Mutter will dann auch gar nichts von ihr wissen und als Sara den Grund erfährt...ihre Mutter wurde vergewaltigt und ein Serienkiller ist ihr Vater - ist sie total geschockt. Durch eine unbekannte Person kommt diese Information ins Internet und sorgt ebenfalls für Schlagzeilen in den Zeitungen.
Natürlich nimmt dann Ihr leiblicher Vater  Verbindung zu ihr auf. Anfangs war es noch spannend auf seine Anrufe zu warten und zu lesen, welche neuen Forderungen ihr gestellt werden. Doch dann ebbte die ganze Geschichte ziemlich ab, man findet den Serienkiller plötzlich immer sympathischer - wie er eine wirkliche Verbindung zu seiner Tochter aufbauen will....doch dann das vorläufige Ende, das mir teilweise gar nicht gut gefallen hat bis zum richtigen Finale.

Schade, dass die Autorin nicht an ihren Debutroman anschließen konnte. Ich hoffe, dass ihr nächster Thriller wieder etwas ganz Neues und Spannendes bringt!

Fazit: Ganz nette Idee, aber wer das erste Buch der Autorin gelesen hat, erwartet sich sicherlich mehr. Leider auch zwischendurch nicht so spannend und das Ende ist wohl Geschmackssache, aber ich hätte mir etwas anderes erwartet.


Still Missing - Chevy Stevens


Amazon Kurzbeschreibung:
Was würdest du tun, wenn dich jemand am helllichten Tag entführt? Wenn du ihm vollkommen ausgeliefert bist? Wenn es aus dieser Hölle kein Entkommen gibt? Würdest du töten? Und wäre dann wirklich alles vorbei?
Ein Thriller wie ein Albtraum, der immer wieder neu beginnt.
"Düster, beunruhigend, atemberaubend und einfach absolut packend." Kathy Reichs
"Dieser außergewöhnliche Thriller wird Sie von der ersten Seite an in Bann halten und noch lange, nachdem Sie das Buch fertiggelesen haben." Karin Slaughter
Ein ganz normaler Tag, ein ganz normaler Kunde mit einem freundlichen Lächeln. Doch im nächsten Moment liegt die junge Maklerin Annie O Sullivan betäubt und gefesselt in einem Lastwagen. Als sie erwacht, findet sie sich in einer abgelegenen, schallisolierten Blockhütte wieder. Ihr Entführer übt die absolute Kontrolle über sie aus. Ein endloser Albtraum beginnt hinter dem ein noch schlimmerer auf sie wartet.

Meine Bewertung: * * * *

17. Buch der Thriller Challenge


Meine Meinung:
Dieses Buch ist etwas anders, als all die Thriller, die ich bis jetzt gelesen habe.
Unsere Hauptprotagonistin Annie, erzählt auf 413 Seiten in einem Monolog ihrer Therapeutin ihre ganze Geschichte. Die einzelnen Kapitel sind in Therapiesitzungen aufgeteilt. Das hört sich zwar langweilig an, ist es aber nicht ;) Selbst wenn man weiß, dass Annie überlebt und man denkt, hier würde das Ende des Buches vorweggenommen....es ist ganz anders als erwartet.

Die Geschichte beginnt mit der Entführung von Annie, die bei der Erzählung ihres Martyriums gegenüber ihrer Therapeutin in eine eher derbe Sprache verfällt, die jedoch nicht die ganze Zeit über erhalten bleibt. Das irritierte mich anfangs etwas und ließ Annie manchmal fast wie zwei Personen statt einer erscheinen.
Sobald sich Annie in den Händen des "Psycho", wie Sie ihn nennt, befindet, erleben wir hautnah ihre Ängste und Gefühle mit. Gänzlich abgeschieden auf einer Hütte nahe eines Waldes wird Sie tyrannisiert und ihr neues Leben besteht aus Angst und Regeln. Weit hergeholt ist diese Geschichte sicher nicht, denkt man doch unweigerlich an Natascha Kampusch oder an die Verbrechen von Marc Dutroux. 

Nachdem Annie wieder zuhause ist, ist Sie ein anderer Mensch geworden und findet keinen Zugang mehr zu Ihrer besten Freundin Christina, ihrem ehemaligen Freund Luke oder Ihrer Familie.
Zuviel vom Inhalt möchte ich hier nicht verraten, denn man sollte dieses Buch wirklich selber lesen! Der Schluss war für mich jedoch etwas überraschend und ich fand ihn vielleicht etwas weit hergeholt.
Deshalb gibt es einen Punkt Abzug.

Fazit: Eine sehr interessant geschriebener Thriller auf eine etwas andere Art, jedoch nicht weniger spannend. Wer es blutrünstig mag, wird hier enttäuscht werden. Ich würde das Buch eher als Psychokrimi bewerten...was hier nicht negativ sein soll!

 

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