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[Das Kino am Jungfernstieg] Der Filmpalast - Micaela Jary

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag; Originalausgabe Edition (15. Februar 2021)
    • ISBN-10 : 3442488478
    • ISBN-13 : 978-3442488476
    • Genre: Historischer Roman, Familiensaga
    • Reihe: ja - Band 2 der Kino Saga



Goldmann Kurzbeschreibung:
1944: In den Babelsberger Filmstudios passiert ein Unglück mit fatalen Folgen. Sieben Jahre später: Der internationale Filmstar Thea von Middendorff kehrt zur Eröffnung der Berliner Filmfestspiele nach Deutschland zurück – jene Frau, die für das Unglück damals verantwortlich war, was sie aber zu verheimlichen wusste. Auf ihrer Spur befindet sich der britische Journalist John Fontaine, der Thea von Middendorff nun mit einem Interview kompromittiert. Das bringt wiederum die Hamburger Kinobesitzerin Lili Paal auf den Plan, die ebenfalls von der alten Geschichte weiß – und in die Fontaine hoffnungslos verliebt war...

Meine Bewertung: noch * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit den ersten Teil der Reihe gelesen habe, fand ich sehr schnell in die Geschichte, die am Ende des ersten Bandes sehr abrupt endet. Band zwei schließt nahtlos an den Vorgänger an.

Leider konnte mich auch der zweite Band nicht wirklich überzeugen. Das lag vorallem an Lili, mit der ich große Schwierigkeiten hatte. Was war bitte aus der selbstbewussten und erfolgreichen Cutterin aus Teil 1 geworden? Ich erkannte sie kaum wieder. Unsicher, voller Zweifel und total fremdbestimmt lässt sie alles über sich ergehen. Der "Nebel im Kopf", der sie seit dem Unfall vor fünf Jahren begleitet, wird immer wieder als Ausrede benutzt, statt sich endlich den Dingen zu stellen. Nach fünf Jahren sollte sie ihr Leben doch endlich in den Griff bekommen, auch wenn Frauen zu dieser Zeit weder ein Bankkonto besitzen, noch arbeiten durften, wenn ihr Mann damit nicht einverstanden war. Schwager Paul und Halbschwester Hilde nutzen Lilis Situation noch mehr aus, ebenso wie Lilis Ehemann Albert. Doch dann trift sie den Journalisten John Fontaine wieder, der damals mit ihr im Unfallauto saß......

Intrigen und Enthüllungen bringen etwas Spannung in die Geschichte, die mir trotzallem zu sehr Liebesgeschichte war und zu wenig Filmflair in den Roman brachte. Das titelgebende Kino scheint überhaupt nicht mehr auf. Es wurde zu einem Tanzclub umgebaut, in dem Lilis Mann Albert auftritt. Deshalb frage ich mich, wieso es, sowohl als Übertitel für die Trilogie, als auch für den Untertitel "Der Filmpalast" herhalten darf? Ja, es geht auch um einen Filmdreh mit der international gefeierten Schauspielerin Thea von Mittendorff, die aus ihrem Exil kommend wieder nach Deutschland einreist. Ihre Rolle in ihrem neuen Film birgt jedoch noch einige Überraschungen für die Diva, denn es gibt nur zwei Personen, die wissen, was damals vor sieben Jahren in den Babelsberger Filmstudios passiert ist.....

Den nostalgischen Charme der 1950iger Jahre konnte die Autorin wieder sehr gut einfangen. Auch die Charaktere sind sehr lebendig gezeichnet. Wir treffen viele Figuren aus dem Vorgängerband wieder.
Die Wohnungsnot und die Kriegsschäden in Hamburg werden wieder sehr bildhaft beschrieben. Viele Menschen leben einquartiert bei anderen Familien, wie auch Lili und Albert. Das Trümmergrundstück ihrer Eltern erweckt jedoch die Begierde ihres Schwagers und ihrer Halbschwester Hilde. Durch Intrigen versucht er die Hälfte des Hauses Lili abspenstig zu machen. Auch die Beziehung zu Albert wird immer angespannter und als verheiratete Frau ist sie von ihm abhängig. Er trifft die alle Entscheidungen. Lili wird erst munter, als er ihr verbietet zu arbeiten....doch da sind wir schon wieder im letzten Teil des Buches angelangt. Und für mich steht damit auch fest, dass ich den dritten Teil nicht mehr lesen werde.
Die drei Sterne vergebe ich vorallem für die bildhafte und authentische Beschreibung der damaligen Zeit und der wunderbar eingefangen Atmosphäre. Die Story selbst konnte mich allerdings nicht überzeugen.

Fazit:
Leider konnte mich der zweite Teil noch weniger überzeugen, als schon Teil Eins. Damit ist für mich klar, dass ich den Abschlussband nicht mehr lesen werde. Mir fehlt es an Spannung, an Kinoflair und an einer Protagonistin, die mich überzeugen konnte. Schade!

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Buch Contact für das Rezensionsexemplar!

Das Kino am Jungfernstieg - Micaela Jary

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Broschiert: 368 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag; Originalausgabe Edition (15. Juli 2019)
    • ISBN-10 : 3442488486
    • ISBN-13 : 978-3442488483
    • Genre: Historischer Roman
    • Reihe: ja - Band 1 der Kino Saga



Goldmann Kurzbeschreibung:
November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun wenig erfolgreiches Kino, das Lilis Halbschwester Hilde und deren Mann unbedingt schließen möchten. Lili will keinesfalls aufgeben, wurde im elterlichen Lichtspielhaus doch ihre Leidenschaft für den Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte. Dabei lernt Lili sowohl den smarten britischen Offizier John Fontaine als auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen. Bringt der gesuchte Film Licht in einen mysteriösen Todesfall, der Lili mehr betrifft, als sie ahnt?

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Ich liebe das Kino und vermisse meine Kinobesuche, die seit einem Jahr nicht mehr möglich sind, schrecklich. Vor kurzem ist der zweite Band zu "Das Kino am Jungfernstieg" erschienen. Dass nahm ich zum Anlass endlich zu Band 1 zu greifen und den Folgeband sobald wie möglich hinterherzulesen. Abtauchen in die Filmwelt, auch wenn es aus dem Jahre 1946 ist - egal...einfach nur Kinoflair genießen! 🎬

Lili Pal ist eine berühmte Film-Cutterin, die ihre Liebe zum Film bereits als Kind entdeckte. Ihre Eltern besaßen ein Lichtspieltheater am Jungfernstieg in Hamburg und Lili war bereits in jungen Jahren klar, dass sie im Filmgeschäft - allerdings hinter den Kulissen - arbeiten möchte. Als ihre Mutter schwer erkrankt, möchte Lili von Berlin zu ihr nach Hamburg reisen, doch ohne einen Interzonenpass ist dies zu dieser Zeit nicht möglich. Der britische Offizier John Fontaine hilft ihr nicht ganz uneigennütz dabei. Er nimmt sie als Begleitung nach Hamburg mit, weil Lili Informationen über verschollene Filmrollen hat, die er in britischen Besitz wissen möchte. Bei der Suche stellt sich die Frage: Bringt der verschollene Film Licht in einen mysteriösen Todesfall?
Als Lili in Hamburg ankommt, erfährt sie nicht nur, dass ihr Schwager und ihre ältere Schwester das Kino der Eltern am Jungfernstieg schließen möchten und selbst Profit daraus ziehen wollen, sondern auch dass ihre Mutter kein Wort spricht und immer kränker wird. Lili's Schwester Hilde hat die Pflege auf ihre Tochter Gesa abgeschoben. Für ihre Mutter interessiert sie sich nicht. Viel wichtiger sind ihr das Ansehen ihrer Familie bzw. ihren Mann und ihr selbst. Lili ist entsetzt und versucht alles Mögliche ihre Mutter und das Kino zu retten.....

Das zerstörte Nachkriegs-Hamburg und vorallem der Hungerwinter 46/47 wird sehr lebendig und bildhaft beschrieben. Man hat das Gefühl selbst durch die Straßen zu laufen. Die Atmosphäre der damaligen Zeit wird hervorragend eingefangen.
Die Figuren im Roman sind fiktiv, beruhen jedoch teilweise auf tatsächlich lebenden Menschen oder nehmen sich daran ein Vorbild. Bekannte Filmemacher der damaligen Zeit sind ebenso Inhalt im Roman, wie eine Figur, die an die berühmte Sändgerin Zarah Leander angelehnt wurde.
Man merkt, dass die Autorin viele Dinge selbst erlebt und in in ihrem Roman eingebaut hat. Micaela Jary ist die Tochter des Filmkomponisten Michael Jary, der in der Nachkriegszeit aus dem Filmgeschäft nicht wegzudenken war. Die Welt der Filmemacher kennt die Autorin seit ihrer Kindheit. Einige berühmte SchauspielerInnen und SängerInnent, hat sie großteils selbst kennengelernt.
Trotzdem kam mir die Welt des Kinos viel zu kurz und ich hoffe, dass sich im zweiten Teil der Fokus mehr darauf legen wird.

