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Das Licht der Fjorde - Christine Kabus

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 537 Seiten
    • Verlag: ‎ Aufbau Taschenbuch; 1. Edition (17. April 2024)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3746640059
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3746640051
    • Genre: Historischer Roman, zwei Zeitebenen



Aufbau Kurzbeschreibung:

1941: Für Solveig ist das Leben im okkupierten Stavanger ein Balanceakt. Sie arbeitet als Übersetzerin für die Besatzer, doch als sie den jungen Ingenieur Roar kennenlernt, schließt sie sich dem Widerstand an. Dass sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Liebe in große Gefahr bringt, wird Solveig erst bewusst, als sie eine erschütternde Nachricht erhält. 1970: Als ihr Vater von seiner Ölbohrfirma aus den USA nach Norwegen geschickt wird, ahnt Lizzy noch nicht, dass in seiner alten Heimat ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit schlummert, das auch ihr Leben durcheinanderwirbeln wird. 

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Den neuen Roman von Christine Kabus durfte ich via Lovelybooks lesen. Leider dauerte es eine kleine Ewigkeit, bis ich mein Buch in den Händen halten durfte. Nachdem das erste Exemplar nie bei mir angekommen ist, wurde mir vom Aufbau Verlag (vielen Dank!) nochmals ein Buch zugeschickt, welches mich dann erreichte. Nachdem bereits alle das Buch gelesen und rezensiert hatten, war ich alleine auf weiter Flur bei der "Leserunde".

Von Christine Kabus habe ich bereits einige Romane gelesen. Die letzten Geschichten spielten in Estland, was ich sehr interessant finde. Meistens spielen ihre Bücher allerdings in Norwegen, wie auch "Das Licht der Fjorde".

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen, nämlich 1970 und Anfang der Vierziger Jahre, erzählt.
Norwegen ist zu diesem Zeitpunkt von den Deutschen besetzt. Die junge Solveig ist Übersetzerin für die deutschen Truppen und lernt durch ihren Vater den Ingenieur Roar kennen und lieben. Als Solveig erfährt, dass ihr Freund im Widerstand arbeitet, schließt sie sich ihm an. Doch schon bald schweben beide in großer Gefahr...

Lizzys Vater arbeitet bei einer Ölbohrfirma. Der gebürtige Norweger, der seit Jahrzehnten in den USA lebt, zieht berufswegen mit der gesamten Familie nach Stavanger. Der Umzug ist für Lizzy nicht leicht, zumal sich ihr Vater plötzlich seltsam verhält und etwas zu verbergen scheint. Während sich ihr kleiner Bruder Chris schnell an seine neue Heimat gewöhnt, vermisst Lizzy ihre beste Freundin Shirley und ihre Großeltern. Als sie  Erik, seine Schwester Reidun und seinen besten Freund Ole kennenlernt, beginnt sie sich mit ihrer neuen Situation etwas mehr anzufreunden.

Christine Kabus hat viele interessante historische Fakten und Hintergründe in ihrem Roman miteinfließen lassen. Über Norwegen und den Widerstand während der Besatzungszeit wusste ich bisher sehr wenig. Bislang habe ich nur ein Buch zum Thema "Lebensborn" gelesen, welches in Norwegen während des Zweiten Weltrkieges spielt.

Die Autorin schreibt teilweise sehr detailreich, aber auch wunderbar flüssig. Ganz besonders liebe ich aber ihre bildhaften Beschreibungen der Landschaft, wie auch die Einbettung politischer und historischer Begebenheiten zu dieser Zeit. Ich habe wieder einige neue Erkenntnisse über diese Zeitspanne während des Zweiten Weltkrieges gezogen - bei diesem Thema lernt man wirklich nie aus.

Leider empfand ich diesmal die Handlung etwas zu sehr in die Länge gezogen, während mir der Wechsel der beiden Handlungstsränge zu schnell von statten ging. Kaum war man in einer Zeit richtig drinnen, wurde man schon wieder herausgerissen. Das war schade!
Bis es zum spannenden Finale kam, dauerte es sehr lange. Hier hätte ich mehr Tempo und vielleicht ein bisschen weniger Ausführlichkeit vorgezogen. Ein Punkt war für mich auch schon sehr früh ersichtlich und keine wirkliche Überraschung mehr. Das Ende war mir dann jedoch wieder zu schnell abgehandelt. Im Großen und Ganzen war es jedoch eine bewegende Geschichte.

