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Dorn: Zimmer 103 - Jan Beck

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschiert: 384 Seiten
    • Verlag: Penguin Verlag; Originalausgabe Edition (29. Januar 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3328112278
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328112273
    • Genre: Thriller
    • Reihe: ja - Band 1 um Simon Dorn und Lea Wagner


Penguin Kurzbeschreibung:
Kriminalpsychologe Simon Dorn beendet nach zahlreichen persönlichen Schicksalsschlägen seinen Polizeidienst und zieht sich in das leerstehende Hotel Dornwald in Bad Gastein zurück. Dort setzt er heimlich seine Arbeit fort. Zimmer für Zimmer verwandelt er das Dornwald in einen Schaukasten ungelöster Mordfälle. Einzige Verbindung zur Außenwelt: Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien. Als Hofbauer in Hamburg ermordet wird, deutet alles auf einen Serientäter hin. Die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner folgt Hofbauers Spuren nach Bad Gastein und kommt als ungebetener Gast. Doch bald schon ermitteln Dorn und Wagner gemeinsam und jagen einen Mörder, der keine Grenzen kennt.

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nachdem ich den letzten Band um Björk und Brand eher enttäuscht hat, war ich schon auf die neue Thrillerreihe von Jan Beck alias Joe Fischler gespannt. Leider war auch "Dorn: Zimmer 103" etwas ernüchternd, auch wenn es gleich rasant und mit einem richtigen Knall losging. Doch danach ließ die Spannung ziemlich nach...

Karla Hofbauer vom Cold Case Management des BK in Wien wird auf den Spuren eines Serienmörders, von diesem in Hamburg, kaltblütig ermordet. Das ist kein Spoiler, sondern passiert bereits auf den ersten Seiten, die ich auch als Leseprobe gelesen habe.
Weil Karla aber nicht beauftragt wurde, sondern privat unterwegs war, verbindet weder die Hamburger, noch die Wiener Polizei einen Zusammenhang zum "Kronenmörder", den Karla im Visier hatte - und wohl auch gefunden hat. Nur dass sie mit dem Leben dafür bezahlen musste. Einzig Kriminalpolizistin Lea Wagner, die schockiert über den Mord an der Kollegin ist und von ihrem Chef wegen einem dummen Vorfall suspendiert wurde, begibt sich auf die Spur von Karla. Sie stößt dabei auf Hinweise in Karlas Wohnung, die sie nach Bad Gastein führen. Karla scheint in Verbindung mit Simon Dorn, einem ehemaligen Kriminal-Psychologen, gewesen zu sein. 
Dieser hat nach schweren persönlichen Verlusten den Polizeidienst quittiert. Er lebt völlig zurückgezogen im ehemaligen Hotel Dornwald, welches seine Eltern betrieben haben. Für den Bürgermeister von Bad Gastein ist das Dornwald ein Schandfleck. Er versucht auf perfide Weise Simon Dorn zu vertreiben, um das Hotel abzureißen. Doch dieser hat seine ungelösten Fälle mitgenommen und versucht diese der Reihe nach zu lösen.
Lena macht sich auf den Weg nach Bad Gastein, aber die Kontaktaufnahme scheitert. Die Tür ins Hotel und zu Simon Dorn öffnet ihr völlig überraschend Lenas tierische Begleitung. Buddy, der weiße Schäferhund, der sie seit einigen Tagen begleitet und nicht "abwimmeln" lässt, öffnet ihr die Hoteltüren. Aber auch Lenas unkonventionelle Art überzeugen Dorn schlussendlich und die Beiden machen sich auf die Suche nach dem Serientäter und Karlas Mörder.

Mit "Zimmer 103" betreten wir als Leser den ersten Raum voller ungeklärter Mordfälle im Hotel Dornbach. Noch bin ich nicht ganz warm geworden mit dem neuen Ermittlerpärchen, obwohl ich vor allem Lena bald ins Herz geschlossen habe. 
Die Erzählweise von Jan Beck konnte mich hingegen dieses Mal nicht so richtig packen, auch wenn der Thriller spannend geschrieben wurde und mit gut angelegten Cliffhangern punkten kann. Einige Fakten fand ich etwas weit hergeholt und das Ende hat mich ebenfalls nicht richtig überzeugt.

