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Fünf Tage im Mai - Elisabeth R. Hager

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Gebundene Ausgabe: 221 Seiten
    • Verlag: Klett-Cotta; 2. Druckaufl. Sept. 2019 Edition (28. Februar 2019)
    • ISBN-10 : 3608962646
    • ISBN-13 : 978-3608962642
    • Genre: Gegenwartsliteratur



Klett-Cotta Kurzbeschreibung:
lly ist ein Wildfang, besitzt einen scharfen Verstand und einen Urgroßvater namens Tatka. Der ist ein Auslaufmodell: Berserker im Greisengewand, letzter Fassbinder Tirols, Anhänger der untergegangenen K.u.K.-Monarchie und bald schon der älteste Mann im Dorf. Wenn Illy an ihren freien Nachmittagen bei ihm in der Werkstatt sitzt, lauscht er mit seinem guten Ohr ihren Berichten, erzählt vom untergegangenen Kaiserreich und weiht Illy ins Fassbinder-Handwerk ein. Sie wiederum teilt mit ihm jedes Geheimnis, etwa, dass in dem Atlas, den sie gerade erst in der Schule bekommen hat, ein seltsamer Name steht: Tristan Unger. Tatsächlich verliebt sich Illy Jahre später in Tristan, einen Außenseiter, der so gar nicht in die Tiroler Dorfidylle passen will. Die Eltern verbieten ihr den Umgang, nur Tatka deckt die junge Liebe. Doch Illy erkennt eines Tages selbst, dass sie eine Entscheidung treffen muss. Noch ahnt sie nicht, dass die Konsequenzen dieser Entscheidung sie ein Leben lang begleiten werden.

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

#12für21 Challenge

Meine Meinung:
Dieser Roman liegt schon eine Weile auf meinem SuB und ist nun passend für den Monat Mai aus meinen Regal befreit worden. Außerdem habe ich ihn für die #Subcolourchallenge auf Instagram und bei meiner #12für21 Challenge gelesen. 

Die titelgebenden fünf Tage im Mai spielen sich nicht innerhalb einer Woche ab, sondern es sind Tage aus Illys Kindheit und aus ihren Tagen als Jugendliche, die ihr Leben sehr prägten. Wir befinden uns jeweils im Mai der Jahre 1986, 1996, 1998 und 2004. Sie werden nicht chronologisch hintereinander erzählt.
Und so begleiten wir zuerst Illy als Kind, die am liebsten ihre Zeit bei ihrem Urgroßvater Korbinian Hofer, genannt Tatka, verbringt. Der alte Mann ist der letzte Fassbinder Tirols und hinter seinem harten Kern versteckt sich ein sehr weiches Herz. Er ist stur, hat sein Haus beim Kartenspielen gewonnen und liebt seine Urenkelin Illy über alles - und sie ihn. Nach der Schule verbringt sie die meiste Zeit bei ihm in der Holzwerkstatt. Als Illy ihren ersten Atlas mit nach Hause bringt, freut sie sich sehr darüber. Damals wurden viele Schulbücher nicht neu gekauft, sondern sie wurden weitergegeben. Als Illy in ihrem Atlass den Namen Tristan entdeckt, ist sie zuerst enttäuscht. Noch ahnt sie nicht, dass genau dieser Tristan in ihrem Leben eine große Rolle spielen und sie die Konsequenzen daraus für immer begleiten werden.

Was für eine Geschichte! Ich muss zugeben, dass sie mich wirklich kalt erwischt hat! Dieser einfühlsame Roman, der ruhig beginnt und bei dem man sich anfangs noch fragt, wohin er führen wird, berührte mich zutiefst. Neben diesen schicksalträchtigen fünf Tagen im Mai bewegt vorallem die Verbindung zwischen Illy und ihrem Urgroßvater. Sie zeigt auf, dass diese Bindung auch Durststrecken aushalten und man sich trotzdem nahe sein kann.
Zu Beginn ist Illy noch ein Kind, ein kleiner Wildfang, der sich am liebsten in der Werkstatt ihres Großvaters aufhält. Die beiden teilen ihre Geheimnisse miteinander und haben ein sehr herzliches Verhältnis zueinander. Als Illy älter wird und sich verliebt, steht nur ihr Tatka hinter dieser Liebe. Ihre Eltern verbieten ihr den Umgang mit dem Außenseiter. Es wird fortan nur ihr Urgroßvater sein, der ihr weiterhin zuhört und Illy später einen wichtigen Teil seiner Vergangenheit preis gibt.