Fazit:
Eine interessante Geschichte auf zwei Zeitebenen, die mir leider zu viele Längen hatte und erst im letzten Drittel richtig an Tempo zunahm. Der Wechsel zwischen den beiden Zeiten empfand ich hingegen zu schnell. Der historische Hintergrund war allerdings sehr gut recherchiert und bewegend erzählt.

Vielen Dank an die Autorin und an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Birken der Freiheit - Christine Kabus

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 553 Seiten
    • Verlag: ‎ Aufbau Taschenbuch; 1. Edition (14. Februar 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3746638267
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3746638263
    • Genre: Historischer Roman, Familiensaga
    • Reihe: ja - Band 2 der großen Estland-Saga





Aufbau Kurzbeschreibung:

Oldenburg, 1914: Luise reist nach Estland, wo die adelige Wilhelmine einen jungen deutschbaltischen Baron heiraten soll. Nicht wissend, dass es sich um den Zukünftigen ihrer Herrin handelt, trifft Luise auf Julius und verliebt sich in ihn. Die beiden Frauen fassen einen verwegenen Plan, aber ihr Glück steht auf Messers Schneide, denn schon bald bricht der Erste Weltkrieg aus. Estland, 1989: Bislang hat sich Merike stets ihrem tyrannischen Großvater gefügt, doch jetzt schließt sie sich gegen seinen Willen nicht nur der Unabhängigkeitsbewegung an, sondern kommt auch hinter streng gehütete Geheimnisse der Familie – und entdeckt ihre deutschen Wurzeln. 

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
"Die Birken der Freiheit" von Christine Kabus ist eigentlich Band 2 der großen Estlandreihe, jedoch beginnt er zeitlich noch vor dem ersten Band "Die Zeit der Birken". Das hat mich etwas verwirrt, aber im Großen und Ganzen ist es egal, welches Buch man zuerst liest. Beide sind in sich abgeschlossen und hängen lose durch die Familien zusammen.

Auch diesmal ist der Roman wieder in zwei Zeitebenen aufgeteilt und erzählt zwei eigenständige Geschichten. Die beiden Jahre, in denen wir Luise und Merike begleiten, sind voller Umbrüche und Veränderungen: 1914, der Beginn des Ersten Weltkrieges und 1989, der Fall des Eisernen Vorhanges. 

1914. Louise tritt ihren neuen Job als Zofe bei der deutschen Adeligen Wilhelmine von Rahden an. Sie soll die junge Frau nach Livland begleiten, wo sie mit einem deutschbaltischen Baron verheiratet werden soll. Die beiden jungen Frauen werden sehr schnell zu Freundinnen, denn Wilhelmine kümmert sich nicht um etwaige Standesdünkel. Außerdem möchte sie viel lieber Medizin studieren, statt zu heiraten. Die beiden Frauen zögern die Reise etwas hinaus, um Land und Leute kennenzulernen - doch schlussendlich müssen sie den angekündigten Besuch wahrnehmen. Als sie auf dem Gut eintreffen, passiert etwas Unerwartetes....

1989. Merike darf eine Pionier Freizeit leiten, bei der sie Lenja kennenlernt. Die junge Punkerin setzt sich für die Freiheit von Estland ein, das seit 1940 zu Russland gehört und kein eigenständiger Staat mehr ist. Zu dieser Zeit ist der politische Umschwung bereits erkennbar und der Widerstand gegen Russland wächst immer mehr. Merike, die sich bisher dem Regime untergeordnet hat, wird mehr und mehr von Lenja beeinflusst. Und auch zuhause will sie nicht mehr nach der Pfeife ihres Großvaters tanzen, der die ganze Familie tyrannisiert. Sie schließt sich der Unabhängigkeitsbewegung an und kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur....

Die interessanten und bildhaften Beschreibungen der Landschaften und der Städte, durch die Luise und Wilhelmine von Reval aus, dem heutigen Tallinn, reisten, haben Bilder im Kopf erzeugt. Vorallem aber auch, weil ich selbst schon in Tallinn war und die wunderschöne Altstadt kennengelernt habe. Christine Kabus erzählt uns einiges Wissenswertes über die Geschichte Estlands und den Baltischen Staaten. Die politischen Umwälzungen sind auf jeder Seite intensiv zu spüren und ich musste sehr oft an die aktuelle Lage in der Ukraine denken.

Die handelnden Figuren sind sehr lebendig gezeichnet und mit vielen Facetten ausgestattet. Beide bzw. alle drei Frauen haben mir sehr gut gefallen: Luise, Wilhelmine und Merike. Jede von ihnen erstarkt in ihrer Rolle, wobei Merike in meinen Augen die größte Wandlung durchmacht. Von der jungen Frau, die sich zu Beginn völlig unterordnet, bleibt am Ende nur mehr wenig übrig.

