Der Sommer, der uns blieb - Greta Herrlicher

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     



    • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
    • Verlag: ‎ VANI Verlag GmbH; 1. Auflage (14. April 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3691690009
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3691690002
    • Genre: Gegenwartsliteratur



Vani Kurzbeschreibung:
Drei Freunde, eine alte Schuld – und ein Sommer, der alles verändert. In einer idyllischen Kleinstadt, umgeben von glitzernden Seen und endlosen Feldern, erleben Britta, Pia und Martin eine Jugend voller Abenteuer und kindlicher Träume. Doch ein verhängnisvoller Sommer reißt die enge Freundschaft der drei auseinander. Zwei Jahrzehnte später ist die verlorene Zeit zwischen ihnen zu einem fremden Land geworden. Inmitten von Schmerz und Vergebung müssen Britta, Pia und Martin entscheiden, ob ihre Freundschaft stark genug ist, um die Schatten der Vergangenheit zu überwinden. Doch ein gut gehütetes Geheimnis droht die zarten Bande, die sie miteinander verbinden, endgültig zu zerreißen.

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Buch zur Book Special ABC Challenge

Meine Meinung:
Als Kinder waren Martin, Pia und Britta unzertrennlich. Aufgewachsen in den Neunziger Jahren verbringen die Nachbarskinder ihre gemeinsame Zeit am See, beim Picknick oder bei Britta zuhause. Der Sommer nach dem Abitur sollte nochmal richtig unbeschwert werden, doch er verändert alles. Kurz nach der Abifeier verschwindet Pia - ohne sich von Martin und Britta zu verabschieden. Martin und Britta sind geschockt und kommen mit ihren verletzten Gefühlen nicht klar. Warum hat Pia sie so Knall auf Fall verlassen?
Die drei verlieren sich aus den Augen. Von Pia hört niemand mehr etwas und Britta arbeitet in einem Krankenhaus in Frankfurt. Nur Martin ist in der Kleinstadt geblieben. Er hat nie geheiratet und wohnt noch immer im Nachbarhaus bei seiner Mutter. Er arbeitet im eigenen Familienbetrieb, den er übernommen hat. 
Erst zwanzig Jahre später kommt Britta von Frankfurt wieder in ihre alte Heimat, um ihren dementen Vater zu unterstützen, der seit dem Tod der Mutter alleine lebt und nur mehr schwer zurechtkommt.  
Als Martin ein Flyer in die Hände fällt, der über eine Foto-Ausstellung berichtet, ist er sicher, dass die Frau am Foto Pia ist. Und es dauert nicht lange, bis sich die Wege der drei ehemaligen Freunde wieder kreuzen. Als sie sich wieder begegnen, wird schnell deutlich, dass etwas Unausgesprochenes zwischen ihnen liegt.....

Die Geschichte wird in zwei verschiedenen Zeitebenen und abwechselnd aus der Sicht von Britta, Martin und Pia erzählt. Wir sind in der Vergangenheit in den Neunziger Jahren und in der Gegenwart im März 2020, dem Beginn der Pandemie, die ab und zu aufgegriffen wird, aber eher als Randerscheinung "mitläuft". Ab und an habe ich mich über einige Begebenheiten zu dieser Zeit gewundert, die ich nicht ganz passend fand. 
Die langsame Annäherung der Drei fand ich hingegen gelungen und sehr authentisch. Die damaligen und späteren Entscheidungen der Charaktere, zeigen Spuren und Folgen bis in die Gegenwart. Die Themen Schuld und Vergebung ziehen sich als roter Faden durch die ganze Handlung. 
Das im Klappentext angekündigte große Geheimnis aus der Vergangenheit war für mich jedoch nicht wirklich eine Überraschung. Inhaltlich vielversprechend, bleibt die Geschichte jedoch in der Umsetzung hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Ich habe die Geschichte als weniger tiefgründig empfunden, als sie hätte sein können. Denn die Fülle an schweren Themen und Konflikten sind doch einige. Manche wurden daher nur angerissen. Dennoch schafft Greta Herrlicher es, eine angenehme Leichtigkeit zu bewahren, was das Lesen erleichtert.

Optisch kann man an diesem Buch aus dem Vani Verlag nicht vorbeigehen. Es ist ein Träumchen! Unter dem Umschlag verbirgt sich ein wunderschöner Leineneinband, der das Bild des Covers nochmals abbildet. Rundherum gibt es einen bezaubernden Farbschnitt in denselben zarten Farben und im Buch gibt es ein Page Overlay (eine illustrierte, transparente Seite), sowie ein Farbbändchen. Leserherz, was willst du mehr!? 

