Posts mit dem Label SuB Thrill Kill werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SuB Thrill Kill werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mörderkind - Inge Löhnig


    • Taschenbuch: 464 Seiten
    • Verlag: List Taschenbuch (5. Dezember 2014)
    • ISBN-10: 3548612261
    • ISBN-13: 978-3548612263
    • Genre: Krimi

List Kurzbeschreibung: 
Ihr Leben lang war sie für alle nur das Mörderkind. Fionas Kindheit war ein Alptraum. Und nun ist ihr Vater tot. Seine letzten Worte galten ihr: »Ich bin kein Mörder.« Widerstrebend macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Beginnt nachzuforschen, befragt ihre Familie. Und stößt auf ungeheuerliche Geheimnisse und eine Intrige, deren tödliches Gift bis heute wirkt …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Bei der SuBThrill Kill Leserunde mit Steffi von Steffis Bücherbloggeria und Juliane von Books Experiences haben wir gemeinsam "Mörderkind" von Inge Löhnig gelesen.

Obwohl ich schon einige Bücher der Autorin, die alle zur Kommissar Dühnfort Reihe gehören, im Regal stehen habe, ist dies mein erstes gelesenes Buch von Inge Löhnig.
Die 25-jähige Fiona ist unsere Hauptprotagonistin. Bis zu ihrem 8. Lebensjahr war sie ein glückliches Mädchen...bis ihr Vater eines Tages von der Polizei abgeholt und verhaftet wird. Er soll seine Geliebte ermordet haben und wird zu 15 Jahren Haft verurteilt. Ab diesen Tag ist sie "das Mörderkind" und wird nicht nur in der Schule gemobbt, sondern verliert auch noch ihre Mutter durch einen Unfall und muss vortan bei ihrem Onkel und ihrer Tante leben. Ihr Großvater ist ein reicher Brauereibesitzer und hat weder Fionas Mutter, eine Künstlerin, noch seine Enkelin je akzeptiert. Auch bei Onkel und Tante erfährt sie keine Liebe und Zuwendung und rebelliert gegen die Familie ihres Vaters. Auch Ben, ihren Vater, verbannt sie aus ihrem Gedächtnis und lehnt auch nach seiner Entlassung jeglichen Kontakt zu ihm ab. Als sie von seinem Tod erfährt, berührt sie dies vorerst gar nicht. Bis ihr Matthias, ein Rettungssanitäter, die letzten Worte von Ben überbringt, der unbedingt wollte, dass Fiona erfährt, dass er kein Mörder war. Fiona ist zornig und glaubt ihm kein Wort. Doch immer wieder schleichen sich Zweifel in ihren Kopf. Außerdem gefällt ihr der junge Sanitäter, den sie wegen seines guten Aussehens einfach "Mr.Darcy" nennt, ausnehmend gut. War ihr Vater doch kein Mörder? Aber alle Indizien sprachen doch für sich....Fiona beginnt in der Vergangenheit zu graben und entdeckt bald, dass es einige Ungereimtheiten gibt. Als sie auch noch bedroht wird, ahnt sie, dass sie auf der richtigen Fährte ist....

Wer Kommissare in einem Kriminalroman braucht, ist hier falsch, denn hier "ermittelt" das Mörderkind selbst ;) Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und war für mich mehr Familientragödie, in der es um Rache geht, als ein Kriminalroman, auch wenn er teilweise sehr spannend ist.
In der Gegenwart erleben wir Fiona, wie sie nach dem wahren Mörder sucht. In Rückblenden wird parallel dazu die Geschichte ihres Vaters erzählt, wobei das Geheimnis langsam gelüftet wird. Der Teil in der Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen und machte mich auch nachdenklich....

Was mir gut gefallen hat, waren die Zeilen aus Songtexten aus den 80-iger Jahren und noch früher. Ich liebe Musik aus den 80-igern =) Leider erkannte ich nicht alle Lieder, aber zwei davon "enträtselte" ich sofort! Für Leser, die mit Musik nicht so viel anfangen können, könnten diese Passagen allerdings auch etwas irritieren.

Fiona war mir anfangs nicht wirklich sympathisch. Sie rebelliert auch noch mit Mitte Zwanzig und lebt von Kurzzeitjobs. Sie hat tiefen Kummer, den sie mit Wut kompensiert und ein Problem mit Nähe. Sie versucht ihre Schwierigkeiten mit Extremsport, One-Night-Stands und Abstand zu anderen Leuten zu kontrollieren. Manchmal kam sie mir auch noch etwas naiv und sprunghaft vor. Genauso fand ich ihr Interesse an der Wahrheit oder daran, was mit ihrem Vater passiert ist, doch etwas plötzlich und unglaubwürdig.  

