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Wer Blut vergießt - Deborah Crombie


    • Taschenbuch: 448 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (15. Juli 2013)
    • ISBN-10: 3442474663
    • ISBN-13: 978-3442474660
    • Originaltitel: The Sound of Broken Glass
    • Genre: Kriminalroman


Amazon Kurzbeschreibung:
 London an einem eiskalten Tag im Januar: Detective Inspector Gemma James und ihre Assistentin Detective Sergeant Melody Talbot werden zu einem Tatort gerufen: Rechtsanwalt Vincent Arnott liegt tot in einem Hotelbett – nackt und mit gefesselten Händen und Füßen. Ein Sexspiel mit tödlichem Ausgang oder ein Verbrechen? Als jedoch kurz darauf ein weiterer Anwalt auf dieselbe Weise zu Tode kommt, ist klar, dass es sich um Mord handelt. Haben es Gemma und Melody mit einem Serienmörder zu tun?

Meine Bewertung: gute * * * *

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Meine Meinung:
Schade, dass ich die Autorin erst jetzt entdeckt habe! Das ist bereits der 15. Teil und ab nun werde ich die Reihe sicher weiter verfolgen, denn dieser Krimi hat mir wirklich sehr gut gefallen. Da einige Details aus vorherigen (speziell aus dem letzten Krimi) angerissen wurden, werde ich die vorherigen Büher nicht mehr lesen, aber die zukünftigen sicher!

Der Leser hat es hier mit dem Ermittlerehepaar Duncan und Gemma Kincaid zu tun. Im Mittelpunkt steht hier Gemma, denn Duncan befindet sich in Karenz. Das hat mir schon mal gut gefallen ;) Während seine Frau und ihre Assistentin Melody Talbot nach Auffindung einer nackten und gefesselten Männerleiche ermitteln, kümmert er sich großteils um die kleine Charlotte, die die Beiden aufgenommen haben.
Der Tote ist ein angesehener Rechtsanwalt, der jedoch hinter seiner perfekten Fassade einiges zu verbergen hat. Kurz bevor er ermordet wurde, kam es in einem Club noch zu einem Streit mit einem der auftretenden Musiker. Und es dauert nicht lange und es wird ein weiterer Anwalt aus dem Bekanntenkreis des Gitarristen Andy Monahan tot aufgefunden, der kurz vor dem großen Durchbruch steht. Doch Andy hat für beide Nächte ein Alibi und trotzdem scheint er irgendwie in die Fälle verwickelt zu sein.

Die amerikanische Autorin mit Liebe zu England, versteht es sehr gut das englische Flair einzufangen. Über jeden Artikel steht ein kleiner Eintrag mit den historischen Fakten über den Londoner Bezirk Crystal Palace, wo dieses Buch spielt. Die Plätze und Straßen, Bezirke und Gegenden von London werden sehr gut beschrieben und man hat das Gefühl mittendrin zu sein. Ganz vorne ist auch noch ein Plan der Gegend aufgezeichnet.
Die Geschichte selbst ist spannend erzählt, es gibt viel Privates über die Ermittler zu erfahren, einzig den/die Täter(in) hatte ich nach der zweiten Hälfte schon in Vermutung. Der Krimi ist auch sehr musikalisch angehaucht, was mir wiederum sehr gefallen hat. Es wird die Denmark Street mit ihren Musikgeschäften beschrieben (beim nächsten Londonbesuch steht diese definitiv auf meinen Plan!), diverse Clubs und auch das Tonstudio und vorallem Gitarren kommen nicht zu kurz. Mein Musikerherz klopfte laut!!

Was mir nicht so gut gefallen hat, war die "Friede, Freude, Eierkuchen" Atmospähre bei den Kincaids. Alles läuft problemlos, immer ist alles sauber und hübsch, der Teengersohn kocht sogar für seine Familie, ein Gläschen Wein geht sich abends immer aus...auch nach einen 16 Stunden Arbeitstag und eine elitäre Schule wird auch gleich für Charlotte gefunden, wo eigentlich die Schulplätze schon vor der Geburt eines Kindes reserviert werden. Zu viel des Guten, meiner Meinung nach.

Cover:

Auf dem Originalcover ist zu erkennen, dass die handlung im Winter spielt und das geborchene Glas sehen wir ebenfalls. Auf jeden Fall bezieht es sich mehr zum Inhalt, als das deutsche Cover. Trotzdem gefällt mir das deutsche Cover mit dem wunderschönen Leuchhturm sehr gut. Diser passt allerdings auch wieder gar nicht zum Handlungsschauplatz London. Der deutsche Titel lässt einen Krimi oder Thriller vermuten, im englischsprachigen ist es eine Novelle....naja.


Schreibstil:
Lebendig und flüssig. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Anfangs musste ich erst die Personen zuordnen und brauchte etwas länger, als die Leser, die diese Reihe bereits kennen.

Fazit:
Ein musikalischer Kriminalroman, der spannend und lebendig geschrieben ist. Ein paar kleine Schwächen, die ich angeführt habe, konnten allerdings das Lesevergnügen nicht trüben. Ich werde die kommenden Bände dieser Reihe sicherlich lesen.


Todesengel - Andreas Eschbach


    • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: Aufl. 2013 (20. September 2013)
    • ISBN-10: 3785724810
    • ISBN-13: 978-3785724811
    • Genre: Thriller

link zur Bestellung bei Bastei Lübbe

Amazon Kurzbeschreibung:
Ein strahlend weißer Racheengel geht um in der Stadt, heißt es, der überall dort auftaucht, wo Unschuldige in Gefahr sind, und diejenigen, die ihnen Gewalt antun, brutal bestraft: Ist das wirklich nur die Schutzbehauptung eines alten Mannes, der Selbstjustiz geübt hat? Ein Journalist deckt auf: Es gibt diese Gestalt tatsächlich - er kann es beweisen. Und damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf -

Meine Bewertung:* * * * *

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge

Buch zur Chaos Challenge AGAIN

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch des Autoren Andreas Eschbach und so möchte ich anfangs gleich betonen, dass ich keine Vergleichsmöglichkeiten zu seinen anderen Werken habe, der Thriller mich jedoch von Anfang an richtiggehend gefeselt hat.

Ich hatte mich bei Blogg dein Buch für die Weihnachtsaktion "Schönstes Buch zu Weihnachten" beworben und diesen Thriller ausgewählt, weil 
  1. die Geschichte ein sehr interessantes Thema beinhaltet,
  2. Thriller mein allerliebstes Genre ist
  3. ich bis jetzt sehr gute Rezensionen dazu gelesen hatte.
Besonders die Thematik machte mich wirklich neugierig. Ist Selbstjustiz wirklich der richtige Weg? Ich muss zugeben, dass ich bei der Lektüre wirklich sehr oft am Überlegen war. Hier werden Sachverhalte aufgezeigt, die einem wirklich an unserer Justiz zweifeln lassen. Und ich kann euch versprechen, dass diese Geschichte noch sehr lange in euren Köpfen herumschwirren wird!

Eschbach versucht in seinem Roman die heutige Gesetzeslage zu durchleuchten. Und obwohl ich aus Österreich komme, ist es in unserem kleinen Land nicht anders als im großen Deutschland. Die Gewalt - besonders unter Jugendlichen -  nimmt zu, oftmals werden die Opfer als eigentliche Schuldige dargestellt, die wahren Täter bekommen minimale Strafen. So beginnt auch "Todesengel". Der Pensionist Erich Sassbeck, der auf seine U-Bahn  wartet, beobachte zwei Jugendliche, die mutwillig auf eine Sitzbank eintreten und spricht diese an. Daraufhin gelten die Tritte nicht mehr der Bank, sondern ihm. Kurz bevor er das Bewusstsein verliert, sieht er aufeinmal eine helle Erscheinung - einen Engel - hört Pistolenschüsse und sieht zwei tote Angreifer. Als er erwacht, liegt er im Krankenhaus und ein Polizeibeamter sitzt neben seinem Bett, der ihn - ein ehemaliger DDR-Grenzsoldat - verdächtigt die beiden Jugendlichen erschossen zu haben.
Diese Geschichte wird natürlich auch in den Medien breitgetreten, während Erich Sassbeck das Erscheinen des Engels zuerst aber totschweigt und er verdächtigt wird Selbstjzstiz angewendet zu haben. Erst der erfolglose Journalist Ingo Praise findet Beweise, dass ein "Todesengel" durch Berlin streift um Gewalttäter gnadenlos zu richten. Mit seiner Behauptung tritt Prase eine Lawine los....

Neben dem Hauptprotagonisten Ingo Praise lernt der Leser anfangs auch die Krankenschwester Theresa Diwers und die Übersetzein Victoria Damm kennen, deren Rolle zu Beginn noch offen bleibt. Auch der Priester Peter Donsbach, sowie der Staatsanwalt Lorenz Ortheil und der ermittelnde Hauptkommisar Justus Ambick spielen hier eine große Rolle und erst nach und nach erschließt sich dem Leser der eigentliche Zusammenhang der Figuren.

Das allgegenwärtige Thema ist jedoch die Gewalt und die oftmalige Unfähigkeit des Staates richtig zu urteilen. Während man anfangs selbst gerne unter den "Rächern" sein möchte, kommt später doch auch mehr der Zweifel hoch, ob Selbstjustiz wirklich Sinn macht. Eschbach baut viele wahre Begebenheiten, Urteile und Gesetzgebungen ein; man ist erschüttert und fassungslos. Der Autor setzt eine klare Ansage gegen gesellschaftliches Wegschauen und juristische Milde. Und trotzdem finde ich den Schluss dann doch etwas zu aufgesetzt, denn der Roman endet mit dem erhobenen Zeigefinger.
Trotzdem vergeb ich 5 Sterne, denn schon lange hat mich kein Thriller mehr so bewegt und zum Nachdenken gebracht!

Cover:
Der blaue Fleck hinter dem Schattenbild einer eher männlichen Figur erinnert mich an diese "Klatschbilder", die oft bei Psychologen zur Deutung verwendet werden ;) Die hellere Figur im Vordergrund passt gut zur Beschreibung des Todesengels.

Schreibstil:
Alle Personen - mit Ausnahme des Racheengels, der in der 1. Person dargestellt wird - wird in der 3. Person beschrieben. Der Aufbau ist rasant, spannend und der Autor schreibt klar und flüssig. Die vielen verschiedenen Erzählstränge werden gekonnt verknüpft und bis zum spannenden Ende hin aufgelöst.

Fazit:
Ein etwas anderer Thriller, der mich gefesselt und der mich auch nach dem zuklappen der letzten Seite noch sehr lange beschäftigt hat! Die Thematik des Buches ist gegenwärtig und brisant! Trotz des etwas abgeschwachten Endes gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!


Für die Bereitstellung des Rezensionsexamplares möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei:

http://www.luebbe.de/
http://www.bloggdeinbuch.de/
und dem Verlag

Todeskind - Karen Rose


    • Gebundene Ausgabe: 736 Seiten
    • Verlag: Knaur HC (1. Oktober 2013)
    • ISBN-10: 3426653370
    • ISBN-13: 978-3426653371
    • Originaltitel: Did You Miss Me
    • Genre: Thriller

Amazon Kurzbeschreibung:
 »Habe ich dir gefehlt?«, stammelt der 20-jährige Ford wieder und wieder. Er liegt verwirrt im Krankenhaus. Tagelang irrte er durch verschneite Wälder, auf der Flucht vor seinen Entführern. Doch er kann sich an nichts mehr erinnern. Seine Mutter, Daphne Montgomery, ist schockiert, als sie hört, was ihr Sohn wie ein Mantra vor sich hin murmelt. Seit Jahren wird sie von quälenden Erinnerungen gepeinigt. Ausgerechnet diese Worte flüsterten die Männer, die sie selbst als Kind gefangen gehalten und missbraucht haben. Sie vertraut sich FBI-Agent Carter an, der alle Hebel in Bewegung setzt, um der attraktiven Anwältin und ihrem Sohn zu helfen. Die Wahrheit muss endlich ans Licht …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Meine Meinung: 
Ein weiterer Thriller aus der Baltimore-Serie von Karen Rose. Diesmal geht es um Daphne Montgomery, der schrillen und toughen Staatsanwältin, die wir schon in "Todeskleid" kennenlernen durften. Da es bei Karen Rose neben den spannenden Ermittlungen nebenher immer eine Liebesgeschichte mit dabei ist, haben wir auch den potentiellen Liebhaber dazu: Joseph Carter, FBI-Agent. Karen Rose bleibt ihren erfolgreichen Schema somit treu und während ich früher die Liebesgeschichten nicht wirklich mochte, habe ich mich damit abgefunden und finde sie auch nicht mehr störend. Entweder habe ich mich schon zu sehr daran gewöhnt oder die Autorin hat in den letzten beiden Büchern diese etwas zurückgenommen....

Wer die Kurzbeschreibung gelesen hat wird beim Lesen des Buches verwundert sein, denn zum beschrieben Inhalt kommt man erst nach etwas mehr als der Hälftes des Thrillers!  Das nimmt leider einiges an Spannung weg. Trotzdem beginnt die Geschichte rasant, denn der Fall an dem Daphne gerade arbeitet lässt die Wogen hochgehen und sie wird sogar von der Familie des Angeklagten bedroht. Kurz vor der Verhandlung werden ihr Sohn Ford und seine Freundin Kim entführt und nach der Urteilsverkündung kommt es zu einem Tumult im Gerichtsaal mit anschließenden Schusswechsel.  Der Leser kommt also anfangs kaum zum Luft holen und bekommt auch gleich einen Einblick ins Täterprofil. Die Gefühlswelt des Verbrechers und seine ausgeklügelten Schachzüge bzw. der Wettlauf zwischen Täter und den ermittelnden Justizbehörden hat die Autorin hier wirklich hervorragend beschrieben. Man fühlt mit der Hauptprotagonistin mit, die in ihre Vergangenheit zurückgeholt wird, als sie mit acht Jahren zusammen mit ihrer Kusine Kelly entführt wurde. Während Daphne entkommen konnte, wurde nur mehr die Leiche von Kelly gefunden. Auch heute noch plagen sie Albträume und quält sie die Schuld am Tod des Mädchens. Und nun flüstert ihr Sohn dieselben Worte wie der damalige Täter: "Hast du mich vermisst"?

Der Thriller ist diesmal sehr ausschweifend und mit seinen mehr als 700 Seiten zwar immer spannend, aber manche Dinge hätten nicht wirklich immer so detailgetreu erzählt werden müssen. Ich finde es auch sehr gut, dass Karen Rose immer wieder Personen aus ihren Vorgängerbänden in weitere Bände miteinschließt, aber anfangs waren es mir fast zu viele Bekannte, die ich erst wieder nach und nach zuordnen konnte.

Cover:
Die Rosen und das Wort "Todes..." sind wohl schon Erkennungszeichen für einen weiteren Band der Autorin, aber diesmal passt der deutsche Titel überhaupt nicht zum Inhalt und die vielen Todestitel verwirren einfach nur mehr.

Schreibstil:
Die Autorin beschreibt ihre vielen Figuren sehr detailliert, aber auch mit sehr viel Charakter. So wirken alle Beteiligten immer sehr lebhaft und gar nicht farblos. Auch sonst ist der Schreibstil leicht und flüssig.

Fazit:
Ein weiteres Buch der Autorin aus der Baltimore-Serie mit dem typischen Thrillerelementen verbunden mit  Romantik. Sehr spannend geschrieben, aber sehr detailreich. Ein Muss für Karen Rose Fans, aber auch zu empfehlen für Nicht-Fans oder die es noch werden wollen ;)


Die schwarze Finca - Eduard Freundlinger


    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (14. Mai 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492300952
    • ISBN-13: 978-3492300957
    • Genre: Krimi, Thriller

Amazon Kurzbeschreibung:
Jahre ist es nun schon her, dass Joanas Schwester spurlos verschwand. Ihre spanische Heimat hat Joana mittlerweile verlassen und sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut. Da erhält sie eine Nachricht, die vermuten lässt, dass Carmen doch noch am Leben sein könnte, und Joana macht sich auf nach Andalusien. Die Gewissheit über Carmens Schicksal scheint zum Greifen nah, doch unter der brennenden Sonne Spaniens lauern düstere Wahrheiten …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur  Krimi und Thriller Cover Challenge

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Deutschsprachige Autoren Challenge

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich mir für die Thriller- und Krimi Cover Challenge ausgesucht, da ich noch ein Buch mit einem Getränk am Cover suchte. Durch die durchwegs sehr guten Bewertungen auf Amazon und der Tatsache, dass der Autor Österreicher ist und mir total unbekannt war, hüpfte das Buch in meinen Warenkorb. Nun habe ich es beendet und kann leider die guten Bewertungen nicht nachvollziehen.
Zuerst möchte ich anführen, dass dies das zweite Buch des Autors ist und er dieselben Protagonisten aus seinem ersten Buch "Pata Negra" verwendet hat, welches ich nicht gelesen habe. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass genau dieselben vier Personen genau am selben Schauplatz wieder in ein Verbrechen verwickelt sind, noch dazu, wo es "ganz normale Menschen wie du und ich" sind. Doch daran sollte es nun auch nicht scheitern.....

