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In uns der Ozean - Theresia Graw

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     



    • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
    • Verlag: ‎ List Hardcover, Erstauflage (31. Juli 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3471360808
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3471360804
    • Genre: biografischer Roman, Roman



List Kurzbeschreibung:
Rachel will nur eins: für immer am Meer leben und dessen Wunder erforschen. Doch 1929 findet ihre Karriere als Biologin ein jähes Ende, und sie muss neue Wege finden, um ihre Familie über Wasser zu halten. Statt in der Wissenschaft zu brillieren, schreibt sie Geschichten über das Meer, mit denen sie bald Hunderttausende Leser erreicht. Als ihr bei einem Spaziergang mit ihrem Neffen ein toter Vogel vor die Füße fällt, ist sie beunruhigt. Hat das etwas mit dem neuen Mittel gegen Insekten zu tun, das derzeit überall versprüht wird? Rachel weiß: In der Natur hängt alles miteinander zusammen. Und sie setzt alles daran, sich und der Umwelt Gehör zu verschaffen. Virtuos erzählt Theresia Graw vom leidenschaftlichen Einsatz der Ökologin Rachel Carson, die mit ihrem bahnbrechenden Buch Der stumme Frühling die Welt zum Umdenken brachte.

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur "Music meets books Challenge"

Meine Meinung:
Ich habe bereits einige Bücher der Autorin gelesen und vor allem die Gutsherrin-Saga hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman ist jedoch etwas ganz anderes, auch wenn er ebenfalls in der Vergangenheit spielt. 
Theresia Graw hat sich in ihrer Romanbiografie der Ökologin Rachel Carson angenommen, die bei uns in Europa wohl eher unbekannt ist. Ich muss auf jeden Fall zugeben, dass ich noch nie von ihr gehört hatte. In den Vereinigten Staaten war ihr letztes Werk "Silent Spring" jedoch der Ausgangspunkt der  US-Umweltbewegung in den 1960iger Jahren.

Der Roman spielt von 1929 bis 1963 und hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Rachel Carson wuchs in einfachen Verhältnissen in Pennsylvania auf. Neben ihrer Mutter war sie die Einzige, die sich für die Natur interessierte und auch in der Schule hervorragende Noten schrieb. Mit Stipendien erhielt sie die Chance zu studieren und schloss mit einem Master in Zoologie ab. Ihre Liebe zum Meer fand sie während eines Aufenthaltes am Ozeanologischen Forschungsinstitut auf Cape Code. 
Ihre Doktorarbeit  musste sie jedoch aus familiären Gründen abbrechen und sich Arbeit suchen, um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Sie beginnt bei der amerikanischen Fischereibehörde als Redakteurin zu arbeiten, wo ihr Talent anschauliche und poetische Geschichten schreiben zu können, auffällt. Diese werden in einer Radiosendung vorgelesen und werden schnell zum Erfolg. Namentlich wird sie jedoch nie genannt. Als einzige Frau unter Männern stieß sie immer wieder - trotz immensen Wissens in ihren Fachgebieten - auf Ablehnung. Bezeichnend dafür die Begrüßung eines Arbeitskollegen am ersten Tag bei der Daily Sun: "So eine hübsche Miss. Jammerschade eigentlich, dass sie sich hier abrackern, anstatt jemanden zu Haus glücklich zu machen." (Seite 87)

Ihr Kunst lebendig zu schreiben und ihre Liebe zum Meer und der Natur ebnen ihr den Weg zu ihrer wahren Berufung: Bücher über das Meer und seine Bewohner zu schreiben, die für jedermann verständlich sind. Sie hat damit großen Erfolg und erfüllt sich ihren Traum und kauft sich ein Häuschen am Meer.
Als ihr immer öfters auffällt, dass das sogenannte Wundermittel DDT, das über große landwirtschaftliche Nutzflächen und gegen Baumschädlinge eingesetzt wird, nicht nur Ungeziefer auslöscht, beschließt sie diese Chemikalie genauer zu untersuchen. Was sie herausfindet, lässt sie nicht mehr los. Bis ein Verlag ihr neues Buch über die Gefahr des Schädlingsmittels verlegt dauert es länger als von ihr gehofft. Damit versucht sie die Menschen darüber zu informieren, dass DDT keineswegs das harmlose Mittel ist, als das es verkauft wird.

