Nächstes Mal für immer - Lucien Marant

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2. Auflage (20. August 2026)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3423221984
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423221986
    • Genre: Roman, Second Chance


dtv Kurzbeschreibung:
Paris, 1999. Mona kommt als Studentin für ein Semester in die Stadt ihrer Träume. Noch ehe sie ihr WG-Zimmer beziehen kann, lernt sie Thibauld kennen. Eigentlich kann sie den arroganten Schönling nicht ausstehen. Doch etwas an seinem verträumten Wesen und seinem ganz eigenen Blick auf die Welt lässt Mona nicht los. Und so stürzt sie sich in einen Strudel der Gefühle, voller Kribbeln und Krampfen, Glücksmomente und Enttäuschungen.
Paris, 2019. Nach zwanzig Jahren kehrt Mona zurück in die Stadt, die einen Sommer lang ihr Zuhause war – und blickt unversehens in ein Paar funkelnder Augen, die nichts von ihrer ansteckenden Freude und Wachheit verloren haben. Thibauld! Ausgerechnet dem Menschen, der für das größte Glück und die tiefste Verletzung in ihrem Leben verantwortlich war, läuft sie gleich nach ihrer Ankunft hier in die Arme. Hält das Schicksal eine zweite Chance für die beiden bereit?

Meine Bewertung: * * * 

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Book Special ABC Challenge

Meine Meinung:
Ich habe das Buch über Lovelybooks für eine Leserunde bekommen, es dann aber im Krankenhaus als Hörbuch gehört.
1999 kommt Mona als Austauschstudentin nach Paris, um Romanistik zu studieren. Schon am ersten Tag lernt sie Thibauld kennen, der meistens im Café unterhalb ihrer WG Wohnung, abhängt. Aus Freundschaft entsteht Anziehung und Liebe, die jedoch zerbricht.
Nach zwanzig Jahren kehrt Mona zurück in die Stadt, die etwas in ihrem Herzen zurückgelassen hat. Sie hat ihren Job und die Wohnung in Hamburg gekündigt und ist mittlerweile geschieden. Paris hat sie in all den Jahren nie losgelassen. Kaum angekommen, läuft sie erneut Thibauld über den Weg - dem Mann, der ihr damals das Herz gebrochen hat. 

Mit der Erwartung eine leichte und romantische Geschichte über eine zweite Chance in der Liebe zu lesen, startete ich in das Buch. Umso mehr hat mich überrascht, dass sich hinter der zunächst locker und gefühlvoll erzählten Handlung eine unerwartete Tragik verbirgt, die der Geschichte eine besondere Tiefe verleiht.
Im Laufe der Handlung erfährt man mehr und mehr, wie aus Mona und Thibauld ein Paar wurde und wie es zur Trennung kam. Wir lesen abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart. Allerdings wechselt die Handlung zwischen 1999 und 2019 fast zu schnell hin- und her und ich musste beim Hören überlegen, in welcher Zeit ich gerade bin. Da sich die Personen, Situationen und das Setting nicht ändern, empfand ich die Wechsel oftmals als zu abrupt und zu wenig übergangslos. 

Der Grund, warum die Liebe zwischen Mona und Thibauld vor zwanzig Jahren zerbrach, ist leider genau der nicht stattfindenden Kommunikation geschuldet, die wir in so vielen Liebesromanen und Second Chance Geschichten lesen können und die bei mir immer nur ein Kopfschütteln und Unverständnis hervorbringt.
Meiner Ansicht nach hätte der Konflikt, der die beiden 1999 entzweit hat, durch einfache Kommunikation gelöst werden können. Für mich wurde aus einer eigentlichen lösbaren Situation ein viel zu großes Drama gemacht.

In der zweiten Hälfte nimmt die Handlung dann die bereits erwähnte Wendung und bekommt deutlich mehr Tiefgang. Aus der zuvor leichten Geschichte wird eine, die zum Nachdenken anregt. Leider wird genau dieser Teil zum Ende hin ziemlich oberflächlich abgehandelt. Die Tiefgründigkeit, die der Autor der Geschichte gegeben hat und auf die er zuvor bemerkenswert eingegangen ist, wird leider viel zu schnell abgehandelt und verliert an Wirkung. 

Auch Monas Ehe mit Johannes fand ich sehr merkwürdig. Eine Fernbeziehung, die immer weniger einer Beziehung glich über eine so lange Zeit zu halten, verstand ich überhaupt nicht. Hier hatte der Autor allerdings noch eine kleine Überraschung für die Leser bereit.

Das Setting Paris ist lebendig und bildhaft beschrieben. Man spürt die besondere Atmosphäre und das Lebensgefühl, sowie die Liebe des Autors zu dieser Stadt.
Der Schreibstil ist gefühlvoll, poetisch und einfühlsam. Der Autor versprüht jede Menge französisches Flair. Es geht um verpasste Möglichkeiten und Erinnerungen.
Am Ende gibt es in der Innenklappe noch Monas Playlist mit QR-Code zum Anhören.

Fazit:
Ich bin bei diesem Roman sehr zwiegespalten. Das Setting und auch der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen, die Wendung vom lockeren Inhalt hin zu mehr Tiefgang ebenso, doch das künstliche Drama wegen fehlender Kommunikation und die rasche Abhandlung des Themas, welches mehr Tiefe brachte, haben den guten Eindruck wieder zunichte gemacht. Schade! So bleibt die Geschichte eher oberflächlich und hebt sich nicht von anderen in diesem Genre ab.


Vielen Dank an Lovelybooks und den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar

Yesteryear - Caro Claire Burke

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    • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
    • Verlag: ‎ Heyne Verlag, Erstauflage, (29. April 2026)
    • Übersetzer: Lisa Kögeböhn, Dietlind Falk
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453275357
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453275355
    • Originaltitel: ‎ Yesteryear
    • Genre: Gegenwartsliteratur, Belletristik



Heyne Kurzbeschreibung:
Natalie Heller Mills hat alles: eine malerisch renovierte Farm, fünf Kinder, die um ihre Liebe buhlen, und einen Mann, der in Cowboystiefeln immerhin eine gute Figur abgibt. Vom Sauerteig bis zur Kindererziehung, nichts scheint ihr zu misslingen. Kein Wunder also, dass Millionen von Menschen ihr folgen, ihre Videos schauen, ihre Bilder anklicken. Sie gibt ihnen das, was sie wollen: eine heile Welt. Skandale werden unter den Teppich gekehrt, da, wo sie hingehören. Doch eines Tages wacht Natalie auf und sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Was wäre, wenn sie keine Nannys beschäftigen könnte, es keine helfenden Hände auf der Farm gäbe, kein Produktionsteam? Was wäre, wenn sie auf einmal das Leben führen müsste, das sie immer vorgetäuscht hat?

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur ABC Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
In den letzten Monaten kam wohl niemand um die Hype von "Yesteryear" herum. Auch ich nicht und immer wieder fragte ich mich, ob ich mir das Buch kaufen soll oder nicht. Dann habe ich es meiner Bücherei vorgeschlagen und jetzt wird es sogar zum Buchclub-Buch. Dafür eignet es sich perfekt, denn man kann herrlich darüber diskutieren! Leider kann ich den Buchclub dort nicht beitreten, weil die Treffen immer am Vormittag sind. Da muss ich arbeiten....
Aber zurück zu "Yesteryear"....
Gleich vorweg: In meiner gesamten Lesezeit ist mir noch nie eine so unsympathische Protagonistin in einem Buch begegnet. Trotzdem war ich gespannt, wie Natalie in die angekündigte Situation kommt, die am Klappentext angekündigt ist und mich deshalb zur Geschichte greifen ließ.....