Jedes Kapitel beginnt mit einem kleinen Zitat, wie z.B.: "Ein kleiner Stein der Erkenntnis kann eine Lawine auslösen" oder "Entscheidungen verschwinden nicht, sondern begleiten uns leise weiter". Drunter steht der jeweilige Name des erzählenden Protagonisten.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und lässt sich leicht lesen. Der heutige Zeitgeist ist gut eingefangen. Obwohl oftmals Zitate und Gedanken eingebracht sind, die nachdenklich machen, wirkt manches etwas oberflächlich. Die Figuren sind gut gezeichnet, wobei ich Martin nicht wirklich gemocht habe, was aber keine Rolle spielt. Was mir ein bisschen fehlte, war der Unterschied im Sprachstil der Protagonisten als Kinder und als Erwachsene. Die Rückblicke in die Neunziger Jahre fangen das damalige Lebensgefühl perfekt ein. Die sommerliche Kleinstadt-Atmosphäre hat mir ebenfalls gut gefallen.

Fazit:
Ein Kompliment an den Vani Verlag für diese Augenweide! Inhaltlich ist die Geschichte eher ruhig und nicht wirklich etwas Neues. Sie wird jedoch - trotz mancher schweren Themen - mit einer Leichtigkeit erzählt und versprüht Emotionen und Atmosphäre. Ich habe es gerne gelesen!


Vielen Dank an vorablesen und den Vani Verlag für das Rezensionsexemplar!

Elbland - Claudia Rikl

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     



    • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
    • Verlag ‎ Ullstein Hardcover, 1. Auflage (12. März 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3550204469
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3550204463
    • Genre: Gegenwartsliteratur



Ullstein Kurzbeschreibung:
Als ihre Mutter Irma stirbt, verliert Nina den Boden unter den Füßen. Nach Jahren des Ausharrens an der Seite dieser gebrochenen Frau ist sie plötzlich frei und fühlt sich verlorener denn je. Um wieder festen Grund zu finden, reist sie ins tschechische Riesengebirge, wo die Familie ihren letzten gemeinsamen Urlaub verbracht hat. Nina will ergründen, was die Familie damals auseinandertrieb – und was das Land für sie bereithält, das ihre Mutter einst Heimat nannte: Böhmen. So tiefsinnig wie schwebend schön ergründet Claudia Rikl, was beim Verlassen der Heimat zurückbleibt und was uns das Bleiben kostet.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Claudia Rikl wurde durch ihre eigenen Familiengeschichte inspiriert, sich mit mit der Vertreibung der Sudetendeutschen aus der damaligen Tschechoslowakei auseinanderzusetzen. Auch meine Vorfahren mütterlicherseits sind aus Mähren vertrieben worden und haben alles zurücklassen müssen. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman.

Die Autorin erzählt in drei Zeitebenen. In der Gegenwart fällt Nina in ein tiefes Loch, als ihre Mutter Irma stirbt. Obwohl sie sich die letzten Jahre um ihre unter Depressionen leidende Mutter gekümmert hat, war das Verhältnis der beiden eher kühl. Trotzdem hat Nina jahrelang ihren eigenen Bedürfnisse zurückgestellt und sich alleine um sie gekümmert, während ihr Vater und ihre Schwester Katja ihr Leben weitergelebt haben.
Immer wieder fragt sich Nina, was Irma so beschäftigt hat, dass sie in eine schwere Depression verfiel? Und warum findet sich auch Nina nicht wirklich in ihrem Leben als Schauspielerin zurecht? Weshalb kann sie keine Nähe zulassen?

In Rückblenden erfahren wir von Irmas Kindheit am Ende des Zweiten Weltkrieges in Arnau, dem heutigen Hostinné, im böhmischen Riesengebirge. Das einst behütete Leben endet jäh, als die deutschsprachigen Einwohner, die Sudetendeutschen, brutal vertrieben und getötet werden. Ein weiterer Handlungsstrang führt ins Jahr 1987, als Nina, Katja und ihre Eltern ein letztes Mal gemeinsam Urlaub in Irmas böhmischen Heimat verbringen. Danach zerfällt die Familie, genauso wie zwei Jahre später die DDR und im Laufe der Jahre Ninas Leben in der Gegenwart. Im Verlauf der Geschichte wird zunehmend klar, wie die einzelnen Ereignisse miteinander zusammenhängen und wie stark die Vergangenheit bis heute nachwirkt.

Um ihre Mutter und auch sich selbst besser zu verstehen, reist Nina schließlich in deren frühere Heimat nach Böhmen und geht den Spuren der Vergangenheit nach. Denn Irma hat nie darüber gesprochen, was damals passiert ist. Ihr Verstummen hat auch die nachfolgende Generation beeinflusst. Die Reise ebnet den Weg zur Versöhnung – auch mit ihrer Schwester Katja, die sie stets als das bevorzugte Kind empfunden hatte und die nach 1987 ihre eigenen Wege ging. Erst durch die Auseinandersetzung mit Katja erkennt Nina, dass auch diese dem System ausgeliefert und darin gefangen war.

