Mein Lesemonat Mai

 Hallo meine Bücherwürmer!

Dieses Jahr war der Mai endlich wieder sonnig und warm und ich habe die wärmeren Tage genossen, soweit es ging.
Kurz vor dem Eurovision Song Contest Event in Wien, war ich ebenfalls in der Hauptstadt und habe mich mit ein paar ESC und Postkartenverrückten getroffen. Wer postcrossing kennt, weiß dass es immer wieder Treffen gibt und diesmal war das Thema natürlich klar. Da ich eigentlich jedes Jahr den ESC schaue, habe ich mich angemeldet, als auch zwei liebe Freundinnen zusagten. Es war ein netter Tag und abends ging es wieder nach Hause. Leider hat die ÖBB der Deutschen Bahn Konkurrenz gemacht und aus der geplanten 50 minütigen Zugfahrt wurde eine Irrfahrt von Ausfällen und Verspätungen. Schließlich kam ich erst 2 1/2 Stunden später als geplant zuhause an :(

Ein paar Tage später ging es dann ins Krankenhaus zur geplanten OP und der Entfernung der Gallenblase. Nun ist alles überstanden und ich bin noch in Krankenstand. Meine Blutwerte sind noch nicht in Ordnung und die Fäden sind erst vor zwei Tagen gezogen worden.

Während meines Krankenstandes habe ich seit langer Zeit wieder einmal eine Serie geschaut. Wir haben ja schon seit Jahren keinen Fernseher mehr und ich lese lieber, aber einen Tag habe ich gleich alle acht Serien einer Staffel von "Off Campus" am PC gesuchtet. Erst danach habe ich bemerkt, dass die Serie momentan total gehypt wird. Die erste Staffel beruht auf dem Buch "The Date" von Elle Kennedy und ich fand sie richtig klasse. Kann ich nur weiterempfehlen!

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Aber was habe ich im Mai gelesen?


Insgesamt habe ich 12 Bücher gelesen und rezensiert. Das waren insgesamt
4.895 Seiten
.
Das dickste Buch hatte 480 Seiten, das dünnste 352. Eigentlich waren es diesmal nur Bücher zwischen 300 und 480 Seiten.

Ein Buch habe ich abgebrochen. Da ich schon auf den ersten Seiten bemerkt habe, dass mir der Schreibstil so gar nicht zusagt, habe ich es hier in der Liste gar nicht aufgeführt. Blöd war nur, dass es ein Rezensionsexemplar war und ich diese eigentlich nicht abbreche. Aber auch nach zwei weiteren versuchen kam ich einfach nicht ins Buch

Vertreten waren wieder einige Genres. Zwei Regionalkrimis, ein Jugendthriller, dreimal Gegenwartsliteratur, ein Spannungsroman, drei Thriller, eine Rom-Com und eine Romantic Suspense.


Die Bildrechte liegen bei den Verlagen

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Mai:

  1. Der Fjord - Sarah Goodwin  (384 Seiten)   3 1/2 Sterne
  2. 39 Grad - Quentin Peck  (388 Seiten)  4 1/2 Sterne
  3. Heimatsommer - Petra Durst-Benning  (448 Seiten)   3 1/2 Sterne
  4. Highland Dream - Samantha Young  (400 Seiten)  3 Sterne
  5. Nur eine Lüge - Malin Stehn  (432 Seiten)  4 1/2 Sterne
  6. Restsommer - Kea von Garnier  (400 Seiten)  5 Sterne
  7. Mirabellentage - Martina Bogdahn  (352 Seiten)   2 1/2 Sterne
  8. Schlafende Vulkane - Michael Hjorth und Bjarni Thorsson  (480 Seiten)  4 1/2 Sterne
  9. Tod im Wiener Rathaus - Beate Maxian  (352 Seiten)   3 1/2 Sterne
  10. Dead Girls don't dance - M.K. Pagano  (432 Seiten)    3 1/2 Sterne
  11. Tödliches déja-vu - René Arnour  (384 Seiten)   4 Sterne
  12. Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe - Ali Hazelwood  4 Sterne
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Mein HIGHLIGHT im Mai


"Restsommer" von Kea von Garnier war meine Überraschung des Monats!
Ein ganz wundervoller Coming-of-Age Roman mit einem ungewöhnlichen Background: dem Beerdigungsinstitut des Vaters und einer queeren ersten Liebe.
Große Leseempfehlung!

