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Tod im Wiener Rathaus - Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag




    • Taschenbuch: 352 Seiten
    • Verlag: ‎ Goldmann Verlag, Originalausgabe, (22. April 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442496764
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442496761
    • Genre: Krimi, Regionalkrimi
    • Reihe: ja - Band 16 der Sarah Pauli Reihe


Goldmann Kurzbeschreibung:
An einem sonnigen Junitag ist die Journalistin Sarah Pauli für den Wiener Boten im altehrwürdigen Rathaus der Donaumetropole. Dort findet ein prestigeträchtiges Event zur bewegten Geschichte des prächtigen Gebäudes statt. Doch die Veranstaltung endet jäh, als ein Toter im Paternoster entdeckt wird. Das Merkwürdige: Auf der Brust des Mannes prangt ein rätselhaftes Zeichen, und in seiner Tasche findet die Polizei den Bibliotheksausweis einer Frau, die seit Monaten verschwunden ist. Sarah, die ein Faible für Aberglauben und Symbolik hat, beginnt sofort zu recherchieren. Unterdessen sucht der Mörder weiter die Rathaushallen heim und ist ihr stets einen Schritt voraus …

Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

*** Man kann diesen sechzehnten Band auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Ich empfehle aber immer die Reihenfolge einzuhalten  ***

Meine Meinung:
Die Wien Krimis von Beate Maxian lese ich regelmäßig jedes Jahr und freue mich immer auf einen weiteren neuen Band. Interessant ist für mich auch, welche Location in Wien die Autorin diesmal gewählt hat.
Wie der Titel des 16. Bandes bereits verrät, ist es diesmal das Wiener Rathaus. Als sich Sarah Pauli zu einem Event in den Sitz der Stadtverwaltung aufmacht, rechnet sie nicht damit, über eine Leiche zu stolpern. Im Paternoster, dem historischen Aufzug des Rathauses, wird ein Mann tot aufgefunden. Da sich auf seiner Brust ein ungewöhnliches Zeichen befindet, wird Sarah Pauli von Martin Stein hinzugezogen. Sie erkennt das Symbol sofort als "Vierpass", welches Steinmetze verwenden. Doch nicht nur das geheimnisvolle Zeichen auf der Brust des Toten, sondern auch der Bibliotheksausweis einer vor Monaten verschwundenen Frau in seiner Tasche, geben Ermittler Martin Stein Rätsel auf. Was verbindet dem ehemaligen Architekt Ewald Schwab und Ilka Dorn, die seit Monaten abgängig ist? Natürlich versucht auch Sarah Pauli der Sache nachzugehen....
Umso verärgerter ist sie, als ein mysteriöser Online Journalist über den Mord schreibt und Dinge veröffentlicht, die niemand - außer Stein und Pauli - wissen kann. Zudem veröffentlicht er Bilder und angebliche Enthüllungen, die sich bald als Fake News erweisen. 

Während sich Beate Maxian meistens mit alten Sagen und Ritualen in ihren Wien Krimis beschäftigt, hat sie diesmal noch ein sehr aktuelles Thema in ihre Story mit einbezogen. Sie widmet sich in ihrem 16. Fall den Fake News. Dabei geht es um Hetze und Verleumdungen von Menschen, die gezielt verbreitet werden. Die Opfer können sich gegen die digitalen Schmutzkampagnen und Diffamierungen kaum wehren und sind machtlos. Ein spannendes Thema, welches immer mehr an Bedeutung gewinnt und leider oftmals sogar von der Realität überholt wird. Es wird immer schwieriger echte und gefakte Nachrichten zu unterscheiden - ein Thema, welches auch Autoren und Autorinnen beschäftigt.
 
Natürlich geht es aber auch wieder um Symbole und wir begleiten Sarah und das Team des Wiener Boten bei den Nachforschungen zur vermissten Ilka Dorn und deren Hintergrund. Auch auf privater Basis gibt es diesmal eine kleine Überraschung.
Die Figuren sind allesamt gut bekannt, wenn man die Wien-Krimis schon eine Weile verfolgt und sind einem bereits ans Herz gewachsen. 

Auch "Tod im Wiener Rathaus" ist kein blutrünstiger Krimi, sondern eher einer von der "leichten" Sorte.
Es bereitet jedes Mal enorme Freude mit zu rätseln und dem Täter sowie seinem Motiv auf die Spur zu kommen. Ein bisserl mehr Spannung hätte dieser 16. Teil der Reihe vielleicht noch gut vertragen, dennoch überzeugt der Krimi, wie die ganze Reihe, immer mit einer guten Portion Wiener Charme. 

Fazit:
Auch der 16. Wien Krimi punktet vor allem durch die tolle Atmosphäre und seinem Schauplatz. Das aktuelle Thema Fake News hebt sich ein bisschen von den anderen Krimis der Reihe ab, wo es meistens um alte Symboliken und Rituale geht.


Die Sarah-Pauli Reihe:

 1. Tödliches Rendezvous
 2. Die Tote vom Naschmarkt
 3. Tod hinter dem Stephansdom
 4. Der Tote vom Zentralfriedhof *Rezi*
 5. Tod in der Hofburg *Rezi*
 6. Mord in Schönbrunn  *Rezi*
 7. Die Prater Morde  *Rezi*
 8. Tod in der Kaisergruft  *Rezi*
 9. Mord im Hotel Sacher  *Rezi*
10. Der Tote im Fiaker *Rezi*
11. Die Tote im Kaffeehaus  *Rezi*
12. Ein letzter Walzer  *Rezi*
13. Tod im Belvedere   *Rezi*
14. Tod auf dem Opernball  *Rezi
15- Tod auf der Donau  *Rezi*
16. Tod im Wiener Rathaus




Tödliches Gold - Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: ‎ Goldmann Verlag, Erscheinungstermin: ‎ 24. September 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442496756
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442496754
    • Genre: Krimi, Regionalkrimi
    • Reihe: ja - Band 3 um Lou Conrad


Goldmann Kurzbeschreibung:
 Sonnige Weinberge entlang der Donau, malerische Städtchen umgeben von duftenden Wiesen und kulinarische Köstlichkeiten – die Wachau ist ein Paradies auf Erden. Die ehemalige Polizistin Lou Conrad genießt die Schönheit ihrer Heimat, wo sie einen kleinen Feinkostladen führt. Doch dann rührt ein Mordfall die Idylle auf: Auf dem neu eingeweihten Bienen-Wanderweg wird eine junge Frau tot aufgefunden. Handelt es sich etwa um eine Touristin, die tragischerweise zur falschen Zeit am falschen Ort war? Zusammen mit ihrem Berner Sennenhund Michelin und dem befreundeten Sternekoch Fabio Gerber begibt Lou sich auf die Suche nach Antworten …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Vor einiger Zeit habe ich den dritten Teil der Reihe um Lou Conrad gelesen, der unweit meiner Heimat spielt und zwar in der wunderschönen Wachau.
Diesmal dreht sich alles um Honig, das gelbe Gold, welches plötzlich tödlich wird.