Meistens bevorzuge ich den Handlungsstrang aus der Vergangenheit, doch diesmal las ich in beiden Zeitebenen gleich gerne. Auf den letzten Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse und die letzten Geheimnisse werden gelüftet. Ich finde es sehr schade, dass der Verlag an keinem dritten Band interessiert ist. Ich wäre sehr gerne wieder nach Estland gereist. 

Schreibstil:
Christine Kabus schreibt teilweise sehr detailreich, aber auch wunderbar flüssig. Ganz besonders liebe ich aber ihre bildhaften Beschreibungen der Landschaft, wie auch die Einbettung politischer und historischer Begebenheiten zu dieser Zeit.
Am Anfang des Buches gibt es eine Karte von Estland aus dem Jahre 1914 und von 1989.

Fazit:
Ein wunderbarer Roman, der die wechselhafte Geschichte Estlands, verbunden mit einer fiktiven Handlung verknüpft und spannend erzählt wird. Eine sehr informative Lektüre, die schöne Unterhaltung bietet und die ich gerne empfehle. Man kann diesen zweiten Teil auch unabhängig von "Die Zeit der Birken" lesen.

 Vielen Dank an die Autorin und an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Zeit der Birken - Christine Kabus

     
    Die Bildrechte liegen beim Verlag

    • Taschenbuch: 592 Seiten
    • Verlag: Aufbau Taschenbuch; 1. Edition (8. Dezember 2020)
    • ISBN-10 : 3746635446
    • ISBN-13 : 978-3746635446
    • Genre: Familiensaga. Familienroman




Aufbau Kurzbeschreibung:

Schleswig-Holstein, 1977: Die Liebe zwischen Gesine und dem Pferdetrainer Grigori endet jäh, als er plötzlich spurlos verschwindet. Doch eines Tages stößt Gesine auf Hinweise über seinen Verbleib, die sie nicht nur tief in die Vergangenheit ihrer Familie, sondern auch in die Abgründe europäischer Geschichte führen.
Estland,1938: Charlotte verliebt sich Hals über Kopf in den jungen Esten Lennart. Doch ihre Eltern würden diese Verbindung niemals billigen, und so halten sie ihre Beziehung geheim. Als Charlotte ein Kind von Lennart erwartet, brechen die Wirren des Zweiten Weltkriegs über sie herein, und die Liebenden werden getrennt.

Meine Bewertung: * * * * 

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Christine Kabus kenne ich bereits durch ihre Norwegen-Romane, die ich gerne lese, weil sie mir dieses Land (das ich schon seit langer, langer Zeit besuchen möchte) in ihren Büchern etwas näher bringt.
Diesmal spielt ihr neuer Roman allerdings in Estland, was für mich noch mehr Anreiz war diese Geschichte zu lesen. Wann findet man schon ein Buch, das in Estland spielt?! 2016 habe ich selbst die baltischen Staaten besucht und war verzaubert von der mittelalterlichen Altstadt Tallinn. Zusätzlich habe ich noch eine supernette estnische Brieffreundin, die ich bereits einige Male getroffen habe - so auch bei dieser Urlaubsreise.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Im Vergangenheitsstrang lernen wir ein Estland in den Jahren 1938-1941 kennen, in dem die Deutschbalten zuerst die Herrschaftsschicht darstellen, aber während des Krieges vertrieben bzw. von Hitler zurück ins Deutsche Reich geholt wurden.

Charlotte von Lilienfeld ist ein junges Mädchen aus gutem Haus, das nach ihrem Abschluss an der wirtschaftlichen Frauenschule, mit ihrer besten Freundin nach Tallinn ziehen und dort arbeiten möchte. Als ihre Tante stirbt, schicken sie ihre Eltern kurzfristig auf die estnische Insel Hiiuma zu ihrem Onkel Julius. Dort soll sie ihm den Haushalt führen. Julius ist im Gegensatz zu Charlottes Eltern ein sehr aufgeschlossener und freundlicher Mann und Charlotte fühlt sich auf seinem Hof sehr wohl. Dazu trägt auch der Este Lennart Landa bei, den sie seit Kindertagen kennt und nun als Stallmeister am Birkenhof von Onkel Julius arbeitet. Bald entwickelt sich eine heimliche Liebesbeziehung zwischen Lennart und Charlotte, die sie vor ihren Eltern verheimlichen muss. Für die deutsche Herrschaftsschicht sind die einheimischen Esten nicht gut genug und eine Verbindung zwischen Charlotte und Lennart würde nie gebilligt werden. Doch dann kommt auch der Krieg nach Estland...

