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Blaue Zitronen - Kristina Kreuzer

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    • Verlag : ‎ Karibu, 1. Auflage (3. Juni 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3961295417
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3961295418
    • Genre: Jugendbuch
    • Lesealter ‏ : ‎ Ab 11 Jahren


Karibu Kurzbeschreibung:
Antonia kann ihr Glück kaum fassen: Den ganzen Sommer darf sie mit ihrer Patentante auf einer kleinen italienischen Insel verbringen. Zwischen Meer, Sonne und Zitronenbäumen fühlt sich das Leben endlich wieder leicht an – denn nach der plötzlichen Trennung ihrer Eltern im letzten Jahr war nichts mehr wie zuvor. Antonia entdeckt ihre Liebe zum Schnorcheln und lernt Letizia und Gio kennen. Gemeinsam genießen sie unbeschwerte Sommertage. Doch schon bald spürt Antonia, dass Probleme nicht einfach verschwinden, nur weil man woanders ist. Als dann auch noch ein unerwarteter Besucher auf der Insel auftaucht, ahnt Antonia, dass mehr hinter diesen Ferien steckt, als sie wahrhaben will, denn ein Familiengeheimnis stellt ihre ganze Welt auf den Kopf.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Antonias Welt hat sich zum Ende des Schuljahres dem grauen und regnerischen Wetter in Deutschland angepasst. Ihre Eltern leben seit kurzem getrennt und die 14jährige fühlt sich einfach nur einsam und traurig. Ihr Zeugnis ist eine Katastrophe und das auch noch in der 8. Klasse. Nun soll sie vier Wochen zu ihrer Patentante Claire, doch ein Wasserrohrbruch hat deren Wohnung zur Zeit unbewohnbar gemacht. Kurz entschlossen bucht Claire vier Wochen auf einer italienischen Insel, die sich die beiden übers Internet ausgesucht haben und die Form einer Krake hat - wie Antonias Kuscheltier.
Auf der Insel angekommen, kann Toasti, wie ihre Eltern und Claire sie nennen, ihre Sorgen hinter sich lassen. Bald schließt sie Freundschaft mit Gio und Letizia, die in ihrem Alter sind. Gemeinsam liegen sie am Strand, gehen schnorcheln oder springen von den Klippen. Und die köstlichen Eiskreationen von Letizia bringen Antonia auf eine zündende Idee für das kommende Krakenfest. Auch Patentante Claire genießt die tolle Inselatmosphäre und findet ebenso schnell Anschluss. Doch die Anrufe von Antonias Eltern, die sie absichtlich nicht beantwortet, lassen Toasti immer wieder über die Situation zu Hause grübeln....bis die Situation aus dem Ruder läuft.....

Die Inselatmosphäre lässt sofort Urlaubsstimmung aufkommen. Kristina Kreuzer bringt unheimlich viel italienisches Flair und Atmosphäre in den Jugendroman. Man hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Auch der Schreibstil ist perfekt der Zielgruppe ab 11 Jahren angepasst. Er ist flüssig und leicht verständlich, wodurch das Buch insbesondere jüngere Leserinnen und Leser anspricht, zugleich aber auch für eine ältere Zielgruppe ansprechend bleibt.

Erzählt wird aus der Sicht von Antonia. Dabei nimmt man an ihren Gedanken und Gefühlen teil, die sehr authentisch dargestellt wurden. Neben den vielen unbeschwerten Momenten kämpft sie mit den Folgen der Trennung ihrer Eltern, familiären Problemen und einem großen Geheimnis. Ihre Unsicherheiten, Ängste und inneren Konflikte werden einfühlsam und glaubwürdig geschildert.
Die einzelnen Charaktere sind lebendig beschrieben und wirken authentisch. 

Mir hat besonders gefallen, wie sich Antonia im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt und langsam neue Freundschaften schließt. Die Beziehungen wirken authentisch und glaubwürdig, ohne künstlich aufgebauschter Konflikte und übertriebenen Missverständnissen. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Familie und Selbstfindung.


Die kleinen Grafiken zu den Kapitelanfängen haben mir sehr gefallen und hübschen das Buch zusätzlich zum ansprechenden Cover auf.

Fazit:
Ein rundherum gelungener und sommerliche Jugendroman, der mir sehr gut gefallen hat und für alle Altersgruppen geeignet ist. Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter - aber ganz besonders für Leser und Leserinnen ab 11 Jahren.


Vielen Dank an Lovelybooks und den Karibu Verlag für das Rezensionsexemplar

Erebos 3 - Ursula Poznanksi

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Hardcover: 448 Seiten
    • Verlag: ‎Loewe, 1. Auflage  (14. August 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3743216604
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3743216600
    • Lesealter : ‎ Ab 14 Jahren
    • Genre: Jugendbuch, Abenteuerroman
    • Reihe: ja - Band 3 zu Erebos


Loewe Kurzbeschreibung:
Du hast nur eine Chance. Noch nie war diese Regel so wörtlich zu nehmen, und noch nie war der Einsatz so hoch. Zweimal ist Nick Dunmore bereits mit heiler Haut den Fängen des Spiels entkommen. Nun erwacht die Welt von Erebos erneut auf seinem Computer zum Leben und zwingt ihn, sich als Dunkelelf Sarius ihren Rätseln zu stellen. Er und seine Freunde werden auf eine Suche geschickt, ohne zu wissen, was sie eigentlich finden sollen. Doch eins ist klar: Es geht um Leben und Tod. Wessen Leben? Darauf gibt Erebos keine Antwort. Als Nick endlich begreift, was tatsächlich das Ziel ihrer Suche ist, ist es fast schon zu spät.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur ABC Challenge

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass mir nicht alle Bücher von Ursula Poznanski zusagen, aber die drei EREBOS Romane habe ich alle verschlungen. Im wahren Leben spiele ich keine Computer-Rollenspiele (vor langer Zeit habe ich mal SIMS gespielt), aber buchtechnisch liebe ich es in diese Welt einzutauchen. Und in diesem dritten Teil sind wir definitiv öfters in der Welt von Zwergen, Dunkelelfen, Vampiren, Werwölfen und den Boten mit den gelben Augen, als in der realen Welt. Nervenkitzel pur.

Es gibt keine ellenlange Einführung, sondern man wird direkt in die Handlung geworfen. Erebos ist zurück und zwingt Nick Dunmore erneut in seine Rolle als Dunkelelf Sarius. Wir sind abwechselnd in der virtuellen und der realen Welt. Wie aber bereits erwähnt, ist der Spieleanteil diesmal höher. Erebos ist intelligenter und größer geworden, vor allem aber auch gefährlicher. 