Zwischendurch fehlt es etwas an Spannung, obwohl ich sehr schnell und gut durch die Geschichte gerauscht bin. Zum Ende hin wird die Spannung angehoben, indem es zu einem tragischen Vorfall kommt. Die Autorin hat jedoch das Ende mit einem Cliffhanger offen gelassen. Gut, dass ich bereits den Folgeband hier liegen habe.

Fazit:
Der erste Band der Trilogie lässt sich gut lesen und hat mich unterhalten. Es fehlte mir jedoch das titelgebende Kino, das hier nur am Rande vorkommt und die schillernde Filmwelt. Das offene Ende hinterlässt ebenfalls kein besonders gutes Gefühl, deshalb in ich froh, dass der Folgeband schon bereit liegt. Ein bisschen mehr hätte ich erwartet, deshalb gibt es 3 1/2 Sterne für "Das Kino am Jungfernstieg"


White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht - Michelle Marly

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
    • Verlag: Rütten & Loening; 1. Edition (22. September 2020)
    • ISBN-10 : 3352009392
    • ISBN-13 : 978-3352009396
    • Genre: Historischer Roman, biografischer Roman



Rütten & Loening Kurzbeschreibung:
Hollywood, Heiligabend 1937. Für den erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin aus New York ist dieser Tag stets ein besonderer – er verbindet damit sein größtes Glück und gleichzeitig auch einen schweren Schicksalsschlag. Doch diesen Heiligabend muss Irving, zum ersten Mal getrennt von seiner Familie, unter der Sonne Kaliforniens verbringen. Voller Sehnsucht nach seiner Frau und den Kindern beginnt er an einem Song über die Weihnachtszeit zu arbeiten – und erfährt schließlich, dass auch in Hollywood ein Weihnachtswunder geschehen kann. 

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Michelle Marly alias Micaely Jary hat zum Thema Musik einen ganz besonderen Bezug, denn ihr Vater war ein bedeutender deutscher Komponist.
In "White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht" erzählt sie über den Komponisten des weltberühmten Songs.

Der Broadway-Star und Jazz-Komponist Irving Berlin wurde als Izzy Baline, Sohn russisch-jüdischer Einwanderer, in New York geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf.
Die Geschichte beginnt 1937 in Hollywood, wo Irving über Weihnachten beruflichen Verpflichtungen nachkommt. Er vermisst seine Familie und die winterliche Atmosphäre von New York. Seine Gedanken schweifen zurück zu seiner Kindheit und den Beginn seines Erfolges.
Vom Zeitungsverkäufer und singenden Kellner erlebt Irving den Amerikanischen Traum und wird zum Broadwaystar. Der alleinstehende Jazzkomponist lernt eines Tages die charismatische Ellin Mackay, Tochter eines der reichsten Männer der USA, kennen. Beide kommen aus unterschiedlichen Welten: Arm und reich, jüdisch und irisch-katholisch. Zusätzlich ist Irving um einiges älter, als Ellin. Keine Überraschung, dass Ellins Vater gegen eine Beziehung zu Irving ist. Er versucht so einiges die Beiden auseinanderzubringen. Der Kampf von Irving und Ellin gegen alle Widrigkeiten ist sehr lebendig beschrieben und hat mir gut gefallen.
Am Ende legt Irving im sonnigen Kalifornien all seine Sehnsucht nach seiner Famlie und winterlichem Ambiente in das Weihnachtslied, das er komponieren möchte...in dem er von weißen Weihnachten träumt...

Ich muss zugeben, dass ich mir mehr über die Enstehung des Weihnachtsliedes, aber vorallem mehr Winter- und Weihnachtsstimmung erhofft hatte. Die Geschichte entpuppt sich nämlich immer mehr als Liebesroman, der eine unglaubliche Liebesgeschichte offenbart. Diese ist jedoch sehr liebevoll erzählt und wirkt dabei niemals kitschig.
Ich mochte beide Hauptprotagonisten sehr und fieberte mit ihnen mit. Irvings besondere Art zu komponieren fand ich erfrischend. Er erlebt den amerikanischen Traum und man ist es ihm vergönnt. Ellin ist für die damalige Zeit eine sehr starke und mutige junge Frau. Neben den beiden Hauptfiguren tummeln sich auch einige reale historische Persönlichkeiten, wie der damalige britische Thronfolger Edward VIII, der der Liebe wegen zur geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson, auf den Thron verzichtete.

