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Restsommer - Kea von Garnier

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     



    • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
    • Verlag: ‎ Karl Blessing Verlag, (18. März 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3896677853
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3896677853
    • Genre: Coming-of-Age Roman 



Blessing Kurzbeschreibung:
Der Sommer 2003 in der niedersächsischen Kleinstadt beginnt wie immer: Freibad, Bandproben, die Leichen in Papas Keller. Dominik ist der Sohn des Bestatters und soll den Familienbetrieb in naher Zukunft von seinem alleinerziehenden Vater übernehmen. Bislang sprach nichts dagegen, denn Domi ist erstaunlich routiniert im Umgang mit Trauernden und weiß mehr über Tod und Verlust als die meisten Erwachsenen. Worüber er allerdings wenig weiß, ist das Leben selbst. Das ändert sich, als kurz vor den großen Ferien ein Neuer in seiner Klasse auftaucht: Biff ist unangepasst, lässig, impulsiv. Gegen seinen Willen fühlt Domi sich von dessen scheinbar endlosem Hunger auf das Leben angezogen, und so entsteht im Laufe dieses heißen, flirrenden Sommers zwischen den beiden etwas Größeres, etwas, das in seiner Intensität alles andere, Freunde, Familie, Zukunft, an den Rand drängt.

Meine Bewertung: * * * * *
♥♥♥ Lieblingsbuch-Status ♥♥♥

Buch zur ABC Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Was hat mich dieser wundervolle Coming-of-Age Roman überrascht! Wer auf der Suche nach einem anspruchsvollen Sommerroman ist, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

Sommer 2003. Dominik, 16 Jahre, lebt mit seinem Vater in einem kleinen Ort an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Hier kennt jeder jeden. Seinem Vater gehört das örtliche Bestattungsunternehmen, welches Dominik einmal übernehmen soll. Damit hatte er bislang noch kein Problem, denn er geht mit den Toten und der Vergänglichkeit routiniert um. Neben der Schule und den Bandproben mit seinem Freunden, ist er manchmal auch bei seiner Mutter, die die Familie wegen einem anderen Mann verlassen hat.
Trotzdem hat Dominik irgendwie Angst in seinem Heimatort zu versauern und das Leben gar nicht richtig kennenzulernen, bevor er sich, wie sein Vater, den Toten widmet.

»Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.«

Als er bei einer Bandprobe auf Benjamin, kurz Biff genannt, trifft, ändert sich sein Leben. Biff kommt aus der Großstadt Berlin und in seine Klasse. Mit seinen blonden kurzen Haaren, der Lederjacke und seinem eher rotzigen Auftreten fällt er auf. Bald werden die beiden Freunde und Dominik möchte am liebsten nur mehr mit seinem neuen Freund zusammen sein. Biffs Hunger nach Leben ist spürbar und Dominiks Wunsch, das Kaff in dem er wohnt, zu verlassen, wird immer größer. Als die zwei für ein Wochenende nach Berlin abhauen, ist danach nichts mehr, wie es war.....

Kea von Garnier schafft es, die Leichtigkeit des Sommers, die Zeit zwischen Teenie sein und erwachsen werden, wunderbar einzufangen. Die Unsicherheit, die man in diesem Alter verspürt und das Kribbeln der ersten Liebe wird sehr sensibel erzählt. Ihr gelingt es dieses Gefühl so authentisch einzufangen, dass die Seiten nur so dahinflogen.

Dominik fühlt plötzlich den Druck, dass sein weiteres Leben so aussehen wird, wie das des Vaters. Dieser geht in seinem Beruf auf. Dabei erfahren auch wir Leser jede Menge darüber, wie man mit den Trauernden umgeht,  Leichen präpariert und diese ansehnlich herrichtet. Diese Einblicke in die Arbeit sind sehr respektvoll erzählt.

Wir erleben aber auch, wie Erwachsene ihre Wünsche und Träume in die eigenen Kinder projizieren und sie nicht nach ihren eigenen Wünschen leben lassen. Sie müssen lernen, dass es nicht ihr Leben ist, sondern das der Kinder. Dominiks Zwiespalt zwischen den Erwartungen seines Vaters und dem Wunsch, seinen eigenen Weg zu gehen, hat mich schnell mit ihm mitfühlen lassen. Generell ist die Vater/Sohn Beziehung zwischen Dominik und seinem Vater empfindsam dargestellt.