Claudia Rikl zeigt eindrucksvoll, was Schweigen in Familien auslösen kann. Wie es eine Generation prägt und sich auf die nächste überträgt. Wie sehr unausgesprochene Wahrheiten das Leben beeinflussen können. Nach und nach erschließt sich ein klares Bild und Nina findet zu sich selbst.

Die Figuren wirken authentisch, auch wenn mir an einigen Stellen die emotionale Verbundenheit gefehlt hat. Die Sprache ist eindringlich und poetisch, etwas melancholisch. Die Geschichte entwickelt sich langsam. Manche Dinge werden nur angedeutet, wobei die Autorin den Leserinnen ihre Fantasie überläasst.

Am Anfang des Buches sieht man ein schwarz-weiß Foto eines jungen Mädchens. Ich nehme an, dass es sich dabei um Helene, die Großmutter der Autorin handelt.

Fazit:
Eine generationenübergreifender Roman über das Verstummen einer Generation und deren Folgen auf die Nachkommen. Ergreifend erzählt.


Vielen Dank an den Ullstein Verlag und an vorablesen für das Rezensionsexemplar!

Wo der Wind die Namen trägt - Anja Jonuleit

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
    • Verlag: ‎ C.Bertelsmann Verlag ( 25. März 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3570106063
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3570106068
    • Genre: zwei Zeitebenen, Roman



C.Bertelsmann Kurzbeschreibung:
2023. Die 85-jährige Inge Sundermann folgt widerwillig einer Einladung zum Klassentreffen in die Lüneburger Heide. Mit dem Ort ihrer Kindheit verbindet sich eine furchtbare Schuld, die sie einst im Kindesalter auf sich geladen und tief in sich vergraben hat. Doch die Vergangenheit holt Inge nun ein in Gestalt der Tagebuchaufzeichnungen von Helga von Borcke, einer Frau, die bereits 1946 begonnen hat, die Chronik dieser idyllischen Landschaft im Schatten von Bergen-Belsen niederzuschreiben. 1946. Die 8-jährige Inge findet auf dem Weg zum Geigenunterricht im Wald die Leiche einer jungen Frau. Ein tragischer Prozess um Lügen, Vertuschung und menschenverachtende Verbrechen nimmt seinen Lauf, der Inge viele Jahrzehnte später noch einmal mit voller Wucht heimsucht.

Meine Bewertung: * * * * *

♥♥♥ Lieblingsbuch-Status ♥♥♥

Buch zur ABC Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
"Wo der Wind die Namen trägt", den neuen Roman von Anja Jonuleit habe ich wieder gemeinsam mit der lieben Caroline vom YouTube Kanal "Marie's Salon de Livre" gelesen. Wir haben schon den Zweiteiler "Kaiserwald" und "Sonnenwende" der Autorin gemeinsam verschlungen und so stand schnell fest, dass wir auch das neue Buch lesen wollen. Ihr neuer Roman ist für mich ein richtiges Highlight geworden und bekommt meinen Lieblingsbuch-Status.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen und erzählt einmal aus der Sicht der 8jährigen und der 85jährigen Inge. Ein weiterer Handlungsstrang spielt kurz nach dem Kriegsende und wird aus der Perspektive von Helga von Borcke berichtet. Sie hat den Auftrag eine Chronik der Kreisbauernschaft zu erstellen. Ihre Gespräche mit Zeitzeugen und vor allem ihre Tagebucheinträge werden der Schlüssel - nicht nur für Inge, sondern auch für den Leser - um die Vergangenheit besser zu verstehen.
Die verschiedenen Handlungsstränge unterscheiden sich durch unterschiedliche Schriftarten im Buch, die sich alle gut lesen lassen.

Als Inge zum Klassentreffen der Volksschule eingeladen wird, hat sie keine Lust in die Lüneburger Heide, ihrer ehemaligen Heimat zu fahren. Bis heute liegt ihr ein bestimmtes Ereignis schwer im Magen, welches sie bisher erfolgreich verdrängt hat. Nun kommen die schlimmen Erinnerungen wieder hoch. Ihre Enkelin Nora lässt jedoch nicht locker und überredet sie gemeinsam, mit ihr und dem Urenkel Paul, in der Lüneburger Heide Urlaub zu machen, während Inge sich mit ihren alten Schulkollegen trifft. Ein Klassenkamerad gibt ihr die Aufzeichnungen von Helga zu lesen, die ihre Sichtweise auf die damalige Zeit nochmals verändern wird. Es sind schmerzliche Wahrheiten, die Inge erst im Alter erfährt, obwohl viele der Dorfbewohner davon wussten und geschwiegen haben.

