- Taschenbuch: 512 Seiten
- Verlag: Lübbe, 1. Auflage (29. Juni 2026)
- ISBN-10 : 3757702050
- ISBN-13 : 978-3757702052
- Genre: Thriller
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Der Steingruberhof ist ein abgeschiedener Ort mit einer eingeschworenen Gemeinschaft, die nach ihren eigenen Regeln lebt. Als dort in einem flirrend heißen Sommer die Leiche einer Journalistin gefunden wird, fällt der Verdacht auf die Hofbewohner. Die junge Anwältin Eva soll ihnen helfen, denn als Tochter der charismatischen Gründerin hat sie früher selbst in der Kommune gelebt. Nach dreizehn Jahren kehrt sie zurück. Doch der Ort, der einst ihre Heimat war, erscheint ihr nun fremd. Was verheimlichen ihr die Menschen, die sie so gut zu kennen glaubte? Auf der Suche nach Antworten stößt Eva auf eine Mauer des Schweigens. Und je näher sie der Wahrheit kommt, desto klarer wird ihr: Dieser Hof verbirgt mehr als ein Geheimnis - und einen Mörder, der bereit ist, für seines zu töten ...
Meine Bewertung: * * * * undeinhalb
Buch zur Weltenbummler Challenge
Buch zur Reiselust Challenge
Meine Meinung:
Dies ist mein erster Thriller von Cleo Konrad und mich konnte er von Beginn an begeistern. Wir befinden uns am Steingruberhof, einem ökologisch geführten Selbstversorgerhof, der ziemlich abgelegen liegt. Dort lebt eine eingeschworene Gesellschaft von Menschen, eine Kommune. Als eines Tages eine Investigativ-Journalisten dort herumschnüffelt und die Bewohner um ein Interview bittet, wird sie verjagt. Am nächsten Tag wird sie unweit des Hofes tot aufgefunden. Sehr schnell stehen die Bewohner unter Verdacht. Eva, die Tochter der Hofbesitzerin, wird als Anwältin nach jahrelanger Abwesenheit zu Hilfe geholt und kehrt eher widerwillig von München zurück in ihr ehemaliges Zuhause. Als Umweltanwältin hat sie nicht wirklich die Kenntnisse, wie eine Rechtsanwältin oder ein Verteidiger. Trotzdem versucht sie zu helfen und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Bald erkennt sie, dass die Menschen am Hof ein Geheimnis verbergen....
Dies ist mein erster Thriller von Cleo Konrad und mich konnte er von Beginn an begeistern. Wir befinden uns am Steingruberhof, einem ökologisch geführten Selbstversorgerhof, der ziemlich abgelegen liegt. Dort lebt eine eingeschworene Gesellschaft von Menschen, eine Kommune. Als eines Tages eine Investigativ-Journalisten dort herumschnüffelt und die Bewohner um ein Interview bittet, wird sie verjagt. Am nächsten Tag wird sie unweit des Hofes tot aufgefunden. Sehr schnell stehen die Bewohner unter Verdacht. Eva, die Tochter der Hofbesitzerin, wird als Anwältin nach jahrelanger Abwesenheit zu Hilfe geholt und kehrt eher widerwillig von München zurück in ihr ehemaliges Zuhause. Als Umweltanwältin hat sie nicht wirklich die Kenntnisse, wie eine Rechtsanwältin oder ein Verteidiger. Trotzdem versucht sie zu helfen und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Bald erkennt sie, dass die Menschen am Hof ein Geheimnis verbergen....
Der Thriller lebt vor allen von den starken Charakteren und der tollen Atmosphäre.
Obwohl zu Beginn sehr viele Figuren eingeführt werden, hatte ich sehr schnell ein Bild von jedem Einzelnen des Steingruberhofes. Die Charaktere sind nämlich sehr individuell und das macht sie einzigartig.
Den ökologischen Selbstversorgerhof führt Wilma in fünfter Generation. Sie ist die "übermächtige Hofmutter", die ein Herz für gescheiterte und hilfsbedürftige Existenzen hat. Dazu gehören das Hippiemädchen Blossom und ihr Mann Kai; der verletzte und sensible Teddy; seine kleine Schwester Toni, die immer die Ferien am Hof verbringt und gerne Detektiv spielt; die ehemalige Umweltaktivistin Katja, ihre Schwester Mel mit den Kindern; Heidrun, die größte Stütze von Wilma, deren drogenabhängiger Enkel Merlin; Irina, tschetschenischer Flüchtling und ihr Mann Ralph, Biologe und Imker.