Der Prolog war wahrlich mal was anderes und hat mich zutiefst erschüttert. Der Leser nimmt an der Überfahrt einiger Bootsflüchtlinge teil, die aus Afrika kommend in Europa ein neues Leben beginnen wollen. Als der Motor ausfällt treiben sie tagelang ohne Wasser und Nahrung am offenen Meer und werden von anderen Schiffen einfach ignoriert, weil sie genau zwischen zwei Hoheitsgewässern treiben. Und der große Schockmoment kommt erst, denn genau das ist von Drogenbossen so geplant, die so ihre Ware von Afrika nach Europa einschleusen.

Der weitere Einstieg fiel mir jedoch dann etwas schwer. Freundlinger erzählt in der dritten Person und wechselt bereits im ersten Kapitel zwischen 3-4 Personen und Handlungssträngen. Das hat mich äußerst verwirrt. Ich musste in den nachfolgenden Kapitel immer wieder nachdenken...wer ist das jetzt? Wo gehört der dazu? Zwischen einzelnen Bandenmitgliedern; zwei befreundeten Frauen und deren Ehemännern bzw. Freunden; einer Frau, die in einem Keller eingeschlossen ist und einem Ermittlerteam wechselt der Autor in sehr kurzen Abständen seine Erzählweise.

Während in "Pata Negra" Maite und Joanna, die beiden Freundinnen, sowie Maites Ehemann Kilian und ihre Schwester Carmen schon eine Rolle spielten, ist das Ermittlerteam neu. Rubén de Freitas und Lucia Cienfuegos gehören zur spanischen Polizei, der Guardia Civil und besonders Ruben ist alles andere als ein typischer Polizeibeamter. Mit Rastazöpfen und selbst Gras rauchend, sieht er auch noch Lenny Krevitz ähnlich und lässt die Frauenherzen höher schlagen....auch das von Lucia, die jedoch auch Frauen nicht abgeneigt ist und im Moment mit ihrer Freudin zusammenlebt. Das Ermittlerduo und die Guardia Civil sind aber im Buch eher nur Randfiguren. Trotzdem fand ich einmal erfrischend ein völlig anderes Team ermitteln zu sehen....wenn sie mal ermitteln. Die Polizei (mit Ausnahme von Rubén und Lucia) wird auch als völlig trottelig dargestellt oder die Beamten sind geschmiert. 

Während sich die Toten häufen, die sich alle mit Drogenschmuggel eine zweite Einnahmequelle gesichert haben und die Polizei in diesen Fällen ermittelt, erhält Joanna in Deutschland einen Hinweis, dass ihre tote Schwester Carmen angeblich doch noch lebt und bricht mit Ehemann Kilian und Sohn Xaver sofort nach Andalusien auf. Doch das Lösegeld, das der Unbekannte verlangt, kann Joanna zuerst nicht aufbringen. Sie versucht alles Mögliche und begibt sich gleich in mehrere gefährliche Situationen. Leider wird die Geschichte dann immer unglaubwürdiger, auch wenn die Handlungsstränge zusammenlaufen und man langsam erkennt wer oder was hinter all den Verbrechen steckt. Obwohl die Geschichte teilweise spannend geschrieben wurde, waren mir all die unglaubwürdigen Zwischenfälle oder neuen Entwicklungen einfach zu viel! Etwas weniger davon hätte dem Krimi, der für mich rasant wie ein Thriller war, gut getan.

Cover:
Sagt nicht wirklich etwas über die Geschichte aus...

Schreibstil:
Klar, deutlich, teilweise brutal....gute Charakterbeschreibungen.

Fazit:
Eine gute Geschichte und Idee, die mir jedoch anfangs zu wirr und danach zu unglaubwürdig geschrieben war. Spannend und rasant, jedoch auch wieder irrational. Eine Krimi, der mich etwas zwiespältig zurücklässt und ein Autor, der eher nicht auf meine Leseliste kommt.

Die Champagnerkönigin - Petra Durst-Benning


    • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
    • Verlag: List Hardcover (13. September 2013)
    • ISBN-10: 3471350586
    • ISBN-13: 978-3471350584
    • Genre: Historischer Roman
    • Reihe: ja - 2. Band der Jahrhundertwind-Trilogie
       
Amazon Kurzbeschreibung:
 Ein unerwartetes Erbe und ein großes Versprechen 1898: Isabelle hat gegen den Willen ihrer Eltern den attraktiven Leon Feininger geheiratet. Sie geht mit ihm in die Champagne, wo er ein Weingut geerbt hat. Isabelle ist verzaubert von der einzigartigen Landschaft und der Verheißung eines neuen Lebens. Der schöne Schein trügt jedoch, eine erfolgreiche Rivalin wartet nur darauf, sich das vernachlässigte Weingut einverleiben zu können. Ein vielversprechendes Abenteuer, so sinnlich wie aufregend, wartet auf Isabelle. Und zum ersten Mal in ihrem Leben erkennt sie, dass es Dinge gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Meine Meinung:
Petra Durst-Bennings Teil 1 der Jahrhundertwind-Trilogie "Solang die Welt noch schläft" (*klick* zu meiner Rezi) war 2012 mein historisches Highlight! Schon lange nicht hatte mich ein Buch aus diesem Genre so begeistert! Umso gespannter war ich auf den weiteren Band der Reihe, den ich wirklich ungeduldig erwartet habe.

In Band 1 lernt der Leser die drei Freundinnen Josefine, Clara und Isabelle kennen. Während sich der erste Teil größtenteils Josefine widmet und in Berlin spielt, handelt Band 2 von Isabelle, der reichen Fabrikantentochter, die gegen den Willen ihrer Eltern den Radrennfahrer Leon Feininger heiratet. Aus diesen Grund brechen ihre Mutter und ihr Vater den Kontakt zu ihrer Tochter ab. Doch Isabelle ist glücklich und geht mit Leon zu seinen Eltern in die Pfalz, wo diese ein kleines Weingut besitzen. Dieses ist jedoch mehr ein Bauernhof mit Tierbestand und Mägde und Knechte gibt es dort auch nicht. Die verwöhnte  Isabelle ist alles andere als glücklich. Das Landleben in der unwirtlichen Gegend und die sehr reservierten Schwiegereltern tun ihr übriges. Umso mehr freut sich Isabelle als Leon das Weingut seines Onkels Jacques in der Champagne erbt. Voller Tatendrang reisen die beiden in das Dorf Hauteville, in das sich Isabelle auf den ersten Blick verliebt. Das Weingut sieht oberflächlich genauso aus, wie die Beiden sich das vorgestellt haben. Doch schneller als ihnen lieb ist, bemerken sie, dass es schon länger vernachlässigt wurde und an allen Ecken und Enden an Geld fehlt. Außer dem meistens betrunkenen Kellermeister und dem Bewirtschafter gibt es kein Personal und Isabelle muss auch hier kräftig zupacken. Auch der Champagner, der im Keller lagert, ist nur mehr in Amerika gefragt, aber für den europäischen Gaumen viel zu süß.
Dessenungeachtet kämpft Isabelle um das Weingut, das für sie ihr neues Zuhause ist und in das sie sich auf den ersten Blick verliebt hat. Sie ist fasziniert von der Champagnerherstellung und versucht so viel zu lernen, wie nur möglich. Während Leon allzu schnell aufgibt und lieber Radrennen fährt, versucht Isabelle zu retten, was noch zu retten ist. Erstaunt stellen die Einwohner von Hauteville fest, dass die verwöhnte Deutsche durchaus zupacken kann und bereit ist für ihr neues Zuhause zu kämpfen. Doch die erste Konkurrentin lauert schon und möchte nur allzu gerne die Ländereien in ihren eigenen Besitz bringen.

Auch Band 2 hat mich von der ersten Seite an gefesselt und hat mich wunderbar unterhalten. Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat...und das ist wirklich nur ein Minimum...sind die für mich zu vielen Schicksalschläge. Wer das Buch schon gelesen hat, weiß was ich meine...und hätte man es nicht nach all den Unglücken nicht zum Schluss lassen können.....?
Deshalb finde ich Teil 1 noch immer besser als Teil 2...bei fünf Sternen bleibt es trotzdem ;)

Petra Durst-Benning hat sich in ihrem zweiten Band der Jahrhundertwind-Trilogie dem Champagneranbau verschrieben. Wie man auf ihrer Seite lesen kann, wusste sie vor ihren Roman genauso wenig von der Herstellung des edlen Getränkes wie du und ich. Um alles richtig zu recherchieren hat sich die Autorin mit ihren Mann auf den Weg in die Champagne gemacht. Auf ihrer Homepage hat sie dazu ein Reisetagebuch geführt, das wirklich sehr interessant ist. Wer sich dafür interessiert...guck hier.
Während der Leser in "Der Champagnerkönigin" sehr viel über den Champagneranbau erfährt, ist dies weder langweilig noch trocken beschrieben. Es ist interessant, bildhaft und wirklich für jedermann verständlich erklärt.
Wie auch schon im ersten Buch hat Petra Durst-Benning auch hier einige zeitgenössische Illustrationen zum Thema eingebaut.