Schreibstil:
Micaley Jary, die hier unter Pseudonym schreibt, erzählt sehr bildhaft. Man befindet sich beim Lesen direkt in der Welt der Protagonisten. Durch die Erzählweise aus verschiedenen Zeitebenen und Persepktiven wird die Spannung hochgehalten.
Alle 37 kurzen Kapitel sind mit einem Songtitel von Berlin versehen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Irving und Ellin.
Im Nachwort informiert die Autorin über den weiteren Werdegang des Liedes und den Siegeszug rund um die Welt, sowie über den weiteren Lebensweg der Protagonisten.

Fazit:
Ich hatte mir bei Michelle Marly's Roman "White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht" mehr Musik und mehr winterliches/weihnachtsliches Ambiente erhofft, das durch Cover und Titel suggeriert wurde. Bekommen habe ich eine Geschichte, deren Fokus nicht bei der Musik liegt, sondern die berührende Liebesgeschichte des Komponisten erzählt. Mir hat der biografische Roman zwar gut gefallen, hatte aber etwas ganz anderes erwartet. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.


 

Der Gutshof im Alten Land - Micaela Jary

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (20. August 2018)
    • ISBN-10: 3442485967
    • ISBN-13: 978-3442485963
    • Genre: Historischer Roman, Familiensaga



Goldmann Kurzbeschreibung:
Frühling 1919: Edzard von Voss, der Patriarch eines herrschaftlichen Gutshofs im Alten Land, liegt im Sterben. Seine Söhne sind im Krieg vermisst und wahrscheinlich gefallen, der Erbe wäre nun sein raffgieriger Neffe Roland, den Edzards Tochter Finja aus Familienraison heiraten soll. Unerwartet steht jedoch ein Kamerad des jüngsten Sohnes Lennart vor der Tür, der diesem ähnlich sieht. Edzards Frau beschließt, den angenehmen Fremden als ihren Sohn auszugeben. Der Schwindel gelingt, Finja ist frei – sehr zum Ärger von Roland. Doch dann taucht plötzlich eine junge Frau auf, die behauptet, Lennart sei der Vater ihres kleinen Kindes ...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
1919. Der Große Krieg ist zu Ende. Viele Familien beklagen mindestens einen Toten. Auch am Gutshof der Familie von Voss kehren beide Söhne nicht zurück. Gerrit, der Ältere, ist bereits vor dem Krieg nach einem Streit in die USA ausgewandert; Lennart, der Jüngere wird in Frankreich vermisst. Tochter Finja versucht so gut wie möglich das Gut zu leiten, denn Gutsherr, Edzard von Voss, liegt seit einem Schlaganfall im Sterben. Immer wieder fragt er nach seinem jüngsten Sohn Lennart. Sein skrupelloser und geldgieriger Neffe Roland, der Tochter Finja, heiraten soll, möchte am liebsten sofort die Domäne übernehmen. Als einziger männlicher Nachkomme der Familie ist er erbberechtigt. Da taucht plötzlich ein Fremder auf, der Lennart täuschend ähnlich sieht. Dieser junge Mann, Clemens Curtius, war ein Kriegskamerad des Gutsherrensohnes und bringt den Eltern seine Papiere. Gutsherrin Caroline nutzt jedoch die Gunst der Stunde und gibt ihn bei ihrem Mann als Lennart aus. Doch die Lüge verbreitet sich schneller als erwünscht und bald wird im ganzen Ort über die Rückkehr von Lennart gesprochen, der charakterlich so ganz anders erscheint, als vor Kriegsbeginn. Aber auch Finja hofft der Hochzeit mit Roland entgehen zu können. Doch wie lange wird Clemens Curtius diese Scharade mitspielen? Und wie wird seine Zukunft nach dem Tod des Gutsherren aussehen?

Nachdem ich jetzt den Klappentext gelesen habe, (ich vermeide es schon länger die Inhaltsangabe zu lesen, bevor ich das Buch aufschlage!) fällt mir gerade auf, dass dieser gar nicht zu 100% stimmt. Genau das ist einer der Gründe, warum ich nur mehr bei der Buchvorstellung die Kurzbeschreibung lese und danach nicht mehr.
Aber zurück zur Geschichte, die von der ersten Seite an fesseln kann. Micaela Jary bietet in ihrer Familiensaga "Der Gutshof im Alten Land" einiges an Liebe, Hoffnung und schlimmen Intrigen. Während Clemens im Zwiespalt steckt, wie er aus dieser Sache wieder herauskommt, sehnt er sich aber gleichzeitig nach Familienanschluss, nachdem er keine eigene mehr hat. Dieser Gefühlswirrwarr des jungen Mannes wird hervorragend wiedergegeben. Aber auch von anderer Seite droht ihm Gefahr. Dienstmädchen Käthe, die ein Auge auf Roland geworfen hat, vermutet ein Geheimnis und gibt Informationen über Clemens weiter. So weiß Roland bald, dass Lennert/Clemens wegen seiner Kriegsverletzung starke Schmerzen hat und sich aus Hamburg Opiate holt. Diese Nachricht weiß er zu seinen Gunsten zu nutzen...

