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Der Schwur des Maori-Mädchens - Laura Walden


Weltbild Kurzbeschreibung:
Neuseeland in den 1920er Jahren: Vivian kommt von London nach Auckland. Nach dem Tod ihrer Mutter soll sie bei ihrem Vater leben, der mittlerweile Bischof ist und der sich nach ihrer Geburt verdrückt hat. Er ist nicht sehr erfreut, dass er Vivian aufnehmen soll. Und Vivian - kaum angekommen - will am liebsten gleich nach London zurück. Da kommt es ihr gerade recht, dass Frederik, der Adoptivsohn ihres Vaters, sie mit auf eine Recherche-Reise in die Bay of Islands mitnimmt. Er soll einen Artikel über einen merkwürdigen, alten Maori schreiben. Und je mehr Vivian über die Geschichte des Alten erfährt desto klarer wird ihr, dass sie etwas mit ihrem eigenen Schicksal zu tun hat. Und dass dieses Schicksal mit einem geheimnisvollen, alten Schwur zusammenhängt.

Meine Bewertung: * * * *

Deutschsprachige Autoren Challenge

Meine Meinung:
Wer meinen Blog genau verfolgt, der weiß auch, dass ich Bücher über Neuseeland liebe. Von Laura Walden habe ich bisher alle drei bei Weltbild erschienen Neuseeland-Romane gelesen. Dieser hier ist den Vorgängerbüchern wieder sehr ähnlich und ist diesmal auch nur bei Weltbild erschienen.
Das Buch spielt in zwei Zeitepochen: um 1920 und um 1844, daher habe ich unten auch historischer Roman bei meinen Labels hinzugefügt.
Wir beginnen mit Vivienne, der Protagonistin, die 1920 nach dem Tod ihrer Mutter mit dem Schiff von England nach Neuseeland fährt um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen: ihren unbekannten Vater zu besuchen.
Die ersten Kapitel lassen mich sehr schnell erahnen, was in den nächsten ca. 200-300 Seiten passieren wird, tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Ich habe wohl schon zu viele so ähnliche Romane gelesen, um noch Überraschungen zu erleben. Trotzdem gibt es sehr interessante Begebenheiten rund um die Maori-Kultur. Über die neusländische Landschaft erfährt man in diesem Buch eher weniger, dafür ein bisschen über den Hintergrund der Machtkämpfe der Maori mit den weißen Siedlern.

Die Geschichte um Vivienne und wie sie immer mehr dem Geheminis ihrer Herkunft auf die Spur kommt, ist leicht und flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Es ist nicht besonders anspruchsvoll, trotzdem fühlt man sich sehr schnell gefangen in der Vergangenheit von Vivienne's Vorfahren und all den Lügen und Intrigen, die hier gesponnen wurden.

Fazit: ein netter Neuseelandroman (Familiensaga) mit Intrigen, Maorikultur und leichten historischem Touch.

Das Geheimnis des letzten Moa - Laura Walden


Amazon Kurzbeschreibung:
Voller Vorfreude tritt Grace die lang geplante Neuseelandreise an. Doch das Wiedersehen mit ihrer Urlaubsliebe entpuppt sich als herbe Enttäuschung. Da kommt der Biologin die Zusammenarbeit mit der Professorin Suzan Almond sehr gelegen. Sie forscht über die Moas, die ausgestorbenen Riesenvögel Neuseelands. Ein dramatisches Ereignis scheint es in Suzans Leben gegeben zu haben. Sollte dieses Ereignis etwas mit Grace Vergangenheit zu tun haben? Auf der Suche nach ihren Wurzeln stößt sie auf ein lang gehegtes Familiengeheimnis, dessen Folgen bis heute zu spüren sind

Fazit: +++ undeinhalb
Tja, was soll ich sagen? Wieder ein Neuseelandbuch...jetzt muss ich mal etwas Abwechslung in meine Leseliste bringen, die sowieso sooo lange ist, dass ich mindestens noch ein Leben brauchen würde ;)
Dieses Buch von Laura Walden hat mir von den Dreien, die ich gelesen habe, und die es ja auch erst veröffentlich gibt (so viel ich weiß) am wenigstens gefallen. Liegt es daran, dass ich ihre Bücher zu schnell hintereinander gelesen habe oder daran, dass sich die Geschichten von "Der Fluch der Maorifrau" und diesem hier ähnlich sind? Auf jeden Fall hat mir "Der Fluch der Maorifrau" besser gefallen und am allerbesten, das Buch, (das ich hier noch nicht vorgestellt habe, da ich es schon gelesen habe, bevor es diesen Blog gab) "Im Tal der großen Geysire", das komischer Weise bei amazon weniger Sterne hat als "Der Fluch...". Aber so hat ja jeder seine eigene Meinung - was ja gut ist!
Aber ich plappere...zurück zum Buch...es war nett zu lesen und man erfuhr wieder einige neue Dinge aus Neuseeland, wie hier eben über den letzten Moa, den Urvogel Neuseelands:
Die Moas (Einzahl: der Moa) waren flugunfähige, heute ausgestorbene Vertreter der Ordnung Laufvögel. In historischer Zeit waren sie mit elf Arten über beide Inseln Neuseelands verbreitet.

Der Fluch der Maorifrau - Laura Walden

 
Amazon Kurzbeschreibung:
Kurz vor ihrer Hochzeit reist die junge Hamburgerin Sophie nach Neuseeland, wo ihre Mutter Emma den Tod fand. Zu ihrer Überraschung erfährt sie, dass Emma Neuseeländerin war und ihr dort ein Haus und ein beachtliches Vermögen hinterlassen hat. Sophie ist verstört: Warum hat Emma all das nie erwähnt? Nur Emmas Tagebuch kann das Geheimnis lüften, in dem sie die Geschichte ihrer Familie offenbart. Fasziniert vom Schicksal ihrer Vorfahren, taucht Sophie ein in eine exotische Welt voller Gefahren, und sie begreift, dass ihre Mutter sie schützen wollte ═ vor einem Unheil bringenden Fluch. 

Fazit: ++++
(Erstes Weltreisechallenge-Buch)
Dies ist mein zweites Buch der Autorin und wie Ihr ja wisst, bin ich ein großer Neuseeland-Fan. Ich habe dieses Buch auch in meine Weltreise-Challenge eingestellt...somit ist es mein erstes Buch, das ich abhaken kann.
Auf einigen Seiten las ich, dass das Buch als Teil 1 einer Trilogie gehandelt wird, da ich aber den angeblichen zweiten Band schon gelesen habe, kann ich Euch sagen, dass die Bücher überhaupt nicht zusammenhängen! Dieses Buch hier ist komplett abgeschlossen und spielt auch in der Jetzt-Zeit.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war flüssig erzählt, wechselt von der Jetzt-Zeit zurück zu Sophie's Vorfahren und so wird man langsam an das Geheinmis herangeführt.

 

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