Die Autorin hat all den bedeutenden Winzerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, die als Witwen sehr erfolgreich Weingüter leiteten und deren Namen noch heute selbst Nicht-Champagnertrinkerinnen wie mir ein Begriff sind, dieses Buch gewidmet.

Schreibstil:
Fesselnd, flüssig und sehr bildhaft ist der Schreibstil der Autorin und wer ihre Bücher kennt, wird sie genauso lieben wie ich ;)

Cover:
Sehr schön...auch wenn Isabelle eigentlich rote gelockte Haare hat..........

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung der Trilogie, die uns verdeutlichen soll, wie die Jahrhundertwende das Leben vieler Menschen verändert hat und wie der Aufschwung und neue Erfindungen ihren Siegeszug antraten. Ich freue mich schon auf Band 3......der leider erst 2015 erscheinen wird.


Die andere Seite des Glücks - Seré Prince Halverson



    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (25. Juli 2013)
    • ISBN-10: 3596193788
    • ISBN-13: 978-3596193783
    • Originaltitel: The Underside of Joy
    • Genre: Roman; Gegenwartsliteratur

Amazon Kurzbeschreibung: 
Ella Beene kann sich glücklich schätzen mit ihrem wunderbaren Ehemann, zwei lebhaften Kindern und Schwiegereltern, die sie wie eine eigene Tochter betrachten. Aber als ihr Mann Joe bei einem Unfall ertrinkt, ist ihr Leben mit einem Schlag auf den Kopf gestellt, und das Glück, das ewig dauern sollte, scheint vorbei zu sein. Als Joes schöne Exfrau, die ihn und die gemeinsamen Kinder drei Jahre zuvor verlassen hatte, plötzlich auf der Beerdigung auftaucht, fürchtet Ella das Schlimmste – zu Recht. Sie muss ihre eigene Trauer bewältigen, darum kämpfen, die Kinder zu behalten und sich um das wirtschaftliche Überleben der Familie kümmern. Aber während sie alles daran setzt, alles richtig zu machen und den Prozess um das Sorgerecht zu gewinnen, muss sie auch die Frage beantworten, ob sie die beste Mutter für die Kinder ist.

Meine Bewertung: tolle * * * * undeinhalb

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Meine Meinung:
Dieses Erstlingswerk der Autorin ist wirklich gelungen. Die Geschichte hat mich wirklich berührt, dabei aber auch gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt.

Ella Beene, die sich sehnlichst ein Kind wünscht und deren erste Ehe nach fünf Fehlgeburten scheiterte, lässt ihr altes Leben hinter sich und beschließt woanders neu anzufangen. Auf den Weg in ihr neues Leben begegnet sie Joe und seinen Kindern Annie und Zach, und aus einer kurzen Begegnung wird die große Liebe.
Die Geschichte beginnt am Tag als Joe bei einem Unfall ertrinkt und Ella plötzlich wieder vor den Scherben ihres Glücks steht. Denn schon bald findet Ella heraus, dass der Laden, der seit Generationen der Familie ihres Mannes gehört, vor dem finanziellen Ruin steht. Und dann taucht bei der Beerdigung auch noch die leibliche Mutter der Kinder auf, die diese vor mehr als drei Jahren von einem Tag auf den anderen verlassen hat. Ella muss nun nicht nur ums überleben des kleinen Laden bangen, sondern auch um ihre Kinder, denn Paige fordert ihr Recht als leibliche Mutter ein und möchte Annie und Zach nach Los Angeles holen.

Die Autorin, deren etwas ungewöhnlichen Namen man sich merken sollte, erzählt in der Ich-Form. So nimmt der Leser teil an Ellas Gedanken und Ängsten, Wünschen und Hoffnungen. Man zittert mit Ella mit, deren ganzes Leben sich plötzlich verändert und die alles zu verlieren droht.
Neben dem Handlungsstrang in der Gegenwart wird auch immer wieder in die Vergangenheit zurückgeblendet. Man erfährt mehr über Paige und ihre Handlungsweise, genauso wie über Joe, der Ella so manches verschwiegen hat und über die Vergangenheit seiner Familie, deren männliche Familienmitglieder während des zweiten Weltkrieges in Internierungslager gesteckt wurden.
Hier greift die Autorin ein Thema auf, über das bis heute sehr gut geschwiegen wird. Nicht nur Japaner, sondern auch Italiener, die eigentlich amerikanische Staatsbürger waren, wurden während des Zweiten Weltkrieges in den USA in Internierungslager gesteckt und nur ein Teil davon kam auch wieder zurück.


Ein Kompliment an die Autorin, der es gelingt diese Geschichte sehr facettenreich zu erzählen. Als Leser erlebt man somit ein Wechselbad der Gefühle. Man ist hin- und hergerissen, überlegt wie man selbst handeln  oder wie man am Besten zugunsten der Kinder entscheiden würde.

Laut Kurzbiografie am Buchende ist Seré Prince Halverson selbst Mutter und Stiefmutter und auch in einer solchen Familienkonstellation aufgewachsen. Man spürt, dass sie weiß wovon sie schreibt. Der Leser lernt sowohl aus der Sicht der leiblichen Mutter, als auch der Stiefmutter zu denken und zu fühlen.

Cover:

Das amerikanische Hardcover finde ich nicht so gelungen. Es ist mit zu fade und ich sehe auch keinen Bezug zur Geschichte. Da finde ich das deutsche Titelbild des Taschenbuchrs gelungener, denn es spricht mich einfach mehr an.






Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr flüssig. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl hier einen Debütroman vor sich zu haben.

Fazit:
Ein wunderschöner, sehr emotionaler Roman, der einige Themen beinhaltet und dessen Hauptthema die Frage aufwirft: Wer ist die "bessere" Mutter? Was macht eine Mutter aus? Leseempfehlung!


Sieben Jahre später - Guillaume Musso


    • Broschiert: 416 Seiten
    • Verlag: Pendo; Auflage: 4 (13. August 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3866123175
    • ISBN-13: 978-3866123175
    • Originaltitel: 7 ans après
    • Genre: Roman
Amazon Kurzbeschreibung: 
Nikki und Sebastian sind geschieden – und glücklich darüber. Doch als ihr Sohn Jeremy spurlos verschwindet, müssen sie sich zusammen auf die Suche nach ihm machen. Auf ihrer atemlosen Verfolgungsjagd stellen sie sich den schwierigsten Herausforderungen: rätselhaften Botschaften, skrupellosen Gegnern – und ihren eigenen Gefühlen.

Meine Bewertung: * * * 

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge


Meine Meinung:
Guillaume Mussos letzter Roman mit leichten Thrillerelementen "Nachricht von dir" hat mir wirklich sehr gut gefallen. Leider kann sein neuestes Buch so gar nicht damit mithalten.
Es liegt sicher nicht am Schreibstil, denn der ist packend und flüssig und der Autor versucht auch hier mehr Thriller reinzupacken, aber an der Geschichte gibt es soo viele Dinge, die wirklich an den Haaren herbeigezogen sind, dass man einfach nur den Kopf schütteln kann.

Dabei beginnt die Geschichte sehr gut. Postiv überrascht hat mich gleich die Einführung, dass unser Hauptprotagonist Sebastian Geigenbauer ist. Ich arbeite selbst in einem Musikgeschäft mit Werktstatt, wo allerdings Blechblasinstrumente erzeugt werden. So hatte ich sofort Zugang zum Thema. Doch auch sehr schnell hatte ich so meine Probleme mit Sebastian, der seine Teenagertochter derart kontrolliert, dass ich immer wütender beim Lesen wurde. Zimmerdurchsuchung, Handy- und Internetüberwachung mindestens einmal pro Woche, wühlen in der Unterwäsche und im Badezimmer der Tochter...also sowas ließ mir echt die Zornesröte ins Gesicht steigen! Das geht ja mal gar nicht!!! Dabei bin ich selber Mutter eines Teenagers!
Und wenn man gleich zu Beginn so eine Antipathie gegen einer der Protagonisten hat, wird es meistens nicht besser....
Es wurde zwar dann besser, aber nur im Sinne der "Sympathie". Nikki und Sebastian sind so ziemlich das gegensätzlichste Paar überhaupt. Während ihre Tochter Camille nach der Trennung beim Vater lebt und nur am Anfang und am Ende Teil der Geschichte ist, nimmt ihr Zwillingsbruder Jeremy, der bei der Mutter wohnt, sehr viel Raum ein. Das plötzliche Verschwinden des gemeinsamen Sohnes lässt Nikki und Sebastian wieder ein bisschen näher kommen. Und plötzlich sind beide auf den Weg nach Paris, wo es eine Spur von Jeremy gibt.
Der Roman nimmt hier an Fahrt auf und ist eigentlich sehr spannend und gut geschrieben. Die Schrift ist eher groß und die Seite nur halb mit Text ausgefüllt...so hat man das Buch sehr schnell durch. Auch hatte ich bald das Rätsel der Entführung geknackt. Deshalb gebe ich auch noch drei Sterne....
Doch was der Autor am Schluss an Absurdität bietet, schlägt echt den Fass den Boden aus!
Die Geschichte würde glatt zu einem Tschinn-Bumm-Kinofilm a la Hollywood passen, denen ich lieber aus dem Weg gehe. Schade! Nun kann ich nur hoffen, dass das nächste Buch des Autors mehr zu bieten hat!

