Blaue Zitronen - Kristina Kreuzer

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    • Verlag : ‎ Karibu, 1. Auflage (3. Juni 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3961295417
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3961295418
    • Genre: Jugendbuch
    • Lesealter ‏ : ‎ Ab 11 Jahren


Karibu Kurzbeschreibung:
Antonia kann ihr Glück kaum fassen: Den ganzen Sommer darf sie mit ihrer Patentante auf einer kleinen italienischen Insel verbringen. Zwischen Meer, Sonne und Zitronenbäumen fühlt sich das Leben endlich wieder leicht an – denn nach der plötzlichen Trennung ihrer Eltern im letzten Jahr war nichts mehr wie zuvor. Antonia entdeckt ihre Liebe zum Schnorcheln und lernt Letizia und Gio kennen. Gemeinsam genießen sie unbeschwerte Sommertage. Doch schon bald spürt Antonia, dass Probleme nicht einfach verschwinden, nur weil man woanders ist. Als dann auch noch ein unerwarteter Besucher auf der Insel auftaucht, ahnt Antonia, dass mehr hinter diesen Ferien steckt, als sie wahrhaben will, denn ein Familiengeheimnis stellt ihre ganze Welt auf den Kopf.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Antonias Welt hat sich zum Ende des Schuljahres dem grauen und regnerischen Wetter in Deutschland angepasst. Ihre Eltern leben seit kurzem getrennt und die 14jährige fühlt sich einfach nur einsam und traurig. Ihr Zeugnis ist eine Katastrophe und das auch noch in der 8. Klasse. Nun soll sie vier Wochen zu ihrer Patentante Claire, doch ein Wasserrohrbruch hat deren Wohnung zur Zeit unbewohnbar gemacht. Kurz entschlossen bucht Claire vier Wochen auf einer italienischen Insel, die sich die beiden übers Internet ausgesucht haben und die Form einer Krake hat - wie Antonias Kuscheltier.
Auf der Insel angekommen, kann Toasti, wie ihre Eltern und Claire sie nennen, ihre Sorgen hinter sich lassen. Bald schließt sie Freundschaft mit Gio und Letizia, die in ihrem Alter sind. Gemeinsam liegen sie am Strand, gehen schnorcheln oder springen von den Klippen. Und die köstlichen Eiskreationen von Letizia bringen Antonia auf eine zündende Idee für das kommende Krakenfest. Auch Patentante Claire genießt die tolle Inselatmosphäre und findet ebenso schnell Anschluss. Doch die Anrufe von Antonias Eltern, die sie absichtlich nicht beantwortet, lassen Toasti immer wieder über die Situation zu Hause grübeln....bis die Situation aus dem Ruder läuft.....

Die Inselatmosphäre lässt sofort Urlaubsstimmung aufkommen. Kristina Kreuzer bringt unheimlich viel italienisches Flair und Atmosphäre in den Jugendroman. Man hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Auch der Schreibstil ist perfekt der Zielgruppe ab 11 Jahren angepasst. Er ist flüssig und leicht verständlich, wodurch das Buch insbesondere jüngere Leserinnen und Leser anspricht, zugleich aber auch für eine ältere Zielgruppe ansprechend bleibt.

Erzählt wird aus der Sicht von Antonia. Dabei nimmt man an ihren Gedanken und Gefühlen teil, die sehr authentisch dargestellt wurden. Neben den vielen unbeschwerten Momenten kämpft sie mit den Folgen der Trennung ihrer Eltern, familiären Problemen und einem großen Geheimnis. Ihre Unsicherheiten, Ängste und inneren Konflikte werden einfühlsam und glaubwürdig geschildert.
Die einzelnen Charaktere sind lebendig beschrieben und wirken authentisch. 

Mir hat besonders gefallen, wie sich Antonia im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt und langsam neue Freundschaften schließt. Die Beziehungen wirken authentisch und glaubwürdig, ohne künstlich aufgebauschter Konflikte und übertriebenen Missverständnissen. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Familie und Selbstfindung.


Die kleinen Grafiken zu den Kapitelanfängen haben mir sehr gefallen und hübschen das Buch zusätzlich zum ansprechenden Cover auf.

Fazit:
Ein rundherum gelungener und sommerliche Jugendroman, der mir sehr gut gefallen hat und für alle Altersgruppen geeignet ist. Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter - aber ganz besonders für Leser und Leserinnen ab 11 Jahren.


Vielen Dank an Lovelybooks und den Karibu Verlag für das Rezensionsexemplar

Eine Liebe ohne Sommer - Timothy Paul

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    • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
    • Verlag: ‎ Rowohlt Taschenbuch, 1. Auflage  (15. Mai 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3499017563
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499017568
    • Genre: Roman, Gegenwartsliteratur



Rowohlt Kurzbeschreibung:
Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können?

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
"Eine Liebe ohne Sommer" ist das Debüt von Timothy Paul und war für mich eine Liebesgeschichte, die etwas anders war.
Man weiß von Beginn an, dass Nikolas bei einem Unfall stirbt und irgendwie habe ich immer auf diesen Moment gewartet, der dann doch etwas kurz und knapp ausfiel. Timothy Paul widmet sich in seinem Roman eher den Geheimnissen hinter den Charakteren und der Frage: "Wie gut kennt man seinen Partner?"
Rosa und Nikolas lernen sich im Treppenhaus kennen und bemerken bald, dass sie mehr füreinander empfinden. Sie werden ein Paar, doch Rosa beginnt immer wieder an der Beziehung zu zweifeln, denn sie kennt auch nach drei Monaten noch niemanden aus seinem Freundeskreis. Die einzige Person aus seinem Umkreis, die sie kennenlernt, ist seine dominante Mutter Ellen. Auch was seine Vergangenheit betrifft, hält er sich bedeckt. Welche Geheimnisse verbirgt er vor Rosa? 
Nach Nikolas Tod bleibt nicht nur Trauer, sondern auch die Frage: "Wie trauert man um einen Menschen, mit dem man nur drei Monate zusammen war und der anscheinend Geheimnisse vor einem hatte? Deshalb beschließt Rosa mehr über ihn zu erfahren...

Die Geschichte ist in zwei Teile aufgeteilt. Ich hatte mit einem stärkeren Fokus auf die Zeit nach dem Tod gerechnet, wurde jedoch überrascht, da ziemlich genau die Hälfte des Buches in der Vergangenheit spielt.
Im ersten Teil erfahren wir, wie sich Rosa und Nikolas kennenlernen, wie ihre Beziehung beginnt und welche Zweifel Rosa begleiten.
Im zweiten Teil lernt Rosa Nikolas durch Gespräche mit seinen Freunden gewissermaßen ein zweites Mal kennen. Stück für Stück erkennt sie, was ihn wirklich ausgemacht hat.

Jeden von uns wird das Thema Trauer früher oder später treffen und jeder Mensch geht anders damit um. Auch Rosa schwankt zwischen Wut, Trauer und Unsicherheit. Darf sie um jemanden trauern, den sie erst so kurze Zeit und vielleicht nie wirklich kannte?
Trotz der ernsten Thematik wirkt der Roman nicht bedrückend, da immer wieder humorvolle Dialoge und Gedanken aufblitzen. Timothy Paul verbindet Tiefgang und Humor auf eine Weise, die die Geschichte zugleich berührend, aber auch unterhaltsam macht. Man erkennt, dass Verständnis oftmals erst entsteht, wenn die Gelegenheit zum Gespräch längst vorbei ist.

Die Grundidee der Geschichte hat mich angesprochen, jedoch konnte mich das Buch nicht restlos überzeugen. Timothy Paul behandelt zugleich zentrale Themen wie Familie, Trauer und Queerness. Der Schreibstil ist eher ruhig, obwohl es zu einigen überraschenden Enthüllungen kommt, die man nicht erwartet hat. Einige davon fand ich allerdings etwas überzogen und skurill. 

Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und einige davon auch leicht exzentrisch. Nikolas übergriffige Mutter, die sich ihr Weltbild zurechtrückt, wie es ihr passt; sein Bruder Stefan, der immer im Schatten von Nikolas stand; Vater Dieter, der früh die Familie verließ; das Nachbarskind, welches sich selbst "Dickeskind" nennt und sehr an Nikolas hing; Steffi, die beste Freundin von Rosa, die immer für sie da ist und Martin, Nikolas bester Freund, der immer wieder im falschen Moment auftaucht und sich feindselig gegenüber Rosa verhält.
Interessant fand ich Rosas Beruf als Lektorin und Ghostwriterin. Hier hätte ich gerne noch mehr darüber gelesen.
Hingegen tat ich mir manchmal ein bisschen schwer mit der Dynamik zwischen Rosa und Nikolas. So ganz konnte ich die Verbindung der beiden nicht spüren. Die Zweifel, die Rosa spürt und einige Dinge hinterfragt - wie zum Beispiele Nikolas regelmäßiges abtauchen für ein paar Tage - konnte ich hingegen jederzeit nachempfinden.
Das Ende empfand ich etwas zu pathetisch....

Fazit:
Der Roman handelt von Menschen, die einander nicht immer erreichen, aber dennoch etwas Bleibendes hinterlassen. Nicht alles konnte mich überzeugen, aber im Großen und Ganzen ist Timothy Pauls Debüt ein gelungenes!

Vielen Dank an vorablesen und den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar!

Und sie schenkten ihnen ein Zuhause - Laura Baldini

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     



    • Gebundenes Buch: 336 Seiten
    • Verlag: ‎ Piper (2. April 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3492072380
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492072380
    • Genre: Historischer Roman, zwei Zeitebenen



Piper Kurzbeschreibung:
London, 1987: Als Rose den Nachlass ihrer Mutter sichtet, entdeckt sie, dass diese ein Adoptivkind war. Bei der Recherche nach ihrer Herkunft stößt Rose auf einen Hinweis, der sie zu einem von Anna Freuds Kriegswaisenhäusern führt. Dort betreut 1945 die aus Wien geflüchtete Jüdin Helen sechs Kinder aus Theresienstadt, nicht ahnend, dass sie mit einem kleinen Mädchen schicksalhaft verbunden ist. Erst Jahrzehnte später wird Rose die dramatische Wahrheit herausfinden und erkennen, dass in ihr die Geschichte einer bedingungslosen Freundschaft weiterlebt.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur ABC Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Als Laura Baldini erzählt Beate Maly in ihren Romanen die Geschichten historischer Persönlichkeiten, die sich der Erforschung und Förderung der kindlichen Entwicklung widmeten. Die Autorin arbeitet als mobile Frühförderin mit Kindern.

Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt und startet im Jahr 1938 in Wien. Helene, Charlotte und Lilli arbeiten gemeinsam in der von Anna Freud gegründeten Jackson Kindergruppe, wo sie Kinder betreuen und ihre Verhaltensweisen studieren. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wird das Leben der drei Jüdinnen immer gefährlicher. Während Lilli bereits eine Überfahrt nach Amerika in der Tasche hat, Helene über Anna Freud, die bereits in England Kinderheime aufbaut, ebenfalls Wien verlassen kann, sitzt Lotte fest und wird gemeinsam mit ihrer Familie ins KZ nach Theresienstadt gebracht. 
Helene gelingt es nach einigen Schwierigkeiten in England, doch noch bei Anna Freuds "War Nurseries" unterzukommen, wo Kinder von berufstätigen Frauen, aber auch Kriegswaisen betreut werden. Als London bombardiert wird, versuchen Anna Freud und Dorothy Burlingham weitere Unterkünfte auf dem Land für sich und die Kinder zu finden.

Im zweiten Handlungsstrang sind wir 1987 in London. Buchhändlerin Rose, deren Mutter Claire verstorben ist, findet in deren Unterlagen keine Geburtsurkunde, die sie für die Bestattung unbedingt benötigt. Als sie bei ihrer Großmutter nachfragt, gibt diese nach einiger Zeit zu, dass Claire adoptiert wurde und sie keine weiteren Papiere hat. Weiteren Fragen geht sie konsequent aus dem Weg. Rose beginnt zu recherchieren und findet nach und nach heraus, dass Claire in einem von Anna Freuds "War Nurseries" Heime untergebracht worden sein muss. Doch diese wurden 1945 geschlossen und Claire wurde angeblich erst 1946 adoptiert.....

