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Die Spur der Vertrauten - Christelle Dabos

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Gebundene Ausgabe: 640 Seiten
    • Verlag:  Rotfuchs, 1. Auflage (8. Oktober 2025)
    • Übersetzer: ‎ Amelia Thoma, Nadine Püschel
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3757102223
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3757102227
    • Lesealter: ‎ Ab 14 Jahren
    • Originaltitel: ‎ Nous
    • Genre: Dystopie


Rotfuchs Kurzbeschreibung:
Claire und Goliath leben in einer Welt, in der das «Wir» über allem steht. In der jeder Mensch den Instinkt besitzt, dem Allgemeinwohl zu dienen. Individualität existiert nicht. Doch was passiert, wenn sie doch an die Oberfläche kommt? Goliath bleiben nur noch wenige Wochen, um das Leben eines anderen Menschen zu retten und damit ein «Tugendhafter» zu werden. Claire steht vor ihrem Abschluss an der Schule der Vertrauten. Claire weiß, was sie riskiert, wenn sie von diesem Weg abkommt. Doch dann verschwindet ein Schüler und niemand außer Claire scheint es zu bemerken. Wie soll man im Schatten bleiben, während man ermittelt? Claire und Goliath tun sich zusammen, um den Vermisstenfällen in ihrem Sektor auf den Grund zu gehen. Doch der Fall ist viel größer, als sie sich beide vorstellen können. Und dann beschäftigt Claire noch ein ganz anderes Geheimnis - eines, das sie in Lebensgefahr bringen könnte ...

Bewertung: * abgebrochen

Meine Meinung:
Buchcontact hat mir diese Dystopie leider unangefragt zugeschickt und hier zeigt sich wieder einmal, dass man sich bewusst für ein Rezensionsexemplar deshalb entscheidet, weil man sich für die Geschichte interessiert und das Buch lesen möchte. Für mich ist dies ein Kriterium und so war ich sehr überrascht, als dieser Klopper plötzlich in meinem Briefkasten lag. Ich mag Dystopien, aber hier kam ich weder in die Geschichte, noch konnte ich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen.
Ich habe das Buch auf Seite 200 abgebrochen. 

Die Welt in der Claire und Goliath leben bestimmt das "Wir" oder wenn man sich den Originaltitel übersetzt: NOUS - was eben "wir" bedeutet. Es gibt keine Individualität, sondern das Gemeinwohl ist bestimmend. Mit ihren angeborenen Instinkten sorgen die Menschen dafür, dass die Gesellschaft reibungslos verläuft. Doch ist das wirklich so?

Man wird direkt in die Geschichte geworfen, wobei das Worldbuilding komplex und verwirrend ist. Es wird nicht wirklich erklärt. Der Schreibstil ist anspruchsvoll. Die Sätze sind oftmals verschachtelt und lange. Das Lesen ist anstrengend und als Kinder- oder Jugendbuch kann ich die Geschichte nicht wirklich empfehlen. Außerdem gab es auch bis zu meinem Abbruch eine etwas brutale Szene für die ein Erzengel zuständig war, der ohne Grund jemand ermordete. Er ist bereits in die höchsten Kreise aufgestiegen und hat seine Aufgabe erfüllt, die daraus bestand 1001 Leben zu retten. Warum mordet er plötzlich?
Hier wird bereits angedeutet, dass zwar vom großen WIR gesprochen wird, aber es wie überall in Gemeinschaften Menschen gibt, die andere kontrollieren wollen. 

Die Handlung wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, wobei Claire und Goliath die Hauptfiguren sind - soweit ich eben gelesen habe. Claire scheint etwas zu verbergen und ein Geheimnis in sich zu tragen. Außerdem will sie gemeinsam mit Goliath nachforschen, wohin manche Menschen verschwinden. Hier hätte ich mir eine spannende Suche erwartet, aber bis Seite 200 hatte die noch gar nicht begonnen...

Nachdem ich einige Rezensionen überflogen habe und viel bemängelten, dass sie die Geschichte am Ende etwas ratlos zurückgelassen hat, wollte ich mich nicht noch durch weitere 460 Seiten quälen!