Natalie lebt die traditionellen Werte einer gläubigen Frau im Patriarchat und inszeniert ihren Alltag Social Media tauglich für ihre vielen Follower. Die malerisch renovierte Farm, ihr Mann Caleb und die fünf Kinder, denen sie sich tagtäglich mit viel Liebe widmet - all das ist nur inszeniert. Abseits der Kameras passen diverse Nannys auf ihre Kinder auf, arbeiten Gastarbeiter auf den Feldern und hat eine eigene Produzentin, die Natalie und die Kinder ins rechte Licht setzt. Kritische Stimmen nimmt sie nicht ernst und verharmlost sie als Neid von frustrierten Frauen.
Und dann wacht Natalie plötzlich in der ihr so glorreich beschriebenen einfachen Welt vor 150 Jahren auf. Sie ist am selben Ort, doch die Farm ist viel kleiner, schmutziger und es fehlen natürlich alle technischen Hilfsmittel. Caleb ist gealtert und ein grober Mann, der nicht vor Handgreiflichkeiten zurückschreckt. Die vier Kinder, die bei ihr wohnen, sehen ihren Kindern ähnlich, sind es aber nicht und heißen anders. Was ist passiert?

Caro Clare Burke springt zwischen den Zeitebenen ständig hin und her. Wir erfahren in Rückblicken über Natalies traditionelles religiöses Elternhaus, ihrem Studium und vor allem über ihren Ehrgeiz, den stark sektenähnlichen Glauben und dem Wunsch einfach "mehr" zu sein....über alles zu stehen.
 
Man befindet sich oft in Natalies Gedankenwelt, denn die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie ist jedoch keine zuverlässige Erzählerin, denn wir erleben alle Ereignisse nur aus ihrer Sicht. Natalie urteilt schnell über andere und versteht es für sich selbst nur das Beste rauszuholen. Sie ist oft unzufrieden, widersprüchlich und voller Selbsttäuschung.
Mit Caleb hat sie einen Mann gewählt, der in erster Linie der Sohn eines reichen und politisch engagierten Wirtschaftsmoguls ist. Seinen Wunsch, eine Farm in Idaho zu bewirtschaften, erfüllt Natalie ihm und setzt dies medienwirksam um. Caleb wirkt dort jedoch völlig deplatziert - was bald zum Problem wird.
Ab diesem Zeitpunkt hätte ich gerne ein bisschen mehr vom harten Alltag auf dem Hof erfahren. Die Autorin konzentriert sich jedoch zu sehr auf die inneren Konflikte der Hauptfigur und zeigt zu wenig von der anstrengenden Arbeit und der Einsamkeit auf dem Hof. Dadurch wirkt das Leben im 19. Jahrhundert sehr künstlich und theoretisch aufgebaut - fast wie eine Kulisse aus der zuvor dargestellten Social Media Welt, die der Roman eigentlich kritisieren will.
Der Schreibstil ist gut, aber in Natalies Gedanken auch manchmal etwas derb. 

Während des Lesens habe ich natürlich viele Vermutungen angestellt, wie Natalie plötzlich in die Pionierzeit um 1855 kam. Das Ende, das Caro Claire Burke gewählt hat, habe ich allerdings nicht kommen sehen und finde es gut gelöst. 
Insgesamt ist der Roman lesenswert - trotz einiger Längen in der Mitte. Es geht um Selbstinszenierung, um traditionelle Rollenbilder und der Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die es so vermutlich nie gegeben hat. 
Die Filmrechte hat sich bereits Anne Hathaway gesichert. Eine Verfilmung zu dieser Geschichte kann ich mir wirklich sehr gut vorstellen.

Cover:
von links nach rechts:
die britische und die amerikanische Ausgabe, das spanische Cover, das portugiesische, das schwedische und das slowenische Cover

Fazit:
Ein Roman, der mit einem hochaktuellem Thema und klugen Beobachtungen über Social Media punktet. Wird er der Hype gerecht? Für mich nicht wirklich - trotzdem bin ich froh, diese doch eher ungewöhnliche Geschichte gelesen zu haben. 