Im krassen Gegensatz dazu die Familie von Biff. Der Vater Alkoholiker und Schläger. Er duldet Biffs Homosexualität nicht und terrorisiert ihn und den Rest der Familie. Nach und nach kristallisiert sich dadurch Biffs Verhalten heraus, seine Gegenwehr und seine Wut, aber auch seine Traurigleit und Einsamkeit..

Man kann gar nicht glauben, dass dies Kea von Garniers Debütroman ist. Die Geschichte wird sehr sensibel erzählt, ist nah an der Realität und wahnsinnig toll geschrieben. 
Trotz der ernsteren Themen strahlt das Buch insgesamt eine sommerlich-leichte Stimmung aus und fängt die Unbeschwertheit der Jugend auf authentische Weise ein. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mit Dominik und Biff mitgelitten, habe die Leichtigkeit des Sommers, aber auch die Angst vor der Zukunft gespürt. Das Einfangen all der Emotionen ist der Autorin so wunderbar gelungen, dass ich richtig ins Schwärmen gerate.

Fazit:
"Restsommer" ist ein bittersüßer Coming-of-Age Roman, melancholisch, aber auch humorvoll und kein bisschen kitschig.
Wem "Hard Land" von Benedict Wells oder "Der große Sommer" von Ewald Arenz gefallen hat, dem kann ich auch diese tolle Geschichte empfehlen! Ein Highlight!


Vielen Dank an das Randomhouse Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Der Flug des Raben - Richard Wagamese

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
    • Verlag: ‎ Karl Blessing Verlag (18. Oktober 2021)
    • Übersetzer: Ingo Hertzke
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3896677187
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3896677181
    • Originaltitel‏ : ‎ Keeper'n Me
    • Genre: Gegenwartsliteratur


Blessing Kurzbeschreibung:
Garnet Raven ist drei Jahre alt, als er seinem Zuhause in einem Ojibway-Reservat entrissen und von den Behörden in Obhut genommen wird. Er wächst in verschiedenen Pflegefamilien auf, bis er als Teenager die erstbeste Möglichkeit nutzt, um sich aus dem Staub zu machen. Er flieht in die Großstadt, gerät auf die schiefe Bahn und landet schließlich im Gefängnis. Zu seiner großen Überraschung erhält er dort einen Brief seiner längst vergessenen Ursprungsfamilie. Als er nach seiner Entlassung ins Reservat seiner frühesten Kindheit zurückkehrt und beschließt, dort zu bleiben, bis er neue Pläne für seine Zukunft entwickelt hat, ändert sich sein Leben von Grund auf: Keeper, ein Freund seines Großvaters und der letzte Hüter der Weisheit der Ojibway, macht ihn mit den Traditionen und Riten seines Stammes vertraut. Garnet entdeckt nach und nach die Bedeutung des Ortes, seine Herkunft und sich selbst.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
"Der Flug des Raben" ist der Debütroman von Richard Wagamese, jedoch bereits das dritte Buch, das auf deutsch übersetzt wurde. Leider ist der Autor, der selbst indigene Wurzeln hatte, bereits 2017 verstorben.

Der erst 3-jährige Garnet Raven wird gemeinsam mit seinen Geschwistern von den Behörden seiner Familie im Ojibway Reservat entrissen. Während die älteren Kinder zusammenbleiben dürfen und nach wenigen Jahren wieder ins Reservat zurückkehren, wird Garnet immer wieder weitergereicht. Er kommt von einer Pflegefamilie in die nächste und wächst fern der indianischen Kultur in der Großstadt auf. Als er volljährig ist, verlässt er seine Pflegefamilie und versucht seine Identität zu finden. Er selbst fühlt sich nicht wirklich als Indianer. Am meisten zugehörig fühlt er sich bei seinem schwarzen Freund Lonnie und seiner Familie. Garnet beginnt den R&B und den Blues zu lieben und lässt sich einen Afro-Look machen. Schließlich landet er als Kleinkrimineller im Gefängnis, wo we zwei Jahre bleiben muss. Zwanzig Jahre nach seiner Entführung kann seine Familie ihn endlich ausfindig machen und holt ihn zu sich ins Reservat.

Als richtiger Exot mit Plateauschuhen, grüner Schlaghose und einem Afro am Kopf steigt er aus dem Bus und wird im Dorf zum Gesprächsthema schlechthin. Garnet spricht weder die Sprache seines Stammes, noch weiß er etwas über seine Familie und die Lebensweise der Indianer. Während seine Mutter und seine Geschwister froh sind, Garnet wieder bei sich zu haben, ist für ihn alles fremd - bis
ihn Keeper, ein älterer Mann seines Stammes und Freund seines Großvaters, unter seine Fittiche nimmt. Schon bald stellen die Beiden fest, dass sie jede Menge von einander zu lernen haben und sich eine ganz besondere Freundschaft entwickelt..

Richard Wagamese nimmt sich dem Thema der jungen Indianer an, die von den damaligen Behörden in Heime und zu Pflegefamilien gesteckt wurden, um sie zu "missionieren". Man beraubte sie ihrer wahren Identität, ihrem Glauben und Ritualen und versuchte sie "weiß" zu erziehen. Die jungen Menschen fühlten sich verloren und wussten kaum mehr etwas über ihre Abstammung oder der Lebensweise ihres Stammes. Viele landeten früher oder später im Gefängnis oder verfielen dem Alkohol.
 
In seinem Debütroman "Der Flug des Raben" steckt sicherlich sehr viel persönliches vom Autor. Er selbst wurde ebenfalls in Pflegefamilien groß und litt, wie unser Hauptprotagonist, an Identitätsverlust. Auch Wagamese fand erst mit 23 Jahren seine Familie wieder und war lange zeit auf der Suche nach sich selbst..

Im Roman wird Keeper zum spirituellen Vorbild von Garnet. Langsam führt er ihn an die eigene Kultur heran, bis er das Gefühl hat. langsam angekommen zu sein. Die Verbindung zur Natur und den Tieren ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Aber auch die Gemeinschaft, Liebe und Respekt sind wichtige Themen. Wir könnten uns so einige Scheiben davon abschneiden, wie man mit seiner Umwelt und seinen Mitmenschen umzugehen hat.
Wagamese nimmt uns mit auf eine philosophische Reise und bringt dem Leser die Kultur der Indianer näher. Dabei erzählt er ein einfacher und flüssiger Sprache. Er wird zum Geschichtenerzähler, wie Keeper es Garnet ebenso ans Herz legt. Es gibt ernste und philosophische Passagen, aber auch viele humorvolle.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir die Schlagzeilen über einen grausamen Fund in Kanada lesen mussten, wo man Skelette von unzähligen Kindern und Jugendlichen indigener Abstammung unweit eines Pflegeheimes gefunden hat. Ein grausames Verbrechen der weißen Bevölkerung und der damaligen Behörden, das mich unheimlich wütend macht.

Cover:

von links anch rechts:
alles englischsprachige ausgaben. Leider habe ich sonst keine finden können. Und das deutsche Cover ist mit Abstand das schönste und passt auch hervorragend zu den anderen beiden bereits in deutsch veröffentlichten Ausgaben.

Fazit:
Ein ruhiger und stimmungsvoller Roman, der uns die Lebensweise und die Weiheiten der indigenen Bevölkerung näher bringt. Es ist an der Zeit die Stimme der First Nations zu hören und ich freue mich schon auf die anderen beiden Romane des Autors, die bereits bei mir eingezogen sind.

Vielen Dank an den Blessing Verlag für das Rezensionsexemplar!

Alles muss versteckt sein - Wiebke Lorenz

    • Broschiert: 352 Seiten
    • Verlag: Karl Blessing Verlag (3. September 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3896674692
    • ISBN-13: 978-3896674692
    • Genre: Thriller
 Link zu Amazon

Amazon Kurzbeschreibung: 
Ihre Gedanken sind mörderisch, ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen. Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint …

Meine Bewertung: * * * * * 

Buch zur  "Die dunklen Tage" Challenge

Meine Meinung:
Endlich wieder ein Thriller, der mich vom Anfang an gepackt hat! Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, bei dem ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen bis das Buch liebevoll zugeklappt wird. Doch Wiebke Lorenz hat es geschafft!
Dabei kenne ich den einen Teil von "Anne Hertz" nur über die gemeinsamen Bücher wie "Wunschkonzert" oder "Goldstück", die sie mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann geschrieben hat. Doch die Autorin kann auch ganz anders und das hat sie hier bewiesen!


Bereits im Prolog spielt die Autorin mit unseren Gefühlen..."Weißt du wozu du fähig bist? Ahnst du es auch nur ansatzweise?"
Jeder von uns hat sich doch schon einmal vorgestellt, wie man jemanden am liebsten "den Hals umdrehen" würde....Aber Marie, unsere Hauptprotagonistin in dieser Geschichte, hat sich den kaltblütigen Mord an ihrem Partner nicht nur im Kopf vorgstellt, sondern diesen auch durchgeführt. Denn eines Morgens erwacht sie neben der blutüberströmten Leiche ihres Freundes Patrick, die genauso zugerichtet ist, wie sie es in ihren schlimmsten Albträumen gesehen hat.

Die ersten Kapitel beginnen eher gemächlich und führen den Leser in die psychiatrische Anstalt, in die Marie nach dem Gerichtsurteil eingewiesen wurde. Dort hat sie sich mehr oder weniger mit ihrem Schicksal abgefunden und zweifelt keinen Augenblick an ihrer Schuld. Denn seit einem grausamen Schicksalsschlag leidet Marie an aggressiven Zwangsgedanken. Immer wieder sieht sie vor sich, wie sie genau die Menschen, die sie besonders liebt, auf brutale Art ermordet. 
Die Autorin versteht es hervorragend den Leser in diese Welt der Zwänge zu entführen. Meisterhaft führt uns die Schriftstellerin alle Arten dieser Krankheit vor, die sich nur in den Köpfen dieser Menschen abspielt. Nur zu gut kann man sich die Angst vorstellen, unter denen diese leiden; die ewige Furcht, dass sie diese Gedanken in die Tat umzusetzen könnten.

Der Erzählstil ist, wie auch schon in den Anne Hertz Büchern fesselnd, flüssig und gut zu lesen.
Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und sehr schnell fühlt man mit Marie, ihrer Zimmerkollegin Hannah, die an multipler Persönlichkeitsstörung leidet und den anderen mit. Die Personenanzahl ist übersichtlich und genau passend.

Die Geschichte, und damit auch der Spannungsbogen entwickelt sich zwar langsam, aber stetig. Marie fasst nach einiger Zeit Vertrauen zum jungen Psychiater Jan Falkenhagen und versucht zusammen mit Ihm und ihrem Exmann Christopher die Mordnacht zu rekonstruiren.
Ab diesen Zeitpunkt wechselt die Autorin von der dritten Person in die Ich-Form und zurück. Die Erzählungen von Marie aus ihrem früheren Leben sind in der ersten Person geschrieben, während der Rest, wieder in der dritten Person erzählt wird.
So erfährt der Leser nach und nach immer mehr aus Marie's früherem Leben als Kindergärtnerin, der Ehe mit Christopher und ihrer Tochter Celia. Und nicht nur Marie fängt langsam an zu zweifeln, ob sie wirklich die Mörderin von Patrick ist, sondern auch dem Leser stellt sich immer mehr die Frage, ob Marie nicht das Opfer eines grausamen Spieles ist....

Obwohl ich bald einen Verdacht hatte und einige Gedanken in die richtige Richtung gingen, hatte Wiebke Lorenz doch noch einige unerwartete Überraschungen eingebaut, mit denen ich nicht gerechnet hätte. So blieb dieser Psychothriller vom Anfang bis zum Schluss rasant und spannend und erhält von mir fünf Sterne!

Fazit: Diesen Psychothriller kann ich nur allen ans Herz legen! Endlich wieder eine Geschichte, die fesselt und auch ein ganz neues Thema, das der Zwangsstörungen, einbringt.


Einen herzlichen Dank für dieses tolle Buch geht an


 

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