Diese 221 Seiten birgen sehr viel Tiefgang und Inhalt. Es beginnt leicht und mit einer Portion Humor, als Illy sich bei ihrer Erstkommunion übergibt, weil sie verbotener Weise schon vor dem Heiligen Sakrament eine Hostie gegessen hat und nun ihre Schuldgefühle sich auf den Magen schlagen. Danach erleben wir die rebellische Illy, die keine familiären Verpflichtungen eingehen will, sich erwachsen fühlt und ihren eigenen Weg gehen möchte. Doch die rosarote Brille der ersten Verliebtheit ist bald verschwunden und Illy erlebt sehr viel Schmerz, der ihr den Halt im Leben nimmt. Die Jahre vergehen und dann steht der 100. Geburtstag von Tatka an und Illy kommt nach längerer Zeit zurück in ihr Heimatdorf...

Die Figuren sind authentisch und großartig gezeichnet. Sie sind voller Wärme, haben Ecken und Kanten und sind mitten aus dem Leben gegriffen. Die Gefühle und der Schmerz werden so lebendig dargestellt, dass man sie durch die Zeilen spüren kann. Die wundervolle Sprache der Autorin berührt und die bildhaften Szenen fühlten sich an, als wäre ich mittendrin gewesen.
Manche Erlebnisse und Begegenheiten erinnerten mich an meine eigenen Teenagerjahre. Zusätzlich spielt die Geschichte in einem Dorf in Österreich, womit ich mich noch mehr identifizieren konnte, da ich selbst in einem lebe.
Die Freundschaft zwischen Urgroßvater und Urenkelin ist groß, warm und spürbar. Sie gibt diesem Roman einen ganz besonderen Charme und das gewisse Etwas. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

Fazit:
Eine herzerwärmende und ruhige Geschichte mit viel Tiefgang. Diese 221 Seiten lassen einem nachdenklich zurück und haben mir wunderbare Lesestunden gebracht. Ich empfehle diesen Roman sehr gerne weiter!

Dunkelgrün fast schwarz - Mareike Fallwickl

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
    • Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt; 3. Edition (5. März 2018)
    • ISBN-10 : 3627002482
    • ISBN-13 : 978-3627002480
    • Genre: Gegenwartsliteratur




Frankfurter Verlagskurzbeschreibung:

Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen. Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht. 

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur #12für2021 Challenge

Meine Meinung:
Gemeinsam mit der lieben Sabine von Buchmomente und der lieben Aleshanee von Weltenwanderer haben wir in einer kleinen, aber feinen Leserunde auf meinem Blog "Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickl gelesen. Ein Roman, der bei Erscheinen überall zu sehen war und ziemlich gehypt wurde. Auch ich bin dieser Hype ein bisschen später verfallen und habe mir das Buch gekauft. Nun wurde es im Rahmen der #12für2021 Challenge mal Zeit es davon zu befreien.

