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[Die Orphan-Saga] Dunkler Schmetterling und Geliebte Crystal - V.C. Andrews

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
    • Verlag: Weltbild Sammleredition, Erscheinungstermin 1999
    • Übersetzer: Susanne Althoetmar-Smarczyk‎ 
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442361729
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442361724
    • Genre: Drama, Roman
    • Reihe: Band 1 und 2 der Orphan Saga


Kurzbeschreibung:
Die dreizehnjährige Janet ist überglücklich als sie von dem jungen Ehepaar Delorice adoptiert wird. Endlich kann sie den Demütigungen im Waisenhaus entkommen. Doch Celine Delorice hat Janet nur wegen ihres zierlichen Körpersbaus ausgesucht. Sie möchte Janet zu einer berühmten Primaballerina machen - ein Traum, den sie sich selbst nicht erfüllen konnte.
Enttäuschende Erfahrungen muss auch Crystal machen. Nach einer Kindheit als Waise zerbrechen ihre jugendlichen Hoffnungen an der Wirklichkeit bei ihren neuen Eltern....

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Bei Jessi von "In Büchern leben" gab es eine gemeinsame Leserunde mit Nicole und Andrea zur Orphan-Saga von V.C. Andrews, eine weitere Reihe der Autorin.
Erst als ich mit dem Lesen bzw. dem Einteilen der Leseabschnitte begann, bemerkte ich, dass meine Weltbild-Ausgabe nur zwei statt vier Geschichten  (Band 5 steht für sich allein) beinhaltet. So kurzfristig wollte ich mich nicht um die fehlenden zwei Geschichten umsehen bzw. hätte ich erst wieder eine Ausgabe mit vier Geschichten kaufen müssen, wo ich dann die Hälfte davon doppelt gehabt hätte. Deshalb habe ich nur diese zwei Geschichten gelesen. Als eBook gibt es allerdings jede einzelne der fünf Geschichten. 

 Dies sind die ersten beiden Teile, die über die Waisenkinder Janet und Crystal erzählen als eBook.

Alle fünf Geschichten erzählen über Waisenmädchen, die alle ein dramatisches Schicksal erleiden. Wer V.C. Andrews kennt weiß, was uns hier erwarten wird.

Janet:
Die dreizehnjährige Janet ist ein zartes und kleines Mädchen, welches seit vielen Jahren im Waisenhaus lebt und immer wieder von Paaren, die adoptionswillig sind, abgelehnt wird. Sie wird als kränklich oder kleinwüchsig empfunden. Umso erfreuter ist Janet, als endlich ein Paar sie zu sich nach Hause holen will. Das Ehepaar ist reich und bietet ihr jeden Luxus, den sie sich nie zu erträumen wagte. Doch dafür soll Janet Ballettunterricht nehmen, denn ihre neue Mutter Celine möchte sie zur erfolgreichen Primaballerina ausbilden lassen. Damit möchte sie sich ihren eigenen Traum erfüllen, der durch einen schweren Autounfall verhindert wurde. Celine geht mit großer Härte vor. Janet muss jeden Tag trainieren und bekommt eine der erfolgreichsten Ballettlehrerinnen zugewiesen. Als auch diese Celine zu bremsen versucht, macht diese einfach weiter. Janet versucht ihre Eltern glücklich zu machen und möchte endlich geliebt werden. Dafür nimmt sie alles in Kauf....bis sie zusammenbricht.

Celine ist richtig besessen davon ihren Jugendtraum nun mit Janet zu erleben. Dabei kennt sie keine Grenzen. Es ist erschütternd zu lesen, wie sie Janet quält und keinerlei Rücksicht nimmt. Ihr Mann Sanford schreitet kaum ein, denn er ist von Schuldgefühlen zerfressen. Er fuhr damals das Auto, welches Celines für immer an den Rollstuhr band. 

Obwohl diese Geschichte nur etwa 177 Seiten lang ist, ist sie extrem intensiv und ein starker Reihenauftakt.

Crystal:
Mit Crystal lernen wir ein sehr intelligentes Mädchen kennen, welche etwas mehr Glück mit ihren neuen Adoptiveltern hat, als Janet. Ihre Adoptivmutter ist allerdings süchtig nach Soaps und lebt täglich mit den TV-Serien mit, die sie ansieht. Dabei plant sie ihren Tag nach den Sendungsterminen und lebt ihre Gefühle dabei aus, während sie im echten Leben kaum davon zeigt. Auch ihr Ehemann lebt mehr nach Plan, als frei von der Leber weg und so halten sie es auch mit Crystal. Bis kurz vor dem Ende war mir unklar, wohin uns diese Geschichte auf nur 160 Seiten führen wird. Wie erwartet gibt es auch hier ein schlimmes Ende, das wir lange nicht kommen sahen.
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Die Geschichte um Janet hat uns alle mitfiebern lassen und ist typisch für die Autorin, auch wenn diese Saga bereits von einem Ghostwriter geschrieben wurde. Es sind jedoch die typischen Merkmale, die V.C. Andrews immer wieder in ihren Romanen einbaut.
Crystals Geschichte ist etwas weniger intensiv und ihr geht es auch lange nicht so schlecht bei ihren neuen Eltern, wie Janet. Trotzdem landen beide wieder im Waisenhaus.