Meine ENTTÄUSCHUNG im Mai


"Meeresdunkel" von Till Rather habe ich nach nur wenigen Seiten und zwei Versuchen abgebrochen. Das war gar nicht meins. Ein furchtbarer Schreibstil.

"Mirabellensommer" von Martina Bogdahn. Irgendwie wurde ich mit dieser Geschichte nicht warm. Die Grundidee hat mir gefallen und auch der Beginn, jedoch wurde es mir irgendwann zu viel an überzogenen Szenen und vor allem die Figur von Anna, die knapp über 50 Jahre alt sein soll und sich benimmt wie eine 80jährige, konnte mich nicht überzeugen. Das ganze Setting wirkte für mich wie in den 1960iger Jahren statt 2010.
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Was habt ihr im Mai gelesen? Hattet ihr ein oder mehrere Highlights? Oder auch Abbrüche oder Enttäuschungen?

Bei meinen Challenges bin ich gut weitergekommen und hoffe es bleibt dabei.
Nun wünsche ich euch einen schönen Juni




Meine Challenges:
Weltenbummler Challenge: 495 Punkte (+115 Punkte)
besuchte Länder: (8) Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Island, Norwegen, Österreich, Schweden, USA 
Reiselust Challenge: 144 Punkte  (+30) Punkte)
ABC Challenge: 14/26
Book Special ABC Challenge: 12/26

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe - Ali Hazelwood

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschierte Ausgabe: 443 Seiten
    • Verlag: ‎ Rütten & Loening, 10. Ausgabe  (14. Februar 2022)
    • Übersetzer: Christine Strüh und Anna Julia Strüh
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3352009716
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3352009716
    • Originaltitel: ‎ The Love Hypothesis



Rütten und Loening Kurzbeschreibung: 
Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Buch zur Book Special ABC Challenge

Meine Meinung:
Nachdem dieser Roman vor Jahren einen richtigen Hype ausgelöst hat, habe ich ihn nun auch gelesen. Ali Hazelwood ist ja mittlerweile unter anderem "die Mutter der Rom-Coms" und weil das Buch bereits auf meinem SuB lag, griff ich nun endlich dazu. 

Olive ist Biologie-Doktorandin in Standford. Sie ist mit Leib und Seele Wissenschaftlerin. Ihr Privatleben ist so gut wie nicht existent. Ihre analytische und etwas verkopfte Art hat mich  - obwohl ich selbst das komplette Gegenteil bin - schnell eingenommen. Olives beste Freundin Anh ist in deren Exfreund Jeremy verschossen, glaubt jedoch, dass Olive noch Gefühle für ihn  hat. Um Anh vom Gegenteil zu überzeugen, küsst sie in deren Gegenwart einfach kurz den nächstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Blöder Weise ist es der gefürchtetste Professor in Stanford, Adam Carlsen und genauso plötzlich steckt sie in einer Fake-Dating Situation. Was zunächst nur Mittel zum Zweck sein soll, entwickelt sich nach und nach in eine ganz andere Richtung....

Ali Hazelwood war eine der ersten, die Fake-Dating in Rom-Coms geschrieben hat...denke ich mal. Wenn es nicht stimmt, dann bitte klärt mich auf. Ich bin ja in diesem Genre nicht so wirklich zuhause, lese aber gerne zwischen Thrillern und Romanen etwas in diese Richtung.
Die Liebesgeschichte wird amüsant erzählt und vor allem das Setting an der Uni ist sehr bildhaft beschrieben. Man merkt sofort, dass die Autorin selbst aus dem MINT Fachbereich kommt. Es geht um Forschungsvorhaben, Studiengelder und zukünftige Jobaussichten und war nicht nur Hintergrund, sondern hat auch in der Geschichte selbst eine Rolle gespielt. Dabei hat Ali Hazelwood auch die Rolle der Frau und die noch immer vorherrschenden Probleme in diesem männerdominierenden Fachbereich hervorgehoben. 

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, viele Dialoge sind herrlich witzig erzählt. Olive gerät durch die Fake-Beziehung immer wieder in Situationen, die einem ein Lächeln oder auch einen kurzen Lachflash einbringt. Olive analysiert immer wieder ihre bis dato unbekannten Gefühle und man spürt die Dynamik zwischen Olive und Adam. Die Entwicklung von Olive hat mir im Buch sehr gut gefallen, und auch Adam zeigt im Laufe der Geschichte seine einfühlsame und sanfte Seite.

Fazit:
Insgesamt eine nette Story für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat und genau das erfüllt hat, was ich mir erhofft hatte.


Tödliches déjà-vu - René Anour

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     



    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: ‎ Heyne Verlag, Originalausgabe (11. März 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453443853
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453443853
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Band 3 um Commissaire Campanard


Heyne Kurzbeschreibung:
Die Provence, ein Land der Bienen: Doch Commissaire Louis Campanards Lavendelgarten wird kaum von ihnen besucht. Niemand kann das seltsame Verschwinden der Bienen erklären. Monique Gaillard, eine exzentrische Bioimkerin, kämpft um ihre Lieblinge. Immer wieder stört sie das öffentliche Leben in Grasse und ruft die Polizei hinaus auf ihren Hof um die Schuldigen anzuzeigen. Beweise für ihre Anschuldigung hat sie keine, aber Campanard ist sprachlos, wie harmonisch sie mit ihren Bienen umgeht. Ohne Schutzkleidung lässt sie die Insekten auf sich sitzen und bekommt keinen einzigen Stich ab. Bis sie kurz darauf tot aufgefunden wird. Zu Tode gestochen von ihren eigenen Bienen. Ein seltsamer Zufall, der Campanard misstrauisch macht. Denn schon vor Jahrzehnten gab es in der Region einen mysteriösen Unfall mit Bienen - und nun ein tödliches Déjà Vu.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Seitdem mein Mann Imker ist, interessieren mich Bücher zum Thema Bienen sehr. Man darf sich gar nicht vorstellen, was es bedeuten würde, wenn es keine Bienen mehr geben würde.

"Tödliches dèjà-vu" von René Anour hätte ich aber sowieso gelesen, denn ich habe bereits die ersten beiden Bände der Louis Campanard Reihe inhaliert und sehr gemocht. Das Buch hat mich die zwei Tage im Krankenhaus begleitet und den Aufenthalt etwas "gemütlicher" gestaltet.

Wir sind wieder in der Provence und bei Campanard und seiner Gruppe Obscure. Campanard erhält zunächst den unspektakulären Auftrag eine Ökoaktivistin und Bioimkerin vor dem Rathaus wegzulocken, die immer wieder gegen die Pestizidfirma ProPlant in der Gegend protestiert. Sie wirft ihnen die Tötung von Bienen und weiteren Insekten durch ihre Sprühmittel vor. Um ihre Aussagen zu überprüfen, besuchen Campanard, Linda und Olivier die exzentrische Monique Gaillard auf ihrem abgelegenen Hof. Dabei erkennt er, wie liebevoll Monique mit den Bienen umgeht und wie diese auf ihr - ohne jegliche Schutzkleidung - verharren. Doch nur wenige Tage später ist Monique Gaillard tot - zu Tode gestochen von ihren Lieblingen. Campanard kommt dies äußerst komisch vor und beginnt gemeinsam mit Lisa und Olivier nachzuforschen....

Hinter dem zuerst eher unspektakulären Fall steckt mehr, als die drei ahnen. Linda bewirbt sich als Gärtnerin bei der berüchtigten Pesitzidfirma ProPlant um die Vorgänge zu beobachten und vielleicht mehr herauszufinden. Olivier gibt sich als Enkel von Monique aus und zieht auf ihrem Hof. Bald kommen Campanard, Linda und Olivier dem Mörder näher und geraten selbst in Gefahr.

Der exzentrische Louis Campanard ist ein Typ, den man einfach mögen muss. In seinen bunten Hemden, seinem Charme und dem trockenem Humor ist er bereits ein Markenzeichen für René Anours Provence Reihe. Ob sich die beiden mehr als nur die bunten Hemden teilen?
Auf jeden Fall macht es immer wieder Spaß, wie sich die drei Ermittler in Grasse und Umgebung ihren verworrenen Fällen widmen. Lisa Delacours und Pierre Olivier haben sich im Laufe der Reihe charakterlich weiterentwickelt. Noch wissen wir erst einige Puzzleteile zu ihrer Vergangenheit, aber in ihnen steckt auf jeden Fall sehr viel Potential.  
Die Umgebung rund um Grasse wird sehr bildhaft beschrieben. Man sieht die lilafarbenen Lavendelfelder vor sich und hat beim Lesen den betörenden Duft in der Nase.
 