Cover:

Das französische Originalcover passt perfekt zur Geschichte. Man sieht das Ex-Ehepaar auf der Flucht. Das deutsche Cover lässt ja eher wieder auf eine Liebesgeschichte schließen, was nicht ganz so ist.








Schreibstil:
Den Schreibstil kann ich überhaupt nicht bemängeln. Flott und spannend, flüssig und packend....eigentlich alles, was man sich wünscht.

Fazit:
Der Schreibstil des Autors ist wie immer toll, doch die Geschichte ist in diesem Roman sowas von unglaubwürdig, dass es einfach zu viel ist! Die Idee ist teilweise gut, doch die Ausführung und besonders der zweite Teil des Buches sind grottig. Sowas bin ich vom Autor wirklich nicht gewöhnt!  Drei Sterne wegen des guten Schreibstils...aber nur deswegen!!! Nun hoffe ich ganz stark auf den nächsten Roman....


Harter Schnitt - Karin Slaughter


    • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Verlag (26. August 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3764504153
    • ISBN-13: 978-3764504151
    • Originaltitel: Fallen (Georgia 3)
    • Genre: Thriller

Amazon Kurzbeschreibung:
Nach der Geburt ihrer Tochter Emma ist Faith Mitchell vom GBI zurück im Polizeidienst, und ihr Ermittlerinstinkt ist noch immer zuverlässig: Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um Emma kümmern sollte, rast sie von der Arbeit nach Hause und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter – keine Spur …

Meine Bewertung: schwache * * * *

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Meine Meinung: 
Wer meine Rezensionen der Bücher von Karin Slaughter verfolgt, der weiß, dass ich mit den ersten Büchern der Grant County Reihe noch begeisterter Fan war, was mit den weiterführenden Atlanta Romanen sehr abschwachte und nun mit der weiteren Folgereihe (Georgia) in etwa gleich blieb. Nun habe ich den 3. Band der Georgia Reihe beendet und kann sagen, dass ich mich langsam mit Will Trent und Sarah Linton als Paar anfreunden kann. Die Autorin hat es geschafft die Liebesgeschichtse sehr im Rahmen zu halten (was ich bei Thrillern bevorzuge) und diese relativ glaubwürdig darzustellen.
Natürlich ist auch "Harter Schnitt" nicht mit meinen Lieblingsbüchern "Belladonna" oder "Vergiss mein nicht" zu vergleichen, aber so enttäuscht wie bei "Entsetzen" usw. war ich nicht. Vielleicht aber auch, weil ich mir nicht mehr so viel von Slaughters neueren Büchern erwarte? Ich weiß es nicht....

Die Geschichte in "Harter Schnitt" handelt großteils von Will Trents Partnerin beim GBI, Faith Mitchell. Die sympathische Faith ist gerade wieder Mutter geworden und will ihre Tochter Emma bei ihrer Mutter Evelyn abholen. Doch als sie zuhause ankommt ist die Haustür offen, darauf ein blutiger Handabdruck. Drinnen ein toter Hispano, sowie ein Asiate und ein weiterer Hispano. Einer der Beiden kann vorerst flüchten, bevor Faith auch ihn erschießt. Während sie anschließend ihr Baby im Schuppen findet, bleibt Evelyn verschwunden.

Schon bald führt die Spur in die Vergangenheit von Faith's Mutter, einer ehemaligen Drogenfanderin. Während ihre beste Freundin Amanda, Will's Chefin beim GBI und Will Trent versuchen den Tathergang zu konstruieren, erinnert sich Will an den Korruptionsverdacht gegen Evelyn's Einheit vor wenigen Jahren. Während das gesamte Team bestraft wurde, kam Evelyn mit einem blauen Auge und einer vorzeitigen Pensionierung davon. Ihre Entführung scheint etwas mit diesen Vorfall aus der Vergangenheit zu tun zu haben...

Während ein ehemalige Polizist nach dem anderen aus Evelyns Einheit getötet wird, versucht Amanda auf eigene Faust zu ermitteln. So ahnt Will schon bald, dass Amanda irgendwie in die Sache involviert sein muss. Und was hat Evelyns Nachbarin Roz Levy gesehen ? Doch beide schweigen...

Die Geschichte beginnt sehr spannend, doch finde ich die Ereignisse und die Verbindungen etwas zu sehr konstruiert. Es fehlt auch der richtige Thrill...aber der fehlt ja leider schon seit den letzten Büchern der Autorin. In "Harter Schnitt" wird sehr oft in die Vergangenheit zurückgeblendet, so empfehle ich wieder, die Bücher der Reihe nach zu lesen! Denn nach dem ersten Drittel wirft die Autorin auch mit vielen verschiedenen Namen um sich und als "Nicht-Reihen-Leser" kann man hier doch leicht den Faden verlieren.
Zum Ende hin wird das Buch wieder sehr spannend und hat eine Überraschung parat, die mich aber nur teilweise überzeugen konnte.

Cover:
 

Die beiden englischsprachigen Cover zum Buch, die ich beide nicht wirklich überwältigend finde.

Schreibstil:
Sehr detailreich, doch gewohnt flüssig. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und dargestellt, wobei mir nicht immer alle sympathisch waren. Bezaubernd beschrieben und sehr undurchsichtig fand die kauzige Nachbarin, Roz Levy.

Fazit:
Auch dieser weitere Thriller von Karin Slaughter kann mit ihren ersten Bücher aus der Grant County Reihe nicht mithalten. Eine kleine Steigerung gegenüber ihren letzten Thriller „Letzte Worte“ kann man jedoch erkennen. Trotzdem fand ich hier einiges zu konstruiert....


Böser Wolf - Nele Neuhaus


    • Taschenbuch: 480 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (11. Oktober 2013)
    • ISBN-10: 3548285899
    • ISBN-13: 978-3548285894
    • Genre: Krimi
    • Reihe:  ja - 6. Fall für Bodenstein und Kirchhoff

Amazon Kurzbeschreibung:
An einem heißen Tag im Juni wird die Leiche einer 16-Jährigen aus dem Main bei Eddersheim geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, und niemand vermisst sie. Auch nach Wochen hat das K 11 keinen Hinweis auf ihre Identität. Die Spuren führen unter anderem zu einer Fernsehmoderatorin, die bei ihren Recherchen den falschen Leuten zu nahe gekommen ist. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität. Und dann wird der Fall persönlich.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Wir lesen dicke Dinger Challenge

ABC Challenge
 
Meine Meinung:
Wie auch schon die anderen Bücher der Reihe um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff, konnte mich auch  "Böser Wolf" (6. Fall der Reihe) begeistern. Ich finde sogar, dass der neuerste Krimi von Nele Neuhaus mit ihrem bislang erfolgreichsten Buch "Schneewittchen muss sterben" locker mithalten kann. Die Geschichte ist spannend geschrieben und hat ein sehr brisantes Thema: sexueller Missbrauch und Pädophilie.

Wie bei der Autorin üblich, beginnt die Geschichte in verschiedenen Handlungssträngen, die alle am Schluss zusammenführen und ein logisches Ganzes ergeben.
Gleich zu Beginn des Buches wird am Ufer des Mains die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Zuerst hat es den Anschein, dass der Teenager zu einer Gruppe Jugendlicher gehört, die sich am Mainufer zum Feiern getroffen haben. Die Party artete jedoch extrem aus und als eines der Mädchen munter wird, findet sie zuerst einen der Freunde bewusstlos am Flussufer liegend und sieht kurz darauf die Leiche eines junges Mädchens aus dem Wasser ragen. Sie denktm es wäre einer ihrer Freundinnen, doch schon bald stellt sich heraus, dass das junge Mädchen schon einige Tage tot im Wasser gelegen hat und schwere Misshandlungen aufweist. Vor ungefähr zehn Jahren gab es bereits einen ähnlichen Fall und auch damals vermisste niemand die Tote, doch als Verdächtiger wurde der Anwalt Kilian Rothemund festgenommen und verurteilt. Das Team rund um Pia und Oliver versucht daraufhin alles, um herausfinden wer die Tote ist, doch trotz akribischer Recherche bleibt die Identität der "Nixe" ungelöst.
Kurze Zeit später wird die Polizei zu einer schwer misshandelten Frau gerufen, die man im Kofferraum eines Autos gefunden hat. Es handelt sich um die bekannte Fernsehreporterin Hanna Herzmann, die sich in ihren Talkshows mit brisanten Themen beschäftigt. Die nicht sehr beliebte Moderatorin hatte erst eine Klage am Hals und geht mit ihren Gästen in der Show nicht gerade zimperlich um. Deshalb tippt die Polizei zuerst auf Rache aus diesen Kreisen oder auf ehemalige Mitarbeiter. Doch schon bald entdecken die Ermittler, dass die Moderatorin eine Recherche für eine neue Sendung durchführte, welche sie jedoch noch geheim hielt. Welches brisante Thema hatte Hanna Herzmann aufgegriffen? Und wer fühlte sich hier zu sehr "auf den Schlips" getreten? Doch bevor Oliver und Pia der Aufklärung der Fälle näherkommen, geschieht ein weiterer Mord. Bis Pia und Oliver auf die wahren schockierenden Hintergründe kommen, ist es fast zu spät.

Die vielen Handlunsgsebenen mögen nicht jedem Leser gefallen, doch seit ihrem ersten Buch "Eine ungeliebte Frau", das wirklich nur so von Personen wimmelte und man unweigerlich versucht sich alle Protagonnisten und Randfiguren zu merken und den vielen Teilhandlungen zu folgen, hat sich die Autorin von Buch zu Buch gesteigert und diese in jedem weiteren Band immer besser ausgearbeitet und weniger verwirrend erzählt. So wie ich zu ellenlangen Sätzen neige ;) liebt Nele Neuhaus eine Vielzahl von mitwirkenden Personen in ihrer Krimireihe. 

Das Privatleben der beiden Hauptprotagonisten bleibt diesmal eher im Hintergrund. Trotzdem wird Pia zum Ende der Geschichte hin persönlich mit dem Fall konfrontiert.


Schreibstil:
Nele Neuhaus hat einen sehr flüssigen und einnehmenden Schreibstil, der  mich immer wieder begeistert. Man kann gar nicht aufhören zu lesen. Die Begebenheiten werden sehr lebendig geschildert, die Charaktere der Hauptprotagonisten sind sympathisch und werden immer weiterentwickelt. 

Fazit:
Auch der sechste Fall der Reihe um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff  ist spannend geschrieben und  behandelt ein brisantes Thema. Dieser Krimi ist nicht nur nervenaufreibend, sondern genauso berührend.
Für Neuhaus Fans und solche, die es noch werden wollen....



Vipernbrut - Lisa Jackson


    • Taschenbuch: 496 Seiten
    • Verlag: Weltbild als HC bzw. Knaur TB
      (September bzw. 2. Dezember 2013)
    • ISBN-10: 3426513374
    • ISBN-13: 978-3426513378
    • Originaltitel: Afraid to Die
    • Genre: Thriller 
    • Reihe: Montana To-Die-Reihe

Amazon Kurzbeschreibung:
In der Kleinstadt Grizzly Falls, Montana, werden mehrere Frauen vermisst. Eine der Vermissten taucht schließlich auf bizarre Weise wieder auf: nackt eingefroren in einen kunstvoll bearbeiteten Eisblock, integriert in ein Weihnachtskrippenensemble. Schon wenig später stoßen die Detectives auf die nächste Frauenleiche – positioniert als eisige Skulptur in einem Vorgarten. Schauerliches Detail: Die Tote trägt ein Schmuckstück von Selena Alvarez.

Meine Bewertung: schwache * * * * 

Buch zur Thriller- und Krimi Cover Challenge

Buch zur ABC Challenge

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Meine Meinung:
Weltbild hat wieder ein Buch im eigenen Verlag veröffentlicht. Hier ist es ein Hardcover, während der Thriller am 2. Dezember bei Droemer Knaur als Taschenbuch erscheint. Ich habe jetzt auch total verschiedene Seitenangaben von 512 über 496 und 480 Seiten gefunden. Zuerst waren es bei Amazon noch 512 Seiten, als ich mir die Daten rauskopiert hatte...jetzt drei Tage später.....sind es auf einmal nur mehr 496....von demselben Taschenbuch!!!! *Kopfschüttel*.
Bei Thalia sind es noch immer 512 Seiten und bei Weltbild 480. Ich habe jetzt nach einigen Grübeln die mittlere Zahl für die "Wir lesen dicke Dinger Challenge" genommen.......seufz!

Aber nun zum Inhalt:
Wie bereits in den letzten Thrillern von Lisa Jackson haben wir es wiederum mit einem neuen Fall in Grizzly Falls zu tun und ebenso spielt die Geschichte wieder in der Vorweihnachtszeit. Joelle ist wie gewohnt in ihrem Element und verwandelt die Polizeistation in eine Ansammlung von Santa Claus Mützen, Lichterketten, Rentiere und vorallem gibt es auch Unmengen an leckeren Weihnachtskeksen. Während alle gerne daran teilhaben, findet es Pescoli einfach nur grauenhaft
Als ein weiterer Vermisstenfall auf ihren Tisch flattert, macht sie sich gleich auf den Weg um Nachforschungen anzustellen. Währendessen wird in das Haus von ihrer Partnerin Alvarez eingebrochen und neben einigen fehlenden Schmuckstücken ist auch ihr Welpe Roscoe nirgends zu finden. Nur Detective O'Keefe, ein ehemaliger Partner von Selena Alvarez, befindet sich vor ihrem Haus und erzählt ihr von einem verdächtigen Jungen, den er verfolgt und der sich in ihr Haus eingeschlichen hat. Während es beide seltsam finden, dass der Teenager zielsicher auf Alvarez Haus zugesteuert ist, quält Selena auch noch eine Aussage der verrückten Grace...
Doch ihre Gedanken sind bald abgelenkt, denn eine der vermissten Frauen wird tot aufgefunden. Eingeschlossen in einem Eisblock steht sie inmitten einer Krippenszene vor der Kirche. Und dies ist nicht die letzte Tote in einem Eisblock......
Doch "das Tüpfelchen auf dem i" ist, dass alle toten Frauen ein Schmuckstück von Selena tragen....

Die Charaktere sind für Leser der Autorin altbekannt. Es gibt auch wieder weitere private Entwicklungen der beiden Polizistinnen, wobei diesmal das Hauptaugenmerk auf Selena Alvarez liegt.
Die Geschichte selbst finde ich etwas schwächer als ihr letztes Buch "S Spur der Angst". Es fehlte mir etwas an Spannung und vorallem am Motiv des Täters. Der in der Geschichte genannte Grund des Hasses auf Selena Alvarez fand ich nicht ausreichend für eine völlige Fixierung des Mörders auf die Polizistin.

Was die Reihe betrifft....für Einsteiger empfehle ich die Vorgängerbände zu lesen, jedoch kann man auch die Bücher einzeln ohne Probleme schmökern. Es wird nur selten auf einem früheren Mordfall zurückgegriffen, jedoch bauen sich die privaten Ereignisse von Reagan Pescoli und Selena Alvarez auf.

Reihenfolge der Montana – „To Die“ Serie:
  • Der Skorpion
  • Der Zorn des Skorpions
  • Zwillingsbrut
  • Vipernbrut

Cover:
Das Weltbild Cover könnt ihr oben sehen. Das Taschenbuch, das im Dezember erscheinen wird, hat dieses Titelbild:

Während ich das Cover hier passend zum Titel finde, muss ich jedoch sagen, dass ich den deutschen Titel des Buches wieder mal gar nicht passend finde! Ich glaube das Wort wird einmal im Thriller erwähnt, hat aber sonst keinen Bezug! Doch passt es zur Reihe....vom Titel und vom Cover her.

Schreibstil:
Gewohnt flüssig mit vielen Dialogen und gut zu lesen.

