Ich lese immer wieder Selfpublisher und bin meistens sehr gut damit gefahren. Zwei Reihen, die nun zu meinen Lieblingsreihen gehören, habe ich zum Beispiel dadurch kennen gelernt. Und mit diesen beiden Autorinnen möchte ich auch gleich beginnen:
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Natasha Birovljev
Schattenpferde der Rocky Mountains
Nach einer unheilvollen Nachricht, kehren die Geschwister Lee und Lyla
auf die väterliche Willow Ranch in Kanada zurück. Ihr Vater, schwer an
Krebs erkrankt, scheint jedoch alles andere als erfreut, seine Kinder
nach vierzehn Jahren wiederzusehen. Während die Magie der Rocky
Mountains auf sie einströmt, und die Wildnis Kanadas ihre Kräfte auf die
Probe stellt, erkennen beide, dass Heimat mehr als ein Ort ist und
Träume ihre eigene Geschichte erzählen. Als die Ranch in Gefahr gerät
und ein Geheimnis die neu geknüpften Familienbande zu zerreißen droht,
sind die Geschwister bereit alles zu riskieren, um die Willow Ranch
wieder zu ihrem Zuhause zu machen.
Stellvertretend für die vierteilige Reihe hier der erste Band. Ich habe Band 1 noch mit dem ersten veröffentlichten Cover gelesen, das ihr beim klick auf meine Rezension sehen könnt
Meine Rezension
Emilia Flynn
Morgan's Hall
1938: Die Amerikaner John und Dickie treffen in Wien auf die Halbjüdin Isabelle. Beide verlieben sich in die unbekannte Schönheit. Nachdem Hitler Österreich über Nacht besetzt, schwebt Isabelle in höchster Gefahr, doch die Männer verhelfen ihr zur Flucht. Fortan lebt Isabelle auf Johns Landgut "Morgan`s Hall". Irgendwo im Nirgendwo der amerikanischen Einöde. Isabelle hasst diesen geheimnisvollen Ort. Ebenso John, der sie wie sein Eigentum an sich kettet und auf ihre Liebe hofft. Dabei gehört ihr Herz nur Dickie, der Isabelle versprochen hatte, sie aus Johns Fängen zu befreien. Aber Dickie lässt auf sich warten. Jahrelang. Für die unglückliche Isabelle ist diese Geschichte der Beginn einer Odyssee der Einsamkeit und Depression. Gefangen auf "Morgan`s Hall" und von Heimweh geplagt, fürchtet sie, wahnsinnig zu werden. Was ist das für ein furchtbares Flüstern, das aus den nahen Wäldern zu ihr raunt? Und was hat es mit dem seltsamen Indianer Phil auf sich?
Auch hier Band 1 der Reihe, der mnich noch nicht ganz überzeugen konnte. Doch mit Band 2 wurde ich zum Fan der Reihe, die mittlerweile auch mit dem vierten Band im Kampenwand Verlag verlegt wird.
Meine Rezension
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Sophie Edenberg
Fly, Baby, fly
Als Lea nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu sich kommt,
findet sie sich in einem wahrgewordenen Albtraum wieder. Ihre
Erinnerungen an die letzten dreizehn Jahre sind verschwunden.
Bei ihrer Suche nach der eigenen Identität erfährt sie, dass sie ihre
Jugendliebe Christopher geheiratet und mit ihm eine Tochter hat. Doch
Christopher stößt sie von sich und drängt auf Scheidung. Wie es scheint,
hat sie ihn und ihre Tochter vor Jahren verlassen und ihrer Heimatstadt
Wien den Rücken gekehrt. Von Schuldgefühlen und Reue gepeinigt ist Lea
fest entschlossen, die Liebe ihres Lebens zurückzugewinnen – komme was
wolle.
Anna ist endlich mit ihrem Traummann zusammen. Alles, was zu ihrem
vollkommenen Glück noch fehlt, ist ein gemeinsames Kind. Das Leben ihrer
Träume scheint zum Greifen nah. Doch all das verändert sich
schlagartig, als Lea, Christophers verschollene und bildschöne Ehefrau,
unvermutet wieder auftaucht.
Von der Autorin habe ich eben erst ihren dritten Roman als Rezensionsexemplar erhalten. Auch hier zeige ich euch mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. "Fly, Baby, fly ist ein ganz toller Spannungsroman, der mich wirklich überzeugt hat.
