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Die Tribute von Panem X: Das Lied von Vogel und Schlange - Suzanne Collins

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
    • Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH; Auflage: 1 (19. Mai 2020)
    • Übersetzer: Peter Klöss, Sylke Hachmeister
    • ISBN-10: 3789120022
    • ISBN-13: 978-3789120022
    • Originaltitel: The Ballad of Songbirds and Snakes
    • Reihe: Panem Prequel



Oetinger Kurzbeschreibung: 
Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis. Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen – tiefer kann man nicht fallen. Von da an ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg, über Triumph oder Niederlage bestimmen. Innerhalb der Arena ist es ein Kampf um Leben und Tod, außerhalb der Arena kämpft Coriolanus gegen die aufkeimenden Gefühle für sein dem Untergang geweihtes Tribut. Er muss sich entscheiden: Folgt er den Regeln oder dem Wunsch zu überleben – um jeden Preis.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Wer hat nicht voller Spannung auf das neue Buch von Suzanne Collins zu ihrer Panem Trilogie gewartet? Ich denke viele, viele Leser, die wie ich, die Trilogie geliebt haben. Die Angst vor einer Enttäuschung war groß, aber die ist meiner Meinung wirklich nicht angebracht. Ich war fasziniert von den Ideen und dem Aufbau rund um die Hungerspiele, die damals noch in den Kinderschuhen steckten.

Wir sind bei den 10. Hungerspielen nach dem großen Krieg. Das Kapitol ist als Sieger hervorgegangen, jedoch leiden die Menschen noch immer an den Folgen. Der junge Coriolanus Snow stammt aus einer hochangesehen Familie, doch auch er, seine Großmutter und seine Kousine Tigris leiden Hunger und Not. Umso wichtiger erscheint ihm sein Ziel: das Stipendium für die Aufnahme ans College, das ihnen wieder mehr Ansehen und Geld bringen soll. Als ausgezeichneter Schüler hat er die Chance als Mentor für einen Tribut bei den 10. Hungerspielen zu glänzen und das Stipendium zu erhalten. Ihm wird ausgerechnet ein Mädchen, Lucy Gray Baird aus Distrikt 12, zugewiesen und Coriolanus sieht seine Chancen schwinden. Doch ein Snow landet immer oben....

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Ich war gespannt auf den jungen Snow und wie viele Ähnlichkeiten er bereits mit dem grausamen Spielemacher aus den 74. Hungerspielen hat. Suzanne Collins zeichnet von ihm ein Bild, das ihn doch weit sympathischer macht, als man glaubt. Manche seiner Gedanken konnte ich sogar gut nachvollziehen. Er ist ein intelligenter junger Mann, der weiß, wie man seine Vorteile geschickt nutzen kann. Erst mit der Zeit entdeckt man immer mehr Züge an ihm, die uns an den Snow erinnern, der er in der Trilogie war.
Auch die anderen Charaktere, wie Snows Tribut Lucy Gray oder Sejanus Plinth, sein Freund, sind lebendig gezeichnet. Mit Dr. Gaul hat Collins einen absolut kranken Charakter erschaffen, der mir regelmäßig Gänsehaut beschert hat. Sie ist eine würdige Lehrerin für den späteren Snow. 

Die zehnten Hungerspiele stehen noch am Anfang und sind gänzlich anders, als wir sie aus der Trilogie kennen. Man schaut diesmal hinter die Kulissen. Die Arena gleicht kaum der, die wir kennen. Die Beschreibung erinnerte mich eher an ein Fußballstadion. Die Tribute werden ebenfalls noch ganz anders behandelt und schaffen es gesundheitlich oftmals gar nicht bis zum Beginn der Hungerspiele. Aber mehr will ich nicht verraten...

Viele Dinge, die man aus der Trilogie kennt, ergeben nun Sinn oder zeigen auf, wie es dazu gekommen ist. Ich war wirklich beeindruckt von Collins grandiosem Aufbau, der mit diesem Prequel Fragen beantwortet, die man sich oftmals gar nicht gestellt hat. Sie nimmt Bezug auf die Spotttölpel, wie auch auf den Namen Katniss. Immer wieder fallen auch Nachnamen, die einem bekannt vorkommen und in der Trilogie ebenfalls auftauchen. Die Moral spielt hier ebenfalls eine größere Rolle.

Die Autorin schildert die Ereignisse diesmal in der personalen Erzählweise, d.h. sie beschreibt das Ganze aus der Perspektive einer einzelnen oder mehreren Personen. Man fliegt durch die 600 Seiten, die mit überraschenden Wendungen einige Spannung in die Geschichte bringen. Kurz nach der Hälfte gibt es meines Erachtens einige Zeit kleinere Längen, die jedoch in einem dramatischen Finale enden. Die vielen Liedtexte waren ebenfalls nicht unbedingt meins, obwohl ich sonst alles rund um Musik sehr gerne mag und sonst immer zu Büchern mit dem Thema Musik greife.

