- Taschenbuch: 338 Seiten
- Verlag: Bookouture, (30. April 2026)
- Übersetzer: Sybille Uplegger
- ISBN-10 : 1805506439
- ISBN-13 : 978-1805506430
- Originaltitel: Inmate
- Genre: Psychothriller
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Es gibt drei Regeln, die Brooke Sullivan als neu eingestellte Pflegefachkraft im Hochsicherheitsgefängnis befolgen muss: 1.Behandle alle Insassen respektvoll. 2.Gib nie persönliche Informationen preis. 3.Freunde dich NIEMALS mit den Insassen an.
Aber niemand im Gefängnis ahnt, dass Brooke bereits all diese Regeln gebrochen hat. Niemand weiß von ihrer engen Verbindung zu Shane Nelson, einem der berüchtigtsten Häftlinge der Strafanstalt.
Und sie wissen definitiv nicht, dass Shane vor vielen Jahren Brookes Highschool-Freund war – der Star-Quarterback, der jetzt den Rest seines Lebens wegen einer Reihe blutiger Morde hinter Gittern verbringt. Oder dass es Brookes Aussage war, die sein Urteil besiegelt hat.
Aber Shane erinnert sich.
Und er wird es nicht so bald vergessen.
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Buch zur Reiselust Challenge
Meine Meinung:
Ein weiterer Psychothriller von Freida McFadden ist in meinem Regal gelandet, allerdings wurde dieser Titel nicht im Heyne Verlag verlegt. Hätte mir das zu Denken geben sollen? Nein - ich kann Entwarnung geben! Nur die Aufmachung ist innen etwas anders.
Brooke Sullivan ist mit ihrem Sohn Josh vor kurzem wieder in ihre Heimatstadt zurückgezogen, nachdem sie dieser vor Jahren den Rücken gekehrt hat. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt sie wieder in ihrem Elternhaus und beginnt demnächst ihren neuen Job als Pflegefachkraft im nahen Hochsicherheitsgefängnis. Ausgerechnet dort sitzt der Mann ein, der wegen versuchten Mordes an ihr verurteilt wurde und der zugleich der Vater ihres zehnjährigen Sohnes ist. Shane Nelson war Brookes Jugendliebe und doch war ihre Zeugenaussage die Ursache für seine lebenslange Haft.
Anders als die bisherigen Thriller, die ich von der Autorin gelesen habe, gibt es in "Häftling" einen Gegenwarts- und einen Vergangenheitsstrang. Freida McFadden gelingt es hervorragend, die Begegnungen zwischen Brooke und ihrem Ex-Partner Shane im Hochsicherheitsgefängnis mit den Ereignissen zu verbinden, die damals zu seiner Verurteilung und Inhaftierung geführt haben. Sie wechselt regelmäßig die Zeiten, wobei wir der Wahrheit immer näher kommen. Den Vergangenheitsstrang fand ich besonders gelungen und sehr spannend.
Brooke ist eine vielschichtige Figur, deren Handlungen nicht immer leicht nachzuvollziehen sind. Sie wirkt manchmal naiv, dann wieder sehr mutig, manchmal leichtsinnig - aber für ihren Sohn würde sie alles geben.
Die beiden Männer, Shane und Tim, sind unglaublich intensiv und interessant beschrieben. Shane erscheint manipulativ, aber ist er es wirklich? Liegt ihm tatsächlich noch etwas an Brooke oder versucht er durch ihre Hilfe frühzeitig aus dem Gefängnis zu gelangen? Oder will er sich an ihr rächen?
Meint es Tim ernst mit Brooke oder steckte er damals hinter dem Angriff? Hat er ihr einst wirklich das Leben gerettet? Und die abschließende Frage: Was bezweckt eigentlich Brooke?
Meint es Tim ernst mit Brooke oder steckte er damals hinter dem Angriff? Hat er ihr einst wirklich das Leben gerettet? Und die abschließende Frage: Was bezweckt eigentlich Brooke?
All diese Fragen schwirrten durch meinen Kopf. Ich wusste nie, wen man vertrauen konnte. Die Handlung ist zwar nicht frei von Klischees, dennoch hat es mich nicht wirklich gestört. Der Thriller lebt - wie die meisten Bücher der Autorin - von seinem Tempo und seinen überraschenden Wendungen.
Gab es zahlreiche offensichtliche falsche Fährten? Ja. Bediente sich die Autorin vieler typischer Thriller-Klischees? Ebenfalls ja.
Nur das Ende war dann doch in meinen Augen etwas weit hergeholt.
Freida McFadden ist es wieder großartig gelungen, mich auf die falsche Fährte zu führen. Ihre Plottwists und ihre Begabung, die Leser in die Irre zu führen gefällt mir an ihren Geschichten besonders, auch wenn sie Thriller-Snacks sind, die man rasch weg liest und Klischees bedienen.
Cover:
von links nach rechts:
das englischsprachige Originalcover, das spanische, polnische, portugiesische, litauische und das slowenische Cover
Fazit:
Wer keine allzu realistische Geschichte erwartet, sondern einfach gut unterhalten werden möchte, kommt hier wieder auf seine Kosten. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist mir gerade diese Geschichte besonders gut in Erinnerung geblieben.