Die Charaktere sind authentisch und facettenreich. Besonders die Darstellung der Arzttochter Christine fand ich äußerst gelungen. Christine ist eine junge Frau, die vor Lebendigkeit sprüht und nicht auf den Mund gefallen. Sie ist hilfsbereit und überfürsorglich. Dies bringt Clemens desöfteren in Bedrängnis, denn die junge Dame hat ein Auge auf ihn geworfen - fest in der Annahme Lennart vor sich zu haben. Aber auch Ariana, die Tochter eines Reeders und die ehemalige Verlobte von Gerrit, ist überrascht vom positiven Charakterwechsel ihres zukünftigen Ex-Schwagers. Sie verfällt ebenfalls seinem Charme. Finja ist eine starke Frau, die versucht den Hof vor Schaden zu bewahren, obwohl sie weiß, dass sie ihn nicht erben kann. Ihren Wunsch Tierärztin zu werden musste sie während des Krieges bereits ad acta legen.
Gefühle und Stimmungen sind wunderbar beschrieben und nehmen den Leser gefangen. Die starken Frauenfiguren, allen voran Finja und Christine, überzeugen auch in einer Zeit, in der Frauen erst vor kurzem das Wahlrecht erhalten haben. Man merkt den Umschwung in der Gesellschaft, auch wenn es langsam voran geht.

Einziger Störfaktor der Geschichte war für mich die Glaubwürdigkeit des Verwirrspieles rund um Clemens/Lennart. Dass Roland seinen Vetter Lennart früher nie zu Gesicht bekommen hat, fand ich nicht hundertprozentig glaubwürdig. Auch dass die Dienstboten das gebotene Schau- und Verwirrspiel nicht durchschauen, kam mir etwas blauäugig vor. Ansonsten eine gelungen Familiensaga, die einige Überraschungen bereit hält.

Zum Roman gibt es eine 100 Seiten lange Vorgeschichte, die man nur als eBook lesen kann.

Schreibstil:
Der angenehme und bildhafte Schreibstil lässt einem nur so durch die Seiten fliegen. Der Roman besteht aus zwei Teilen, wobei der zweite Teil au den letzten hundert Seiten des Romans bestehen. Micaela Jary erzählt abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven, wobei Finja und Clemens den Hauptpart übernehmen.
Die Gegend rund um das Alte Land wurde sehr lebendig und mit viel Liebe zum Detail dargestellt. Hier spürt man auch die Verbundenheit der Autorin zur Gegend rund um Hamburg. Micaela Jary hat das Leben der Menschen zu dieser Zeit hervorragend recherchiert und dargestellt.
Plattdeutsche Sätze, die sie in die Geschichte eingestreut hat, vermitteln Lokalkolorit. Sie waren zu 90% auch für mich als Österreicherin verständlich ;)

Fazit:
Eine gelungene Familiensaga, die wunderbar unterhält. Die Atmosphäre und Stimmung der Zeit und der Gegend hat die Autorin hervorragend transportiert. Hier wäre ich einem weiteren Band nicht abgeneigt! Potenzial wäre auf jeden Fall da!

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensiosnexemplar!

Sterne über der Alster - Micaela Jary




    • Taschenbuch: 432 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch (9. November 2015)
    • ISBN-10: 3492306977
    • ISBN-13: 978-3492306973
    • Genre: Historischer Roman, Famliensaga 
    • Reihe: ja - Band 2


 
Piper Kurzbeschreibung: 
Die Revolution von 1918/19 bringt nicht nur Chaos in das geordnete Leben der Hamburger Reederfamilie Dornhain, sondern auch der Dienstboten: Der Patriarch nimmt sich das Leben, sein Chauffeur gerät unter Mordanklage und Nele Dornhain erwartet ein Kind vom Mann ihrer kleinen Schwester. Indes kämpft die älteste Tochter Ellinor um das wirtschaftliche Überleben des Familienunternehmens und auch um ihr eigenes Lebensglück, dessen Zukunft in den Sternen über der Alster geschrieben steht ...

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum gehts:
Viktor Dornhain verübt Selbstmord und hinterlässt zum Ende des ersten Weltkrieges seine Reederei seiner ältesten Tochter Ellinor. Die vormals kaisergetreue Familie kämpft in der Zeit der Revolution um das Familienunternehmen und Ellionar hat es als Unternehmerin alles andere als leicht, denn neben den politischen Ereignissen hat es ein alter Feind der Familie auf Rache abgesehen. Aber auch Ellinors Schwestern Nele und Lavinia, die um denselben Mann kämpfen und der treue Chaffeuer, der plötzlich unter Mordanklage steht, kämpfen um ihr Glück und Recht....