Vielen Dank an Buchcontact und den Rotfuchs Verlag für das (unangefragte) Rezensionsexemplar


[ABGEBROCHEN] Der Pfad - Megan Miranda

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Broschiert: 384 Seiten
    • Verlag: ‎ Penguin Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (11. Januar 2024)
    • Übersetzer : ‎ Melike Karamustafa
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3328109080
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328109082
    • Originaltitel: ‎ The Last to Vanish


Penguin Kurzbeschreibung:
Ein abgeschiedenes Dorf im Schatten mächtiger Berggipfel: Seit zehn Jahren lebt Abby in Cutter’s Pass, North Carolina. Längst fühlt sie sich heimisch, obwohl der eigentlich so idyllische Ort ein düsteres Geheimnis hütet – seit Jahren verschwinden hier Wanderer spurlos im Gebirge. Als wäre der Ort verflucht. Dann taucht in einer stürmischen Gewitternacht plötzlich ein Fremder in Cutter’s Pass auf: Trey West ist gekommen, um herauszufinden, was damals mit seinem Bruder geschah. Denn auch er kehrte von jenem berüchtigten Pfad in die Wildnis niemals zurück. Je tiefer sich Abby in Treys Recherchen hineinziehen lässt, desto deutlicher merkt sie, wie die Dorfbewohner zusammenrücken und eine Mauer des Schweigens um sich errichten. Und bald muss sich Abby fragen, wie gut sie ihre Nachbarn tatsächlich kennt – und ob die Gefahr wirklich in den Bergen lauert. Oder nicht vielleicht dort, wo man sich eigentlich in Sicherheit wähnt …

Meine Bewertung: * abgebrochen

Meine Meinung:
Irgendwie scheine ich im Moment nicht in Thrillerstimmung zu sein. Ich hatte mich auf "Der Pfad" eigentlich sehr gefreut, aber schon zu Beginn habe ich mich durch die Seiten gequält. Gerade bei einem Thriller sollte das gar nicht passieren...

Worum gehts?
Abby lebt seit etwas zehn Jahren in Cutter's Pass und arbeitet in einem Hotel. Cutter's Pass soll angeblich der gefährlichste Ort in North Carolina sein, denn seit Jahren verschwinden dort auf mysteriöse Weise immer wieder Menschen.
Einer der Hotelgäste, verschanzt sich in seinem Zimmer und erst nach und nach entdeckt Abby, dass Trey West der Bruder von einen der verschwundenen Personen ist. Dieser war Journalist und wollte einen Artikel über den mysteriösen Ort schreiben. Hat er vor seinen Verschwinden etwas herausgefunden?

Ein abgelegener Ort in den Bergen, mysteriöse Vermisstenfälle und düstere Geheimnisse. Das klang äußerst spannend. Leider waren die ersten 80 Seiten jedoch nur langweilig.
Die Autorin schreibt sehr detailliert und ausufernd. Immer wieder wurde beschrieben, welche Kleidung die Figuren tragen, wie das Wetter ist und auch die Schauplätze werden bis ins letzte Detail geschildert. Das brauche ich bei einem Thriller wirklich nicht! Nach etwa 100 Seiten habe ich aufgegeben und danach nur mehr das Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wer oder was hinter den verschwundenen Menschen in Cutter's Pass steckt.
Das war zwar ganz interessant, aber ich habe es nicht bereut diesen Thriller abzubrechen und zurück in die Bücherei zu bringen.


[ABGEBROCHEN] Zwischen Welten - Juli Zeh/Simon Urban

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



     

    • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
    • Verlag: ‎ Luchterhand Literaturverlag; 1. Edition (25. Januar 2023)
    •  ISBN-10 ‏ : ‎ 3630877419
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3630877419
    • Genre: Gegenwartsliteratur, Gesellschaftsroman





Luchterhand Kurzbeschreibung:
Zwanzig Jahre sind vergangen: Als sich Stefan und Theresa zufällig in Hamburg über den Weg laufen, endet ihr erstes Wiedersehen in einem Desaster. Zu Studienzeiten waren sie wie eine Familie füreinander, heute sind kaum noch Gemeinsamkeiten übrig. Stefan hat Karriere bei Deutschlands größter Wochenzeitung DER BOTE gemacht, Theresa den Bauernhof ihres Vaters in Brandenburg übernommen. Aus den unterschiedlichen Lebensentwürfen sind gegensätzliche Haltungen geworden. Stefan versucht bei seiner Zeitung, durch engagierte journalistische Projekte den Klimawandel zu bekämpfen. Theresa steht mit ihrem Bio-Milchhof vor Herausforderungen, die sie an den Rand ihrer Kraft bringen. Die beiden beschließen, noch einmal von vorne anzufangen, sich per E-Mail und WhatsApp gegenseitig aus ihren Welten zu erzählen. Doch während sie einander näherkommen, geraten sie immer wieder in einen hitzigen Schlagabtausch um polarisierende Fragen wie Klimapolitik, Gendersprache und Rassismusvorwürfe. 