Meine Rezension
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Astrid Töpfner
Dort, wo die Feuer brennen
Die junge Soledad lebt im quirligen Berlin auf der Überholspur, bis ein
Unfall sie komplett aus der Bahn wirft und sie dazu bringt, nach neun
Jahren wieder in ihr Heimatdorf in Spanien zurückzukehren. Dort trifft
sie nicht nur ihre Jugendliebe, ihre Anwesenheit wirbelt auch
schmerzhafte Fragen zu einer Tragödie auf, über die niemand sprechen
will. Die schwelende Glut unausgesprochener Gefühle verwandelt sich in
Feuer, die Soledad nicht mehr kontrollieren kann. Sie weiß nicht, wem
sie noch vertrauen soll und zweifelt nicht nur an ihrer neuen Liebe und
ihrer Familie, sondern auch an sich selbst. Ein dramatisches
Katz-und-Maus-Spiel um die Wahrheit beginnt.
Astrid Töpfner's Romane haben mich alle bisher überzeugen können. Die Autorin lebt in Spanien und ist dort verheiratet.
Meine Rezension
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Alexandra Fischer
Das wilde Herz des Westens
Baltimore, 1865: Die junge Phoebe Ann Harrington träumt seit ihrer
Kindheit davon, einen Cowboy zu heiraten. Mit dem Ende des
Amerikanischen Bürgerkriegs sieht sie endlich ihre Chance gekommen und
antwortet auf eine Heiratsannonce. Gemeinsam mit ihrer Freundin Briana
Magee reist sie nach Missouri, um einen Fremden zu ehelichen. Was sie
nicht weiß, ist, dass ihr Bräutigam Silas Kennedy und sein Bruder Jesse
gesuchte Banditen sind. Und so beginnt ein langer Weg quer durch die
Prärie, auf dem alle Beteiligten nicht nur an ihre körperlichen Grenzen
geraten, sondern auch ihren Geheimnissen auf die Spur kommen. Denn nicht
nur die Kennedy Brüder haben etwas zu verbergen, sondern auch Phoebes
Freundin Briana, die von ihrer Vergangenheit verfolgt wird und damit
alle in Gefahr bringt.
Die Autorin schreibt viel im Young Adult Genre, aber auch andere Romane und mit "Das wilde Herz des Westens" hat sie bei mir einen Volltreffer gelandet
Meine Rezension
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Esther Destratis
Die Gezeiten von Cramond
Drei Generationen von Frauen, jede mit ihren Geheimnissen, doch mit
einer gemeinsamen Leidenschaft: Teekannen.Bei der alleinerziehenden
Alice geht gerade alles schief. Ihr Job als Teekannenkeramikerin wird
ins Ausland verlagert, während ihre rebellische Tochter Cathy mitten in
der Pubertät steckt und immer fordernder nach ihrem Vater fragt – eine
Person, über die Alice niemals spricht. Da kommt Tante Trudys Hilferuf
aus dem schottischen Cramond gerade recht. Dort angekommen findet Alice
ihre geliebte Gezeiteninsel und Strände wieder – und Trudys
schlechtlaufendes Geschäft "Lady Teapot". Als auch noch Alices erste
Liebe Gabriel vor der Tür steht scheint das Chaos perfekt. Wird es Alice
gelingen sich erfolgreich gegen die Gezeiten ihres Lebens zu behaupten?
Auch Esther Destratis folge ich auf Instagram, wie auch Astrid Töpfner, deren neuen Romane ich nicht übersehen möchte.
meine Rezension
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Franziska Erhard
Kisses in London: Drei Worte
Neue Stadt, neues Leben? Nach einer schweren Enttäuschung wagt Ruby in
London einen Neuanfang. Ihr Ziel: ein Platz im Traineeprogramm einer
bekannten Parfümeriekette. Nicht ihr Ziel: sich vom Charme des
charismatischen Juniorchefs Beau Rutherford überwältigen zu lassen. Was
gar nicht so einfach ist, denn ausgerechnet er wird ihr Mentor – und er
spürt ebenfalls die besondere Chemie, die beide verbindet. Damit könnte
Ruby ihr neues Glück viel schneller gefunden haben, als erhofft. Gäbe es
da nicht die unumstößliche Unternehmensregel, die Beziehungen zwischen
den Mitarbeitern verbietet. Und die dazu führen könnte, dass sich Ruby
zwischen ihrem Traummann und ihrem Traumjob entscheiden muss.