In Rückblenden bekommt man die Sicht von Inge als Kind erzählt, die uns zeigen, wie trügerisch Erinnerungen sein können - vor allem in diesem Alter, wo man viele Dinge nicht oder falsch versteht. 
Die damals 8jährige Inge zieht nach dem Kriegsende mit ihrer Mutter, einer angesehenen Kinderärztin, auf den Hof der Familie Oelkers auf Land. Dort bekommen sie ein Zimmer zugeteilt, nachdem ihre Wohnung in Hamburg zerbombt wurde. Inge fühlt sich in der Lüneburger Heide wohl und schließt schnell Freundschaften mit den Dorfkindern. Hofhund Arno wird ihr täglicher Begleiter, wenn sie durch die Heide und den Wald stromert. Als sie eines Tages einen Mann auf einer Geige spielen hört, bittet sie ihm, ihr das Geige spielen heimlich beizubringen und nennt ihn von nun an "den Geigenmann".

Vieles wirkt idyllisch nach den harten Kriegsjahren, doch diese trügt. Auch für Inge wird diese Idylle jäh zerstört, als man Arno mutwillig tötet und eine junge Frau tot aufgefunden wird.
Erst als Erwachsene erkennt Inge, wie die alten Naziseilschaften auch noch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges weiter bestehen blieben und die Dorfgemeinschaft beeinflusst haben. Nach und nach bricht die Fassade auf und macht Platz für eine Wirklichkeit, die von Schweigen, Verdrängen und erschütternden Wahrheiten geprägt ist. 

Durch die laufend wechselnden Perspektiven bleibt der Roman durchgängig spannend. Die Atmosphäre ist oftmals sehr beklemmend, die durch die bildhaften Naturbeschreibungen der Lüneburger Heide aufgelockert wird. Die Figuren sind lebendig und authentisch gezeichnet. Es gibt kein schwarz-weiß, wodurch die Charaktere glaubwürdig rüberkommen. Vor allem Inge fand ich im jeweiligen Alter überzeugend dargestellt - egal ob als Kind oder alte Dame.
Schweigen und Verdrängen heißt die Devise. So hat es Helga sehr schwer, die Dorfbewohner zum Sprechen zu bringen und die Mauer des Schweigens zu durchdringen. Zusätzlich legen ihr einige Menschen immer wieder Steine in den Weg und beginnen sie zu bedrohen, wenn sie ihre Nachforschungen weiter durchführt.

Vieles beruht auf wahren Begebenheiten. Die volle Bedeutung des Gelesenen erschließt sich einem erst auf den letzten Seiten des Buches. Die Recherche zu einigen historischen Begebenheiten, war sicher nicht einfach. Darauf geht die Autorin im Nachwort ausführlich ein. Mich hat der Roman sehr berührt und einige Stellen waren wirklich schwer auszuhalten. Obwohl ich schon viele Bücher zum Thema Zweiter Weltkrieg und auch der Nachkriegszeit gelesen habe, erfahre ich immer wieder neue schreckliche Dinge, die man sich oftmals gar nicht vorstellen kann oder will.

Anja Jonuleits Roman erinnert mich an die Bücher von Mechtild Borrmann, die starke Themen auf nicht mal 300 Seiten so erzählen kann, dass diese berühren und einem im Gedächtnis bleiben. Anja Jonuleit hat mit "Wo der Wind die Namen trägt" auf 384 Seiten ähnliches geschaffen und mich absolut einnehmen können mit ihrem neuen Werk.

Fazit:
Eine Geschichte, die betroffen macht, aufrüttelt und unter die Haut geht. Ganz wunderbar erzählt und für mich ein ganz besonderes Highlight!


Vielen Dank an das Bloggerportal von Penguin Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Der Fährmann - Regina Denk

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     



    • Gebundenes Buch: 384 Seiten
    • Verlag: Droemer HC,, 1. Auflage (2. März 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426566281
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426566282
    • Genre: Historischer Roman



Droemer Kurzbeschreibung:
Hohenwart und Siegering, Anfang des 20. Jahrhunderts: Als Fährmann muss Hannes Winkler dem Brauch folgen, sich keine Frau zu nehmen. Denn sollte sein gefährlicher Beruf sein Leben fordern, darf er keine bedürftigen Angehörigen zurücklassen. Hannes’ Herz gehört trotzdem schon lang seiner Jugendfreundin Elisabeth. Doch die ist Josef Steiner versprochen, dem Erben des größten Hofes am diesseitigen Ufer der Salzach. Das trifft nicht nur Hannes und Elisabeth hart, die seine Gefühle erwidert: Elisabeths beste Freundin Annemarie hatte sich Hoffnung auf eine Heirat mit Josef gemacht.
Während der 1. Weltkrieg die kleine Gemeinschaft diesseits und jenseits der Salzach in Österreich und Deutschland spaltet, gerät das Leben der vier jungen Leute in einen Strudel aus Gewalt, Aufbegehren und Schuld. Als schließlich ein Kind verschwindet, wird eine tödliche Spirale in Gang gesetzt.

Meine Bewertung: * * * * * großartig!