Das Setting mit Location in Bad Gastein mochte ich hingegen sehr und auch das leerstehende Hotel empfand ich als tollen Schauplatz. Die Beschreibung des Dornwalds war sehr bildhaft und anschaulich. Die beiden Ermittler sind keine 08/15 Figuren und machen neugierig, jedoch gab es in diesem ersten Band noch zu wenig Raum für ihre Entwicklung, was sich hoffentlich in den nächsten Bänden ändern wird.
Das österreichische Lokalkolorit macht ebenfalls Spaß und doch ist "Dorn - Zimmer 103" ein Thriller jener Art, wie wir sie zuhauf vorgesetzt bekommen und der nicht aus dem Genre heraussticht, auch wenn der Autor immer sehr außergewöhnliche Themen aufgreift.

Fazit:
Der Serienauftakt der neuen Reihe hat mich nicht restlos überzeugt. Die Idee mit den Zimmern und den Cold Case Fällen hat aber großes Potential und ich hoffe, dass die Reihe noch besser wird.



Die Spur - Jan Beck

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Broschiert: 416 Seiten
    • Verlag: ‎ Penguin Verlag; Originalausgabe Edition (14. Juni 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3328108203
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328108207
    • Genre: Thriller
    • Reihe: ja - Band 3 um Christian Brand und Inga Björk



Penguin Kurzbeschreibung:
Mitten in Lissabon wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Der Anblick ist grotesk: Das Opfer wurde wie eine Statue drapiert. Wenige Tage später folgt ein weiterer grausamer Fund – diesmal am Kapitelplatz in Salzburg, und wieder trägt der Mord dieselbe Handschrift. Über zweitausend Kilometer liegen zwischen den beiden Städten, und doch scheinen die Opfer miteinander verbunden. Europols Topermittler Inga Björk und Christian Brand folgen der Spur des Killers, der noch lange nicht genug hat. Bald wird klar, dass die Taten mit einer jungen, einflussreichen Elite aus Top-Talenten zusammenhängen, die mitten in Europa agieren und deren Geheimnisse tödlich sind … 

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Jan Becks dritter Thriller schließt perfekt an die beiden Vorgänger an, was Spannung und Ideenreichtum betrifft.
Man kann "Die Spur" auch unabhängig von den beiden Vorgängern lesen, weil die Fälle alle abgeschlossen sind. Die ganz besondere Zusammenhänge und die Beziehung zwischen den beiden Ermittlern ist jedoch etwas komplex. Wer die Super-Recogniserin Inga Björk und Ex-Cobra Mitglied Christian Brand allerdings schon kennt, kann einige Handlungsweisen besser verstehen.
Diesmal haben es die Beiden mit einer europaweiten Mordserie zu tun. Der erste Tote wird in Salzburg gefunden. Die goldene Statue am Domplatz entpuppt sich plötzlich als eine männliche Leiche, die präpariert wurde. Und sie ist nicht die Letzte....

Christian Brand ist zu Europol gewechselt und lebt nicht mehr in Wien, sondern in Den Haag. Er malt wieder und findet langsam wieder zu sich selbst zurück, auch wenn ihm die gemeinsamen Ermittlungen mit Inga fehlen. Doch das ändert sich schneller, als ihm lieb ist, als es innerhalb kurzer Zeit zwei Leichen gibt, die in zwei verschiedenen Städten als Skulpturen aufgestellt wurden. Die Identität der Opfer ist zunächst unklar. Es finden sich keine Zusammenhänge zwischen den Taten, außer dieselbe Handschrift des Täters. Gemeinsam mit Inga wird Christian mit den ungewöhnlichen Morden betraut und gerät selbst in den Fokus der Ermittlungen...

Die Fälle sind diesmal länderübergreifend. Wir befinden uns in Österreich, Italien, der Niederlande, Portugal, Frankreich, Deutschland und Schweden. Die Schauplätze wechseln sehr schnell und die Zusammenhänge zwischen den Morden bleiben lange Zeit unklar. Erst durch Rückblenden wird nach und nach ersichtlich, dass die Auflösung in der Vergangenheit liegen muss.
Jan Beck entführt den Leser in diesem Handlungsstrang an eine Elite Schule für Hochbegabte in Bologna. Besonders interessant fand ich dabei den Erzählstrang rund um die begnadete Musikerin Amelie Leclerc.

Der Fokus liegt diesmal eher beim Hintergrund der grausamen Morde, als bei den Opfern selbst, wie in den beiden Vorgängern. Die Grausamkeiten der Morde wird ebenfalls nicht mehr so detailliert beschrieben. Kurze Kapitel und schnelle Szenenwechsel erhöhen das Tempo und die Spannung.
Die rasch wechselnden Erzählperspektiven verwirren zu Beginn etwas, denn wie lernen kurz nacheinander viele Figuren kennen, ohne zu wissen, wie wichtig sie für den Fortlauf des Thrillers sind. Doch bald lässt sich ein Muster erkennen und es kristallisiert sich heraus, wer nur eine kleine Nebenrolle hat und wer wichtig für die Handlung ist. Jan Beck hat seine komplexe Story geschickt aufgebaut.
Warum also 4 statt 5 Sterne? Das Ende!
Es wurden zwar alle Zusammenhänge erklärt, jedoch wirkt es für mich etwas konstruiert und flach im Vergleich zur restlichen Thrillerhandlung. 