Ganz neu entdeckt habe ich Franziska Erhard, deren Roman "Kisses in London: Drei Worte" ich erst vor kurzem gelesen habe.
meine Rezension
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Olivia Monti
Sterbewohl
Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie. Der Staat veranstaltet
neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll
dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu
schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten.
Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65. Alle vier haben vom
Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar ins komfortable
Hotel Paradies auf Fehmarn erhalten. Offiziell ist das Einnehmen von
Sterbewohl freiwillig. Wie manche munkeln, kehrt aus den Hotels aber
niemand mehr zurück.
Olivia Montos Krimi "Sterbewohl" hat mir leichte Gänsehaut verurusacht. So utopisch ist der Gedanke gar nicht, den sie hier für ihre Geschichte gesponnen hat
meine Rezension
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Annette Oppenländer
Erzwungene Wege
Solingen, 1943: Gerade hat die vierzehnjährige Hilda entdeckt, dass sie ihren Nachbarn Peter liebt, als er ihr freudestrahlend seine Abreise in ein Lager der KLV verkündet. Während Peters Klasse eine verlassene Schule in Pommern bezieht, und bald feststellt, dass die Versprechungen von Strandurlaub und herrlichem Essen nichts als Erfindungen sind, muss Hilda kurz darauf mit ihrer Klasse in ein bayrisches Kloster. Unter den kalten Augen der herrischen Oberin, versucht Hilda das Bettnässen ihrer Freundin zu verstecken und ihr Heimweh unter Kontrolle zu bringen. Unterdessen sieht sich Peter mit dem militärischen Gebaren des pedantischen HJ Lagerführers konfrontiert ...
Eine erschütternde und wahre Geschichte über Kinderlandverschickung während des Zweiten Weltkriges
meine Rezension
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Sonja Hauer
Zweitbesetzung
Eine Salzburger Journalistin wird in einem Hotelzimmer tot aufgefunden.
Der einzig Verdächtige ist der Opernsänger Ben Thiel, der die Tat aus
Eifersucht begangen haben soll. Alle Indizien sprechen gegen ihn, wäre
da nicht die brisante Geschichte, für die sie gerade begonnen hatte, zu
recherchieren ...
Zu diesem Spannungsroman gibt es noch keine Rezension. Ich habe ihn erst beendet und werde diese passend am Samstag zum #IndieAutorDayDe einstellen.
Es ist mein erstes Buch der österreichischen Autorin und kann es mit gutem Gewissen empfehlen!
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Das waren meine zehn Selfpublisher, die mich bisher wirklich überzeugen konnten und deren weitere Bücher ich auf jeden Fall lesen möchte.

























Guten MOrgen liebe Martina,
AntwortenLöschenda haben wir sogar eine Autorin gemeinsam! Alexandra Fischer hat es in meine Liste mit "Der Traum vom Horizont" geschafft.
Ich lese wenig SP - aus unterschiedlcihen Gründen, und es tut mir tatsächlich auch leid, dass durch einzelne "schwarze Schafe" die ganze Gruppe drunter leidet.
Bei dir habe ich jetzt aber zwei Bücher gefunden, die mcih ansprechen - "Erzwungene Wege" und "Zweitbesetzung" klingen beide nach meinem Geschmack.
LG Sabine
Liebe Sabine,
Löschenzu "Zweitbesetzung" kommt noch am Samstag meine Rezi. Ich fands gut!
Ich hoffe Alexandra Fischer schreibt wieder einmal abseits von YA. Ich mag ihre Romane sehr, die sind immer so ganz anders, als andere. "Jolie Rouge" habe ich auch schon gelesen. Hat auch meine Tochter begeistert.
Liebe Grüße
Martina
Guten Morgen Martina,
AntwortenLöschenschön, dass heute so viele mitmachen, hätte ich gar nicht erwartet. Ich kenne kein Buch aus Deiner Auswahl, allerdings sprechen mich sofort "Sterbewohl" und "Erzwungene Wege" an. Die schau ich mir mal näher an.