Der Prätorianer - Tobias Bukkehave

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2. Auflage (20. August 2026)
    • Übersetzer: Knut Krüger, Thomas Altefrohne
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3423264772
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423264778
    • Originaltitel: Juventus
    • Genre: Thriller

dtv Kurzbeschreibung:
Schnee und eisige Kälte haben sich über die Stadt gelegt, als Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West zu einem schaurigen Tatort gerufen werden. Ein junger Mann wurde ermordet aufgefunden und seine Leiche auf besondere Weise inszeniert: Im Schein hunderter Kerzen sind die Augen des Opfers mit antiken Goldmünzen bedeckt und lateinische Inschriften in seine Haut geritzt, während eine feine Schicht Eiskristalle den Körper bedeckt. Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde. Auf der Jagd nach einem offenbar von der Antike besessenen Killer kontaktieren die beiden Ermittler Saras Bruder Adam, einen auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler. Einst standen sich die Geschwister nahe, doch seit der Verurteilung ihres Vaters Christian Levin wegen Mordes haben sie sich entfremdet....

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Meine Meinung:
Im winterlichen Kopenhagen wird in einer Trafostation eine seltsam inszenierte Leiche gefunden. Der junge Mann wurde brutal ermordet, danach aber stilvoll drapiert und ausgestellt. Auf seinen Augen liegen zwei antike Münzen mit eingeprägten Skorpionen, kleine Statuen und Kerzen sind um ihn herum aufgestellt und auf seinem Körper das eingeritzte Wort "Provocator" zu finden. Ermittlerin Sara Levin und Janus West haben es mit einem äußerst klugen Serienmörder zu tun, der die Polizei bewusst auf eine Spur führt, die in die Antike zurückreicht. Sara und ihr Bruder Adam, der als Profiler arbeitet und schließlich hinzugezogen wird, sind mit dieser Historie aufgewachsen. Ihr Vater Christian Levin ist ein verurteilter Mörder, und Geschichtsprofessor, der sich auf die römische Antike spezialisiert hatte. Hat er etwas damit zu tun? Doch wie könnte er aus dem Gefängnis heraus involviert sein?

Der Thriller von Tobias Bukkehave ist ein typischer Ermittler-Thriller, der nicht mit grausigen Details spart. Er ist düster und die Beschreibung der Tatorte und Leichen nichts für schwache Nerven. Von Beginn an ist man von der Handlung gefesselt und stellt seine eigenen Vermutungen an, die jedoch fast immer ins Leere laufen. 
Bukkehave erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Die verschiedenen Sichtweisen runden die Handlung perfekt ab. Man verfolgt nicht nur die Ermittlungen, sondern erhält auch Einblicke in die Sicht des Täters, ohne zu verraten, wer dahintersteckt, während Sara und ihr Team ihm nur langsam auf die Spur kommen. Der Täter kennt keine Gnade und will seine kranke Fantasie bis zum Ende durchziehen.

Die Ermittler, Sara, Janus und Adam sind ein perfekt funktionierendes Team - trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere. Die Figuren sind lebendig und realistisch.
Die persönliche Geschichte von Sara und Adam gibt dem Thriller eine zusätzliche emotionalen Ebene. Vor allem bei Adam hatte ich öfters das Gefühl, dass sich hinter seiner ruhigen und kontrollierten Art noch etwas verbirgt.
Man hat sehr schnell ein Bild von den Protagonisten, aber auch vom weiteren Team mit seinen charakteristischen Figuren. Selten habe ich bisher Ermittler kennengelernt, die mir alle sofort im Gedächtnis blieben und die ich sofort zuordnen konnte.