„Eine Welt ohne Vögel, ohne Schmetterlinge, ohne Bienen. Stellen Sie sich vor, wie still es in der Natur wäre, ohne den Gesang der Drosseln und Meisen im Wald, ohne Lerchen über den Feldern. Ein stummer Frühling – wäre das nicht traurig?“ (S. 283)

Rachel Carson Quelle: Wikipedia
Wüsste Rachel Carson, dass ihre Kampagne gegen DDT zwar nach vielen Jahren Erfolg hatte, jedoch die chemische Industrie in der Zwischenzeit viele andere Spritzmittel auf den Markt gebracht hat, wäre sie trotz ihres posthumen Erfolges entsetzt. Wir brauchen auch in der heutigen Zeit eine Rachel Carson, die uns vor den Gefahren, warnt.

Oftmals hat mich die Geschichte an Bonnie Garmus Roman "Eine Frage der Chemie" erinnert, was das weibliche Rollenbild angeht. Starke, engagierte und intelligente Frauen, die von den Männern belächelt werden und denen oftmals auch ihre Arbeiten gestohlen und unter einem anderen (männlichen) Namen veröffentlicht werden. 

Fazit:
Theresia Graw hat eine wunderbare Geschichte über diese faszinierende Frau geschrieben, in der man die Liebe zur Natur und zum Meer durch jede Zeile spüren kann. Ein bildgewaltiger Roman einer faszinierenden Frau, die noch viel mehr Menschen kennenlernen sollten. Eine große Leseempfehlung!


Vielen Dank an den List Verlag und an vorablesen für das Rezensionsexemplar!


Die Heimkehr der Störche - Theresia Graw

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Broschiert: 656 Seiten
    • Verlag: ‎ Ullstein Paperback; 1. Edition (2. August 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3864931703
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3864931703
    • Genre: Historischer Roman, Familiensaga
    • Reihe: ja - Band 2 der Gutsherrin-Saga



Ullstein Kurzbeschreibung:
1952: Dora ist nach ihrer Vertreibung aus Ostpreußen mit ihrer Familie auf einem Hof in der Lüneburger Heide einquartiert worden. Die einstige Gutstochter ist von der Enge und den täglichen Reiberein mit der Bäuerin erdrückt. Sie träumt davon, Tierärztin zu werden und bricht für ein Studium auf nach Berlin. Dort bekommt sie Hinweise zum Verbleib ihrer großen Liebe Curt von Thorau, der seit Kriegsende als verschollen galt. Sie macht ihn schließlich in einem Stasigefängnis ausfindig und kämpft mit allen Mitteln um seine Freilassung. Doch während der Unruhen im Juni 53 gerät sie zwischen die Fronten und muss Hals über Kopf fliehen. Wird Dora es noch einmal schaffen, neu anzufangen – und Curt wiederzufinden? 

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nachdem ich letztes Jahr den ersten Band dieser Reihe um Dora Twardy gelesen habe, durfte ich auch den zweiten Band in einer Lovelybooks Leserunde mitlesen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn schon "Soweit die Störche ziehen" hat mir sehr gut gefallen. Band 2 toppt diesen sogar noch und hat von mir die vollen fünf Sterne bekommen.

Nach der Vertreibung der Familie Twardy aus Ostpreußen leben Dora, ihre Eltern und Geschwister auf einem Bauernhof in der Lündeburger Heide. Sie sind dort als Flüchtlinge nicht willkommen und müssen unter sehr beengten Verhältnissen leben. Um sich die Unterkunft zu verdienen, müssen alle schwer arbeiten und am Bauernhof mithelfen. Dabei verhält sich die mürrische Bäuerin alles andere als menschlich und hilfsbereit. Auch die meisten Dorfbewohner akzeptieren die Flüchtlinge aus dem eigenen Land nicht. Dora möchte endlich alles hinter sich lassen. Ihren Traum Veterinärmedizin zu studieren hat sie noch nicht ad acta gelegt und sie bewirbt sich bei mehreren Universitäten. Studierende Frauen sind allerdings auch in den 50iger Jahren noch nicht wirklich gerne gesehen. Einzig die Humboldt Universität in Ost-Berlin gibt ihr die Möglichkeit sich mittels eines Aufnahmetest zu bewerben. Dora bekommt die Zulassung und zieht mit ihrer Ziehtochter Clara, der Tochter von Curt, nach Ost-Berlin. Ein Hinweis, dass Curt sich seit Jahren im Gefängnis befindet, wird leider zur Realität. 

