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Ein Sommer wie dieser - Annette Hohberg


    • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
    • Verlag: Knaur HC; Auflage: EA, (1. März 2012)
    • ISBN-10: 3426652676
    • ISBN-13: 978-3426652671
    • Genre: Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Es ist ein herrlicher Sommer. Klara und Stephan sind Anfang 20, als sie sich in Italien kennenlernen und ineinander verlieben – bis eine unglückliche Verkettung von Umständen sie trennt. Die Jahre vergehen, jeder führt sein eigenes Leben. Durch einen pikanten Zufall begegnen sie sich Jahrzehnte später wieder und entdecken, dass sie noch immer dieselben starken Gefühle füreinander haben. Doch Klara ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter, und Stephan ist Single, Literaturprofessor und hat seine Affären. Sollen sie das wirklich alles aufgeben und den Sprung ins Ungewisse wagen? Es kommt der Tag, da müssen sie eine Entscheidung treffen …

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Meine Meinung:
Da ich diese Woche krank zuhause im Bett lag, war ich fleißig am lesen. Und so dachte ich mir, passt doch noch schnell ein Buch für die Sommerchallenge dazwischen. Besonders hatte mich "Ein Sommer wie dieser" angelacht. Und was soll ich sagen? Ich habe es an einem Tag ausgelesen.
Ich liebe Liebesgeschichten, die nicht schnulzig sind und zum Thema ein Aufeinandertreffen nach Jahren oder ein Treffen alle Jahre zum selben Tag (Zwei an einem Tag) haben, nachdem ich vor vielen, vielen Jahren "Before Sunrise" mit meinem Lieblingsschauspieler Ethan Hawke gesehen habe. Deshalb und wegen vieler sehr guten Rezensionen griff ich auch zu diesem Buch und diese Woche war gerade die richtige Zeit dafür. Draußen regnete es und es war grau in grau und ich konnte mich in mein Bett oder aufs Sofa kuscheln mit einer romantischen Geschichte in der Hand.

Die Geschichte beginnt im Sommer 1982. Klara ist Anfang Zwanzig, selbstbewusst und unbeschwert. Sie verbringt eine Woche in Italien am Meer, bevor sie nach Frankreich an der Uni studieren möchte. In Levanto lernt sie Stephan kennen und lieben. Gemeinsam verbringen sie eine wunderschöne Woche am Meer. Es ist die große Liebe, die Beide richtig überrumpelt, ohne es noch benennen zu können. Sie beschließen sich in Frankreich wiederzusehen, wenn Stephan seinen Ferienjob beendet hat, doch Klara wartet vergebens auf ihn.

Zwanzig Jahre später treffen die Beiden durch einen Zufall wieder aufeinander und all die Gefühle und Emotionen von damals sind augenblicklich wieder da. Doch Klara ist verheiratet und hat eine Tochter und aus Stephan ist ein kleiner Schürzenjäger geworden, der sich nicht binden will. Trotzdem stellt das Treffen mit Klara seine Welt auf dem Kopf. Beide erleben ein Wechselbad der Gefühle und trotzdem ist dieser Roman an keiner Stelle kitschig. Glorifiziert man nach Zwanzig Jahrhen die damalige Liebe oder gibt es hier eine zweite tolle Chance?

Durch abwechselnde Erzählperspektiven lernt der Leser die Gedankenwelt von Klara und Stephan, aber auch von Johan, ihrem Eheman und Isabel, ihrer Tochter, kennen. So kann man die Gefühle und Gedanken aller Protagonisten sehr gut nachempfinden. Die Autorin versteht es mit ihrer wunderbaren Sprache das echte Leben und die Liebe so zu beschreiben, dass man sich selbst immer wieder Gedanken macht, wie man sich wohl selbst entschieden hätte? Da ich selbst nur unwesentlich jünger bin als Klara und lange genug verheiratet, kamen mir einige Gedanken sehr vertraut vor. Fragt sich nicht jeder manchmal wie es wohl geworden wäre, hätte man sich damals anders entschieden? Oder hätte man die Wahl gehabt sein Leben nochmals zu leben, wie hätte man dann reagiert? Was ist wichtiger? Sich selbst zu spüren und seinen Wünschen nachzugeben, endlich mal das zu tun, das man immer schon gerne wollte oder am Alten festzuhalten, keine Veränderung, Sicherheit und Kontrolle?

Ich habe erst vor kurzem ein Buch mit einem ziemlich ähnlichen Thema (Ehebruch) gelesen, doch während dieses locker-leicht daherkommt und nur teilweise auf die daraus resoltierenen Probleme eingeht, hat hier die Autorin sehr wohl alle neagtiven Konsequenzen aus allen Bereichen erwähnt, geht darauf ein und wiegt alle Seiten und Probleme ab. Hier gibt es nicht schwarz-weiß oder eine Verglorifizierung einer Entscheidung, hier werden beide Optionen durchgespielt und mit wunderbaren Sätzen sehr gefühlvoll "seziert".
Was noch dazu beiträgt, dass ein richtiger Bücherwurm wie ich, dieses Buch liebt ist, dass die beiden Hauptprotagonisten ebenfalls Bücher lieben und immer wieder Autoren oder Sätze aus Büchern rezitieren.

Cover:
Nett, aber eher nichtssagend.

Schreibstil:
Wunderschöne Wortspiele, eine sehr poetische Sprache und trotzdem kurz und flüssig, so lässt sich der wunderbare und sprachgewaltige Schreibstil der Autorin am Besten beschreiben. Man verliert sich regelrecht in diesem Buch!
Und zum Abschluss noch ein Satz, stellvertretend für viele wunderbaren Sätze in diesem Buch:
"Lügen sind Träume, die man in flagranti erwischt"

Fazit: 
Ein wunderbares Buch mit einer sehr poetischen Sprache! Ich kann mich nur einer Rezensionistin anschließen, die geschrieben hat: "Das Buch ist eines der schönsten, welches ich in der letzten Zeit gelesen habe. So recht kann ich nicht beschreiben, was es eigentlich ausmacht. Ist es die Story, der Schreibstil oder sind es die Figuren?" - Genauso empfinde ich auch!
P.S.: Ich hoffe es ist okay, dass ich diesen Satz hier zitiere! Wenn nicht, soll sich die Rezenentin bei mir melden und ich entferne ihn sofort!!


Dinner mit Rose -


    • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    • Verlag: Marion von Schröder (13. März 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3547711878
    • ISBN-13: 978-3547711875
    • Originaltitel: Dinner at Rose's
    • Genre: Gegenwartsliteratur, Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Als Josie ihren Freund inflagranti mit ihrer besten Freundin erwischt, packt sie kurzerhand die Koffer und flieht nach Neuseeland, auf die Farm ihrer Tante Rose. Zwischen Kühen und Schafen hofft sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Tante Rose empfängt sie mit offenen Armen - und einem kräftigen Gin Tonic. Das hilft fürs Erste. Aber dann begegnet Josie ihrer Jugendliebe Matt, und das Gefühlschaos ist komplett. Als Rose schwer erkrankt, wird Matt zu Josies wichtigster Stütze. Gemeinsam kümmern sie sich um Rose, die Farm und das Hausschwein Percy. Dabei kommen sie sich schnell wieder näher, und Josie muss sich fragen, ob die große Liebe nicht vielleicht doch in der neuseeländischen Provinz auf sie wartet.

Meine Bewertung: knappe * * * *

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur Chaos Challenge AGAIN

Meine Meinung:
Hm...irgendwie hatte ich mir von diesem Roman mehr versprochen. Die Geschichte ist nett, allerdings schon vom Anfang an sehr vorhersehbar. Manchmal stört das mehr, manchmal weniger.
Der Leser steigt gleich in die Handlung ein und erlebt Josie und ihre Tante Rose, die eine sehr enge Beziehung zueinander haben. Das Josie von ihrem Freund mit ihrer besten Freundin betrogen wurde und sie von Australien nach Neuseeland in ihre Heimat geflüchtet ist, erfährt man (wenn man nicht den Klappentext gelesen hat) erst nach einiger Zeit. So lebt dieser Roman eher von den alltäglichen Dingen und den Beziehungen zwischen den einzelnen Personen.
Während ihre Eltern die Gegend ihrer Kindheit verlassen haben, fällt es Josie nicht schwer, sich in ihrer alten Heimatstadt wieder einzuleben. Sie arbeitet als Vertretung für ihre Freundin Cheryl, die soeben ihr Kind bekommen hat, als Physiotherapeuthin in deren Klinik.

Jeden Tag nach der Arbeit besucht Josie ihre (Nenn)Tante Rose auf ihrer Farm, wo sie zuerst von den drei Hunden und dem Hausschwein Percy begrüßt wird. Rose ist eine wirklich tolle Persönlichkeit, die allerdings im Laufe der Handlung mit nur 53 Jahren an Krebs erkrankt. Bald schon wird allen klar, dass es keine Hilfe mehr für sie gibt.

