TTT #539 - 10 Bücher von Selfpublishern, die mir richtig gut gefallen haben

 


Am kommenden Samstag ist IndieAutorDayDe und passend dazu gibt es diesmal bei Alehanee vom Blog Weltenwanderer das Thema "10 Bücher von Selfpublishern, die mir richtig gut gefallen haben"

Ich lese immer wieder Selfpublisher und bin meistens sehr gut damit gefahren. Zwei Reihen, die nun zu meinen Lieblingsreihen gehören, habe ich zum Beispiel dadurch kennen gelernt. Und mit diesen beiden Autorinnen möchte ich auch gleich beginnen:

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Natasha Birovljev
Schattenpferde der Rocky Mountains

Nach einer unheilvollen Nachricht, kehren die Geschwister Lee und Lyla auf die väterliche Willow Ranch in Kanada zurück. Ihr Vater, schwer an Krebs erkrankt, scheint jedoch alles andere als erfreut, seine Kinder nach vierzehn Jahren wiederzusehen. Während die Magie der Rocky Mountains auf sie einströmt, und die Wildnis Kanadas ihre Kräfte auf die Probe stellt, erkennen beide, dass Heimat mehr als ein Ort ist und Träume ihre eigene Geschichte erzählen. Als die Ranch in Gefahr gerät und ein Geheimnis die neu geknüpften Familienbande zu zerreißen droht, sind die Geschwister bereit alles zu riskieren, um die Willow Ranch wieder zu ihrem Zuhause zu machen.

Stellvertretend für die vierteilige Reihe hier der erste Band. Ich habe Band 1 noch mit dem ersten veröffentlichten Cover gelesen, das ihr beim klick auf meine Rezension sehen könnt

Meine Rezension

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Emilia Flynn
Morgan's Hall

1938: Die Amerikaner John und Dickie treffen in Wien auf die Halbjüdin Isabelle. Beide verlieben sich in die unbekannte Schönheit. Nachdem Hitler Österreich über Nacht besetzt, schwebt Isabelle in höchster Gefahr, doch die Männer verhelfen ihr zur Flucht. Fortan lebt Isabelle auf Johns Landgut "Morgan`s Hall". Irgendwo im Nirgendwo der amerikanischen Einöde. Isabelle hasst diesen geheimnisvollen Ort. Ebenso John, der sie wie sein Eigentum an sich kettet und auf ihre Liebe hofft. Dabei gehört ihr Herz nur Dickie, der Isabelle versprochen hatte, sie aus Johns Fängen zu befreien. Aber Dickie lässt auf sich warten. Jahrelang. Für die unglückliche Isabelle ist diese Geschichte der Beginn einer Odyssee der Einsamkeit und Depression. Gefangen auf "Morgan`s Hall" und von Heimweh geplagt, fürchtet sie, wahnsinnig zu werden. Was ist das für ein furchtbares Flüstern, das aus den nahen Wäldern zu ihr raunt? Und was hat es mit dem seltsamen Indianer Phil auf sich?

Auch hier Band 1 der Reihe, der mnich noch nicht ganz überzeugen konnte. Doch mit Band 2 wurde ich zum Fan der Reihe, die mittlerweile auch mit dem vierten Band im Kampenwand Verlag verlegt wird.

Meine Rezension
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Sophie Edenberg
Fly, Baby, fly

Als Lea nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu sich kommt, findet sie sich in einem wahrgewordenen Albtraum wieder. Ihre Erinnerungen an die letzten dreizehn Jahre sind verschwunden. Bei ihrer Suche nach der eigenen Identität erfährt sie, dass sie ihre Jugendliebe Christopher geheiratet und mit ihm eine Tochter hat. Doch Christopher stößt sie von sich und drängt auf Scheidung. Wie es scheint, hat sie ihn und ihre Tochter vor Jahren verlassen und ihrer Heimatstadt Wien den Rücken gekehrt. Von Schuldgefühlen und Reue gepeinigt ist Lea fest entschlossen, die Liebe ihres Lebens zurückzugewinnen – komme was wolle. Anna ist endlich mit ihrem Traummann zusammen. Alles, was zu ihrem vollkommenen Glück noch fehlt, ist ein gemeinsames Kind. Das Leben ihrer Träume scheint zum Greifen nah. Doch all das verändert sich schlagartig, als Lea, Christophers verschollene und bildschöne Ehefrau, unvermutet wieder auftaucht.