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Wir befinden uns kurz vor dem ersten Weltkrieg an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Die Salzach trennt die beiden Länder, doch die beiden Orte, die direkt am Fluss liegen, sind verbunden durch Freundschaften, Familien und Handel. Hier wachsen auch Hannes, Elisabeth und Annemarie auf. Die drei verbindet von früher Kindheit an eine enge Freundschaft.
Der titelgebende Fährmann ist dabei eine zentrale und wichtige Figur für die beiden Orte. Er ist derjenige, der die Menschen aus dem jeweiligen Dorf über den Fluss bringt. Sein Beruf ist gefährlich und eine Ehe für ihn Tabu. 

1894 ist Hannes gerade sechs Jahre alt geworden, als er mit seinem Onkel Georg, dem Fährmann, die Salzach überquert und ins Wasser fällt. Sein Leben hängt danach an einem seiden Faden.  Beide Dörfer beten für sein Leben, denn er soll seinem Onkel folgen und der nächste Fährmann werden. Obwohl Hannes den Beruf nicht ergreifen will, der ein einsames Leben bedeutet, muss er den Wünschen seiner Familie nachgeben, als die Gebete erhört werden und er überlebt.
Auch seine beiden Freundinnen aus Kindheitstagen, Elisabeth und Annemarie, die auf der deutschen Seite leben, sehen sich mit einer Zukunft konfrontiert, die nicht in ihren eigenen Händen liegt. Annemarie wird früh dazu verpflichtet, im elterlichen Wirtshaus mitzuarbeiten und den Gästen stets freundlich zu begegnen – unabhängig davon, wie diese sich ihr gegenüber verhalten. Elisabeth, deren Herz Hannes gehört, wird von ihren Eltern mit Josef Steiner, einem österreichischen Großbauern verheiratet, um den familiären Wohlstand zu vergrößern.

Elisabeth erwarten sehr harte Jahre voller Gewalt, Hass und Missbrauch. Auf dem Hof hat sie nichts zu sagen. Es regiert der hartherzige Altbauer, der alle gleich schlecht behandelt, auch Josef, dem Hoferben. Dieser entwickelt sich zu einem genauso unbarmherzigen Mann, unter dem Mensch und Tier leiden.
Aber auch Annemarie hat kein Glück. Sie muss schon als Kind hart zupacken und sich im Gasthaus von betrunkenen oder aufgegeilten Männern alles gefallen lassen. Auch Josef kommt immer wieder zu ihr - auch als er bereits verheiratet ist. 
Es ist zeitweise kaum auszuhalten, was die beiden Frauen über sich ergehen lassen müssen. Und wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen, legt Regina Denk noch ein Schäufelchen nach.

Einzig Hannes ist immer wieder der Anker, der seinen Kindheitsfreundinnen hilft - soweit er kann. Aber auch ihm sind die Hände gebunden. 

Trotz des Titels „Der Fährmann“ stehen vor allem Elisabeth und Annemarie im Mittelpunkt des Romans. Gleichzeitig beleuchtet die Autorin die damalige gesellschaftliche Rolle der Frau. Diese wird entweder als Magd oder als Ehefrau dargestellt und ist in beiden Rollen vom Mann abhängig bzw. wird als dessen Besitz angesehen.
Alle Frauen in diesem Roman haben keine Chance sich gegen die Männer zu behaupten. Es hat mir beim Lesen Schmerzen bereitet, diese Brutalität und dieses Ausgeliefert sein spüren. Die Unterordnung der Frauen wurde damals nicht in Frage gestellt. Wenn sich eine von ihnen gewehrt hat, wurde sie ausgegrenzt oder der Hexerei bezichtigt. Das Patriarchat hatte das Sagen.
Erst als der Krieg ausbricht und die Männer nach und nach im Dorf diesseits und jenseits der Salzach eingezogen werden, kommen die Frauen mehr aus sich heraus. Es bleibt ihnen auch nichts anderes übrig, denn die Arbeit der Männer macht sich nicht alleine. Es wird arbeitstechnisch noch schwerer, aber sie finden dadurch auch mehr Stärke und Selbstvertrauen. Manche von ihnen blühen auch richtig auf. 

Der Schreibstil ist eindringlich, intensiv und die Sprache der damaligen Zeit angepasst. Regina Denk beschreibt das Leben, die gesellschaftliche und die politische Situation, wie sie damals gelebt worden ist.  Dabei wird nichts beschönigt und der harte Arbeitsalltag am Land bildhaft beschrieben.
Über jedem Kapitel steht der Name der handelnden Figur. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild der einzelnen Charaktere. Man fühlt mit ihnen mit oder spürt die Angst, den Hass oder die Verzweiflung durch jede Zeile.
Dazwischen gibt es Einschübe vom "Anderswo" - der Sprache des Flusses. Dieser prägt die Atmosphäre des Romans und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Die Charaktere empfand ich ein bisschen schwarz-weiß gezeichnet. Vor allem Josef ist durch und durch böse und Hannes das krasse Gegenteil - was für mich schon fast zu gut ist. Das ist jedoch der einzige Kritikpunkt, denn mit Annemarie hat Regina Denk eine tolle Figur entworfen, die sich auflehnt und weiterentwickelt. Sie war für mich schlussendlich der faszinierendste Charakter.
Das Ende wurde bei der Leserunde widersprüchlich empfunden. Für mich hat es aber zu 100% gepasst.

