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Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben - Monika Peetz


    • Taschenbuch: 352 Seiten
    • Verlag: KiWi-Taschenbuch (7. November 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3462045652
    • ISBN-13: 978-3462045659
    • Genre: Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Eine für alle, alle für eine: Genervt von schlechter Luft, ewiger Parkplatzsuche und Baulärm vor ihrer Kölner Wohnung beschließt Kiki, mit ihrer zweijährigen Tochter Greta aufs Land zu ziehen. Nicht irgendwohin, nein, Kiki hat natürlich einen Plan: Auf einer Reise durch Mecklenburg-Vorpommern hat sie sich in ein leerstehendes Schulgebäude mit Türmchen verliebt. Und sofort ist ihr klar: Hier will ich hin, hier eröffne ich mein Bed & Breakfast für gestresste Stadtleute wie mich und meine Freundinnen. Auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg gelegen, entpuppt sich das Haus als eine komplette Bauruine. Drei Wochen vor der Eröffnung muss Kiki einsehen: Sie schafft es nicht alleine. In den Gästezimmern sieht es aus wie Kraut und Rüben, dafür herrscht auf den Beeten, in denen Bio-Gemüse für die Gäste wachsen soll, noch gähnende Leere. Da hilft nur eines: die Dienstagsfrauen-Clique. Statt zur feierlichen Eröffnung reisen sie nun an, um tatkräftig anzupacken. Jede schleppt natürlich ein Stück von ihrem Alltag mit. Außer Caroline, die hat gleich einen Mann im Schlepptau, der ihr allerdings gar nicht geheuer ist …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Einmal um die Welt Challenge

Buch zur Chaos Challenge 2014

Meine Meinung:
Dies ist der dritte Teil um die Dienstagsfrauen...falls jemand Teil 1 und 2 nicht kennt.

Kiki, die Jüngste der Dienstagsfrauen, möchte mit Tochter Greta und ihrem Max gerne aufs Land ziehen. Sie hat auch schon ein Häuschen, eine ehemaligeSchule, für sich entdeckt. Dort möchte sie ein Bed & Breakfast aufmachen, mit einem großen Garten zur Selbstversorgung und auch als Erholung für Stadtkinder aus ärmlichen Verhältnissen. Doch auch nach Monaten, die Kiki die meiste Zeit alleine mit Handwerkern schuftet, während Max in Köln seinem Job nachgeht, sieht das Gebäude noch immer wie eine Bauruine aus und der Garten hat gerade Mal ein kleines Beet. Verzweifelt ruft sie die Dienstagsfrauen um Hilfe, denn auch in der Geldkasse herrscht bereits Ebbe.

Natürlich sind die Freundinnen zur Stelle. Caroline, die zur Zeit einen brisanten Fall am Gericht hat, ist froh diesen entfliehen zu können, denn sie erhält in letzter Zeit Drohanrufe und fühlt sich verfolgt. Eva hat es satt  für ihre Familie immer der Depp zu sein und alle nur bedienen zu dürfen und Judith sehnt sich auch nach Abwechslung. Und Estelle, die Geschäftsfrau, unterstützt mit einer Stiftung Kikis Pläne. Doch sie hat nicht mit der Absicht ihrer Stieftochter gerechnet, die gemeinsam mit ihrem Bruder die Firma übernehmen  und "die Alten" in Rente schicken will.

Und eigentlich ist mit dem obigen Klappentext und meiner kurzen Beschreibung schon fast die ganze Geschichte erzählt. Natürlich kommt es zu einigen  Zwischenfällen, wie etwa dem Auftauchen eines geheimnisvollen Mannes, der sich in der Nähe einquartiert hat oder Judiths neue Begabung die Zukunft aus den Karten zu lesen. Die schrullige Dorfgemeinschaft, die die neuzugezogenen Städtern mit Argwohn beobachten und der skrupellose Bauherr sind nur einige Schwierigkeiten, die den Freundinnen bevorstehen.