Obwohl hier vor allem mit Anna Freud "geworben" wird, deren Engagement und Lehren immer noch viel zu wenig gewürdigt werden, stehen viel mehr Helene und Rose im Mittelpunkt der Handlung. Anna Freuds Einrichtungen in Großbritannien bilden aber den roten Faden und den Rahmen der Geschichte.
Aus vielen historischen Romanen, die vor und im Zweiten Weltkrieg spielen, weiß ich natürlich, dass viele jüdische Kinder aus Deutschland und Österreich nach Großbritannien gebracht und somit gerettet wurden. Von den "War Nurseries" habe ich aber tatsächlich bisher noch nicht gehört.

Beate Maly alias Laura Baldini gelingt es, mit eindrucksvollen Bildern eine besondere Stimmung zu erzeugen, die besonders im Handlungsstrang rund um Lottes Aufenthalt im KZ Theresienstadt sehr emotional geworden ist. Aber auch Helenes Zeit mit traumatisierten Kindern und deren Schicksale lässt einem nur schwer los. 

Die Suche von Rose bringt auch die junge Frau an ihre Grenzen. Vor allem die Beziehung zu ihrer Großmutter, die nur zögerlich mehr aus der Vergangenheit preisgibt, ist schwierig. Was sie schlussendlich über ihre Mutter erfährt, zu der sie ein eher unterkühltes Verhältnis hatte, ist ergreifend.

Baldini versteht es, die historischen Fakten mit einer emotionalen fiktiven Handlung zu bereichern.
Durch die bildhaften Beschreibungen konnte ich mir viele Szenen lebhaft vorstellen und hatte das Gefühl, als würden diese direkt vor meinen Augen ablaufen. Dadurch wird die Geschichte nicht nur emotional und eindringlich, sondern auch ausgesprochen fesselnd. 
Die Darstellung, wie wichtig die ersten Lebensjahre eines Kindes sind, sowie die Auswirkungen der Psyche in den Folgejahren, wird gekonnt in die Handlung eingebaut. Bis diese Verhaltensweisen und deren Konsequenzen in der Gegenwart angekommen sind, hat es leider noch einige Zeit gedauert.

Fazit:
Ein sehr gelungener Roman über die Londoner Kriegswaisenhäuser, die "War Nurseries", und wie wichtig die ersten Lebensjahre eines Kindes tatsächlich sind. Bildhaft und emotional erzählt. 



Die Touristin - Jess Ryder

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    • Taschenbuch: 411 Seiten
    • Verlag: ‎ Aufbau Taschenbuch, 2. Auflage (15. April 2026)
    • Übersetzer: Melike Karamustafa
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3746642906
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3746642901
    • Originaltitel : ‎ The Island Escape
    • Genre: Thriller


Aufbau Kurzbeschreibung:
Gleißendes Sonnenlicht, weiß getünchte Gebäude vor wolkenlosem Himmel, schaukelnde Segelboote im malerischen Hafen. Als Juno zum ersten Mal die griechische Insel Inios betritt, ist sie von der Schönheit des Ortes geblendet. Dennoch hat sie ihr Ziel fest vor Augen: Juno will unbedingt ihren unbekannten Vater finden. Aber je länger sie bleibt, desto deutlicher zeigt sich die Insel als ein Ort der Schatten und Bedrohungen. Und für Juno könnte es schon bald zu spät sein, um zu entkommen.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Gleich vorab: Die Touristin ist nicht wirklich ein Thriller, sondern eher Familiendrama und Spannungsroman. Wer sich darauf einlässt, wird eine spannende Geschichte mit einem sehr atmosphärischen Setting bekommen. Also Griechenlandfans: zugreifen!

Juno steckt mitten in einer Ehekrise. Zudem hat sie vor Kurzem ihre Großmutter verloren, bei der sie aufgewachsen ist und die ihr stets die wichtigste Bezugsperson war. Zu ihrer Mutter Estelle, die heute in Portugal lebt, verbindet sie kein besonders enges Verhältnis. Ihren Vater hat Juno nie kennengelernt. Als sie den Nachlass ihrer Großmutter ordnet, stößt sie auf alte Briefe und Postkarten, die ihre Mutter einst aus Griechenland an ihre Eltern geschickt hat. Estelle hat Juno ihr Leben lang erzählt, ihr Vater sei ein italienischer Kellner gewesen – das Ergebnis eines One-Night-Stands. Doch beim Lesen der Briefe kommen Juno Zweifel. Sie ist überzeugt, dass ihre Wurzeln in Griechenland liegen. Ihre Mutter hielt sich damals genau zu der Zeit auf der griechischen Insel Inios auf. Entschlossen, die Wahrheit über ihre Herkunft herauszufinden, macht sie sich auf die Suche nach ihrem biologischen Vater.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart sind wir mit Juno unterwegs und in der Vergangenheit befinden wir uns in den Jahren 1984 und 1985 und es wird aus der Sicht von Estelle erzählt. Dazwischen gibt es noch kurze Auszüge von den Postkarten, die Estelle geschrieben hat. Diese abwechselnden Einblicke sorgen für einen Sog, der einen immer mehr in die Geschichte zieht.

Neben der langsam aufgebauten Spannung punktet "Die Touristin" vor allem aber mit der wahnsinnig bildhaften Beschreibung der fiktiven Insel Inios. Die Autorin besuchte jedoch eine ähnliche Kykladeninsel in Griechenland und das merkt man. 
Man spürt die Wärme der Sonne auf der Haut, den Wind im Haar und hört das Rauschen des Meeres. Gleichzeitig werden die Schattenseiten des vermeintlichen Paradieses sichtbar. Eine unterschwellige Bedrohung ist während der gesamten Handlung präsent und erzeugt eine permanente Spannung. Dadurch entsteht beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass Juno in Gefahr schwebt – ein Eindruck, der sich letztlich als berechtigt erweist.
Jess Ryder hat viele Themen in die Handlung eingebaut, die jedoch alle stimmig zusammenlaufen: die Suche nach dem Vater und seinen eigenen Wurzeln, die gestörte Beziehung zur Mutter, Machenschaften und Geheimnisse, Familienzwiste, Umweltthemen und die griechische Kultur. Der Unterschied zwischen den traditionellen griechischen Traditionen und den touristischen Sommermonaten, sowie die Beziehungen von Einheimischen und weiblichen Touristinnen. 
 
Die Figuren sind auf beiden Zeitebenen gut ausgearbeitet und lebendig gezeichnet. Junos Verhalten konnte ich gut nachvollziehen. Mit Estelle konnte ich mich nicht immer identifizieren, obwohl ihre Geschichte in der Mitte der achtziger Jahre spielt – einer Zeit, die genau in meine Jugend fiel und in der ich etwa so alt war wie sie.

Zum Ende hin nimmt die Story an Fahrt auf und Jess Ryder überrascht zusätzlich noch mit einen kleinen Plot Twist, der noch eine Überraschung bringt.

Cover:

Gefunden habe ich nur das original englischsprachige Cover, welches auf jeden Fall mehr griechisches Flair hat, als das deutsche Cover. Schon alleine die typischen Farben blau und weiß vermitteln griechische Vibes. Dafür finde ich den Titel fast zu dominant am Cover.

Fazit:
Nicht überall, wo „Thriller“ draufsteht, ist auch wirklich ein Thriller drin. Mir hat "Die Touristin" aber gut gefallen und kann als Familiendrama oder Spannungsroman sehr gut unterhalten. Das bildhafte Setting der griechischen Insel verleiht zusätzlich Sommervibes.



Mein Lesemonat Mai

 Hallo meine Bücherwürmer!

Dieses Jahr war der Mai endlich wieder sonnig und warm und ich habe die wärmeren Tage genossen, soweit es ging.
Kurz vor dem Eurovision Song Contest Event in Wien, war ich ebenfalls in der Hauptstadt und habe mich mit ein paar ESC und Postkartenverrückten getroffen. Wer postcrossing kennt, weiß dass es immer wieder Treffen gibt und diesmal war das Thema natürlich klar. Da ich eigentlich jedes Jahr den ESC schaue, habe ich mich angemeldet, als auch zwei liebe Freundinnen zusagten. Es war ein netter Tag und abends ging es wieder nach Hause. Leider hat die ÖBB der Deutschen Bahn Konkurrenz gemacht und aus der geplanten 50 minütigen Zugfahrt wurde eine Irrfahrt von Ausfällen und Verspätungen. Schließlich kam ich erst 2 1/2 Stunden später als geplant zuhause an :(

Ein paar Tage später ging es dann ins Krankenhaus zur geplanten OP und der Entfernung der Gallenblase. Nun ist alles überstanden und ich bin noch in Krankenstand. Meine Blutwerte sind noch nicht in Ordnung und die Fäden sind erst vor zwei Tagen gezogen worden.

Während meines Krankenstandes habe ich seit langer Zeit wieder einmal eine Serie geschaut. Wir haben ja schon seit Jahren keinen Fernseher mehr und ich lese lieber, aber einen Tag habe ich gleich alle acht Serien einer Staffel von "Off Campus" am PC gesuchtet. Erst danach habe ich bemerkt, dass die Serie momentan total gehypt wird. Die erste Staffel beruht auf dem Buch "The Date" von Elle Kennedy und ich fand sie richtig klasse. Kann ich nur weiterempfehlen!

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Aber was habe ich im Mai gelesen?


Insgesamt habe ich 12 Bücher gelesen und rezensiert. Das waren insgesamt
4.895 Seiten
.
Das dickste Buch hatte 480 Seiten, das dünnste 352. Eigentlich waren es diesmal nur Bücher zwischen 300 und 480 Seiten.

Ein Buch habe ich abgebrochen. Da ich schon auf den ersten Seiten bemerkt habe, dass mir der Schreibstil so gar nicht zusagt, habe ich es hier in der Liste gar nicht aufgeführt. Blöd war nur, dass es ein Rezensionsexemplar war und ich diese eigentlich nicht abbreche. Aber auch nach zwei weiteren versuchen kam ich einfach nicht ins Buch

Vertreten waren wieder einige Genres. Zwei Regionalkrimis, ein Jugendthriller, dreimal Gegenwartsliteratur, ein Spannungsroman, drei Thriller, eine Rom-Com und eine Romantic Suspense.


Die Bildrechte liegen bei den Verlagen

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Mai:

  1. Der Fjord - Sarah Goodwin  (384 Seiten)   3 1/2 Sterne
  2. 39 Grad - Quentin Peck  (388 Seiten)  4 1/2 Sterne
  3. Heimatsommer - Petra Durst-Benning  (448 Seiten)   3 1/2 Sterne
  4. Highland Dream - Samantha Young  (400 Seiten)  3 Sterne
  5. Nur eine Lüge - Malin Stehn  (432 Seiten)  4 1/2 Sterne
  6. Restsommer - Kea von Garnier  (400 Seiten)  5 Sterne
  7. Mirabellentage - Martina Bogdahn  (352 Seiten)   2 1/2 Sterne
  8. Schlafende Vulkane - Michael Hjorth und Bjarni Thorsson  (480 Seiten)  4 1/2 Sterne
  9. Tod im Wiener Rathaus - Beate Maxian  (352 Seiten)   3 1/2 Sterne
  10. Dead Girls don't dance - M.K. Pagano  (432 Seiten)    3 1/2 Sterne
  11. Tödliches déja-vu - René Arnour  (384 Seiten)   4 Sterne
  12. Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe - Ali Hazelwood  4 Sterne
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Mein HIGHLIGHT im Mai


"Restsommer" von Kea von Garnier war meine Überraschung des Monats!
Ein ganz wundervoller Coming-of-Age Roman mit einem ungewöhnlichen Background: dem Beerdigungsinstitut des Vaters und einer queeren ersten Liebe.
Große Leseempfehlung!

Meine ENTTÄUSCHUNG im Mai


"Meeresdunkel" von Till Rather habe ich nach nur wenigen Seiten und zwei Versuchen abgebrochen. Das war gar nicht meins. Ein furchtbarer Schreibstil.

"Mirabellensommer" von Martina Bogdahn. Irgendwie wurde ich mit dieser Geschichte nicht warm. Die Grundidee hat mir gefallen und auch der Beginn, jedoch wurde es mir irgendwann zu viel an überzogenen Szenen und vor allem die Figur von Anna, die knapp über 50 Jahre alt sein soll und sich benimmt wie eine 80jährige, konnte mich nicht überzeugen. Das ganze Setting wirkte für mich wie in den 1960iger Jahren statt 2010.
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Was habt ihr im Mai gelesen? Hattet ihr ein oder mehrere Highlights? Oder auch Abbrüche oder Enttäuschungen?