Die Atmosphäre ist düster und man spürt direkt die Kälte der eisigen Novembertage. Das Setting in Kopenhagen ist bildhaft beschrieben, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Auch der historische Hintergrund betreffend der römischen Antike ist interessant dargestellt. Zum Ende hin zieht der Thriller nochmals einen Ticken an und es wird richtig spannend.

Cover:
von links nach rechts:
das dänische Originalcover und das niederländische Cover

Fazit:
Ein beeindruckender Auftakt dieser Thrillerreihe von Tobias Bukkehave, den ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Spannung und Gänsehaut! Für Fans von skandinavischen Thrillern mit düsteren Schauplätzen und psychologischen Hintergrund. 

Vielen Dank an vorablesen und den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die SCARY Book Season Lese-Challenge 2026 👻👻👻

 

👻💀Willkommen zur SCARY BOOK Season 2026 👻💀

Jetzt kommt die gemütliche Zeit, die wir mit heißen Tee oder Kakao in Decken gekuschelt, mit einem guten Buch in unseren Lesesesseln oder auf der Couch verbringen.
Als Thriller Leser liebe ich diese Zeit, auch wenn ich neben schaurigen Geschichten ebenso gerne zu cozy Herbst-Romances greife. Und Thriller lese ich ja auch das ganz Jahr über.

Dieses Jahr treffen wir uns zur SCARY BOOK Season Lese-Challenge, bei der ihr alle gerne mitmachen könnt! Erstellt euren eigenen Beitrag, schnappt euch den Banner von Andrea (danke dafür!) und verlinkt eure Beiträge in den Kommentaren.

Passend zum Herbstanfang lesen wir vom 23. September bis 31. Oktober 2026 düstere oder auch gruselige Geschichten, die diese Zeit bis zu Halloween einläuten. Bei mir wird es eher nicht ganz so schaurig werden, wie bei den anderen Teilnehmerinnen.
Ich muss zugeben, ich habe auch zwei gruselige Kinder/Jugendbücher dabei. Wahrscheinlich werde ich größtenteils noch hören müssen, denn das Lesen funktioniert noch nicht wirklich. Ich werde mich deshalb lesend eher an die großgeschriebenen Kinderbücher halten und den Rest hören. 

Mindestens eine gemeinsame Leserunde wird es geben...schaut einfach kurz bei uns rein. Ich werde bei der Leserunde zu "Der Geisterwald" bei der lieben Andrea vom Leseblick dabei sein.
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Meine vorläufige, eher kleine Auswahl an (Hör-)Büchern, die ich mir vornehme:

All Hallows Eve -  Michael Penning (Horror)
The Vaneshing of Aveline Jones (Band 3) - Phil Hickes  (Grusel für Kids)
Southern Gothic - Grady Hendrix  (Vampir Roman)
Dracula & Töchter - Emma Carroll (Grusel für Kids)
Das Krähenzimmer - Carolyn Frey  (Thriller)
Immerkalt - Roman Klementovic  (Thriller)
Der Geisterwald - C.J. Cooke  (Gothic-Thriller)

Natürlich kann die Liste auch etwas abweichen oder es kommen weitere gruselige Bücher dazu.
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weitere SCARY BOOK SEASON Telinehmer
Weltenwanderer
Zeit für neue Genres
 Leseblick


Mellis Buchleben
Blackfairys Bücherwelt
The Art of Reading

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🎃 meine gelesenen Titel für die Challenge 🎃

Queen Victoria - Elisa Jakob

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: ‎ Piper Taschenbuch, 2. Auflage  (28. November 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3492066259
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492066259
    • Genre: Biografischer Roman, historische Biografie


