Das rote Band der Hoffnung - Lucy Adlington

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

    • Verlag: ‎ Magellan (13. Juli 2021)
    • Übersetzer: ‎ Knut Krüger
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3734850576
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734850578
    • Originaltitel: The Red Ribbon
    • Genre: Jugendroman, Zweiter Weltkrieg, #gegendasvergessen



Magellan Kurzbeschreibung:
Schöne Kleider, Stoffe und Anproben sind eigentlich Ellas Welt. Aber ihr neuer Arbeitsplatz als Schneiderin ist kein gewöhnlicher und ihre Kundinnen sind es auch nicht – Ella arbeitet in der Schneiderei des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Dorthin wurde sie verschleppt und nur ihre Fähigkeiten an der Nähmaschine haben sie bisher vor der Gaskammer bewahrt. Nun kann jedes Kleidungsstück, das sie für KZ-Aufseherinnen oder ranghohe SS-Offiziersgattinnen anfertigt, für sie den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Also stürzt sich Ella in ihre Arbeit, immerhin bietet sie ihr auch ein winziges Stück Normalität in der alltäglichen Hölle des Konzentrationslagers. Doch verrät sie sich und ihre Mitgefangenen durch ihre Liebe zu Kleidung und Kreativität oder ist es ihr einziger Weg, am Leben zu bleiben?

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Ich lese seit Jahren Bücher rund um den Holocaust, wobei Jugendbücher eher seltener dabei sind. Mit "Das rote Band der Hoffnung" von Lucy Adlington habe ich dies seit langer Zeit wieder einmal gewagt.

Die Näherinnen von Ausschwitz gab es wirklich, doch dies ist kein biographisches Buch. Die Autorin hat sich mit Ella eine jugendliche Protagonistin ausgewählt, die damals zu dieser Gruppe hätte gehören können.
Ella ist eine begabte Näherin, die bereits von Kindesbeinen an das Schneiderhandwerk bei ihrer Großmutter gelernt hat - zuerst spielerisch, danach neben der Schule schon mit dem Wunsch einmal einen eigenen Modesalon zu eröffnen. Doch der Krieg kommt dazwischen und Ella wird auf dem Nachhauseweg von der Gestapo einfach aufgegriffen und nach Ausschwitz-Birkenau gebracht. Was dies heißt, wissen wir alle, denn Birkenau war ein reines Vernichtungslager. Als Ella die Chance bekommt in der Schneiderei mitzuarbeiten, nimmt sie diese wahr und findet in Rose eine sehr gute Freundin.

Rose liebt Bücher und Geschichten und versucht die schwere Zeit im Konzenrationslager durch ihre märchenhaften Erzählungen etwas aufzulockern und den Mithäftlingen Hoffnung zu schenken. Sie ist ein herzensguter Mensch, der Mitleid mit jeder Kreatur hat und hilft, wo sie nur kann. Ella ist kreativ und begabt. Sie versteht sehr schnell, wie man im Lager überleben kann, ohne missgünstig zu sein. Sie verbiegt sich nicht und bleibt sich selbst immer treu. Sie weiß genau, dass jedes einzelne Kleidungsstück, dass sie für die SS-Offiziersgattinnen schneidert, zwischen Leben und Tod entscheiden kann. Rose gibt Ella die Hoffnung ihren großen Traum einmal erfüllen zu können und Ella achtet darauf, dass Rose in der grausamen Umgebung voller Hunger, Niedertracht und Willkür nicht untergeht....

Der Beginn hat mich zuerst etwas skeptisch gestimmt, denn für mich war die anfängliche Atmosphäre "zu locker" und die Begebenheiten des Lageralltages nicht in ihrer gänzlichen Brutalität festgehalten. Ich musste mich daran erinnern, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt und keinen biografischen Roman einer Zeitzeugin. Danach kam ich besser in die Geschichte und erlebte mit Ella und Rose den Lageralltag, der mit der Zeit immer schwerer wurde. Gehässigkeiten von KZ-Aufseherinnen bringen beide in aussichtlose Situationen, die lebensbedrohlich werden.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Ich hatte immer Bilder im Kopf, die sehr lebendig waren. Die Geschichte ist nicht in einzelne Kapitel aufgeteilt, sondern in Farben. Auf diese geht die Autorin in den Abschnitten immer ein und nehmen auch Bezug zum Lager und zur Nähstube.

