Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe - Ali Hazelwood

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    • Broschierte Ausgabe: 443 Seiten
    • Verlag: ‎ Rütten & Loening, 10. Ausgabe  (14. Februar 2022)
    • Übersetzer: Christine Strüh und Anna Julia Strüh
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3352009716
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3352009716
    • Originaltitel: ‎ The Love Hypothesis



Rütten und Loening Kurzbeschreibung: 
Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Reiselust Challenge

Buch zur Book Special ABC Challenge

Meine Meinung:
Nachdem dieser Roman vor Jahren einen richtigen Hype ausgelöst hat, habe ich ihn nun auch gelesen. Ali Hazelwood ist ja mittlerweile unter anderem "die Mutter der Rom-Coms" und weil das Buch bereits auf meinem SuB lag, griff ich nun endlich dazu. 

Olive ist Biologie-Doktorandin in Standford. Sie ist mit Leib und Seele Wissenschaftlerin. Ihr Privatleben ist so gut wie nicht existent. Ihre analytische und etwas verkopfte Art hat mich  - obwohl ich selbst das komplette Gegenteil bin - schnell eingenommen. Olives beste Freundin Anh ist in deren Exfreund Jeremy verschossen, glaubt jedoch, dass Olive noch Gefühle für ihn  hat. Um Anh vom Gegenteil zu überzeugen, küsst sie in deren Gegenwart einfach kurz den nächstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Blöder Weise ist es der gefürchtetste Professor in Stanford, Adam Carlsen und genauso plötzlich steckt sie in einer Fake-Dating Situation. Was zunächst nur Mittel zum Zweck sein soll, entwickelt sich nach und nach in eine ganz andere Richtung....

Ali Hazelwood war eine der ersten, die Fake-Dating in Rom-Coms geschrieben hat...denke ich mal. Wenn es nicht stimmt, dann bitte klärt mich auf. Ich bin ja in diesem Genre nicht so wirklich zuhause, lese aber gerne zwischen Thrillern und Romanen etwas in diese Richtung.
Die Liebesgeschichte wird amüsant erzählt und vor allem das Setting an der Uni ist sehr bildhaft beschrieben. Man merkt sofort, dass die Autorin selbst aus dem MINT Fachbereich kommt. Es geht um Forschungsvorhaben, Studiengelder und zukünftige Jobaussichten und war nicht nur Hintergrund, sondern hat auch in der Geschichte selbst eine Rolle gespielt. Dabei hat Ali Hazelwood auch die Rolle der Frau und die noch immer vorherrschenden Probleme in diesem männerdominierenden Fachbereich hervorgehoben. 

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, viele Dialoge sind herrlich witzig erzählt. Olive gerät durch die Fake-Beziehung immer wieder in Situationen, die einem ein Lächeln oder auch einen kurzen Lachflash einbringt. Olive analysiert immer wieder ihre bis dato unbekannten Gefühle und man spürt die Dynamik zwischen Olive und Adam. Die Entwicklung von Olive hat mir im Buch sehr gut gefallen, und auch Adam zeigt im Laufe der Geschichte seine einfühlsame und sanfte Seite.

Fazit:
Insgesamt eine nette Story für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat und genau das erfüllt hat, was ich mir erhofft hatte.


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