Heyne Kurzbeschreibung:
1865 hat Victoria, Herrscherin eines Reichs, in dem die Sonne nie untergeht, sich vollkommen zurückgezogen – und bringt damit den Fortbestand der Krone in Gefahr. Dabei hat sie in den 28 Jahren seit ihrer Thronbesteigung neun Kinder bekommen, sechs Attentate überlebt und das britische Empire zum größten Imperium der Weltgeschichte mit mehreren hundert Millionen Untertanen ausgebaut. Doch ein schwerer Schicksalsschlag trifft sie, und sie steht an einem Scheideweg: Kann sie auch jetzt wieder die Krone über alles stellen, ihren Schmerz überwinden und zur mächtigsten Herrscherin der Welt werden? Sie saß 63 Jahre auf dem Thron, überlebte sieben Attentate, bekam neun Kinder und regierte über 400 Millionen Untertanen.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Buch zur Book Special ABC Challenge

Meine Meinung:
Gemeinsam mit der lieben Nicole von "Zeit für neue Genres" und der lieben Andrea vom "Leseblick" habe ich eines der Bücher aus der Reihe "Bedeutende Frauen, die die Welt verändern" gelesen. Aus dieser Reihe kenne ich bisher nur die beiden Bücher über Maria Montessori und Emmi Pikler, die beide von Beate Maly unter dem Pseudonym Laura Baldini veröffentlicht wurden.

Wer kennt nicht Queen Victoria, nach der sogar eine ganze Epoche benannt wurde? Doch wie viel wissen wir wirklich über diese großartige Frau? Sehr viel wusste ich nicht, muss ich zugeben. Umso gespannter war ich, was ich in diesem Buch über sie erfahren würde.

Da ich zur Zeit wenig historisch lese, hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Ich weiß nicht, warum ich seit Monaten Probleme mit Historik habe  (mit kleinen Ausnahmen, wie den Büchern von Beate Maly). Wahrscheinlich habe ich einfach zu viel in diese Richtung gelesen.
Die Romanbiografie beginnt im Jahr 1865 und wir lernen eine Victoria kennen, die sich nach einem schweren Schicksalsschlag völlig zurückgezogen hat. Ihr Volk fühlt sich alleine gelassen und die Regierung fordert sie immer wieder auf, sich ihrer eigentlichen Arbeit zu widmen. 

Danach blendet die Autorin zurück und wir begleiten Victoria zwanzig Jahre zuvor. Wir erleben mit ihr Tage aus ihrer Ehe mit Albert und den Kindern, sowie einigen politischen Ereignissen. Sie verfolgte eine ähnliche Politik wie Maria Theresia, die so die Herrschaft in Europa unter ihren Kindern verteilte. Die neun gemeinsamen Kinder von Albert und Victoria heirateten in diverse europäischen Dynastien ein und ich saß doch einige Male vor dem PC und fragte bei Wikipedia nah wie sich diese weitreichenden Familienverbindungen ergaben.
Bei Hofe gab es selten eine Liebesheirat, aber Victoria und Albert gingen diese ein. Für Albert war es trotzdem nicht immer leicht, gesellschaftlich unter seiner Frau zu stehen. Dies brachte doch einige Konflikte mit sich, was ich gut verstehen kann. Trotzdem wusste er von Beginn an, worauf er sich einließ.

Prinz Albert zeigte bei kritischen Szenarien diplomatisches Geschick und war seiner Frau eine große Hilfe. Etwa beim amerikanischen Bürgerkrieg, wo er einen möglichen Kriegseintritt der britischen Armee auf Seiten der Konföderierten abwendete. Seine Sorge betreffend der Kartoffelfäule und die daraus resultierende Hungersnot in Irland und die daraus folgende Auswanderung in die Vereinigten Staaten waren für ihn ein großer Grund der Besorgnis, den er Victoria gegenüber immer wieder ans Herz legte.