Der Autorin ist es gelungen die Handlung für Jugendliche so aufzubereiten, dass diese durch die dramatischen Ereignisse im Konzentrationslager nicht überfordert, aber dennoch für das Thema sensibilisiert werden. Damit ist ihr eine Gradwanderung gelungen, die ich bewundernswert finde und mich meine anfängliche Skepsis total vergessen hat lassen.

Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. War die Erzählung die ganzen dreihundert Seiten über realitätsnah und für Jugendliche gut aufbereitet, war der Schluss etwas zu unglaubwürdig und zu märchenhaft. Er passt nicht wirklich zur vorangehenden Geschichte, gibt aber Hoffnung. Hoffnung, die wir im Moment alle nur zu gut brauchen können...

Cover:


von links nach rechts:
die Cover aus Großbritannien, Portugal, Spanien, Niederlanden und Ungarn

Fazit:
Eine sehr passende Lektüre für Jugendliche, um für das Thema des Holocausts sensibilisiert werden. Lucy Adlerton ist die Gratwanderung gelungen, diese grausame Zeit so aufzubereiten, dass sie authentisch, aber nicht zu grausam rüberkommt und die Jugendlichen verstört. Gerade jetzt finde ich diese Lektüre sehr wichtig, denn das Ende gibt Hoffnung - Hoffnung auf ein neues Leben!

Vielen Dank an Lovelybooks und den Magellan Verlag für das Rezensionsexemplar!

Unser kostbares Leben - Katharina Fuchs

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Gebundene Ausgabe: 624 Seiten
    • Verlag: ‎ Droemer HC; 1. Edition (30. Dezember 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426282658
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426282656
    • Genre: Roman



Droemer Kurzbeschreibung:
Mainheim 1972: Minka und Caro eröffnen die Schwimmbadsaison, als ihr Klassenkamerad Guy vor ihren Augen verunglückt. Am selben Tag trifft das vietnamesische Waisenkind Claire im Kinderheim ein. Das Netzwerk ihrer Väter, des SPD-Bürgermeisters und des Fabrikdirektors beginnt zu arbeiten. Die Freundinnen realisieren, dass in der kleinen Industriestadt nichts mehr stimmt: Vergiftetes Flusswasser, Tierversuche und Experimente mit Psychopharmaka. Wie kostbar ist ein Leben? Katharina Fuchs erzählt intensiv und authentisch über den Höhepunkt der Umweltzerstörung in den 70er Jahren und wie wir die Wende selbst beschwören mussten.

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Dies ist nun mein viertes Buch der Autorin. Alle ihre Vorgänger waren absolute Highlights für mich und alle drei haben sogar den "Lieblingsbuch-Status" von mir bekommen. Dies ist nun leider bei "Unser kostbares Leben" ganz anders.

