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Gondelküsse & Zeitensprünge - Stefanie Gerstenberger

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschierte Ausgabe: 368 Seiten
    • Verlag: ‎ Fischer Sauerländer, 1. Auflage (16. Juli 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3737373965
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3737373968
    • Lesealter: ‎ Ab 12 Jahren
    • Genre: Jugendroman, Zeitreisen

Fischer Kurzbeschreibung:
Wenn sie ihren Vater in Italien besucht, wird aus der sechzehnjährigen Lucy: Luciiiiiaaa! Aber, mamma mia, was soll sie nur im November in Venedig anfangen? Es regnet, es ist grau, und es gibt nur uralte Menschen und Touristen. Außer diesem wahnsinnig süßen Wollmützen-Typ auf dem Boot, aber der würdigt sie keines Blickes. Na toll. Als sie später verdutzt feststellt, dass sie offensichtlich den falschen Koffer geschnappt hat und nur Jungsklamotten darin findet, wird ihr klar: Der gehört dem Wollmützen-Jungen! Doch wie soll sie ihn wiederfinden? Und welche Rolle spielt dabei der alte Trödelladen von Nachbar Cosimo? In den engen Gassen von Venedig beginnt für Lucia ein magisches Abenteuer. Mit einem romantischen Picknick mit heißem Kakao auf einem Bootssteg vor Murano – und vielleicht sogar mit einem Happy End?

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Von Stefanie Gerstenberger habe ich bereits einige Jugendromane gelesen, manche davon hat sie auch gemeinsam mit ihrer Tochter geschrieben. Mein letztes Buch war "Emmas Herzdilemma" und auch diesmal sind wir in Italien unterwegs. Statt Rom sind wir jedoch in der Lagunenstadt Venedig. 
Ich muss ja zugeben, dass ich kein Venedig Fan bin, denn mein erster (und letzter Besuch) war ein totaler Reinfall. 

Die 16jährige Lucy hatte einen schweren Unfall, bei dem sie nur knapp dem Tod entronnen ist. Nach einem langwierigen Reha-Aufenthalt soll sie bei ihrem Vater, der in Venedig lebt, etwas zur Ruhe kommen. Doch was soll man bitte im November in Venedig anfangen tun?
Lucy erwartet sich einige langweilige Wochen, doch bereits bei der Bootsfahrt sieht sie einen süßen Jungen mit Wollmütze, der ihr auffällt. Als sie bei ihrem Vater ankommt, bemerkt sie, dass sie anscheinend einen falschen Koffer mitgenommen hat. Es scheint, als sei es ausgerechnet der Koffer des Wollmützenjungen, denn dieser ist mit Jungenkleidung gefüllt.
Kurze Zeit später trifft sie im Trödelladen, neben dem Café ihres Vaters, auf einen weiteren interessanten Jungen im Brokatmantel, der jedoch aus einem anderen Jahrhundert zu sein scheint. Dieser bittet sie um Hilfe und Lucys Aufenthalt wird nun doch alles andere als langweilig...

Die Autorin hat Realität und Magie wunderbar vermischt und daraus eine reizende Geschichte erschaffen. Durch die lebendige und bildhafte Beschreibung des Schauplatzes und der Charaktere ist man schnell mitten im Geschehen. Venedig wird in allen Facetten beschrieben. Besonders gefallen hat mir der Blick auf das historische Venedig, den Palästen und engen Gässchen, die einem schnell auf Irrwege führen kann.

Die Charaktere sind sehr verschieden, was im Verlauf der Geschichte für einige Verwirrungen, lustigen Momenten und Konflikten sorgt.
Lucy ist ein cooler Charakter, der jedoch seit ihrem schweren Unfall die Welt mit anderen Augen sieht. Dass sie plötzlich die Gedanken anderer Menschen hören kann, verunsichert sie sehr. Doch mit der Zeit ist diese Gabe auch sehr hilfreich.
Ihre Gefühlslage wird sehr lebendig dargestellt, denn Lucy fühlt sich seit dem Unfall sehr unsicher und hat jede Menge Selbstzweifel. Sie macht im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung durch. Jannis, der Wollmützenjunge und Apollo, der Junge aus dem 18. Jahrhundert sind sympathische Charaktere, die so einige schräge Momente liefern und für Spannung sorgen. 
Auch viele der Nebencharaktere sind sehr lebendig beschrieben - manche mehr, manche weniger. Dabei habe ich Lucys Vater als sehr blassen Charakter in Erinnerung.