Die Autorin gibt viele Fakten während der Regentschaft von Victoria an die Leser weiter, wie technische Errungenschaften dieser Zeit (Post, Bahn, Polizei), aber vor allem die Weltausstellung 1851. Der eigens dafür gebaute Crystal Palace des Architekten Joseph Paxton brannte leider im Jahr 1936 vollständig nieder. Auch Florence Nightingale wurde erwähnt. Ein weiteres Thema war der Kooh-i-Noor Diamant, der von der britischen Ostindien Kompanie aus Indien mitgenommen wurde, später geschliffen und in diverse Kronen der Königinnen eingesetzt wurde. 

Victoria wird in diesem Roman als eine Frau dargestellt, die oft mit sich hadert. Sie wirkt unsicher und findet sich nur schwer mit einigen Dingen ab, die die britische Krone von ihr verlangt. Ihre vielen Schwangerschaften und der Tod ihres Mannes zeigen eine Frau, die fast daran zerbricht und doch Stärke zeigen muss. Insgesamt war sie eine beeindruckende Frau, die 63 Jahre regierte, einige Attentate überlebte und sogar einer Epoche ihren Namen gab. 

Fazit:
Eine interessante Romanbiografie über eine Frau, die Geschichte schrieb und den Namen einer ganzen Epoche trägt. Durch die 121 Tagebücher, die Queen Victoria hinterließ, sind die historischen Fakten über all die Zeit bestehen geblieben.


 

Mein Lesemonat August

Wegen meiner ungeplanten Augen-Operation erscheint der Lesemonat leider erst  heute. Gut, dass ich wenigstens schon sehr viel vorbereitet hatte. Den Rest habe ich nun schnell fertig gestellt, denn ich kann nur sehr kurze Zeit am PC sitzen!

 Hallo meine Bücherwürmer!

Die Hitzewelle ging im August bei uns weiter und so bin ich auch in der ersten Augustwoche, wo ich noch Urlaub hatte, nicht wirklich viel zu etwas gekommen. Da ich diese Hitze absolut nicht vertrage, habe ich auch große Konzentrationsschwierigkeiten und das Lesen geht nur schleppend voran.

Dafür war ich aber viel am Abend unterwegs. Hier gibt es mal die versprochenen Fotos für Tanja von "Der Duft von Büchern und Kaffee" vom "Beserlpark" Festival, einem kleinen Festival in meiner ehemaligen Heimatgemeinde. Da wird gecampt, es gibt Hängematten zwischen den Bäumen zum Chillen, Lagerfeuer, Hütten mit Essen oder Getränken. Die Musik ist stark durchgemischt: Funk, Pop, Elektro, Deutsch-Rap, Rock, moderne Blasmusik usw. 

Das war nicht mein einziger musikalischer Ausflug. Ich war noch beim Gartenfest des Stiftes Melk, wo ich aber wegen eines Notfalls nur kurz anwesend war.
Am 13. August war ich dann noch in der Wachauarena bei der 80-iger Jahre Musikrevue "Beat it - Da Da da" und zuvor bei der 80iger Jahre Ausstellung auf der Schallaburg. Eine kleine Zeitreise in meine Teenager und Jugendzeit....


Links ein paar Fotos der Musikrevue. Wenn ihr genau schaut, seht ihr das Stift Melk im Hintergrund. Normaler Weise ist es beleuchtet - diesen Abend war es das jedoch nicht :(
Die Schallaburg ist nur fünf Minuten von meinem Zuhause entfernt und bietet jedes Jahr eine andere Jahresausstellung, sowie kleine Wochenendausstellungen (Spielefest, Adventmarkt, Escape Room, Bastelmarkt usw.) 
Im Sommer ist hier also immer jede Menge los und das muss ich ausnutzen, denn das restliche Jahr gibt es nur sehr wenige Events.