Es fällt mir ziemlich schwer zu diesem außergewöhnlichen Roman eine Rezension zu schreiben, der vorallem durch die Atmosphäre und der poetischen Sprache glänzt.
Der Roman bewegt sich auf mehreren Zeitebenen und spielt in Hallein bei Salzburg. Marie kommt aus der Stadt und zieht gemeinsam mit ihrem Mann Alexander in das Haus seiner Großeltern. Es befindet sich abgelegen und etwas außerhalb der Kleinstadt und Marie fällt es dadurch noch schwerer als Zugezogene Freunde zu finden. Ihr Mann studiert in Wien Medizin und sie verbringt die Tage alleine mit ihrem vierjährigen Sohn Moritz und ihrem Baby Sophia. Eines Tages trifft sie auf dem Spielplatz die ebenfalls Zugezogene Sabrina mit dem göleichaltigen Sohn Raffael und dem Babybruder Samuel. Raffael und Moritz werden beste Freunde, wobei Raffael immer derjenige ist, der den Ton angibt und Moritz ihm folgt. Raf und Motz nennen sie sich und sind ab nun unzertrennlich, selbst als im Gymnasium Johanna dazustößt und aus ihnen ein Trio wird. Doch kurz nach der Matura bricht alles auseinander und die drei ehemals besten Freunde haben keinerlei Kontzakt mehr....bis Raffael sechzehn Jahre später eines Tages vor Moritz Tür steht....

Mareike Fallwickl erzählt aus verschiedenen Perspektiven aus der Sicht von Marie, Moritz, Johanna und Raffael. Um nicht zu verwirren, stehen jeweils Jahreszahl und Name zu Beginn des Kapitels. Die Stimmung ist von Beginn an düster und beklemmend. Raffael ist bereits als Kleinkind manipulativ und hat später Anzeichen eines Psychopaten. Er drangsaliert seine Mitschüler und beeinflusst mit seinem gespielten Charme und seinem Aussehen die Menschen in seiner Umgebung. Er bleibt, obwohl er der rote Faden in der Geschichte ist, allerdings gegenüber den anderen Figuren etwas an der Oberfläche. Wir lernen seine Tiefen nicht kennen und ich bekam kein Gesamtbild von ihm. Er spielt mit dem Leser genauso, wie mit den Charakteren. Ich denke aber, dass dies die Autorin so gewollt hat.

Moritz ist ihm von Anfang an ausgeliefert, denn er ist ein schüchternes und zurückhaltendes Kind und Jugendlicher. Sein Zeichentalent und seine Gabe die Auren der Menschen zu sehen, machen ihn ebenfalls zu einem sehr interessanten, aber passiven Charakter. Er ist harmoniesüchtig und entwickelt eine emotionale Abhängigkeit gegenüber Raffael, aus der er sich nicht lösen kann.
Johanna hat als Jugendliche ihre Eltern verloren und durchschaut die beiden Jungs von Beginn an. Sie hat etwas selbstzerstörerisches an sich und begibt sich in eine ungesunde Abhängigkeit. Sie lebt ihr Leben immer kurz vor dem Abgrund.

Die Autorin hat die zwischenmenschlichen Abgründe und die toxische Beziehung zwischen den drei Freunden sehr authentis wiedergegeben. Die Sprache ist wunderbar poetisch, wird jedoch oftmals von ziemlich derben und obszönen Sätzen oder Wörtern unterbrochen. Dabei fühlt man sich, als ob man mit dem Hammer einen Schlag auf den Kopf bekommen würde. Es ist sicherlich von der Autorin so gewollt, fand es aber nicht immer positiv.

Ich hatte während des Lesens immer das Gefühl, dass jeden Moment die Bombe platzen könnte. Ich wusste nicht, was damals passiert ist, doch die anhaltende angespannte Atmosphäre, die mir wie die Ruhe vor dem Sturm vorkam, hat mich oftmals an einen Psychothriller erinnert. Langsam setzten sich alle Puzzlestücke zusammen und Moritz muss sein Leben nochmals gründlich überdenken. Nur das Ende konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Deswegen bekommt "Dunkelgrün fast schwarz" keine 5, sondern "nur" 4 1/2 Sterne von mir. Ich empfehle dieses Debüt allerdings sehr gerne weiter und bin begeistert von dieser ganz speziellen Geschichte, die Mareike Fallwickl erschaffen hat.

Fazit:
Ein intensiver Roman, der unter die Haut geht. Die anhaltendene subtile Spannung und die Furcht, dass jederzeit die Bombe platzen könnte, erinnert an einem Psychothriller. Gekonnt setzt die Autorin die Fäden zusammen, konnte mich aber mit dem Ende nicht ganz überzeugen. Ein eindringlicher Roman, der einem noch länger beschäftigt. 

Hier die Rezensionen von meinen Mitleserinnen

Sabines Rezension *klick*

Aleshanees Rezension *klick*

Das Geburtstagsfest - Judith W. Taschler

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


     

    • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
    • Verlag: Droemer HC; 2. Edition (1. April 2019)
    • ISBN-10 : 3426281880
    • ISBN-13 : 978-3426281888
    • Genre: Roman


Droemer Knaur Kurzbeschreibung:
Zu seinem 50. Geburtstag wollen die drei Kinder von Kim Mey ihren Vater mit einem besonderen Gast auf der Familien-Geburtstagsfeier überraschen: Ohne sein Wissen haben sie Tevi Gardiner eingeladen, jene Frau, mit der Kim als Kind aus Kambodscha geflohen ist. Und die er seit 25 Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch statt sich, wie erwartet, zu freuen, reagiert Kim seltsam abweisend. Auch Ines, die Mutter der drei, begegnet Tevi unterkühlt. Was Kim und Ines jahrzehntelang verschwiegen haben, verschafft sich nun unaufhaltsam Gehör: die wahren Begleitumstände jener dramatischen Flucht aus Kambodscha und das schreckliche Ende einer großen Liebe. Eine scheinbar harmlose Überraschung lässt ein Geburtstagsfest in einer Katastrophe enden.

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Bereits im Spätherbst 2019 war ich bei der Lesung von Judith W.Taschler, als sie ihren Roman "Das Geburtstagsfest" in St. Pölten vorstellte, zu Gast. Hier könnt ihr darüber nachlesen. Es war sehr interessant, vorallem weil die Autorin selbst mit einer kambodschanischen Flüchtlingsfamilie im Haus aufgewachsen ist.

Kim und Tevi sind vierzehn und zwölf Jahre alt, als sie in den frühen Achziger Jahren als Flüchtlinge über Thailand nach Österreich kommen. Sie finden bei Monika und ihrer Tochter Ines ein neues Zuhause. Während Tevi das Land später wieder verlässt, bleibt Kim in Österreich, wird Architekt und heiratet Ines. Zum 50. Geburtstag möchte ihm sein jüngster Sohn Jonas eine ganz besondere Überraschung schenken. Er sucht nach Tevi und lädt sie zum Geburtstagsfest zu sich nach Hause ein. In all den Jahren wurde den Kindern erzählt, dass ihr Vater damals dem Mädchen das Leben gerettet hat. Kim selbst mag allerdings über seine Vergangenheit nicht sprechen. Jonas hofft mit seiner Einladung seinen Vater endlich aus der Reserve zu locken und endlich mehr über seine Kindheit zu erfahren.
Damit beginnt eine grandiose Geschichte, die den Leser an die Seiten fesselt. Die gut gemeinte Einladung der "Flüchtlingsschwester" Tevi lassen bei Kim alte Wunden aufbrechen. Die furchtbaren Gräueltaten der Roten Khmer, die beide gerade noch überlebt, aber nicht vergessen haben, kommen wieder hoch und das Fest wird zur Katastrophe....

Ich muss zugeben, dass ich zwar mit den Namen Pol Pot und Rote Khmer etwas anfangen konnte, aber das war es dann auch schon wieder. Ich bin genauso alt wie Kim im Roman und habe als Kind gar nichts davon mitbekommen, was sich in Kambodscha Schreckliches abgespielt hat, dabei wurden damals rund zwei Millionen Menschen umgebracht.Während Tevi ihre Kindheit immer und immer wieder heraufbeschwört, setzt Kim auf totale Verdrängung. Bis alles zusammenbricht.