Man sollte auf jeden Fall vorher die Trilogie gelesen haben, bevor man Panem X zur Hand nimmt.

Collins hat hier nicht mit Muss ein Prequel erschaffen, wie man es oftmals bei anderen Reihen vorgesetzt bekommt. Für mich ist es eine wunderbare Ergänzung, die mich zurück in die Welt von Panem katapultiert hat. Die Geschichte kommt zwar nicht ganz an die Trilogie heran, hat mir aber wunderbare Lesestuden gebracht. Ich habe diese Lesezeit sehr genossen und würde mich über eine weitere Fortsetzung zu Panem X freuen - denke aber nicht wirklich, dass wir nochmals sagen dürfen: Lasst die Spiele beginnen!

Cover:
von links nach rechts: das englischsprachige Original, danach das spanische und französische Cover
Die Cover anderer Länder wichen nicht wirklich davon ab, einzig unser deutschsprachige sieht etwas anders aus.
Fazit:
Ich bin positiv überrascht und finde die Geschichte des jungen Coriolanus Snow und die Anfänge der Hungerspiele absolut gelungen. Collins hat mit dieser Vorgeschichte viele Bezüge hergestellt und sie in eine spannende Geschichte verpackt, die mich wieder in die Welt von Panem katapultiert hat.

 Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar!


Die Rezensionen zur Panem-Trilogie wurden noch von meiner Tochter und mir gemeinsam geschrieben und sind bereits neun Jahre alt...das merkt man ;) Trotzdem verlinke ich sie euch unten:
  1. Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele  *Rezi*
  2. Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe  *Rezi*
  3. Die Tribute von Panem: Flammender Zorn  *Rezi*


Die Tribute von Panem - Flammender Zorn


Hallo ihr Lieben!
Diesmal eine kleine Abweichung der Lesecouch.  



Die Tribute von Panem - 
Flammender Zorn 
[Suzanne Collins] Band 3

Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Das grandiose Finale! Katniss gegen das Kapitol! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss’ Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Es scheint ihr fast unmöglich, die zu schützen, die sie liebt.

Fazit: * * * *

Tja...ich habe mir lange für diese Rezi Zeit genommen um über die Handlung des Buches nachzudenken, Szenen zu verarbeiten...aber letztendlich komme ich zu dem selben Schluss. Das Buch hat mich begeistert, da die Autorin ihren Charme nicht verloren hat und es ist wirklich bis auf die letzten Seiten zu empfehlen. Für alle die´s noch nicht gelesen haben sollten: spart euch den Epilog! Denn genau das ist der Punkt den ich kritisiere! Absolut fadenscheinig und nicht zur Geschichte passend. Das ist alles was ich hierzu sagen möchte um auch keine Spoiler reinzubringen. Es zu Ende zu lesen ist wichtig, doch die Zeilen des Epilogs ähneln einer gestressten Autorin, die irgendwoher einen Abschluss finden wollte, den sie schon hatte. 




Martinas Meinung:
Mir hat der 3. und letzte Teil der "Tribute" leider nicht so gut gefallen, wie die beiden ersten Teile und kann mich Nina hier nur anschließen. Trotzdem war diese Trilogie sicher eines der Highlights überhaupt und ich kann sie wirklich jeden Leser (ab 15 Jahren) empfehlen zu lesen!

Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe - Suzanne Collins


Original Titel:
The Hunger Games 2 - Catching Fire

Amazon Beschreibung:
Achtung Spoiler!!!
~Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, bitte nicht weiterlesen!~

Inhalt: Die siebzehnjährige Katniss hat die grausamen Hungerspiele überlebt, zusammen mit ihrem Freund Peeta. Das bedeutet ein eigenes Haus in ihrem Heimatdistrikt 12, außerdem genug zu essen für ihre Familien. Aber all das kann Kat nur kurz genießen: Sie muss als Siegerin öffentlich für das verhasste Kapitol posieren und weiter mit Peeta das Liebespaar spielen. Auf der Tour der Sieger durch die unterjochten Distrikte werden die beide Zeugen von brutaler Gewalt, aber sie entdecken auch Anzeichen für einen Aufstand. Und dann schlägt das Kapitol mit voller Wucht zu: Um jeden Widerstand zu brechen, werden die Teilnehmer der diesjährigen Hungerspiele aus den Reihen aller früheren Sieger ausgelost – und Kat und Peeta müssen zurück in die Arena. Gegen zweiundzwanzig erfahrene Kämpfer treten sie an, aber mit gegenteiligen Zielen: Während Peeta Kat schützen will, wird Kat diesmal alles tun, damit Peeta überlebt. Allerdings haben sie beide keine Ahnung davon, was inzwischen hinter den Kulissen geschieht ...