Fazit
Wieder ein absoluter Pageturner, der für mich nicht ganz an die beiden Vorgänger herankommt. Die Geschichte ist komplex, temporeich und spannend. Nur das Ende war mir etwas zu flach, weshalb ich vier von fünf Sternen vergebe.

Die Reihe um Christian Brand und Inga Björk: 

  1. Das Spiel  *Rezi*
  2. Die Nacht  *Rezi*
  3. Die Spur
     

Das Spiel - Jan Beck

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Broschiert: 480 Seiten
    • Verlag: Penguin Verlag; Auflage: Originalausgabe (27. Juli 2020)
    • ISBN-10: 3328105573
    • ISBN-13: 978-3328105572
    • Genre: Thriller


Penguin Kurzbeschreibung:
Als Mavie während einer Party auf ihr cooles, im Dunkeln leuchtendes Tattoo angesprochen wird, hält sie das für einen Scherz. Doch dann sieht sie es im Lichtstrahl der Tanzfläche mit eigenen Augen und gerät in Panik: Woher kommt der Skorpion auf ihrer Haut? Mavie ahnt nicht, dass das Zeichen sie zur Zielscheibe eines perfiden Spiels macht. Zur gleichen Zeit übernehmen die Ermittler Inga Björk und Christian Brand den Fall einer brutal im Wald ermordeten Joggerin. Noch wissen sie nicht, dass dies erst der Anfang einer grausamen Mordserie ist. Und dass sie nur eine Chance haben, diese zu stoppen: Sie müssen die Seiten wechseln – und das tödliche Spiel mitspielen …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Auf Instagram habe ich vom Morawa Verlag in Wien das Vorabexemplar zu "Das Spiel" gewonnen. Vielen herzlichen Dank! Unter dem Pseudonym Jan Beck versteckt sich der österreichische Autor Joe Fischler, der hier einen Thriller abgeliefert hat, der im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Genau dort befindet sich nämlich bei einigen Menschen ein Skorpion-Tatoo, das nur bei UV-Licht sichtbar wird. Keiner der Personen, weiß darüber Bescheid oder sie entdecken es zufällig, wie die 14jährige Mavie, die bei einer Party plötzlich von ihren Mitschülern umringt wird. Noch ahnt sie nicht, dass sie damit zur Zielscheibe eines perfiden Spiels wird. Denn im Darknet ist das Jagdfieber ausgebrochen. Der todkranke Journalist Werner Krakauer wittert endlich eine Story, die ihn über seinen Tod hinaus berühmt werden könnte. Er loggt sich ebenfalls ins Darknet ein und will als vermeintlicher Mitspieler der Sache auf den Grund gehen. Doch so einfach, wie er sich denkt, läuft das nicht....

Von Joe Fischler habe ich bereits einige Teile seiner Valerie Mauser Krimis gelesen, die mir aber im Laufe der Zeit zu humorig wurden. Bei "Das Spiel" ist das ganz bestimmt nicht der Fall, deshalb auch das Pseudonym...denke ich. Mit diesem Thriller reiht sich Joe Fischler/Jan Beck in die Riege der deutschsprachigen Thrillerautoren ein, wie Andreas Winkelmann oder Max Bentow.