Die humorvolle und spritzige Erzählweise der Autorin lässt einem durch die Seiten fliegen. Die italienischen Begriffe und Sätze, die man auch ohne Italienischkenntnisse versteht, vermitteln Lokalkolorit.
Gefallen hat mir auch die Aufmachen des Buches. Die Kapitel sind mit einer Zeichnung einer Gondel geschmückt, das Cover auffällig in gelb und rosa gehalten.

Fazit:
Eine kurzweilige Geschichte voller Magie für Leser:innen ab 12 Jahren, die eine interessante Zeitreise ins 18. Jahrhundert erleben wollen. Dazu kommt ein Schuss Romantik, erste Liebe, Freundschaft und Verlust. 


Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

All better now - Neal Shusterman

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
    • Verlag ‎ Fischer Sauerländer, Erstauflage  ( 16. Juli 2025)
    • Übersetzer: ‎Andreas Helweg
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3737374538
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3737374538
    • Originaltitel: ‎ All Better Now
    • Genre: Jugendbuch, Dystopie
    • Reihe: ja  Band 1 der Dilogie


Fischer Kurzbeschreibung:
Ein beispielloses Virus breitet sich auf dem Planeten aus. Diejenigen aber, die überleben, sind … glücklich. Stress, Depression, Einsamkeit – alle negativen Gefühle sind plötzlich verschwunden. Immer mehr Genesene genießen das neue Glücksgefühl. Doch längst nicht alle, denn innere Zufriedenheit ist schlecht fürs Geschäft. Wirtschaftsbosse und Politiker brauchen die Unzufriedenheit ihrer Kunden oder Wähler. Und so beginnt ein gefährlicher Wettlauf um einen Impfstoff, der das Unglück zurückbringen soll. Mariel lebt mit ihrer Mutter in einem verbeulten Ford Fiesta und wünscht sich nichts sehnlicher, als glücklich zu sein. Rons Vater ist Milliardär, doch obwohl ihm jeglicher Luxus offen steht, erscheint Ron das Leben sinnlos. Der Zufall bringt Mariel und Ron zusammen, und das Schicksal schleudert sie mitten hinein in den Machtkampf um eine neue Weltordnung.

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Auf das neue Buch von Neal Shusterman war ich schon sehr gespannt. Ich mochte seine Dystopie "Dry", die er gemeinsam mit seinem Sohn geschrieben hat. "All better now" hat mich aber leider ziemlich enttäuscht zurückgelassen. Es ist der erste Teil einer Dilogie und den Plot fand ich wirklich genial. Die Umsetzung war dann eher mittelmäßig und wenn ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen hätte, hätte ich es vielleicht sogar abgebrochen. Es war nicht schlecht und die Idee ist toll, aber irgendwie fand ich nicht richtig in die Geschichte.

Nach Corona gibt es eine neue Pandemie, die die Welt heimsucht: "Crown Royal". Auch dieser Virus kann tödlich sein, doch wenn man ihn überlebt ist man von nun an glücklich und zufrieden. Hört sich doch toll an, oder? Doch dieses faszinierende Gedankenspiel gefällt nicht allen Menschen. Die Reichen und Mächtigen in der Wirtschaft und Politik würden bald ihre Macht verlieren. Glückliche und zufriedene Menschen würden nicht nach mehr streben, denn sie sind zufrieden mit dem, was sie haben., Ebenso würde die Gewalt abnehmen, denn alle Genesenen helfen den anderen Menschen - selbstlos! Zusätzlich wittert die Pharmaindustrie ihr Geschäft mit neuen Produkten gegen Crown Royal....

Die Geschichte wird hauptsächlich aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Mariel, Morgan und Rón, Mariel ist heimatlos und wohnt mit ihrer Mutter in einem alten Ford Fiesta. Sie würde sich gerne mit Crown Royal infizieren, doch bei ihr klappt es einfach nicht.
Ròn kommt hingegen aus sehr reichem Hause. Sein Vater ist der drittreichste Mann der Welt, doch Ròn ist depressiv. Außerdem leidet er unter einer bestimmten Farbenblindheit und gehört deshalb zur Risikogruppe.
Morgan ist eine sehr intelligente junge Frau, die einen Job sucht und nach der Erkrankung von Dame Havilland in deren Fußstapfen tritt. Sie wird die neue Vorsitzende deren Firmenimperiums und agiert genauso intrigant und selbstsüchtig, wie ihre Vorgängerin, die an einer Impfung gegen den Virus gearbeitet hat. Es gibt noch viele weitere Figuren, die für kurze Zeit in den Fokus gerückt werden. Manche erhalten mehr Plattform, andere weniger.