In wenigen Tagen soll auf Initiative eines örtlichen Imkers ein Bienen-Wanderweg eröffnet werden. Die feierliche Eröffnung steht kurz bevor und die Marienkirchner sind schon sehr aufgeregt. Doch bevor es soweit ist, wird am Beginn des Wanderweges eine junge Frau tot aufgefunden. Als im Dorf auch noch die Runde macht, dass eine Joggerin nur wenige Tage davor von einem Mann verfolgt wurde, geht die Angst in Marienkirchen um. Lou Conrads ehemalige Chefin Verena Badinger vom LKA in Sankt Pölten hat jedoch schnell einen Verdächtigen ausgemacht, der verhaftet wird. Lou hat hingegen Zweifel, ob der junge Mann tatsächlich der gesuchte Mörder ist. Sie beginnt sich umzuhören und stellt Nachforschungen über die Tote an, die als Weltenbummlerin und Fotografin auf Social Media wohl bekannt war. Wer kann ein Interesse daran haben, die junge Frau zu töten?

Diesmal dreht sich viel um das gelbe Gold, was mir Spaß gemacht hat, weil mein Mann seit etwas mehr als einem Jahr Imker ist und ich gerne über die Imkerei lese, um mehr zu erfahren.
Gemeinsam mit Sternekoch Fabio schnüffelt Lou im Umkreis der Toten, aber auch im örtlichen Marienkirchen herum. Die Einwohner beharren zwar darauf, dass der Täter kein Ortsansässiger sein kann, jedoch führen einige wenige Spuren auch ins idyllische Dörfchen.
Die locker leichte Erzählweise bringt uns die schönen Seiten der Wachau und auch die Kulinarik der Region wieder näher. Man sollte beim Lesen jedes Regionalkrimis um Lou Conrad keinen Hunger mitbringen oder bereits gut gegessen haben, denn hier bekommt man auf jeder Seite Köstlichkeiten vorgesetzt.
Das gewohnte Konzept der Autorin greift auch bei "Tödliches Gold" wieder. Spannung kommt eher erst im letzten Drittel auf.

Die Beziehung zwischen Fabio und Lou entwickelt sich diesmal jedoch kaum weiter. Beide schmachten sich an, aber keiner gesteht seine Gefühle. Das wirkt etwas aufgesetzt - vor allem in ihren Alter.
Trotzdem bin ich schon neugierig auf den nächsten Teil der Reihe.

Fazit:
Cosy Crime, der in meiner Heimat spielt und mit regionalen Köstlichkeiten aufwartet, die auch tödlich sein können... Kurzweilig und mit viel Lokalkolorit.


Die Lou Conrad Reihe:
  1. Ein tödlicher Jahrgang  *Rezi*
  2. Tödliche Marillenzeit  *Rezi*
  3. Tödliches Gold  

Tödliche Marillenzeit - Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschiert: 336 Seiten
    • Verlag: ‎ Goldmann Verlag, Originalausgabe‎ (18. September 2024)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442495911
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442495917
    • Genre: Regionalkrimi, kulinarischer Krimi
    • Reihe: ja - Band 2 um Lou Conrad


Goldmann Kurzbeschreibung:
Marillenernte in der Wachau, ein Fest für die Sinne. Auch Lou Conrad, Ex-Polizistin und Inhaberin des beliebtesten Feinkostladens der Region, möchte aus den Früchten Köstlichkeiten kreieren und fährt zum Hof ihrer Bekannten Marta. Doch dort macht Lou eine schockierende Entdeckung: Die Bäuerin liegt tot im Marillengarten. Im Ort brodelt schnell die Gerüchteküche. Beging ein Tourist die Tat? Waren es skrupellose Obstdiebe? Mit Sternekoch Fabio und Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite geht Lou der Sache auf den Grund und entdeckt: In diesem Fall ist das süße Gold der Wachau mit mörderischen Geheimnissen verbunden ...

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Die Marillenernte hier in der Wachau ist schon wieder vorüber. Dabei wollte ich doch pünktlich dazu meine Meinung zu Beate Maxians zweiten Regionalkrimi mit der ehemaligen Ermittlerin Lou Konrad, der genau zu diesem Zeitpunkt spielt, veröffentlichen. Wie auch immer - nun kommt die Rezension doch etwas später.... 
Die Marillenernte ist neben der Weinlese die betriebsamste Zeit in der Region. Die Wachauer Marille ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung und die Obstsorte ist äußerst beliebt. Auch Lou Konrad benötigt täglich für ihr Delikatessengeschäft die saftigen Früchte. Bei Marillenbäuerin Marta hat sie bereits ihre Ware vorbestellt und will diese nur mehr abholen, als sie ihre Freundin tot im Garten findet. Die Einwohner von Marienkirchen sind geschockt, denn Marta war allseits sehr beliebt und niemand kann sich vorstellen, dass der Mörder oder die Mörderin aus dem Ort kommt. Trotzdem wurden in letzter Zeit einige Tonnen Marillen aus Martas Garten gestohlen. Ist der Dieb auch der Mörder?
Der erste Verdacht fällt auf Martas Exmann Rainer, den auch Lous ehemalige Vorgesetzte Verena Badinger vom LKA in Sankt Pölten ins Visier nimmt. Natürlich kann auch Lou nicht still sitzen und beginnt sich in Marienkirchen umzuhören. Immer mit dabei ist ihr Berner Sennenhund Michelin.
Neben Martas Exmann gibt es bald noch einige weitere Verdächtige und bald gerät auch Lou mehr und mehr ins Visier des LKAs......