Dann gab es am 12. August noch die partielle Sonnenfinsternis, die ich auch verfolgt habe. Habt ihr diese auch gesehen?
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Und dann hatte ich einen kurzfristigen Termin beim Augenarzt, weil mir aufgefallen ist, dass ich die Straßenlinien nicht gerade sehe, wenn ich ein Auge zumache. Ergebnis: Ein Loch in der Netzhaut und eine Überweisung ins Krankenhaus.
Zwei Tage später checkte ich schon ein und hatte dann am 28.8. meinen OP-Termin. Darauf folgte Bettruhe und Bauchlage, damit das Gas, welches in das Auge gefüllt wurde, langsam entweichen kann.
Nach einer Woche Krankenhaus durfte ich nach Hause und bin nun bis Mitte Oktober krank geschrieben. Am 15. Oktober habe ich meinen nächsten Check-Up im Krankenhaus.
Die vollständige Sehkraft werde ich auf dem linken Auge nicht mehr erreichen. Erst im Januar kann mir dann der Augenarzt sagen, wie hoch die Sehkraft ist und ob bei meiner Lesebrille die Dioptrin angepasst werden müssen und wie viel.
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Aber nun zu meinem Lesemonat August


Im August habe ich noch 11 Bücher gelesen und rezensiert, bevor ich die letzten Bücher nicht mehr rezensieren konnte. Diese werde ich dann im September Rückblick zeigen. Vielleicht kann ich noch ein paar Rezensionen bis Ende September schreiben.....
Insgesamt waren es 4.162 Seiten. Das dickste Buch hatte 512, das dünnste 240 Seiten.

Von den Genres her habe ich fünf Thriller, einen Regionalkrimi, eine Jugend-Dystopie, einen historischen Roman, zwei Gegenwartsliteratur Romane und einen Sommerliebesroman.

Die Bildrechte liegen beim Verlag

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August:

  1. Keine Angst, Darling - Vera Buck  (448 Seiten)  4 1/2 Sterne
  2. Der Häftling - Freida McFadden  (338 Seiten)  4 Sterne
  3. Tage am Fluss - Jochen Mariss  (320 Seiten)  3 Sterne
  4. Mostviertler Götter - Helmut Scharner (336 Seiten)  4 1/2 Sterne
  5. Wenn die Bienen schweigen - Caryl Lewis  (304 Seiten)  4 Sterne
  6. Eine zu viel - Samantha Hayes  (432 Seiten)  3 1/2 Sterne
  7. Die Festung - L.D. Smithson  (416 Seiten)  4 1/2 Sterne
  8. Die Gejagte - René Anour (400 Seiten)  3 1/2 Sterne
  9. Die Briefträgerin - Francesca Giannone  (512 Seiten)  3 1/2 Sterne
  10. Dabei waren wir uns immer so nah - Jette Kötschau  (240 Seiten)  4 Sterne
  11. Kein Sommer ohne August - Lucy Astner  (416 Seiten)  3 1/2 Sterne
    Gesamtseitenzahl August: 4.162

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    Langsam wird es komisch, denn auch im August hatte ich kein 5 Sterne Buch dabei. Somit werden die Highlights für 2026 immer weniger.

    "Die Festung" von L.D. Smithson und "Keine Angst, Darling" von Vera Buck waren meine Lieblinge im August, auch wenn sie nicht ganz die 5 Sterne geschafft haben.
Eine große Enttäuschung hatte ich hingegen auch nicht. 



Meine Challenges:
Weltenbummler Challenge: 870 Punkte (+100 Punkte)
besuchte Länder: (6) Deutschland, Großbritannien, Italien, Kolumbien, Österreich, USA 
Reiselust Challenge: 271 Punkte  (+39) Punkte)
ABC Challenge: 20/26
Book Special ABC Challenge: 15/26

Ungewollte Pause


Ihr Lieben!

Es wird hier eine ungewollte Pause geben, denn ich werde heute am linken Auge operiert! Es gibt ein Loch in der Netzhaut und ich werde wohl eine Woche im Krankenhaus sein und auch danach nicht lesen können. 

Nur mal zur Info, weil es auch keine Kommentare von mir bei euch geben wird! Ich vermisse das Lesen und den Blog jetzt schon....


 

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