Wir besuchen im Laufe der Geschichte viele verschiedene Schauplätze und erleben wie der Virus auf der ganzen Welt auftritt und wie die Menschen darauf reagieren. Hauptsächlich sind wir jedoch in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Spitzbergen unterwegs. Die letzte Location fand ich sehr interessant, weil es ein Thema streifte, worüber ich erst vor kurzem in einem anderen Buch gelesen habe.
Als Leser wird man mit Fragen konfrontiert, die zum Nachdenken anregen. Hier hat Shusterman wieder ganze Arbeit geleistet. Leider mangelt es jedoch an der Tiefe der Charaktere. Ebenso gibt es keine wirkliche sympathische  Figur, was mich aber weniger gestört hat.
Der Autor greift auch einige ethische Themen auf, die die Menschen zum Nachdenken anregen sollen. Wie würde eine Welt aussehen, wo alle glücklich und zufrieden leben? 

Am Ende kommt es zu einem Showdown, der zwar spannend, aber etwas unrealistisch ist. Es gibt einige Unstimmigkeiten, die das Gesamtbild stören. Für eine fast 600 Seiten lange Jugenddystopie hatte "All better now" für mich zu wenig Spannung und einige Längen - vor allem weil es sich eigentlich um einen ersten Band einer Dilogie handelt. Das Finale lässt den Leser mit einem Cliffhanger zurück. Der zweite Band soll erst im Herbst 2027 erscheinen. Ob ich ihn lesen werde? Ich denke eher nicht.

Cover:
Das Cover war ein weiteres Gesprächsthema bei der Leserunde. Viele mochten es nicht. Hier könnt ihr die beiden englischsprachigen Cover sehen, das britische (rechts) und das amerikanische Original. Welches spricht euch mehr an? Zu welchen der beiden Bücher würdet ihr in der Buchhandlung greifen?

Fazit:
Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz abholen, trotz des sehr interessanten Plots. Ich wurde solide unterhalten, aber das war diesmal leider auch schon alles.


Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

DRY - Neal und Jarrod Shusterman

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Broschiert: 448 Seiten
    • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1. (22. Mai 2019)
    • Übersetzer: Kristian Lutze und Pauline Kurbasik
    • ISBN-10: 3737356386
    • ISBN-13: 978-3737356381
    • Originaltitel: Dry =)
    • Genre: Endzeitroman, Dystopie



Fischer Kurzbeschreibung:
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Den neuen Endzeitroman von Neil und Jarrod Shusterman findet man im Moment auf vielen Blogs und auf Instagram. Ich habe das Buch gemeinsam mit der lieben Nicole von Zeit für neue Genres, der lieben Hibi von In the Prime Time of Life und das erste Mal mit Jenny von Jennys Bücherkiste gemeinsam gelesen.

Neil und Jarrod Shusterman beschreiben ein sehr realistisches und authentisches Szenario. Wenn wir uns die Temperaturen der letzten Sommer so ansehen, kann man nicht die Augen davor verschließen, dass sie immer heißer und trockener werden. Wie lange wird es noch dauern bis auch bei uns das Wasser nicht mehr zum Blumen gießen und Auto waschen verwendet werden darf? Doch das ist erst der Anfang.... Wie es ausarten kann, erzählen uns Neil und Jarrod Shusterman in "DRY".

Von einem Tag auf den anderen gibt es plötzlich (ohne Vorwarnung!) kein Wasser mehr in Kalifornien. Die Wasservorräte in den Kaufhäusern sind schneller ausverkauft als man schauen kann und kurze Zeit später ist auch der Strom weg. TAPE OUT! Nichts geht mehr! Die Fluglinien ausgebucht und die Autobahnen verstopft. Anarchie, Plünderungen und Chaos beherrschen plötzlich Südkalifornien.
Die wenigsten Menschen sind auf dieses Szenario vorbereitet, wie auch die 16jährige Alyssa und ihr 10jähriger Bruder Garret. Hier steigen wir in die Geschichte ein, die aus verschiedenen Sichten der fünf Jugendlichen erzählt wird. Während sich die Eltern von Alyssa und Garret auf den Weg zum Strand machen, wo durch Entsalzungsanlagen für die Menschen Trinkwasser zur Verfügung stehen soll, ist der 17jährige Kelton, der Nachbarsjunge, auf diese Situation vorbereitet. Sein Vater ist ein Prepper (= Personen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf jegliche Art von Katastrophe vorbereiten) und hat natürlich alle Vorkehrungen für so eine Situation getroffen. Kelton hilft Alyssa und Garret als ihre Eltern nicht mehr vom Strand zurückkommen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg sie zu suchen und an Wasservorräte zu kommen. Keltons Eltern haben einen Bunker, wo sie alle Vorkehrungen für dieses Szenario getroffen haben. Auf dem Weg zum Strand treffen sie auf Jacqui, eine Einzelgängerin, die von zuhause abgehauen ist und sich schon eine Weile alleine durchschlägt. Später kommt noch Henry dazu.