Nick Dunmore wirkt reifer, als in seinen letzten Abenteuern. Er arbeitet noch immer als Fotograf und ist erwachsener geworden. Man merkt, dass ihm die Vergangenheit noch auf den Schultern liegt. Nick steht im Mittelpunkt und seine Entscheidungen tragen die Geschichte, während sich Emily diesmal im fernen Amerika aufhält und ihr kleiner Bruder Derek verschwunden ist. Nur sein Freund Victor ist im wahren, wie auch im virtuellen Leben, immer an seiner Seite.
Die Rätsel, die Nick diesmal von Erebos erhält, scheinen unlösbar. Erstmals muss er Mitspieler für sich gewinnen und diese sollen sich als Gemeinschaft zu einer Horde zusammen schließen. Dabei merkt er, dass nur wenige schon früher von Erebos rekrutiert wurden und den Ernst der Sache und die daraus folgenden Konsequenzen nicht erkennen. Nick nimmt das Spiel ernst und schafft sich damit Feinde - in der Spiele-, als auch in der realen Welt. Wie er das Rätsel lösen soll und was eigentlich das Ziel des Spieles ist, bleibt lange unklar. 

Vom Prinzip her ist der Plot nicht viel verändert worden, was einige Leser:innen kritisierten. Warum auch, wenn man damit erfolgreich ist. Jedoch bleiben innovative neue Ideen eher aus. Trotzdem habe ich mit Nick und seinen Mitspielern mit gefiebert. Die Dynamik zwischen Spiel und Realität bleibt spannend, auch wenn manches vertraut wirkt.
Ursula Poznanski hat - wie üblich in ihren Büchern - aktuelle Themen, wie künstliche Intelligenz und digitale Abhängigkeit mit einbezogen. Der Schreibstil ist fesselnd und sehr atmosphärisch. Besonders im letzten Drittel nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Ich bin unheimlich gerne in die virtuelle Spielewelt eingetaucht.

Für mich war  auch der dritte Teil absolut lesenswert und voller Spannung. Trotzdem ziehe ich diesmal einen halben Punkt ab und vergebe nur auf Plattformen, wo ich keine halben Punkte vergeben kann, wieder 5 Sterne.

Fazit:
Eine gelungene Rückkehr in die Welt von Erebos, die auch nach so langer Zeit nicht langweilig wird. Wer die ersten beiden Bände genauso verschlungen hat wie ich, der kann getrost zu Erebos 3 greifen.

Die Erebos Reihe:
  1. Erebos  *Rezi*
  2. Erebos 2  *Rezi*
  3. Erebos 3

All better now - Neal Shusterman

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
    • Verlag ‎ Fischer Sauerländer, Erstauflage  ( 16. Juli 2025)
    • Übersetzer: ‎Andreas Helweg
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3737374538
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3737374538
    • Originaltitel: ‎ All Better Now
    • Genre: Jugendbuch, Dystopie
    • Reihe: ja  Band 1 der Dilogie


Fischer Kurzbeschreibung:
Ein beispielloses Virus breitet sich auf dem Planeten aus. Diejenigen aber, die überleben, sind … glücklich. Stress, Depression, Einsamkeit – alle negativen Gefühle sind plötzlich verschwunden. Immer mehr Genesene genießen das neue Glücksgefühl. Doch längst nicht alle, denn innere Zufriedenheit ist schlecht fürs Geschäft. Wirtschaftsbosse und Politiker brauchen die Unzufriedenheit ihrer Kunden oder Wähler. Und so beginnt ein gefährlicher Wettlauf um einen Impfstoff, der das Unglück zurückbringen soll. Mariel lebt mit ihrer Mutter in einem verbeulten Ford Fiesta und wünscht sich nichts sehnlicher, als glücklich zu sein. Rons Vater ist Milliardär, doch obwohl ihm jeglicher Luxus offen steht, erscheint Ron das Leben sinnlos. Der Zufall bringt Mariel und Ron zusammen, und das Schicksal schleudert sie mitten hinein in den Machtkampf um eine neue Weltordnung.

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Auf das neue Buch von Neal Shusterman war ich schon sehr gespannt. Ich mochte seine Dystopie "Dry", die er gemeinsam mit seinem Sohn geschrieben hat. "All better now" hat mich aber leider ziemlich enttäuscht zurückgelassen. Es ist der erste Teil einer Dilogie und den Plot fand ich wirklich genial. Die Umsetzung war dann eher mittelmäßig und wenn ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen hätte, hätte ich es vielleicht sogar abgebrochen. Es war nicht schlecht und die Idee ist toll, aber irgendwie fand ich nicht richtig in die Geschichte.

Nach Corona gibt es eine neue Pandemie, die die Welt heimsucht: "Crown Royal". Auch dieser Virus kann tödlich sein, doch wenn man ihn überlebt ist man von nun an glücklich und zufrieden. Hört sich doch toll an, oder? Doch dieses faszinierende Gedankenspiel gefällt nicht allen Menschen. Die Reichen und Mächtigen in der Wirtschaft und Politik würden bald ihre Macht verlieren. Glückliche und zufriedene Menschen würden nicht nach mehr streben, denn sie sind zufrieden mit dem, was sie haben., Ebenso würde die Gewalt abnehmen, denn alle Genesenen helfen den anderen Menschen - selbstlos! Zusätzlich wittert die Pharmaindustrie ihr Geschäft mit neuen Produkten gegen Crown Royal....

Die Geschichte wird hauptsächlich aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Mariel, Morgan und Rón, Mariel ist heimatlos und wohnt mit ihrer Mutter in einem alten Ford Fiesta. Sie würde sich gerne mit Crown Royal infizieren, doch bei ihr klappt es einfach nicht.
Ròn kommt hingegen aus sehr reichem Hause. Sein Vater ist der drittreichste Mann der Welt, doch Ròn ist depressiv. Außerdem leidet er unter einer bestimmten Farbenblindheit und gehört deshalb zur Risikogruppe.
Morgan ist eine sehr intelligente junge Frau, die einen Job sucht und nach der Erkrankung von Dame Havilland in deren Fußstapfen tritt. Sie wird die neue Vorsitzende deren Firmenimperiums und agiert genauso intrigant und selbstsüchtig, wie ihre Vorgängerin, die an einer Impfung gegen den Virus gearbeitet hat. Es gibt noch viele weitere Figuren, die für kurze Zeit in den Fokus gerückt werden. Manche erhalten mehr Plattform, andere weniger.

Wir besuchen im Laufe der Geschichte viele verschiedene Schauplätze und erleben wie der Virus auf der ganzen Welt auftritt und wie die Menschen darauf reagieren. Hauptsächlich sind wir jedoch in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Spitzbergen unterwegs. Die letzte Location fand ich sehr interessant, weil es ein Thema streifte, worüber ich erst vor kurzem in einem anderen Buch gelesen habe.
Als Leser wird man mit Fragen konfrontiert, die zum Nachdenken anregen. Hier hat Shusterman wieder ganze Arbeit geleistet. Leider mangelt es jedoch an der Tiefe der Charaktere. Ebenso gibt es keine wirkliche sympathische  Figur, was mich aber weniger gestört hat.
Der Autor greift auch einige ethische Themen auf, die die Menschen zum Nachdenken anregen sollen. Wie würde eine Welt aussehen, wo alle glücklich und zufrieden leben? 

