Weltbild Kurzbeschreibung:
Dem Eberhofer Franz von der PI Landshut schwant Übles als er eines Tages zum Haus des vermissten Realschulrektors geschickt wird. "Stirb, du Sau!" hat jemand mit roter Farbe an Rektor Höpfls Eigenheim geschmiert. In Niederkaltenkirchen geht wieder einmal das Böse um: Nach "Winterkartoffelknödel" ist dies der zweite Fall für den neuen Kulthelden Eberhofer Franz.
Bewertung: * * * undeinhalb
Meine Meinung:
So, nachdem ich jetzt den ersten Alpenkrimi von Rita Falk gelesen habe, kam gleich der Zweite dran...
Die Autorin ist sich dem etwas derben und einfachen Sprachstil treu geblieben und so war ich auch gleich wieder drinnen in der Alltagsgeschichte in Niederkaltenbach, dem Franz und seiner Familie.
Diesmal geht es dem Franz nicht so gut, denn er hat gleich zu Beginn einen Mordfall aufzuklären, denn an der Hausmauer des Rektors steht groß "Stirb du Sau" geschrieben und ein paar Tage später ist er tot.
Da der Tote äußerst unbeliebt war, keine Freunde hatte und nur eine Schwester, mit der zerstritten war, wird die Suche nach dem Täter äußerst schwierig.
Dann hat der Franz auch noch Liebeskummer und muss Babysitter für seine neugeborene Nichte spielen...
Im Vergleich zum ersten Buch hat man hier den Mordfall gleich am Beginn des Buches, sonst ist der Krimi ähnlich aufgebaut wie "Winterkartoffelknödel" und man trifft all die Bekannten aus dem ersten Buch wieder: der haschichrauchende Papa, der Schleimer Leopold, die Oma, die den Franz diesmal auf Essensenzug stellt, den Simmerl und den Plötzinger. Mittlerweile sind es für mich liebe Bekannte geworden...
Zum Schluss gibt es wieder ein Glossar mit "Übersetzung" und Rezepte der Oma.
Fazit: leichte und amüsante Unterhaltung, wo der Kriminalfall eher eine Nebenrolle spielt. Wer das erste Buch mochte, wird auch das hier mögen. Wer spannende Krimis mag, sollte die Hände eher davon lassen
Ich denke, bei den Büchern handelt es sich eher um Unterhaltung - nicht um Krimi. Aber es macht Lust zum Lesen.
AntwortenLöschenlg Sandra
Diese Regionalkrimis sind nicht so mein Ding. Wie sieht es denn hier mit der Sprache aus? Akzentfrei oder knödeln die Charaktere vor sich hin?
AntwortenLöschenFriedelchen: Naja, bei Rita Falk sind schon viele bayrische und für mich österreichische...also bei uns heißt es halt genauso ;)...Ausdrücke dabei. "Hüttengaudi" kann ich dir da vielleicht eher empfehlen! Gut geschrieben und auch krimitechnisch ist da mehr los....
AntwortenLöschenLg
Martina
Hallo Martina!
AntwortenLöschenDu kannst mich in Sachen Alpenkrimis noch immer nicht überzeugen. Ich bleib lieber bei den spannenden Krimis. ;-)
LG, Sabine