Meine Meinung:
Leider habe ich den ersten Band "Das Haus am Alsterufer" der Autorin nicht gelesen, doch werde ich dies sobald wie möglich nachholen. In der Lovelybooks-Leserunde konnte ich nämlich heraushören, dass die meisten Leser das erste Buch der Reihe um einiges besser fanden und mehr Zugang zu den Protagonisten hatten. Ich hatte nämlich doch meine Probleme mit den drei Töchtern der Dornhains warm zu werden, die mir viel zu oberflächlich beschrieben wurden. Auch fehlte mir einiges an Hintergrundwissen - deshalb mein Tipp: zuerst Band 1 lesen!

Nach dem Freitod von Viktor Dornhain fällt die Reederei an seine älteste Tochter Ellinor, der eine schwere Bürde auf ihre zarten Schultern gelegt wird, denn es ist die Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Die Welt ist im Umbruch und es herrscht Anarchie auf den Straßen. Die vormals kaisertreue Familie fühlt sich mehr und mehr von den Aufständischen bedroht. Doch Charlotte Dornhain, die Mutter des ehemaligen Unternehmers, legt noch immer den größten Wert die die äußere Fassade aufrecht zu erhalten. So wird der Selbstmord ihres Sohnes als Schlaganfall getarnt und die im Abschiedsbrief erwähnte uneheliche Tochter verschwiegen. Sie verbietet auch Ellinor den Briefinhalt preiszugeben. So kämpft Ellinor nicht nur darum, die Familie keinen Skandal auszusetzen, sondern vorallem um endlich als Geschäftsfrau ernst genommen zu werden.
Während die verwöhnte Lavinia auch nach dem Kriegsende vorallem Männer und Kleider im Kopf hat und wie eine Motte das Licht sucht und von Mann zu Mann schwirrt, kämpft Nele um ihre große Liebe Konrad. Der ist jedoch Lavinias Ehemann und als sie auch noch ein Kind von ihm erwartet, bricht das Chaos im Hause Dornhains erst recht aus.

Meine Erwartungen an den Roman waren relativ hoch, nachdem ich mit Begeisterung "Wie ein fernes Lied" von der Autorin gelesen hatte. Auch "Das Haus am Alsterufer" hatte sehr gute Kritiken und war schon lange auf meiner Wunschliste. So freute ich mich sehr auf dieses Buch der Autorin. Leider wurde ich diesmal etwas enttäuscht.
Ich erwartete einen Roman, der vorallem die Zerissenheit der politischen Lage und die der Reederfamilie in dieser schweren Situation erzählt. Dies wurde zwar immer wieder angerissen, aber der Hauptanteil des Romanes lag eindeutig bei den Schwestern und deren Gefühlswelt. Trotzdem blieben sie, außer Lavinia, irgendwie blass. Aber gerade diese Schwester war mir so gar nicht sympathisch. Sie änderte ihre Launen so schnell, wie das Wetter im April. Ihre Oberflächlichkeit reizte mich, besonders in der Zeit, wo viele Menschen auf der Straße standen oder hungerten. Denn ihre Gedankenwelt schweifte einzig und allein um ihr Hauptproblem: So schnell wie möglich wieder einen Eheman zu finden, obwohl sie von ihrem jetztigen Mann Konrad, noch nicht einmal geschieden war. Und auch zum Thema Scheidung hatte sie jeden Tag eine andere Meinung. Was mich allerdings verwunderte, war dass dieses Wort bei der strikten Großmutter überhaupt in den Mund genommen werden durfte, die doch alles dafür gab, den äußeren Schein  zu wahren.
Auch Klara, die uneheliche Tochter, kam viel zu kurz in dieser Geschichte, die eigentlich laut Inhaltsangabe eine tragende Rolle im Buch spielen sollte. 

Neben der Konzentration auf das Gefühlsleben der Töchter, hätte ich gerne mehr über den wirtschaftlichen Überlebenskampf und die politischen Unruhen gelesen. Um etwas Spannung aufzubauen wurde hier ein Feind der Familie bemüht. Diese Spannung kam dann auch auf, aber erst im letzten Drittel. Gefallen hat mir auch der Weitblick Ellinors betreffend der Fliegerei....ob es dazu im wahrscheinlich 3. Band der Reihe mehr dazu geben wird? Obwohl ich nun etwas enttäuscht von diesem Roman bin, hoffe ich trotzdem auf eine Fortsetzung, da es noch einige unbeantwortete Fragen gibt.