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich anfangs manchmal etwas derb. Besonders wenn es um Sex ging, erinnerte es mich eher an die Schreibwiese von männlichen Autoren ;)
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Besonders die Charakterwandlung von Fiona hat mir sehr gut gefallen. War sie mir anfangs noch eher unsympathisch, änderte sich das von Seite zu Seite - genauso wie die Spannung, die anfangs zunahm, in der Mitte etwas dahin plätscherte, um am Ende wieder „an Fahrt“ aufzunehmen.

Fazit:
Ein solider Krimi um Familiengeheimnisse mit einer rebellischen Hauptprotagonistin. Anfangs spannend, der Mittelteil plätschert etwas dahin bis zum packenden Finale. Der Part aus der Vergangenheit gefiel mir um einiges besser als die Geschichte aus der Gegenwart.


Das Falsche in mir - Christa Bernuth



    • Broschiert: 352 Seiten
    • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2014)
    • ISBN-10: 3423249927
    • ISBN-13: 978-3423249928
    • Genre: Thriller


Amazon Kurzbeschreibung: 
Lukas Salfeld, 50, führt ein ganz normales Leben. Niemand ahnt, dass er als Jugendlicher im Gefängnis saß, weil er seiner damaligen Freundin Marion die Kehle durchgeschnitten und ihr post mortem tiefe Messerstiche beigebracht hatte. Viele Jahre gelingt es ihm, seinen kranken Trieb zu bekämpfen. Eines Tages begegnet er einem Mädchen, das seiner toten Freundin auf fatale Weise ähnlich sieht. Seine gefährlichen Fantasien gewinnen immer mehr die Oberhand. Zeitgleich wird ein totes Mädchen aufgefunden, das auf dieselbe Weise wie damals Marion ermordet wurde. Die ermittelnden Kommissare entdecken schnell die Parallelen zum früheren Mordfall. Um einer Verhaftung zu entgehen, taucht Salfeld unter – mit dem kühnen Plan, als Gejagter selbst zum Jäger zu werden, um die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch was, wenn er dabei sich selbst überführt? Denn an die Mordnacht hat Salfeld keinerlei Erinnerung...

Meine Bewertung: * * 

Buch zur Einmal um die Welt Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Deutschen Autoren Challenge


Meine Meinung:
Im Rahmen der SuB-Thrill-Kill-Challenge bei Steffis Bücherbloggeria
haben wir diesen Thriller der Autorin Christa Bernuth gelesen.
Und ich bin wirklich froh, dass ich nicht die Einzige in der Runde war, die solche Schwierigkeiten mit diesem Buch hatte! Schon lange habe ich keinen so wirren Roman mehr gelesen. Nach dem ersten Abschnitt war ich stark am Überlegen, ob ich nicht auch dieses Buch abbrechen sollte.
Ich habe dann ein anderes Buch dazwischen gelesen und danach hatte ich komischer Weise nicht mehr ganz so viele Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und der wirren Story.

Dabei ist der Klappentext doch sehr vielversprechend: Ein ehemaliger Mörder, wieder in die Gesellschaft integrierter Familienvater und Geschäftsmann, wird durch ein Mädchens, das ihn an seine ehemalige Freundin Marion erinnert, die er ermordet hat, anscheinend rückfällig. Black Out's und wirre Fantasien quälen ihn und lassen ihn an seinem Verstand zweifeln. Und dann verschwinden plötzlich zwei Mädchen hintereinander und werden ermordet aufgefunden. Die Leichen weisen ähnliche Merkmale auf, wie damals bei Marion. Als Lukas Vergangenheit aufgerollt wird und er für den Mörder der Mädchen gehalten wird, flüchtet er und versucht selbst der Sache auf den Grund zu gehen.

Schreibstil:
Wie schon erwähnt hatte ich große Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Die Handlung wird aus Lukas Sicht in der ersten Person und in der Gegenwartsform erzählt. Dazu kommen noch Tagebucheinträge der ermordeten Freundin und in kursiver Schrift Ereignisse eines Mädchens in Gefangenschaft. 
Es gibt einiges an Perspektivenwechsel, der für mich einige Male nicht ganz durchschaubar war. Ebenso verstrickt in die Geschichte scheint die Ermittlerin Sina zu sein, deren Vergangenheit mit den Morden der Mädchen im Zusammenhang zu stehen scheint.

Es war mir leider auch niemand der Personen in diesem Thriller sympathisch. Alle blieben irgendwie farblos und nicht greifbar. Die Ereignisse waren manchmal zu konstruiert und unglaubwürdig, genauso wie am Ende die Auflösung.
Mehr will ich hier gar nicht mehr dazu sagen.....für mich war es definitiv kein Buch, das mir gefallen hat. Allerdings hat es eine der Mitleserinnen für gut befunden und ich freue mich immer wieder, dass wir alle einen unterschiedlichen Lesegeschmack haben!

Fazit:
Dieser Thriller konnte mich leider überhaupt nicht fesseln, noch überzeugen. Wirr, zu konstruiert und unglaubwürdig mit blassen Charakteren.


 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos