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Rattenfänger - Paul Finch




    • Taschenbuch: 480 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch (13. Oktober 2014)
    • ISBN-10: 3492305792
    • ISBN-13: 978-3492305792
    • Originaltitel: Sacrifice 
    • Genre: Thriller
    • Reihe: ja - Band 2 um Mark Heckenburg




Piper Kurzbeschreibung:
Unschuldige Menschen sterben. Zwischen den Morden vergehen Tage, Monate. Wo zunächst kein Zusammenhang scheint, erkennt Detective Mark Heckenburg vom Dezernat für Serienverbrechen ein grausames Muster. Die Zeit läuft, denn der Killer handelt nach Plan. Und nichts wird ihn davon abhalten, diesen Plan in die Tat umzusetzen.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Es ist nicht unbedingt Voraussetzung den ersten Band zuerst zu lesen, doch ich empfehle dies immer wieder.

Meine Meinung:
Im zweiten Band rund um Detective Mark Heckenberg geht es diesmal um eine Reihe brutaler Morde, die scheinbar wahllos ausgeübt werden. Doch hinter der Tat steckt ein System, welches  die Polizei zuerst nicht erkennen kann. Erst als Heckenberg sich der Sache annimmt, entdeckt er nach welcher Methode diese abzulaufen scheinen. Ähnlich wie in David Finchers "Sieben", wo die Opfer nach dem Schema der sieben Todsünden ermordet werden, nimmt sich "Rattenfänger" den Feiertagen an.
Der erste Tote wird im Weihnachtsmannkostüm im Kamin eingemauert gefunden. Zuvor wurde er noch brutal misshandelt. Am Valentinstag wird ein junges Pärchen beim Schäferstündchen im Auto grausam mit "Amors Pfeil" getroffen und aufgespießt. Doch die Mordserie hat erst begonnen und es folgen noch einige Feiertage....

Paul Finch startet rasanter in den zweiten Band der Reihe. Für mich brachte dieser Teil einiges mehr an Spannung und Dramatik. Man rätselt als Leser, welches Motiv hinter den "Feiertagsmorden" stecken könnte: Welche Beweggründe hat der Mörder? Bald ist Heckenberg klar, dass es sich hier um ein komplexes Thema handelt und mit dem Täter nicht zu spaßen ist, denn die Morde werden immer perfider.

Der Thriller ist von der düsteren und grausamen Sorte. Fehlte mir im ersten Band noch die anhaltende Spannung und Dramatik, ist diese in "Rattenfänger" von Beginn an vorhanden. Als Leser hat man kaum Zeit Luft zu holen und rätselt mit dem Ermittler über dessen Beweggründe. Das Ende mag nun etwas zu "actionreich" sein, doch dies scheint Paul Finch Stil zu sein und hält auch die Spannung auf einem sehr hohen Level.

Schreibstil:
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und durch die anhaltende Spannung rast man durch die Seiten. Die Sprache ist brutal und sehr detailreich, besonders bei der Beschreibung der Morde. Man sollte als Leser einen guten Magen haben oder bereits ein eingefleischter Thrillerleser sein.
Ab und zu wechselt Finch die Sichtweise zu den Opfern, doch der Fokus liegt auf Heckenburg und die Ermittlungen. So hat man als Leser auch Einblick in die Welt der Opfer, kurz bevor sie getötet werden, was den Thriller noch grausamer erscheinen lässt.

Charaktere:
Heckenberg ist ein sehr symphatischer Ermittler, jedoch ein Einzelgänger. Er kombiniert scharf und lässt sich eher von seinem Bauchgefühl leiten, das ihn selten trügt. Allerdings bringen ihm seine typischen Alleingänge oftmals in arge Bedrängnis. Dies erinnert oft an Actionfilme...
Auch die restlichen Charaktere sind gut ausgearbeitet, jedoch steht Heckenberg im Vordergrund.

Cover:

Der erste Band hatte in der deutschen Ausgabe einen gelben Buchschnitt, der richtig toll aussah. Band 2 ist nun in orange gehalten und ich finde diese Aufmachung wirklich großartig.

Das deutsche Cover gefällt mir auch besser, als die englische Originalausgabe. Allerdings passt auch der englische Titel wieder viel besser, als der deutsche.

Fazit:
"Rattenfänger", Band 2 der Reihe rund um Detective Mark Heckenberg, ist um einiges rasanter als "Mädchenfänger", der erste Band der Reihe. Aber auch dieser Thriller ist nichts für zartbesaitete Leser, denn die Morde werden sehr brutal und detailliert beschrieben. Dafür ein Garant für Action und Spannung von Beginn an! Für Fans blutrünstiger Thriller!


Die Reihe rund um Mark Heckenberg:
  1. Mädchenfänger *meine Rezi*
  2. Rattenfänger
  3. Spurensammler
  4. Schattenschläfer
  5. Totenspieler - erscheint im August 2016

Mädchenjäger - Paul Finch


    • Taschenbuch: 464 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 5 (14. April 2014)
    • ISBN-10: 3492304621
    • ISBN-13: 978-3492304627
    • Originaltitel: Stalkers
    • Genre: Thriller

Piper Kurzbeschreibung: 
Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark »Heck« Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zuhilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles – in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht ...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Einmal um die Welt Challenge

Buch zur ABC Challenge

Meine Meinung: 
"Mädchenjäger" ist der spannende Auftaktband zu einer Reihe rund um Detective Mark Heckenburg.
Der Beginn des Debütromans von Paul Finch erweist sich als sehr rasant und ließ mich wirklich nicht kalt.  Der Leser begleitet Louise Jennings von ihrem Arbeitsplatz nach Hause. Sie freut sich auf das nahe Wochenende, das sie bereits mit ihrem Lebenspartner geplant hat. Doch sie verschwindet genauso spurlos, wie die 38 Frauen vor ihr, die die letzten Jahre in England als abgängig gemeldet wurden. Der Leser darf allerdings Louise begleiten.....bis zu ihrem Tod. Obwohl man hier einen Einblick in die Vorgehensweise der Täter erhält, die ihre Entführungen akribisch planen und durchführen, ist man genauso ahnungslos wie zu Beginn.
Danach lernen wir Detective Sergeant Mark Heckenburg, genannt Heck, kennen. Er hat diese Vermisstenfälle verfolgt, wird jedoch davon abgezogen, da seine Vorgesetzten keinen Zusammenhang zwischen den Frauen erkennen können. Heck wird beurlaubt. Doch statt den langersehnten Urlaub anzutreten, ermittelt er auf eigene Faust weiter.  Dabei begegnet er Lauren, einer ehemaligen Soldatin, deren Schwester zu den vermissten Frauen gehört. Gemeinsam versuchen sie den Fall aufzuklären. Sehr viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn dieser Thriller hält jede Menge Überraschungen bereit.

Ohne Zweifel - Paul Finch's Debüt ist spannend und kommt oft ganz schön brutal daher. Sein Chefermittler ist ein sympathischer Detective, der in diesem Fall zu einer Art Musketier wird: "Einer gegen Alle"! ;)
Erst mit Lauren an seiner Seite und mit Hilfe eines Gansterbosses, dessen Tochter ebenfalls verschwunden ist, kommt er der Sache näher. Ich fand manche Stellen dann doch etwas zu unglaubwürdig. Ein einzelner Mann gegen eine Verbrecherbande, die als Söldner im Iran und in Afghanistan gekämpft haben? Puh! Schwer vorstellbar! Heck und Lauren entkommen sehr oft in letzter Minuten den Tod.....eine Verfilmung des Stoffes als Actionthriller wäre sicher interessant! Trotzdem bleibt man an den Seiten kleben, denn die Spannung lässt kaum nach.
Leider gerät zum Ende hin das Verschwinden der Frauen immer mehr in den Hintergrund und obwohl der Fall abgeschlossen wird, bleibt eine wichtige Frage offen. Viellleicht wird diese im kommenden Thriller "Rattenfänger", der bereits im Oktober erscheinen wird, aufgeklärt.

Schreibstil:
Sprachlich ist das Buch recht einfach gehalten Die Sätze sind kurz und knapp. Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut. Manchmal wirkt die Sprache derb, doch meistens passt es zum Gesprächspartner.


Cover:
Den gelben Buchschnitt des deutschen Taschenbuches finde ich ja richtig toll! So fällt einem das Buch sofort ins Auge. Die gefesselten Hände passen so richtig zu einem Buch dieses Genres, genauso wie die üblichen Farben schwarz, grau, rot.

Die Originalausgabe finde ich auch gut. Vorallem ist der Titel "Stalkers" sehr gut gewählt, denn die Täter beobachten ihre Opfer sehr lange und bereiten die Entführung minutiös vor.

Fazit:
Der Thriller ist gut zu lesen und man bekommt  auf jeden Fall temporeiche Spannung geboten. Jedoch fand ich einige Bereiche zu unglaubwürdig. Den nächsten Band um Mark Heckenburg als Ermittler werde ich ebenfalls lesen und mich überraschen lassen.


 

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