Wo fange ich an? Schon der Einstieg gelang mir nicht so besonders, obwohl ich mich gerade auf die Siebziger Jahre gefreut habe, die ich selbst als (Klein)kind erlebt habe.
Katharina Fuchs hat in ihrem neuen Roman jede Menge Figuren in ihre Geschichte gebracht. Eine Namensliste am Anfang des Buches wäre sehr hilfreich gewesen.
Wir lernen zuallererst die beiden Freundinnen Minka und Caro, die Nachbarskinder sind, kennen. Minka ist die Tochter des Bürgermeisters der Stadt, der fanatischer SPD-Anhänger ist. Caro kommt hingegen aus einem sehr christlichen Haus. Ihr Vater ist Besitzer und Chef der Cassada Schokoladenfabrik und CDU Wähler. Caro hat vier weitere Geschwister und der Glaube spielt in der Familie Stern eine sehr große Rolle.
Die beiden Mädchen wachsen in der aufwärtsstrebenden Industriestadt Mainheim bei Frankfurt auf, in der die Schokoladenfabrik und die Pharmaindustrie der Ruberus AG die wichtigsten Arbeitgeber sind. Auch ein Kinderheim spielt eine große Rolle, das für einige vietnamesische Flüchtlinge zur neuen Heimat wird. Eine davon ist Claire. Sie reist am selben Tag an, als Guy, der vietnamesische Klassenkamerad von Minka und Caro, im Schwimmbad verunglückt. Beide Mädchen sind vor Ort, als das Unglück passiert. Ab diesen Zeitpunkt ändert sich das Leben der beiden Freundinnen. Claire kommt in der Zwichenzeit im Kinderheim unter, wo sich ihr eine ganz neue Welt erschließt. Doch nicht alle Menschen des Heimes meinen es gut mit den Kindern...

Im Vergleich zu den anderen Romanen der Autorin konnte ich kein so gutes Verhältnis zu den Figuren aufbauen. Immer wieder verwechselte ich Minka und Caros Familie und beide Mädchen blieben mir irgendwie fremd - eine mehr, eine weniger. Gefallen hat mir das wachsende Umweltbewusstsein der jungen Frauen. Sie wollen, im Gegensatz zu ihren Vätern, gegen die bereits horrenden Umweltsünden ankämpfen und sich gegen die Umweltzerstörung einsetzten. Demonstrationen und die neue grüne Partei sind für beide Frauen eine passende Plattform. Minka schließt sich sogar einer Kommune an.  
Als drittes Mädchen kommt Claire hinzu, deren Schicksal mich erschüttert hat. Trotzdem fand ich aber auch zu ihr keinen richtigen Bezug, was ich sehr schade finde.

Am meisten gestört hat mich die viel zu detaillierte Erzählung. Für mich als Österreicherin war es viel zu viel deutsche Politik, die sehr ausführlich beschrieben wurde. Es ging um Wahlkämpfe und Programme, die mich als Nicht-Deutsche überhaupt nicht in dieser Komplexität interessierten. Viel interessanter fand ich hingegen das erwachende Umweltbewusstsein der damaligen Jugend und die Aufdeckung der Tierversuchsanstalt in der Stadt. Hier hatte ich die Befürchtung, dass ich wegen zu vielen und genauen Beschreibungen das Buch abbrechen muss. Ich kann zwar blutige und grausame Thriller ohne mit der Wimper zu zucken lesen, aber ich vertrage kein Tierleid! Die Erzählung hielt sich aber soweit in Grenzen, die ich gerade noch akzeptieren konnte. Zusätzlich kamen noch die Ereignisse im Waisenhaus hinzu, die mich erschütterten. 

Der Roman beginnt im Jahr 1972 und endet 1983. Die Handlung wird aus den Perspektiven von Caro, Minka, ihren Eltern und anderen Personen beschrieben. Pro Kapitel wechselt die Erzählperspektive.

Katharina Fuchs hat meiner Meinung nach in ihrem neuen Roman zu viele Themen aufgegriffen und diese sehr detailliert erzählt. Mir wurde es zu viel, vorallem beim politischen Hick-Hack zwischen SPD und CDU. Auch die medizinischen Erkläreungen waren oftmals ermüdend. Eine Seite fiel mir da besonders ins Auge, die fast nur aus Fakten mit Daten bestand, die mehr einem Wikipedia Eintrag entsprach. Für mich erinnerte auf vielen Seiten dieses Buches nichts an die emotioanle und fesselnde Schreibweise der Autorin, die ich aus ihren anderen Romanen kenne. Trotz der tollen Thematiken rund um Umweltsünden und der Entstehung wachsenden Umweltbewusstseins, hätten der Geschichte mindestens 200 Seiten weniger gut getan.