Der Krimi liest sich wieder wunderbar leicht und kurzweilig. Die Charaktere sind sehr lebendig und bis hin zum kleinsten Nebencharakter sehr authentisch beschrieben. Sie alle haben Ecken und Kanten und sind mehr oder weniger liebenswert. Der Dorftratsch lebt und die ersten Verdächtigen sind schnell gefunden. Vieles wird sehr detailliert erzählt und oftmals auch wiederholt, was etwas Spannung rausnimmt. 
Die Kulinarik kommt nicht zu kurz und mit Sternekoch Fabio, der eindeutig Lous Herz erobert hat, kommt noch etwas "gehobene Küche" und etwas Herzklopfen dazu. Mit dabei wieder viel Lokalkolorit und Humor.
Die großartigen Landschaftsbeschreibungen erzeugen Urlaubsflair. Ich bin froh, dass ich nicht weit weg von dieser Region wohne, wo andere Urlaub machen.
Bald erscheint der dritte Teil, der natürlich wieder gelesen wird!

Fazit:
Ein kulinarischer Regionalkrimi, der unsere schöne Wachau ins Rampenlicht stellt. Diesmal sind wir zur Ernte der süßen Marillen im fiktiven Marienkirchen unterwegs. Kurzweilig und mit viel Lokalkolorit - perfekt für einen lauschigen Tag auf der Terrasse und einem Glaserl "Grüner Veltliner" aus der Wachau..


 
Die Lou Conrad Reihe:
  1. Ein tödlicher Jahrgang  *Rezi*
  2. Tödliche Marillenzeit
  3. Tödliches Gold   (erscheint am 24. September)

Tod auf der Donau - Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Taschenbuch: 368 Seiten
    • Verlag : ‎ Goldmann Verlag; Originalausgabe Edition (23. April 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442495946
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442495948
    • Genre: Krimi, Regionalkrimi
    • Reihe: ja - Band 15 um Sarah Pauli


Goldmann Kurzbeschreibung:
An einem Apriltag sorgt in Wien der Tod einer bekannten Modezarin für Aufsehen: Ihre Leiche wird unweit ihres Hauses aus der Alten Donau geborgen, und bei ihr entdeckt die Polizei eine rätselhafte Halskette. Sarah Pauli, Journalistin beim Wiener Boten mit einem Faible für Aberglauben, wird auf den Fall aufmerksam und stößt auf eine Spur zum Friedhof der Namenlosen. An dem sagenumwobenen, nebelverhangenen Ort, an dem seit langer Zeit niemand mehr bestattet wird, hat jemand ein neues Kreuz abgelegt. Die mysteriöse Inschrift gibt Sarah Rätsel auf – und dann wird eine weitere Tote aus der Donau gezogen …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

*
** Man kann diesen fünfzehnten Band auch ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen. Ich empfehle aber immer die Reihenfolge einzuhalten  ***


Meine Meinung:
Es geht weiter mit der sympathischen Journalisten Sarah Pauli vom "Wiener Boten", die ihre Spürnase immer wieder in Mordermittlungen steckt. Diesmal ist die Donau der Tatort für einige mysteriöse Todesfälle.

Als die Leiche der führenden Stylingexpertin und Modezarin Elina Thor unweit ihres Hauses neben der alten Donau gefunden wird, sind nicht nur ihre Freundinnen entsetzt. Elina hatte mit ihrer eigenen Fernsehsendung "Dein Style" massenweise Fans, die betroffen über den Tod ihres Idols sind.
Bald ist klar, dass Elina mit einem Gegenstand tödlich getroffen wurde, bevor sie in die alte Donau gelangt ist. Außergewöhnlich ist die eher billige Kette, die sie um den Hals trug. Sarah kommt der Modeschmuck an einer Stylingsexpertin seltsam vor und fragt sich, ob die Kette tatsächlich Elina Thorn gehören könnte. Der Anhänger in Form eines keltischen Knotens ist ein Symbol für zeitlose Verbundenheit, Liebe, Freundschaft und Ewigkeit.
Sarah erinnert sich an eine unbekannte Tote, die vor sieben Monaten aus der alten Donau gezogen wurde. Sie ahnt, dass die beiden Fälle zusammenhängen, aber es gibt keinerlei Indizien dafür.
Während sie am Friedhof der Namenslosen beim Alberner Hafen, wo vor allem unbekannte Wasserleichen begraben wurden, für einen ihrer Artikel recherchiert, spukt ihr immer wieder diese unbekannte Tote im Kopf herum. Ein mysteriöser Kreuzfund mit einer geheimnisvollen Inschrift, welches auf dem vor langer Zeit bereits stillgelegten Friedhof gefunden wurde, gibt zusätzliche Rätsel auf.
Als eine weitere Tote im Donaukanal gefunden wird, die ebenfalls eine Kette mit dem keltischen Knoten trägt, ist Sarah sicher, dass es sich hier um etwas Größeres handelt.....

Ich bewundere Beate Maxian, wie sie immer wieder interessante Plätze für ihre Wien Krimis findet, besondere Symboliken und alte Sagen, wie hier die des Donauweibchens, einbringt. 
Ihre Ermittlerin Sarah Pauli hat mittlerweile Kultstatus erhalten und man hat beim Lesen das Gefühl eine gute alte Bekannte wieder zutreffen. Man kann gut mitraten und genießt den Wiener Flair, das gute Essen und erfährt nebenbei mehr über die eine oder andere Symbolik.
Der aktuelle Fall liegt in der Vergangenheit und ist spannend, wenn auch nicht nervenzerreibend, aber da es sich eher um einen Regionalkrimi handelt, geht es hier auch "gemütlicher" zu, als bei einem Psychothriller.
Man rätselt mit Sarah Pauli und Kommissar Stein mit und fragt sich, ob hier ein Serienmörder im Spiel ist oder jemand einfach Rache nimmt. Was wirklich dahinter steckt? Das müsst ihr selber lesen!

Fazit:
Ein weiterer Wien-Krimi aus der Feder von Beate Maxian mit der sympathischen Journalistin Sarah Pauli, der zum Miträtseln einlädt und gut unterhält. 