Die Story entwickelt sich spannend und man rätselt mit den Ermittlern mit. Das Ende war mir dann allerdings etwas zu sehr actionlastig. Ich empfand es als ziemlich unglaubwürdig und zu überzogen. Die Auflösung war hingegen überzeugend.

Fazit:
Auch der dritte Fall rund um den exzentrischen Commissaire Campanard war wieder spannend und atmosphärisch zu lesen. Die Reihe lebt besonders vom facettenreichen Ermittlerteam und der südfranzösischen Landschaft. Ein Cosy Crime mit viel französischem Flair.



Dead Girls don't dance - M.K. Pagano

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschiert: 432 Seiten
    • Verlag:  ONE, 1. Auflage (1. Juni 2026)
    • Übersetzer: ‎ Michael Krug
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3846603031
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3846603031
    • Originaltitel ‏ : ‎ Girls Who Burn
    • Genre: Jugendthriller



One Kurzbeschreibung:
Addie Blackwood bereut nichts so sehr wie jene Nacht letzten Sommer. Nachdem sie ihrer Schwester Fiona scheußliche Dinge an den Kopf geworfen hatte, wurde diese tot am Grund einer Schlucht gefunden. Die Polizei spricht von einem Unfall, aber Addie ist sich sicher: Fiona wurde gestoßen - und zwar von Thatcher Montgomery, dem reichen Nachbarsjungen, der unglücklich in Fiona verliebt war. Doch dann wird Thatchers Leiche ein Jahr später in derselben Schlucht gefunden, und Addie wird selbst zur Verdächtigen. Ihr einziger Verbündeter - und zugleich ihr Alibi - ist Seth, mit dem sie seit Kindheitstagen auf Kriegsfuß steht. Schaffen die beiden es, zusammenzuhalten, um den wahren Täter zu finden?

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challennge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Addie ringt noch immer mit dem Tod ihrer Schwester Fiona, die vor genau einem Jahr bei einem Sommerfestival in eine tiefe Schlucht gestürzt ist. Zuvor hat sie Fiona mit Thatcher, dem reichen Nachbarjungen der Montgomerys gesehen, als sie sich lautstark stritten. Seitdem ist sie sich sicher, dass er ihre ältere Schwester ermordet hat. Obwohl die Polizei den Tod  von Fiona als Unfall oder Suizid einstuft, setzt Addie alles daran, sie von einem Mord zu überzeugen. Unter einem Pseudonym schreibt sie sogar in einem True-Crime-Forum, um Aufmerksamkeit für den Tod von Fiona zu erzeugen.

Als die Mitglieder der Familie Montgomery den darauffolgenden Sommer in die Stadt zurückkehren, sieht Addie ihre Chance gekommen, Thatcher zur Rede zu stellen und ihm ein Geständnis zu entlocken. Doch als Thatcher unter denselben Umständen ums Leben kommt, gerät Addies Theorie ins Wanken. Ist der Täter noch immer auf freiem Fuß – und könnte sie sein nächstes Opfer sein?
Addie wird zur Hauptverdächtigen - gemeinsam mit Seth, Thatchers Cousin, mit dem sie beide Male zur Zeit der Unfälle zusammen war. Doch auch Seth gehört zum reichen Montgomery Clan und Geld regiert bekanntlich die Welt....

Der Jugendthriller beginnt ruhig. die Spannung baut sich eher langsam auf. Das Setting und die Personen werden vorgestellt und die Hintergründe zum Tod von Addies Schwester dargelegt. Die Kleinstadtatmosphäre und das Sommerfeeling habe ich gefühlt. Die Geschehnisse des vergangenen Sommers hinterließen bei allen deutliche Spuren, und auch Addies komplizierte Familiensituation verleiht der Geschichte zusätzliche Emotionen.

Die Dynamik zwischen Seth und Addie konnte man spüren, aber den angegebenen Trope "Enemies to Lovers" fand ich nicht passend. Man erkennt schon zu Beginn, dass die beiden sich mögen.
Neben den Montgomery Clan spielen auch Jeremy, Addies Ex-Freund, und ihre ehemalig beste Freundin Gen, eine große Rolle.