Die Geschichte spielt auf meherern Zeitebenen. 2016 feiert Kim Mey seinen 50. Geburtsag. In Rückblenden, die sich immer mit dem Gegenwartstrang abwechseln, erfahren wir mehr über seine ärmliche Kindheit, aber auch über die Familie Tevis, die der oberen Schicht angehörte. Als es in den späten 70iger Jahren unter der Schreckensherrschaft von Pol Pot und den Roten Khmer in Kambodscha zu einem regelrechten Abschlachten der höher gebildeten Menschen kommt, finden viele Kinder Unterschlupf und werden als Kindersoldaten ausgebildet. Im dritten Strang sind Kim und Tevi als Flüchtlingskinder in Österreich gelandet und finden bei Monika und Iris eine Pflegefamilie. Die krassen Gegensätze haben mich sehr nachdenklich gemacht.

Die Autorin hält sich mit grausamen Beschreibungen durch die Roten Khmer nicht wirklich zurück. Oftmals muss man Pausen einlegen - auf der anderen Seite fesselt die Geschichte jedoch so extrem, dass man einfach immer weiterlesen möchte.
Die Autorin schafft es berührend zu schreiben, ohne rührselig zu werden. Sie zeigt auf, wie unterschiedlich sich die beiden Hauptcharaktere auf die Zeit in kambodschanischen Bürgerkrieg zurückerinnern. Man stellt sich die Frage, wer der Wahrheit näher kommt: Kim oder Tevi? Die seelischen Wunden, die beide als Kinder erfahren haben, sind auch in der Gegenwart spürbar.

Für ihre fiktive und vielschichtige Geschichte hat die Autorin nicht nur eine Reise durch Kambodscha gemacht, sondern sie wuchs selbst in ihrem Elternhaus mit einer kambodschanische Füchtlingsfamilie auf. Die Menschen dieses Landes stehen ihr sehr nahe und das merkt man in jeder Zeile ihres Romans.

Ein vielschichtiges Drama über Schuld, Lebenslügen und Verdrängung. Die unterschiedlichen Blickwinkel ergeben langsam ein Ganzes...doch nicht immer sind die Dinge wie sie scheinen, denn die eigenen Erinnerungen können täuschen.....

Fazit:
Eine intensive Geschichte über die Herrschaft der Roten Khmer in Kambodscha in den 1970iger Jahren. In ihrem Roman stellt die Autorin die Erlebnisse zweier mittlerweile erwachsener Menschen, die in Österreich bzw. den USA eine neue  Heimat gefunden haben, ins Rampenlicht - stellvertretend für viele andere Flüchtlinge. Ein Buch, das noch lange nachhallt und das ich gerne weiterempfehle!

[Challenge] #12 für 2021

 Liebe Bücherwürmer!

Ich habe mich nun doch dazu entschieden und stelle mich der #12für2021 Challenge.

Dies sind die Bücher, die ich mir ausgesucht habe:


 Ich habe mir nun doch 12 Bücher rausgesucht, die schon längst gelesen hätten werden sollen:

*Das rote Adressbuch von Sofia Lundberg
*Alles still auf einmal von Rhiannon Navin
*The One von John Marrs  *Rezi*
*Die Glocke am See von Lars Mytting
*Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl *Rezi*
*Der Kinderzug von Michaela Küpper
*Deine Juliet von Maryann Shaffer und Annie Barrows
*Terror von Ferdinand von Schirach
*Fünf Tage im Mai von Elisabeth R. Hager  *Rezi*
*Das Geburtagsgeschenk von Judith W. Taschler  *Rezi*
*Herz aus Eis von Isabell Autissier
*Worüber wir schweigen von Michael Kastel

Wenn sie gelesen sind, werde ich diese durchstreichen.
 

Die Challenge ist rein für mich selbst, damit endlich einmal die Bücher, die ich mir damals sofort gekauft hatte und ich unbedingt lesen wollte, wirklich auch mal gelesen werden

Habt ihr auch eine SuB-Challenge für 2021 ?



 

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