Im zweiten Strang befinden wir uns in Schleswig Holstein in den späten 1970iger Jahren bis hin zu den Anfängen der Neunziger Jahre. Die 17jährige Gesine von Pletten wächst auf dem Gut ihrer Eltern auf, die sich auf Pferdezucht spezialisiert haben. Gesine liebt die Pferde, hat aber mit den Wünschen ihrer Mutter nichts am Hut, die sie schon als gefeierte Springreiterin sieht. Außerdem soll sie einen vorzüglichen Schulabschluss hinlegen, wo Gesine doch viel lieber auf ihrem Pferd durch die Landschaft reitet. Als der estnische Bereiter Grigori auf den Hof kommt, verliebt sich Gesine in den jungen Mann. Doch der schüchterne "Pferdeflüsterer" ist aus seinem jetzigen Heimatland Russland geflohen. Als er plötzlich eines Tages verschwunden ist, ist Gesine verzweifelt. Erst viele Jahre später entdeckt sie Grigoris Geheimnis und das ihrer Familie...

Am Strang aus den Siebziger Jahren hat mir gut gefallen, dass ich einige der genannten Songs, TV Sendungen und Stilrichtungen wiedererkannte und mich an meine Kindheit erinnerte. Auch das politische Geschehen, besonders die Attentate der RAF und die Entführung von Werner Schleyer, nimmt Christine Kabus mit in die Geschichte auf. Jedoch ist vieles zu detailliert beschrieben, was zu kleinen Längen führt.
Im Vergangenheitsstrang erfahren wir mehr über den politischen Hintergrund der Baltischen Staaten, die erst 1918 selbstständig wurden. Danach kam Estland durch die Einverleibung des Deutschen Reiches und Russlands wieder in fremden Besitz und erst nach dem Fall der Mauer 1989 wieder selbstständig. Bei meinem Besuch 2016 durch die drei Baltischen Staaten erkannte ich auf den ersten Blick, wie unterschiedlich sich Litauen, Lettland und Estland seitdem entwickelt haben. Die Autorin hat über die Geschichte des landes hervorragend recherchiert.

Die Parallelen zwischen Charlottes und Gesines Schicksal sind sehr schnell erkennbar. Beide entstammen wohlhabenden Familien, erfahren eine sehr strenge Erziehung und sehen sich dem Druck der Familie ausgesetzt, eine standesgemäße Partie zu machen. Beide haben jedoch ganz andere Wünsche und Träume, die sich nicht mit denen der Eltern vereinen lässt. Vorallem Charlottes erlebt, bedingt durch andere Menschen, eine sehr schlimme Zeit. Lange habe ich spekuliert, wie die beiden Zeitstränge zusammenhängen und ich hatte auch einige richtige Ansätze. Doch Christine Kabus hat gekonnt falsche Fährten gelegt und so konnte sie mich am Ende doch sehr überraschen.

Schreibstil:
Christine Kabus schreibt teilweise sehr detailreich, aber auch wunderbar flüssig. Ganz besonders liebe ich aber ihre bildhaften Beschreibungen der Landschaft, wie auch die Einbettung politischer und historischer Begebenheiten zu dieser Zeit.
Die handelnden Figuren sind sehr gut gezeichnet und als Leser lebt man mit ihnen mit.
Am Anfang des Buches gibt es eine Karte von der Insel Hiiumaa und von Estland.

Fazit:
Eine gelungene Familiensaga mit einem ganz besonderen Setting. Die Geschichte des kleinesn baltischen Staates war sehr wechselhaft und Christine Kabus hat die historischen Fakten sehr interessant mit der fiktiven Handlung verknüpft. Eine sehr informative Lektüre, die aber auch schöne Unterhaltung bietet.



