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Das Feuerzeichen 2: Rebellion - Francesca Haig




    • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016)
    • ISBN-10: 345327041X
    • ISBN-13: 978-3453270411
    • Originaltitel: The Map of Bones - The Fire Sermon Book 2
    • Genre: Dystopie
    • Reihe: ja - Band 2 "Das Feuerzeichen"


Heyne fliegt Kurzbeschreibung:
In der düsteren Welt der Zukunft herrscht eine Zweiklassengesellschaft: Die perfekten Alphas regieren und genießen alle Privililegien, die Omegas – ihre vermeintlich weniger perfekten Zwillinge – werden tagtäglich unterdrückt und gedemütigt. Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass, zusammen mit ihren Freunden Piper und Zoe, auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hoffen sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch dazu müssen sie erst einmal an die Küste gelangen, und Cass' ruchloser Zwillingsbruder Zach ist ihnen dicht auf den Fersen ...

Meine Bewertung: * * undeinhalb

Meine Meinung:

******ACHTUNG, KANN SPOILER ENTHALTEN!*****
Der zweite Band der Reihe um Cass schließt direkt an Band 1 an. Sehr viele Rückblicke gibt es nicht, aber ich hatte trotzdem keinerlei Schwierigkeiten wieder in die Geschichte hineinzufinden.
Nachdem Cass, Piper und Zoe nach der Zerstörung der Insel geflohen sind, ist ihr nächtes Ziel die Küste. Dort hoffen sie auf weitere Rebellen zu stoßen und gemeinsam gegen den Rat vorzugehen. 

Cass verändert sich durch ihre Seherfähigkeiten zusehends. Die verstörenden Alpträume und Visionen werden immer häufiger und mit Xander, einem weiteren Seher, hat sie vor Augen, wie es ihr in Zukunft ergehen wird. Dieser ist bereits völlig in der eigenen Welt aus Alpträumen gefangen, was Cass unheimlich Angst macht. Deshalb versucht sie, sobald wie möglich, eine Lösung zu finden, um ihren Bruder Zach, den "Reformer", und die "Generalin" aufzuhalten.
Während die Omegas systematisch ausgehungert werden, um sie in die Reservate zu locken, versuchen Cass, Piper und Zoe die Menschen davon abzuhalten. Sie wissen bereits, was ihnen dort geschehen wird und versuchen sie zu warnen. Doch der Rat hat alles gut geplant und nur die Vernichtung der Omegas im Auge.

Die Spannung hält sich leider in diesem Zwischenband in Grenzen. Dafür erfährt man viel Neues zum Thema der Zwillingsproblematik, über die alte Welt und man erhält auch ein bisschen mehr Einblick in die neue Welt, die Francesca Haig hier entworfen hat. Mit der "Arche", eine Art Bunker unter der Erde, hatte ich allerdings einige Probleme, da ich sofort das Bild aus "The 100" vor mir hatte. Auch hier hatten sich Überlebende der Katastrophe unterirdisch "verbarikadiert" und ich hatte immer wieder die Bilder der Serie und "Mount Weather" im Kopf, statt mir meine eigenen Bilder im Kopf vorzustellen. Die neuen Erkenntnisse, die der Leser erhält, sind interessant dargelegt und waren der einzige Grund, dass ich an der Geschichte dranblieb.

Cass ist nicht mehr so dynamisch und symathisch, wie im ersten Teil. Hier kommt sie mir durch ihre Visionen und ihrer Trauer um Kip oft eigenwillig, aber auch mutlos vor. Sie ist nicht mehr die "strahlende Heldin" wie noch in Teil Eins. Piper und Zoe entwickeln sich in diesem Band nicht wirklich weiter. Dafür gibt es ein paar neue Charaktere, die einem in Erinnerung bleiben.

Leider ist dies ein typischer Zwischenband. Die fast 500 Seiten sind ziemlich langatmig beschrieben. Zwischenzeitlich zieht die Geschichte durch einige neue Wendungen wieder an, doch viel zu schnell flacht diese wieder ab. So hatte ich doch den einen und anderen Hänger und musste mich zwingen weiterzulesen. Einige Stellen sind sehr brutal und grausam. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den finalen Band der Dystopie lesen werde, doch hoffe ich, dass es es sich hier um einen typischen Mittelteil handelt und die Geschichte im Abschlussband wieder actionreich und spannend wird.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist ruhig, wieder sehr düster und gut lesbar geblieben, auch wenn sich in diesem Band einige Längen eingeschlichen haben. Cass erzählt weiterhin aus der Ich-Perspektive. Der Weltenentwurf ist gelungen und ich konnte mir das Ödland und die Küste sehr gut vorstellen.   


Cover:

Die beiden Cover gefallen mir sehr gut! ich kann gar nicht sagen, welches ich besser finde, aber ich denke das  Linke ist meiner Meinung nach schöner....aber das ist ja alles Geschmackssache ;)
Fazit:
Leider ein sehr schleppender Mittelteil der Trilogie, der einige Längen aufweist. Mich konnte dieser Teil nicht wirklich packen und ich überlege noch, ob ich d
en letzten Teil der Dystopie lesen werde....