Fazit:
Zwei starke Geschichten in alter V.A. Andrews Manier, auch wenn bereits von einem Ghostwriter geschrieben. "Dunkler Schmetterling" hat mich mehr beeindruckt, als "Geliebte Crystal" - trotzdem kann ich beide wieder empfehlen. 

Ein Weihnachtshund auf Glücksmission - Petra Schier




    • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
    • Verlag: Weltbild (2018)
    • ISBN-10: 395973686X
    • ISBN-13: 978-3959736862
    • Genre: Liebesroman, Weihnachtsgeschichte




Weltbild Kurzbeschreibung: 
In zwei Dingen ist Annalena erfolgreich: in ihrem Beruf als Sachbuchautorin und darin, ernsthaften Beziehungen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Sie will ihr Leben strikt nach ihren eigenen Vorstellungen leben und dazu auf keinen Fall Kompromisse eingehen. Einen gründlichen Strich durch die Rechnung machen ihr jedoch pünktlich zur Vorweihnachtszeit zwei Männer, ein vierbeiniger und ein zweibeiniger: Da ist einmal Asco, ein eigensinniger schwarzweißer Border Collie mit undurchsichtiger Vorgeschichte. Und da ist Christian, ein alter Bekannter, von dem Annalena gehofft hatte, ihm niemals wieder begegnen zu müssen. Beide wirbeln Annalenas Leben ordentlich durcheinander und nehmen darin bald immer mehr Platz ein – ganz gegen ihren Willen. Doch Christian kämpft mit den Dämonen seiner Vergangenheit und zieht sich immer wieder vor ihr zurück. Annalena ist ratlos und spürt auf einmal, wie viel ihr Christian bedeutet. Kann Asco mit der Hilfe des Weihnachtsmannes und seiner Elfen ihr Glück retten?

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Was gehört zu Weihnachten und der Adventzeit unbedingt dazu? Der alljährliche Weihnachtsmarkt, Kekse, Christbaum, Glühwein und Punsch, Schnee....und ein Weihnachtsbuch von Petra Schier.

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit muss ich zu einem neuen Hunde/Liebesroman der Autorin greifen und tauche in eine zauberhafte Welt rund um den Weihnachtsmann und seiner Frau, seinen Elfen, einem quirligen Vierbeiner und einem Pärchen, das zusammenfinden soll, ein.
Ja, die Geschichte ist vorhersehbar, aber trotzdem außergewöhnlich! Denn der Leser liest nicht nur die Gedankengänge der zweibeinigen Protagonisten, sondern auch die der im Roman vorkommenden Vierbeiner.......und das kann Petra Schier einfach so grandios umsetzen, dass ich immer wieder dahinschmelze.

Beim ersten Roman dieser Art musste ich mich noch an die Passagen mit dem Weihnachtsmann und seiner Frau, dem Christkind und den Elfen gewöhnen. Mir kommt vor, als ob die Autorin diese Kapitel diesmal etwas zurückgenommen hat, jedoch sind sie einfach unersetzbar für ihre Geschichten.
In "Ein Weihnachtshund auf Glücksmission" treffen wir auf alte Bekannte aus dem Roman "Vier Pfoten retten Weihnachten". Unsere Protagonistin ist Annalena, die Schwester von Steffen aus dem Vorgängerroman. Sie ist Sachbuchautorin und liebt ihren Beruf.  Jedoch versuchten bisher alle ihre Exfreunde, als auch ihre Eltern, ihr immer wieder einzureden "das Geschreibsel" endlich ausfzugeben und in einem "ordentlichen Beruf" zu arbeiten. Annalena ist jedoch zunehmend erfolgreich in ihrem Job und glücklich als Single. Vor wenigen Monaten ist noch Border Collie Asco bei ihr eingezogen, den sie aus dem Tierheim geholt hat. Als das Nachbarhaus einen neuen Eigentümer erhält, fällt Annalena aus allen Wolken. Es ist ihr Jugendschwarm Christian und der damals beste Freund ihres Bruders. Christian hatte keinen guten Ruf und kommt aus einer Problemfamilie. Heute ist er Lehrer und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass seine Halbschwester Senta bei ihm wohnen darf und seiner drogen- und alkoholabhängige Mutter das Sorgerecht entzogen wird. Aber auch Senta hat einen Wunsch an den Weihnachtsmann geschrieben, der daraufhin jede Menge Arbeit hat....