Meine Meinung:
Tja, selten kommt es vor, dass ich ein Buch abbreche, aber hier hatte ich nach 80 Seiten absolut keine Lust mehr weiterzulesen.
Ich muss zugeben: Das Buch spricht ein wichtiges Thema an und ist sehr am Puls der Zeit. Als ich zu lesen begann, sah ich zwei sehr unterschiedliche Charaktere vor mir, die in völlig verschiedenen Welten leben. Ich war auch wirklich schon sehr neugierig, wie ich das neue Buch der Autorin, die hier gemeinsam mit Simon Urban schreibt, finden werde.

Leider fand ich nicht in die Geschichte bzw. wollte ich mich nicht auch noch literarisch mit all diesen Themen beschäftigen. Ich bin nicht ignorant, aber wenn ich hier mit einer Gruppe Menschen irgendwo zusammensitze, wird oftmals genauso diskutiert. Immer wieder beobachte ich, wie die Menschen immer weniger die Meinung anderer akzeptieren und nur ihre eigene als richtig anerkennen. Bei unseren Protagonisten ist es genauso. Theresa ist ein typisches Landkind und hat so einige Probleme mit ihrem Hof, der kaum Gewinn abwirft. Und während Stefan in seinem gläsernen Palast in der Stadt sitzt und herumjammert, konnte ich als Dorfkind Theresa in vielen Dingen beipflichten...aber nicht in allen. Trotzdem hatte ich nach zwei Abenden keine Lust mehr, mich wieder in meinen Sessel zu setzen und über Klimagegner, politischen Ansichten, Möchtegern-Emporkömmlinge usw. zu lesen.

Ich bin nicht ignorant, aber ich möchte gerne nach einen anstrengenden Arbeitstag abschalten und nicht weiter über Themen lesen, die jeden Tag in den Nachrichten zu sehen sind oder im Dorfgasthaus diskutiert werden....sorry! Ab und zu greife ich dennoch zu Büchern dieser Art, aber im Moment habe ich keinen Kopf dafür.
Ich habe dann noch die letzten Kapitel gelesen und hatte die Bestätigung, dass es richtig war, abzubrechen.


[ABGEBROCHEN] Das Lied der Arktis - Bérengère Cournut

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
    • Verlag: ‎ Ullstein Hardcover; 2. Edition (2. November 2020)
    • Übersetzer: Stefanie Jacobs
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3550200978
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3550200977
    • Originaltitel: ‎ De pierre et d'os
    • Genre: Roman



Ullstein Kurzbeschreibung:
Der Mond leuchtet hell über der Arktis, als das Eis bricht und Uqsuralik von ihrer Familie trennt. Auf einen Schlag ist sie vollkommen allein in der ewigen Polarnacht. Ihr einziger Schutz ist ein Bärenfell, und sie weiß: Sie darf niemals stehen bleiben. Zwischen Fjorden und Eisbergen lernt sie die Sprache der Natur, den Robben nachzuspüren und die Geister zu fürchten. Nach Tagen der Einsamkeit begegnet sie einer anderen Nomadenfamilie und schließt sich der Gemeinschaft an. Doch was zunächst als Rettung erscheint, birgt neue unvorhersehbare Gefahren. 

Meine Bewertung: * abgebrochen


 Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Der erste Monat des Jahres und der erste Abbruch seit langer Zeit. Noch dazu wollte ich das Buch gemeinsam mit Nicole in einer Leserunde auf meinem Blog hier lesen. An die 100 Seiten und zwei Leseabschnitte habe ich geschafft, doch danach habe ich w.o. gegeben. 