Noch ahnt Dora nicht, dass sie auch in dieser geteilten Stadt nicht frei sein wird und nicht nur Curt mit dem System aneindergeraten ist. Dora bekommt dies ebenfalls immer mehr zu spüren, denn der Studienplatz scheint ihr nicht ohne Gegenleistung zur Verfügung gestellt worden zu sein. Außerdem erhält sie im Haus der Familie von Erichs Frau, wo Dora und Clara unterkommen, die Ideologie der neuen ostdeutschen Regierung eingeimpft. Denunziationen und Bespitzelungen sind an der Tagesordnung. Immer mehr erkennt sie, was alles falsch läuft in diesem Staat und wie die Bevölkerung darunter leidet. Mit den noch immer vorhandenen Lebensmittelmarken aus dem Krieg erhält man in den meist leeren Geschäften nichts zu kaufen. Anfangs pendeln noch viele zwischen Ost- und West- Berlin, doch dies wird vom Staat untersagt, als immer mehr Menschen in den kapitalistischen Westen flüchten.

Wow, dieser zweite Teil hat mich wirklich gefesselt. Theresia Graw verbindet das Schicksal von Dora mit wahren historischen Begebenheiten, wie den Auftsand am 17. Juni 1953. Ich muss zugeben, dass ich als Österreicherin darüber nichts wusste...nicht nur, weil ich damals noch nicht geboren war, sondern weil wir eher über den Prager Frühling oder den Aufstand in Ungarn informiert wurden. Über die Deutsche Demokratische Republik weiß ich nicht sehr viel und eigne mir nun nach und nach mehr Wissen an. Gott sei Dank erscheinen nun immer mehr Bücher, die sich mit der ehemaligen DDR befassen.
Auch das Leben der Kriegsflüchtlinge spielt im Roman eine Rolle. Doras Eltern erfahren kaum Hilfe und erhalten selbst acht Jahre nach Kriegsende noch immer keine Hilfe vom Staat. Sie spielen aber in diesem Band eine deutlich geringere Rolle, als im ersten Teil.

Der Schreibstil ist fesselnd, bildhaft und berührend. Auch in diesem Band hat die Autorin wieder einige Ereignisse aus der eigenen Familiengeschichte miteinfließen lassen. Der Zeitgeist der 1950iger Jahre ist auf jeder Seite spürbar und hat mir wunderbar gefallen. Ebenso kann man sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Hauptprotagonistin wunderbar einfühlen. Dora entwickelt sich weiter und wird erwachsen. Immer wieder steht sie vor neuen Herausforderungen und Schwierigkeiten, die sie überwinden muss. Dabei konnte mich die Autorin mit überraschenden Wendungen und spannenden neuen Entwicklungen vollkommen überzeugen. Ich wirklich toller zweiter Band!

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die die deutsche Zeitgeschichte widerspiegelt und dabei eine faszinierende Familiengeschichte erzählt. Band zwei hat mir sogar noch besser, als der erste gefallen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Ullsteinverlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Die Gutsherrin Saga:

  1. Soweit die Störche ziehen  *Rezi*
  2. Die Heimkehr der Störche

So weit die Störche ziehen - Theresia Graw

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Taschenbuch: 640 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1. (3. August 2020)
    • ISBN-10: 3548062520
    • ISBN-13: 978-3548062525
    • Genre: Historischer Roman



Ullstein Kurzbeschreibung:
Ostpreußen 1939: Während die Welt aus den Fugen gerät, wächst die junge Dora Twardy behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Der Tochter des Gutsherren mangelt es an nichts, auch nicht an Verehrern. Doch als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, muss Dora schlagartig erwachsen werden. Ihr Vater wird eingezogen und übergibt ihr die Verantwortung für den Hof. Mit aller Kraft kämpft Dora um den Erhalt des Familienbesitzes. In den Wirren des Krieges stehen ihr zwei Männer bei: der sanftmütige Freund ihres Bruders, Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau. Zu spät erkennt Dora, wen sie wirklich liebt …

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Ich habe bereits einige Bücher von Theresia Graw gelesen, doch mit "So weit die Störche ziehen" hat sie sich etwas abseits ihres normalen Genres versucht und es ist ihr hervorragend gelungen.
Inspiriert durch die eigene Familiengeschichte hat die Autorin diese mit fiktiven Elementen verbunden und einen Roman erschaffen, der mich von der ersten Zeile an gepackt hat.

Wir befinden uns im Jahr 1939 im malerischen Ostpreußen. Dora Twardy ist gerade sechzehn Jahre alt geworden und lebt auf einem Pferdegestüt. Sie liebt das Reiten und seit kurzem auch den besten Freund ihres Bruders Hans, Wilhelm von Lengendorff. Als der Krieg ausbricht ist in Ostpreußen noch nicht wirklich viel davon zu bemerken. Nachdem Dora die Schule beendet hat, schickt ihre Mutter sie nach Königsberg zu ihrem Onkel, dessen Frau verstorben ist. Sie soll seinen Haushalt führen und sich um die Kinder kümmern. Dora ist alles andere als begeistert, denn sie möchte ihr Leben genießen, reiten, tanzen und sich mit Wilhelm verloben. Ihre Gedanken drehen sich ausschließlich um Kleider, ihr Aussehen und die Liebe. Sie ist temperamentvoll und unbekümmert. Und genau in dieser Zeit lernt sie den unkonventionellen Fotografen Curt kennen, der ihr ein bisschen das gewünschte Leben nach Königsberg bringt. Als auch ihr Vater in den Krieg ziehen muss, muss Dora zurück aufs Land und sich mit dem neuen Verwalter auseinandersetzen, den ihr Vater eingesetzt hat. Mit der Zeit bekommt auch das Leben auf dem Gutshof Risse. Die Wehrmacht holt sich die Rassepferde. Ihr Vater, der Verlobte und ihr Bruder kämpfen an der Front....jeder mit anderen Erwartungen. Und irgendwann erreicht die Front auch Ostpreußen und der Krieg schlägt mit voller Härte zu. Die Twardys müssen ihre Heimat verlassen und alles zurücklassen....

Theresia Graws Eltern stammen aus Ostpreußen und mussten ihre Heimat, wie so viele andere, verlassen. Die Autorin wollte mit diesem Roman stellvertretend an alle Menschen erinnern, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden.
Die Geschichte beginnt ruhig, um sich zu steigern und letztendlich mit dem Höhepunkt des Krieges zu enden. Zu Beginn des Romans war mir Dora noch zu verwöhnt und egoistisch, um mir wirklich sympathisch zu sein. Doch sie muss schnell erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Zuerst in Königsberg und später zuhause auf dem Gut. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallenen, auch wenn ich nicht immer alle ihre Entscheidungen gutheißen konnte. Fälschlicher Weise wird im Klappentext davon gesprochen, dass der Vater Dora die Verantwortung über den Hof übergibt...das ist nicht richtig.

Man begleitet aber nicht nur Dora, sondern auch ihre Familie, die Geschwister, die Hausangestellten, Nachbarn und die polnischen Zwangsarbeiter. Bis hin zum kleinsten Nebencharakter sind die Figuren liebevoll gezeichnet und authentisch. Ich hatte jede Figur vor Augen und konnte sie mir einwandfrei vorstellen.
Besonders die zweite Hälfte des Romans hat mich das Buch kaum mehr zur Seite legen lassen. Ist es anfangs noch eher ruhig und hatte ich auch kleine Probleme mit Dora, konnte mich die zweite Hälfte richtig überzeugen. Die Erlebnisse gehen unter die Haut...vorallem die Flucht über das Eis der Ostsee hat mich hat mich wirklich mitgenommen.

Die titelgebenden Störche bindet die Autorin wunderbar in ihre Geschichte mit ein. Sie stehen für die Freiheit, die durch den Krieg verloren geht. Vor wenigen Jahren war ich in Litauen und habe mit großen Augen die Vielzahl an Störche gesehen, die sich entlang der Straße tummelten. Innerhalb weniger Minuten hatte ich 70 Störche gezählt und werde deren Anblick nie vergessen, auch wenn wir in meinem Geburtsort jedes Jahr ein Storchenpaar begrüßen dürfen.

Wer die Reihe um Gut Greifenau mochte, dem wird auch Theresia Graws Roman gefallen. Eine Fortsetzung ist geplant. Darauf freue ich mich bereits....

Schreibstil:
Der poetische Schreibstil lässt den Krieg zu Beginn nicht ganz so grausam erscheinen. Theresia Graw versteht es mit wunderschönen Landschaftsbildern die Gräuel des Krieges oftmals vergessen zu lassen. Trotzallem fiebert man mit den Charakteren mit und ist gefangen in der Erzählung.

Fazit:
Ein beeindruckender und fesselnder Roman über den Verlust der Heimat, über Familienzusammenhalt und die Repressalien gegen die Verlierer des Zweiten Weltkrieges. 
Wegen kleinen Startschwierigkeiten vergebe ich 4 1/2 Sterne. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Ullstein Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar! Für die tolle Begelitung bei der Leserunde ein Dankeschön an die Autorin.

Mit Hanna nach Havanna - Theresia Graw




    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Februar 2018)
    • ISBN-10: 3734104408
    • ISBN-13: 978-3734104404
    • Genre: Liebesroman, Gegenwartsliteratur


Blanvalet Kurzbeschreibung:
Katrin, Mitte dreißig und Journalistin mit Ambitionen, ist stolz darauf, immer alles fest im Griff zu haben – bis ihr Chef ihr mitteilt, dass sie in Zukunft das wenig prestigeträchtige Seniorenmagazin des Senders moderieren wird. Sie ahnt nicht, dass eine der Zuschauerinnen ihr wohlorganisiertes Leben bald schon restlos auf den Kopf stellen wird. Johanna ist auf der Suche nach ihrer ersten großen Liebe – die sie auf Kuba vermutet. Und sie will Katrin als Reisebegleitung engagieren. Hitze, Salsa und Cuba libre? Nein danke, denkt sich Katrin. Und ist doch kurz darauf auf dem Weg in das turbulenteste Abenteuer ihres Lebens …

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Theresia Graw's neuer Roman lädt uns zum Träumen ein, denn sie entführt uns in die
Karibik 🌴. Gerade bei der sibirschen Kälte der letzten Woche träumt man sich gerne in wärmere Gefilde.

Bis wir uns aber auf den Weg nach Kuba machen, lernen wir Katrin kennen, die beim Sender "Hello TV" Moderatorin ist. Als sie ihre Sendung "Spaziergang mit Katrin" wegen zu geringer Einschaltquoten verliert, bricht für sie eine Welt zusammen. Ihre neue Aufgabe ist die Moderation des Seniorenmagazines "Kaleidoskop" - und das mit Mitte Dreißig! Doch dann erreicht sie ein Leserbrief einer alten Dame. Die fast 80-jährige Hanna Maria Henriette Wagner von Trottau ist begeisterte Anhängerin ihrer alten Sendung und unterbreitet ihr ein Angebot: Katrin soll sie nach Kuba begleiten und dort ihre große Liebe Julian aufspüren.
Dieser wanderte vor 50 Jahren von einem Tag auf den anderen aus und schloss sich der Revolution an. Jeder andere würde hier sofort zugreifen, doch Katrin hat weder Lust auf Sonne, Sand und Meer, Salsarythmen und Cubra Libres, noch auf die Aussicht sich mit einer Renternin auf einen Roadtrip zu begeben. Katrin möchte einzig und allein ihre Jobchancen forcieren und den Journalistenpreis, den "Goldener Griffel", gewinnen. Erst Freundin Trixie kann sie überzeugen nach Kuba zu fliegen und schlägt ihr vor mit einem Interview von Julian über die politische Lage Kubas für den Preis anzutreten. Mit einem pinken Cadillac machen sich die beiden Frauen auf eine Rundreise von Havanna nach Santiago de Cuba.......
Katrin ist eine eher untypische Protagonistin, die auch nicht wirklich sympathisch rüberkommt. Sie ist total von sich selbst überzeugt und lebt nur für ihre Arbeit. Sie ist mehr Wissenschaflerin als Journalistin; ihr Leben ist durchgeplant und besteht aus Logik, Gefühle kommen darin nicht vor. Auch Freizeit ist ein Wort, das für Katrin völlig überbewertet wird. So hat sie auch nur eine Freundin, Trixie, die ebenfalls beim Sender arbeitet und ihre Kollegin ist. Trixi ist das totale Gegenteil von Katrin: ein bunter Vogel voller Ideen und Optimismus.
Mit der fast 80-jährigen Hanna lernt sie ebenfalls eine sehr positive und weltoffene Frau kennen. Diese genießt die Reise mit all ihren Sinnen, tanzt Salsa, trinkt Mojitos, genießt die abenteuerliche Reise.
Wie die beiden so unterschiedlichen Frauen zurechtkommen, ist sehr unterhaltsam. Dabei hilft noch die eine oder andere unvorhersehbare (Auto) Panne....

Die Rundreise durch Kuba beschreibt die Autorin großartig. Man bemerkt sofort, dass sie selbst vor Ort war. Am liebsten hätte ich mit Hanna diverse Cuba Libres getrunlen, den Sonnenuntergang am Strand unter Palmen genossen und in der Tabakplantage Zigarren gedreht. Während Hanna voller Lebenslust sprüht und die Reise genießt, hat Katrin nur das Interview mit Julian vor Augen. Ihr Ziel ist es einzig und allein den Journalistenpreis "Goldener Griffel" zu gewinnen.. Doch nach und nach wächst ihr Hanna ans Herz und sie beginnt ihren Horizont etwas zu erweitern. Die langsame persönliche Entwicklung von Katrin wird überzeugend und nicht übertrieben dargestellt. Sie wird keine vor Lebenslust sprühende Frau wie Hanna, jedoch beginnt sie endlich auch andere Alternativen, als ihren Job, wahrzunehmen und beginnt die schöne Landschaft und die Einwohner von Kuba ins Herz zu schließen.

Schreibstil:
Theresia Graw schreibt mit viel Humor, sehr lebendig und lässt die Reise auf Kuba zu einem wahrhaft abenteuerlichen Roadtrip werden. Die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die Tücken von Touristenfallen und die Herzlichkeit der Kubaner werden von der Autorin authentisch dargestellt. Man bemerkt sofort, dass Thereisa Graw vor Ort gewesen ist und einige Erfahrenswerte in ihre Geschichte eingeflossen sind.
Die Kapitel sind eher kurzgehalten, Katrin erzählt aus der Ich-Perspektive.

Zu Beginn gibt es eine Landkarte von Kuba zur Orientierung und am Ende einige leckere Rezepte.

Fazit:
Ein launiger Roadtrip durch das unbekannte Kuba, der mich die sibirische Kälte draußen vergessen ließ. Mit viel Witz und Humor erzählt die Autorin über eine ungewöhnliche Freundschaft und über den Sinn des Lebens. Absolut gelungen!
Vielen Dank an Blanvalet und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Wenn das Leben Loopings dreht - Theresia Graw




    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. November 2016)
    • ISBN-10: 3734102464
    • ISBN-13: 978-3734102462
    • Genre: Liebesroman, Gegegwartsliteratur



Blanvalet Kurzbeschreibung:
Franziska – verheiratet, zwei Kinder, gut situiert – erhält mit der Post aus heiterem Himmel Briefe an eine mysteriöse Laura Caspari, die in der Nachbarschaft niemand kennt. Nach langem Zögern öffnet Franziska die Briefe und erfährt darin von der dramatischen, lange zurückliegenden Liebesgeschichte zwischen Laura und dem Absender Alex. Zwischen Franziska und ihrem Mann sprühen schon seit Längerem keine Funken mehr, und so fühlt sie sich magisch angezogen von Alex und seinen romantischen, leidenschaftlichen Worten. Kurzerhand wirft sie alle Vernunft über Bord und begibt sich auf die Suche nach ihm. Und bald schon wird ihr Leben gehörig durcheinandergewirbelt!

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Blanvalet Challenge

Meine Meinung:
Mit "Das Liebesleben der Suppenschildkröten" *meine Rezi* hat mich die Autorin Anfang 2015 begeistert. Umso gespannter war ich auf ihren neuen Roman "Wenn das Leben Loopings dreht", in dem es um die fast 50-jährige Franziska geht.
Nachdem ich selbst heuer diese magische Zahl erreicht habe, war ich gespannt auf unsere Hauptprotagonistin, die zwei fast erwachsene Kinder hat und mit ihrem Mann Daniel in einer alten Villa in München wohnt.
Als eines Tages ein Brief an eine Laura Caspari in ihrem Briefkasten landet, denkt sie zuerst an eine Verwechslung. Doch ein paar Tage später liegt wieder ein Kuvert mit Briefmarken aus Hongkong und  grüner Tinte zwischen Reklamezettel und Rechnungen. Auch diesmal steht als Absender nur der Name "Alex" drauf. Neugierig geworden öffnet sie die beiden Briefe und liest über eine dramatische Liebesgeschichte, die der Briefschreiber mit dieser Laura in einem Sommer vor mehr als 20 Jahren erlebt hat. Franzi ist hingerissen von den romantischen Zeilen und spürt die eigene Unzufriedenheit in ihrer Ehe, in der es nach alle den Jahren kaum noch "prickelt". Ehemann Daniel lebt für seine wissenschaftlichen Arbeiten über die Erforschung von Amöben, während Franzi mit ihrem arthritischen Hund Mr. Spock spazieren geht oder für Nachbar Tim's Ein-Mann-Agentur Werbetexte kreiert. Auch Sohn Bastian, der in Berlin studiert, und die pubertierende Tochter Isabel, die Franzi täglich auf ihren Nerven herumtanzt, machen die Sache nicht einfacher. So steigert sie sich immer mehr in die romantischen Zeilen von Alex hinein und beschließt ihn kennenzulernen. Dieser ist von Hongkong nach Hamburg umgezogen und Franzi fast den Entschluss wieder mehr Pepp in ihr Leben zu bringen. Als ihr Mann wegen wissenschaftlichen Arbeiten nach Griechenland reist, packt sie kurzerhand die Koffer und reist nach Hamburg, um Alex ausfindig zu machen....

Die erste Hälfte des Romanes hat mir sehr gut gefallen, obwohl doch einige Passagen ziemlich überzogen sind und Franzi sich oft nicht wie eine 50-jährige benimmt. Obwohl ich in der LB-Leserunde schon mal die Frage in die Runde gestellt habe, ob man sich als ältere erwachsene Frau nicht doch auch manchmal etwas kindisch benehmen darf oder einfach mal etwas Verrücktes machen sollte.....ich denke schon!
Gerade deswegen steht ja auch am Beginn des Buches der Satz: "Gib deinem Leben ruhig mal wieder einen kleinen Schubs. Aber wunder dich nicht, wenn es auf einmal Loopings dreht"
Denn die romantischen Briefe, die Franzi liest, erwecken in ihr die Sehnsucht wieder so geliebt und beachtet zu werden, wie am Beginn ihrer Beziehung mit Daniel. Die Vertrautheit ist zwar größtenteils noch da, aber Franzi fühlt sich kaum wahrgenommen und von den Kindern nur benutzt. Deshalb versucht sie auszubrechen und einmal etwas Verrücktes zu machen....was ist daran falsch? Dass es dabei um einen fremden Mann geht, den sie eigentlich kaum kennt, ist natürlich nicht wirklich richtig. Wie das Ganze schließlich verläuft und ausgeht wird hier natürlich nicht verraten....

Trotzdem gefiel mir die zweite Hälftes des Romans nicht mehr so gut. Woran es lag, kann ich nicht richtig sagen. Vielleicht fand ich mit der Zeit die Geschichte doch etwas zu klischeehaft und zu überspitzt. Ich konnte mich nicht wirklich mit Franzi identifizieren, ihre teilweise sehr unüberlegten Handlungen glichen eher die eines Teenagers. Einiges war auch sehr vorhersehbar....

Schreibstil:
Den locker-leichten und sehr humorvollen Schreibstil der Autorin mochte ich schon bei "Das Liebesleben der Suppenschildkröten". Der amüsante Handlungsverlauf lässt sich schnell lesen und die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben. Besonders Mona und Helen, die besten Freundinnen von Franzi, die gegensätzlicher nicht sein könnten, fand ich sehr gelungen. Sie sind richtig aus dem Leben gegriffen und ergänzen sich perfekt.
Die Story wird aus der Sicht von Franziska in der Ich-Form erzählt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge.

Fazit:
Wer kurzweilige Unterhaltung mit viel Humor sucht, ist hier richtig. Für mich war es etwas zu viel des Guten, habe mich aber trotzdem gut dabei unterhalten. An "Das Liebesleben der Suppenschildkröten" kommt der neue Roman von Therea Graw leider nicht heran, aber für ein paar nette und vergnügliche Lesestunden finde ich ihn gerade richtig.

Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar, Lovelybooks und der Autorin für die interesaante Leserunde

Das Liebesleben der Suppenschildkröte - Theresia Graw


    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. Februar 2014)
    • ISBN-10: 3442382017
    • ISBN-13: 978-3442382019
    • Genre: Liebesroman, Gegenwartsliteratur


 

Blanvalet Kurzbeschreibung:
 Single-Frau Anfang 40 mit zwei kleinen Kindern sucht Mann – zieht man damit seinen Traumprinzen an Land? Eher nicht. Zu dem Schluss kommt zumindest Sophie, nachdem der jüngste potenzielle Liebhaber vor ihrem Nachwuchs Reißaus genommen hat. Als die Münchner Lokalreporterin bei einem Auffahrunfall den schicken Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie die lieben Kleinen daher kurzerhand – ganz à la Suppenschildkröte, die ihre Brut allein am Strand zurücklässt. Sobald Roland sich in sie verliebt hat, wird Sophie ihm reinen Wein einschenken. Eine winzige Schwindelei, die spektakulär nach hinten losgeht …

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Blanvalet Challenge

Meine Meinung:
Nach dem ernsten, poetischen und nicht so leicht zu lesenden Roman "Still - Chronik eines Mörders" brauchte ich eine leichte und lustige Lektüre und griff zu "Das Liebesleben der Suppenschildkröre" von Theresia Graw. Und dieser Griff war Goldes wert, denn dieser Roman enthielt alles, was ich mir so vorgestellt und gewünschte hatte: eine herzliche und sympathische Protagonistin und viel, sehr viel Humor.

Sophie ist Anfang 40, Mutter von zwei Kindern und geschieden. Ihr Ex-Mann Stefan hat sich eine jüngere Ausgabe namens Kim zugelegt und genießt nun sein kinderloses Leben in Nobelrestaurants und im Golfclub. Sophie hingegen kämpft jeden Tag als Teilzeit-Lokalreporterin mit dem Haushalt, den Kindern und ihren Job. Regelmäßig kommt sie zu spät ins Büro, nachmittags ebenso in den Kindergarten, wo ihr Sohn Timo und ihre Tochter Lina meistens als Einzige auf der Wartebank sitzen. Für ein neues Liebesleben bleibt keine Minute übrig. Und doch sehnt sich Sophie nach einer starken Schulter und einem neuen Mann in ihrem Leben. Nach einigen Reinfällen, die vorallem durch ihre beiden Kinder passieren, die im unpassendsten Moment die Zweisamkeit stören, ist Sophie verzweifelt. Doch da tritt völlig unerwartet DER Traummann in Sophies Leben.
Bei einem Auffahrunfall lernt sie den attraktiven und charmanten Rechtsanwalt Roland kennen. Sie ist beeindruckt von diesem Mann, der anscheinend auch Gefallen an ihr findet. Jedoch scheinen ihm eher Karrierefrauen zu imponieren und so verschweigt Sophie ihm anfangs ihre beiden Kleinen. Leider versäumt sie bei weiteren Treffen immer wieder "den richtigen Moment", um ihm von ihrem "kleinen" Geheimnis zu erzählen und verstrickt sich immer mehr in ihr eigenes Lügengebäude. Ist sie deshalb wie eine Suppenschildkröte, die ihre Eier in den Sand legt, um kurz darauf zu verschwinden und ihre Kinder im Stich lässt?
Als sie im Job dann auch noch die Kolumne "Kathis Kosmos" ihrer Kollegin übernehmen soll, die Probleme in ihrer Schwangerschaft hat, scheint es in ihrem Leben wieder aufwärts zu gehen. Doch wie soll sie als geschiedene Frau und Single von den Höhepunkten des Familienlebens erzählen? Und dann erscheinen auch noch ihr Bruder Chris und sein Freund Björn auf der Bildfläche, die ein paar Tage bei Sophie übernachten wollen, bevor sie sich weiter auf die Reise nach Italien machen....

Der Einstieg in diesen sehr unterhaltsamen Roman ist wunderbar leicht. Das Thema ist jetzt nicht wirklich neu, doch die Autorin versteht es hervorragend mit ihrer leichten und flüssigen Erzählweise und den bildhaften Charakteren, den Leser zu verzaubern. Mit Sophie konnte ich mich sofort identifzieren. Sie ist eine Chaotin, die es trotzdem immer wieder schafft durchs Leben zu gehen. Ihre amüsanten Hoppalas könnten genausogut mir passieren. Und trotzdem oder gerade deshalb ist sie mir sofort ans Herz gewachsen, genauso wie Miriam, ihre beste Freundin.
Die Charaktere sind allesamt sehr bildhaft beschrieben und sind aus dem täglichen Leben gegriffen. Die Geschichte ist an keiner Stelle unrealistisch, sondern man lacht herzhaft über all die köstlichen Situationen mit den Kindern. Jede Frau, die selbst versucht Job und Kinder unter einem Hut zu bringen, kennt nur allzu viele Situationen, die die Autorin hier beschreibt. Gerade deswegen fühlt man sich in dieser Geschichte als Mutter und Erwerbstätige so wohl. Man kennt das alles selbst und kann zur Abwechslung mal über Andere lachen....nicht vor Schadenfreude, sondern einfach mit ihnen und denkt sich dabei: "Ja, so etwas ähnliches ist mir auch schon mal passiert" oder "Gott sei Dank ist mir das noch nie passiert!"

Schreibstil:
Wie schon oben erwähnt ist der Schreibstil der Autorin wunderbar leicht, humorvoll und liest sich flüssig. Man lacht über all die chaotischen Ereignisse, die Verstrickungen und hofft auf ein Happy End....das wohl kommt, aber anders als erwartet. Die Charaktere sind fantastisch beschrieben und durch den amüsanten Handlungsverlauf fühlt man sich hier einfach wohl.

Cover:
Das Cover finde ich richtig toll! Es ist einmal etwas ganz anderes und es passt hervorragend zum Titel. Wenn man mit der Hand über das Cover streicht, merkt man, dass die Schildkröte und die Schrift in 3-D hervorgehoben sind. Obwohl mir rot und lila zusammen normaler Weise nicht so gut gefällt, finde ich die Farbgebung mit dem beigen Hintergrund absolut harmonisch.

Fazit:
Dieser lockere und amüsante Roman unterhält, lässt die Seele baumeln und man kann wunderbar vom Alltag abzuschalten. Dabei wirkt er aber an keiner Stelle unrealistisch, ist spritzig und hat sympathische Charaktere.
Ich habe mich dabei wunderbar unterhalten!



Vielen Dank an denVerlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!


 

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