Obwohl man von der ersten Seite an im Spiel ist, ist der Thriller zu Beginn etwas verwirrend, denn es gibt jede Menge Figuren und Handlungsorte. Doch mit der Zeit ist dies kein Problem mehr. Mit Christian Brand, der zum österreichischen Einsatzkommando Cobra gehört und der Schwedin Inga Björk, die bei Europol ermittelt, hat der Autor ein interessantes Pärchen erschaffen, welches wohl noch weiter in Reihe ermitteln darf. Brand wird als Aufpasser für Björk zu Europol geholt, die zuvor bei einer Ermittlung ihre Partnerin verloren hat. Erst mit der Zeit erfährt er was eigentlich Sache ist und welchen Fall er zugeteilt wurde.
Inga Björk ist eine spannende Frau, die eine interessante Vergangenheit hat. Zusätzlich hat sie eine ganz besondere Eigenschaft: sie ist ein Super-Recognizer - ein Mensch, der sich ein Gesicht, das er nur einmal gesehen hat, für immer merkt und es erkennt.
Neben dem Ermittlerpaar verfolgen wir noch Mavie in Hamburg und den Journalisten Werner Krakauer, aber auch die Psychotherapeutin Marlies Bauer und einige zukünftige Opfer. Als Leser erleben wir die Handlung aus der Sicht der Jäger, der Gejagden und der Ermittler und die sind oftmals nichts für schwache Nerven.
Das Ende ist blutig und ein richtiges Finale....fast ein bisschen too much. Ich bin gespannt, wie es mit der Reihe weitergehen wird und werde sie auf jeden Fall weiter verfolgen.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist, verglichen mit den Veilchen-Krimis, komplett anders und man hat wahrlich das Gefühl hier schreibt nicht derselbe Autor, was aber auch dem Genre zuzuführen ist. Es wird brutal und spannend. Die Figuren und Orte sind sehr lebendig beschrieben, was ich bereits vom Autor kenne.
Ständige Ortswechel, Zeitangaben, sowie Datum und Name des Protagonisten stehen zu Beginn jedes Kapitels. Diese sind eher kurz gehalten und fordern dazu auf immer noch ein weiteres Kapitel zu lesen. Der Spanungsbogen ist von Anfang an hoch und bleibt auf diesem Niveau.

Nicht passend finde ich das Cover. Der Skorpion ist im ganzen Buch über Thema und hätte als Cover viel besser gepasst, als eine Eule. Sicher ist die Eule auch Jägerin im Dunkeln...trotzdem hätte ich den Skorpion besser gefunden.

Fazit:
Ein spannender und brutaler Thriller, der die menschlichen Abgründe in uns aufzeigt. Der Plot fesselte mich wahrlich ans Buch, das mit grausamen Details nicht spart. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.


Veilchens Show - Joe Fischler

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Taschenbuch: 328 Seiten
    • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1 (3. Juli 2018)
    • ISBN-10: 9783709979075
    • ISBN-13: 978-3709979075
    • Genre: Krimi, Regionalkrimi
    • Reihe: ja - Band 5 um Valerie Mauser



Haymon Kurzbeschreibung:
Valerie "Veilchen" Mauser ist schockiert: Ihr Kollege und Seelenverwandter Manfred Stolwerk schaut begeistert die "Bauerlorette", eine Live-Kuppelshow, in der fünf Bauern um eine Frau und eine Million Euro Preisgeld kämpfen. Als zwei der Kandidaten kurz hintereinander unter mysteriösen Umständen ein tragisches Ende finden, wird Valerie wider Willen in das alpine Fernsehspektakel hineingezogen. Hinter den Kulissen von Glanz und Glamour der Live-Sendung entdeckt sie eine so oberflächliche wie morbide Welt. Nicht einmal zwei Todesfälle können die Produzenten von ihrem kruden Sendungskonzept abbringen: The Show must go on!

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nachdem mich "Veilchens Blut" der dritte Band der Reihe rund um Valerie Mauser mit dem blonden Afro, genannt "Veilchen" nicht wirklich überzeugen konnte, hatte ich lange Zeit eigentlich keinen Bock noch einen Teil der Reihe zu lesen. Dann fand ich plötzlich Teil 5 in meiner Bücherei (Band 4 wurde von den Büchereidamen zuerst übersehen) und nahm ihn mit. Reinlesen geht ja immer, dachte ich mir. Nun ist es bereits eine Weile her, dass ich den letzten Krimi aus Joe Fischlers Reihe gelesen habe. Eine Rezi soll es trotzdem geben, denn ich rezensiere hier auf meinem Blog eigentlich alle meine gelesenen Bücher, damit ich für mich eine Art Lesejournal habe.

In "Veilchens Show" nimmt der Autor einige TV-Formate aufs Korn. Die "Bauerlorette", eine Mischung aus "Bachelor" und "Bauer sucht Frau" steht im Mittelpunkt seines 5. Bandes. In dieser Show buhlen fünf Bauern um die Gunst der "Bauerlorette" und um eine Million Euro, die es zusaätzlich zur hübschen Jackie zu gewinnen gibt.
Veilchen ist entsetzt, als Stolwerk sich als großer Fan der Bauerlorette outet. Eines morgens informiert er Valerie, dass bei der Frühstücksshow etwas nicht mir rechten Dingen zugehen kannt, denn einer der Kandidaten liegt leblos neben der Bauerlorette. Obwohl die beiden keinen offiziellen Polizeieinsatz erhalten, fahren sie zum Sendeort. Der Todesfall wird als natürlicher Tod dargestellt, doch kurze Zeit später haucht der nächste Kandidat sein Leben aus. Veilchen und Stolwerk dürfen endlich ermitteln und als Personenschutz am Set dabei sein....