Tod auf dem Opernball - Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: ‎ Goldmann Verlag; Originalausgabe Edition (17. April 2024)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442494052
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442494057
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Band 14 der Sarah Pauli Reihe


Goldmann Kurzbeschreibung:
Ganz Wien ist im Opernballfieber. Auch die Journalistin Sarah Pauli ist auf dem glamourösen Event für den Wiener Boten im Einsatz. Doch dann versetzt ein schockierender Todesfall die Feiergesellschaft in Aufruhr: Vor laufenden Kameras bricht die umschwärmte Schauspielerin Nina Seidling leblos zusammen. Sarah beschleicht ein beklemmender Verdacht. Hängt der Tod des Stars mit einer unheilvollen Zuschrift zusammen, die sie kürzlich in der Redaktion erhalten hat? Nur wenige Tage später trifft eine weitere mysteriöse Nachricht bei Sarah ein, und noch bevor sie diese entschlüsseln kann, gibt es ein neues Opfer …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

*** Man kann diesen vierzehnten Band auch ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen. Ich empfehle aber immer die Reihenfolge einzuhalten  ***

Meine Meinung:
Bevor in einigen Monaten der nächste Band der Sarah Pauli Reihe erscheint, muss ich noch schnell die Rezension zu "Tod auf dem Opernball" veröffentlichen. Ich habe den Krimi im Frühsommer gelesen, der bisher nicht in meiner Statistik aufscheint, weil ich ja nur die Bücher am Monatsende zeige, die ich gelesen und rezensiert habe. Irgendwie ist das System nicht ganz richtig, aber für mich erscheint es passend.

Sarah Pauli ist für mich bereits eine Altbekannte, denn ich lese diese Wien Krimis schon sehr lange. In diesem 14. Band befinden wir uns auf den Wiener Opernball, DEN Society Event, das jedes Jahr Menschen aus aller Welt anlockt. Gespannt blickt man auf die jungen Debütantinnen und Debütanten, die den Ball des Jahres eröffnen dürfen und fragt sich jedes Jahr aufs Neue, wer diesmal beim Baumeister in der Loge sitzen wird. (Was ab 2025 leider nicht mehr der Fall sein wird)
Auch Sarah Pauli ist diesmal für den Wiener Boten unterwegs und ist in dem Moment anwesend, als die junge und umschwärmte Schauspielerin Nina Seidling mitten im Interview zusammenbricht. Zuerst geht man von Drogenmissbrauch aus, doch Sarah hat kurz zuvor eine rätselhafte Nachricht in die Redaktion des Wiener Boten bekommen, die mit dem unerwarteten Todesfall zusammenhängen könnte. Als eine weitere mysteriöse Botschaft in der Redaktion eintrifft und es wieder einen Toten gibt, ist Sarah Pauli sicher, dass hier jemand ein böses Spiel treibt...

Die Wien-Krimis von Beate Maxian lassen sich sehr gut lesen und machen nach jeder Lektüre Lust, all diese Locations zu besuchen (wenn man sie noch nicht kennt). Der Schreibstil ist bildhaft und detailreich. In der Zwischenzeit sind mir die Hauptprotagonistin, sowie ihr Umfeld ans Herz gewachsen, was das Lesen zu einem "Treffen mit alten Freunden" macht, wenn ich einen weiteren Krimi dieser Reihe lese.
Ich mag das besondere Wien-Flair sehr und wie uns die Autorin immer wieder neue Plätze und Attraktionen vorstellt. Aber auch Sarahs Art zu "ermitteln" ist interessant, sowie ihr Aberglaube, der dabei immer wieder eine große Rolle spielt. Auch Kommissar Martin Stein hört vermehrt auf Sarahs Intuition und ihr Gespür für brisante Mordfälle. Doch von den dubiosen Botschaften, die in der Redaktion des Boten gelandet sind, hält Stein diesmal nicht sehr viel.
Bei den "Ermittlungen" erfahren wir diesmal auch etwas mehr über das Business einer Influencerin und stoßen auf Eifersüchteleien, Affären und Drogenparties.
Auch wenn Beate Maxian einige falsche Fährten legt, kommt man als geübter Krimileser diesmal fast zu früh auf die Lösung. 
Trotzdem spitzt sich zum Schluss hin die Lage nochmals zu und man klappt am Ende das Buch wieder mit einem wohligen Seufzer zu. So geht Cosy Crime mit viel Lokalkolorit!

Fazit:
Ein weiterer Wien-Krimi von Beate Maxian, der uns diesmal auf den Wiener Opernball führt und hinter die Kulissen von Schauspieler und Influencern blicken lässt. Wie immer hat mich auch Teil 14 wieder gut unterhalten.



Die Sarah-Pauli Reihe:

 1. Tödliches Rendezvous
 2. Die Tote vom Naschmarkt
 3. Tod hinter dem Stephansdom
 4. Der Tote vom Zentralfriedhof *Rezi*
 5. Tod in der Hofburg *Rezi*
 6. Mord in Schönbrunn  *Rezi*
 7. Die Prater Morde  *Rezi*
 8. Tod in der Kaisergruft  *Rezi*
 9. Mord im Hotel Sacher  *Rezi*
10. Der Tote im Fiaker *Rezi*
11. Die Tote im Kaffeehaus  *Rezi*
12. Ein letzter Walzer  *Rezi*
13. Tod im Belvedere   *Rezi*


 

[Lesung] Beate Maxian liest aus "Ein tödlicher Jahrgang"

 Hallo meine Bücherwürmer!

Nachdem ich letztes Jahr gesundheitsbedingt leider nur bei einer Lesung war, bin ich letzten Donnerstag auf meiner ersten von vier geplanten Lesungen gewesen, die ich bis Ende April auf meinem Kalender stehen habe.

Gott sei Dank konnte ich diesmal an der Lesung von Beate Maxian zu "Ein tödlicher Jahrgang" in meinem Geburtsort Mank teilnehmen, nachdem ich im Oktober im Thalia St.Pölten wegen meines Schulterbruches nicht dabei sein konnte.