Die einzelnen Charaktere sind liebevoll beschrieben. Josie, die sich um alles kümmern will und gleichzeit ihren Kummer um ihren Verlobten Graeme vergessen. Matt, ihre ehemalige Jugendliebe, der nach einer kleinen Europareise und dem Tod seinen Vaters die Farm übernommen hat, hat natürlich alle Symptahiepunkte bei sich, während seine Mutter Heather eine sehr egoistische Person ist und ausschließlich um ihr eigenes Wohlergehen besorgt ist. Kim, die kleine Schwester von Matt, rebelliert in ihrer Teenagerphase besonders gegen ihre Mutter und auch gegen Matt. Sie findet Halt bei Rose und Josie. Die Verschiedenheit der Charaktere trägt glücklicherweise dazu bei, dass die Handlung einigermaßen interessant bleibt. Einen richtigen Spannungsbogen oder Höhepunkt sucht man vergblich....es plätschert einfach so vor sich hin.

Vermisst habe ich auch die Landschaftsbeschreibungen. Neuseeland....mein Lieblingsland und eines der Kriterien, dass ich dieses Buch lesen wollte. Leider könnte diese Geschichte ganz genauso irgendwo anders auf dem Land spielen.
Gut gefallen hat mir hingegen der schwarze  und trockene Humor und die Zänkereien zwischen Matt und Josie. Der Roman ist sehr gefühlvoll geschrieben, wobei  die Krankheit und die Beziehung zu Rose im Vordergrund steht.

Cover:
Ein wunderschönes Cover, das aus dem Original übernommen wurde! Sehr gut gefallen haben mir auch die Blümchen als Schnittverzierung. Das sieht echt toll aus. Hab sie für euch mal abfotografiert:

Schreibstil:
Die Autorin hat einen sehr mitfühlenden und berührenden Schreibstil, der leicht lesbar und sehr unterhaltsam ist. Auch ihr trockener Humor gefiel mir gut.

Fazit:
Eine nette Unterhaltung mit einer wirklich berührenden Geschichte, jedoch hätte ich mir mehr davon erwartet. Familienbande, Freundschaft und Krankheit stehen im Vordergrund. Ein Lesevergnügen für alle, die kein Problem damit haben, schon am Anfang zu wissen, wie die Geschichte ausgehen wird.


Die Hebamme von Wien - Beate Maly


    • Taschenbuch: 496 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (4. Dezember 2008)
    • ISBN-10: 3548280048
    • ISBN-13: 978-3548280042
    • Genre: Historischer Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Wien 1683. Die junge Hebamme Anna und ihre Tante Theresa helfen den Frauen der Stadt bei schwierigen Geburten. Dem Prediger Abraham a Santa Clara ist ihre Arbeit verdächtig: Kann es mit rechten Dingen zugehen, dass sie so oft Mutter und Kind retten können? Ist da Hexenwerk im Spiel? Doch ehe er die Hebammen auf den Scheiterhaufen bringen kann, überfallen die Türken die Stadt. Und es gibt einen Mann, der Anna liebt und die beiden Frauen unbedingt retten will.


Meine Bewertung: * * * *  undeinhalb

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge

Meine Meinung:
Auf diesen historischen Roman wurde ich durch Maxibines Bücherregal aufmerksam. Erstens spielt er in Österreich ;) und zweitens sah ich das Buch in der Bücherei. So ging es beim letzten Büchereibesuch gleich mit.
Beate Maly hat hier einen sehr authentischen Roman in der Zeit der zweiten Türkenbelagerung um Wien geschrieben. Die beiden Hebammen Theresa und ihre Nichte Anna kämpfen im 17. Jahrhundert gegen den Aberglauben und eine relativ "schmerzfreie" Geburt. Deshalb setzen sie auch lindernde Kräuter und die Geburtszange ein, deren Benutzung Theresa von ihrer Lehrherrin Brunhilde erlernt hat. Doch den damaligen Kirchenmännern, darunter dem Prediger Abraham a Santa Clara, ist dies ein Dorn im Auge. Seit Jahren hat er das Ziel Theresa als Hexe anzuklagen, genauso wie damals Brunhilde, die durch ihn am Scheiterhaufen den Tod fand. Doch die Türkenbelagerung kommt ihm in die Quere und die beiden Hebammen sind so gefordert wie noch nie.  Die Spitäler und Klöster sind überfüllt mit Verletzten und es mangelt an Medikamenten, sauberes Wasser und Verbandsmaterial.

Im zweiten Erzählstrang erfährt der Leser die Geschichte des aus der Toskana stammenden Juristen Lorenzo Martecelli, der im Dienste Graf Starhembergs steht. Der junge Mann flüchtete aus der Toskana vor einer arrangierten Verehelichung und dem schlechten Verhältnis zu seinem Vater, der ihn zur Ausbildung als Juristen zwang. Dabei schlägt Lorenzo's Herz für das Weingut und der Kelterei, welches sich sein Vater in der Toskana aufgebaut hat. Dieser lebte als Karl Kaltenberg in Wien und nun landet ausgerechnet Lorenzo in dieser Stadt, wo sich die Wege von Anna und Lorenzo kreuzen.

Die Autorin bringt uns auch die Feinde, mit einem Blick außerhalb der Stadtmauern, durch die junge Türkin Basma, näher. Durch einen geheimen Tunnel unter der Stadtmauer, den Anna und Lorenzo mit Hannes und der taubstummen Salma benutzen, erzählt Beate Maly uns auch von Kara Mustafas großen und überwältigenden Zeltlager.
Besonders gefallen hat mir auch die Erwähnung und den Siegeszug der Kahvebohne, die so nach Österreich gelangt ist oder von der Legende, dass ein Bäcker nach der erfolgreichen Verteidigung gegen die Türken das Wiener Nusskipferl, welches die Form eines Halbmondes hat, erfunden hat. Wikipädia widerspricht dem jedoch, als Österreicherin habe ich allerdings auch davon gehört.....wie es eben so mit Legenden ist ;)
Sicher der Wahrheit entspricht jedoch die Entstehung der großen Glocke des Stephansdoms in Wien. Sie war die Vorgängerin der heutigen Pummerin und wurde aus den zurückgelassenen Kanonen und Kugeln, die in der Zeit der Türkenbelagerung im Dom einschlugen, gegossen und im Südturm aufgehängt. Die große Glocke wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Ihre Reste wurden jedoch für die heutige Pummerin, die im Nordturm hängt, verwendet.

Den halben Stern Abzug gebe ich für die Verwendung eines Feuerzeuges im Tunnel im 17. Jahrhundert (dass das keinem Lektor aufgefallen ist!) und einigen für mich eher unglaubwürdigen "Aktionen" im Feindeslager.

Schreibstil:
Von Beginn an ein fesselnder und erzählhafter Schreibstil. Die Autorin hat sehr gut recheriert und verwebt die geschichtlichen Komponenten erfolgreich mit ihrer eigenen Handlung. Der Spannungsbogen bleibt immer erhalten.

Cover:
Typisch für einen historischen Roman: Wien und die Donau im Hintergrund und einem historischen Frauenbildnis im Blickfeld.

Fazit:
Wer historische Romane liebt, sollte an diesem Buch nicht vorbeigehen! Sehr einfühlsam und atmosphärisch geschriebene Geschichte rund um die Zweite Türkenbelagerung in Wien. Absolute Leseempfehlung!


Kirschsommer - Anneke Mohn


    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. Juni 2013)
    •  Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3499259311
    • ISBN-13: 978-3499259319
    • Genre: Roman


Amazon Kurzbeschreibung: 
Auch damals blühten die Kirschen. Endlich Sommer! Nur bei Jule herrscht schlechte Stimmung. Stress mit dem Freund, Stress in der Agentur. Als dann noch ihre geliebte Oma ins Krankenhaus kommt, quartiert Jule sich kurzerhand in Mielchens altem Haus an der Elbe ein. Sie macht sich im Garten nützlich, pflückt Kirschen und kümmert sich bereitwillig um den Übernachtungsgast. Denn Sebastian Hofstetten ist ihr gleich sympathisch. Der junge Klimaforscher untersucht mit Hilfe von Obst aus alten Weckgläsern die Veränderungen des Wetters. Jule will ihm helfen und sieht sich im Vorratskeller ihrer Oma einmal genauer um. Je weiter sie nach hinten vordringt, desto älter werden die Gläser. Und dann findet sie ganz unvermittelt einen Brief aus dem Jahr 1945. Jule hat den Namen des Schreibers noch nie gehört. Doch sie kennt die Adressatin....