Bei meinen Challenges bin ich gut weitergekommen und hoffe es bleibt dabei.
Nun wünsche ich euch einen schönen Juni




Meine Challenges:
Weltenbummler Challenge: 495 Punkte (+115 Punkte)
besuchte Länder: (8) Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Island, Norwegen, Österreich, Schweden, USA 
Reiselust Challenge: 144 Punkte  (+30) Punkte)
ABC Challenge: 14/26
Book Special ABC Challenge: 12/26

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe - Ali Hazelwood

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschierte Ausgabe: 443 Seiten
    • Verlag: ‎ Rütten & Loening, 10. Ausgabe  (14. Februar 2022)
    • Übersetzer: Christine Strüh und Anna Julia Strüh
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3352009716
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3352009716
    • Originaltitel: ‎ The Love Hypothesis
    • Genre: RomCom, Romantasy



Rütten und Loening Kurzbeschreibung: 
Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Buch zur Book Special ABC Challenge

Meine Meinung:
Nachdem dieser Roman vor Jahren einen richtigen Hype ausgelöst hat, habe ich ihn nun auch gelesen. Ali Hazelwood ist ja mittlerweile unter anderem "die Mutter der Rom-Coms" und weil das Buch bereits auf meinem SuB lag, griff ich nun endlich dazu. 

Olive ist Biologie-Doktorandin in Standford. Sie ist mit Leib und Seele Wissenschaftlerin. Ihr Privatleben ist so gut wie nicht existent. Ihre analytische und etwas verkopfte Art hat mich  - obwohl ich selbst das komplette Gegenteil bin - schnell eingenommen. Olives beste Freundin Anh ist in deren Exfreund Jeremy verschossen, glaubt jedoch, dass Olive noch Gefühle für ihn  hat. Um Anh vom Gegenteil zu überzeugen, küsst sie in deren Gegenwart einfach kurz den nächstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Blöder Weise ist es der gefürchtetste Professor in Stanford, Adam Carlsen und genauso plötzlich steckt sie in einer Fake-Dating Situation. Was zunächst nur Mittel zum Zweck sein soll, entwickelt sich nach und nach in eine ganz andere Richtung....

Ali Hazelwood war eine der ersten, die Fake-Dating in Rom-Coms geschrieben hat...denke ich mal. Wenn es nicht stimmt, dann bitte klärt mich auf. Ich bin ja in diesem Genre nicht so wirklich zuhause, lese aber gerne zwischen Thrillern und Romanen etwas in diese Richtung.
Die Liebesgeschichte wird amüsant erzählt und vor allem das Setting an der Uni ist sehr bildhaft beschrieben. Man merkt sofort, dass die Autorin selbst aus dem MINT Fachbereich kommt. Es geht um Forschungsvorhaben, Studiengelder und zukünftige Jobaussichten und war nicht nur Hintergrund, sondern hat auch in der Geschichte selbst eine Rolle gespielt. Dabei hat Ali Hazelwood auch die Rolle der Frau und die noch immer vorherrschenden Probleme in diesem männerdominierenden Fachbereich hervorgehoben. 

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, viele Dialoge sind herrlich witzig erzählt. Olive gerät durch die Fake-Beziehung immer wieder in Situationen, die einem ein Lächeln oder auch einen kurzen Lachflash einbringt. Olive analysiert immer wieder ihre bis dato unbekannten Gefühle und man spürt die Dynamik zwischen Olive und Adam. Die Entwicklung von Olive hat mir im Buch sehr gut gefallen, und auch Adam zeigt im Laufe der Geschichte seine einfühlsame und sanfte Seite.

Fazit:
Insgesamt eine nette Story für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat und genau das erfüllt hat, was ich mir erhofft hatte.