Die Charaktere wirkten authentisch und greifbar. Sie haben Ecken und Kanten und man konnte ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen.
Addie ist ein junges, eher verschlossenes Mädchen, welches seit dem Weggang ihrer Mutter voller Selbstzweifel steckt. Sie fühlt sich auch schuldig am Tod ihrer Schwester, weil sie sich zuvor noch gestritten hatten. Addie wollte nicht, dass Fiona die Familie wegen ihrer Liebe zum Ballett verlässt und war neidisch auf ihr Stipendium. Nun waren nur noch ihr Vater und ihr kleiner Bruder Davy übrig.
Ihre Verzweiflung, ihre Unsicherheit und ihr Frust kam beim Lesen deutlich rüber, sodass ich mich gut in ihre Lage hineinversetzen konnte.

Addies Bruder Davy hingegen war mir zu wenig greifbar und zeigte immer wieder verschiedene Charaktereigenschaften, die sich widersprachen. Man hatte das Gefühl, dass seine Figur einfach den Anforderungen der jeweiligen Szenen angepasst wurde.

Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Es gab einige Verdächtige, wobei ich bald den richtigen Riecher hatte, aber meine Tendenz nicht wirklich erklären konnte. Die Auflösung war deshalb nicht wirklich überraschend für mich. Das Motiv für die Morde konnte mich am Ende allerdings nicht vollständig überzeugen.

Cover:
von links nach rechts:
die beiden englischsprachigen Cover und das französische

Fazit:
Ein Jugendthriller perfekt für Einsteiger ins Genre, der sich gut lesen lässt, aber dem es manchmal etwas an Spannung fehlt.


Vielen Dank an den One Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar

Neuerscheinungen im Juni

 

Hallo meine Bücherwürmer!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass diesmal in den kommenden Sommermonaten nicht weniger Bücher erscheinen. Ich habe nicht nur für den Juni, sondern bereits auch für Juli und August jede Menge interessante Neuerscheinungen gefunden und gesehen.

Heute geht es jedoch erstmal an die Juni Neuerscheinungen. Ich habe wieder aus verschiedenen Genres Bücher "zusammengetragen", die ich euch gerne zeigen möchte und die vielleicht nicht nur meine, sondern auch eure Wunschlisten vergrößern werden. Ich habe diesmal wieder "nur" drei Must Reads, jedoch ein paar Bücher mehr, die ich mir gerne näher ansehen oder die ersten Rezensionen abwarten werde.
Viel Spaß beim Stöbern!

Die Bildrechte liegen bei den Verlagen 
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 Meine MUST HAVES für den Juni

 

Der jährliche Sommer-Hunderoman von Petra Schier darf auch 2026 nicht fehlen. "Pfötchen, Strand und Liebesglück" heißt dieser und spielt wieder im fiktiven Ort Lichterhaven. Ich freue mich schon darauf!

Von John Marrs gibt es endlich wieder im Heyne Verlag Neues. "The Vacation" ist ein Must Read für mich und passt perfekt zur Jahreszeit.

Und auch der neue Ulf Kvensler "Die Klippe" wird ziemlich sicher hier einziehen. Ich werde aber wahrscheinlich noch die ersten Rezensionen abwarten.
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Hört sich interessant an / MIGHT HAVES


  Ich kann gar nicht glauben, dass "Die Puppe" von Holly Black für Kinder ab 11 Jahren sein soll. Mich spricht es trotzdem an und erinnert mich ein bisschen an die Aveline Jones Bücher, die ich mir immer für Halloween aufhebe und auf Englisch lese.

Auch "Blaue Zitronen" von Kristina Kreuzer ist ein Buch für Kinder/Jugendliche ab 11 Jahren. Hier geht es nach Italien und der Inhalt hört sich richtig nett an.

"Anyone but you" von Anna Carey ist hingegen auf den Wunschzettel gehüpft weil es um Musik geht. Hier lese ich in vielen Genres zum Thema.

Ewald Arenz ist hingegen ein Autor bei dem ich grundsätzlich gerne zu einem neuen Buch greife. "Fünf, sechs, sieben, acht" hört sich auf jeden Fall interessant an. Er ist diesmal der einzige Autor auf der Might Have Liste, den ich bereits kenne.

Und "Home Story" von Cleo Konrad ist ein weiterer Thriller, den ich mir gerne näher anschauen möchte. 
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Wie sieht denn euer Juni so aus? Eher verhalten oder ist die Wunschliste voll?
Habe ich eine wichtige Neuerscheinung übersehen? Wenn ja, dann bitte gebt mir Bescheid.



 

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