Joe Fischler zeigt mit viel Humor, bissigen Bemerkungen und ironischen Beobachtungen das Leben hinter den typischen Realitiy-Shows von heute. Während Stolwerk und Valeries Schwiegersohn Schmatz dem Charme der Bauerlorette und dem Gesamtkonzept verfallen, behält Veilchen den Überblick...nur die richtigen Schuhe für den Almaufstieg hat sie nicht an...und das als Tirolerin, ts, ts!
Fischler  hat einen sehr kritischen Blick auf die oberflächliche Filmbranche geworfen. Erfolgsdruck, Lug und Betrug, Bloßstellung bis hin zum Mord...alles wird für die Einschaltquoten getan! Den Zusehern wird vorgespielt, was diese erwarten -  umso trashiger, umso besser. Für die Show wird alles gegeben und auch tote Kandidaten hindern die Filmemacher nicht am weiterdrehen...wie schon QUEEN damals sang: "The show must go on!"

Mir gefiel Band 5 zwar deutlich besser als Band 2 und 3, aber trotzdem kommt er an den ersten Band nicht mehr heran. Ich denke aber auch, dass sich mein Lesegeschmack in der letzten Zeit etwas geändert hat und ich nicht mehr so viel mit lockeren und humorvollen Romanen und Krimis anfangen kann. Für mich gab es etwas zu viel Show und zu wenig Ermittlungsarbeit. Gefallen hat mir, dass Stolwerk etwas mehr Privatleben erhält und Schmatz, den ich unheimlich sympathisch finde, eine kleine Rolle bekommen hat. Die Auflösung ist gelungen, denn Fischler konnte mich mit dem Täter wahrlich überraschen.

Fazit:
Joe Fischler nimmt in "Veilchens Show" gekonnt die heutige Welt der Reality Shows aufs Korn. Der ironische Blick hinter die Kulissen ist gelungen, jedoch kam mir diesmal die Ermittlerarbeit zu kurz.Wer humorvolle und skurille Krimis mag, kann hier getrost zugreifen, denn Veilchen mit ihrem blonden Afro ist schon eine interessante Figur. Ich werde allerdings die Finger von weiteren Bänden lassen, falls es noch eine Fortsetzung geben sollte...
 

Veilchens Blut - Joe Fischler




    • Taschenbuch: 256 Seiten
    • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1 (6. Oktober 2016)
    • ISBN-10: 3709978416
    • ISBN-13: 978-3709978412
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Band 3 um Valerie Mauser


Haymon Kurzbeschreibung:
Eigentlich ist Valerie "Veilchen" Mauser auf Reha und soll endlich einmal Ruhe geben. Doch da passiert, was sie seit Jahren ersehnt, aber niemals gewagt hätte zu glauben: Ihre Tochter taucht auf, Luna - eine rastabelockte, kiffende kleine Rebellin, die ein Herz für Tiere hat, ansonsten aber ziemlich desinteressiert durch die Welt geht. Und vor allem: die bis zum Hals in Schwierigkeiten steckt - Veilchen muss ihr dringend helfen.

Meine Bewertung: * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Sehr gefreut habe ich mich auf den dritten Valerie "Veilchen" Mauser Teil, den ich wieder gemeinsam mit dem Autor Joe Fischler bei Lovelybooks in einer Leserunde mitlesen durfte. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und eigenständig lesbar, auch wenn die Geschichte rund um Valerie natürlich aufbaut. 
Da für mich schon der zweite Band "Veilchens Feuer" nicht an Teil 1 heranreichte, hoffte ich auf  eine Steigerung im dritten Krimi, was jedoch leider nicht der Fall war. Im Gegenteil - dieses Buch ist so ganz anders als die ersten beiden Bände und erinnert nach dem ersten Drittel eher an eine Slapstick-Komödie.

Dabei beginnt die Geschichte sehr gut und ich begann mit einem Lächeln auf den Lippen Veilchens neuerliche Eskapaden zu lieben. Denn es geht äußerst rasant los, als plötzlich Valeries zur Adoption freiggebene Tochter Rebecca auftaucht und Hilfe von ihrer unbekannten Mutter einfordert. Noch nicht wirklich genesen von ihrem Schädel-Hirn-Trauma aus dem letzten Fall, macht sie sich mit Sven Schmatz auf den Weg zu Rebecca in die Polizeistation. Doch außer dem blonden Rastalocken haben Veilchen und Luna, wie Rebecca von ihren Adoptiveltern genannt wurde, nichts gemeinsam, denn Valeries Tochter hat eine lange Liste von Straftaten und wird per Haftbefehl gesucht. Da Veilchen eigentlich noch im Krankenstand ist und dazu noch suspendiert wurde, ermittelt sie gemeinsam mit Stolwerk und Schmatz auf eigene Faust.