Der Ausspruch von Erich Maria Remarque, Autor von "Im Westen nichts Neues", der am Beginn des Buches steht, trifft es für mich perfekt:

„Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam.“ Erich Maria Remarque.

Fazit:
Ein Roman, der einem packt, mitnimmt und aus dem man erst wieder auftaucht, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Absolute Leseempfehlung!


Vielen Dank an Droemer Knaur und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!


Don't believe her - Nicola Sanders

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: ‎ HarperCollins Paperback. 1. Auflage (24. Februar 2026)
    • Übersetzer: Wolfgang Thon
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3365012729
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365012727
    • Originaltitel:  Don't Believe Her
    • Genre: Thriller


HarperCollins Kurzbeschreibung:
Ellie hat alles: eine glückliche Beziehung, eine kleine Tochter und ein schönes Haus. Nur Carla, ihre beste Freundin aus Kindheitstagen und seit 12 Jahren schmerzlich vermisst, fehlt nach wie vor. Als Carla eines Tages vor der Tür steht, sind alle hellauf begeistert - bis auf Ellie, die spürt, dass hier etwas nicht stimmt. Das hier muss eine fremde Frau sein. Je vehementer Ellie versucht, ihre Zweifel zu beweisen, desto mehr steht sie allein da. Familie, Freunde und auch Carlas Mutter halten Ellie für paranoid. Doch tief in ihr wächst die Gewissheit: Diese Frau ist nicht die, die sie vorgibt zu sein – und ihre Rückkehr bringt alles in Gefahr, was Ellie liebt.

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Ellie kommt nach dem Tod ihres Vaters zurück in ihre Heimatstadt, wo sie alles an ihre beste Freundin Carla erinnert, die vor zwölf Jahren verschwunden ist. Bei ihrer Mutter und Carlas Bruder Nick findet sie Verständnis und Geborgenheit. In Nick war sie schon damals verliebt und die Beiden stehen nun kurz vor der Hochzeit als Carla plötzlich wieder auftaucht. Ellie, die alles versucht hat, ihre beste Freundin wiederzufinden, ist jedoch skeptisch. Diese Frau sieht aus wie Carla, aber sie benimmt sich total anders. Außerdem weicht sie immer wieder Fragen nach ihrem früheren Aufenthalt aus und kann sich an bestimmte Dinge nicht erinnern. Wer ist diese Frau? Und was will sie?
Ellie beginnt zu zweifeln, ob nur sie die Dinge klar erkennt oder ob sie selbst langsam den Bezug zur Realität verliert…

Der Einstieg und die Vorstellung der Hauptfigur nimmt etwas Zeit in Anspruch. Dadurch büßt die Handlung etwas an Dynamik ein. Danach gelingt es Nicola Sanders aber immer wieder mit spannenden Wendungen zu überraschen. Ich war mir nie sicher, wer die Wahrheit spricht und wer nicht.
Die Autorin versteht es - wie im Vorgänger - geschickt, Zweifel zu säen und den Leser an der Nase herumzuführen. Wen kann man glauben? Wer spricht die Wahrheit?

Der Aufbau ist ähnlich wie bei "Don't let her stay". Dadurch hat man manchmal das Gefühl den kommenden Plot-Twist zu erahnen.
Die Figuren sind alle eher keine Sympathieträger. Niemand von ihnen wirkt vertrauenswürdig. Carla ist schwer greifbar und Ellie fühlt sich von allen nicht ernst genommen. Man nimmt ihre Zweifel, ihre Angst und ihre Wut deutlich wahr – ebenso wie die zunehmende Verzweiflung darüber, dass ihr anscheinend niemand Glauben schenkt. 

Der Schreibstil ist fesselnd und lässt sich superschnell lesen. Die Twists häufen sich am Ende und es wird sehr spannend - jedoch nicht immer realitätsnah. Popcornkino vom Feinsten!

Cover:


Ich habe diesmal nur das englischsprachige Originalcover gefunden.
Es scheint außer in Deutsch in noch keine anderen Sprachen übersetzt worden zu sein.
Das Cover erinnert mich irgendwie an die Thriller von K.L. Salter oder T.M. Logan.

Fazit:
Ein Pageturner, den man schnell gelesen hat und der fesselt. Allerdings wirkt er manchmal auch etwas realitätsfern und überzogen. Trotzallen ein Popcornthriller, der unterhält!


Vielen Dank an das HarperCollins Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!