Uqsuralik, die Frau aus Stein mit dem Wesen eines Bären und dem Namen eines Hermelins führt uns Leser durch ihre Geschichte. Der bereits im Klappentext angegebene Vorfall, dass sie als junges Mädchen von ihren Eltern und Geschwistern getrennt wird, weil das Eis bricht, ereignet sich bereits auf den ersten Seiten.
Die Autorin erzählt hingegen in einem sehr emotionslosen Schreibstil, wie Uqsuralik nun versucht sich am Leben zu halten. Ich weiß, dass es für die Inuit lebensnotwendig ist, Tiere zu schlachten, um sich mit Nahrung und Bekleidung einzudecken. Trotzdem störten mich diese Beschreibungen schon im ersten Leseabschnitt. Ich bin bei diesem Thema sehr, sehr zimperlich und das alleine ist schon ein Grund für mich abzubrechen. Natürlich war mir klar, dass man in diesen Breiten darauf angewiesen ist und habe weiter gelesen. Für uns Europäer ist dieses Leben fremd. Der Roman liefert ein umfassendes Bild über die Tage im ewigen Eis, wird aber eher informativ erzählt.
Dies ist auch der nächste Punkt, der mich störte: der sehr nüchterne Schreibstil. Im Gegensatz dazu erfahren wir mehr über die Geisterwelt, die Uqsuralik immer umgibt. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Lieder,/Gedichte, die für mich keinerlei Bezug zur Geschichte hatten.

Zusätzlich konnte ich keinerlei emotionale Bindung zu Hauptprotagonistin aufbauen und nach etwas der Hälfte der Lektüre habe ich beschlossen das Buch abzubrechen. Mich konnte weder Schreibstil, noch Protagonistin fesseln, ich griff nur ungern zu diesem Werk und da noch jede Menge Lesestoff hier auf mich wartet, der mich mehr anspricht, war es klar, dass ich es nicht beeden werde.


[Abgebrochen] Die Spuren meiner Mutter - Jodie Picoult





    • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
    • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (29. August 2016)
    • ISBN-10: 357010236X
    • ISBN-13: 978-3570102367
    • Originaltitel: Leaving Time
    • Genre: Gegenwartsliteratur



Bertelsmann Kurzbeschreibung:
Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

*** abgebrochen ***

Meine Meinung:
Schon bevor ich das Buch in der Bücherei vorbestellt habe, habe ich bereits befürchtet, dass dieser Picoult Roman nicht wirklich meiner sein wird. Fast 200 Seiten habe ich gelesen, doch dann habe ich aufgegeben.

Jodie Picoult gehört zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen und fast immer bin ich begeistert von ihren ganz besonderen Geschichten. Bereits einmal habe ich ein Buch von ihr abgebrochen (Zeit der Gespenster) und auch da war das Übersinnliche ein Teil des Romans. Doch hier hat es mich nicht gestört, denn gerade der Abschnitt übere Serenity, ein Medium, war sehr interessant und konnte mich kurzzeitig fesseln. Leider war das Alles, denn auf den fast 200 Seiten erfuhr ich nicht wirklich viel mehr, als im Klappentext angegeben.

Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter Alice. Nach einem Unfall im Elefantengehege, wo Alice Kollegin umgekommen ist, wurde Jennas Mutter schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Doch von dort verschwand sie damals spurlos. Jenna möchte nach 13 Jahren endlich Gewissheit haben und sucht den damals ermittelnden Polizeibeamten, sowie ein Medium auf, die ihr bei der Suche helfen sollen.
Tja, und sehr viel mehr Inhalt hatten auch die 200 Seiten nicht, außer jede Menge Geschichten über Elefanten. Diese waren eigentlich nicht uninteressant, aber der Rest der Erzählung plätscherte einfach ohne Höhen und Tiefen nur so dahin. Ich konnte weder eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen, noch fand ich in die Geschichte.
Deshalb beschloss ich mit wehem Herzen den neuersten Roman einer meiner Lieblingsautorinnnen abzubrechen.
 

[Abgebrochen] Brooklyn - Colm Tóibin




    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (22. Januar 2016)
    • ISBN-10: 3423086491
    • ISBN-13: 978-3423086493
    • Originaltitel: Brooklyn
    • Genre: Historischer Roman


dtv Kurzbeschreibung:
Die junge Irin Eilis Lacey wandert um 1950 nach Amerika aus, um in Brooklyn Arbeit zu finden. Sie wird Verkäuferin in einem Warenhaus. Die Anpassung fällt schwer, das Heimweh ist groß - bis sie Tony begegnet. Mit dem jungen Italiener an ihrer Seite eröffnet sich eine rosige Zukunft. Da ruft eine tragische Nachricht sie zu ihrer Mutter nach Südirland zurück. In der vertraut-fremden Heimat trifft sie Jim wieder. Eilis muss sich entscheiden.