Christian wäre in einem Young Adult Roman der typische Bad Boy....schlechte Vergangenheit, rauhe Schale, aber verletztich mit weichem Kern. Annalena hatte bereits in der Schule ein Auge auf ihn geworden, doch nach einem peinlichen Vorfall gingen sich die beiden aus dem Weg. Nun stehen sie sich zwölf Jahre später plötzlich als Nachbarn gegenüber, während die Vergangenheit noch immer zwischen ihnen steht. Diese spielt auch weiterhin eine große Rolle und bringt einige turbulente und auch tragische Momente mit in die Geschichte. Die Autorin spricht auch Themen wie Drogen- und Alkoholmissbrauch und Vernachlässigung an, jedoch überwiegen die glücklichen Momente.
 
Die Charaktere wurden von Petra Schier wieder sehr liebevoll gezeichnet. Alle haben Ecken und Kanten und sind direkt aus dem Leben gegriffen - einfach Menschen wie du und ich. Die Stimmungen und Emotionen sind wunderbar wiedergegeben. Christian und Annalena sind zwei sympathische Charaktere, die man sofort ins Herz schließt. Mit Christian habe ich mitgelitten, der gegen die Dämonen der Vergangenheit und für ein bisschen Familienglück kämpft.
Ganz besonders verzaubert die Autorin den Leser mit ihren Gedankengängen der eigentlichen Hauptprotagonisten, den Hunden. Hier kommt auch der Humor nicht zu kurz.
Aber auch die Nebencharaktere nehmen wichtige Rollen ein und wirken alles andere als blass. Einige kennt man schon aus Vorgängerbänden, manche kommen neu dazu. Ich hatte immer das Gefühl mich inmitten von Freunden und guten Bekannten zu bewegen.

Schreibstil:
Petra Schier schreibt emotional, herzlich und lebendig, wobei auch eine gute Portion Humor nicht fehlen darf. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig. Der besondere Zauber ihrer Weihnachtsgeschichten überzeugt mich jedes Jahr aufs Neue.
Die Gedanken von Asco sind in kursiver Schrift festgehalten.
Der Roman ist wieder in 24 (plus ein Extra) Kapitel eingeteilt und am Ende gibt es einige weihnachtliche Rezepte zum Ausprobieren und Genießen.

Fazit:
Petra Schiers Hunde-Weihnachtsgeschichten sind einfach einzigartig. Sie wärmen das Herz und sind nicht nur in der Vorweihnachtszeit eine himmlische Lektüre. Auch der Humor kommt dabei nicht zu kurz. Mit einer kleinen Prise Sternenstaub verzaubert die Autorin den Leser und ich habe die Portion Hunde- und Liebesglück wieder sehr genossen.
Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!


Wildblumensommer - Kathryn Taylor




    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (28. Juni 2017)
    • ISBN-10: 3404175360
    • ISBN-13: 978-3404175369
    • Genre: Gegenwartsliteratur



Bastei Lübbe Kurzbeschreibung:
Ein unvergesslicher Sommer in Cornwall Zoe steht vor einer schweren Entscheidung: Eine hochriskante OP soll ihr Leben retten. Spontan beschließt sie noch einmal nach Cornwall zurückzukehren, denn dort erlebte sie vor vierzehn Jahren ihr größtes Glück – und ihren schlimmsten Albtraum. Nun endlich will sie die Geheimnisse jenes Sommers klären. Erneut trifft sie auf ihre große Liebe Jack, erneut schöpft sie Hoffnung auf ein Leben an seiner Seite. Aber die Schatten der Vergangenheit drohen auch ihre Zukunft zu zerstören ...


Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Ich habe von der Bücherei das Buch aus dem Weltbildverlag gelesen, das ein nicht so blumiges und schönes Cover hat, wie die Neuerscheinung bei Bastei Lübbe...seht selbst. Da muss ich dem Verlag ein großes Kompliment aussprechen, denn ich finde das neue Cover total ansprechend! Meiner Meinung nach suggeriert es auch eine ganz andere Geschichte, als das Weltbild Cover.

Aber nun zur Geschichte selbst. Mit "Wildblumensommer" ist der Autorin ein wundervoller Roman gelungen, der mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Es gibt ja viele Geschichten, die ähnliche Plots aufweisen und in Klischees baden und trotzdem sehr unterschiedlich sein können. Das liegt einzig und allein daran, was die Autorin aus der Handlung macht. Ich kann dazu nur sagen, dass Kathryn Taylor eine sehr ansprechende und einfühlsame Geschichte ohne Kitsch geschrieben hat.