Der Krimi beginnt wie gesagt rasant und ich fand sofort wieder in der Geschichte hinein. Doch nach einiger Zeit wurde die Handlung immer abstruser und war völlig überzogen. Ich kam mir vor wie in einer Slapstick-Kömödie.
Es fällt mir schwer hier Kritik zu üben, aber leider haben sich weder die Charaktere weiterentwickelt, noch konnte ich mich mit einer Person identifizieren bzw. diese verstehen. Waren die toll ausgearbeiteten Charaktere in den Vorgängerbänden noch des Autorens Stärke, blieben sie diesmal äußerst blass. Mochte ich Sven Schmatz in den ersten beiden Bänden wirklich sehr, blieb er mir diesmal völlig fremd. Sein Wandel zum kiffenden Freund von Luna, der nur mehr Augen für Veilchens Tochter hat, war mir suspekt. Stolwerk war derjenige, der noch am ehesten an seine Person in den Vorgängerbänden anschließen konnte. Auch Valerie büßte einige Sympathiepunkte bei mir ein. Sie ließ sich total von Luna an die Wand spielen und ausnutzen und mutierte zur Übermutter, die jedoch null Sympathie von ihrer Tochter zurück bekam....traurig!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Joe Fischler ist sehr humorvoll, ironisch und bissig. In den Vorgängerbänden mochte ich das sehr gerne, doch hier fand ich es leider zu übertrieben. Es fehlt der Charme, wirkt aufgesetzt und unnatürlich. Die Kapitel sind gewohnt kurz gehalten und wieder chronologisch nach Wochentagen eingeteilt. Die Sprache wurde im Laufe der Handlung immer derber oder entsprach mehr einem Comic-Heftchen. Mit Wörtern wie bizz, brrr oder blinkblink kann ich in einem Krimi nichts anfangen.

Fazit :
Es tut mir leid, aber diesmal konnte mich der 3. Fall rund um Veilchen nicht überzeugen. Zu übertrieben und slapstickartig fand ich Inhalt und Sprache. Ich hatte einige Schwierigkeiten mit dem Krimi, der für mich keiner war. Schade!

Vielen Dank an den Haymon Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar. Danke auch an Joe Fischler für die supernette Begleitung bei der Leserunde und sorry....

Veilchens Feuer - Joe Fischler




    • Broschiert: 288 Seiten
    • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1. Aufl. (19. November 2015)
    • ISBN-10: 3709978327
    • ISBN-13: 978-3709978320
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Valerie Mausers zweiter Fall


Haymon Kurzbeschreibung:
Wolf Rock, der streitbare Deutschrocker und berühmteste Tiroler Musikexport, beansprucht Polizeischutz, denn er wird bedroht: Jemand will ihn für eine Schandtat aus den Siebzigern büßen lassen. Doch was er damals verbrochen haben soll, weiß er nicht mehr. Drei Tage bleiben Valerie und ihrem Team, um Licht in die bewegte Vergangenheit des Stars zu bringen. Neider, frühere Weggefährten und Hardcore-Fans tauchen auf. Die Drohungen werden konkreter. Als sich dann die Pforten des Bergiselstadions zu Wolf Rocks großem Finale öffnen, überschlagen sich die Ereignisse: Die Alpenstadt wird zum Hexenkessel und der Rockstar zum Gejagten. Mittendrin Veilchen - da brennt nicht nur der Hut!

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Den 2. Band der Reihe rund um Komissarin Valerie Mauser habe ich bereits im Februar gelesen und noch immer keine Rezension dazu geschrieben. Da ich nur Bücher für meine Monatsstatistik zähle, die ich auch rezensiert habe, kommt diese nun für den April.