Ich mag SP-Bücher und ich mag den Kontakt zu den Autoren, denn der ist immer sehr positiv und die Autoren freuen sich über Feedback und Rezensionen.
Viele Grüße
Kerstin
Servus Kerstin,
Löschen"ERzwungene Wege" ist harter Tobak. Ich habe jetzt eine Weile eine Pause gebraucht von den Weltkriegsromanen, die eher Biografien ähneln bzw. wahre Geschichten erzählen. Aber ich denke bald werde ich wieder einmal zu einem Buch zu diesem Thema greifen.
Liebe Grüße
Martina
Hallo Martina,
AntwortenLöschenJa heute sind Gemeinsamkeiten oder überhaupt bekannte Bücher eher selten, da Geschichten von SP'lern ja doch meistens mit weniger Werbung auskommen müssen. Von deiner Liste kenn ich Sterbewohl vom Sehen und es würde mich auch interessieren.
Liebe Grüße,
Steffi vom Lesezauber
Hallo Martina,
AntwortenLöschenheute setze ich aus, da ich wahrscheinlich kein (?) selfpub Buch in meinem Regal habe. Ich habe einen Reiseführer, aber ansonsten bin ich da wahrscheinlich wirklich raus. Das tut mir irgendwie Leid, aber ich weiß auch nie wirklich, wie ich solche Bücher entdecken könnte... und dann kommen die Zweifel, ob es sich lohnt. Joah, schade.
"Sterbewohl" kenne ich sogar vom Sehen. Da hatte ich auch ganz kurz reingelesen, fand es nicht schlecht.
Die anderen Bücher sprechen mich nicht so an. Mal sehen, was du zu deinem aktuellen Buch sagen wirst.
Liebe Grüße,
Sandra
Liebe Martina,
AntwortenLöschengemeinsame Bücher haben wir heute nicht, aber "Das wilde Herz des Westens" und die Rocky Mountains Reihe stehen schon länger auf meinem Wunschzettel. Von Alexandra Fischer habe ich ja "Joly Rouge" gelesen und fand das Buch toll. Und der Wilde Westen ist sowieso mein Ding.
Liebe Grüße
Susanne
Liebe Susanne,
Löschenmir hat "Das wilde Herz des Westens" bisher am besten von der Autorin gefallen. Dass du schon seit dem ersten Teil der Rocky Mountains Reihe damit liebäugelst, weiß ich - jetzt ist es dann Zeit! Es wird kein weiterer Band mehr erscheinen...leider.
Liebe Grüße
Martina
Hallo,
AntwortenLöschenes ist wirklich toll, wie viele unterschiedliche Autorinnen und Autoren heute dabei sind. Sterbewohl habe ich mir notiert, das klingt gut und ich bin ja bald in dem Alter. Ich kenne keines der Bücher aber auch das letzte macht mich neugierig. Schönen Abend und LG Petra
Sophie Edenberg die haben wir beiden gemeinsam. Ihre anderen Bücher fand ich bis jetzt auch toll. Sie packt mehr Spannung hinein. Deine anderen sagen mir dafür aber leider nichts. Da wird wohl ein langes Wochenende fällig bei denen ich mal den ein oder anderen von euch allen genauer anschaue.
AntwortenLöschenLiebe Grüsse
Schönen guten Morgen!
AntwortenLöschenIch freu mich sehr so viele unterschiedliche Bücher zu sehen, die euch "trotz" Selfpublishing überzeugen konnten!
Von deiner Liste kenne ich keins und die meisten sprechen mich jetzt einfach vom Genre her nicht so an, aber man sieht einfach, dass manche es eben auch in Eigenregie zu wirklich tollen Geschichten bringen!
"Sterbewohl" macht mich am ehesten neugierig :)
Liebste Grüße, Aleshanee
Huhu Martina :)
AntwortenLöschenEtwas später als sonst schaue ich heute auch bei dir vorbei. Und kenne tatsächlich mal eins der Bücher: Fly Baby Fly. Hab ich zum ET gelesen und hat mir wirklich gut gefallen :) irgendwann möchte ich noch mehr von der Autorin lesen :)
Lieben Gruß
Andrea
Servus Andrea,
Löschenoh fein, du hast "Fly, Baby, fly" gelesen. Mir hat es super gefallen und lese nun gerade ihr drittes Buch.
Liebe Grüße
Martina