Es sind zwei Erzählstränge, die die Handlung aufbauen und sich zum Ende hin perfekt ergänzen. Zuerst lernen wir Zoe kennen, die in der Firma ihres Vaters arbeitet und diese einmal gemeinsam mit ihrem verlobten Simon übernehmen soll. Sie lebt einzig nach den Wünschen ihres Vaters und vergräbt sich in der Arbeit. Als sie eines Tages unglücklich stürzt, wird bei der Routineuntersuchung ein Aneurysma im Kopf entdeckt. Die Ärzte raten zur sofortigen OP. Doch bevor sich Zoe dieser riskanten Operation unterzieht, möchte sie noch ein offenes Kapitel in ihrem Leben abschließen: Den ungeklärten Tod ihres Bruders, der vor 14 Jahren in Cornwall von den Klippen gestürzt ist. Zoe möchte nochmal an den Ort reisen, nach Antworten suchen und sich der Vergangenheit stellen. Damals hat ihre Familie den Unglücksort so schnell verlassen, dass Zoe keine Möglichkeit hatte diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Außerdem hat sie ihre große Liebe Jack zurückgelassen, von dem sie sich nicht einmal verabschiedet hat. Zoe mietet das alte Strandhaus, das sie damals mit ihrer Familie während der Sommerferien immer bewohnt hat, welches nun ihre damalige Freundin, Jacks Schwester Rose, mit ihren drei Kindern bewohnt. Zoe bietet ihr als Austausch ihr Haus in London an und Rose greift nach kurzem Zögern zu. Rose ist eine sehr herzliche und bodenständige Frau, die ihre Kinder und Mode liebt. Sie designt zu Hause Taschen und Kleider und möchte sich in London die neuesten Trends ansehen. Außerdem lebt ihr Exmann in London, der seit einiger Zeit keine Unterhaltszahlungen mehr leistet und den sie zur Rede stellen will...

Als Zoe nach Pednorak kommt, weiß sie allerdings nicht, dass Jack nach seiner Auswanderung nach Kanada wieder nach Cornwall zurückgekehrt ist. Das Wiedersehen der Beiden gestaltet sich nicht wirklich freundlich. Zu tief sitzen bei Jack noch die Enttäuschung und die Wut, als Zoe damals einfach ohne Worte abgereist und den Kontakt zu ihm abgebrochen hat. Aber auch Zoe ist verletzt und vorallem unsicher. Und wird sie nach der langen Zeit noch etwas über den Tod ihres Bruders Chris herausfinden?

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Rose und von Zoe erzählt. Die beiden Charaktere sind sehr unterschiedlich, authentisch und mitten aus dem Leben gegriffen. So lesen wir nach und nach, wie es den zwei Frauen in der ungewohnten Umgebung ergeht und was sie erleben. Das ist oftmals amüsant, aber man spürt auch die Verzweiflung von Zoe, die nicht weiß, ob und wie sie die Operation überleben wird, wenn nicht schon vorher ein Äderchen im Kopf platzt. Ein beängstigender Gedanke, den die Autorin gefühlvoll rüberbringen konnte. In Rückblenden werden auch die Ereignisse vor 14 Jahren miteingebaut. Das Geheimnis und die Umstände um Chris Tod werden logisch aufgeklärt.

Die Geschichte ist keineswegs so leicht und luftig, wie die Inhaltsangabe und das Cover vermuten lassen. Es geht um ernste Themen und die Handlung überrascht mit einigen dramatischen Sequenzen. Die eingeflochtenen Cliffhanger am Ende jedes Kapitels gaben mir das Gefühl, dass ich unbedingt weiterlesen muss. Der dramtische letzte Abschnitt rührt auch schnell zu Tränen.

Schreibstil:
Kathryn Taylor hat einen wunderbaren Schreibstil, der mich sofort gefangen nahm. Ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen, denn ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Die Beschreibungen der Landschaft sind bildhaft und absolut gelungen. Das Setting verzaubert und die Charaktere sind sehr authentisch und lebendig beschrieben. Ich spürte den Wind, der um die Klippen weht und konnte die Wildblumen riechen....

Fazit:
Der Plot ist nicht unbedingt neu, aber was die Autorin aus der Geschichte gemacht hat, hat mich überzeugt! Ohne Kitsch und Vorhersehbarkeit ist es ihr gelungen mich an das Buch zu fesseln und die bildhaften Beschreibungen von Cornwall tun das Übrige. Eine gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang, überraschenden Wendungen und Spannung. Ein absoluter Wohlfühlroman mit Suchtfaktor!