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Kurz zum Inhalt:

Die Wachau – sonnenverwöhnte Weinberge entlang der Donau, malerische kleine Ortschaften und kulinarische Köstlichkeiten. Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? Mit dem befreundeten Sternekoch Fabio Gerber und dem Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite stürzt sich Lou in die Ermittlungen … 

meine Rezension

Dieser erste Band einer neuen Reihe spielt unweit meiner Heimat

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 Beate Maxian habe ich bereits einmal bei ihrer Lesung zu "Ein letzter Walzer" zur Neu-Eröffnung (Umzug in größere Räumlichkeiten) meiner Bücherei im November 2022 live erleben dürfen. Und auch diesmal war es wieder sehr unterhaltsam.

Beate Maxian las im Kinosaal des Programmkinos "Acht Millimeter" in Mank und erzählte mit sehr viel Schmäh, wie sie dazu kam, abseits ihrer Wien-Krimis ihre neue Reihe in die Wachau anzusiedeln.
Die Lesung war gut besucht und hat wirklich Spaß gemacht.

Natürlich gab es auch einen Büchertisch, der wirklich schnell leer geräumt wurde. Danach ging es zum Signieren der Bücher

Natürlich habe ich mir auch mein Buch signieren lassen. Könnt ihr die 🍇Weintraube unter der Unterschrift sehen? ;)

Meine Nichte Ingrid hat mich zur Lesung begleitet und war genauso begeistert, wie ich. Wir haben noch lange geplaudert und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

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Und am 27. Februar geht es dann zur nächsten Lesung mit der lieben Nicole. Wir werden gemeinsam wieder zur Lesung von Helmut Scharner gehen....unsere fünfte!


Ein tödlicher Jahrgang - Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Broschiert: 320 Seiten
    • Verlag: ‎ Goldmann Verlag; Originalausgabe Edition (20. September 2023)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442494117
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442494118
    • Genre: Regionalkrimi, kulinarischer Krimi



Goldmann Kurzbeschreibung:
Die Wachau – sonnenverwöhnte Weinberge entlang der Donau, malerische kleine Ortschaften und kulinarische Köstlichkeiten. Lou Conrad, ehemalige Inspektorin und Winzertochter, ist zurück in ihrer Heimat, wo sie ein Feinkostgeschäft führt und das beschauliche Leben genießt. Doch beim großen Weinfest im September wird die Idylle empfindlich gestört, als ein Weinberg in Flammen steht und der renommierte Winzer Markus Haller tot aufgefunden wird. Wer hat den Rieslingkönig auf dem Gewissen und welche dunklen Geheimnisse gären in dessen Fässern? Mit dem befreundeten Sternekoch Fabio Gerber und dem Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite stürzt sich Lou in die Ermittlungen … 

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Beate Maxian hat neben ihrer Sarah Pauli Reihe, die immer in Wien spielt, nun einen weiteren Schauplatz für ihre Krimis gefunden: die Wachau. Ich wohne ja selbst nur 10 km von der Region, die UNESCO Weltkulturerbe ist, entfernt und war sehr gespannt auf die Geschichte.

Mit Lou Conrad hat die Autorin eine neue Ermittlerin erschaffen, die als ehemalige Inspektorin beim LKA Niederösterreich, in ihren Heimatort Marienkirchen zurückkehrt. Dort hat sie ihre Liebe zu Feinkostspezialitäten und Schmankerln aus der Region zu ihrem Beruf gemacht. Sie führt ein Delikatessengeschäft und hilft auch ab und zu ihren Eltern auf deren Weingut, die es vorgezogen hätten, dass sie den Familienbetrieb übernimmt. Lou lebt allerdings lieber mit ihrem Hund Michelin alleine in einem kleinen Winzerhäuschen. Doch die "Ermittlergene" lassen sich nicht so schnell abstellen, denn als ein Weinberg in Flammen steht, lässt die Neugier sie nicht los. Vor Ort trifft sie auf ihre ehemalige Vorgesetzte und die Leiche des Top-Winzers der Region, Martin Haller. Das Timing ist äußerst schlecht, denn gerade hat der Weinherbst begonnen und die Wachau wird von vielen Urlaubern geradezu überrannt. Da macht sich ein toter Winzer nicht so gut...
Als auch noch Lous frühere Freundin Mona verschwindet und sich ihr Mann Fabio große Sorgen macht, brechen die beiden nach Südtirol auf, wo es die letzte Spur von Mona gibt. Aber auch einige Geschäfte des ermordeten Martin Haller führen ins benachbarte Italien und zu einem ganz bestimmten Hof....
Kurz kommt auch Lou selbst ins Visier der Polizei, denn ihre Schnüfflernase hält sie nicht davon ab privat zu ermitteln.

Lou ist, wie Sarah Pauli, eine sehr sympathische Figur mit einer großen Leidenschaft. Lou liebt das ruhige Leben und den Genuss, den Kontakt zu ihren Kunden, die hochwertigen Produkte, die sie in ihrem Delikatessenladen verkauft und ihren Berner Sennenhund Michelin. Diesen habe ich sofort ins Herz geschlossen und er darf auch im Krimi eine ganz besondere Rolle spielen.

Beate Maxian hat unsere wunderschöne Wachau sehr bildhaft eingefangen und beschrieben. Die Hänge mit den Weinreben, die darunter fließende Donau, Burgen und Schlösser entlang des Flusses, die wunderbare Atmosphäre im Ort und deren Einwohner, sowie das kulinarische Leben der Region. Der Dorftratsch kommt dabei ebenfalls nicht zu kurz. Durch ihren Settingwechsel nach Südtirol bekommen wir auch aus dieser Region sehr bildgewaltige Beschreibungen. Der goldene Weinherbst in beiden Gebieten lässt das Urlauberherz beim Lesen sofort höher schlagen.

©Martina Luger
Wir erfahren auch einige Dinge rund um die Weinherstellung und den verschiedenen Weinsorten, genauso wie über besondere Schmankerln aus der Gegend, wie die Wachauer Marille und deren Verarbeitungsmöglichkeiten (Marillenschnaps, süße Marillenknödel, Marillenmarmelade, Marillenlikör, Marillensenf usw.), und genießen eine deftige Jause bei einem der vielen Heurigen, die die Wachau bietet.

Ich habe euch ein Foto mitgebracht, das ich bei einer Wandeurng durch die Weinberge gemacht habe. Der Himmel ist leider nicht so blau, aber ihr könnt denselben Ort wie auf dem Cover sehen, der den fiktiven Namen Marienkirchen im Krimi erhalten hat.