Von der Autorin habe ich eben erst ihren dritten Roman als Rezensionsexemplar erhalten. Auch hier zeige ich euch mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. "Fly, Baby, fly ist ein ganz toller Spannungsroman, der mich wirklich überzeugt hat.

Meine Rezension
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Astrid Töpfner
Dort, wo die Feuer brennen

Die junge Soledad lebt im quirligen Berlin auf der Überholspur, bis ein Unfall sie komplett aus der Bahn wirft und sie dazu bringt, nach neun Jahren wieder in ihr Heimatdorf in Spanien zurückzukehren. Dort trifft sie nicht nur ihre Jugendliebe, ihre Anwesenheit wirbelt auch schmerzhafte Fragen zu einer Tragödie auf, über die niemand sprechen will. Die schwelende Glut unausgesprochener Gefühle verwandelt sich in Feuer, die Soledad nicht mehr kontrollieren kann. Sie weiß nicht, wem sie noch vertrauen soll und zweifelt nicht nur an ihrer neuen Liebe und ihrer Familie, sondern auch an sich selbst. Ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel um die Wahrheit beginnt.

Astrid Töpfner's Romane haben mich alle bisher überzeugen können. Die Autorin lebt in Spanien und ist dort verheiratet.

Meine Rezension
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Alexandra Fischer
Das wilde Herz des Westens

Baltimore, 1865: Die junge Phoebe Ann Harrington träumt seit ihrer Kindheit davon, einen Cowboy zu heiraten. Mit dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs sieht sie endlich ihre Chance gekommen und antwortet auf eine Heiratsannonce. Gemeinsam mit ihrer Freundin Briana Magee reist sie nach Missouri, um einen Fremden zu ehelichen. Was sie nicht weiß, ist, dass ihr Bräutigam Silas Kennedy und sein Bruder Jesse gesuchte Banditen sind. Und so beginnt ein langer Weg quer durch die Prärie, auf dem alle Beteiligten nicht nur an ihre körperlichen Grenzen geraten, sondern auch ihren Geheimnissen auf die Spur kommen. Denn nicht nur die Kennedy Brüder haben etwas zu verbergen, sondern auch Phoebes Freundin Briana, die von ihrer Vergangenheit verfolgt wird und damit alle in Gefahr bringt.

Die Autorin schreibt viel im Young Adult Genre, aber auch andere Romane und mit "Das wilde Herz des Westens" hat sie bei mir einen Volltreffer gelandet

Meine Rezension
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Esther Destratis
Die Gezeiten von Cramond

Drei Generationen von Frauen, jede mit ihren Geheimnissen, doch mit einer gemeinsamen Leidenschaft: Teekannen.Bei der alleinerziehenden Alice geht gerade alles schief. Ihr Job als Teekannenkeramikerin wird ins Ausland verlagert, während ihre rebellische Tochter Cathy mitten in der Pubertät steckt und immer fordernder nach ihrem Vater fragt – eine Person, über die Alice niemals spricht. Da kommt Tante Trudys Hilferuf aus dem schottischen Cramond gerade recht. Dort angekommen findet Alice ihre geliebte Gezeiteninsel und Strände wieder – und Trudys schlechtlaufendes Geschäft "Lady Teapot". Als auch noch Alices erste Liebe Gabriel vor der Tür steht scheint das Chaos perfekt. Wird es Alice gelingen sich erfolgreich gegen die Gezeiten ihres Lebens zu behaupten?

Auch Esther Destratis folge ich auf Instagram, wie auch Astrid Töpfner, deren neuen Romane ich nicht übersehen möchte. 

meine Rezension
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Franziska Erhard
Kisses in London: Drei Worte

Neue Stadt, neues Leben? Nach einer schweren Enttäuschung wagt Ruby in London einen Neuanfang. Ihr Ziel: ein Platz im Traineeprogramm einer bekannten Parfümeriekette. Nicht ihr Ziel: sich vom Charme des charismatischen Juniorchefs Beau Rutherford überwältigen zu lassen. Was gar nicht so einfach ist, denn ausgerechnet er wird ihr Mentor – und er spürt ebenfalls die besondere Chemie, die beide verbindet. Damit könnte Ruby ihr neues Glück viel schneller gefunden haben, als erhofft. Gäbe es da nicht die unumstößliche Unternehmensregel, die Beziehungen zwischen den Mitarbeitern verbietet. Und die dazu führen könnte, dass sich Ruby zwischen ihrem Traummann und ihrem Traumjob entscheiden muss.

