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This could be forever - Lilly Lucas

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: ‎ Knaur TB, 2. Auflage (1. September 2025)
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426530910
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426530917
  • Genre: New Adult
  • Reihe: ja - Band 3 der Hawaii Love Trilogie



Knaur Kurzbeschreibung:
Millie kann ihr Glück kaum fassen, als sie ihren ersten Job als Regisseurin ergattert. Aber ihre Euphorie hält nur kurz an, denn im Mittelpunkt der geplanten Netflix-Doku steht ausgerechnet Griffin »Chip« Chipman – Shootingstar der Surfszene und Millies erste große Liebe. Sie hat ihn nicht mehr gesehen, seit ein tödlicher Surfunfall ihrer beider Leben erschütterte und sie ihre Heimat Hawaii verließ. Als Millie Chip nun wieder begegnet, wird sie von einer Welle an Gefühlen und Erinnerungen überrollt …

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Es ist schon einige Zeit her, dass ich den dritten und letzten Teil der Hawaii Love Reihe von Lilly Lucas gelesen habe. Deswegen wird es auch mal Zeit für eine Rezension zum Abschlussband dieser sehr schönen New Adult Trilogie.

Griffin, genannt Chip, kennen wir ja bereits aus den Vorgängerbänden. Er und Millie waren einst ein Paar bis ein schweres Unglück die beiden entzweit hat. Millie hat daraufhin die Insel verlassen. Nun hat sie ihre Regiestudium beendet und wartet auf einen lukrativen Auftrag, der jedoch auf sich warten lässt. Doch dann erhält sie ein Angebot, welches der Beginn ihrer Karriere sein könnte - der Moment, auf den sie seit dem Studium hingearbeitet hat. Doch der Auftrag konfrontiert sie mit ihrer Vergangenheit: Die Dokumentation, die sie drehen soll, handelt vom bekannten Big Wave Surfer Griffin Chipman, ihrer ersten großen Liebe und mit der Grund für ihren Neuanfang abseits von Hawaii. Ich war gespannt, was genau zur Trennung führte, auch wenn ich aus dem Vorgängerband den wichtigsten Hintergrund dazu kannte......

Im dritten Band haben wir es mit einer Second Chance Geschichte zu tun. Wir lesen aus der Sicht von Millie und ich konnte mich wirklich die ganzen 336 Seiten mit ihr identifizieren. Millie braucht dringend einen Job und so fliegt sie widerwillig zurück in ihre Heimat um für die Dokumentation über Big Wave Surfer Griffin Chipman Regie zu führen. Das Wiedersehen mit ihrer ersten großen Liebe ist emotional aufgeladen, dennoch bewahrt sie nach außen ihre Professionalität und verbirgt geschickt gegenüber den anderen, wie gut sie Chip eigentlich kennt. Dennoch gelingt es ihr nicht, die professionelle Maske lange aufrecht zu erhalten. Aber auch Griffin kämpft mit seinen Gefühlen....

Das Setting ist sehr bildhaft beschrieben. Man spürt den Wind, hört die Meereswellen und riecht die salzige Luft. In Gedanken bin ich am Strand entlanggegangen und habe den Surfern zugesehen. Besonders schön ist es auch auf bekannte Charaktere aus den ersten beiden Bänden zu treffen. Die Freundesclique ist mir ans Herz gewachsen.

Lilly Lucas gelingt es hervorragend, das Gefühlsleben von Millie einzufangen. Die Tragik ihrer gemeinsamen Vergangenheit rund um den Surfunfall war auf jeder Seite spürbar. Beide Charaktere sind sympathisch und haben ein Riesenpaket zu tragen, welches nicht nur ihre Beziehung zerstört, sondern auch ihr weiteres Leben beeinträchtig hat. 
Chip ist nach außen hin der typische fröhliche Surferboy, dem keine Welle hoch genug sein kann. Lilly Lucas beschreibt die Momente zwischen Millie und Chip voller Gefühl. Beide entwickeln sich weiter und gehen endlich aufeinander zu.