[Die Ärztin] Gefährlicher Besuch - Meike Dannenberg

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Taschenbuch: 288 Seiten
    • Verlag: ‎ Lübbe, 1. Auflage  (30. März 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3404196635
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3404196630
    • Genre: Thriller
    • Reihe: ja - Band 2 der Reihe um Dr. Eva Mares



Lübbe Kurzbeschreibung:
Ein Jahr nach den alptraumhaften Ereignissen in Bremen hofft die Gynäkologin Dr. Eva Mares auf Ruhe. Doch der Neuanfang auf dem Land steht unter keinem guten Stern: Ihre Tochter zieht sich zurück, das Geld wird knapp, die Ehe ist angespannt. Dann stehen eines Nachts ein fremder Mann und seine hochschwangere Tochter Nina vor Evas Tür, es geht ihr nicht gut. Eva untersucht die Schwangere und kann Entwarnung geben, doch Nina hinterlässt ihr eine Botschaft auf dem Spiegel im Gästebad, in der sie um Hilfe bittet. Am nächsten Tag sind die beiden verschwunden. Während die Polizei einen alten Vermisstenfall untersucht, folgt Eva einer eigenen Spur und gerät in ein Netz aus Angst, Gewalt und Lügen ...

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Hier würde ich raten die Reihenfolge einzuhalten und mit dem ersten Band zu beginnen

Meine Meinung:
Nachdem mich bereits der erste Band der Reihe um Gynäkologin Eva Mertens sehr gut gefallen hat, habe ich mich gefreut auch den Folgeband - diesmal über die Lesejury - lesen zu dürfen.

Da es auf einem weiteren Portal etwas kritischere Stimmen zum Thriller gibt, die alle von Leser:innen handeln, die den ersten Band nicht kannten, empfehle ich "Die Ärztin- Gefährliche Nachtschicht" zuerst zu lesen, um die Hintergründe um Evas Verhalten und ihre Vorsicht besser kennenzulernen!

Mich konnte "Gefährlicher Besuch" hingegen wieder fesseln und ich war von der ersten Seite an in der Geschichte gefangen. Dieser titelgebende gefährliche Besuch passiert bereits auf den ersten Seiten, als ein fremder Mann und eine hochschwangere junge Frau spätabends an der Tür von Gynäkologin Dr. Eva Mares läuten und um Hilfe bitten. Als sie die Frau versorgt hat, bittet sie Eva am nächsten Tag ins Krankenhaus zu kommen. Am Morgen findet sie einen Hilferuf auf ihrem Badezimmerspiegel und hofft, dass die junge Frau in der Klinik auftauchen wird - jedoch vergeblich. Von Schuldgefühlen getrieben versucht Eva herauszufinden, wo das ungleiche Pärchen abgeblieben sein könnte und gerät bald selbst in Gefahr.

Zur gleichen Zeit sucht die Polizei in Bremen nach einer verschwundenen Frau. Polizistin Mina kennt diese bereits aus einem Einsatz, bei der sie vor Monaten wegen häuslicher Gewalt zu Hilfe gerufen wurde. Das bringt auch Kommissarin Frauke Herrschmann auf den Plan, die damals beim Kriminalfall rund um Eva und ihrer Familie ermittelt hat. 

Die Kapitel sind kurz gehalten und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Über den jeweiligen Abschnitt steht der Name der jeweiligen Protagonistin. Besonders stark sind die Kapitel unter dem Namen "Sie". Man rätselt wer das Opfer ist und leidet mit ihr richtig mit. Diese Abschnitte sind auch teilweise sehr bewegend.
Besonders im letzten Drittel nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und man kann den Thriller nicht mehr aus der Hand legen.
Die Charaktere sind authentisch gezeichnet. Vor allem Gynäkologin Eva Mares ist eine sehr starke Protagonistin, die sich trotz ihrer persönlichen Probleme aus der Vergangenheit für andere einsetzt. Besonders gefallen hat mir, dass sie hier nicht nur in ihrer Rolle als Ärztin, sondern auch als Mensch und Mutter gezeigt wird. Es gibt diesmal etwas Familienbezug und auch einen Vierbeiner, der einziehen wird.

Die Geschichte ist intensiv und emotional, temporeich und fesselnd. Es werden wichtige Themen, wie häusliche Gewalt, Angst und weitere traumatische Erlebnisse aufgegriffen. Gleichzeitig zeigt die Autorin aber auch auf, dass Mut, Zusammenhalt und die Kraft, trotz allem weiterzumachen, Sinn macht.
Neben den spannenden Elementen bekommen wir auch jede Menge Lokalkolorit. Setting ist unter anderem Bremen. Die Stadt und das Umland wird sehr bildhaft beschrieben.
Das Ende überrascht und hat mir gut gefallen.

Fazit:
Mich konnte auch der zweite Band wieder an die Seiten fesseln. Die Autorin beherrscht schwierige Themen perfekt und setzt diese grandios um. Ich empfehle den Thriller gerne weiter, aber rate unbedingt zuerst Band 1 zu lesen.