Am Ende kommt es zu einem Showdown, der zwar spannend, aber etwas unrealistisch ist. Es gibt einige Unstimmigkeiten, die das Gesamtbild stören. Für eine fast 600 Seiten lange Jugenddystopie hatte "All better now" für mich zu wenig Spannung und einige Längen - vor allem weil es sich eigentlich um einen ersten Band einer Dilogie handelt. Das Finale lässt den Leser mit einem Cliffhanger zurück. Der zweite Band soll erst im Herbst 2027 erscheinen. Ob ich ihn lesen werde? Ich denke eher nicht.

Cover:
Das Cover war ein weiteres Gesprächsthema bei der Leserunde. Viele mochten es nicht. Hier könnt ihr die beiden englischsprachigen Cover sehen, das britische (rechts) und das amerikanische Original. Welches spricht euch mehr an? Zu welchen der beiden Bücher würdet ihr in der Buchhandlung greifen?

Fazit:
Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz abholen, trotz des sehr interessanten Plots. Ich wurde solide unterhalten, aber das war diesmal leider auch schon alles.


Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Lichterloh - Stadt unter Ruß - Sarah M. Kempen

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschiert : 320 Seiten‎ 
    • Verlag: Magellan (13. Februar 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 373485086X
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734850868
    • Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
    • Genre: Dystopie, Jugendbuch



Magellan Kurzbeschreibung:
Cleo und ihre Schwester Gwynnie leben in einer von Kohle dominierten Welt. Rauch verschleiert den Himmel und die Hoffnung auf hellere Tage liegt in weiter Ferne. Während Gwynnie heimlich umweltfreundliche Techniken erforscht, ist es Cleos größter Traum, den hochgeachteten Beruf der Schornsteinfegerin zu erlernen. Doch wie soll sie es als einfache Fabrikarbeiterin aus dem Volk in diese Elite schaffen? Nachdem ein schrecklicher Brand in einem Haus der unteren Schicht ausbricht und Cleo verbotenerweise zur Hilfe eilt, erhält sie überraschend die Chance, Schornsteinfegerin zu werden. Ihre Konkurrenten, allen voran der ehrgeizige Leander, sehen das nicht gerne. Ist Cleo der Erfüllung ihres sehnlichsten Traums ganz nah oder ist sie nur Zahnrad in einem perfiden Plan?

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Music meets book Challenge

Meine Meinung:
Momentan scheine ich ein gutes Händchen für die richtigen Bücher zu haben. Schon wieder ein
5 Sterne Buch und diesmal aus dem Genre Jugend-Dystopie.
Schon dieses wunderschöne Cover fällt ins Auge und nach einer Leseprobe bei vorablesen wusste ich, dass ich mich für diese Geschichte bewerben möchte. Aber nicht nur äußerlich hat mir das Buch gefallen, sondern auch vom Inhalt, wie ihr ja schon bemerkt habt.

In Rußstadt leben Cleo und ihre Schwester Gwynnie im Signalturm der Stadt. Ihre Eltern sind bei einem großen Feuer vor einigen Jahren gestorben. Die Stadt heißt nicht umsonst Rußstadt, denn die Kohle bestimmt das Leben der Einwohner. Dementsprechend ist auch die Luftqualität. Sonne hat noch keiner der Einwohner je gesehen, denn der Himmel ist immer verdunkelt. Die Stadt liegt außerdem in einem Talkessel und umso tiefer die Menschen leben, umso schlechter ist die Luft.
Gwynnies Aufgabe ist es jeden Tag mit einer Signalfarbe den Rußgehalt zu bestimmen und weiterzugeben. Cleo arbeitet in einer Maschinenfabrik und liebt es Dinge zu reparieren. Es ist jedoch verboten, veraltete Maschinen wieder instand zu setzen, um diese wieder nutzen zu können. Denn nur die Schornsteinfeger dürfen Kamine kehren und Brände löschen, sowie Geräte kontrollieren und reparieren. Cleos Traum ist es selbst einmal Schornsteinfegerin zu werden, doch dieser Job wird vererbt und nur bestimmte angesehene Familien in Rußstadt dürfen den Beruf ausüben. Als die Parade der Schornsteinfeger stattfindet, bricht jedoch ein Brand in einer der ärmlichen Gegenden aus. Cleo hilft ohne Nachzudenken und löscht den Brand. Sie soll dafür schwer bestraft werden, denn es ist nur Schornsteinfegern erlaubt einzugreifen. Die Menschen sind empört und Tosca Liebkind, die oberste der Schornsteinfegergilde erkennt, wie beliebt Cleo bei den einfachen Leuten ist. Daher erlaubt sie ihr die Ausbildung zur Schonsteinfegerin, was vor allem der führenden Familie Glanzruß ein Dorn im Auge ist. Schafft sie die Prüfung allerdings nicht, verlieren Cleo und Gwynnie ihr Zuhause.... 

Der Schreibstil ist dem jugendlichen Leser angepasst. Die Autorin hat eine faszinierende und interessante Welt erschaffen, die ich mir sehr gut vorstellen konnte. Durch ihre detailgetreue und sehr bildhafte Beschreibung weckt sie Rußstadt vor meinen Augen zum Leben. Die Symbolik, die hinter dem Aufbau der Stadt und den verschiedenen Gesellschaftsschichten dargestellt wird, beinhaltet zusätzlich jede Menge Gesellschaftskritik. Denn die Industriellen, die ganz oben am Berg um den Talkessel wohnen, haben saubere Luft und unterdrücken mit der Macht der Kohle alle anderen in Rußstadt. Sie halten sie klein und unwissend. Jeder Fortschritt wird verboten und verfolgt. Einzig die Schornsteinfeger haben noch etwas mehr Rechte, als die gewöhnlichen Bürger.
Aber in der Geschichte geht es auch um Freundschaft, Zivilcourage und Umweltschutz. Cleo ist eine tolle Protagonistin, die nicht nur klug ist, sondern auch hilfsbereit. Mit ihrem Aufstieg zur Schornsteinfegerin erkennt sie einige gravierende Missstände und Lücken im System. 

Zu erwähnen sind auch die liebevollen Illustrationen von Melanie Korte. Innerhalb der Klappe befindet sich außerdem noch ein toller Stadtplan.
Bei der Beschreibung des Buches steht unter anderem eine dystopische Young Adult Trilogie. Also Liebesgeschichte gibt es hier definitiv keine, was ich eigentlich immer mit einem YA Roman verbinde. Aber vielleicht verstehe ich das auch falsch...

"Lichterloh" hat für mich absolut zurecht 2022 den Literaturpreis der Hamburger Kulturbehörde im Bereich Kinder- und Jugendbuch gewonnen.
Der Epilog weckt bereits die Neugierde und Vorfreude auf den zweiten Band, der im Juli erscheinen wird.

Fazit:
"Lichterloh - Stadt unter Ruß" ist ein wunderbarer Auftakt einer Trilogie für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, die aber genauso für junggeblieben Erwachsene passt, die gerne Dystopien lesen oder einfach eine tolle Geschichte erleben möchten.

 
Vielen Dank an vorablesen und den Magellan Verlag für das Rezensionsexemplar

Die Lichterloh Trilogie:
  1. Stadt unter Ruß
  2. Ein Funke in der Luft  (erscheint voraussichtlich im Juli 2025)
  3. Der Himmel in Flammen  (erscheint voraussichtlich im September 2025)

Die goldene Schreibmaschine - Carsten Henn

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
    • Verlag: ‎ Oetinger; 1. Edition (10. Oktober 2024)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3751205896
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3751205894
    • Genre: Kinderbuch, Jugendbuch, Abenteuerroman
    • Lesealter: ‎ Kundenempfehlung: ab 10 Jahren


Oetinger Kurzbeschreibung:
 Als Emily hinter der Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, eine zweite, geheime Bibliothek entdeckt, ahnt sie noch nicht, in was für ein Abenteuer sie geraten ist. In dieser Bibliothek steht nämlich jedes Buch, das je auf der Welt geschrieben worden ist. Und dort steht auch eine magische goldene Schreibmaschine. Emily erfährt: Wenn man auf dieser Schreibmaschine Dinge schreibt und sie in die Bücher in der Bibliothek einklebt, ändert sich deren Handlung – und über diese Änderungen lässt sich auch in die Realität eingreifen. Doch auch Emilys skrupelloser Lehrer Dresskau findet heraus, welche kolossale Macht in der Bibliothek steckt. Kann Emily ihn stoppen, bevor er seine gefährlichen Pläne verwirklicht?

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Music meets Books Challenge

Meine Meinung:
Von Carsten Henn habe ich "Der Buchspazierer" gelesen und erst im Dezember auch den Film gesehen. Nun habe ich zu seinem ersten Kinderbuch gegriffen, welches bei der Buchmesse ziemlich gehypt wurde. Der Oetinger Verlag hat sich nicht lumpen lassen und hat in Frankfurt ein kleines Büro mit der goldenen Schreibmaschine nachgebaut, wo man als Besucher auch Platz nehmen konnte. Ich habe einige Fotos davon auf Instagram gesehen und war richtig neidisch. Das sah richtig toll aus!

Carsten Henn versucht sich diesmal an einem Kinderbuch und ich finde es ist ihm wirklich gelungen. Emily lebt bei ihren Großeltern, nachdem ihre Eltern immer wieder im Ausland arbeiten und ihre Tochter nicht immer aus ihrer gewohnten Umgebung reißen möchten. Bei ihrer Oma Rose und Opa Martin fühlt sie sich zuhause und ist in der Nähe ihrer geliebten Anna-Amalia-Bibliothek, wo ihre Großmutter auch arbeitet. Außerdem hat sie ihre Freundin Charlie und ihren Kinderfreund Frederick gleich nebenan. Probleme gibt es allerdings mit ihrem Mathe- und Geschichtslehrer, Dr. Desskau, der es auf sie abgesehen hat. Gut, dass sie in der Bibliothek herumhängen kann, wo auch ihre Großmutter ein Auge auf Emily hat. Dort entdeckt sie eines Tages einen magischen Füller, der sich in einen Schlüssel verwandelt und Emily durch ein Bild an der Wand Eintritt in eine verborgene Bibliothek dahinter verschafft. Dort befinden sich alle Geschichten, die jemals geschrieben wurden und eine magische, goldene Schreibmaschine. Diese sollte nicht in die falschen Hände geraten, denn mit ihr lassen sich Geschichten umschreiben und verändern.
Als Emily das Ende ihres Lieblingsbuches verändert, bemerkt sie, dass sich auch andere Dinge in ihrem Leben verändert haben. Außer ihr bemerkt dies jedoch niemand, denn alle Veränderungen scheinen für den Rest der Welt schon immer da gewesen zu sein. Als Emily weitere Geschichten verändert, erkennt sie, dass diese Änderungen nicht immer von Vorteil sind. Außerdem bekommt sie den Verdacht, dass ihr skrupelloser Lehrer Dr. Desskau etwas über das Geheimnis der magischen goldenen Schreibmaschine weiß. Er sieht darin die Möglichkeit die Macht an sich zu reißen und seine gefährlichen Pläne umzusetzen. Kann Emily ihn stoppen?

Die Grundidee von Carsten Henn, dass die Kraft der Literatur einiges verändern kann, fand ich gelungen. Sie regt die Fantasie an und zeigt Vor- und Nachteile.
Die Figuren sind lebendig gezeichnet und für Kinder ab 12 Jahren passend. Die Gefühle und Gedanken von Emily und ihren Freunden werden sehr realitätsnah dargestellt. Wir Bücherwürmer können sich auf jeden Fall mit ihr identifizieren und erleben im Laufe der Geschichte ein spannendes Abenteuer, bei dem Gut gegen Böse antritt. Auch die Nebenfiguren sind hervorragend gezeichnet.
Emily ist mutig und etwas verträumt. Sie liebt ihre Bücher und ihre Großeltern. Dabei lernt sie im Verlauf der Geschichte viel über die Bedeutung von Freundschaft und Familie, aber auch um die Folgen von Mobbing und Machtmissbrauch. Emily wächst mit ihren Erfahrungen und erkennt, wie wichtig es ist, für das Gute einzustehen. Denn wenn die Macht in falsche Hände gerät, kann dies sehr gefährlich werden, denn Sprache ist Macht. 
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass der Autor subtil die unstabile politische Weltlage anspricht und die Gefahr von Manipulation und Machtmissbrauch in der Geschichte kindlich verpackt..

Fazit:
Mit einem kleinen bisschen Magie und einer Portion Abenteuer ist diese Geschichte für Kinder ab 12 Jahren und für junggebliebene Erwachsene ein toller Ausflug in die Welt der Bücher.



The Haunting of Aveline Jones - Phil Hickes


    Die Bildrechte liegen beim Verlag

  • Taschenbuch: 215 Seiten
  • Verlag: ‎ Usborne Publishing; 1. Edition (1. September 2020)
  • Sprache ‏ : ‎ Englisch
    ISBN-10 ‏ : ‎ 1474972144
    ISBN-13 ‏ : ‎ 978-1474972147
    Lesealter ‏ : ‎ 9–12 Jahre


    Usborne Kurzbeschreibung:
    Aveline loves reading ghost stories, so a dreary half-term becomes much more exciting when she discovers a spooky old book. Not only are the stories spine-tingling, but it belonged to a girl called Primrose Penberthy, who vanished mysteriously, never to be seen again. Intrigued, Aveline decides to investigate Primrose's disappearance, with some help from her new friend, Harold.
    Now someone...or something, is stirring. And it is looking for Aveline.