Fazit: 
Leider nicht so spannend und etwas schwächer als die Vorgängerbände, doch für Jackson Fans ein Muss. Man lernt die Bewohner von Grizzly Falls im besser kennen ;)



Die Auslese - Joselle Charbonneau


    • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    • Verlag: Penhaligon Verlag (26. August 2013)
    • ISBN-10: 3764531177
    • ISBN-13: 978-3764531171
    • Originaltitel: The Testing
    • Reihe: ja - Band 1
    • Genre: Dystopie, Jugendbuch

Amazon Kurzbeschreibung:
Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Chaos Challenge AGAIN

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Meine Meinung:
Die Hype um "Die Auslese"  und all die guten Rezensionen noch vor der Veröffentlichung der Geschichte gingen auch an mir nicht spurlos vorbei und umso überraschter war ich, als ich das Buch in der Bücherei fand. Natürlich nahm ich es sofort mit nach Hause, denn Dystopien lese ich sehr gerne.
Was mich erwarten würde, wusste ich noch nicht so recht, aber eigentlich bin ich positiv überrascht. Durch die "Überschwemmung" von Büchern aus diesem Genre, ist es auch für die Leser nicht so einfach zu differenzieren, denn welche Geschichte bringt hier wirklich etwas Neues und welche ist nur abgekupfert? Und so erinnerte mich auch gleich der Beginn an "Die Auswahl" und an "Die Bestimmung", der Rest etwas an Panem. Tja, so einfach ist es hier wohl auch nicht mehr etwas ganz Neues zu kreieren.

Malencia, genannt Cia, lebt in der Five Lakes, einer relativ kleine Kolonie von vielen im "Vereinigten Commonwealth", die nach dem verheerenden Krieg gegründet wurden. Schon seit Jahren wurden aus Five Lakes keine Schüler mehr nach Tosu Stadt zur Auswahl geschickt, doch diesmal sind es gleich vier: Cia, Tomas, Malachi und Zandri. Nur die Besten, wie Cia's Vater, dürfen daran teilnehmen und gelangen nach einer Aufnahmeprüfung in die Universität. Vor ihrer Abreise warnt er sie noch keinem zu vertrauen!
Zu Beginn sind alle euphorisch und der Test beginnt mir schriftlichen Prüfungen in verschiedenen Fächern. Alle Prüflinge erhalten eigene Armbänder, um sie in einzelne Gruppen mit bestimmten Fähigkeiten zu unterteilen. Doch schon bald tauchen einige Mitstreiter nicht mehr auf oder sind tot, denn wer die Prüfungsfragen nicht richtig beantwortet hat unweigerlich den Tod zu fürchten....

Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Cia in der Ich-Perspektive. Man steckt sozusagen als Leser in ihrer Haut und fragt sich immer wieder: Wen darf ich trauen und wen nicht?
Cia ist eine sehr toughe junge Frau und einige ihrer Handlungen finde ich für eine 16-jährige, auch wenn sie noch so gescheit ist, doch etwas übertrieben. Sie weiß alles und kann alles, während alle anderen in die gestellten Fallen tappen. Natürlich muss hier unsere Hauptprotagonistin überleben und allen Widrigkeiten zum Trotz im kontaminierten Land einen Weg finden durchzukommen, sonst würde es keinen zweiten und voraussichtlichen dritten Teil mehr geben. Stellenweise wurde hier auch die Brutaliät aus Panem übernommen, denn die Welt, die die Autorin hier darstellt, ist teilweise sehr erschreckend. Trotzdem fand ich die Geschichte ab dem Zeitpunkt der Ankunft in Tosu City als spannend erzählt und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und welche Prüfungen Cia noch bevorstehen.

Die kleine Liebesgeschichte zwischen Cia und Tomas empfand ich gerade richtig dosiert, denn an Dystopien mag ich eigentlich die Spannung und den Nervenkitzel und nicht romantische Einlagen, wie bei "Die Auswahl", die für mich die absolut schlechteste Reihe in diesem Genre ist.

Cover:
Das Cover hat mich angezogen und abgestoßen. Ich finde es eher passend für einen Krimi oder Thriller. Das Bild erinnert mich viel zu sehr an Model-Castingserien im TV, andererseits war es einmal was anderes und ein kleiner Eyecatcher. Ich kann mich nicht entschließen, ob ich es mag oder nicht ;)


Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht und sehr spannungsgeladen. Einige kleine Logikfehler schmälern den Lesefluss nicht wirklich. Die Charaktere haben mich zweigespalten zurückgelassen. Cia ist dominant und wurde sehr gut beschrieben. Ich lebte mit ihr mit, während die anderen Figuren teilweise ein bisschen blass blieben.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt einer weiteren Dystopiereihe, die viel an Panem erinnert. Jedoch lässt das Ende des ersten Bandes auf etwas ganz Neues im Folgenband hoffen. Band 2 wird definitiv von mir gelesen werden!



Todesfrist - Andreas Gruber


    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (18. März 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442478669
    • ISBN-13: 978-3442478668
    • Genre: Thriller

Amazon Kurzbeschreibung: 
»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Krimi-/ und Thriller Cover Challenge

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Buch zur ABC Challenge

Meine Meinung:
Einen Thriller, der von mir 5 Sterne erhält, gibt es auf meinen Bücherblog nicht sehr oft, aber hier vergebe ich diese Bewertung wirklich sehr gerne!
Schon mein erstes Buch vom österreichischen Autor (als Österreicherin kann man echt stolz sein!) hat mir super gut gefallen, aber Andreas Gruber hat es geschafft mit seinem nächsten Roman, die Latte noch etwas höher zu legen und hat einen wirklich tollen Thriller veröffentlicht! Spannung vom Anfang bis zum Schluss und ein sehr interessanter. Hintergrund. Dieser basiert auf dem Kinderbuch "Der Struwwelpeter". Emotionslos und penibel geht der Täter Geschichte um Geschichte vor.

Schon der Prolog ließ mich nervös an meinen Fingernägeln kauen, denn bereits hier erkennt man, dass man es mit einem sehr brutalen Killer zu tun hat. Danach beginnt die eigentliche Geschichte, die anfangs mit mehreren Handlungssträngen und verschiedenen Personen etwas verwirren kann, jedoch sind die einzelnenen Kapitel kurz gehalten. So wechselt man oft von einem Schauplatz zum nächsten, während man immer mehr die Zusammenhänge in der Geschichte und die der einzelnen Protagonisten erkennt.
Den größten Raum der Geschichte nehmen die Ermitlungen der Kommissarin im Münchner Kriminaldauerdienst, Sabine Nemez, ein. Erst vor wenigen Stunden hat eine Tat ihre ganz persönliche Welt erschüttert. In der Münchner Frauenkirche wurde die Leicher ihrer Mutter gefunden. Kurz zuvor hat ihr ihr Vater von der Entführung und einer ominösen Aufgabe, die er gestellt bekommen hat, erzählt. Dafür hatte er 48 Stunden Zeit, um seine Frau zu retten. Und nun findet Sabine ihre Mutter an der Orgel angekettet und ertrunken an schwarzer Tinte. Während man versucht sie von den Ermittlungen fernzuhalten, will Sabine natürlich genau das Gegenteil, denn nichts ist ihr wichtiger als den Mörder ihrer Mutter zu finden. Helfen soll ihr dabei ihr Kollege Simon und der extra eingeflogene niederländische Kripopsychologe Maarten S. Sneijder, dem es weder an Überheblichkeit, noch an Arroganz fehlt.

Etwas mehr Raum nimmt auch die Geschichte von Helen, einer Psychologin und ehemaligen Profilerin, ein. Sie wohnt in Grieskirchen bei Wien und erhält ebenfalls ein  48-Stunden-Ultimatum, um eine ihr noch unbekannte Person aus der Gewalt des irren Killers zu befreien.

Durch in Rückblenden geschilderten Therapie-Sitzungen, erhält der Leser auch Zugang zur Gedankenwelt des Mörders und während man versucht die einzelnen Zusammenhänge zu einem Ganzen zusammenzusetzen, findet man bereits in der nächsten Stadt die nächste Tote. Der Autor entführt den Leser nach München, Leipzig, Köln, Grieskirchen bei Wien, Wien und Dresden.

Obwohl man schon ungefähr ab der Hälfte erfährt, wer der Mörder ist, bleibt trotzdem noch immer die Frage offen, warum er mordet und wie er seine Opfer aussucht. Und dies bleibt trotz der Bekanntgabe des Täters noch immer spannend und temporeich.

Cover:
Während das Cover des Taschenbuches eine blutige Schere ist, gibt es auch ein Hardcover mit dem Struwelpeter drauf. Beide sind gut gewählt, wobei natürlich das Bild des Struwwelpeters noch besser passt.

Schreibstil:
Schon in "Rachesommer" mochte ich den rasanten und packenden Schreibstil des Autors. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Charaktere sind wirklich alle wunderbar beschrieben und während Maarten S. Sneijder mit seinen Macken heraussticht, lernt man ihm bis zum Schluss hin, auch zu mögen ;) Das schafft nicht jeder Autor.

Fazit:
Ein Thriller, wie er sein sollte: Spannung vom Anfang bis zum Ende mit einer packenden Story! Meine absolute Leseempfehlung für alle Thrillerfans!