Vielen Dank an den Aufbau Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar und an die Autorin für die nette Begleitung und den Erklärungen bei der Leserunde

Das Geheimnis der Fjordinsel - Christine Kabus

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Taschenbuch: 496 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2019 (31. Juli 2019)
    • ISBN-10: 3404178483
    • ISBN-13: 978-3404178483
    • Genre: Familienroman, zwei Zeitebenen


Bastei Lübbe Kurzbeschreibung:
Ostfriesland, 1980. Für die junge Rike bricht nach dem Tod ihres geliebten Großvaters eine Welt zusammen. Gleichzeitig erfährt sie, dass ihre Großmutter nicht vor langer Zeit gestorben ist - wie sie angenommen hatte -, sondern eines Tages plötzlich verschwand. Warum hat sie ihre Familie damals so überstürzt verlassen? Eine erste Spur führt Rike nach Norwegen, auf eine kleine Insel im Oslofjord, wo sie auf ein Geheimnis stößt, das zurückreicht in die Zwanzigerjahre - in die Zeit der Prohibition und die gefährliche Welt der Schmuggler ...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Bastei Lübbe Challenge

Meine Meinung:
In ihrem neuen Norwegen Roman erzählt Christine Kabus wieder in zwei verschiedenen Handlungssträngen über zwei bzw. drei Frauenschicksale. Diesmal bewegen wir uns aber innerhalb einer Familie, die wir von den 1920-igern bis in die 1980-iger begleiten.

Zuerst lernen wir in den Achziger Jahren des letzten Jahrhunderts Rike kennen, die als Frau einen Männerberuf ausübt. Sie ist Schlepperkapitän und liebt ihre Tätigkeit in ihrer Heimat Ostfriesland. Ihr Großvater Fiete, bei dem sie aufgewachsen ist, hat sie darin immer unterstützt, denn auch 1980 war es nicht einfach in einer reinen Männerdomäne zu arbeiten. Ihre Mutter Beate hat sich nie um Rike gekümmert und reist in der Weltgeschichte herum. Als Opa Fiete stirbt, hinterlässt er seiner Enkelin das Haus, wo Rike ungeöffenete Briefe von ihrer Großmutter an ihre Mutter findet. Dabei entdeckt sie, dass diese nicht gestorben ist, wie ihr immer erzählt wurde, sondern Ostfriesland verlassen hat und nach Norwegen zurückgekehrt ist. Der letzte Brief ist erst fünf Jahre alt und Rike hat die Hoffnung, dass ihre Großmutter noch lebt. Da ihre Mutter Beate den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen hat, nimmt sich Rike Urlaub und macht sich auf nach Norwegen...

Im Vergangenheitsstrang, der den Großteil des Romans einnimmt und der mir wesentlich besser gefallen hat, treffen wir auf Johanne, die 1926 in der Kleinstadt Horten lebt. Ihr Vater besitzt einen Weinkontor, ihre Mutter ist eine depressive Frau, die sich großteils in ihrem verdunkelten Schlafzimmer aufhält, ihr kleiner Bruder befindet sich in einem Internat und ihre ältere Schwester Dagny zieht demnächst mit ihrem Mann in die Hauptstadt Oslo. Noch ist Johanne's Welt in Ordnung, denn sie bereitet sich auf ihre Hochzeit mit Rolf Falkenstein vor, als ihr Vater im Weinkontor tot aufgefunden wird. Als Gerüchte aufkommen, er hätte Selbstmord begangen und der Kontor werde verkauft, verlässt Rolf Johanne und die Hochzeit wird auf unbestimmte Zeit verschoben bzw. abgeblasen. Doch Johanne gibt nicht so schnell auf. Sie glaubt nicht an Selbstmord, denn sie hat kurz vor dem Tod ihres Vaters, einen Streit mit ihm und einem zwielichtigen Typen beobachtet, der kurze Zeit später an sie herantritt und den Weinkontor einfordert. Johanne versucht alles, um das Familiengeschäft zu retten....

 „Wer die Vergangenheit nicht kennt, versteht auch die Gegenwart nicht und ist kaum in der Lage, die Zukunft zu gestalten.“

Abwechselnd wird die Geschichte von Johanne und Rieke erzählt, die sich anfangs durch den Tod eines geliebten Menschen ähneln. Beide Frauen nehmen ihr Leben in die Hand und versuchen Antworten zu finden. Vorallem Johanne hat mich begeistert, die einen gewitzten Ganoven die Stirn bietet und sogar vor Schmuggel zur Zeiten der Prohibitation nicht zurückschreckt. Vorallem diese Sequenzen sind sehr spannend beschrieben und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Christine Kabus hat mit viel geschichtlichen Wissen und historischen Eckdaten diese Zeit Norwegens bildhaft dargestellt, genauso wie die wunderschönen Beschreibungen der Natur, die mein Kopfkino richtig in Schwung gebracht haben. Norwegen war schon vor mehr als 20 Jahren ein Traumziel von mir, das ich leider noch immer nicht besucht habe. Umso lieber versinke ich in Bücher, die mir diese wunderbare Landschaft näher bringen. Manchmal verliert sich die Autorin aber noch immer etwas zu sehr in Nebenschauplätzen, die nicht unbedingt zur Handlung beitragen.