Schreibstil:
Die Charaktere sind wie immer sehr gut ausgearbeitet und ich kann mich in jede der fünf Freundinnen gut hineinversetzen. Jede der Frauen trägt ihren Rucksack und während Estelle in den beiden ersten Bänden eher die Oberflächlichste der Fünf ist, erleben wir hier eine ganz neue Estelle.
Der Schreibstil ist gewohnt witzig und humorvoll, obwohl ich diesen Band im Gegensatz zu den beiden Vorgängern schwächer finde. Vorallem das Ende kommt zu aprupt und löst sich viel zu schnell und leicht auf.

Cover:
Die verschiedenfärbigen Gummistiefel passen hervorragend zum Landthema und vermitteln den richtigen Eindruck.

Fazit:
Für mich der schwächste Teil der Dienstagsfrauen, aber gewohnt humorvoll und spritzig, wie die Vorgängerbände. Das Ende fand ich zu schnell und einfach gelöst und ein paar Fragen sind für mich noch offen (um Estelle), die vielleicht in einem vierten Band aufgeklärt werden?


Sieben Tage ohne - Monika Peetz


    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 3 (14. Mai 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3462044109
    • ISBN-13: 978-3462044102
    • Genre: Roman - 2. Teil


Amazon Kurzbeschreibung: 
Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe..

Meine Bewertung: gute * * * undeinhalb

Buch zur deutschsprachigen Autorenchallenge 2013

Meine Meinung:
Die Fortsetzung der Dienstagsfrauen.....
....jedoch auch als Einzelband zu lesen, für all Jene, die den ersten Band nicht gelesen haben.

Nach ihrer Pilgerreise nach Lourdes ist wieder der Alltag bei den Dienstagsfrauen eingezogen. Sogar das monatliche Treffen am ersten Dienstag im Monat wird in letzter Zeit immer weniger eingehalten und so beschließt Judith, dass es an der Zeit ist, endlich wieder eine Woche gemeinsam zu verbringen.
Diesmal ist Heilfasten angesagt....denn Eva findet nach einem Treppensturz ihrer Mutter Regine eine mysteriöse Karte und Fotos am Speicher im Haus ihrer Großeltern. Seit über 40 Jahren will Eva wissen, wer ihr Vater ist, den ihr ihre Mutter hartnäckig verschweigt. Auf den Fotos erkennt sie ihre Mutter als Teenager und einen Unbekannten. Die Karte zeigt die Burg Achenkirch und nach einigen Recherchen im Internet findet Eva heraus, dass im Almmühltal zwar sonst nichts los ist, aber auf der Burg diverse Kurse zum Thema Heilfasten geboten werden. Mit der Idee im Hinterkopf dort ihren Vater zu suchen, macht sie ihren Freundinnen die Idee schmackhaft, es doch einmal mit Heilfasten zu versuchen. Und so brechen Eva, Judith, Kiki, Estelle und Caroline auf nach Achenkirch....mit ihnen im Gepack: ihre Sorgen und Probleme.


Der Schreibstil der Autorin ist wieder locker und leicht, sehr lebhaft und amüsant. Des Öfteren konnte ich nicht nur schmunzeln, sondern musste laut drauflos lachen.....Man fühlt so richtig mit jeder der fünf Frauen mit, die alle versuchen ihre eigenen Probleme zu lösen und das mit knurrenden Magen, denn das Programm wird natürlich durchgezogen.
Während Eva versucht herumzuschnüffeln, Caroline ihren neuen Liebhaber verheimlicht, Kiki an sich selbst verzweifelt, Judith unbedingt wieder einen Mann an ihrer Seite haben will und Estelle so gar nicht mit der Kursleiterin kann und überhaupt nichts vom Fasten hält, erlebt der Leser unterhaltsame Lesestunden.

Natürlich finden wir hier auch viele Klischees und wer etwas anspruchsvolles sucht, ist hier falsch. Trotzdem findet man auch hier einige tiefergehende Momente. Für mich ist "Sieben Tage ohne" ein würdevoller Nachfolger der "Dienstagsfrauen".