Valerie Mauser mit ihrem blonden Afro ist schon eine interessante Erscheinung und auch eine etwas andere Ermittlerin. Gemeinsam mit ihrem guten Freund und Exkollegen Manfred Stolwerk verbringt sie das Wochenende bei einem Selbsterfahrungsseminar. Da kommt der Anruf vom Dezernat gar nicht ungelegen, denn das karge Frühstück und der sehr kauzige Seminarvortragende sind nicht ganz ihr Geschmack. "Veilchen", wie sie Stolwerk nennt, bekommt den Auftrag Personenschutz für den Deutschrocker Wolf Rock zu organisieren. Er will sein Abschlusskonzert in seiner Heimatsatdt Innsbruck performen, dort wo seine Karriere angefangen hat. Doch der Sänger fühlt sich seit längerem bedroht. Es dauert nicht lange und die Drohungen werden immer aggressiver, auf Facebook gibt es einen richtigen Shitstorm und Veilchen hat bald den Verdacht, dass dieser gewollt gesteuert ist, da sogar ausländische Hoolingans ihr Kommen ankündigen. Doch nicht nur Randale beim Konzert sind vorprogrgammiert. Wolf Rock wird auch direkt und persönlich bedroht. In einem Drohbrief wird ihm eine Schandtat aus 1976 vorgeworfen. Doch Wolf Rock hat keine Ahnung, was damit gemeint sein soll....die wilden Siebziger hat er meist im Drogenrausch verbracht. Valerie ist alles andere als begeistert von dieser Art Personenschutz. Der exentrische Musiker ist so gar nicht ihr Fall und auch die aufgeschaukelten Randale erscheinen ihr äußerst merkwürdig....

Der erste Band der Reihe rund um Oberstleutnant Valerie Mauser hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es toll, dass nun auch in der Tiroler Hauptstadt Innsbruck krimitechnisch ermittelt wird. Ich freute mich auf ein Wiedersehen mit Veilchen, Stolwerk und dem jungen EDV-ler Schmatz, sogar auf Landeshauptmann Freudenschuss. Doch leider bleibt der zweite Teil rund um Valerie Mauser etwas hinter dem Erstlingswerk zurück. Der Spannungsbogen fällt im Mittelteil ziemlich ab und es gab deutliche Längen. Erst zum Ende hin - kurz vor dem großen Abschlusskonzert - zieht das Tempo merklich an und endet in einem actionreichen Finale. Doch der Weg dahin zieht sich manchmal wie Kaugummi. Einzig der zweite Erzählstrang, bringt ein bisschen mehr Spannung ins Geschehen. In diesem Teil, der durch eine andere Schriftart von der Hauptgeschichte abgegrenzt wird, erzählt jemand in Tagebuchform aus dem Jahr 1976. So erhält der Leser immer wieder Einblicke in diese Zeit und rätselt mit, was Wolf Rock alias Gotthilf Semmelweis damals angestellt haben könnte.

Die Stärke des Regionalkrimis besteht eindeutig aus den tollen und sehr gut ausgearbeiteten Charakteren. Jede einzelne Figur ist sehr individuell und einzigartig. Valerie wird mir immer sympathischer und auch in ihrem kleinen Geheimnis steckt noch Potenial für weitere Geschichten. Die Personen sind alle sehr menschlich dargestellt, unterhaltsam und ein bunter Mix aus teilweise exentrischen Charakteren.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Joe Fischler ist sehr humorvoll, ironisch und bissig. Die Geschichte lässt sich trotz mancher Längen flüssig lesen. Der Krimi beinhaltet auch jede Menge Lokalkolorit, denn er ist gewürzt mit österreichischen Schmäh.

Fazit:
Der zweite Teil der Reihe rund um Valerie Mauser, genannt Veilchen, kann leider an Band 1 nicht anknüpfen. Die Längen im Mittelteil sind doch eklatant, der Fall tritt auf der Stelle. Doch das Ende ist dann wirklich actionreich und lässt mich auf einen weiteren guten dritten Teil hoffen. 

Veilchens Winter


    • Taschenbuch: 288 Seiten
    • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1. (12. Januar 2015)
    • ISBN-10: 3852189675
    • ISBN-13: 978-3852189673
    • Genre: Krimi, Alpenkrimi


Heymon Kurzbeschreibung:
Abenteuerlicher Einstand im "Heiligen Land" Tirol: Auf die feucht-fröhliche Willkommensfeier an ihrem neuen Innsbrucker Arbeitsplatz folgt für Oberstleutnant Valerie "Veilchen" Mauser direkt die Audienz beim Landeshauptmann. Und der Fall, der ihr dort übertragen wird, hat es in sich: Die Entführung einer russischen Oligarchentochter bei einem Skikurs darf keine Wellen schlagen. Die Untersuchungen müssen streng geheim bleiben. Und auch die neuen Kollegen machen der resoluten Ermittlerin das Leben nicht gerade leicht. Ermittlungen zwischen Skihotels, Hochfinanz und Landespolitik Eine Leiche taucht auf, und ehe sie sich’s versieht, befindet sich Valerie in einem Fall, der rasant Fahrt aufnimmt und in dem sie mehr als nur einmal selbst ins Fadenkreuz gerät. Zwischen Skihotels, Hochfinanz und Landespolitik wittert Veilchen eine Verschwörung und begibt sich in ihrem neuen Revier schnell auf dünnes Eis.