Der Schock - Marc Raabe


    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (10. Juni 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3548285244
    • ISBN-13: 978-3548285245
    • Genre: Thriller, Psychothriller

Amazon Kurzbeschreibung:
Bei einem Unwetter an der Cote d’Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone – mit einem verstörenden Film im Speicher. Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stößt er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Meine Meinung:
Nachdem ich vom Debütroman des Autors "Der Schnitt" begeistert war, bin hier nun doch etwas zwiegespalten! Der Vermerk "Psychothriller" ist auf jeden Fall berechtigt, denn ich fand die Geschichte wieder unheimlich spannend!
Bereits der Einstieg in den Thriller ist rasant, aber auch ein bisschen verwirrend durch die verschiedenen Zeitebenen. Doch bald hat der Leser den Überblick und begibt sich mit dem Hauptprotagonisten Jan Floss auf die Flucht vor einem Psychopathen, der nach seinem Leben trachtet. Zuerst weiß er gar nicht warum, doch bald wird ihm klar, dass es mit dem Verschwinden von Laura zu  tun haben muss. Schon in der Schule hat er heimlich für sie geschwärmt und vor kurzem hat er sie wieder getroffen. Laura war zusammen mit Jan's Schwester Katy und deren Freund Greg in das leerstehende Ferienhaus seiner Eltern an der Cote d'Azur gekommen, welches die Geschwister Jan und Kathy seit Jahren nicht mehr aufgesucht haben. Nach einer Fahrt in die nächste größere Stadt kommt es auf der Rückfahrt zu einem Streit und Laura verlässt verärgert den Wagen. Sie kommt nie im Ferienhaus an, nur ihr Handy mit einem verstörenden Video drauf wird gefunden. Nachdem die junge Frau nicht mehr auftaucht, fährt Jan zurück nach Berlin und versucht dort etwas über Lauras Verschwinden rauszufinden.

Bereits hier fand ich es etwas ungewöhnlich, dass man nicht vor Ort bleibt, um nach einen Menschen zu suchen, der plötzlich verschwunden ist. Auch das merkwürdige Verhalten von Katy und Greg hat mich misstrauisch gemacht und wurde leider am Ende der Geschichte nicht wirklich aufgelöst.
Rasant geht es in Berlin in der Zwischenzeit weiter. Jan findet in seiner eigenen Wohnung eine Leiche in seinem Gefrierschrank und kurz darauf läutet auch schon die Polizei an der Tür. Wer versucht ihm hier einen Mord unterzuschieben und veranstaltet ein Katz und Maus Spiel mit dem jungen Psychologen?

Während anfangs die Charaktere noch ein bisschen flach bleiben, nehmen sie nach und nach Gestalt an. Die Geschichte selbst hat viele Wendungen und der Spannungsbogen bleibt enorm hoch. Einige davon sind jedoch ein wenig seltsam. Genauso gab es einige Zusammenhänge, die mir etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen waren oder die nicht ganz aufgelöst wurden. Das hört sich jetzt eigentlich alles eher negativ an, aber der Thriller ist wirklich sehr spannenend geschrieben und ließ mich das Buch kaum aus den Händen legen.

Die Handlung ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt und so erfährt der Leser immer mehr aus Lauras Vergangenheit, ebenso wie der des Entführers. So richtig warm geworden bin ich allerdings mit keiner der Hauptprotaginisten. 

Cover:
Wie schon Raabe's Debütroman ist das Cover in grau-rot gehalten

Schreibstil:
Flüssig und fesselnd. Der Autor versteht es den Leser vollkommen in seinen Bann zu ziehen. Die Kapitel sind kurz gehalten.

Fazit:
Ein erfolgreicher Nachfolgeroman des Autors von "Der Schnitt" und somit keine Eintagsfliege. Sehr spannend, jedoch konnten mich die Charaktere in diesem Thriller nicht wirklich erreichen. Ebenso blieben mir einige Dinge ungeklärt. Trotzdem freue ich mich auf den nächsten Thriller des Autors.


Dinner mit Rose -


    • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    • Verlag: Marion von Schröder (13. März 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3547711878
    • ISBN-13: 978-3547711875
    • Originaltitel: Dinner at Rose's
    • Genre: Gegenwartsliteratur, Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Als Josie ihren Freund inflagranti mit ihrer besten Freundin erwischt, packt sie kurzerhand die Koffer und flieht nach Neuseeland, auf die Farm ihrer Tante Rose. Zwischen Kühen und Schafen hofft sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Tante Rose empfängt sie mit offenen Armen - und einem kräftigen Gin Tonic. Das hilft fürs Erste. Aber dann begegnet Josie ihrer Jugendliebe Matt, und das Gefühlschaos ist komplett. Als Rose schwer erkrankt, wird Matt zu Josies wichtigster Stütze. Gemeinsam kümmern sie sich um Rose, die Farm und das Hausschwein Percy. Dabei kommen sie sich schnell wieder näher, und Josie muss sich fragen, ob die große Liebe nicht vielleicht doch in der neuseeländischen Provinz auf sie wartet.

Meine Bewertung: knappe * * * *

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur Chaos Challenge AGAIN

Meine Meinung:
Hm...irgendwie hatte ich mir von diesem Roman mehr versprochen. Die Geschichte ist nett, allerdings schon vom Anfang an sehr vorhersehbar. Manchmal stört das mehr, manchmal weniger.
Der Leser steigt gleich in die Handlung ein und erlebt Josie und ihre Tante Rose, die eine sehr enge Beziehung zueinander haben. Das Josie von ihrem Freund mit ihrer besten Freundin betrogen wurde und sie von Australien nach Neuseeland in ihre Heimat geflüchtet ist, erfährt man (wenn man nicht den Klappentext gelesen hat) erst nach einiger Zeit. So lebt dieser Roman eher von den alltäglichen Dingen und den Beziehungen zwischen den einzelnen Personen.
Während ihre Eltern die Gegend ihrer Kindheit verlassen haben, fällt es Josie nicht schwer, sich in ihrer alten Heimatstadt wieder einzuleben. Sie arbeitet als Vertretung für ihre Freundin Cheryl, die soeben ihr Kind bekommen hat, als Physiotherapeuthin in deren Klinik.

Jeden Tag nach der Arbeit besucht Josie ihre (Nenn)Tante Rose auf ihrer Farm, wo sie zuerst von den drei Hunden und dem Hausschwein Percy begrüßt wird. Rose ist eine wirklich tolle Persönlichkeit, die allerdings im Laufe der Handlung mit nur 53 Jahren an Krebs erkrankt. Bald schon wird allen klar, dass es keine Hilfe mehr für sie gibt.

Die einzelnen Charaktere sind liebevoll beschrieben. Josie, die sich um alles kümmern will und gleichzeit ihren Kummer um ihren Verlobten Graeme vergessen. Matt, ihre ehemalige Jugendliebe, der nach einer kleinen Europareise und dem Tod seinen Vaters die Farm übernommen hat, hat natürlich alle Symptahiepunkte bei sich, während seine Mutter Heather eine sehr egoistische Person ist und ausschließlich um ihr eigenes Wohlergehen besorgt ist. Kim, die kleine Schwester von Matt, rebelliert in ihrer Teenagerphase besonders gegen ihre Mutter und auch gegen Matt. Sie findet Halt bei Rose und Josie. Die Verschiedenheit der Charaktere trägt glücklicherweise dazu bei, dass die Handlung einigermaßen interessant bleibt. Einen richtigen Spannungsbogen oder Höhepunkt sucht man vergblich....es plätschert einfach so vor sich hin.

Vermisst habe ich auch die Landschaftsbeschreibungen. Neuseeland....mein Lieblingsland und eines der Kriterien, dass ich dieses Buch lesen wollte. Leider könnte diese Geschichte ganz genauso irgendwo anders auf dem Land spielen.
Gut gefallen hat mir hingegen der schwarze  und trockene Humor und die Zänkereien zwischen Matt und Josie. Der Roman ist sehr gefühlvoll geschrieben, wobei  die Krankheit und die Beziehung zu Rose im Vordergrund steht.

Cover:
Ein wunderschönes Cover, das aus dem Original übernommen wurde! Sehr gut gefallen haben mir auch die Blümchen als Schnittverzierung. Das sieht echt toll aus. Hab sie für euch mal abfotografiert:

Schreibstil:
Die Autorin hat einen sehr mitfühlenden und berührenden Schreibstil, der leicht lesbar und sehr unterhaltsam ist. Auch ihr trockener Humor gefiel mir gut.

Fazit:
Eine nette Unterhaltung mit einer wirklich berührenden Geschichte, jedoch hätte ich mir mehr davon erwartet. Familienbande, Freundschaft und Krankheit stehen im Vordergrund. Ein Lesevergnügen für alle, die kein Problem damit haben, schon am Anfang zu wissen, wie die Geschichte ausgehen wird.


 

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