Das Cover finde ich zwar nicht wirklich toll, aber es passt hervorragend zum Thema Heilfasten: Fünf farbig unterschiedliche Säfte.

Fazit: Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Roman, witzig erzählt ...gerade richtig für zwischendurch.


Die Dienstagsfrauen - Monika Peetz



Amazon Kurzbeschreibung:
Fünf Freundinnen. Seit über 15 Jahren treffen sie sich regelmäßig am ersten Dienstag im Monat. In ihrem Stammlokal nennt man sie die Dienstagsfrauen. Einmal im Jahr unternehmen die fünf Frauen etwas gemeinsam. Dieses Jahr haben sie etwas ganz Besonderes vor: Pilgern auf dem Jakobsweg. Am Ende dieser Reise ist nichts mehr, wie es war.
Würden sie sich heute begegnen, wären sie wohl gar nicht miteinander befreundet. Aber seit die fünf Frauen vor 15 Jahren nach ihrem Französischkurs auf einen Absacker bei Luc eingefallen sind, ist am ersten Dienstag im Monat der Kamintisch für sie reserviert. Fünf Frauen, nun dies- und jenseits der vierzig, mit sehr unterschiedlichen Temperamenten: Da ist Caroline, die Strafverteidigerin, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Organisiert, konsequent und streitbar. Sie sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Und kann trotzdem gut mit Kikis Chaos umgehen. Kiki, chronisch gut gelaunt, gern verliebt, entwirft beruflich Haushaltsgegenstände. Sie hofft auch mit 35 noch, von der Wegwerfware wegzukommen. Bei Aufträgen und bei Männern. Eva wäre schon froh, wenn sie ein eigenes Leben hätte. Als Hausfrau, Ehefrau und Mutter mit brachliegender medizinischer Approbation ist sie geplagt von den schrecklichen "V's": vierzig, vier Kinder, verirrt. Estelle, die Apothekergattin, ist die Frau, die immer zu viel in den Koffer packt und das Tragen anderen überlässt. Einig sind sie sich nur, wenn es darum geht, ihrer Freundin Judith beizustehen. Die zierliche Kindfrau ist die Dramaqueen der Dienstagsfrauen. Sie bespricht ihre Probleme lieber, als dass sie sie löst. Doch wer will ihr das übel nehmen? Jetzt, wo sie gerade Witwe geworden ist? Nach dem Tod ihres Mannes findet Judith ein Tagebuch, das er über seine Pilgerreise nach Lourdes geführt hat. Arne, an Krebs erkrankt, konnte den Weg nicht zu Ende gehen. Die fünf Freundinnen machen sich auf, Arnes Reise zu vollenden - und ahnen nicht, worauf sie sich einlassen. Schritt für Schritt kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihr Leben durcheinanderwirbelt. Die Pilgerreise, als Unterstützung für die trauernde Judith gedacht, wird für die fünf Freundinnen ein Augenöffner. Nichts ist, was es scheint.

Bewertung: * * * undeinhalb
(schaut doch bitte mal rein in mein neues Bewertungschema!)

Meine Meinung:
Eigentlich ist oben in der "Kurzbeschreibuung" schon alles gesagt, was man dazu sagen kann, denn die Auflösung des Geheimnisses um Arne's Tagebuch kann ich Euch natürlich nicht verraten! ;)
Die Autorin hat einen flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil, der es einem leicht macht in die Geschichte einzutauchen. Jeder wird sich wohl auch ein bisschen in den fünf verschiedenen Charakteren wiederfinden.
In Ihrem Roman, der erst vor kurzem auch im ARD zu sehen war (leider wieder etwas abgewandelt! Könnt Ihr mir sagen, warum muss man Bücher immer anders verfilmen, als sie geschrieben wurden???), hat Monika Peetz auch das Thema "Jakobsweg" und "pilgern" aufgegriffen, das neuerdings wohl sehr in Mode zu kommen scheint.

Fazit: ein netter und unterhaltsamer Roman für ein paar Musestunden, eher leichtere Kost für Zwischendurch, trotzdem lesenwert!
 
 

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