Fazit:
Der neue Roman von Katharina Fuchs hat mich diesmal leider nicht richtig abholen können. Es liegt sicherlich auch daran, dass ich als Österreicherin mit den vielen politischen Themen rund um die CDU und der SPD nichts anfangen konnte. Die Politik spielt im Roman aber eine sehr große Rolle und es wird ausführlichst darüber berichtet. Meiner Meinung nach hat die Autorin aber auch neben der Politik zu viele Themen aufgegriffen. Zusätzlich haben es mir die Menge an Figuren sehr schwer gemacht, emotionalen Bezug zu den drei Protagonistinnen herzustellen. Die Themen betreffend Umwelt und Tierversuche, sowie den Medikamentenmissbrauch fand ich hingegen spannend. Deswegen vergebe ich noch 3 Sterne und hoffe das nächste Buch der Autorin wird wieder ein Highlight für mich....

Vielen Dank an den Droemer Kanur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der letzte Weg - Eve Smith

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

    • Taschenbuch: 448 Seiten
    • Verlag: ‎ Heyne Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (10. Januar 2022)
    • Übersetzer: ‎ Beate Brammertz
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453321693
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453321694
    • Originaltitel : ‎ The Waiting Rooms
    • Genre: Dystopischer Roman, Spannungsroman



Heyne Kurzbeschreibung:

Bevölkerungsschwund, Bioterrorismus und Medikamentenknappheit gehören im England der nahen Zukunft zum Alltag. Die Regierung hat deshalb ein ebenso radikales wie fatales Gesetz erlassen: Personen über siebzig bekommen keine Antibiotika mehr. Werden sie krank, bleibt ihnen nur noch das Warten auf den Tod oder der Suizid. Kate ist Krankenschwester, doch statt ihre Patienten gesund zu pflegen, hilft sie ihnen nun beim Sterben. Nach einem dramatischen Ereignis beschließt Kate, sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen, und stößt auf ein lange gehütetes Geheimnis ... 

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Wow! Dieser dystopische Roman hat mich mitgenommen in eine Welt, die so einige Parallelen zu unserer Corona Situation aufweist, aber auch den Blick in eine mögliche Zukunft wirft. Teilweise wirklich erschreckend! Ich muss auch noch betonen, dass die Autorin diesen Roman VOR der Pandemie 2019 geschrieben hat!

Zu Beginn lernen wir Kate, eine Krankenschwester, kennen. Sie hat jedoch nicht die Aufgabe ihre Patienten gesund zu pflegen, sondern ihnen Sterbebegleitung zu geben. Durch die jahrelange Verabreichung von Antibiotika, nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch durch Massentierhaltung in der Landwirtschaft, ist eine Immunisierung eingetreten. Umso mehr Antibiotika in die Umwelt gelangen, umso schneller entwickeln sich Resistenzen und diese hören auf zu wirken! Deshalb werden Menschen ab siebzig Jahre keine Medikamente mehr verabreicht, sondern sie werden auf ihren letzten Weg geschickt. Aber auch jüngere Bürger sehen sich täglich der Gefahr ausgesetzt, durch einen harmlosen Kratzer schwer zu erkranken und womöglich zu sterben, weil kein Medikament mehr anspricht.
Für Kate ist ihr Job schon alltäglich geworden, als sie auch von ihrer Mutter Abschied nehmen muss und kurz vor ihrem Tod erfährt, dass sie adoptiert wurde. Als sie sich auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter Mary macht, lassen sich keinerlei Hinweise über sie finden. Doch so schnell gibt Kate nicht auf....

In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir Lily kenen, die in einem luxuriösen Seniorenheim lebt und kurz vor ihrem 70. Geburtstag steht. Sie fürchtet sich nicht nur vor der magischen Zahl, die immer näher rückt, sondern auch vor der Vergangenheit, denn sie hat in ihrem Leben etwas getan, was sie noch immer verfolgt...

Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Zu Beginn erfordert das Lesen deswegen auch etwas an Konzentration. Zusätzlich gibt es noch Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Doch man findet schnell in die Handlung und lernt die Figuren immer besser kennen. Durch kleine Cliffhanger am Ende der Kapitel wird man subtil zum Weiterlesen aufgefordert. Das wäre gar nicht notwendig gewesen, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Der Schreibtil ist fesselnd und die Charaktere sind sehr lebendig gezeichnet. Die Autorin erklärt sämtliche medizinische und wissenschaftliche Themen verständlich und anschaulich. Man erkennt, dass wir bereits teilweise in diesem Zukunftsszenario stecken und wir einen anderen Weg einschlagen müssen. Dabei erhebt Eve Smith aber keineswegs den Zeigefinger, obwohl sich bei diesem Thema etliche moralische Fragen stellen und es unterschwellige Gesellschaftskritik gibt. Dem Leser wird vor Augen geführt, was in gar nicht so weiter Zukunft passieren könnte, wenn wir keinen anderen Weg einschlagen. Das macht die Geschichte noch authentischer.
Mich haben die Handlung, aber auch die Hintergründe zum Thema gefesselt. Gerne empfehle ich diesen dystopischen Spannungsroman mit Thrillerelementen und einem Familiendrama, weiter!

 Cover:

Das Cover wurde vom englischen Originalcover 1:1 vom Heyne Verlag übernommen. Ich finde es die perfekte Lösung, denn mich spricht es an und hat mich auch sofort neugierig gemacht.
Weitere Übersetzungen habe ich leider keine gefunden.

Fazit:
Ein wirklich spannender und beängstigender Roman, den man nicht ganz in ein fixes Genre einordnen kann. Eva Smith hat in "Der letzte Weg" leichte Thrillerelemente, Familiendrama und Dystopie, die schon in der nahen Zukunft spielen könnte, perfekt vermischt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

Vielen Dank an das Bloggerportal von Randomhouse für das Rezensionsexemplar

TTT#562 - 10 Bücher, in deren Titel kein A vorkommt

 

Diesmal hat Aleshanee für die Top Ten Thursday ein interessantes Thema für uns:

10 Bücher, in deren Titel kein A vorkommt

Hier sind meine zehn Bücher, die ich diesmal total willkürlich herausgesucht habe. Nachdem ich bei meinen 5 Sterne Büchern zu suchen begonnen hatte, fand ich großteils nur Bücher, die ich alle schon bei den Top Ten Thursday gezeigt hatte. Deshalb habe ich dann einfach durch die Monate der letzten Jahre gescrollt und einige davon rausgepickt...ohne irgend einem Schema zu folgen. Sicher ist das eine oder andere Buch schon einnmal dabei gewesen, aber bis auf das erste in der Reihenfolge hatte ich diese schon lange nicht mehr gezeigt.

 

In Richtung Stoppelfelder - Lena Jansen
Zimmer 19 - Marc Raabe
Für immer die Deine - Jana Voosen
Wir gegen euch - Fredrik Backman
Erebos - Ursula Poznanski
Kinder ihrer Zeit - Claire Winter
The Light in Us - Emma Scott
Long Bright River - Liz Moore
Unter Wölfen - Alex Beer
Kirschblüten und rote Bohnen - Durian Sukegawa
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In Richtung Stoppelfelder
Lene Jansen

Jule ist auf dem Weg zur Beerdigung ihrer besten Freundin, im Gepäck einen Berg Erinnerungen und zu wenig Kraft für zu viel Trauer. Ausgerechnet in diesem Moment trifft sie im Zug auf Hannes, ihre erste große Liebe. Seinetwegen hat sie damals ihr Heimatdorf, ihre Freunde und ihre Familie verlassen. Nur um sich Jahre später allein in den Trümmern ihrer Beziehung wiederzufinden. Und jetzt? Nach einem Jahrzehnt Funkstille liegen plötzlich hunderte Kilometer vor und nur anderthalb Meter zwischen ihnen. Es beginnt eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart, auf der die beiden immer häufiger über die Frage stolpern, ob sie noch die sind, die sich damals verloren haben. . 