Beide Protagonistinnen sind sehr authentisch dargestellt. Man fiebert mit den Frauen mit, wobei mir allerdings im Handlungsstrang der Gegenwart das Ende etwas zu schnell ging. Hier hätte ich statt zwei Liebesgeschichten lieber mehr Informationen über das Zusammentreffen der beiden Frauen erfahren.

Im Großen und Ganzen hat mir aber der neue Norwegenroman der Autorin bis jetzt am Besten von ihren Büchern gefallen. In der Leserunde hat sie uns bereits verraten, dass ihr nächstes Buch eine neue Destination haben wird, die ich unsagbar interessant finde...nämlich Estland.

Schreibstil:
Christine Kabus schreibt teilweise sehr detailreich, aber auch wunderbar flüssig. Ganz besonders liebe ich aber ihre bildhaften Beschreibungen der Landschaft, wie auch die Einbettung politischer und historischer Begebenheiten zu dieser Zeit.
Über den jeweiligen Kapitel sind der Ort, das Datum und der Name der erzählenden Person vermerkt. So weiß man sofort, wo und bei wem man sich befindet.
Zu Beginn befindet sich eine Personenübersicht und eine Karte der Fjorde rund um Horten.

Fazit:
Für mich der bisher beste Roman der Autorin, die besonders mit ihren bildhaften Landschaftsbeschreibungen und dem historischen Anteil glänzt. Der Vergangenheitsstrang gefiel mir sehr gut, der aus der Gegenwart konnte mich nur am Anfang überzeugen. Er nimmt aber auch den kleineren Teil des Romans ein. Wieder ein gelunger Norwegen-Roman der Autorin, der mich sehr gut unterhalten hat.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das Lied des Nordwinds - Christine Kabus



    • Taschenbuch: 624 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch);
      Auflage: 1. Aufl. 2018 (29. März 2018)
    • ISBN-10: 340417643X
    • ISBN-13: 978-3404176434
    • Genre: Historischer Roman


Bastei Lübbe Kurzbeschreibung:
Norwegen, 1905. Das Jahr, in dem das Land um seine Unabhängigkeit ringt, markiert auch für zwei sehr unterschiedliche Frauen einen Wendepunkt: In Stavanger tritt Liv, ein Mädchen aus ärmsten Verhältnissen, eine Stelle als Dienstmagd an und muss schon bald die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen: Darf sie sich gegen ihren Dienstherren stellen, um einem kleinen Jungen zu helfen, den ein trauriges Schicksal erwartet? Auch für die junge Gräfin Karoline im fernen Schlesien steht ihre Existenz auf dem Spiel. Der Familienbesitz würde an einen entfernten Verwandten gehen, wenn ihr schwerkranker Mann ohne Erben stirbt. Als sie erfährt, dass er kurz vor der Hochzeit in Norwegen ein Kind gezeugt hat, schmiedet sie einen abenteuerlichen Plan ...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Bastei Lübbe Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Christine Kabus erzählt in ihrem neuen Roman über das Schicksal von zwei jungen Frauen aus unterschiedlichem Milieu, die in Schlesien und dem norwegischen Stavanger leben.

Während Karoline in die verarmte Adelsfamilie von Blankenburg-Marwitz eingeheiratet hat, aber unter der Gefühlskälte und dem ausschweifenden Leben ihres Ehemannes Moritz, als auch der biestigen Schwiegermutter leidet, findet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Liv Svale Arbeit bei den Treskes. Liv muss ihre Familie mit ihrem Verdienst unterstützen, seitdem ihr Vater nach einem schweren Arbeitsunfall nicht mehr für die Familie sorgen kann, sondern sich in Selbstmitleid suhlt und zu trinken begonnen hat. Obwohl Oddvar Treske, Lehrer einer Missionsschule,  in seinem Haus vorallem Strenge walten lässt, hat Liv genug zu essen und freundet sich mit der Köchin des Hauses an. Elias, der neunjährigen Sohn der Treskes, erfährt von seinem Vater keinerlei Zuneigung und wird oftmals hart bestraft. Erst zu Liv fasst er Vertrauen, die Mitleid mit dem Jungen hat. Als Elias ins Heim abgeschoben werden und Liv einen Missionar heiraten soll, wo doch ihr Herz jemand anderes gehört, fliehen die Beiden.
Auch Karolines Situation in Schlesien wird immer schlimmer. Ihr Mann ist kaum zuhause und sie soll den notwendigen Erben gebären. Als Moritz schwer erkrankt und Karoline erfährt, dass er ein uneheliches Kind in Norwegen hat, fasst sie den Entschluss nach diesem zu suchen...