Am Beginn des Thrillers findet man ein zusätzliches Personenregister. Ich habe es nicht benötigt, denn man merkt sich die einzelnen individuellen Charakter sehr schnell. Auch eine Karte des Hofes und der Umgebung ist abgedruckt.
Den ökologischen Selbstversorgerhof führt Wilma in fünfter Generation. Sie ist die "übermächtige Hofmutter", die ein Herz für gescheiterte und hilfsbedürftige Existenzen hat. Dazu gehören das Hippiemädchen Blossom und ihr Mann Kai; der verletzte und sensible Teddy; seine kleine Schwester Toni, die immer die Ferien am Hof verbringt und gerne Detektiv spielt; die ehemalige Umweltaktivistin Katja, ihre Schwester Mel mit den Kindern; Heidrun, die größte Stütze von Wilma, deren drogenabhängiger Enkel Merlin; Irina, tschetschenischer Flüchtling und ihr Mann Ralph, Biologe und Imker.
Am Beginn des Thrillers findet man ein zusätzliches Personenregister. Ich habe es nicht benötigt, denn man merkt sich die einzelnen individuellen Charakter sehr schnell. Auch eine Karte des Hofes und der Umgebung ist abgedruckt.
Erzählt wird außerdem aus mehreren Perspektiven und zwar aus der Sicht von Wilma, Eva, Toni und Teddy. Dazwischen gibt es Einschübe in kursiver Schrift von einer Person, die gefangen gehalten wird.
Besonders gut haben mir die Kapitel von Toni gefallen, die als Hobby-Detektivin eine relativ gute Spürnase hat und gut beobachtet. Dadurch gerät sie aber auch bald in große Gefahr. Ihre Kapitel hat die Autorin kindgerecht wiedergegeben, was manch anderen Autor:innen nicht immer authentisch gelingt.
Besonders gut haben mir die Kapitel von Toni gefallen, die als Hobby-Detektivin eine relativ gute Spürnase hat und gut beobachtet. Dadurch gerät sie aber auch bald in große Gefahr. Ihre Kapitel hat die Autorin kindgerecht wiedergegeben, was manch anderen Autor:innen nicht immer authentisch gelingt.
Der Umgang mit Wilmas Demenz wird von Cleo Konrad sehr einfühlsam dargestellt. Man erfährt sowohl Wilmas Gedanken dazu, als auch die Reaktionen ihres Umfeldes. Es macht Wilma jedoch zu einer unzuverlässigen Erzählerin.
Die Atmosphäre und das Setting ist absolut gelungen. Die flirrende Hitze und die Probleme wegen Ernteausfällen der Selbstversorger passten perfekt zur Hitzewelle, die bei uns herrschte, als ich das Buch gelesen habe. Man spürt den Zusammenhalt der Gemeinschaft, aber auch die unterschwellige Bedrohung. Als Leser ahnt man, dass der Mörder am Steingruber Hof leben muss. Dadurch gewinnt die Lage an Brillanz. Mit einigen überraschenden Twists hält die Autorin die Spannung und lässt mich meine Ideen immer wieder verwerfen. Bei einer Sache hatte ich allerdings den richtigen Riecher.
Der einzige Minuspunkt aus meiner Sicht ist die Länge. Die rund fünfhundert Seiten hätten problemlos gekürzt werden können, was der Spannung zusätzlich zugutegekommen wäre.
Fazit:
Ich fand den Thriller richtig gelungen, empfand ihn aber eher als Krimi. Bei der Leserunde gab es gemischte Meinungen, aber ich empfehle ihn wirklich sehr gerne weiter! Wer komplexe Geschichten und sehr charismatische Figuren mag, ist hier richtig.
Ich fand den Thriller richtig gelungen, empfand ihn aber eher als Krimi. Bei der Leserunde gab es gemischte Meinungen, aber ich empfehle ihn wirklich sehr gerne weiter! Wer komplexe Geschichten und sehr charismatische Figuren mag, ist hier richtig.















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