    Meine Bewertung: * * * * *

    Buch zur Weltenbummler Challenge

    Meine Meinung:
    Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal ein Buch auf Englisch gelesen habe. Bei "The Haunting of Aveline Jones" habe ich aber bewusst dazu gegriffen. Ich bin ja kein Coverkäufer, aber mich hat das englische Cover mehr als das deutsche angesprochen und da es ein Kinderbuch ist, lässt es sich auch leicht auf Englisch lesen. Außerdem sollte ich mein Englisch wieder ein bisschen "aufpolieren". Eine Geschichte p
    erfekt für Halloween, dachte ich, und genauso war es auch.
    Aveline liebt Geistergeschichten und lässt kein Buch zum Thema aus. Als sie ein paar Tage bei ihrer Tante Lilian in Malmouth verbringen soll, scheint dieser Ort an der Küste der richtige zum Gruseln zu sein. Das Wetter ist mies, die Tante streng und Internet gibt es auch keines. Außerdem ist Aveline irritiert von den gruseligen Vogelscheuchen, die statt den üblichen geschnitzten Kürbissen zu Halloween im Dorf überall herumstehen und Kinder ähnlich sehen. Einzig der alte Buchladen von Mister Lieberman ist Avelines Rettung, um nicht vor Langeweile zu versauern. Dort findet sie einige ihrer geliebten Geistergeschichten und lernt Harold, den Neffen des Buchhändlers kennen. Zuhause entdeckt sie schnell, dass das Buch, welches sie zu lesen begonnen hat, einem etwa gleichaltrigen Mädchen gehörte. Primrose Penberthy ist jedoch vor vielen Jahren zu Halloween spurlos verschwunden. Bis heute weiß man nicht, was damals passiert ist. Aveline fühlt sich Primrose irgendwie verbunden. Sie möchte wissen, was damals mit ihr passiert ist und versucht mehr über sie zu erfahren....

    Die Geschichte ist toll geschrieben und stellenweise richtig spooky. Einfach perfektes Gruseln für Kinder, aber auch für Erwachsene! Ich selbst würde das Buch neunjährigen Kindern jedoch noch nicht empfehlen, sondern erst ab 11 Jahren vorschlagen!
    Sonst gibt es aber nichts zu bemängeln, denn die Story ist äußerst atmosphärisch (Es stürmt fast pausenlos) und die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet. Aveline ist eine tolle Protagonistin, die mutig und neugierig ist. Ihre Liebe zu Geistergeschichten und Büchern macht sie auch jeden Buchnerd sympathisch. Außerdem zeigt der Autor die Ängste und Gefühle von Aveline sehr authentisch auf. 
    Auch die weiteren Charaktere sind sehr gelungen dargestellt und teilweise sehr facettenreich.

    Die Gestaltung des Buches ist ebenfalls großartig! Die schwarz-weiß Zeichnungen von Kaja Reiki geben der Geschichte noch zusätzlich das passende gruselige Feeling. Ob es diese auch im deutschsprachigen Buch gibt, kann ich aber leider nicht sagen.

    Cover:

    von links nach rechts:
    das spanische, zwei russische Cover, das polnische und das deutschsprachige Cover

    Fazit:
    Die perfekte Halloween-Lektüre für die ganze Familie. Genau richtig um Kinder ein bisschen gruseln zu lassen. Ich werde mir die nächsten zwei Bände auch noch kaufen und lesen - ebenfalls auf Englisch.





    The House Trap - Emma Read

      Die Bildrechte liegen beim Verlag

       

       Gebundene Ausgabe: 320 Seiten

      • Verlag: ‎ Knesebeck (27. Juni 2024)
      • Übersetzer: ‎ Sarah Heidelberger
      • ISBN-10 ‏ : ‎ 3957288894
      • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3957288899
      • Originaltitel‏: ‎ The House Trap
      • Genre: Jugendbuch
      • Lesealter: ab 11 Jahren 

       

    Knesebeck Kurzbeschreibung:
    Eigentlich hätten Claude, Deliah und Sam aufpassen sollen – doch plötzlich ist Claudes kleine Schwester Amity verschwunden. Auf der Suche nach ihr wagen sich die drei tief in den verbotenen Wald, in dem schon viele Kinder verschwunden sind, und entdecken dort Manvers Hall, ein riesiges Herrenhaus. Alles ist für eine Party vorbereitet und die Gäste müssten jederzeit eintreffen. "Wenn sich die Tür schließt, beginnt das Spiel!", steht auf der Einladung – und tatsächlich müssen die Kinder bald feststellen, dass die Türen verschlossen sind und sie das Haus nicht verlassen können. Sie können nur entkommen, wenn es ihnen gelingt, die Rätsel des verrückten Architekten des Hauses zu lösen. Doch wie soll das gehen, wenn der schon seit neunzig Jahren tot ist und das Haus nur noch von Geistern bewohnt wird? Wird es Deliah, Claude, Sam und Amity gelingen, dem Haus zu entkommen?

    Meine Bewertung: * * * undeinhalb

    Buch zur Weltenbummler Challenge

    Meine Meinung:
    Dieses Jugendbuch hat sofort mein Interesse erweckt, als ich den Klappentext gelesen und es bei vorablesen und bei lovelybooks gesehen habe. Bei Lovelybooks hatte ich Glück und habe es gewonnen.
    Nach dem Lesen sind meine Gedanken dazu doch etwas ernüchternd. Ich weiß, ich gehöre nicht zur Zielgruppe und dies muss man ebenfalls berücksichtigen. Trotzdem habe ich schon einige Jugendbücher gelesen, die von mir mit 5 Sternen bewertet wurden und die mich begeistert haben.

    Deliah und Claude sind seit Jahren gute Freunde, doch nun sollen Claude und seine kleine Schwester Amity bald wegziehen. Außerdem ist da auch noch Sam, der "neue beste" Freund von Claude, der für Deliah alles noch ein bisschen schwieriger macht. Bevor Claudes Familie tatsächlich aufbricht, gehen die Kinder nach draußen, um zu spielen. Der naheliegende Wald soll jedoch nicht betreten werden, denn dieser soll angeblich verflucht sein. Seit Jahrzehnten sind darin Kinder "verloren" gegangen und nie wieder aufgetaucht. Als plötzlich die kleine Amity nicht mehr bei ihnen ist, dringen die Kinder auf der Suche nach Claudes kleiner Schwester immer tiefer in den Wald hinein und stehen plötzlich vor einer alten Villa: Manvers Hall. Kurz bevor sie es betreten wollen, hören sie drinnen einen Schrei, der eindeutig von Amity stammt. Die drei laufen ins Haus, in dem alles für eine Party vorbereitet zu sein scheint. Als hinter ihnen die Tür ins Schloss fällt, ahnen sie noch nicht, dass damit das Spiel beginnt....ein Spiel, das ihnen das Verlassen des Hauses verwehrt. Nur wenn das Rätsel gelöst wird, können sie Manvers Hall wieder verlassen. Was sie nicht wissen ist, dass bisher keines der verschwundenen Kinder das Rätsel lösen konnte....