Vielen Dank an Heyne fliegt und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Das Feuerzeichen - Francesca Haig



    • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (26. Oktober 2015)
    • ISBN-10: 3453270134
    • ISBN-13: 978-3453270138
    • Originaltitel: The Fire Sermon
    • Reihe: ja - Band 1 von 3


Heyne fliegt Kurzbeschreibung: 

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen. Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Meine Bewertung: * * * *

Darum geht's:
Heute in vierhundert Jahren ist die Erde nach einer nuklearen Katastrophe ohne Strom und Maschinen. Aus unerkennbaren Grund werden nur mehr Zwillinge geboren. Von jedem Paar gibt es einen Alpha-Menschen, der sich normal entwickeln wird und einen Omega-Menschen, der mit einer körperliche Deformierung oder sonstige Abnormalität leben muss. Normaler Weise werden die Zwillinger bereits im Kleinkindalter getrennt. Die Omegas bekommen ein Brandzeichen und werden ausgegrenzt, während die Alphas die Elite bilden und auch die letzten Ressourcen nutzen können. Es gibt nur einen Nachteil: stirbt einer der Zwillinge, tötet dies auch den anderen.

Meine Meinung:
Ich bin nicht wirklich der Fantasyleser und auch Jugendbücher sind hier nur ab und zu zu finden, aber Dystopien mag ich wirklich sehr. Deshalb stand auch bald fest, dass ich dieses Buch gerne lesen möchte, da es eine neue Geschichte beinhaltet: Zwillinge.
Doch hier geht es nicht um normale Zwillinge, sondern immer um ein Pärchen, das zu einer Hälfte völlig gesund ist: sogenannte Alpha's. Doch die andere Hälfte weist eine Abnormalität auf: ein Omega. Doch Zach und Cass sind bis zum dreizehnten Lebensjahr äußerlich ident und Cass verbirgt geschickt ihre Seher-Fähigkeiten, die sie zum Omega machen. Dadurch verliert aber auch Zach bei den anderen Kindern seinen Alphastatus, da nach außen hin nicht klar ist, wer nun Alpha oder Omega ist. So werden beide gemieden und Zach sinnt auf späte Rache, denn alle Alphas fühlen sich als etwas Besseres und verachten ihren Zwilling. Als er immer weiter aufsteigt und als Reformer einen schlimmen Ruf genießt, fürchtet er um sein Leben. So lässt er Cass, die als Seherin ganz besondere Fähigkeiten besitzt, entführen und einkerkern. Somit verhindert er, dass sich jemand durch Cass an ihm rächen kann, denn stirbt Cass, stirbt auch er.
Nach vier Jahren Kerker gelingt ihr der Ausbruch. Dabei trifft sie auf Kip, den sie aus einer lebensbedrohlichen Situation rettet. Beide haben vorerst nur die Flucht vor Augen, doch Cass hat immer wieder Visionen von einer Insel, die frei von Alphas und deren Unterdrückung ist. Im Nacken sitzt ihr jedoch eine andere Seherin, die Beichtmutter, eine Omega, die für die Alphas arbeitet und ganz besonders für Zach. Sie besitzt die Fähigkeit in Cass Gedanken einzudringen. Da schließen die Beiden sich dem Widerstand an....

Der Leser wird gleich zu Beginn mitten in das Geschehen geworfen. So verwirrt es anfangs etwas, aber sehr bald hat man einen Überblick über das System. Die Geschichte wird alleine aus der Sicht von Cass und in der Ich-Form erzählt. In Zachs Gedankenwelt hat der Leser keinen Einblick. So sind wir genauso ahnungslos, was die Alphas eigentlich bezwecken, denn nach einiger Zeit wird klar, dass sie gezielt eine Methode verfolgen um die Omegas von der Bildfläche verschwinden zu lassen.....

Obwohl ich in manchen Rezensionen bereits gelesen habe, dass der Beginn ziemlich schleppend sein soll, kann ich dies nicht wirklich bestätigen. Sicher weist diese Dystopie wenig Action auf. Blutige Spiele oder Schlachten gibt es erst am Schluss des ersten Bandes. Schließlich musste die Autorin die Leser auch mit dem Weltenaufbau und dem System vertraut machen und hier handelt es sich ja auch um Band Eins einer Trilogie. Mich nahmen die fast 500 Seiten gefangen, denn ich denke die Handlung des Buches ist gut durchdacht und die Idee gelungen. Es mangelt zwar noch ein bisschen an einigen Stellen, aber so bleibt auch noch etwas Raum für die Fortsetzungen.
Gott sei Dank gibt es Ende keinen fiesen Cliffhanger, auch wenn natürlich einige Fragen offen bleiben. Aber das setzt eine Trilogie ja voraus. Ich freue ich mich schon auf Band 2 und bin neugierig, wie es weitergehen wird.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich. Die Umgebungsbeschreibungen waren sehr bildhaft und real dargestellt. Man konnte sich die Welt, wie sie in cirka vierhundert Jahren aussehen soll, richtig gut vorstellen. Doch die Charaktere hätten teilweise noch ein bisschen mehr Tiefe vertragen, denn insgesamt finde ich, dass die Nebencharaktere mehr Farbe hatten, als die beiden Hauptprotagonisten.

Cover:

Irgendwie mag ich alle drei Cover. Das erste könnte ein Teil aus der Geschichte sein.....Cover zwei ist ja fast ident mit dem deutschen Cover und ähnelt auch Cover Nummer drei, das nur in den Farben negativ gehalten ist.

Fazit:
Eine Dystopie mit einer tollen neuen Idee, die noch ein paar kleine Mängel aufweist, aber die in die richtige Richtung deutet. Ich werde die Fortsetzungen  auf jeden Fall lesen und bin gespannt, was sich die Autorin noch einfallen lässt

Vielen Dank an Heyne fliegt und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar


 

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