Schreibstil:
Ich mag die Bücher der Autorin und ihren Schreibstil, doch hier kratzt mir einfach alles zu viel an der Oberfläche! Mir fehlt die Tiefe der einzelnen Charaktere, mein Wunsch die Protagonisten zu verstehen und besser kennnenzulernen.... Gut auf den Punkt gebracht hat Micaela Jary allerdings die gesellschaftliche Einstellung der damaligen Zeit in der Oberschicht, wo es nur um Ansehen und Prestige geht. 

Fazit:
Leider hat mich der Roman nicht wirklich überzeugt. Hier fehlt mir eindeutig der Tiefgang und der Ernst der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, wo die Welt im Umbrauch war. Stattdessen hatte ich eine eher kitschige Erzählung um das Gefühlsleben drei verwöhnter Töchter vor mir, die außerdem alle viel zu blass blieben. Den ersten Band zu "Sterne über der Alster" werde ich allerdings noch nachholen, der insgesamt viele gute Bewertungen hat und mich neugierig gemacht hat. Ich empfehle daher zuerst "Das Haus am Alsterufer" zu lesen!




Mein Dank gilt dem Piper Verlag für das Rezensionsexemplar und an das Lovelybooks-Team für die Leserunde


Wie ein fernes Lied - Micaela Jary



    • Taschenbuch: 544 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch (10. August 2015)
    • ISBN-10: 3492306136
    • ISBN-13: 978-3492306133
    • Genre: Roman



Piper Kurzbeschreibung: 
Hamburg,1939: Verzweifelt sieht Marga dem Zug hinterher, mit dem ihr Jugendfreund Michael in die Ferne reist. Seit sie denken kann, ist sie in den jüdischen Klarinettisten verliebt, zahllose Stunden verbrachte sie mit ihm in den Tanzlokalen der Hamburger Swingjugend. Obwohl seine Herkunft ihn zur Emigration nach Paris zwingt, ist Marga fest entschlossen, ihn wiederzusehen. Denn ihre Liebe ist wie ein Lied, das niemals verklingt. Doch in dessen süße Melodie mischen sich schon bald die kalten Klänge des Krieges ...

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's:
Die Musik des Swing und alles "Nicht-Deutsche" ist während des Zweiten Weltkrieges verpönt. Marga, eine junge Frau, die diese Rhythmen liebt, singt und steppt, kann sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Genauso wenig wie ohne Michael, ihrem Freund aus Kindertagen, mit dem sie aufgewachsen ist und der der beste Klarinttenspieler weit und breit ist. Der junge Mann ist jedoch Halbjude und er nutzt einen Auslandsauftritt zur Flucht aus Nazideutschland. Dennoch gibt Marga weder Michael noch ihre geliebte Swingmusik auf.....
Paris 1999. Die junge Pianistin Andrea spielt neben ihrem Studium in Hotellobbys und Cafés. Dabei fällt ihr ein älterer, fremder Mann auf, der ihr stundenlang andächtig zuhört, doch kurz vor Ende ihres Spiels immer fluchtartig den Raum verlässt. Was will der Mann von  ihr?

Meine Meinung:
Dieser wundervolle Roman der Autorin Micaela Jary erzählt die Geschichte der Swing Kids während des Zweiten Weltkrieges. Junge Musiker, die einfach nur gerne Blues und Jazz spielten, doch letztendlich von der deutschen Wehrmacht verfolgt, eingesperrt und sogar in Lager gebracht wurden! Und das alles nur, weil sie gerne gute Musik gespielt oder zu ihr getanzt haben! Unvorstellbar für mich, die Musik ebenso liebt und sogar im Berufleben damit zu tun hat.....

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, wobei der Teil von 1939 bis 1945 den Großteil des Buches einnimmt. Unsere Hauptprotagonistin Marga ist eine junge Hamburgerin, die die schnellen Rhythmen der Swingmusik liebt. Michael, ihre Jugendliebe und Klarinettist, nutzt einen Auslandsauftritt und flieht aus Nazideutschland, während Marga zurückbleibt. Doch Marga kann Michael nicht vergessen und versucht alles, um ihn wiederzufinden. Sie schließt sich dem Tanzorchester Harry Alsen als Sängerin an.Von Deutschland über Dänemark bis nach Frankreich feiert die Truppe Erfolge. Und in Frankreich trifft sie auch wieder auf Michael, der unter den Namen Jules Delaborde lebt. Doch es gibt noch einen anderen Musiker, einen Gitarristen, der ebenfalls unter diesen Namen auftritt. Bei ihrer Suche nach Michael steht ihr Harald Alsen, der Bandleader, zur Seite. Auf ihn kann sie sich verlassen. Er wird ein Freund, der immer für sie da ist.