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Sommer Challenge

Buch zur ABC Challenge

Buch zur deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Meine Meinung:
Jule und Tom haben sich getrennt und das kurz vor ihrem gemeinsamen und lang geplanten Urlaub nach Kanada. Was nun mit den vier Urlaubswochen? Jule ist nicht gerade in bester Stimmung.... Da erfährt sie, dass ihre Oma Mielchen beim Kirschen pflücken von der Leiter gestürzt ist und im Krankenhaus liegt. Durch den Beruf ihrer Mutter ist Jule größtenteils bei ihrer Großmutter aufgewachsen und so fährt sie sofort ins Krankenhaus. Mielchen ist außer sich und will sofort wieder nach Hause, denn die Kirschen gehören alle gepflückt und auch der Rest des Gartens wartet...ebenso wie ein Pensionsgast. So springt sie kurzerhand ein und kümmert sich erstmal um Haus, Garten und den attraktiven Sebastian, der das Zimmer bei Mielchen gemietet hat. Er ist Klimaforscher und sucht in der Umgebung nach alten Einweckobst. Jule findet immer mehr Gefallen an Sebastian und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam klappern sie einige Höfe der Umgebung ab - leider erfolglos. Und dann findet Jule ein altes verstecktes Kirschenkompott und einen Brief an ihre Oma - gut versteckt hinter einem losen Ziegelstein. Als sie Mielchen darauf anspricht wird diese zuerst wütend und spricht anfangs nicht mehr mit Jule. Die ungewohnte Reaktion ihrer Großmutter verwirrt Jule sehr und weckt somit auch ihre Neugierde. Was steckt hinter diesem Brief? Und wer ist dieser Kostja, der ihn geschrieben hat?

Die Landschafts- und Ortsbeschreibungen der Autorin sind wirklich gelungen. Ich habe gleich gegoogelt und bei Wikipädia herausgefunden, dass der Obstanbau in dieser Region sehr wichtig ist.
Man kann den Sommer auf dem Land richtig miterleben und beginnt von schönen Kindheitserinnerungen zu träumen. Da ich selber am Land aufgewachsen bin und noch immer dort wohne, ist das Meiste für mich "normal", trotzdem spürt man die Stimmung, die die Autorin mit diesem Roman vermitteln wollte.


Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, allen voran Oma Mielchen, die man sofort ins Herz schließt. Jule fand ich manchmal ein bisschen naiv und ich konnte ihre schnelle Verliebtheit nicht wirklich nachvollziehen. Kaum war sie getrennt, war sie schon wieder frisch verliebt....und das nicht nur einmal im Buch ;)
Vorallem aber berichtet diese Geschichte über Freundschaft und Familenbande. Auch über die Höhen und Tiefen des Lebens. Jule ist nicht nur mit ihrer Beziehung unzufrieden, sondern auch mit ihrem Job als Redakteurin des Frauenblattes "Antonia". Erst durch die Auszeit am Land und die Familiengeschichte wird ihr das noch viel bewusster und so beginnt sie über ihre ganze Lebenssituation nachzudenken. Ihre Freundinnen Gesa und Inken unterstützen sie tatkräftig dabei.


Schreibstil:
Kurzweilig, locker und leicht - passend für eine Sommerlektüre. Durch die vielen Dialoge hat man das Gefühl mittendrin zu sein, genauso wie man durch die verschiedene Ausdrucksweisen sofort bemerkt, wer gerade erzählt.

Cover:
Wundervoll! Die Kirschen am grünen Untergrund finde ich wirklich sehr gut gewählt und man möchte am Liebsten gleich in das Buch reinbeißen ;)

Fazit:
Eine unterhaltsame Sommerlektüre, die jedoch nicht nur locker Leichtes vermittelt, sondern auch tiefgründig sein kann. Eine Geschichte über das Leben, Freundschaft und Familie.


Sommer offline - Stephanie Kate Strohm


    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (11. März 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453534239
    • ISBN-13: 978-3453534230
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
    • Originaltitel: Pilgrims don't wear pink
    • Genre: Jugendbuch


Amazon Kurzbeschreibung: 
Libby als geschichtsbegeistert zu bezeichnen wäre eine Untertreibung: Die 16-Jährige hat schon immer davon geträumt, in einer vergangenen Zeit zu leben, in der die Frauen umwerfende Kleider trugen und sich von Gentlemen formvollendet umwerben ließen. Als sie die Chance erhält, die Ferien in Maines ältestem History Camp zu verbringen, ahnt Libby freilich nicht, dass man dort weder das Handy noch Schminkutensilien benutzen darf. Und das ist noch die harmloseste Überraschung, die sie erwartet. Ein unvergesslicher Sommer bricht an, in dessen Verlauf Libby eine Menge über Jungs, vermeintliche Geister und darüber lernt, dass Jane Austen wahrscheinlich auch überschätzt wird

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Sommer Challenge

Meine Meinung:
Dieses nette und unterhaltsame Buch kam erst vor kurzem in meinen Einkaufskorb, als ich bei Thalia zuerst denKlappentext und dann die ersten Seiten las. Außerdem passte es hervorragend zur Sommerchallenge, wo mir - unter anderen - noch ein Jugendbuch fehlt. Da mich die ersten Seiten schon richtig laut lachen ließen, wurde es gekauft und ziemlich schnell gelesen.
Nach dem zuklappen des Buches bin ich nun etwas zwiegespalten. Einerseits hat mich der Jugendroman ganz gut unterhalten, auch wenn er eigentlich für eine Altersgruppe geschrieben wurde, die ich schon sehr, sehr lange hinter mir gelassen habe.....hüstel.....
Außerdem strotzte die Geschichte nur so voller Klischees und bereits zu Beginn wusste ich, wie das Meiste ablaufen wird...und ich hatte vollkommen recht. Dennoch unterhielt mich der Roman teilweise wirklich gut.
Libby, unsere Hauptprotagonistin, war mir anfangs nicht gleich sympathisch. Obwohl immer wieder betont wurde, wie viel sie sich eigentlich aus Geschichte macht und sich total auf die Zeit im History Camp in Maine  freut, waren die ersten Kapitel voll von diversen Markennamen, Schauspielern, Top Locations und Geplapper über die neuersten Modetrends mit dem allerbesten schwulen Freund.
Als Libby dann auch noch im Camp ankommt, wird sie von einer ihrer Zimmergenossinnen genau als das eingestuft, was sie darstellt: ein naives blondes Modepüppchen, die beim Anblick einiger Jungs im Camp, den sogannten Truppies, zu sabbern beginnt. Ganz besonders hat es ihr der gutaussehende Cam angetan....

Als plötzlich die Rede von einem Geist aufkommt, der in Hafennähe herumspuken soll, wird Libby dazu verdonnert mit dem Jungreporter Garrett auf dem Schiff Wache zu halten bzw. sucht dieser Stoff für seine Artikel. Einerseits is Libby froh ihrer Zimmergenossing Ashling zu entkommen, doch auch der Nerd von Reporter ist ihr anfangs mehr als unsympathisch.
So verbringt sie den Tag in Kleidern aus dem 18. Jahrhundert, unterhält kleine Mädchen  im Camp von „anno dazumal" mit sticken und backen, geht abends auf Geisterjagd und flirtet mit Cam.
Mehr will ich hier nicht verraten, obwohl vieles bereits offensichtlich ist.
Was mich noch etwas gestört hat ist, dass Libby mit ihren 16 Jahren so toll backen kann, dass sogar eine Kochzeitschrift ihren Apfelkuchen mit Streuseln veröffentlichen will. Sticken ist auch kein Problem und alles andere kann sie auch aus dem Eff-eff....da muss ich mich mit meinen Vierzig fast schämen....

Trotzdem fand ich die Geschichte ganz witzig und ein paar kleine Überraschungen hatte es auch für mich noch parat. Für die Zielgruppe sicher ein sehr nettes und unterhaltsames Buch.

Cover:
Das deutsche Cover finde ich absolut ungeeignet!  Es schließt viel eher auf einen Frauen-, als auf einen Jugendroman und hat absolut gar nichts mit der Geschichte zu tun!
Da finde ich das englische und amerikanische Cover viel besser. Und wieder ist auch der englische Titel vom amerikanischen zum englischen Buch abgeändert worden, was ich nicht nachvollziehen kann.


Schreibstil:
Leicht, einfach und jugendlich.
Die Charaktere fand ich teilweise etwas zu überzeichnet...allen voran der schwule Dev. Spannungsbogen gab es in der Geschichte nicht wirklich, aber es soll ja auch ein Roman der unterhält sein und kein Krimi ;)

Fazit:
Nett und unterhaltsam, nicht mehr und nicht weniger. Teilweise sehr amerikanisch. Für die Zielgruppe sicher interessanter als für Erwachsene, trotzdem ganz witzig und bezaubernd.


Der Lavendelgarten - Lucinda Riley


    • Taschenbuch: 512 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (13. Mai 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442477972
    • ISBN-13: 978-3442477975
    • Originaltitel: The Light Behind the Window
    • Genre: Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 

Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …
 
Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Sommerchallenge

Meine Meinung:
Der neuerste Roman von Lucinda Riley hat meiner Meinung nicht umsonst die höchsten Wertungen, verglichen mit ihren beiden bereits ins Deutsche übersetzen Büchern "Das Orchideenhaus" und "Das Mädchen auf den Klippen". Auch ich fand ihn mit Abstand als die gelungenste Geschichte von allen dreien.
Leider - und deswegen gab es keine fünf Sterne - gibt es wieder erhebliche Unterschiede zwischen dem Teil, der in der Vergangenheit spielt, und dem der Gegenwart.