Das Szenario wird sehr realitätsnah beschrieben. Der Staat ist nicht vorbereitet auf diese Situation, die Politiker sind hilflos. Die Ressourcen werden an gemeinnützige Stellen weitergeleitet, die Normalbürger bleiben außen vor. Medienberichte über die Katastrophe bleiben aus, was zur Folge hat, dass die Hilfswasserlieferungen nicht einmal ein Viertel der Bevölkerung hilft. Die Lage beginnt sich immer mehr zuzuspitzen...
Neal und Jarrod Shustermna erzählen sehr bildhaft und glaubwürdig. Das bemerkt man als Leser schon nach den ersten Seiten, denn ich hatte durchwegs Durst...und wie! Und sie zeigen schonungslos auf, wie schnell Menschen in Extremsituationen austicken bzw. sich sehr unterschiedlich verhalten. Werte und Moral verschieben sich. Die einen schauen nur auf sich selbst, andere teilen bis zum letzten Tropfen. Gruppendynamik oder Einzelkämpfer...was ist von Vorteil? Wie würde man selbst handeln?

Zwischen den verschiedenen Erzählungen der Jugendlichen gibt es sogenannte SnapShots. Hier werden Berichte von Einsatzkräften, Journalisten oder Menschen in Not dargestellt. Diese haben mir sehr gut gefallen, weil man einen kleinen Einblick auf die Szenen außerhalb der fünf Protagonisten bekommt. Neil und Jarrod Shusterman setzen sich mit vielen Themen auseinander, die uns zu denken geben sollen und klären uns über Dehydrierung und verschiedene Arten von Wassergewinnung auf. Auch das Waffengesetz in den USA spielt eine gewichtige Rolle. Gefallen hat mir auch, dass es keine Liebesgeschichte gibt, wie es öfters in Jugendromanen vorkommt.

Was mir allerdings gefehlt hat waren einige Antworten, wie es so plötzlich und ohne Vorwarnung zu diesem totalen Ausfall kommen konnte und warum die Regierung und die Hilfkräfte die Situation völlig falsch einschätzten.
Das Ende war sehr spannend, trotzdem empfand ich es etwas zu schnell abgehandelt und gewollt. Außerdem bieten die Autoren keine wirkliche Lösung an.

Charaktere:
Die Charaktere der Jugendlichen sind sehr unterschiedlich. Alle entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Alyssa ist eine sympathische Sechzehnjährige, die gerne alles unter Kontrolle hat. Ihr kleiner Bruder Garret sieht oft Dinge, die andere übersehen. Kelton ist in den Augen der anderen ein Freak, was sich aber bald ändert, da er von Anfang an weiß, wie man sich in dieser Situation verhält. Doch dann kommt auch Kelton an eine Extremsituation und er verliert so einge Sympathiepunkte bei mir. Jacqui ist tough und intelligent, sie liebt den Nervenkitzel. Henry manipuliert hingegen sein Umfeld und die Menschen gern.  Er versucht aus der Wasserknappheit Profit zu schlagen. Henry bleibt bis zum Ende hin rätselhaft...

Schreibstil:
Der Schreibstil ist detailliert, packend und eher jugendlich gehalten. Man erkennt nicht, dass zwei Autoren an der Geschichte beteiligt sind. Das Tempo ist angenehm, hat im Mittelteil allerdings etwas nachgelassen. Erzählt wird aus der Sicht der fünf Proatgonisten und der Roman ist in sechs Teile aufgeteilt.

Cover:

Das englische Originalcover ist das einzige Cover, das ich gefunden habe.

Fazit:
Ein beängstigendes Szenario, das leider schneller eintreten kann, als wir denken. Der Klimawandel ist bereits hier, auch wenn einige Politiker dies noch immer bestreiten. Das Duo Shusterman versucht in jugendbuchgerechter Form aufzuzeigen, dass Wasser nicht selbstverständlich ist, sondern ein lebensnotwendiges Gut ist. Sie setzten sich mit den Konsequenzen des Wassermangels deatiliert auseinander und verpacken es in eine packende Story, die am Ende jedoch ein paar Fragen offen lässt.
 

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