Ganz neu entdeckt habe ich Franziska Erhard, deren Roman "Kisses in London: Drei Worte" ich erst vor kurzem gelesen habe. 

meine Rezension
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Olivia Monti
Sterbewohl

Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie. Der Staat veranstaltet neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten. Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65. Alle vier haben vom Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar ins komfortable Hotel Paradies auf Fehmarn erhalten. Offiziell ist das Einnehmen von Sterbewohl freiwillig. Wie manche munkeln, kehrt aus den Hotels aber niemand mehr zurück.

Olivia Montos Krimi "Sterbewohl" hat mir leichte Gänsehaut verurusacht. So utopisch ist der Gedanke gar nicht, den sie hier für ihre Geschichte gesponnen hat

meine Rezension
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Annette Oppenländer
Erzwungene Wege

Solingen, 1943: Gerade hat die vierzehnjährige Hilda entdeckt, dass sie ihren Nachbarn Peter liebt, als er ihr freudestrahlend seine Abreise in ein Lager der KLV verkündet. Während Peters Klasse eine verlassene Schule in Pommern bezieht, und bald feststellt, dass die Versprechungen von Strandurlaub und herrlichem Essen nichts als Erfindungen sind, muss Hilda kurz darauf mit ihrer Klasse in ein bayrisches Kloster. Unter den kalten Augen der herrischen Oberin, versucht Hilda das Bettnässen ihrer Freundin zu verstecken und ihr Heimweh unter Kontrolle zu bringen. Unterdessen sieht sich Peter mit dem militärischen Gebaren des pedantischen HJ Lagerführers konfrontiert ...

Eine erschütternde und wahre Geschichte über Kinderlandverschickung während des Zweiten Weltkriges

meine Rezension
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Sonja Hauer
Zweitbesetzung

Eine Salzburger Journalistin wird in einem Hotelzimmer tot aufgefunden. Der einzig Verdächtige ist der Opernsänger Ben Thiel, der die Tat aus Eifersucht begangen haben soll. Alle Indizien sprechen gegen ihn, wäre da nicht die brisante Geschichte, für die sie gerade begonnen hatte, zu recherchieren ...

Zu diesem Spannungsroman gibt es noch keine Rezension. Ich habe ihn erst beendet und werde diese passend am Samstag zum #IndieAutorDayDe einstellen.

Es ist mein erstes Buch der österreichischen Autorin und kann es mit gutem Gewissen empfehlen!

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Das waren meine zehn Selfpublisher, die mich bisher wirklich überzeugen konnten und deren weitere Bücher ich auf jeden Fall lesen möchte.



13 Kommentare:

  1. Guten MOrgen liebe Martina,

    da haben wir sogar eine Autorin gemeinsam! Alexandra Fischer hat es in meine Liste mit "Der Traum vom Horizont" geschafft.

    Ich lese wenig SP - aus unterschiedlcihen Gründen, und es tut mir tatsächlich auch leid, dass durch einzelne "schwarze Schafe" die ganze Gruppe drunter leidet.

    Bei dir habe ich jetzt aber zwei Bücher gefunden, die mcih ansprechen - "Erzwungene Wege" und "Zweitbesetzung" klingen beide nach meinem Geschmack.

    LG Sabine

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    1. Liebe Sabine,
      zu "Zweitbesetzung" kommt noch am Samstag meine Rezi. Ich fands gut!

      Ich hoffe Alexandra Fischer schreibt wieder einmal abseits von YA. Ich mag ihre Romane sehr, die sind immer so ganz anders, als andere. "Jolie Rouge" habe ich auch schon gelesen. Hat auch meine Tochter begeistert.
      Liebe Grüße
      Martina

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  2. Guten Morgen Martina,

    schön, dass heute so viele mitmachen, hätte ich gar nicht erwartet. Ich kenne kein Buch aus Deiner Auswahl, allerdings sprechen mich sofort "Sterbewohl" und "Erzwungene Wege" an. Die schau ich mir mal näher an.

    Ich mag SP-Bücher und ich mag den Kontakt zu den Autoren, denn der ist immer sehr positiv und die Autoren freuen sich über Feedback und Rezensionen.

    Viele Grüße
    Kerstin

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    1. Servus Kerstin,
      "ERzwungene Wege" ist harter Tobak. Ich habe jetzt eine Weile eine Pause gebraucht von den Weltkriegsromanen, die eher Biografien ähneln bzw. wahre Geschichten erzählen. Aber ich denke bald werde ich wieder einmal zu einem Buch zu diesem Thema greifen.

      Liebe Grüße
      Martina

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  3. Hallo Martina,

    Ja heute sind Gemeinsamkeiten oder überhaupt bekannte Bücher eher selten, da Geschichten von SP'lern ja doch meistens mit weniger Werbung auskommen müssen. Von deiner Liste kenn ich Sterbewohl vom Sehen und es würde mich auch interessieren.

    Liebe Grüße,
    Steffi vom Lesezauber

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  4. Hallo Martina,

    heute setze ich aus, da ich wahrscheinlich kein (?) selfpub Buch in meinem Regal habe. Ich habe einen Reiseführer, aber ansonsten bin ich da wahrscheinlich wirklich raus. Das tut mir irgendwie Leid, aber ich weiß auch nie wirklich, wie ich solche Bücher entdecken könnte... und dann kommen die Zweifel, ob es sich lohnt. Joah, schade.

    "Sterbewohl" kenne ich sogar vom Sehen. Da hatte ich auch ganz kurz reingelesen, fand es nicht schlecht.

    Die anderen Bücher sprechen mich nicht so an. Mal sehen, was du zu deinem aktuellen Buch sagen wirst.

    Liebe Grüße,
    Sandra

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  5. Liebe Martina,
    gemeinsame Bücher haben wir heute nicht, aber "Das wilde Herz des Westens" und die Rocky Mountains Reihe stehen schon länger auf meinem Wunschzettel. Von Alexandra Fischer habe ich ja "Joly Rouge" gelesen und fand das Buch toll. Und der Wilde Westen ist sowieso mein Ding.
    Liebe Grüße
    Susanne

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    1. Liebe Susanne,
      mir hat "Das wilde Herz des Westens" bisher am besten von der Autorin gefallen. Dass du schon seit dem ersten Teil der Rocky Mountains Reihe damit liebäugelst, weiß ich - jetzt ist es dann Zeit! Es wird kein weiterer Band mehr erscheinen...leider.

      Liebe Grüße
      Martina

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  6. Hallo,
    es ist wirklich toll, wie viele unterschiedliche Autorinnen und Autoren heute dabei sind. Sterbewohl habe ich mir notiert, das klingt gut und ich bin ja bald in dem Alter. Ich kenne keines der Bücher aber auch das letzte macht mich neugierig. Schönen Abend und LG Petra

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  7. Sophie Edenberg die haben wir beiden gemeinsam. Ihre anderen Bücher fand ich bis jetzt auch toll. Sie packt mehr Spannung hinein. Deine anderen sagen mir dafür aber leider nichts. Da wird wohl ein langes Wochenende fällig bei denen ich mal den ein oder anderen von euch allen genauer anschaue.

    Liebe Grüsse

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  8. Schönen guten Morgen!

    Ich freu mich sehr so viele unterschiedliche Bücher zu sehen, die euch "trotz" Selfpublishing überzeugen konnten!
    Von deiner Liste kenne ich keins und die meisten sprechen mich jetzt einfach vom Genre her nicht so an, aber man sieht einfach, dass manche es eben auch in Eigenregie zu wirklich tollen Geschichten bringen!
    "Sterbewohl" macht mich am ehesten neugierig :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  9. Huhu Martina :)

    Etwas später als sonst schaue ich heute auch bei dir vorbei. Und kenne tatsächlich mal eins der Bücher: Fly Baby Fly. Hab ich zum ET gelesen und hat mir wirklich gut gefallen :) irgendwann möchte ich noch mehr von der Autorin lesen :)

    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. Servus Andrea,
      oh fein, du hast "Fly, Baby, fly" gelesen. Mir hat es super gefallen und lese nun gerade ihr drittes Buch.
      Liebe Grüße
      Martina

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