Der kulinarische Krimi steht hier im Vordergrund und die Spannung tritt doch das eine oder andere Mal in den Hintergrund. Trotzdem hat die Autorin mit einigen überraschenden Wendungen und mit der Vielschichtigkeit der Charaktere immer wieder für mitreißende Szenen gesorgt. Vorallem zum Ende hin kommt es zu einem fesselnden Countdown, der mir sehr gut gefallen hat.
Auf den letzten Seiten des Buches gibt es noch eine Auflistung der verschiedenen Weinsorten.

Fazit:
Ein kulinarischer Krimi zum Miträtseln, der in meiner Heimat spielt und deshalb für mich etwas Besonderes ist. Die Spannung tritt jedoch oftmals etwas in den Hintergrund, während die bildhafte Beschreibung der beiden Gegenden (Wachau und Südtirol) sehr bildgewaltig dargestellt wird. Ein netter Auftakt einer neuen Reihe, die ich natürllich weiterverfolgen werde.


Tod im Belvedere -Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Taschenbuch: 432 Seiten
    • Verlag: ‎ Goldmann Verlag; Originalausgabe Edition (20. April 2023)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442492556
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442492558 
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Band 13 um Sarah Pauli




Goldmann Kurzbeschreibung:
Sarah Pauli, Journalistin beim Wiener Boten und Expertin für Aberglauben, lässt einen lauen Sommerabend ruhig ausklingen. Schließlich ist Freitag, der 13., und sie will das Pech nicht herausfordern. In diesem Moment erhält sie einen Anruf von Chefinspektor Martin Stein: Im Spiegelungsteich des berühmten Schlosses Belvedere wurde ein Toter entdeckt – in der Brust des Mannes steckt ein rubinbesetzter antiker Dolch. Was hat es mit dem mysteriösen Mord auf sich? Sarah ahnt, dass hier noch weiteres Unglück lauert, und stürzt sich in die Ermittlungen …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

*** Man kann diesen dreizehnten Band auch ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen. Ich empfehle aber immer die Reihenfolge einzuhalten  ***

Meine Meinung:
Im dreizehnten Band der Reihe um Sarah Pauli, Chefredakteurin des Wiener Boten, geht es auch in der Handlung sehr oft um die "magische" Zahl 13.
Am Freitag, den 13. wird Sarah Pauli tatsächlich zu einem Mordfall gerufen. Chefinspektor Martin Stein hat beim Toten eine Visitenkarte von ihr in dessen Taschen gefunden. Der Mann, der mit einem antiken Dolch ermordet wurde, ist Peer Schneider, ein ehemaliger Studienkollege von Sarah. Erst vor wenigen Stunden hat sie ihn nach langer Zeit zufällig wiedergetroffen hat. Und nun liegt er tot vor ihr.

Zusätzlich beunruhigt Liebhaber von wertvoller Kunstgegenständen die Zahl von Einbrüchen in diversen noblen Villen in ganz Österreich. Die reiche Witwe Britta Eckenberg wird ebenfalls Opfer eines Raubüberfalles. Eigentlich sollte sie einige Tage in Kärnten verbringen, hat jedoch ihre Pläne kurzfristig geändert. Sie wird in ihrer Villa niedergeschlagen. Die Beute ist diesmal von verhältnismäßig geringem Wert. Doch einer der geraubten Gegenstände führt zu Kunsthändler Peer Schneider, der nun im Spiegelungsteich des Schlosses Belvedere ermordet aufgefunden wurde.

Diesmal haben wir es wieder mit mehr Aberglauben und Bräuche zu tun und wie bereits erwähnt, spielt Freitag, der 13. im vorliegenden Band eine große Rolle. Sarah ist in ihrem Element, wenn es um kryptische Zeichen und Handlungen geht. Selbst Kommissar Martin Stein hat bereits eingesehen, dass die Chefredakteurin immer wieder eine gute Quelle für seine Ermittlungen ist. Und natürlich stellt auch Sarah wieder ihre eigenen Nachforschungen an.
Der Kreis der Verdächtigen ist wieder groß. Besonders im Umfeld des Kunsthandels, sowie bei den tief verfeindeten Mitgliedern der Familie rund um Britta Eckenberg, findet Sarah viele Motive und Anzeichen für eine etwaigen Mord.
 
Die Autorin führt den Leser wieder einige Male gekonnt in die Irre und lässt uns diesmal tief hinter die Kulissen der Kunstszene blicken.
Der Schreibstil von Beate Maxian ist gewohnt flüssig und kurzweilig. Die bildhaften Beschreibungen vermitteln viel Wiener Flair und Lokalkolorit. Symbolik und Mystik erhalten in diesem 13. Teil erneut mehr Raum.

Fazit:
Wie von Beate Maxian gewohnt, erhalten wir ein weiteres Mal einen spannenden Krimi mit viel Wiener Flair. Diesmal sind wir in der Kunstszene unterwegs und erfahren, wie es privat mit Sarah und ihrem Lebensgefährten Max weitergeht. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil dieser unterhaltsamen Reihe.

Die Reihe rund um Sarah Pauli:

  1. Tödliches Rendezvous
  2. Die Tote vom Naschmarkt
  3. Tod hinter dem Stephansdom
  4. Der Tote vom Zentralfriedhof *Rezi*
  5. Tod in der Hofburg *Rezi*
  6. Mord in Schönbrunn  *Rezi*
  7. Die Prater Morde  *Rezi*
  8. Tod in der Kaisergruft  *Rezi*
  9. Mord im Hotel Sacher  *Rezi*
10. Der Tote im Fiaker *Rezi*
11. Die Tote im Kaffeehaus  *Rezi*
12. Ein letzter Walzer  *Rezi*

 

 

 


[LESUNG] Beate Maxian liest aus "Ein letzter Walzer"

 Hallo liebe Bücherwürmer!

Ich freue mich sehr, dass ich auch im November bei einer Lesung dabei sein durfte. Meine Bücherei, die ich wirklich super gerne besuche, ist umgezogen und hatte nun einige Wochen geschlossen.

