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41 und 14 - Renata Juras



Amazon Kurzbeschreibung:
Als Handballtrainerin einer Nachwuchsmannschaft verliebt sich Renata Juras in ihren besten Spieler und er sich in sie. Die 41-Jährige weiß, dass sie alles verlieren wird, wenn sie sich auf diese Liebe einlässt. Trotzdem tut sie es und es kommt noch schlimmer, als sie es erwartet hat. Denn was heimlich beginnt, wird in Österreich zum Skandal, der die Schlagzeilen füllt. Sie verliert ihren Job, die Boulevardzeitungen schimpfen sie »Sex-Trainerin«, und weil ihr Geliebter anfangs erst 13 war, muss sie vor Gericht. Als seine Mutter zu ihren Gunsten aussagt, kommt sie gerade noch mit einer Strafe auf Bewährung davon. Trotzdem bereut sie nichts. Denn ihre Beziehung zu dem Jungen, der jünger als ihre jüngste Tochter ist, übersteht alle Turbulenzen und hält noch immer.
 
Buch zur Deutschsprachige Autoren Challenge

Meine Meinung:
Da dieses Buch erstens eine Art Biografie ist und zweitens diese Geschichte hier in Österreich einen Riesenwirbel veranstaltet hat, werde ich dieses Buch nicht bewerten. Nach all den Zeitungsberichten kann ich, auch nach der Lektüre der Geschichte, nicht wirklich objektiv berichten.

Es geht um Renata,  zwei Jahre jünger als ich und Mutter von zwei Teenagertöchtern. Vorstellen kann man sich ja solch eine Beziehung, weder als Mutter, noch als junge Frau, nicht wirklich. Deshalb hat es mich auch sehr interessiert, wie alles gekommen ist...
Vorweg möchte ich sagen, dass ich hier keine Pro- oder Kontra Stellung abgeben werde...das kann ich auch gar nicht. Auch wenn mir die Autorin nicht wirklich sympathisch ist, finde ich die Ehrlichkeit und die Offenlegung der Gefühle bewundernswert. Auch die Kraft, die die Beiden aufbringen mussten, um all dies zu überstehen und nach 2 Jahren noch immer als Paar aufzutreten, finde ich bemwerkenswert. Renata Juras ist eine sehr starke Frau, die weiß, was sie will und die genug Selbstvertrauen hat. Auch Ervin erscheint mir viel erwachsener und ruhiger, als "normale" Teenager eigentlich sind. Sehr interessant fand ich auch die überaus positiven Meinungen im Umfeld des Paares über diese ungewöhnliche Liebe. Ich wusste gar nicht, dass wir so tolerant sind ;)
Was mir als Österreicherin nicht so gut gefallen hat, waren ein paar blöde Sprüche der Autorin über uns Österreicher...nicht über die Presse, sondern generell. Das finde ich nicht wirklich angebracht.

Fazit: Eine sehr interessante Lektüre über eine "unmögliche Liebe". Die 192 Seiten sind gerade richtig gewählt und erhalten die Spannung beim Leser.

 

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