- Hörbuch: 15 Stunden und 5 Minuten
- Gesprochen von: Tanja Fornaro
- Erscheinungstermin: 1. April 2026
- Herausgeber: Audible Studios
- Genre: zwei Zeitebenen, Roman
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Zum 100. Geburtstag von Henriette kehrt die Familie ins alte Ferienhaus im Havelland zurück. Für Enkelin Antonia ist schnell spürbar: Der Tod ihres Vaters hat sich tief in das Familiengefüge eingegraben, und auch das Wiedersehen mit ihren drei Schwestern ist schmerzhafter, als sie gehofft hatte. Als ein Familienstammbaum verschenkt wird, stößt Antonia auf Jeanne Beauvais – eine Ahnin, die im 17. Jahrhundert in Lyon als Seidenhändlerin lebte, als Hugenottin verfolgt wurde und auf der verzweifelten Flucht nach Brandenburg fast alles verlor: ihre Heimat, ihre Familie, ihr sicheres Leben. Antonia, Geschichtsstudentin mit einer Leidenschaft für vergessene Frauenschicksale, ist von Jeanne so tief berührt, dass sie ihre Masterarbeit über Frauen in Zeiten religiöser Verfolgung schreiben will. Ihre Recherchen führen sie nach Genf und schließlich in die Altstadt von Lyon – dorthin, wo Jeanne einst lebte und lieben lernte.
Meine Bewertung: * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Buch zur Reiselust Challenge
Meine Meinung:
Die Bücher von Katharina Fuchs lese ich bereits über Jahre und hatte einige Highlights dabei: Nun hat die Autorin eine neue Reihe begonnen, die sich um Schwestern handelt. Das Thema dürfte seit der "Sieben Schwestern Reihe" von Lucinda Riley sehr populär geworden sein.
Die Bücher von Katharina Fuchs lese ich bereits über Jahre und hatte einige Highlights dabei: Nun hat die Autorin eine neue Reihe begonnen, die sich um Schwestern handelt. Das Thema dürfte seit der "Sieben Schwestern Reihe" von Lucinda Riley sehr populär geworden sein.
Nachdem ich das Buch als Rezensionsexemplar dankender Weise von der Autorin erhalten habe, kam ich nur schwer in die Geschichte. Ich habe die ersten hundert Seiten gelesen und dann lag das Buch und ich hatte irgendwie keine Lust dazu zu greifen. Im Krankenhaus habe ich dann die Initiative ergriffen und mir das Hörbuch heruntergeladen. Ich begann nochmals von vorne und habe dann in wenigen Tagen die 480 Seiten gehört.
Ich habe aber wieder bemerkt, dass ich aus diesem Genre immer mehr und mehr "herauswachse". Dieses Jahr lese ich am liebsten Thriller oder Gegenwartsliteratur. Es wird jedoch sicher wieder die zeit kommen, wo ich zu historischen Romanen oder Romanen auf zwei zeitebenen vermehrt greifen werde.
Im Havelland treffen sich die Schwestern Antonia, Chiara, Elisa und Lucia das erste Mal nach dem Tod ihres Vaters wieder. Grund ist der 100. Geburtstag ihrer Großmutter Henriette. Zu den Gästen gehört auch Maxime, die als Geschenk ein Ahnengutachten über 300 Jahre der Familie mitbringt. Diese erweckt große Neugier bei Antonia, die Geschichte studiert ist und gerade ihre Masterarbeit schreiben soll. Sie ist sofort gefangen von der Geschichte der Hugenottin Jeanne Beauvais, die im 17. Jahrhundert von Lyon nach Brandenburg-Preußen geflohen ist. Sie möchte mehr über das Schicksal der jungen Frau, die aus einer Seidentuch- und Tuchmacherfamilie stammt, erfahren. Sie nimmt das Thema der Vertreibung der protestantischen Hugenotten mit Blickpunkt auf ihre Vorfahrin als Thema für ihre Masterarbeit auf und reist nach Lyon.
Katharina Fuchs erzählt in der Gegenwart von der mühevollen Suche von Antonia in der Schweiz und in Frankreich und in der Vergangenheit von Jeanne und ihrer Familie, der Flucht und all dem Leid. Wir erfahren dabei mehr über die Vertreibung der Hugenotten durch Ludwig XIV., der alle, die nicht dem Glauben abschworen, verfolgen und vertreiben ließ.
Die Autorin zeigt auf, wie Migration auch damals schon zu Problemen führte und Menschen immer wieder zur Flucht gezwungen werden - sei es wegen ihrer Religion, wegen eines Krieges oder Armut.
Mit der Zeit werden die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer schneller. Ich mochte vor allem den Strang aus der Vergangenheit über Jeanne und ihre Flucht, während mir Antonia und ihre Schwestern etwas fremd blieben.
Jeanne ist eine mutige und kluge Frau, die nie aufgibt, obwohl ihr das Schicksal schwer mitspielt. Antonias Entscheidungen konnte ich hingegen nicht immer nachvollziehen. Sie entwickelt sich jedoch während ihrer Suche weiter und kann auch mit dem Tod ihres Vaters etwas besser abschließen.
Jeanne ist eine mutige und kluge Frau, die nie aufgibt, obwohl ihr das Schicksal schwer mitspielt. Antonias Entscheidungen konnte ich hingegen nicht immer nachvollziehen. Sie entwickelt sich jedoch während ihrer Suche weiter und kann auch mit dem Tod ihres Vaters etwas besser abschließen.
Das Ende folgte etwas abrupt, wobei sicher noch weitere Fragen in den kommenden Bänden beantwortet werden.
Die Stimme der Hörbuchsprecherin klang für mich - im Vergleich zu Antonias Alter - viel zu alt und unpassend.
So wirklich mitgerissen hat mich der Auftakt der neuen Schwesternreihe leider nicht.
So wirklich mitgerissen hat mich der Auftakt der neuen Schwesternreihe leider nicht.
Fazit:
Der Auftakt der neuen Schwesternreihe erzählt über die Vertreibung der Hugenotten aus dem katholischen Frankreich und der Aufarbeitung von Verlust und Herkunft. Ein starkes Thema, welches mich diesmal aber nicht richtig fesseln konnte.
Der Auftakt der neuen Schwesternreihe erzählt über die Vertreibung der Hugenotten aus dem katholischen Frankreich und der Aufarbeitung von Verlust und Herkunft. Ein starkes Thema, welches mich diesmal aber nicht richtig fesseln konnte.



















