Im Rahmen der Wiedereröffnung in den wunderschönen neuen Räumen gab es eine Lesung von Beate Maxian. Ich lese ja schon lange ihre Sarah Pauli Reihe und habe auch drei ihrer Familienromane gelesen. Es war meine erste Lesung der Autorin.
Beate Maxian hat jede Menge Humor und hat uns viel über Aberglauben und Mythen erzählt, denn ihre Protagonistin Sarah Pauli ist ja Journalistin und beschäftigt sich mit Bräuchen und Ritualen.

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Kurz zum Inhalt von Band 12

Sarah Pauli, Chefredakteurin beim Wiener Boten, genießt die friedliche Sommeridylle in der Donaumetropole. Doch dann weckt ein mysteriöser Fall ihren Spürsinn: Im Stadtpark werden nach einem Walzerkonzert der Wiener Erfolgsdirigent Marko Teufel und seine heimliche Geliebte erstochen aufgefunden. Die Toten wurden auf einer Parkbank unweit des berühmten Johann-Strauß-Denkmals in Szene gesetzt, in ihren Händen liegt eine blutverschmierte Geige. Sarah, die ein Faible für Symbole und Aberglauben hat, will die Wahrheit herausfinden. Warum wurde hier Wiener Blut vergossen?

meine Rezension

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Als ehemalige ORF Journalistin hatte die Autorin sichtlich Spaß bei ihrer Lesung und hat uns sehr gut unterhalten.

Beim Signieren, mit der Autorin und der liebevoll gestaltete Büchertisch

Hoffentlich gibt es bald wieder eine Möglichkeit für eine Lesung!


Ein letzter Walzer - Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: ‎ Goldmann; Originalausgabe Edition (18. April 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442490170
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442490172
    • Genre: Regionalkrimi, Krimi
    • Reihe: ja - Band 12 um Sarah Pauli



Goldmann Kurzbeschreibung:
Sarah Pauli, Chefredakteurin beim Wiener Boten, genießt die friedliche Sommeridylle in der Donaumetropole. Doch dann weckt ein mysteriöser Fall ihren Spürsinn: Im Stadtpark werden nach einem Walzerkonzert der Wiener Erfolgsdirigent Marko Teufel und seine heimliche Geliebte erstochen aufgefunden. Die Toten wurden auf einer Parkbank unweit des berühmten Johann-Strauß-Denkmals in Szene gesetzt, in ihren Händen liegt eine blutverschmierte Geige. Sarah, die ein Faible für Symbole und Aberglauben hat, will die Wahrheit herausfinden. Warum wurde hier Wiener Blut vergossen?

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

 *** Man kann diesen zwölften Band auch ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen. Ich empfehle aber immer die Reihenfolge einzuhalten  ***

Meine Meinung:
Nun sind wir schon beim zwölften Band um Sarah Pauli und den "Wiener Boten" angelangt und mir macht es noch immer genauso viel Spaß gemeinsam auf Tätersuche zu gehen, wie zu Beginn der Reihe.
Die Handlung spielt fast zeitgleich mit der, in der ich gelesen habe, was ich besonders interessant finde. Es ist Juni und die bereits lauen und hellen Sommernächte laden zu Konzerten und Feiern ein. Rund um das Strauß Denkmal im Wiener Stadtpark werden nach einem Walzerkonzert zwei Tote auf der Aussichtsbank gefunden. Einer davon ist der Stardirigent Marko Teufel, der vor wenigen Stunden noch vor den Musikern stand und dirigierte. Neben ihm seine Managerin und momentane Geliebte Jasmin Meerath - in Szene gesetzt mit einer Geige in ihren Händen. Kommissar Martin Stein bittet Sarah diesmal gleich um Hilfe und möchte wissen, welche Symbolik die abgelegte Geige auf der Toten bedeuten könnte....

Wie wir Sarah Pauli, die Chefredakteurin des "Wiener Boten" kennen, bleibt es bei ihr nicht bei dieser kleinen Hilfestellung. Sie möchte natürlich selbst mehr über den Stardirigenten Marko Teufel und seiner Familie wissen und beginnt in der Wiener Klassikszene nachzuforschen. Dabei will sie natürlich auch mehr über das Gerücht erfahren, ob Jasmin Meerath wirklich seine momentane Geliebte gewesen ist, während zuhause seine Frau Ruth ziemlich gefasst auf den Doppelmord reagiert.

Diesmal lesen wir auch aus der Sicht von Ruth und nicht nur aus Sarahs Perspektive. Das fand ich sehr interessant und hat mir gut gefallen.
Sehr viel Sympathie empfindet man für den Ermordeten nicht, der sich selbst gerne inszeniert und im Mittelpunkt steht.

Bei den Ermittlungen wechselt Beate Maxian diesmal auch für kurze Zeit den Schauplatz. In Graz wird ein weiterer Toter mit einer Geige gefunden. Der Mann wurde erstochen und befand sich im Dunstkreis von Marko Teufel. Welches Motiv hat der Täter?
Verdächtige gibt es einige, jedoch legt die Autorin gekonnt falsche Spuren, die den Leser in die Irre führen. Für Hobbyermittler ist dieser zwölfte Teil auf jeden Fall geeignet....
Die bildhaften Beschreibungen vermitteln wieder viel Wiener Flair und Lokalkolorit und vermitteln den Wunsch wieder einmal durch die Straßen Wiens zu laufen...
Schmunzeln musste ich über das Zusammentreffen von Sarah Pauli mit der steirischen Ermittlergruppe. Da liefen mir doch tatsächlich Sascha Bergmann und Sandra Mohr aus den Steirerkrimis von Claudia Rossbacher über den Weg. 

Das Cover passt dieses Mal nicht ganz zum Inhalt. Es zeigt nämlich den Garten des Schlosses Belvedere. Passender wäre der Stadtpark mit dem Strauß Denkmal gewesen, das im Krimi eine nicht unwichtige Rolle spielt.

Fazit:
Auch der bereits zwölfte Band um die ermittelnde Chefredakteurin des Wiener Boten hat mir gut gefallen. Diesmal sind wir in Musikerkreisen unterwegs und neben Wien ist diesmal auch Graz Schauplatz. Und nun heißt es wieder warten auf den nächsten Fall....