    Das angesprochene Escape-Room Feeling ist nur zu Beginn vorhanden. Dann entwickelt sich die Geschichte eher zu einem Spukroman und auch mitraten ist schwer möglich. Das fand ich etwas schade!
    Neben dem Rätsel um das mysteriöse Haus, seinem ehemaligen exzentrischen Hausbesitzer und seiner verschwundenen Tochter, dreht sich viel um die Freundschaft der vier Kinder. Ist Deliah zu Beginn noch wütend auf Sam, den neuen Freund von Claude und auch auf Claude selbst, lernen die Kinder voneinander und beginnen auch ihre Eigenschaften zu akzeptieren. Deliah liebt zum Beispiel Mathemaik und Rätsel und glaubt nicht an Geister, die anscheinend im Haus herumspuken, denn Amity hört immer wieder Stimmen zwischen den Wänden. Claude ist dem Mystischen hingegen eher aufgeschlossen und Sam scheint schwer durchschaubar. Nur Amity, mit ihrer kindlichen Unbekümmertheit, habe ich sofort ins Herz geschlossen.

    Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und dialoglastig. Die Geschichte lebt auch von der mysteriösen Stimmung und die Charaktere entwickeln sich weiter. Für Kinder ab 11 Jahren sicherlich ein spannender Gruselroman und Figuren, mit denen sie sich identifizieren können. Nur das Ende konnte mich nicht gänzlich überzeugen.

    Die Innengestaltung ist gelungen. Vor jedem Kapitel gibt es eine Zeichnung der Spukvilla, die jedoch nicht variiert. Hier hätte man noch mehr rausholen und verschiedene Darstellungen des Hauses abbilden können. 

    Cover:

    von links nach rechts:
    sowohl das französische links, als auch das englische sind ident und passen eigentlich besser zur Geschichte, als das deutschsprachige, welches mir aber auch gefällt.

    Fazit:
    Keine Esacpe Room Geschichte, sondern mehr ein gruseliges Spukhauserlebnis mit vier Kindern, die dem Geheimnis von Manvers Hall auf den Grund gehen. Für das Zielpublikum sicher eine spannende Geistergeschichte, die unterhält. Ich hatte etwas mehr Escape Room Feeling und Rätselspaß erwartet.

    Vielen Dank an den Knesebeck Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

    Scandor - Ursula Poznanski

      Die Bildrechte liegen beim Verlag

       

       Broschiert: 448 Seiten
      Verlag: ‎ Loewe; 1. Edition (14. August 2024)
      ISBN-10 ‏ : ‎ 3743216590
      ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3743216594
      Lesealter ‏ : ‎ Ab 14 Jahren
      Genre: Jugendbuch, Jugendthriller

       

    Loewe Kurzbeschreibung:
    Es ist eine Challenge der besonderen Art, auf die Philipp und Tessa sich einlassen: Hundert Menschen treten an, um einen einzigartigen, unfehlbaren Lügendetektor zu testen: Scandor. Er begleitet die Kandidaten rund um die Uhr, wittert jede Ausflucht, jede Schwindelei. Wer lügt, fliegt aus dem Rennen und muss sich seinen tiefsten Ängsten stellen. Die Person hingegen, die am Ende übrigbleibt, erhält ein Preisgeld von fünf Millionen Euro. Doch nicht alle spielen fair. Und es gibt jemanden, der sich auf die Suche nach einer ganz besonderen Wahrheit gemacht hat 

    Meine Bewertung: * * * *

    Buch zur Weltenbummler Challenge

    Meine Meinung:
    Die Ideen, die Ursula Poznanski immer wieder für ihre Jugendromane und Thriller hat, finde ich jedes Mal richtig gelungen. Sie ist immer up-to-date, was neue technische Errungenschaften angeht und versteht es diese in eine spannende Geschichte zu verpacken. Zuletzt habe ich "Die Burg" gelesen, wo es um eine Escape-Room-Spiel ging, welches durch eine KI gesteuert wurde. Diesmal haben wir einen neuartigen Lügendetektor, den titelgebenden Scandor.

    Ich mag den Ausgangspunkt, wo hundert Kandidat:innen gegeneinander antreten, um diese Challenge zu gewinnen. Auch Philipp und Tessa haben eine dieser ominösen Münzen, die sie berechtigen, sich für das Spiel anzumelden. Philipp wurde seine zugespielt und Tessa stibitzt sie ihrem verhassten Onkel. Beide haben unterschiedliche Gründe antreten zu wollen und ahnen nicht, worauf sie sich eigentlich einlassen.

    Die Geschichte wird großteils aus der Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt, die wir in diesem Spiel begleiten, welches nicht ganz so einfach ist, als man denkt. Im Alltag der Kandidaten erleben wir sehr schnell, wie leicht uns kleine Lügen oder gedankenlose Bemerkungen über die Lippen kommen. Denn wie oft greift man täglich zu einer kleinen Notlüge oder einer Floskel, wie der Frage: "Wie geht es dir?" und man antwortet automatisch darauf: "gut". Und schwupps ist man aus dem Spiel.
    Zusätzlich versuchen alle Teilnehmer ihre Gegner in die Falle zu locken, damit diese lügen oder spielen unfair. Für noch mehr Ansporn sorgt der für jeden Kandidaten individuelle hohe Einsatz, bei dem man sich seinen größten Ängsten stellen muss. Nur wer stets die Wahrheit sagt, wird am Ende gewinnen und bekommt das Preisgeld von fünf Millionen Euro.

    Von Beginn an ist man als Leser mit dabei. Den Teilnehmern werden auf ihren Unterarmen Sensoren fixiert. Sie erhalten durch Wärmeströme neue Anweisungen oder bekommen durch einen Kältestrom signalisiert, dass sie ausgeschieden sind. Außerdem erhält jeder der Mitspieler einen Codenamen, der den anderen Teilnehmern nicht bekannt ist.
    Sehr gelungen fand ich die kurzen Einblicke, die man erhält, wenn einer der Kandidaten ausscheidet und man den Moment "miterlebt". Umso besser erkennt man, wie schwierig die Aufgabenstellung eigentlich ist. Natürlich fragt man sich, was der Grund für diese Challenge sein könnte und gemeinsam mit Philipp und Tessa versucht man hinter das Geheimnis zu kommen.

    Einer meiner Kritikpunkte bei Poznanskis Büchern ist für mich sehr oft die Charakterbildung. Diesmal habe ich nichts auszusetzen, denn Tessa und Philipp werden gut charaktisiert, sind authentisch und sehr unterschiedliche Figuren. Abwechselnd erhält man aus der Sicht von Tessa oder von Philipp Einblicke in ihre Challenge Aufgaben und wie sie sich im Spiel schlagen. Dabei sind sich die Beiden sympathisch und doch im Endeffekt Gegner, umso mehr Kandidaten ausscheiden.
    Die restlichen Charaktere sind wirklich nur Nebenfiguren und spielen keine größere Rolle, bis auf wenige Ausnahmen.

    Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist für mich bereits auf den ersten Seiten zu erkennen. Sie schreibt flüssig, klar und einnehmend. Man weiß von Beginn an, dass nichts so ist, wie es scheint. Sehr schnell entwickelt sich ein Sog, der einem in die Geschichte zieht - so auch bei Scandor. Die Auflösung hat mir gut gefallen, auch wenn ich etwas "Größeres" dahinter erwartet habe. Für einen Jugendthriller hat das Ende allerdings gepasst und vorallem der Weg dorthin wurde spannend erzählt. 

    Fazit:
    Der neue Jugendthriller von Ursula Poznanski hat mir sehr gut gefallen und mir unterhaltsame Lesestunden gebracht. Tolle Idee und gute Umsetzung, sowie eine passende Auflösung am Ende, die überrascht hat, aber nicht ganz so "groß" war, wie ich erwartet hätte.

    Vielen Dank an Buchcontact und an den Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar!

     

    Emmas Herzdilemma - Stefanie Gerstberger

      Die Bildrechte liegen beim Verlag

       

      • Broschiert: 336 Seiten
      • Verlag: ‎ FISCHER Sauerländer; 1. Edition (24. April 2024)
      • ISBN-10 ‏ : ‎ 3737343624
      • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3737343626
      • Lesealter‏ : ‎ Ab 12 Jahren
      • Genre: Jugendbuch, Jugendroman


    KJB Kurzbeschreibung:
    Emma ist fast 16 und chattet am liebsten stundenlang mit ihren Freundinnen – wehe, es stört sie jemand dabei! Für so etwas Banales wie Mithilfe im Haushalt ist da keine Zeit. Doch als Emma richtig Mist baut, platzt ihren Eltern der Kragen. Sie canceln ihre Ferienreise und verdonnern sie zu sechs Strafwochen in Rom, wo Emma in der Pension ihrer Tante arbeiten soll: putzen, Frühstück machen, Sklave für alles sein. Emma sträubt sich mit Haut und Haaren …
    … und dann verpasst sie den Flug! Sie kann in Köln bleiben und mit dem coolen Skater Oscar abhängen. Emma ist überglücklich. Wenn sie mit Oscar in der Eisdiele sitzt, schmilzt nicht nur das Eis in der Waffel, sondern auch ihr Herz …
    … denn Rom ist laut, dreckig und einfach nur furchtbar. Doch dann läuft ihr immer wieder derselbe hübsche Junge über den Weg: Leo. Leo zeigt ihr ein ganz anderes Rom ― ein Rom mit verwunschenen Gärten, romantischen Plätzen und der besten Eisdiele der Welt. Und plötzlich will Emma gar nicht mehr zurück …

    Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

    Buch zur Weltenbummler Challenge

    Meine Meinung:
    Von Stefanie Gerstenberge habe ich schon einige Jugendromane gelesen - viele davon hat sie gemeinsam mit ihrer Tochter Martha Martin geschrieben. "Emmas Herzdilemma" kommt aus der alleinigen Feder der Autorin.

    Besonders spannend am Roman fand ich die beiden Verläufe, die die Geschichte einnimmt. Der gemeinsame Ausgangspunkt zweigt nämlich ab einer bestimmten Stelle in verschiedene Richtungen ab und wir erhalten zwei parallel laufende Handlungsalternativen. Beide Handlungsstränge sind toll gekenntzeichnet. Es gibt verschiedene Schriftarten und zu Beginn wissen wir durch eine Grafik des Collosseums oder des Kölner Doms, wo wir uns gerade befinden.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Emma erzählt. Sie ist ein typischer Teenager, die sich vor ihren Pflichten drückt und selten Verantwortung überbnimmt. Das wird ihr jedoch zum Verhängnis, als sie mit Ringo, dem betagten Hund ihres Großvaters in den Park geht, um ihren heimlichen Schwarm Oscar zu sehen. Statt auf Ringo aufzupassen, sind ihre Augen nur bei Oscar. Ringo nutzt die Gelegenheit und haut ab - und wird von einem Auto angefahren. Daraufhin muss Emma die Tierarztkosten selbst zahlen und der gemeinsame Urlaub mit den Eltern in Frankreich wird gestrichen. Stattdessen soll sie in der kleine Pension ihrer Tante Dette in Rom sechs Wochen Mädchen für alles spielen und das Geld für den Tierrarzt verdienen. Emma hat null Bock darauf, vorallem wo Oscar den Sommer über in Köln bleibt.

    Und hier teilt sich nun die Geschichte:
    - Bei der Rom-Variante fliegt Emma in die italienische Hauptstadt, wird endlich selbstständiger und lernt Verantwortung zu übernehmen. Dabei läuft ihr immer wieder ein süßer Junge mit dunklen Locken über den Weg. Sie lernt italienisch und verliebt sich nicht nur in das quirlige Rom.
    - Bei der Köln-Variante bleibt Emma in Köln. Etwas wiederwillig hilft sie ihren Opa in seiner Wohnung. Dabei lernen sich die Beiden richtig gut kennen und lernt einiges über Poesie. Emma macht sich Gedanken über einige Dinge, die zum Erwachsen werden dazugehören, macht ihren Roller-Führerschein und wird ebenfalls sehr viel selbständiger. Nur Oscar schwirrt ihr noch immer im Kopf herum....

    Es macht Spaß die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven zu lesen und zu sehen, wie Emma sich in Köln und in Rom verhält.
    Die Unterschiede zwischen den beiden Städten nutzt die Autorin geschickt, um die Entwicklung von Emma in verschiedenen Situationen zu beleuchten.

    Stefanie Gerstenberger hat die oftmals impulsive Art von Emma sehr gut getroffen. Auch diese "Ich-Bezogenheit", die Teenager in diesem Alter an sich haben, spiegelt sich perfekt wieder. Emmas Seelenleben wird ebenfalls gut beschrieben. Sie macht eine glaubhafte Entwicklung durch, während sie sich mit den Entscheidungen und Konsequenzen ihres Handelns auseinandersetzt.

    Das Buch fällt mit dem quitschgelben Cover sofort ins Auge und versprüht Fröhlichkeit. Der frech fröhliche Schreibstil passt perfekt zur jugendlichen Zielgruppe und macht auch Erwachsenen Spaß. Obwohl einige ernste Themen aufgegriffen werden, sprüht die Geschichte oftmals voller Humor. Während es in Köln meistens regnet und die Stimmung in diesen Leseabschnitten düsterer ist, wirkt der Abschnitt in Rom fröhlicher. Die Beschreibungen der italienischen Hauptstadt sind sehr bildhaft und den typischen Lebensstil der Einheimischen spürt man durch die Zeilen. Dramatische Ereignisse findet man aber in beiden Handlungssträngen.

    Neben der jugendlichen Leichtigkeit werden aber auch Themen wie Scheidung, s*xuelle Übergriffigkeit, Diebstahl, Lügen, Untreue und Tod behandelt. Gerstenberger verwebt diese doch schweren Themen gut in die Geschichte rund ums Erwachsen werden. Sie geben dem Roman auch Tiefgang neben der jugendlichen Leichtigkeit.
    Stefanie Gerstenberger hat es perfekt geschafft, die beiden Handlungsstränge am Ende so zusammenzuführen, dass sie ein logisches und passendes Bild ergeben und dem Leser trotzdem noch Spielraum für seine eigenen Gedanken lässt.

    Fazit:
    Ein erfrischender Jugendroman mit zwei möglichen Varianten, der unterhält. Perfekt für Mädchen ab 13 Jahren und junggebliebene Erwachsene, die nach einem tollen Sommerroman suchen.

    Vielen Dank an Lovelybooks und den Fischer KJB Verlag für das Rezensionsexemplar!

    The Fort - Das Geheimnis eines Sommers - Gordon Korman


      Die Bildrechte liegen beim Verlag

      • Gebundene Ausgabe: 249 Seiten
      • Verlag: ‎ Beltz & Gelberg; Deutsche Erstausgabe Edition (7. Februar 2024)
      • Übersetzer: ‎ Kanut Kirches
      • ISBN-10 ‏ : ‎ 3407758995
      • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3407758996
      • Lesealter: Kundenempfehlung: ab 11 Jahr(en)
      • Originaltitel: The Fort



    Beltz & Gelberg Kurzbeschreibung:
    Nach einem Hurricane ist nicht nur die kleine Stadt Canaan verwüstet. Der Sturm legt auch etwas frei, das den Sommer der Freunde Evan, Jason, Mitchell, C.J. und Ricky für immer verändern wird: Inmitten des Waldes finden sie einen Bunker. Er wird ihr Fort, ihr Rückzugsort. Hier teilen sie ihre Geheimnisse. Besonders C.J. sucht hier Schutz vor seinem gewalttätigen Stiefvater. Als Evans großer Bruder und sein gewaltbereiter Kumpel das Fort erobern wollen, wird aus einem Zufluchtsort für Spaß und Zusammenhalt ein Zufluchtsort zum Überleben.

    Meine Bewertung: * * * * *

    Buch zur Weltenbummler Challenge

    Meine Meinung:
    Nachdem Aleshanee und Nicole richtig von "The Fort" geschwärmt haben und ich in die Leseprobe bei vorablesen reingeschnuppert habe, wollte ich diese Geschichte ebenfalls lesen. Bei vorablesen hatte ich kein Glück, aber bei Lovelybooks und nachdem ich nun dieses Jugendbuch beendet habe, bin ich sehr froh darüber.

    Nach einem verheerenden Hurrican, der über die amerikanische Stadt Canaan fegt, entdecken die fünf Freunde Evan, C.J., Mitchell, Jason und Ricky einen versteckten Bunker im Wald. Er wird zu ihrem Rückzugsort vor den Erwachsenen und ihren Problemen, die sie als Teenager haben. Diese sind weit ernster, als man denkt.
    Dieser Bunker wurde während des Kaltes Kriegen in den Achziger Jahren von einem reichen Bewohner der Stadt gebaut und ist mit allen notwendigen Dingen ausgestattet....natürlich aus dieser Zeit. Während die Jungs lernen einen Plattenspieler zu bedienen, die Musik von damals kennenlernen, sich alte Videokassetten reinziehen und dazu vierzig Jahre altes Dosengulasch essen, erleben sie einen aufregenden Sommer. Doch dieser wird jäh gestört....

    Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht der fünf Freunde geschrieben und lassen tief in die Gefühlswelt der Teenager blicken.
    Evan lebt mit seinem älteren Bruder Luke bei seinen Großeltern, nachdem seine Eltern den Entzug geschafft haben, aber sich danach aus dem Staub gemacht haben. Während Evan Halt bei den strengen Großeltern findet, gerät Luke in den schlechten Einfluss seines Kumpels Jaeger und rutscht immer mehr ab.
    Mitchell ist Autist, hat Zwangsstörungen und geht in die Sonderklasse. Die Zahl 13 und Ricky, der Neue in der Gruppe, sind seine Achillesferse.
    C.J. hat ein Geheimnis, welches er vor den Anderen verbirgt. Er wirkt auf seine Freunde als Draufgänger, der keiner Gefahr aus dem Weg geht. Dahinter steckt jedoch eine tragische Geschichte.
    Jason leidet unter der Trennung seiner Eltern, die gerade die Scheidung einreichen wollen. Er fühlt sich zwischen beiden Elternteilen aufgerieben. Als Einziger der Jungs hat er bereits eine Freundin, Janelle.
    Ricky stößt zur Gruppe, nachdem das Haus seiner Familie, die erst zugezogen sind, durch den Hurrican zerstört wurde. Evan soll sich laut seiner Großmutter dem Neuling annehmen. Ricky wird derjenige sein, der den Bunker entdeckt.

    Ich hätte nie gedacht, dass in diesem Jugendbuch und der Abenteuergeschichte so viel mehr drinnen steckt! Nachdem man die einzelnen Charaktere kennengelernt hat, die ich zu Beginn ein bisschen schwer unterscheiden konnte, kommt so richtig Spannung auf. Man lernt die Jungs auch sehr bald auseinanderzuhalten und fiebert mit ihnen mit. Man erkennt, wie wichtig ihnen ihre Freundschaft ist und wie sie füreinander da sind.

    Der Autor beschreibt die Jugendlichen authentisch und spricht auch sprachlich diese Altersgruppe an. Als Erwachsener genießt man die Geschichte aber genauso und wird gedanklich wieder zum Kind.
    Das Setting und die bildhafte Beschreibung sind zusätzlich Pluspunkte. Der Spannungsbogen steigert sich kontinuierlich und endet in einem spannenden Finale.
    Ich habe das Lesen genossen und mochte die Botschaft, die der Autor vermittelt. Meine Altersempfehlung für dieses Buch ist jedoch eher bei 14 Jahren angesiedelt, anstatt bei 11 Jahren.

    Cover:

     von links nach rechts:
    Auch hier habe ich nur zwei englischsprachige Cover gefunden, wobei das rechte für die deutschsprachige Ausgabe übernommen wurde.

    Fazit:
    Trotz der behandelten, wirklich ernsten Themen, ein tolles Buch mit wichtigen Werten. Es erzählt über starke Freundschaften, Selbstzweifel, Gewalt und den alltäglichen Gedanken von Heranwachsenden. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für Kinder ab 14 Jahren und ebenso für Erwachsene, die im Herzen jung geblieben sind.

    Vielen Dank an den Beltz & Gelberg Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

     

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