 Ganz still, zuweilen wie ein Traum
Klingt in dir auf ein fernes Lied.
Du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will.
Und wie ein Traum ganz leis und still,
verklingt es wieder, wies es kam.
- Cäsar Flaischlen -
(1864-1920)

Das hört sich jetzt alles irgendwie sehr kitschig an, ist es aber überhaupt nicht. Sicher steht die Suche nach Michael an erster Stelle. Diese zieht sich auch wie ein roter Faden durch die Geschichte, genauso wie die Musik. Doch vorallem wird hier ein detailliertes Bild der Jugend während des Krieges gezeigt. Besonders durch die Verfolgung der Swingkids und des Verbotes des englischsprachigen Musik durch das Naziregime wandelt sich die gesamte Truppe. Allen ist klar, dass sie mit ihren Auftritten vorerst "unverzichtbar" sind und nicht ins Kriegsgeschehen eingreifen müssen. Doch die immerwährende und greifbare Furcht, dass das nächste Arrangement das letzte sein könnte, bleibt in den Hinterköpfen bestehen. Auch das Nichtwissen, wie weit sie sich auf die Musikwünsche und Einladungen der Gestapo einlassen sollen und was erlaubt ist und was nicht, bringt die Gruppenmitglieder immer wieder in große Gewissenskonflikte und auch in Gefahren. So müssen sie zum Beispiel amerikanische Klassiker mit neuen Texten zur Demoralisierung der Briten singen.

Die Zusammenhänge der beiden Geschichten aus den zwei Zeitebenen lässt sich zwar ein bisschen erahnen, aber das Meiste bleibt bis zum Schluss im Dunkeln. Die Spannung baut sich immer mehr auf und Micaela Jary kann auch noch mit einigen überraschenden Wendungen und Geheimnissen aufwarten.

Die Autorin weiß wovon sie schreibt, denn ihr Vater war während dieser Zeit selbst Swing Musiker. Der Roman birgt einige wahre Geschichten und ist eine Hommage an die jungen Musiker der damaligen Zeit, die sich laut der Autorin bei ihr zuhause die Klinke in die Hand gaben. Dieser Bezug zur Vergangenheit ihrer Familie zeichnet diesen Roman ganz besonders aus.

Schreibstil und Charaktere:
Der angenehme und lebendige Schreibstil der Autorin ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Die Schauplätze sind bildhaft beschrieben und die Charaktere mitten aus dem Leben gegriffen. Micaela Jary hat hier unglaubliche Recherchearbeit geleistet, die man dem Buch auch anmerkt. Zeit- und Ortsangaben sind mit Notenschlüssel und Notenlinien dargestellt  -  sehr originell!

Marga, unsere Hauptprotagonistin, ist anfangs eine politisch sehr unvoreingenommene und vorallem unbelastete junge Frau. Ihre Eltern beschäftigten sich sehr wenig mit der aufkommenden Naziherrschaft und leben in ihrer eigenen Welt. Dadurch gerät sie durch ihre Naivität anfänglich in einige brenzlige Situationen aus deren sie Harry Alsen sehr oft retten muss. Im weiteren Verlauf der Kriegsjahre ändert sich auch Margas Verhalten, die den Ernst der Lage langsam bemerkt.
Michael ist ein Vollblutmusiker und durch seine angenommene Identität lebt er ein sehr zurückgezogenes Leben, wobei er allerdings auch einige Fäden in der Hand hält.
Harry ist ein wahrer Freund Margas und er ist stets an ihrer Seite. Für ihn steht auch die ganze Tanzgruppe unter seinem Schutz. Er ist ein sehr sympathischer und loyaler junger Mann.

Fazit:
Ein äußerst gelungener Roman, den ich allen Musikliebhabern empfehle, genauso wie Leser, die gerne über die Zeit des zweiten Weltkrieges lesen. Atmosphärisch, lebendig und von mir eine Leseempfehlung!


Anzumerken sind noch der wunderschöne Plan von Paris auf der Cover-Innenseite hinten, das ausführliche Namensregister der im Roman genannten Künstler und ein Nachwort zur Recherchearbeit der Autorin.
Unter diesem link
http://www.piper.de/buecher/wie-ein-fernes-lied-isbn-978-3-492-30613-3
gibt es Swingsongs des Kammertanzorchesters Michael Jary.


Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar und Lovelybooks für die wunderbare Leserunde!
 

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