Hat mich die Geschichte rund um Constance, die im 2. Weltkrieg als Spionin nach Frankreich geschickt wird einfach nur mitgerissen und verzaubert, so war mir die Handlung um Emilie, die nach dem Tod ihrer Mutter Valerie, nun die Letzte aus der Linie der "de la Martinières" ist und das Stadthaus in Paris und das Familienchâteau in der Provence erbt, viel zu platt und vorhersehbar. 

Emilie, eine alleinstehende Frau und Besitzerin einer Tierarztpraxis hat immer unter der Missachtung ihrer Mutter gelitten. So wurde aus ihr eine sehr unselbstständige Frau voller Selbstzweifel. Ihre Mutter hinterlässt ihr jede Menge Schulden und so sieht sich Emilie verpflichtet das Stadthaus zu verkaufen und beginnt mit der Renovierung des baufälligen Châteaus mit dem sie viele Erinnerungen, vorallem an ihrem geliebten Vater, verbindet. Als sie Sebastian Carruther, einen Galeristen, kennenlernt, bietet ihr dieser Hilfe bei der Verlassenschaft an. Er erzählt ihr von seiner Großmutter Constance, die mit Emilie's Vater befreundet war und damals im Château gelebt hat. Sebastian hilft ihr beim lästigen Papierkram und beauftragt auch die Renovierungsarbeiten. Und schon bald kommen sich die Beiden näher, heiraten und ziehen nach Blackmoor Hall in Yorkshire, England, dem Familiensitz der Carruthers. Dort lebt auch Sebastians Bruder Alex, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Das Verhältnis der beiden Brüder ist alles andere als herzlich und bald verbringt Emilie ihre Tage alleine im düsteren Haus, denn Sebastian ist zunehmend in London beschäftigt....

Hier war mir eigentlich schon von Beginn an klar was passieren wird und was so hinter Sebastian und Alex steckt. Auch die Naivität von Emilie nervte mich etwas. 

Die Geschichte aus der Vergangenheit beginnt nachdem Emilie bei der Sanierung des baufälligen Châteaus Gedichte von Sophie de la Matinière - ihrer Tante, findet. Sie war die Schwester ihres Vaters, der sie jedoch Emilie gegenüber nie erwähnt hat. Daraufhin fährt sie in die Provence ins Château. Der alte Winzer Jacques, der schon seit Generationen die Weinberge der Familie de la Matinière bewirtschaftet, beginnt ihr nach und nach zu erzählen...
London, im Kriegsjahr 1943: Constance Carruthers, deren Ehemann als vermisst gilt, wird als SOE-Agentin rekrutiert. Nach einer strikten Ausbildung wird sie nach Frankreich geflogen, um ihre Mission zu erfüllen. Doch ihre Kontaktperson ist nicht am Treffpunkt und nach und nach erfährt Constance, dass die Deutschen den Stützpunkt ausgehoben und viele Widerstandskämpfer verhaftet haben.Durch die unvorhergesehenen Ereignisse hat Connie nur mehr eine Kontaktadresse: jene von Édouard de la Martinières und seiner blinden Schwester Sophia. Doch in seinem Haus ist es unmöglich als Spionin zu arbeiten und so verläuft ihr Leben komplett anders, als erwartet. Ihr Gönner engagiert sich ebenfalls für ein baldiges Ende des Krieges, jedoch unter dem Deckmantel eines Nazifreundes. Er pflegt Kontakte zu Männern der Gestapo, besonders zu den Brüder Falk und Frederik von Wehndorf, die bald Interesse an Édouards Schwester Sophia, als auch an ihrer "Gesellschafterin" Connie finden. Und so lebt Constance zwar in Wohlstand, während draußen der Krieg tobt, fürchtet jedoch jeden Tag, dass ihre wahre Identität auffliegt.

Neben den wunderbaren Charakteren aus dieser Zeit, den Kriegswirren und den tollen Landschaftsbeschreibungen, fesselt diese Geschichte während des zweiten Weltkrieges, ungemein. Hier flogen die Seiten beim Lesen nur so dahin. Jedoch wechselte die Autorin immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um den Spannungsbogen zu halten.
Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart  - bis hin zum sehr passenden Ende - ist Lucinda Riley wirklich gelungen. Sie versteht es ausgezeichnet, die vielen Geschehnisse und Erzählstränge letztendlich zu einem roten Faden zu  verbinden.


Cover:



Interessanter Weise habe ich ein zweites englischsprachiges Buch mit fast identischen Titel zur deutschen Ausgabe auf einem amerikanischen Blog gefunden. Ich finde den Titel etwas irreführend, denn ein Lavendelgarten kommt im Buch nicht vor. Auf diesen Buch kann man aber eine Art Chateau erkennen, wo bei der deutschen Ausgabe wieder nur eine Treppe abgebildet wurde, wie schon beim Orchideenhaus. Finde ich etwas einfallslos...

Schreibstil:
Leicht und flüssig, wobei jedoch der Teil in der Gegenwart nicht so gut punkten kann. Die Charaktere sind

Fazit:
Eine wunderbare und berührende Geschichte, die von mir fünf Sterne bekommen hätte, wäre der Teil, der in der Gegenwart spielt, nicht so viel schlechter. Trotzdem ein lesenswerter Roman, der mich verzaubert hat und den ich gerne weiterempfehle!



Cinderella auf Sylt - Emma Bieling


    • Taschenbuch: 240 Seiten
    • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 2 (12. März 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3746627990
    • Genre: Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Cinderella fühlt sich vom Pech verfolgt. Sie ist pleite, der Vater ihres Kindes hat sie verlassen, doch sie plant einen neuen Anfang: ausgerechnet auf Sylt. Aller Anfang ist jedoch schwer. Sie hat kein Geld für eine Unterkunft und findet nur einen Job als Zimmermädchen. Und Tommy, ihr fünfjähriger Sohn, ist auch nicht immer ein Quell der Freude. Der Junge will etwas, das alle Kinder haben: einen richtigen Vater. Weil Cinderella sich geschworen hat, nie wieder einen Mann anzuschauen, schaltet sie kurz entschlossen eine Anzeige: "Vaterrolle auf Vierhundert-Euro-Basis" zu vergeben. Damit nehmen die amourösen Verwicklungen ihren Lauf. Eine anrührende Liebesgeschichte – nicht nur für Sylt-Fans!

Meine Bewertung: * * *
Buch zur ABC Challenge

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Buch zur Sommerchallenge


Meine Meinung:
Für die Sommerchallenge habe ich vor kurzem dieses Buch als Mängelexemplar erstanden. Ich erwartete einen lustigen und leichten Sommerroman, einfach zum abschalten und unterhaltend...und der war auch drinnen ;)  Trotzdem hätte ich doch ein bisschen weniger Vorhersehbarkeit gewünscht.

Cinderella...was für ein Name!....aber passend zu dieser modernen "Cinderella-Geschichte"....ist auf der Flucht vor ihrem Exfreund, dem Job, der fürchterlichen Stiefmutter.....einfach aus ihrem alten Leben. Und das ganz spontan und überstürzt! Ihr Ziel ist die Nordseeinsel Sylt, von der sie schon seit ihrer Kindheit träumt.
Gemeinsam mit ihrem fünfjährigen Sohn Tommy will sie hier einen neuen Job und eine Wohnung finden, doch wenn man spätabends ankommt und vorallem nichts geplant hat, dann ist das leichter gesagt als getan!
So verbringen die Beiden die erste Nacht auf dem Sofa in der Hotellobby des Nobelhotels "Sylter Sand". Auch das erste Vorstellungsgespräch verläuft nicht wie erhofft. Mit ein bisschen Hilfe bekommt sie allerdings einen Job als Zimmermädchen in genau den Hotel, in dem sie übernachtet hat. Auch eine neue Wohnung ist bald gefunden, doch Tommy ist mit der Situation nicht wirklich zufrieden. Das Einzige, was er sich wünscht, ist ein Papa! Und so schaltet Cinderella schließlich eine Anzeige für einen Vater auf 400 Euro Basis ;) Und der einzige Anrufer, der schnuckeligeMoritz, scheint genau der Richtige für den Job zu sein…

Schon beim Lesen dieser Zeilen, weiß man eigentlich, wie die Geschichte ausgeht und bei 240 Seiten ist das ja auch nicht wirklich verwunderlich. Zum Abschalten und die Seele baumeln lassen ist das Buch perfekt, doch war es mir etwas zu seicht und viel zu vorhersehbar. 

Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind voll mit Humor, aber auch etwas Kitsch gefüllt.