*Ich habe auch hier die Kurzbeschreibung gekürzt, da diese zu viel verrät!* 


Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge 2015

Meine Meinung:
Ein Debütkrimi aus dem "heiligen Land Tirol".....da musste ich mich anmelden, als es bei Lovelybooks eine Leserunde dazu gab! Regionalkrimis lese ich immer wieder gerne zwischendurch und ganz besonders, wenn sie auch noch aus meinem eigenen Land Österreich stammen.

In diesem Buch hat der Autor eine wirklich sehr sympathische und menschliche Ermittlerin als Hauptprotagonistin ausgewählt. Gleich zu Beginn erwacht Valerie Mauser mit einem ordentlichen Kater, den sie sich bei ihrer Einstandsfeier am Vortag nach etlichen Schnäpsen zu viel geholt hat. Noch nicht ganz nüchtern wird sie bereits zu ihrem ersten Fall gerufen und das auch noch direkt vom Landeshauptmann Freudenschuss selbst. Dabei hat sie sich mit der Versetzung von Wien nach Innsbruck etwas mehr Ruhe erhofft. Aber nicht nur ein brisanter neuer Fall, die Entführung der russischen Oligarchentochter Lizah, die vertraulich behandelt werden soll, bereitet Valerie "Veilchen" Kopf zerbrechen. Auch die herrschende Eiszeit ihrer Kollegen und Kolleginnen in ihrem neuen Büro schaut nicht nach Ruhe und Erholung aus. Besonders Kollege Geyer, der sich Chancen auf ihren Job ausgerechnet hatte, verhält sich offen feindselig. Hilfe bei ihren Ermittlungen findet sie nur bei ihrem Exkollegen Stolwerk aus Wien und dem jungen und begabten EDV-Spezialisten Schmatz. Diese Beiden sind es auch, die Veilchen bei ihrem undurchsichtigen Fall helfen, dessen Motiv unklar ist. Denn der russische Milliadär hat sein neues Hotel nicht mit ganz legalen Mitteln übernommen. Oder hat etwa doch die russische Mafia ihre Hände im Spiel? Warum mischt Landeshauptmann Freudenschuss mit? Und weshalb wurde Veilchens Vorgänger von heute auf morgen gekündigt? Motive gibt es viele, aber was steckt wirklich dahinter?

Die Auflösung des Falles hat mich überrascht und der Autor hat mich gekonnt auf die falsche Spur geführt. Zwischenzeitlich hat mir beim Krimi dann doch etwas die Ernsthaftigkeit gefehlt bzw. waren ein paar Szenen meiner Meinung zu überzogen. Trotzdem ist dieser Alpenkrimi herrlich erfrischend und es bleibt Raum für weitere Fälle von Veilchen, Stolwerk und Schmatz.

Schreibstil:
Joe Fischler hat hier einen spannenden Alpenkrimi geschaffen, dem es aber auch an Humor nicht fehlt. Bei einigen Ermittlungsszenen habe ich mich köstlich unterhalten. Der Schreisbstil ist sehr flüssig und die Kapitel sind chronologisch nach Wochentagen verlaufend eingeteilt.
Die Protagonisten sind sehr gut charakterisiert und kommen authentisch rüber. Jeder von ihnen hat kleine Macken und seine eigene persönliche Art. Auch Mutter und Schwester von Veilchen kommen nicht zu kurz und bringen dem Leser einen kleinen Einblick in ihr Privatleben.


Fazit:
Unterhaltsamer Krimi aus Tirol, der mit einem sehr sympathischen Ermittlerteam punkten kann. Einige kleine Schwächen in der Geschichte haben mich abgehalten die volle Punktezahl zu geben, doch Teil 2, der Ende 2015 erscheinen soll, wird definitv von mir gelesen!


Joe Fischler ist nicht nur Autor, sondern auch Musiker. Seine Lieder sind im Buch enthalten und die Texte befinden sich im Anhang.
Neben dem Taschenbuch, das am 12. Januar erscheinen wird, gibt es auch eine  gebundene Ausgabe - eine Sonderedition mit beigelegter CD.
Auf der Homepage http://www.joefischler.com von Autor Joe Fischler stehen die Lieder kostenlos zum Anhören und Herunterladen bereit.

Vielen Dank an Lovelybooks, dem Haymon Verlag und Joe Fischler für diesen tollen Debütkrimi!


 

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