Der Himmel über Ceylon - Linda Cuir



    • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
    • Verlag:Weltbild Verlag (4. August 2016)
    • ISBN-10: 3959732511
    • ISBN-13:9783959732512
    • Genre: Roman


Weltbild Kurzbeschreibung:
Ceylon, 1960: Der jungen Teepflückerin Anjali ist ein entbehrungsreiches Leben vorherbestimmt. Nicht nur die harte, karg bezahlte Arbeit plagt sie. Wegen ihrer für eine Hochlandtamilin ungewöhnlich hellen Haut und ihrer grünen Augen wird sie auf der Plantage als »Fluch der Götter« verspottet. Doch sie will sich nicht in ihr Schicksal fügen und kämpft mutig gegen jedes Unrecht, das sie erlebt, an. Mit ihrem unbändigen Willen und ihrer exotischen Schönheit verzaubert sie den Engländer Tom: Er besorgt ihr eine Anstellung im Haus seiner adligen Eltern. Doch auch hier gibt es Menschen, die Anjali mit Neid und Hass verfolgen...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Als großer Fan von Sri Lanka, dem ehemaligen Ceylon, wanderte dieses Buch sehr schnell in mein Körbchen, als ich es vor ein paar Monaten bei Weltbild gesehen habe. Als es nun bei Lovelybooks eine Leserunde zum Ebook gab, habe ich die Chance genutzt mein Buch vom SuB zu holen und gemeinsam mit der Autorin mitzulesen.

Durch meine allererste englischsprachige Brieffreundin, die eben von dieser Insel im Indischen Ozean kommt, stammt meine Liebe zu Sri Lanka. Und so tauchte ich sehr schnell in die Geschichte rund um die wunderschöne Anjali, eine junge Teepflückerin, ein.
Unsere Protagonistin ist eine Dalit - eine Unberührbare aus der untersten Kaste des hinduistischen Glaubens. Gemeinsam mit ihrer Mutter Sita ist sie Teepflückerin in Nurwara Eliya, dem Hochland im Zentrum der Insel. Doch Anjali träumt von einem besseren Leben. Als sie im Tempel den Göttern Speisen darbringt und betet, lernt sie den Engländer Tom kennen. Durch ihn erhält sie tatsächlich die Chance bei einer englischen Familie in Colombo in der Küche zu arbeiten. Aber selbst ihre eigenen Landsleute stellen sich gegen das Mädchen, die daraufhin eine furchtbare Zeit durchmachen muss.....

Das Cover deutet eher auf einen romantischen Landscape-Roman hin, dies ist aber keineswegs der Fall! Bereits nach dem ersten Drittel war ich zutiefst erschüttert von Anjalis Schicksal. Vorallem wenn man sich vor Augen führt, dass dieses Kastendenken und der gesellschaftliche Unterschied in den 60-iger Jahren, also vor etwas mehr als 50 Jahren, stattfand und nicht vor einem Jahrhundert oder mehr.

Linda Cuir hat die Faszination und die landschaftliche Schönheit der Insel perfekt eingefangen. Aber auch die Probleme, die vorallem noch im Norden von Sri Lanka herrschen, wurden von der Autorin durchgehend miteinbezogen. Die Standesdünkel der Engländer, die sich teilweise noch immer als die Herrscher aus der Kolonialzeit ansehen, werden hier sehr genau aufgezeigt. Aber auch die Menschen, die zwischen den Kulturen keinen Unterschied machen, wie Sir Geoffrey und der Fotograf Fred, bleiben nicht unerwähnt und spielen im Roman größerer Rollen.

Anjali ist eine sehr starke junge Frau, die mit jedem Rückschlag über sich hinauszuwachsen scheint. Zum Ende hin waren mir allerdings ihre Fähigkeiten, die sie alle innerhalb kurzer Zeit erlernt und beherrscht, zu viel. Da wäre ja jeder Mensch der jahrelang etwas lernt ein Trottel im Vergleich zu Anjali, die zwar sehr kreativ und schön ist, aber alles aus dem kleinen Finger zu beuteln scheint. Das ist mein einziger Kritikpunkt an diesem wundervollen Roman, der mich sehr bewegt hat.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr emotional und bildgewaltig. Die Beschreibungen der exotischen und farbenfrohen Landschaft Sri Lankas und im Vergleich der Gegensatz der armen und ausgenutzen Landbevölkerung, hat Linda Cuir grandios gemeistert. Sie verwendet hier keineswegs den erhobenen Zeigefinger, sondern weist mit viel Gespür auf die noch immer schlimme Situation in Sri Lanka - auch nach Beendigung des Bürgerkrieges - hin.
Die einzelnen Charaktere sind sehr lebendig beschrieben. Anjali konnte ich nicht immer verstehen, aber ihre innere Kraft war bemerkenswert.

Fazit:
Ein Roman, der uns die Perle des Indischen Ozeans, das heutige Sri Lanka, von beiden Seiten zeigt. Einerseits die landschaftliche Schönheit und auf der anderen Seite die ärmlichen Verhältnisse der Tamilen, einer heutzutage kleinen Minderheit, der größtenteils buddhistischen Bevölkerung. Eine bewegende und emotionale Geschichte rund um eine junge starke Frau. Empfehlenswert!


Vier Pfoten retten Weihnachten - Petra Schier




    • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
    • Verlag: Weltbild (2016)
    • ISBN-10: 3959731574
    • ISBN-13: 978-3959731577
    • Genre: Liebesroman, Gegenwartsliteratur


Weltbild Kurzbeschreibung:
Die Designerin Elena hat nach ihrer Scheidung die Nase voll von Männern. Dann aber, kurz vor Weihnachten, begegnet sie dem jungen Witwer Steffen und verliebt sich in ihn. Alles könnte wunderschön sein, auch für Steffens Kinder Sabrina und Jan. Doch Elena und Steffen schrecken noch vor einer neuen Beziehung zurück. Zum Glück gibt es die charmante Cocker Spaniel-Dame Lulu. Und Lulu setzt alle ihre Fähigkeiten ein, um ihren Lieblingsmenschen und den zwei Kindern zu einem wunderbaren Weihnachtsfest zu verhelfen.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Letztes Jahr in der Vorweihnachtszeit habe ich das erste Mal eine der Hunde-Weihnachtsgeschichten von Petra Schier gelesen. Heuer ist ihr Weihnachtsroman bei Weltbild mit einem wirklich traumhaften Cover erschienen. Denn wenn man leicht drüber streicht, fühlt man die kleinen Erhebungen und natürlich glitzert es auch ein bisschen....das lässt gleich jedes Mädchenherz höher schlagen ;). Und der süße Cockerspaniel, der meiner leider bereits verstorbenen Hündin Sandy ähnlich sieht, ist noch das Tüpfelchen auf dem i.

Der Weihnachtsmann und das Christkind haben diesmal einen besonders kniffligen Wunsch zu erfüllen. Beide haben einen Brief von der 11-jährigen Sabrina erhalten, die auf Nummer sicher gehen wollte und dem Weihnachtsmann und dem Christkind ihren Wunsch mitgeteilt hat ;) Sie möchte wieder eine richtige Familie haben, d.h. eine neue Frau für ihren Papa.
Die Idee ist nicht wirklich neu und wird schon seit Jahrzehnten in Büchern und Filmen immer wieder aufgegriffen. So ist auch dieser Roman natürlich ziemlich vorhersehbar, doch jeder, der zu diesem Buch greift, weiß auch, was ihn erwarten wird. Man stellt sich auf eine Geschichte wie diese ein und mal ehrlich......wer möchte sich nicht besonders zur Vorweihnachtszeit in einer entzückenden Erzählung rund um die Liebe und süßen Vierbeinern fallen lassen? So passt dieses Wohlfühlbauch ganz wunderbar, um es sich mit einem Tässchen Kakao oder Tee und Weihnachtskeksen auf der Couch gemütlich zu machen....

Und so lernen wir Elena Gante, die erfolgreiche Geschäftsfrau eines Modelabels kennen, die erst eine unschöne Trennung hinter sich hat. Durch die Scheidung und die daraus resultierende Schlammschlacht stieg ihr Bekanntheitsgrad in der Regenbogenpresse enorm. Elenas guter Ruf leidet im Moment etwas und deswegen zieht sie sich aus dem Scheinwerferlicht zurück und startet für sich selbst eine Art soziales Projekt. Sie bewirbt sich als "Aushilfsnanny" und landet bei Sabrina, die den Brief an den Weihnachtsmann und das Christkind geschrieben hat und ihrem kleinen Bruder Jan. Doch Vater Steffen, der von der geplanten Unterstützung, die seine Schwester Annabell plante nichts wusste, ist alles andere als erfreut. Eine "Schicki-Micki-Tussi", die weder von Kindererziehung, noch vom Haushalt etwas versteht, möchte er auf keinen Fall in seinem Haus. Doch Elena versteht sich mit den Kindern auf Anhieb und bringt nach und nach etwas Sonnenschein in den eher trüben Alltag der kleinen Familie. Ihre spontane Art und ihre Fröhlichkeit steckt langsam aber sicher auch Steffen an. Nur seine Freundin Esther, die schon die Hochzeitsglocken zwischen ihr und Steffen läuten hört, ist alles andere als glücklich....

Die Charaktere sind alle sehr liebevoll und lebendig dargestellt. Elena ist ein richtiger Sonnenschein  und geht mit viel Liebe und Geduld an ihre neue Aufgabe heran. Ob eine toughe Geschäftsfrau, die eine Firma zu schupfen hat, wirklich so schnell alles liegen und stehen lässt, sei dahin gestellt, aber  Elena widerlegt immer wieder das Bild, das man sich von ihr macht und schleicht sich nach und nach nicht nur in des Lesers Herz.

Aber wie im richtigen Leben gibt es auch in diesem Roman nicht nur heile Welt und nette Menschen, sondern auch einige Gegenspieler, die Elena nicht gut gesinnt sind. Und Lulu, die auf dem Cover abgebildete Hündin, die manche schon aus dem Roman "Vier Pfoten und das Weihnachtsglück" kennen, spielt ebenfalls eine entscheidenen Rolle. Ihre Gedankengänge sind wirklich köstlich beschrieben.

Auch die kurzen Kapitel mit den Dialogen zwischen dem Weihnachtsmann und dem Christkind sind mir schon aus dem Vorjahresroman bekannt. Damals hat es mich noch etwas irritiert, diesmal fand ich es schon amüsant ;)
Die neue Weihnachtsgeschichte von Petra Schier wärmt das Herz und obwohl sie letztendlich doch vorherhbar ist, wünscht man sich kein anderes Ende als ein Happy End!

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig. Man wird gut unterhalten, kann sich zurücklehnen und genießen, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Charaktere sind richtig aus dem Leben gegriffen und wunderbar ausgearbeitet. Der eingeflochtene "Kindermund", bringt einige Lacher mit sich...
Auch der neue Roman ist wieder 24 Kapitel eingeteilt und kann auch als Adventskalender gelesen werden. Doch wenn man mal in der Geschichte drinnen ist.....

Fazit:
Ein liebevoller und humorvoller Weihnachtsroman, bei dem es sich zurücklehnen und die etwas vorhersehbare Geschichte genießen lässt. Weder die Liebe noch die Weihnachtsstimmung kommt hier zu kurz! Perfekt für die Adventzeit oder auch noch nach Weihnachten.......schließlich ist NACH Weihnachten auch schon wieder VOR Weihnachten ;)


Die Heidentochter - Tereza Vanek




    • Gebundene Ausgabe: 624 Seiten
    • Verlag: Weltbild 7. Dezember 2015
    • ISBN-10: 3959730020
    • ISBN-13: 978-3959730020
    • Genre: Historischer Roman




Weltbild Kurzbeschreibung: (gekürzt)
Braunschweig im 12. Jahrhundert. Die schöne, bitterarme Neslin bereitet sich auf ihre Hochzeit mit dem angesehenen Goldschmied Oswald vor. Sie hat ihrem Vater auf dem Totenbett versprochen, Oswald zu heiraten, doch glücklich ist sie darüber nicht. Tatsächlich muss sie bald feststellen, dass Oswald ein Geheimnis mit sich trägt, das ihr Leben für immer prägen wird. Währenddessen wächst in Neslins Schwester Appolonia immer mehr der Wunsch, ins Kloster zu gehen. Nachdem sich ihre Sehnsucht erfüllt hat, muss sie feststellen, dass sie ein hartes, entbehrungsreiches Leben gewählt hat.
In dieser Zeit ruft der Sachsenherzog zum Kreuzzug gegen die Wenden auf. Ein grausamer Krieg beginnt. Im Haus von Neslin und Oswald wachsen in diesen stürmischen Zeiten zwei Kinder auf: der Erstgeborene Wilhelm, der seinem Vater so ähnlich sieht, und die kleine, wilde Brida, die sich immer fremd in der Familie fühlt, je mehr sie zur Frau heranwächst. Eines Tages beschließt Brida, dem Geheimnis ihrer Herkunft auf den Grund zu gehen und ihr Schicksal in die Hand zu nehmen.

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Im Mai dieses Jahres habe ich Tereza Vaneks Roman "Das sprechende Kreuz" *meine Rezi* gelesen. Ihren Schreibstil und die tolle Recherchearbeit über Themen, über die ich zuvor noch nie gelesen habe, ließen mich auch "Die Heidetochter", das bis jetzt nur bei Weltbild erschienen ist, auf meine Wunschliste setzen.
Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich bei einer Leserunde bei Lovelybooks wieder mitlesen durfte.

Leider fand ich "Die Heidetochter" nicht ganz so spannend, wie mein erstes Buch der Autorin. Die Geschichte hat einige Längen und ich konnte den Roman mühelos zur Seite lesen. Doch schnell ist man wieder mitten im Geschehen. Völlig neu war mir der geschichtliche Hintergrund um die heidnischen Wenden, gegen die die deutschen Herzöge Krieg führten. Während die Kreuzzüge ins Heilige Land jedem historischen Interessierten ein Begriff sind, weiß kaum ein Mensch etwas über diese Kreuzzüge gegen die "Ungläubigen" im jetzigen Deutschland.