Ganz besonders eingefangen hat Lilly Lucas die Gefahr des Big Wave Surfens und die ewige Angst der Freunde und Angehörigen, wenn Extremsport zum Beruf wird. Dieses Gefühl muss auch Millie endlich ablegen, damit sie auf den furchtlosen Adrenalinjunkie wieder zugehen kann. Ob ihr das gelingt und ob die beiden wieder zueinander finden, müsst ihr selbst lesen.

Fazit:
Ein sehr schöner und emotionaler Abschluss der Hawaii Love Reihe, der mich sehr gut unterhalten hat und in dem ich mehr über das Surfen lernen durfte. Ich empfehle die ganze Hawaii Love Trilogie sehr gerne weiter.

Die Hawaii Love Trilogie:
  1. This could be love  *Rezi*
  2. This could be home  *Rezi*
  3. This could be forever

Nächsten Sommer am See - Carley Fortune

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 448 Seiten
    • Verlag: ‎ Penguin Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (11. April 2024)
    • Übersetzer: ‎ Carolin Müller
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3328110941
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328110941
    • Originaltitel: Meet me at the Lake
    • Genre: Gegenwartsliteratur, Sommerroman 

     

Penguin Kurzbeschreibung:
Romantische Blockhütten am Ufer, Tretboote auf dem glitzernden Wasser und Sonnenuntergänge am See: Fern kann immer noch nicht fassen, dass ihre verstorbene Mutter ihr das Ferienresort am kanadischen Smoke Lake vererbt hat. Ein Ort, der sie an die Sommer ihrer Kindheit und an ihre Jugendliebe erinnert. Und gleichzeitig an den größten Schmerz. Als hätte sie nicht damit nicht genug zu kämpfen, betritt plötzlich der Mann das Resort, den sie vergeblich versucht aus ihrer Erinnerung zu verbannen. Will Baxter, mit dem sie vor zehn Jahren einen einzigen Sommertag verbracht hat – den aufregendsten ihres Lebens. Ein Tag, der mit einem Versprechen endete, das er jedoch nie eingelöst hat. Fern kann nicht glauben, dass ausgerechnet er ihr helfen soll, das Resort finanziell zu retten. Und dass Will noch immer diese Wirkung auf sie hat, die ihr den Atem raubt. Mit einem Schlag sind all die intensiven Gefühle von damals wieder da – doch Will kommt ganze neun Jahre zu spät …

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Ich liebe Second Chance Geschichten und vorallem welche, bei denen man sich nach Jahren wiedertrifft oder sich vornimmt sich nach einer gewissen Zeitspanne wiederzusehen.
Mit Carley Fortunes Roman "Nächsten Sommer am See" erhoffte ich mir - nach dem Lesen des Klappentextes - genauso eine Geschichte.
Die bekam ich zwar auch, aber richtig mitreißen konnte mich die Story trotzdem nicht.

Fern hat vor Jahren ihr Elternhaus verlassen, um in Toronto auf eigenen Beinen zu stehen. Vorallem aber möchte sie nichts mit dem Ferienresort ihrer Mutter zu tun haben. Ihr Traum ist ein eigenes Café zu eröffnen. Doch der plötzliche Tod ihrer Mutter bringt ihre Pläne durcheinander, denn ihr wurde das Ferienresort am Smoke Lake vererbt. Fern erkennt, dass die romantischen Blockhütten, als auch das Hotel renoviert und außerdem ein neues Konzept erstellt werden muss, um wieder mehr Gäste anzulocken. Aber eigentlich will sie alles hinter sich lassen und das Ferienresort am liebsten verkaufen. Ihre Jugendliebe Jamie, der das Hotel inzwischen übergangsmäßig leitet, will jedoch nichts davon hören.
Als eines Tages ein Finanzberater vor der Tür steht, den ihre Mutter noch zu Lebzeiten engagiert hat, fällt Fern aus allen Wolken. Es ist Will Baxter, der Mann, der ihr das Herz gebrochen hat. Vor zehn Jahren hat sie einen ganz besonderen Tag mit ihm verbracht, doch das Versprechen sie ein Jahr später am Smoke Lake wiederzutreffen, hat er nicht eingelöst. Nun steht er neun Jahre später vor ihr...

Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Im Rückblick in die Vergangenheit erleben wir den 14. Juni vor zehn Jahren, an dem sich Will und Fern kennenlernen. Fern hat gerade ihr Studium abgeschlossen und jobbt in einem Café. Will ist ein idealistischer Künstler, der für das Café ein Wandgemälde malen soll. Von Beginn an sprühen die Funken und die Beiden verstehen sich auf Anhieb. Fern vertraut Will an, dass sie nicht nach Hause zurückkehren und im Familienresort mitarbeiten möchte. Auch Will erzählt ihr, dass er Künstler werden will und keinesfalls in einem Büro landen möchte. Außerdem stecken sowohl Will, als auch Fern, in einer Beziehung. Deshalb entschließen sie sich, in einem Jahr, genau am selben Tag, wiederzutreffen.
Diese Abschnitte in der Vergangenheit mochte ich sehr. Obwohl die beiden nur einen Tag miteinander verbringen, spürt man die Emotionen und das Knistern zwischen ihnen. Ich hätte Beiden so viel mehr gemeinsame Zeit gewünscht...

In der Gegenwart muss sich Fern entscheiden, ob sie dauerhaft an den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt und das Lebenswerk ihrer Mutter und Großeltern fortsetzt oder es zu verkaufen und nach Toronto zurückzukehren. Als sie auf Will trifft, kommen die Empfindungen von früher hoch. Beide sind erwachsener geworden und nähern sich zaghaft wieder an. Doch die Frage warum aus dem Künstler und Freigeist Will, plötzlich ein Finanzberater wurde und er Fern vor neun Jahren so enttäuscht hat, steht immer im Raum und war auch nicht aus meinem Kopf zu bekommen. Was ist damals passiert?

Der Schreibstil ist flüssig und liest sich angenehm. Die Handlung plätschert jedoch sehr lange vor sich hin - ohne große Konflikte oder Dramen. Ich brauche keine große Dramatik, aber hier wartet man oft vergeblich auf etwas mehr Dynamik in der Geschichte. Die Handlung konnte teilweise nicht wirklich fesseln und meine Gedanken schweiften ab. Meiner Meinung nach, hätte man ruhig hundert Seiten streichen können.

Die Entwicklung der Handlung und auch der Spannungslevel waren leider nicht gut gelungen. Auch die Nebenfiguren bleiben blass. Dazu kommen noch Tagebuchaufzeichnungen von Ferns Mutter, die nicht wirklich zur Geschichte beitragen. Die im Klappentext angesprochene Mutter-Tochter-Beziehung und die Trauerbewältigung, die als roter Faden durch die Geschichte führen sollte, wird ebenfalls nur angerissen. Und das große Geheimnis, warum Will keine Beziehung mit Fern eingehen möchte, ist ausgesprochen enttäuschend. Ich verstand Wills Probleme nicht wirklich. Dabei hätte man aus dem Plot und der tollen Location viel Potential für einen großartigen Roman nehmen können.

Cover:


von links nach rechts:
das englischsprachige Originalcover, das niedländische, das dänische, portugiesische, französische und mazedonische Cover

Fazit:
Ein tolles Thema, denn ich liebe "Second Chance-Geschichten" und der Roman spielt noch dazu in Kanada. Leider hat die Geschichte so einige Längen und plätscherte oftmals nur vor sich hin. Während ich den Vergangenheitsstrang sehr mochte, fehlte es mir in der Gegenwart an Dynamik und einer fesselnden Handlung. Schade - für zwischendurch okay, aber das wars auch schon.


 

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