Kapitelweise erfahren wir abwechselnd mehr über Karolinas und Livs Schicksal. Durch eingebaute Cliffhanger am Ende jedes Kapitels wird zusätzlich Spannung aufgebaut. Die beiden Hauptcharaktere machen eine große Entwicklung und Wandlung durch, die sehr glaubhaft wirkt. Diese findet nach und nach statt und offenbart beiden Frauen eine ganz neue Welt. Ein Thema, das dies noch mehr unterstreicht, ist die aufkommende Frauenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts, als Frauen für ihr Wahlrecht zu kämpfen beginnen.
Während Liv erstaunt ist, dass auch sie die Möglichkeit zu einer Gratis-Schulausbildung hat, wird Karoline durch ihre Reisebegleitung ermutigt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Beide Frauen werden selbstbewusster und beginnen sich mehr zu öffnen.

"Nur wer den Mut zu träumen hat, hat auch die Kraft zu kämpfen."

Als Nebenfiguren haben mir vorallem Frau Bethge, Karolinas Reisebegleitung und Frauenrechtlerin, sowie Ida, ihre Freundin, gefallen. Zwei sehr starke Frauen, die sich durchzusetzen wissen. Außerderm gab es noch eine tierische Nebenfigur, die den Roman auflockerte.
Christine Kabus bringt dem Leser nicht nur die Frauenbewegung dieser Zeit näher, sondern auch die politische Wandlung Norwegens. Das Land steht zu dieser Zeit unter dem schwedischen König und möchte unabhängig werden.

Im letzten Drittel trifft man auf Figuren aus Christine Kanus letzten Roman "Das Geheimnis der Mittsommernacht", das ich vor 1 1/2 Jahren gelesen habe. Für mich war es ein nettes Wiedersehen mit Sofia und vorallem das Ende erschien mir dadurch viel runder. Für Leser, die diesen Roman nicht kennen, stellte dies überhaupt kein Problem dar, sondern machte eher Lust diese Geschichte nachzulesen.
Trotzdem gab es wieder einige Längen und ein Handlungsstrang blieb leider gänzlich offen. Vielleicht gibt es dazu eine Lösung im nächsten Buch....

Schreibstil:
Der Schreibstil von Christine Kabus ist sehr leicht und trotzdem oft ausschweifend und detailliert. Für Leseanfänger des historischen Romanes würde ich diesen Roman auf jeden Fall empfehlen.
Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildhaft, vorallem die Schiffsreise und die Zeit in Roros wurde sehr bildgewaltig dargestellt. Über den jeweiligen Kapiteln steht der Ort und das Datum, als auch der Name der Protagonistin. So weiß man immer, mit wem man die nächste Stunde verbingen wird.

Fazit:
"Das Lied des Nordwindes" hat mir um einiges besser gefallen, als mein erster Roman der Autorin. Die Wandlung der beiden Frauen wurde sehr autenthisch beschrieben und die kleinen Cliffhanger am Kapitelende hielten die Spannung aufrecht. Die bildhaften Beschreibungen der norwegischen Landschaft sind ebenfalls sehr gelungen und haben wieder Fernweh in mir ausgelöst.
 
Vielen Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Manuskriptes

Das Geheimnis der Mittsommernacht - Christine Kabus



    • Taschenbuch: 656 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (9. September 2016)
    • ISBN-10: 3404174038
    • ISBN-13: 978-3404174034
    • Genre: Historischer Roman


Bastei Lübbe Kurzbeschreibung:
Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und ihrem kleinen Sohn Paul mit unverhohlener Ablehnung. Als wenig später ein furchtbares Unglück geschieht, ist Clara plötzlich auf sich allein gestellt. Unerwartete Hilfe erfährt sie ausgerechnet durch Sofie, die Tochter des mächtigen Bergwerksbesitzers, dem die Ordals schon lange ein Dorn im Auge sind. Sofie empfindet ihr behütetes Dasein als goldenen Käfig und bewundert es, wie Clara ihr Leben meistert. Während Clara und Sofie zu Freundinnen werden, kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihre Familien seit Jahrzehnten überschattet …

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Den Roman der Autorin Christine Kabus durfte ich in meiner ersten Leserunde bei der Lesejury von Bastei Lübbe lesen. Dieser besteht aus zwei verschiedenen Handlungssträngen, die Ende des 19. Jahrhunderts spielen und deren Hauptprotagonisten Sofie Svarstein und Clara Ordal sind.