Tödliches déjà-vu - René Anour

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    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: ‎ Heyne Verlag, Originalausgabe (11. März 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453443853
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453443853
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Band 3 um Commissaire Campanard


Heyne Kurzbeschreibung:
Die Provence, ein Land der Bienen: Doch Commissaire Louis Campanards Lavendelgarten wird kaum von ihnen besucht. Niemand kann das seltsame Verschwinden der Bienen erklären. Monique Gaillard, eine exzentrische Bioimkerin, kämpft um ihre Lieblinge. Immer wieder stört sie das öffentliche Leben in Grasse und ruft die Polizei hinaus auf ihren Hof um die Schuldigen anzuzeigen. Beweise für ihre Anschuldigung hat sie keine, aber Campanard ist sprachlos, wie harmonisch sie mit ihren Bienen umgeht. Ohne Schutzkleidung lässt sie die Insekten auf sich sitzen und bekommt keinen einzigen Stich ab. Bis sie kurz darauf tot aufgefunden wird. Zu Tode gestochen von ihren eigenen Bienen. Ein seltsamer Zufall, der Campanard misstrauisch macht. Denn schon vor Jahrzehnten gab es in der Region einen mysteriösen Unfall mit Bienen - und nun ein tödliches Déjà Vu.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Seitdem mein Mann Imker ist, interessieren mich Bücher zum Thema Bienen sehr. Man darf sich gar nicht vorstellen, was es bedeuten würde, wenn es keine Bienen mehr geben würde.

"Tödliches dèjà-vu" von René Anour hätte ich aber sowieso gelesen, denn ich habe bereits die ersten beiden Bände der Louis Campanard Reihe inhaliert und sehr gemocht. Das Buch hat mich die zwei Tage im Krankenhaus begleitet und den Aufenthalt etwas "gemütlicher" gestaltet.

Wir sind wieder in der Provence und bei Campanard und seiner Gruppe Obscure. Campanard erhält zunächst den unspektakulären Auftrag eine Ökoaktivistin und Bioimkerin vor dem Rathaus wegzulocken, die immer wieder gegen die Pestizidfirma ProPlant in der Gegend protestiert. Sie wirft ihnen die Tötung von Bienen und weiteren Insekten durch ihre Sprühmittel vor. Um ihre Aussagen zu überprüfen, besuchen Campanard, Linda und Olivier die exzentrische Monique Gaillard auf ihrem abgelegenen Hof. Dabei erkennt er, wie liebevoll Monique mit den Bienen umgeht und wie diese auf ihr - ohne jegliche Schutzkleidung - verharren. Doch nur wenige Tage später ist Monique Gaillard tot - zu Tode gestochen von ihren Lieblingen. Campanard kommt dies äußerst komisch vor und beginnt gemeinsam mit Lisa und Olivier nachzuforschen....

Hinter dem zuerst eher unspektakulären Fall steckt mehr, als die drei ahnen. Linda bewirbt sich als Gärtnerin bei der berüchtigten Pesitzidfirma ProPlant um die Vorgänge zu beobachten und vielleicht mehr herauszufinden. Olivier gibt sich als Enkel von Monique aus und zieht auf ihrem Hof. Bald kommen Campanard, Linda und Olivier dem Mörder näher und geraten selbst in Gefahr.

Der exzentrische Louis Campanard ist ein Typ, den man einfach mögen muss. In seinen bunten Hemden, seinem Charme und dem trockenem Humor ist er bereits ein Markenzeichen für René Anours Provence Reihe. Ob sich die beiden mehr als nur die bunten Hemden teilen?
Auf jeden Fall macht es immer wieder Spaß, wie sich die drei Ermittler in Grasse und Umgebung ihren verworrenen Fällen widmen. Lisa Delacours und Pierre Olivier haben sich im Laufe der Reihe charakterlich weiterentwickelt. Noch wissen wir erst einige Puzzleteile zu ihrer Vergangenheit, aber in ihnen steckt auf jeden Fall sehr viel Potential.  
Die Umgebung rund um Grasse wird sehr bildhaft beschrieben. Man sieht die lilafarbenen Lavendelfelder vor sich und hat beim Lesen den betörenden Duft in der Nase.
 
Die Story entwickelt sich spannend und man rätselt mit den Ermittlern mit. Das Ende war mir dann allerdings etwas zu sehr actionlastig. Ich empfand es als ziemlich unglaubwürdig und zu überzogen. Die Auflösung war hingegen überzeugend.

Fazit:
Auch der dritte Fall rund um den exzentrischen Commissaire Campanard war wieder spannend und atmosphärisch zu lesen. Die Reihe lebt besonders vom facettenreichen Ermittlerteam und der südfranzösischen Landschaft. Ein Cosy Crime mit viel französischem Flair.



 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos