Englischer Originaltitel: Birthmarked
Amazon Kurzbeschreibung:
Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird …
Meine Meinung:
Der englische Originaltitel "Birthmarked" passt eigentlich viel besser zum Inhalt dieses Buches, der uns in eine Zeit in der Zunkunft führt. In dieser zukünftigen Welt gibt es das Dorf Wharfton und die Enklave hinter der Mauer. In der Enklave wird nach der großen Klimakatastrophe, die die Welt verändert hat, regiert und hinter den Mauern leben auch die priviligierten Menschen, während Wharfton eher an ein mittelalterliches Dorf erinnert.
Dort lernen wir Gaia kennen, die von ihrer Mutter als Hebamme ausgebildet wird. Kurz nach ihrere ersten Entbindung erfährt die 16-Jährige, dass ihre Eltern verhaftet und angeklagt wurden. Daraufhin schlägt sie sich erstmals alleine durch und beginnt langsam Fragen zu stellen. So gerät auch Gaia immer mehr in den Fokus der Enklave und sie begibt sich auf die Suche nach ihren Eltern und all den ungeklärten Fragen....
Ich habe das Lesen des Buches sehr genossen, auch wenn es einige Ungereimtheiten gab und manche Ideen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Trotzdem ist dies ein wunderbares Jugendbuch, deren Charaktere allesamt sehr authentisch dargestellt werden. Gaia, die anfangs noch etwas unsicher ist und durch ihre Narbe im Gesicht wenig Selbstvertrauen hat, wird immer stärker und selbstbewusster. Gefallen hat mir auch das Rätsel mit der Geheimbotschaft...
Das Ende war für mich dann allerdings zu schnell da und nicht vollständig. Da ich offene Enden nicht so gerne mag, ziehe ich deswegen noch einen halben Stern ab und hoffe auf einen Teil 2, den es hoffentlich bald geben wird!?
Fazit: Ein sehr gutes Jugendbuch mit einem wirklich sehr interessanten Thema und einer tollen Idee. Gut und verständlich geschrieben, trotzdem gibt es ein paar kleine Ungereimtheiten. Das eher offene Ende fand ich nicht so gut, lässt aber auf Teil 2 hoffen....