Im ersten Erzählstrang lernen wir Sofie kennen, Tochter des in Røros hochangesehenen Kupferminenbesitzers Ivar Svartstein. Dieser ist ein hartherziger Mann, dessen Frau gerade beim Versuch, ihm endlich den ersehnten männlichen Erben zu schenken, verstarb. Während Ivar einfach zu den Tagesgeschäften übergeht und seine egoistische Tochter Silje kaum eine Träne verdrückt, ist Sofie, die Jüngste der Familie zu Tode betrübt.

Im zweiten Erzählstrang lernen wir Clara Ordal kennen. Gemeinsam mit ihrem Mann Olaf und dem kleinen Sohn Paul sind sie im Begriff von Bonn nach Deutsch-Samoa auszuwandern. Ein verlockendes Jobangebot hat den Juristen seine Zelte in Deutschland abbrechen lassen, doch kurz vort der Abreise erhält er einen Brief von seiner Mutter aus Norwegen, seiner ursprünglichen Heimat. Olaf, der den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen hat, wird gebeten an das Sterbebett seiner Mutter zu eilen. Clara besteht auf eine Reise in Olafs Heimat, bevor sie in die Südsee aufbrechen. Doch kaum angekommen, erkennen die Beiden, dass alles ganz anders ist, als sie dachten und kurz darauf kommt es in Røros zu einem folgenschweren Unglück....

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sofie und Clara erzählt, wobei mir im Laufe des Romans Clara mehr ans Herz wuchs. Bis sich die beiden Frauen schlussendlich treffen, dauert es aber geraume Zeit. Und auch das im Klappentext angekündigte gemeinsame Geheimnis ist mehr "Aufhänger", als es die Geschichte der beiden Frauen beeinflusst.
Beide Frauen müssen sich jedoch in der Männergesellschaft behaupten. Sofie, die von ihrem Vater kaum wahrgenommen wird, interessiert sich sehr für die Rolle der Frau und das gesellschaftliche System in Norwegen. Sie beginnt ehrenamtlich in der kleinen Bibliothek zu arbeiten, jedoch bleibt sie trotzdem die etwas naive reiche Tochter ihres Vaters. Clara hingegen steht nach einer persönlichen Tragödie plötzlich als alleinstehende Mutter mit Kind und noch dazu als verhasste Katholikin in Røros da. Für sie ist es lebensnotwendig Arbeit zu finden, um für Paul zu sorgen und ihnen ein Dach über dem Kopf zu gewährleisten.

Rund um diese beiden Frauen hat Christine Kabus eine Geschichte geschrieben, die teilweise leider sehr vorhersehbar ist. Es ist nicht nur einmal passiert, dass ich mir nach einem bestimmten Satz der Autorin, bereits ausmalen konnte, was passieren wird - und genauso traf es auch ein! Somit hatte ich leider wenige Überraschungsmomente! Dazu gab es kleine unlogische Passagen. Auch verlor sich Christine Kabus immer wieder in Nebenschauplätze und einige begonnenen Handlungsstränge, wie die anfangs oftmals erwähnten politischen Vorgänge, verliefen sogar ins Leere. Die teilweise detaillierten Beschreibungen ließen in der Mitte des Romans einige Längen aufkommen, nur die bildhaften Darstellungen der winterlichen norwegischen Landschaft war hier eine Ausnahme. Man spürt direkt die Begeisterung und Liebe der Autorin zu Norwegen. Leider genügt das nicht für einen Roman, der mich überzeugen soll......dazu war er viel zu vorhersehbar.

Schreibstil:
Christine Kabus schreibt flüssig und sehr bildhaft. In diesem Roman war er allerdings auch teilweise zu detailliert. Die bildhaften Beschreibungen der norwegeischen Landschaft fand ich jedoch gelungen und hat Fernweh in mir ausgelöst, vorallem weil Norwegen schon seit Jahrzehnten auf meiner "unbedingt besuchen wollen"-Liste steht!

Fazit:
Leider hat mich mein erstes Buch der Autorin enttäuscht zurückgelassen. Die Geschichte hatte unnötige Längen, war klischeehaft und vorhersehbar. Ich werde der Autorin trotzdem noch eine Chance geben, denn bisher habe ich nur sehr gute Rezensionen zu ihren anderen Romanen gelesen und außerdem habe ich noch ein Buch im SuB Regal.

Vielen Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Manuskriptes und die Lesejury Leserunde mit der Autorin.
 

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