In dieser Zeit wachsen die beiden Schwestern Neslin und Appolonia in Braunschweig auf. Ihr Vater, ein angesehener, aber verschuldeter Kaufmann, hat noch auf seinem Totenbett seine ältere Tochter Neslin dem Goldschmied Oswald versprochen. Anfangs ist Neslin alles andere als glücklich, dass sie diese Ehe eingehen muss, doch mit dem herzensguten Oswald hat ihr Vater einen guten Griff gemacht. Nur verbirgt er vor Neslin ein Geheimnis, das ihr Leben später noch auf den Kopf stellen soll.
Appolonia hegt den Wunsch ins Kloster zu gehen und bekommt von Oswald und der Herzogin Unterstützung. Doch ganz so einfach ist es im Kloster nicht wie sich Appolonia dies vorgestellt hat und so steht auch die jüngere Schwester vor einigen harten Prüfungen.
Für die beiden Frauen beginnt beginnt eine dunkle und düstere Zeit. Die Kämpfe zwischen Christen und Heiden wurden damals wie heute im Namen des Glaubens geführt. Dabei geht es in Wirklichkeit doch immer nur um Macht und Geld, sowie die Unterdrückung von Andersdenkenden.
Während Appolonia im Kloster ihr Leben führt, Neslin sich nach und nach einrichtet und durch den Status ihres Mannes zu Besuch bei Hof und dem Herzog sein kann, macht sich viele Jahre später die junge Brida zu den Wenden auf, um ihren Vater zu finden. Die Hintergründe dazu muss man lesen, denn mehr will ich hier nicht verraten (der Klappentext verrät sowieso schon zu viel, deshalb habe ich auch ein bisschen daraus gekürzt).

Mit Neslin wurde ich im Laufe des Romans nicht wirklich warm. Sie steht durch ihre strahlende Schönheit immer im Mittelpunkt und erkennt nicht das Glück, welches sie durch die Ehe mit Oswald eigentlich hat. Appolonia sieht ihr Heil im Kloster und auch sie muss erkennen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Bei den männlichen Charakteren ist mir eindeutig Oswald ans Herz gewachsen, der für einen Mann der damaligen Zeit sehr viel Verständnis für seine Frau aufbringt.
Den Frauen kommt in diesem Roman eindeutig die Hauptrolle zu. Sie sind sehr starke Charaktere und müssen sich in dieser schweren Zeit behaupten. Auch Sylva, die eine Seherin der Wenden ist, ist eine überaus starke Persönlichkeit. Alle drei kämpfen um ihre Überzeugung und um die Liebe eines Mannes. Die männlichen Protagonisten sind im Roman allerdings mehr oder weniger Nebencharaktere. Sie spielen aber im Leben der Frauen große Rollen, auch bedingt durch den Krieg zwischen Christen und Wenden.

Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. So erhält man auch einen guten Einblick in die Welt der Wenden und deren Bräuche und Riten. Gut gefallen hat mir, dass  die Autorin wieder ein Setting gewählt hat, das für mich neu war und historische Fakten mit einer fiktiven Geschichte verknüpft hat.

Schreibstil:
Schon das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe, hat mich wirklich gefesselt. Hier fand ich den Spannungsbogen allerdings nicht so hoch. Jedoch erzählt Tereza Vanek wunderbar facettenreich und schreibt über Themen, die ich noch in keinem anderen historischen Roman gelesen habe. Mit ihrer bildreichen Sprache erzählt sie so interessant über fremde Riten und Bräuche, dass man keinerlei Probleme hat, diese zu verstehen.
Leider gibt es auch in diesem Buch wieder einige Rechtschreib- und Grammatikfehler. Allerdings ist es nicht so schlimm, wie bei "Das schwarze Kreuz". Warum hier das Lektorat schon wieder schlampt, obwohl der Roman diesmal in einem anderen Verlag verlegt wurde, kann ich echt nicht verstehen!

Fazit:
Wieder ein wunderbarer historischer Roman aus der Feder von Tereza Vanek, auch wenn mir "Das schwarze Kreuz" doch um einiges besser gefallen hat. Die geschichtlichen Hintergründe sind großartig recherchiert und mit einer interessanten fiktiven Geschichte verknüpft. Wer gerne über einem etwas anderen Kreuzzug lesen möchte, sollte hier zugreifen!

Vielen Dank an den Weltbild Verlag und vorallem Tereza Vanek für die nette Begleitung bei der Lovelybooks Leserunde


 

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