Cover:
Gefällt mir sehr gut - passend zum Inhalt. So eine rote Herzerlbrille hatte meine Tochter mal mit ca. 2 Jahren ;)

Fazit:
Nett für zwischendurch. Kann man lesen, muss man aber nicht. Hätte mir mehr erwartet....


Göttlich verliebt - Josephine Angelini


    • Gebundene Ausgabe: 458 Seiten
    • Verlag: Dressler; Auflage: 1 (1. März 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3791526278
    • ISBN-13: 978-3791526270
    • Originaltitel: Goddess
    • Genre: Jugendbuch, Fantasy
    • Reihe: ja - Band 3


Amazon Kurzbeschreibung:
Ein zweiter Trojanischer Krieg steht unmittelbar bevor. Weil die Scions sich gegenseitig bekämpfen, liegt es allein an Helen, Lucas und Orion, neue Verbündete für ihr bislang größtes Gefecht zu finden. Zugleich wächst Helens Macht und mit ihr das Misstrauen ihrer Freunde. Doch Helen kann deren Vertrauen zurückgewinnen und den unsterblichen Zeus in letzter Minute bezwingen. Aber was wird aus Helens ganz persönlichem Kampf um ihre Liebe zu Lucas? Um zu verhindern, dass die sterbliche Welt in die Hände der 12 unsterblichen Götter fällt, brauchen Helen, Lucas und Orion neue Verbündete. Zugleich wächst Helens Macht und mit ihr das Misstrauen ihrer Freunde. Wie kann Helen deren Vertrauen zurückgewinnen? Womit lassen sich die Götter besiegen? Und was wird aus ihrem Kampf um die Liebe zu Lucas?

Meine Bewertung: * * undeinhalb

Buch zur Chaos Challenge AGAIN

Buch zur Sommerchallenge

Meine Meinung:
Viele werden jetzt ensetzt aufschreien, wenn sie meine Bewertung sehen, aber ich muss ehrlich zugeben: Ich habe mich wirklich durch das Buch gekämpft und geqäult....ähnlich der Protagonistin... und war knapp vorm aufgeben! Doch ich hatte Band 1 und 2 gelesen und wollte doch die Trilogie beenden. Band 1 "Göttlich verdammt" hatte mich ja nicht wirklich umgehauen, aber Band 2 "Göttlich verloren" fand ich spannend und interessant. Und nun stellte ich mir ein fulmanentes Finale vor und musste mich immer wieder zwingen weiterzulesen, so langweilig war die Geschichte! Es passierte einfach gar nichts!
Noch dazu wurde es auch immer verwirrender, was die Personen anging. Jeder Scion sieht aus wie jemand anderes.....Gott oder Trojaner....und doch sehen sie teilweise wieder ein ganz bisschen anders aus....geht es noch verwirrender?

Band 3 schließt nahtlos an Band 2 an. Helen kommt schwer verletzt aus der Unterwelt, genauso wie Orion und Lucas. Somit wurde die Prophezeiung erfüllt, dass Atlantis wieder auftauchen würde, sobald ein blutiger Kampf die vier Häuser zu einem einizgen vereinte. Der Krieg scheint also unmittelbar bevorzustehen!
Nach und nach stellt Helen fest, dass sie zu ihren alten Fähigkeiten noch neue dazu bekommen hat. Durch die Blutsbruderschaft mit Orion und Lucas hat sie teilweise Fähigkeiten der beiden Scions übernommen. Ihre neue Macht verunsichert nicht nur die anderen Scions, sondern besonders ihre alten Freunde.....

Das große Finale ist viel zu simpel und konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Es wurde zwar endlich spannend, aber das Ende war dann fast zu abrupt, ohne dass man genau wusste, was jetzt los war. 

Mir fehlten auch die wirklichen Emotionen. Ich konnte weder bei Helen, noch bei den Familienmitgliedern der Delos Familie, Verzweiflung nach dem Tod bestimmter Freunde/Verwandten fühlen. Die Charaktere waren allesamt blass. Passend zum Titel wurde die Geschichte auch noch ziemlich kitschig und klischeehaft. Es gab fast keinen Charakter, der sich nicht plötzlich in irgend jemand verliebte.
Auch Helen war mir nicht mehr richtig sympathisch und Lucas hatte sich charakterlich überhaupt nicht verändert....was hier nicht positiv gemeint ist. Man erwartet doch auch, dass sich die Charaktere in einer Trilogie langsam entwickeln...

Vielleicht bin ich einfach schon viel zu alt für diese Reihe, auch wenn ich hin und wieder gerne Jugendbücher lese. Aber hier gibt es wirklich gravierende Qualitätsunterschiede!
Vielleicht aber ist es mir auch zu Paranormal...zu viel Fantasy! Ich weiß nicht....
Mir ist jedenfalls nicht wirklich viel Positives zu diesem Buch in Erinnerung geblieben....

Cover:
Wieder wunderschön und in gold gehalten, passend zu den Vorgängerbänden. Ich finde die Cover sind das Schönste an der Reihe....

Schreibstil:
Wie gewohnt aus den anderen beiden Bänden.

Fazit:
Der Abschluss der Göttlich-Trilogie ist für mich eine herbe Enttäuschung. Großteils langweilig und ohne Emotionalität. Schade!



Gestrandet - Gisa Pauly


    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 8 (1. Juli 2008)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492251188
    • ISBN-13: 978-3492251181
    • Genre: Krimi

Amazon Kurzbeschreibung: 

Kommissar Erik Wolf steht vor einem Rätsel: Warum wurde Magdalena Schilling so gewaltsam umgebracht? Zumal der Hauptverdächtige Mathis Schilling, der Neffe der Toten, ein perfektes Alibi hat. Zu allem Überfluss findet sich am nächsten Tag im versiegelten Haus des Opfers eine weitere Leiche. Mamma Carlotta, Eriks italienische Schwiegermutter, die wieder einmal auf der norddeutschen Ferieninsel zu Besuch ist, mischt sich unverzüglich in die Ermittlungen ein – schließlich handelt es sich bei der zweiten Toten um ihre nette Reisebekanntschaft aus dem Flugzeug …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb


Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur ABC Challenge

Meine Meinung:
Nachdem ich in der Bücherei schon ein paar Mal um die Sylt-Krimis von Gisa Pauly herumgeschlichen bin, es aber wiedereinmal nur die letzten Bände der Reihe um "Mamma Carlotta ermittelt" gab, wurde ich letztens fündig und hatte Band 2 "Gestrandet" in der Hand. Kurzentschlossen ging das Buch mit nach Hause.
Da in letzter Zeit lustige Krimis, die mehr oder weniger spannend sind, anscheinend DER RENNER sind und ja auch in wenigen Tagen "Dampfnudelblues" im Kino anläuft, schießen diese nur so aus den Boden....oder werden neu aufgelegt. Meine Büchereiausgabe ist nämlich aus dem Jahr 2012. Hier hat sich nämlich nicht nur das Cover verändert, sondern auch die Nachnamen der ermordeten Magdalena Schilling und ihrem Neffen Mathis. Aus Schilling wurde Feddersen.....hört sich doch viel Norddeutscher an, nicht?!
Mit Coveränderungen komme ich ja noch klar und ist mittlerweile auch "normal", denn oft wird ja schon zwischen Hardcover und Taschenbuch ein anderes Bild gewählt. Aber eine Änderung der Namen hatte ich bis jetzt noch nie...

Aber nun zur Geschichte:
Carlotta Capella kommt aus Umbrien zu ihrem Schwiegersohn Erik  und den Kindern Carolin und Felix nach Sylt angereist. Nachdem ihre Tochter, Erik's Frau, vor mehreren Monaten verunglückt ist, versucht sie ein bisschen Italien nach Sylt zu bringen. Typisch italienisch spricht sie mit jedem  und über alles und fühlt sich manchmal wie eine seltene Spezies inmitten der eher zurückhaltenden Inselbewohner. Auf dem Weg nach Sylt lernt sie Donata Zöllner kennen, die nach 30 Jahren ein Wiedersehen mit ihrer Schulfreundin, Magdalena Feddersen, geplant hat. Doch bevor Donata Magdalena treffen kann, wird deren Leiche in ihrer Wohnung gefunden und zuerst ihr Neffe Mathis verdächtigt, dessen Hotel knapp vor dem Ruin steht. Doch Mathis hat ein Alibi und während die Polizei noch nach Tathergang und Motiv sucht, geschieht im Haus des Opfers der nächste Mord. Diesmal ist es Mamma Carlottas Reisebekanntschaft Donata und zu allen Überfluss stand sie auch noch Schmiere, als Donata in die Wohnung von Magdalena Feddersen einstieg, um etwas Wichtiges zu suchen. Denn Donata ist nicht nur auf die Insel gekommen, um Magdalena zu treffen, sondern auch ein Geheminis zu lüften.....Während Erik, der Kommisar auf Sylt, versucht die Mordfälle zu lösen, ist seine Schwiegermutter schon einen Schritt weiter. 

