- Taschenbuch: 299 Seiten
- Verlag: Gmeiner-Verlag; 2023. Edition (8. Februar 2023)
- ISBN-10 : 383920397X
- ISBN-13 : 978-3839203972
- Genre: Krimi, Regionalkrimi
- Reihe: ja - Band 5 der Mostviertler Reihe
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Gmeiner Kurzbeschreibung:
Mostviertel, Niederösterreich: Beim Schautriften im Mendlingtal wird ein lebloser Körper im Wasser entdeckt, zermalmt von Baumstämmen. Doch der Mann wurde zuvor mit einem geschmiedeten Nagel erstochen. Es handelt sich um den „Schmiedepapst“ Gottfried Lugbauer, eine angesehene Persönlichkeit der Mostviertler Eisenstraße. Der Kreis der Verdächtigen lässt sich rasch auf die Teilnehmer seiner Schmiedekurse eingrenzen. Doch auch Lugbauers Konkurrenz profitiert von seinem Ableben. Als ein weiterer Mord geschieht, beginnt für Major Brandner ein Wettlauf gegen die Zeit.
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Man kann diesen fünften Band unabhängig von den anderen Bänden lesen
Meine
Meinung:
Als Mostviertlerin war ich natürlich sehr auf den fünften Band von Helmut Scharner gespannt. Band 1-3 sollte man der Reihenfolge nach lesen, da sie zusammenhängen. Band 4 und 5 sind jedoch auch alleinstehend sehr gut lesbar und abgeschlossen.
Im wunderschönen Mendlingtal und entlang der Eisenstraße, wo einst Schmiede, Köhler und Holzfäller arbeiteten, kann man heute auf spannende Zeitreise gehen. Dazu lädt Schmiedepapst Gottfried Lugbauer ein. Er veranstaltet einen Schmiedekurs im Mendlingtal und wird am zweiten Tag des Kurses beim Schaudriften als Leiche zwischen den Baumstämmen gefunden. Ein Unfall? Nein! Bei näherer Untersuchung wird die Mordwaffe schnell gefunden. Es ist ein selbstgeschmiedeter Nagel, der den Tod des Schmiedepapstes herbeigeführt hat.
Major Brandner und seine neue Kollegin Annika Lindner werden auf den Mordfall angesetzt. Mit Annika hat Brandner eine etwas spezielle Kollgin bekommen. Mit schwarzer Kleidung, teilweise abrasierten Haaren mit Tattoo am Kopf, enstpricht sie kaum dem Bild einer Polizistin, was allerdings auch Vorteile bringen kann. Zudem ist sie direkt und nicht auf den Mund gefallen.
Verdächtige sind schnell gefunden und der Fall soll natürlich so schnell wie möglich gelöst werden. Doch dann passiert ein zweiter Mord und es ist Annika, die dem Täter auf die Spur kommt.....
In "Mostviertler Grafen" wird akribisch ermittelt, aber auch das Privatleben von Brandner und Lindner kommt nicht zu kurz, wobei diesmal mehr Linder im Fokus steht. Als Leser rätselt man sehr gerne mit und hat seine eigenen Vermutungen.
Die Kapitel sind kurz gehalten. Am Kapitelanfang findet man Ort, Datum und Uhrzeit.
Der Autor wechselt zwischen der Gegenwart im Oktober und Rückblenden aus dem Juni.
Dabei erfahren wir einige Details zum Schmiedefest "Ferraculum" in Ybbsitz. Die Gegend entlang der Eisenstraße wird sehr bildhaft dargestellt und gibt dem Regionalkrimi viel Lokalkolorit.
Der Schreibstil ist atmosphärisch, dialoglastig und lässt sich flüssig lesen. In kursiver Schrift sind wieder Brandners Gedanken eingefügt. Diesmal waren sie wieder besser dosiert, als bei "Mostbarone", wo sie mich zu sehr vom Kriminalfall ablenkten.
Die wechselnden Perspektiven
und die getrennt geführten Ermittlungen sorgen für Spannung und Dynamik.
Zum Ende hin gewinnt der Krimi an Fahrt und es gibt ein spannendes Finale. Einziges Manko: Die Bücher werden immer dünner...
Fazit:
Mit "Mostviertler Grafen" hat uns Helmut Scharner ein weiteres Stück Mostviertel näher gebracht und uns in die Schmiedekunst eingeführt. Ein spannender Regionalkrimi, der zum Miträtseln einlädt und mich gut unterhalten hat.
Vielen Dank an den Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar!
Die Mostviertel-Reihe:















Servus Martina, iiii gruselig, besonders wenn man die Gegend gut kennt und sich so was vorstellen kann.
AntwortenLöschenLg aus Wien
Hallo Martina,
AntwortenLöschenda muss ich mich Frau Mayer anschließen. Wenn man die Gegend kennt, dann hat das schon einen besonderen Flair. Ich freue mich auf das Buch!
Liebe Grüße
Nicole