Meine Bewertung: abgebrochen 

Meine Meinung:
Wie hatte ich mich auf dieses Buch gefreut, da ich die Filmvorschau wirklich toll fand! Und gleich vorab: Den Film werde ich mir sicherlich noch auf DVD holen, wenn es ihn dann bald mal zu kaufen gibt! Denn ich gebe diese Geschichte nicht so schnell auf, weil mich das Thema eigentlich sehr interessiert. Ich kam hier einfach mit dem Schreibstil gar nich zurecht!
Obwohl ich viele historsiche Romane lese und es auch Romane mit sehr "alten" Schreibstil gibt, die aber zur historischen Geschichte passen, konnte ich mich hier in die 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts nicht einfühlen. Es gab viele Dialoge, aber der Schreibstil selbst war richtig altmodisch. Ich quälte mich durch die ersten hundert Seiten, aber ich habe dann das Buch abgebrochen und hoffe nun auf den Film, den ich mir auf jeden Fall noch anschauen werde.


[Abgebrochen] Als die Sonne im Meer verschwand - Susan Abulhawa



    • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
    • Verlag: Diana Verlag (18. Mai 2015) 
    • ISBN-10: 3453291700
    • ISBN-13: 978-3453291706
    • Originaltitel: The Blue Between Sky And Water 
    • Genre: Roman

Diana Kurzbeschreibung: 
In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren Geschichte mit der Israels und Palästinas verflochten ist. Sie ist überwältigt von den Eindrücken, erfährt aber auch eine bittere Wahrheit über Jamal. Stehen lediglich die strengen Regeln seiner Kultur zwischen ihnen? Nur muss herausfinden, wohin sie und ihre Liebe gehören.

Bewertung: abgebrochen

Meine Meinung:
Ich breche eigentlich sehr selten Bücher ab, aber mit "Als die Sonne im Meer verschwand" quälte ich mich regelrecht durch die ersten 80 Seiten und beschloss diesen Roman nicht weiterzulesen.
Warum?
Der Klappentext hört sich wirklich interessant an und ich erwartete eine Geschichte in der Gegenwart, die mich mit der Hauptprotagonistin Nur nach Palästina führt. Doch Nur kam auf den ersten 80 Seiten gar nicht vor und somit auch der Rest der Inhaltsangabe ebensowenig.  Der Leser lernt Nur's Vorfahren in den Vierziger Jahren kennen. Dadurch, dass die im Klappentext angeführte Protagonistin noch gar nicht vorkam, weiß ich nur, dass sie eine Nachfahrin von den erwähnten Protagnisten auf diesen Seiten ist.

Der Leser lernt zuerst Umm Mamduh, Nazmiyya, Mariam und Mamduh kennen. Umm Mamduh wird von den Menschen im Dorf als Verrückte angesehen, die jedoch bei den Einwohnern von Beit Daras einen hohen Stellenwert hat. In ihrem Körper lebt ein Dschinn, der den Namen Sulayman trägt und ab und zu an die Oberfläche kommt, wobei Umm Manduh Anfälle bekommt und wirres Zeug stammelt bzw. Vorhersagen von sich gibt. Mariam erkennt Auren und hat einen imaginären Freund, Khaled. Er ist der Enkelsohn ihrer Schwester.....tja...und das sind nur einige "Tatsachen" aus dem Roman, die mich einfach nur den Kopf schütteln ließen.
Mich ließen diese ersten 80 Seiten nur verwirrt zurück und ich fragte mich, was diese Geschichten mit dem im Klappentext angegebenen Inahlt zu tun haben. Und ehrlich gesagt, ich will es auch gar nicht mehr wissen, denn die Freude diesen Roman lesen zu wollen, ist mir abhanden gekommen.

Es gibt noch ein Thema, das mich das Buch vorzeitig beenden ließ. Die Darstellung des Konfliktes zwischen Israelis und Palästinenser wurde bereits in dieser kurzen Zeitspanne sehr einseitig dargestellt. Die Autorin stellt hier die Juden eindeutig an den Pranger und gibt ihnen die alleinige Schuld am Konflikt.

Wer einen Roman zu diesem Thema lesen möchte, sollte zu "Ismaels Orangen" *meine Rezi* greifen! Denn die Autorin Claire Hajaj hat sich dem Nahostkonflikt wirklich angenommen und erzählt in ihrem Roman sehr bewegend und absolt wertfrei von beiden Seiten.

Fazit:
Ich konnte mit dem gelesenen 80 Seiten gar nichts anfangen und war ratlos. Außerdem stellt mir die Autorin den Nahostkonflikt zu einseitig dar! Ich kann diesen Roman nicht weiterempfehlen!


 

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