Gefallen hat mir die Kombination von italienischen Temperament und dem norddeutschen Charme von Sylt. Die Geschichte beginnt nett und der Spannungsbogen wird immer mehr aufgebaut. Während Mamma Carlotta ihre italienischen Speisen zubereitet, ist sie mit den Gedanken schon wieder bei der Toten oder einem Verdächtigen. Die kriminalistische Handlung geht nicht verloren, auch wenn diese mehr unterhält als gruseln lässt.
In der Mitte der Geschichte wird es leider etwas verwirrend. Zu viele Personen und Motive, ebenso die konträren "Ermittlungen " von Erik und Mama Carlotta ergeben ein etwas wirres Bild. Doch nach und nach fügen sich die einzelnen Handlungsstränge zusammen und es kommt zur Auflösung.


Cover:
Neben dem Cover oben, gibt es auch diese Version:

 


Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, humorvoll und leicht zu lesen. Die Charaktere sind toll beschrieben und sehr lebhaft dargestellt.

Fazit:
Ein netter unterhaltsamer Krimi mit jeder Menge Lokalcolorit. Jedoch fehlte es mir etwas an Spannung und auch das Motiv der Morde war mir etwas zu unrealistisch. Die Beschreibungen von Sylt sind gelungen und haben Urlaubsfeeling geweckt. Ich werde wohl eher wieder zu Lokalkrimis greifen, die mehr Spannung und weniger Humor, bieten.


Flitterwochen - Anne Hertz


    • Broschiert: 320 Seiten
    • Verlag: Knaur HC (1. März 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426213516
    • ISBN-13: 978-3426213513
    • Genre: Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Ihre Flitterwochen hatte sich Tine ganz anders vorgestellt: Statt mit ihrem Mann im Flieger auf die Seychellen zu sitzen, wird sie kurz vor ihrer Hochzeit entführt - von einer 89-jährigen Oma, die Urne von Opa Heinzi unterm Arm. Ehe Tine weiß, wie ihr geschieht, ist sie auf der Flucht vor der Polizei und kutschiert Oma Strelow nach Kolberg, wo diese gedenkt, die Asche ihres geliebten Mannes zu verstreuen …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb


Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur ABC Challenge

Meine Meinung:
Ich habe bis jetzt alle Bücher des Autorenduos Anne Hertz (Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz) gelesen und fand sie alle einfach wunderbar...manche mehr, manche weniger, aber immer wieder habe ich mich auf das nächste Werk gefreut und konnte kaum den Erscheinungstermin abwarten.
Leider muss ich sagen, dass mir dieser Roman bis jetzt am Wenigsten gefallen hat. Die Handlung ist viel zu unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Auch kam ich viel schwerer in die Geschichte rein und musste immer öfter den Kopf schütteln...warum?

Der Roman rund um Tine begann wie eine übliche Anne Hertz Geschichte: frech, lustig und spritzig.
Christine Samstag genannt Tine ist Lehrerin. In den Osterferien will sie mit ihrem (reichen) Verlobten Alexander auf die Seychellen fliegen und heiraten. Am letzten Schultag vor den Ferien muss sie noch schnell ihr Brautkleid von der Schneiderin und die bestellte Fremdwährung von der Bank abholen. Als sie ungeduldig in der Warteschlange steht und ihr Verlobter zum x-ten Mal anruft, erwischt sie in der Eile statt dem Handy die Wasserpistole, die sie einem Schüler abgenommen hat. Bis Tine mitbekommt, dass der Schalterbeamte bereits den Alarmknopf gedrückt  hat und die Oma vor ihr "Überfall" schreit, hat diese sie bereits gepackt und sich als Geisel angeboten. Denn Oma Strelow hat sich vorgenommen, ihren verstorbenen Heinzi in Pommern auf der Ostsee zu verstreuen. Da sie fürchtet, dass ihre Kinder sie entmündigen lassen wollen, packt sie das Schicksal beim Schopf und erpresst Tine mit ihr nach Pommern zu fahren. Ehe sich diese versieht, sitzt sie in ihrem Micra zusammen mit Oma Strelow und ist auf der Flucht. Mit von der Partie ist noch Jan, der Pfleger der alten Gerda Strelow. Ab jetzt beginnt ein einzigartiger Roadtrip nach Polen, in deren Verlauf alle Insassen von einer unmöglichen Situation in die nächste schlitttern.

Erzählt wird die Geschichte von Tine in der Ich-Form und so nimmt man automatisch an ihren oft sehr sprunghaften Gedankengängen teil. Zeitweise konnte ich nur den Kopf schütteln oder mich fragen, wie man nur so handeln kann. Ich will hier nicht näher auf die Handlung eingehen, um nicht zu viel zu verraten, aber es gibt mehr als genug Handlungsweisen, die alles andere als realistisch sind und wo niemand so reagieren würde. Das fängt schon beim angeblichen Überfall an, geht weiter mit der Reise und auch später gibt es immer wieder unmögliche Situationen und Katastrophen. Natürlich sind die überspitzen Aktionen von den Autorinnen so gewollt, trotzdem war mir in diesem Roman alles viel zu weit hergeholt! Auch wenn sich der Klappentext noch amüsant anhört und man sich auf diese unmögliche Geschichte einlässt, man andere Bücher des Autorenduos kennt und gerne mal gut unterhalten werden will....für mich ist dieses Buch "einfach zuviel des Guten".


Es gibt aber auch Positives zu vermelden ;)
Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und toll beschrieben. Sehr gut gefallen hat mir die interessante Beschreibung der polnischen Bräuche, der Gastfreundschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Familie, sowie die bildhafte Erzählung der Orte. Man fühlte sich manchnmal wie direkt vor Ort und bekam Lust sich ins Auto zu setzen und an die Ostsee zu fahren. Sehr schön dargestellt wurden auch die unterschiedlichen Charaktere von Jan und Alexander, sowie die die Tatsache, dass sich Tine mit beiden Charakteren und ihren Gefühlen auseinandersetzen muss. Natürlich war das Ende vorherhbar...was mich allerdings nicht gestört hat.

Cover:
Das Cover ist in der Gestaltung dem Vorgängerroman "Wunschkonzert" angepasst, ebenso das Format. Mir gefällt aber trotzdem noch immer das Design und das Format der ersten Bücher besser, die auch preislich günstiger (und schöner) waren.

Schreibstil:
Wie bereits erwähnt ist der Schreibstil des Schwestern-Autoren-Duos wie gewohnt spritzig und amüsant.

Fazit:
Als Fan von Anne Hertz bin ich leider von diesem Roman enttäuscht worden. Trotzdem werde ich auch den nächsten Band wieder lesen und hoffe auf eine Steigerung.


Rachesommer - Andreas Gruber


    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (14. Februar 2011)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442473829
    • ISBN-13: 978-3442473823
    • Genre: Thriller

Amazon Kurzbeschreibung:
Vier mysteriöse Todesfälle, ein geheimnisvolles Mädchen – und ein Sommer der Rache

Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall ...

Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt ...

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Deutschsprachigen Autorenchallenge 2013

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur ABC Challenge

Meine Meinung:
Ich denke, das ist das erste Mal, dass ich zwei österreichische Autoren hintereinander gelesen habe ;)...war aber ganz unbeabsichtigt. Dies war auch mein erstes Buch des Autoren Andreas Gruber und sicher nicht mein letztes! Das liegt aber auch daran, dass ich sein neuerstes Werk "Todesfrist" schon auf meinen SuB liegen habe und so bald wie möglich lesen möchte! Wenn es so gut ist wie "Rachesommer" (und die Rezensionen, die ich bis jetzt gelesen habe, bestätigen mir das), dann wird auch sicher sein nächstes Werk, das im November erscheinen wird, definitiv bei mir einziehen. Und ich freu mich sagen zu können, dass ich einen neuen Krimi-/Thrillerautor für mich entdeckt habe!

Die Geschichte wird auf zwei Handlungsstränge aufgebaut , die erst sehr spät im Buch zusammen führen. Einer davon spielt in Wien. Mit der Anwältin Evelyn Meyers lernt der Leser eine toughe und sympthatische Frau kennen, die sich in der Anwaltskanzlei ihres Chefs nicht mehr wirklich wohl fühlt. Während ihr Chef nur mehr auf Profit schaut, bereiten Evelyn zwei Fälle schlaflose Nächte. Als dann auch noch ein Anwaltskollege stirbt, hält sie nichts mehr auf, nicht einnmal ihr Chef, der sie daraufhin beurlaubt. Gemeinsam mit Privatdetektiv Patrick Krager versucht sie diese Todesfälle aufzuklären, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Doch bald stößt Evelyn auf eine unbekannte Frau, die mit zwei der toten Männer gesehen wurde und glaubt nicht mehr an Zufall....