Fazit: * * * * *

Nina:  Ein packender 2. Teil, der sogar den 1. übertrifft! Ich war echt begeistert von Suzanne Collins Fortsetzung.
Katniss entführt nun in die verschiedenen Distrikte, was zugleich faszinierend als auch schockierend ist. Auch wie es in diesem Buch mit den Spielen weitergeht hat mich einerseits überrascht andererseits hatte ich mir etwas in der Art schon gedacht. Mehr will ich aber nicht verraten. Besonders begeistert hat mich der neue Charakter Finnick. ;) Man muss ihn einfach ins Herz schließen!

Martina: Auch ich fand den 2. Teil sehr gut und spannend geschrieben. Man konnte das Buch kaum aus der Handn legen.Gespannt war ich auf die neuen Hungerspiele mit den früheren Gewinnern und was sich die Autorin wieder alles einfallen ließ. Ideen hat Suzanne Collins ja wirklich genug! ;) Ich will diesmal gar nicht viel hier erzählen, denn die meisten Blogger haben den zweiten Teil des Buches schon gelesen.

Der Schluss war dann für mich doch etwas aprupt...gut, dass ich den 3. Band schon vor mir liegen hatte, denn mit so einem Cliffhanger Monate warten zu müssen....pfff..das mag ich gar nicht.
Zu guter Letzt finde ich den 2. Teil der Tribute von Panem noch besser als den 1. Teil und bin begeistert von der Reihe! Mit unserer Rezi für Teil 3 wird es noch dauern, da Nina den 3. Teil erst lesen wird.

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele (The Hunger Games) - Suzanne Collins


Amazon Beschreibung:
In einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die „Hungerspiele” ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig „Spielern” am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss’ Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat ...

Fazit: * * * * undeinhalb
(nach langen Diskussionen, worauf wir uns einigen sollen ;).....LOL)

Nachdem wir es beide gelesen haben unsere Meinungen:

Martina:
Das Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an gefesselt. Das Thema war für mich total neu (auch wenn ich auf einen anderen Blog gelesen habe, dass das Thema abgekupfert sein soll.....solche Sätze hört man ja immer wieder bei erfolgreichen Büchern oder Buchserien, aber welche Ideen/Themen kommen nicht immer wieder mal vor?). Gebannt habe ich verfolgt wie Katniss in die Arena muss und wie Sie dort kämpft. Immer wieder musste ich auch an die heutige Zeit denken, wo wie hier in den verschiedenen Distrikten, die Menschen auf ein und denselbem Planeten teilweise hungern oder verhungern oder im Überfluss leben. Auch die Überwachung des Kapitols erinnert an "Big Brother" und den totalen Überwachungsstaat. Wer also denkt, dass hier sei grausam...wir leben bereits in dieser Welt...nur noch nicht so überspitzt. Trotzdem fand ich viele Stellen als wirklich gewaltig und blutig und würde das Buch nicht als wirkliches Jugendbuch bezeichnen oder zumindest darauf hinweisen, dass man es nicht unter 14 oder 15 lesen soll. Hatte ja auch dann etwas Bedenken, als es meine Tochter las....Sie ist aber schon 15 ;)
All in allem ein toller Auftakt einer Buchreihe, die mal was ganz anderes ist, die toll geschrieben und wirklich spannend vom Anfang bis zum Schluss ist.
(der halbe Stern Abzug ist für die Brutalität im Buch)



Nina:
Eine Geschichte darüber, was es heißt, sein eigenes Leben für das seiner Lieben zu opfern. Über Rebellion in einer aussichtslosen Situation und trotzdem einen Schimmer Hoffnung zu sehen. Sowohl bewegend, als auch kaltblütig, zeigen „die Tribute von Panem“ was es heißt geliebt zu werden. Ich bewerte ein Buch grundsätzlich nach einem einzigen Satz: „Wenn ein Buch wirklich gut ist, dann denkt man noch Wochen nachdem man es gelesen hat, darüber nach.“ Und dieses Buch ist definitiv eines, das zum Nachdenken anregt und das über längere Zeit, als es einem vielleicht lieb ist.

Die Bedenken meiner Mum habe ich jedoch schon. Man sollte dieses Buch wirklich nicht unter 14 lesen um es verstehen und verdauen zu können. Jedoch meinte sie wörtlich, ich sei schon "abgestumpft", da ich den ersten Band nicht sehr schlimm fand.

 

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