Vielen an die Lesejury und an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!

Die Reihe um die Ärztin Dr. Eva Mares:
  1. Nachtschicht  *Rezi*
  2. Gefährlicher Besuch

Mein Lesemonat März

 Hallo meine Bücherwürmer!

Ich habe mir gerade meinen März-Rückblick vom letzten Jahr durchgelesen und fand viele Ähnlichkeiten zu 2025. 
Nachdem ich seit Ende Februar an unteren Rückenschmerzen leide, die der Arzt nicht wirklich als Ischias oder Bandscheiben diagnostizierte, wurden beim Ultraschall erst mal Gallensteine gefunden. Nun habe ich am 19. Mai meine Gallen-OP und hoffe, dass dann auch die unteren Rückenschmerzen vorbei sind (was ich ehrlich gesagt nicht ganz glaube. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass vielleicht die Galle "ausstrahlt"). Letztes Jahr habe ich ab März an einer Sehnenscheidenentzündung laboriert...war also auch gesundheitlich angeschlagen. 

Auch das Wetter war ähnlich. Mit dem März kam wieder das kalte Wetter, manchmal etwas Sonnenschein, mal grau in grau. Nur warm wurde es nicht und die zwei Wochen vor dem Osterwochenende waren richtig kalt und es schneite sogar wieder.

Außer vielen Arztbesuchen und einer Woche Krankenstand waren noch ein paar gemeinsame Geburtstagsessen mit der Verwandtschaft angesagt. Zwei habe ich noch auf dem Kalender, dann ist mein runder Geburtstags "abgefeiert". 

Im Kino war ich auch und habe mir "Hamnet" angesehen. Jessie Buckley hat verdient den Oscar für ihre schauspielerische Leistung bekommen. Sie war großartig! Sehr gefallen hat mir auch der kleine Hamnet. Der noch sehr junge Schauspieler war sehr gut!

Nun aber zu meinem buchigen Rückblick:

Im März habe ich 13 Bücher gelesen und rezensiert, sowie ein Hörbuch gehört. Insgesamt waren es 5.086 Seiten und 8 Stunden und 46 Minuten für das Hörbuch. Endlich wieder ein "normaler" Lesemonat für mich. Das dickste Buch hatte 542 Seiten, das
dünnste 240.

Die Genres waren diesmal sehr bunt gemischt. Das Hörbuch gilt als Urban Fantasy, dann habe ich noch drei historische Romane, die alle nach dem Zweiten Weltkrieg spielen gelesen, eine Dystopie, einen New Adult Roman, drei Regionalkrimis, ein historischer Krimi, ein Thriller, ein Liebesroman und zweimal Gegenwartsliteratur gelesen.

Die Bildrechte liegen beim Verlag

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März:

  1. [HÖRBUCH] Zwei Hexen und ein Whiskey - Annette Marie  4 Sterne
  2. One Date to Gold - Ivy Leagh  (480 Seiten)  3 Sterne
  3. Die Zukunft am Horizont - Alexandra Fischer  (542 Seiten)  4 Sterne
  4. Solothurn ruft nach Vergeltung - Christof Gasser  (352 Seiten)  4 Sterne
  5. Sommer, Glück und Ringelblumen - Ally Zetterberg  (400 Seiten)  3 1/2 Sterne
  6. Einatmen. Ausatmen - Maxim Leo  (256 Seiten)   3 1/2 Sterne
  7. Letzter Landler - Herbert Dutzler  (400 Seiten)   4 Sterne
  8. Steirerzwist - Claudia Rossbacher  (288 Seiten)  4 Sterne
  9. FELIX BLOM Mord an der Spree - Alex Beer  (320 Seiten)   4 1/2 Sterne
  10. Das Schönste aller Leben - Betty Boras  (240 Seiten) 4  Sterne
  11. Die Trümmerschule: Jahre der Kinder - Beate Maly (384 Seiten)  3 Sterne
  12. Ein weites Leben - M.L. Stedman  (528 Seiten)   4 Sterne
  13. To Cage a wild Bird - Brooke Fast  (448 Seiten)  4 1/2 Sterne
  14. Der Gourmet - M.W. Craven (448 Seiten)  4 1/2 Sterne
    Gesamtseitenanzahl: 5.086

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Im März gab es leider wieder kein HIGHLIGHT, aber auch keine Enttäuschung. Die meisten Bücher haben zwischen 3 bis 4 1/2 Sterne bekommen.

2026 wird wohl eher ein Jahr mit wenigen Highlights, wenn das so weitergeht.

Wie ist denn bei euch der März so gelaufen?


Meine Challenges:
Weltenbummler Challenge: 300 Punkte (+130 Punkte)
besuchte Länder: (9) Australien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich, Samoa, Schweden, Schweiz, USA, 
Reiselust Challenge: 85 Punkte  (+44 Punkte)
ABC Challenge: 8/26
Book Special ABC Challenge: 7/26
 

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