Zur selben Zeit ermittelt der Leipziger Kommisar Pulaski an dubiosen Selbstmorden in zwei verschiedenen psychiatrischen Kliniken. Die jugendlichen Opfer sind alle im selben Alter und wurden vor zehn Jahren vom selben Arzt an diese beiden Kliniken überstellt. Diese Gemeinsamkeiten erwecken Pulaskis Neugier und so kommt er einen furchtbaren Verbrechen auf die Spur....

Anwältin und Kommisar - ein Gespann, das mir neu ist und ich noch in keinen Krimi oder Thriller "erleben" durfte. Zwei völlig verschiedene und sympathische Charaktere, die eine Gemeinsamkeit besitzen: Sie nehmen ihren Job verdammt ernst.

Durch den Wechsel der Schauplätze und durch die Fortschritte, die sich wie Puzzleteile zusammensetzen, bleibt die Spannung die ganze Zeit über erhalten. Man fiebert förmlich der Auflösung entgegen und ich freue mich endlich wieder einen Thriller in den Händen zu halten, dessen Ausgang oder Mörder ich nicht schon viel zu früh erraten konnte.

Cover:
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Seit ich bei der Thriller- und Krimi Cover Challenge mitmache, fällt mir auf, dass für dieses Genre immer wieder dieselben Themen verwendet werden...leider! Mit dem Inhalt hat das eher nichtssagende Cover nicht wirklich was zu tun....

Schreibstil:
Kurze Kapitel und der flüssige Schreibstil des Autors lassen einem durch das Buch "rasen"...man mag gar nicht aufhören zu lesen. Spannung von der ersten Seite an!

Fazit: 
Ein spannungsgeladener und temporeicher Krimi/Thriller, der mich von der ersten Seite an fesselte. Symphatische Ermittler und ein aufwühlendes Thema - absoluter Lesetipp für Fans des Genres!

Erdbeerkönigin - Silke Schütze



    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (1. März 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426508346
    • ISBN-13: 978-3426508343
    • Genre: Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Vor 20 Jahren wurde Eva in ihrem Heimatdorf zur Erdbeerkönigin gekürt und traf in Hamburg für ein paar Stunden den attraktiven Daniel. Sie hat ihn nie vergessen – und erfährt nun, dass er gestorben ist und sie zu seiner Grabrednerin bestimmt hat. Aber warum? Für Eva beginnt eine Spurensuche voller unerwarteter Entdeckungen …


Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur ABC Challenge

Meine Meinung:
Schon mit dem Prolog der Geschichte konnte mich die Autorin überzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst im Alter der Protagonistin bin und eine mir zeitweise "fremde" Tochter im Haus habe ;) Die müffelnden Antworten bzw. völlige Ignoranz der Mutter ist auch für mich leider keine fremde Welt.
Trotzdem habe ich mich köstlich über die Enge des Dorfes Bienenholz amüsiert, als unsere Hauptprotagonistin Eva ein kreisrundes Erdbeerbeet in ihrem Vorgarten anlegt und es deswegen zum großen Streit mit ihrem Ehemann Nick kommt. Denn in der Straße der Siedlung haben alle Häuser den gleichen Vorgarten und es ist einfach undenkbar seinen einfach anders zu gestalten. Auch für Nick ist die Idee seiner Frau einfach unverständlich....doch nicht nur das Thema Erdbeerbeet entzweit die Beiden die letzten Jahre. Was ist aus der einstigen großen Liebe geworden? Außerdem trauert Eva noch ganz frisch um ihre verstorbene Mutter und sehnt sich nach ihrer besten Freundin Alissa, die ihr in den letzten Jahren irgendwie abhanden gekommen ist....
Genau an einem dieser besonderen frustigen Tage, erreicht Eva ein eingeschriebener Brief eines Hamburger Anwalts. Geschockt liest sie vom Tod Daniel Eisenthuers, ihrer ersten großen Liebe, und seinem letzten Wunsch: Eva soll seine Grabrede halten.
Dieses Schreiben ist auschlaggebend, dass Eva ohne lange zu überlegen nach Hamburg aufbricht und sich fragt, warum Daniel gerade sie als Grabrednerin haben will. Verbrachten die Beiden doch nur einen Tag und eine Nacht zusammen und so ist ihr auch der erwachsene Daniel zuerst nur fremd. Doch dieser eine Tag blieb Eva in Erinnerung und hat ihr Leben lang mehr oder weniger begleitet. Und wie es aussieht, hat dieser Tag auch Daniel sehr viel bedeutet.  Die Idee, dass Erinnerungen immer erhalten bleiben, auch wenn sie uns gerade nicht wichtig erscheinen, fand ich wunderschön.

In Hamburg angekommen lernt sie zuerst Daniels besten Freund, den Anwalt Hubertus kennen, der ihr die leerstehende Wohnung Daniels zur Verfügung stellt. Dort versucht Eva Eindrücke aus seinem Leben in der letzten zwanzig Jahre zu erfahren. Sie trifft Daniels Exfrau Alexandra und seine 12-jährige Tochter Mia und den französischen Charmeur "Filou", der Daniels Teilhaber in der gemeinsamen Galerie war. Für sie beginnt eine Reise in die Vergangenheit, beginnend vor zwanzig Jahren als sie in ihrem Dorf als Erdbeerkönigin gefeiert wurde und als sie bei der Geburtstagsfeier ihrer Tante Daniel kennenlernte.
Der Leser begleitet Eva auf der Suche nach dem Daniel, den sie nicht kannte. Dabei trifft sie auf verschiedene Meinungen über den Verstorbenen. Freunde, Nachbarn und seine Tochter erwecken in Eva ein ganz neues Bild mit vielen Facetten von Daniel. Zwischendurch erfährt der Leser in Rückblenden, was damals, vor über 20 Jahren, passiert ist. 

Während Eva durch Hamburg streift und auch ihr eigenes Leben überdenkt, brechen alte Sehnsüchte auf und bekommen längst vergessen geglaubte Freuden wieder eine Bedeutung. Es werden neue Freundschaften geschlossen und Eva wird sich auch ihren Gefühlen immer klarer.

Die Beschreibung von Hamburg fand ich wirklich toll. Schon seit längerer Zeit steht diese Stadt ganz oben auf meiner Wunsch-Reiseliste und diese Geschichte hat mich sehnsüchtig Reiseprospekte wälzen lassen.....Ich bin mir sicher: mein nächster Städtetrip geht in die Hansestadt!!

Cover:
Das Cover des Buches ist wirklich sehr passend und wurde perfekt ausgewählt. Jedoch könnte es auch den Eindruck einer leichten lockere Geschichte vermitteln. Doch hinter diesem Roman steckt viel mehr. Es geht um Liebe, Freundschaft, Bewältigung der Trauer, Enttäuschung, verpasste Chancen, Träume und Hoffnung. Man fragt sich unwillkürlich: Was ist Liebe? Was ist mir wichtig im Leben? Bin ich mit meinem Leben zufrieden oder möchte ich etwas daran ändern?

Schreibstil:
Der Autorin gelingt es mit ihrem locker leichten Schreibstil den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und zu berühren. Die einzelnen Charaktere sind teilweise etwas skuril, aber facettenreich und sehr warmherzig beschrieben. Manche aber etwas zu übertrieben, meiner Meinung nach.

Jedes Kapitel beginnt mit einer Frage aus dem mir bis dato unbekannten Spiel Gesprächstoff: Original, das Eva immer mit ihrer Freudin Alissa gespielt hat. Es beinhaltet  110 Karten mit lustigen, verrückten, interessanten und unerwarteten Fragen.

Fazit: Ein lebendig geschriebener Roman, der einem an verpasste Chancen, Hoffnungen und Träume erinnert, aber auch an das Glück und die Liebe glauben lässt. Eine Geschichte, die unterhält, aber auch nachdenklich macht. Mein nächstes Buch der Autorin ist schon gekauft! 




Zwillingsbrut - Lisa Jackson


    • Taschenbuch: 560 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426510979
    • ISBN-13: 978-3426510971
    • Originaltitel: Born to Die
    • Genre: Thriller

Amazon Kurzbeschreibung:
Dasselbe hübsche Gesicht, dieselben grünen Augen, dasselbe rotbraune Haar. Ärztin Kacey Lambert ist schockiert: Die Frau, die schwer verletzt in die ­Klinik eingeliefert wurde, ist ihr wie aus dem ­Gesicht geschnitten. Und sie stirbt. Kurz darauf gibt es weitere Tote, die Kacey verblüffend ähneln. Detective Regan Pescoli und Selena Alvarez ermitteln. Doch auch Kacey stellt Nachforschungen zu ihren Doppelgängerinnen an und schwebt schon bald, ohne es zu ahnen, in höchster Gefahr …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Thriller Cover Challenge

Buch zur Sommerchallenge 

Buch zur ABC Challenge

Meine Meinung:
Mit  "Der Skorpion" (link zu meiner Rezi) und "Der Kuss des Skorpions"  hat die Autorin die neue Montana-to-Die-Reihe um die beiden weiblichen Ermittlerinnen Regan Pescoli und Selena Alvarez begonnen. "Zwillingsbrut" ist nun der dritte Band der Reihe. Und wie ich soeben gesehen habe, wird im Dezember der nächste Band der Serie erscheinen.