Die Reihe rund um Sarah Pauli:

  1. Tödliches Rendezvous
  2. Die Tote vom Naschmarkt
  3. Tod hinter dem Stephansdom
  4. Der Tote vom Zentralfriedhof *Rezi*
  5. Tod in der Hofburg *Rezi*
  6. Mord in Schönbrunn  *Rezi*
  7. Die Prater Morde  *Rezi*
  8. Tod in der Kaisergruft  *Rezi*
  9. Mord im Hotel Sacher  *Rezi*
10. Der Tote im Fiaker *Rezi*
11. Die Tote im Kaffeehaus  *Rezi*

Das Collier der Königin - Beate Maxian

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Taschenbuch: 448 Seiten
    • Verlag: ‎ Heyne Verlag; Originalausgabe Edition (11. Oktober 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453425286
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453425286
    • Genre:  Familiensaga, historischer Roman, zwei Zeitbenen


Heyne Kurzbeschreibung:
Wien, Gegenwart. Ein unerwartetes Erbe rüttelt Leas Alltag als Versicherungsangestellte auf: Ihre zurückgezogen lebende Tante Goria vermacht ihr ein Diamantcollier, das schon lange im Familienbesitz ist. Handelt es sich bei dem sagenumwobenen Schmuckstück wirklich um das Collier Marie Antoinettes, das während der Französischen Revolution verschwand? Und wie kam es in den Besitz von Leas Familie? Paris 1794. Isabelle Blanc ist auf der Flucht. Ihr Vater gilt als Feind der Revolution, da er Schmuckstücke für Adelsfamilien anfertigte. In Todesangst versteckt sie sich vor den Schergen Robespierres. Doch gerade als sich die Lage beruhigt, steht ein Soldat vor ihrer Tür und legt ein fremdes Kind in ihre Arme ... 

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge 

Meine Meinung:
Beate Maxians neuer Roman spielt auf zwei Zeitebenen und in zwei Ländern: Österreich und Frankreich. In der Gegenwart lernen wir Leah kennen, die in Wien lebt und in ihrem Beruf als Versicherungsangstellte nicht wirklich glücklich ist. Eines Tages erhält sie von ihrer kinderlosen Tante Gloria, die die Familie nach einem Familienstreit als junges Mädchen verlassen hat, ein vorgezogenes Erbstück: ein Diamantcollier. Elias, Historiker und Patensohn von Gloria, überbringt das kostbare Schmuckstück, welches immer an die Erstgeborenen der Familie weitergegeben wird. Das Collier soll einst Marie Antoinette gehört haben und ist seit über zweihundert Jahren im Besitz von Leas Familie. Lea möchte gerne mehr über die Herkunft der Haslkette wissen. Elias und Lea beginnen mit den Nachforschungen, die in das Jahr 1794 nach Paris führen, wo das Collier damals gefertigt wurde.

Im Vergangenheitsstrang sind wir in der französischen Metropole und begleiten Isabelle Blanc, die Tochter jenes Goldschmiedes, der das Collier für Marie Antoinette anfertigte. Es ist die Zeit der Französischen Revolution und Isabelle verliert innerhalb kurzer Zeit ihren Vater und ihr Elternhaus. Voller Furcht versteckt sie sich bei ihren hilfsbereiten Nachbarn vor den Schergen Robespierres, als ihr eines Nachts ein Soldat ein Neugeborenes in die Hand drückt und sie bittet auf das Kind aufzupassen. Doch Isabelle muss mit dem fremden Kind Paris verlassen und versucht in bitterer Armut sich und das Kind retten....

Beide Stränge haben mir gut gefallen, obwohl ich auch diesmal den Vergangenheitsstrang vorgezogen habe. Mit Isabelle erleben wir die Gefahren während der Französischen Revolution. Die historischen Fakten fließen mit ihrer fiktiven Lebensgeschichte ineinander und erzeugen eine spannende Geschichte. Auch die Nebenfiguren rund um Isabelle werden von der Autorin sehr lebendig dargestellt, egal ob gut oder böse. Sehr interessant fand ich die Erzählungen rund um die Tochter von Marie Antoinette, Marie Theres Charlotte de Bourbon, auch Madame Royale genannt. Leider ist über die einzige Überlebende der Königsfamilie zur Zeit der Französischen Revolutionviel zu wenig bekannt.

Die Geschichte in der Gegenwart ist etwas vorhersehbar, jedoch mochte ich den Wien-Bezug und auch die Annäherung der beiden Schwestern, die seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr hatten.
Im steten Wechsel der beiden Zeiten verweben sich die beiden Handlungsstränge perfekt ineinander. Beate Maxian gelingt es die Geschichte um das Schmuckstück von der Entstehung bis hin zur Reise nach Österreich spannend zu erzählen. Trotzdem klafft am Ende in der Ahnenreihe eine etliche Generationen umfassende Lücke und hinterlässt bei mir den Wunsch auch diese noch zu füllen.
Durch den bildhaften Schreibstil hatte ich die französische Hauptstadt zur Zeit des späten 18. Jahrhunderts klar vor Augen.
Die historich verbrieften Personen dieser Zeit sind in einem Personenverzeichnis zu Beginn des Buches aufgeführt. Aber auch das Paris der Gegenwart wurde sehr lebendig beschrieben und ich bekam Lust durch die Gassen rund um Isabelles ehemaliges Elternhaus zu flanieren.
In der Gegenwart fühlte ich mich in Wien natürlich wie zu Hause. Auch wenn ich keine Wienerin bin, so kenne ich natürlich unsere Bundeshauptstadt und einige der genannten Plätze und Straßen. Auch kulinarisch hat uns die Autorin wieder so einige Köstlichkeiten geboten und mir lief bei den erwähnten Zimtschnecken, dem Guglhupf und dem Apfelstrudel das Wasser im Mund zusammen.
Die langsam aufgebaute Liebesgechichte, die sich zwischen Lea und Elias entwickelt, war mir hingegen etwas zu vorhersehbar und konnte mich nicht gänzlich überzeugen.

Fazit:
Ein interessanter Roman auf zwei Zeitebenen, der mich nach Wien in der Gegenwart und nach Paris zur Zeit der Französischen Revolutin geführt hat. Bildhaft erzählt und fabelhaft recherchiert, aber im Gegenwartsstrang plätschert mir die Geschichte manchmal ein bisschen zu viel vor sich hin. 

Vielen Dank an den Heyne Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

 

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