Der Thriller beginnt gewohnt spannend und hat mich eigentlich von Beginn an gefesselt. Der Reihe nach sterben junge Frauen, deren Tod auf den ersten Blick wie ein Unfall aussieht. Zuerst fällt der Kollegin von Doktor Kacey Lambert die Ähnlichkeit der Schauspielerin Shelly Bonaventura zu ihrer Vorgesetzten auf, deren Selbstmord in den Medien breitgetreten wird,  doch dann wird eine junge Frau ins Krankenhaus in Grizzly Falls eingeliefert, deren Zwillingsschwester Kacey sein könnte. Die junge Lehrerin Jocelyn Wallis ist beim Joggen ausgerutscht und die Steinbrüstung beim Wasserfall auf dem Boxer Bluff hinuntergestürzt. Nun beginnt auch langsam Kacey an den Unglücksfällen zu zweifeln und beginnt Nachforschungen anzustellen, während die Polizei noch nicht wirklich von Mordanschlägen überzeugt ist.

Auch als Trace O’ Halleran, ein Farmer und Ex-Army Ranger aus Grizzly Falls, mit seinem Sohn Eli ins Krankenhaus muss, verblüfft ihn anfangs die Ähnlichkeit der Ärztin zur Lehrerin Jocelyn, die sein Sohn in der Schule hatte und die er sehr mochte bzw. mit der sich Trace ein paar Mal getroffen hat. Auch seine Exfrau Leanne ist derselbe Frauentyp und seit einiger Zeit spurlos verschwunden. Nachdem er schon im Visier der Polizei ist, weil Jocelyn ihn kurz vor ihrem Tod angerufen hat, versucht auch Trace herauszufinden, wohin seine Exfrau verschwunden ist. Gemeinsam mit Kacey versucht er das Rätsel zu lösen. Doch während sich Kacey und Trace langsam näher kommen, steht diese längst im Visier des irren Killers.

Den Mörder lernt der Leser schon früh kennen, ohne jedoch seine Identität oder seine Beweggründe für die Morde zu erfahren, die er geschickt als Unfälle tarnt.
Die beiden Ermittlerinnen stehen in diesem Thriller nicht wirklich im Vordergrund, sondern "teilen" sich mit Kacey die Hauptprotagonistenrolle. Das Privatleben der beiden Polizistinnen wird zwar fortgesetzt, aber etwas wirklich Neues passiert nicht. Regan quält sich als Alleinerzieherin mit Schuldgefühlen herum, bereiten ihr doch ihre beiden Kinder im Teenageralter manchmal mehr Schwierigkeiten, als der aktuelle Fall....und das vor Weihnachten! Auch bei Selena  Alvarez tut sich nicht wirklich etwas, was aber der Spannung im Buch nicht wirklich  schadet. Doch es dauert ein bisschen, bis die Beiden endlich richtig zu ermitteln beginnen und dann ist es fast zu spät.....

Cover:



Das Originalcover der Taschenbuchausgabe

In den USA laufen die Thriller von Lisa Jackson nicht als Thriller, sondern als Romantic Suspense





Schreibstil:
Lisa Jackson entführt uns wieder an den beschaulichen Ort Grizzly Falls, den wir schon aus den ersten beiden Büchern kennen. Während des Lesens hatte ich die verschneiten Straßen und die kitschigen amerikanischen Weihnachtsdekos vor meinen Augen ;) Auch konnte ich mir die übereifrige Joelle im Department gut vorstellen, die dort Weihnachtsstimmung verbreiten will und selbst vorm Wichteln unter den Kollegen nicht zurückschreckt, was Regan mehr als nur nervt. Lisa Jacksons Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und einnehmend und ließ mich manchmal über andere Schwächen des Buches hinwegsehen.

Fazit: Während ich das Buch sehr spannend geschrieben finde und man es kaum erwarten kann, welche Beweggründe der Mörder hier hat, war mir manches zu unrealistisch und zu viel an den Haaren herbei gezogen. Deshalb vergebe ich gerade noch 4 Sterne

Die Dorfhexe - Linda Olsson



    • Taschenbuch: 272 Seiten
    • Verlag: btb Verlag (1. September 2009)
    • ISBN-10: 3442739349
    • ISBN-13: 978-3442739349
    • Originaltitel: Let Me Sing You Gentle Songs
    • Genre: Roman
Amazon Kurzbeschreibung:
Nach dem Tod ihres Mannes sucht Veronika Trost in der Einsamkeit und mietet ein Haus in einem schwedischen Dorf. Bald schon wird ihre als Dorfhexe verschriene Nachbarin die engste Vertraute der jungen Frau. Noch ahnt Veronika nicht, dass die alte Frau schwer an einem schrecklichen Geheimnis trägt. Doch dann kommt der Tag der Abrechnung – und der Tag der Vergebung …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur ABC Challenge

Buch zur Sommerchallenge

Buch zur Chaos Challenge

Meine Meinung:
Dieses Buch wurde mir bereits von einigen Freunden empfohlen, deswegen ging es kürzlich in der Bücherei mit. Allerdings tu ich mir diesmal mit meiner Rezension ein bisschen schwer und wusste auch lange nicht, wie ich das Buch bewerten soll....

Die Autorin erzählt uns hier eine Geschichte über zwei Frauen, die uns Leserinnen anfangs sehr unterschiedlich vorkommen. Dennoch haben die Beiden sehr viel gemeinsam. Die eine, Astrid, um die Achzig und die andere, Veronika, knappe Dreißig, haben beide große Verluste in ihrem Leben hinnehmen müssen. Während Veronika aus Neuseeland in ihr Heimatland Schweden zurückkehrt und sich ein einsames Haus am Waldrand kauft, wo sie über den Verlust eines geliebten Menschen trauern und sich auch ihrem neuen Buch widmen kann, lebt Astrid schon immer hier. Sie ist im Dorf als Dorfhexe bekannt, eine Einsiedlerin und für die Anderen wunderlich. Doch seit zwei tragischen Erlebnissen in ihrer Jugend hat Astrid den Kontakt zu anderen Menschen abgebrochen und lebt ganz alleine -  bis plötzlich im Nachbarhaus Veronika einzieht. Einige Zeit beobachtet sie den "Neuzugang" und beginnt sich für die neue Nachbarin zu interessieren und deren Tagesablauf zu beobachten. Obwohl sich Astrid nicht zeigt, winkt ihr ihre Nachbarin immer zu, wenn sie das Haus verlässt, ungeachtet der Tatsache, dass die Beiden noch kein Wort miteinander gewechselt haben. Das ändert sich, als Astrid Veronika einige Tage nicht zu Gesicht bekommt und beunruhigt im Nachbarhaus nachschaut. Ab diesen Zeitpunkt beginnt die wundervolle und einzigartige Freundschaft dieser beiden Frauen....


Die Geschichte beginnt im März und endet genau ein Jahr später. Wir begleiten Veronika und Astrid einen Sommer lang und erleben hier eine beginnende Frauenfreundschaft, die melancholisch und leise daherkommt. Jedes Kapitel beginnt mit einer Zeile aus einem Gedicht und inspiriert den Leser. Im Laufe der Geschichte offenbaren sich die Geheimnisse der beiden Frauen Stück für Stück. So erfährt auch man immer mehr von der Vergangenheit und den Höhen und Tiefen in ihren Leben.
Doch trotz der schönen Lebensgeschichte von Veronika und Astrid bleiben am Schluss für mich etliche Fragen offen, die das Leservergnügen im Nachhinein etwas trüben.


Cover:
Auch hier gibt es noch zwei andere Cover. Das Linke aus dem Jahre 2007, ebenfalls aus dem btb Verlag, wie das Cover oben, aber als Hardcover und das Rechte aus dem Jahre 2008 vom Verlag RM Buch und Medien, sogar inkusive Musik-CD. Am Schönsten finde ich das Taschenbuch mit dem Erdbeeren am Cover. Das passt zwar nicht zum Titel, aber Erdbeeren spielen im Buch eine größere Rolle und passen somit sehr gut zur Geschichte. Den deutschen Titel finde ich eher unpassend!
 


Nachdem ich vor kurzem auf einem Blog gelesen habe, dass sich die Bloggerin fragt, warum man  Cover vorstellt oder bespricht, möchte ich dazu sagen, dass diese bei mir KEINEN Einfluss auf meine Bewertung haben!!

Schreibstil:
Poetisch und einfühlsam ist der Schreibstil der Autorin, die für mich noch ein unbeschriebenes Blatt war.

Fazit:
Eine leise und melancholische Geschichte rund um eine etwas andere und besondere Frauenfreundschaft. Wunderbar erzählt, doch manchmal ein bisschen zu langatmig und wie bereits erwähnt, fehlten mir ein paar Auflösungen zur Geschichte.

 

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