Meine Rezension

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Zimmer 19
Marc Raabe

Auf der Eröffnungsveranstaltung der Berlinale wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Das Opfer: die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller. Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Keller mauert. Was hat der Bürgermeister zu verbergen? Und wer ist die Zeugin, die aussieht wie Tom Babylons vor Jahren verschwundene Schwester? Die Ereignisse überschlagen sich, als ein weiterer Mord passiert. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: Ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend - und die Zahl Neunzehn.

Meine Redaktion
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Für immer die Deine
Jana Voosen

Hamburg, 2019: Die frisch getrennte Journalistin Marie stößt bei Recherchen zu einem Artikel auf die Lebens- und Liebesgeschichte von Klara und Fritz Hansen. Sie ahnt nicht, dass die Begegnung mit den beiden ihr eigenes Leben maßgeblich beeinflussen wird. Altes Land, 1939: Es ist ein Skandal, der das Dorf Jork wochenlang in Atem hält. Die erst 17-jährige Tochter des wohlhabenden Obstbauern Landahl erwartet ein Kind vom Sohn des Pfarrers. Trotz überstürzter Hochzeit und angekratztem Ruf ist das junge Paar glücklich. Dochdaa bricht der Zweite Weltkrieg aus...

meine Rezension

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Wir gegen euch
Fredrik Backman

Die Menschen von Björnstadt haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzer Ort auseinanderbricht. Und sie wollen nur eines: wieder zusammenfinden. Um eine Zukunft zu schaffen für alle. Dafür braucht es etwas, an das sie glauben können. Etwas, das sie zusammenbringt. Doch der Kampf darum wird einer auf Leben und Tod.

meine Rezension

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EREBOS
Ursula Poznanski

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos - bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen.

meine Rezension

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Kinder ihrer Zeit
Claire Winter

Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...

meine Rezension
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The Light in Us
Emma Scott

Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hat. Noah Lake war Fotograf und Extremsportler, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch. Nun stößt er alle Menschen von sich, unfähig, sein Schicksal anzunehmen. Doch Charlotte ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat ...

meine Rezension
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Long Bright River
Liz Moore

Einst waren sie unzertrennlich, seit fünf Jahren sprechen sie nicht mehr miteinander, doch die eine wacht insgeheim über die andere. Jetzt aber ist die Lage bedrohlich geworden: Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia, findet ihre drogenabhängige Schwester Kacey nicht mehr auf den Straßen der Blocks, die sie kontrolliert und auf denen Kacey für ihren Konsum anschaffen geht. Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten die von Perspektivlosigkeit und Drogenmissbrauch geplagte Stadt.

meine Rezension

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Unter Wölfen
Alex Beer

Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein, der ständig in Angst um seine Familie lebt, bittet eine Widerstandskämpferin um Hilfe. Doch ihre Gegenforderung ist hart: Isaak soll die Gestapo infiltrieren und sich dazu als Sonderermittler Adolf Weissmann ausgeben – jenen Mann, der vom Führerhauptquartier beauftragt wurde, den Mord an einer berühmten Schauspielerin aufzuklären. Was niemand weiß: Der Kriminalist hat den Anschlag, den die Widerstandsgruppe auf ihn verübt hat, überlebt. Mitten unter Wölfen zieht sich das Netz immer weiter zu und die Gefahr, enttarnt zu werden, ist allgegenwärtig …


meine Rezension
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Kirschblüten und rote Bohnen
Durian Sukegawa

Sentaro ist gescheitert: Er ist vorbestraft, er trinkt zu viel, und sein Traum, Schriftsteller zu werden, ist unerfüllt geblieben. Stattdessen arbeitet er in einem Imbiss, der Dorayaki verkauft: Pfannkuchen, die mit einem süßen Mus aus roten Bohnen gefüllt sind. Tag für Tag steht er in dem Laden mit dem Kirschbaum vor der Tür und bestreicht lustlos Gebäck mit Fertigpaste. Bis irgendwann die alte Tokue den Laden betritt. Die weise, aber sichtlich vom Leben gezeichnete Frau kocht die beste Bohnenpaste, die man sich nur denken kann. Auch deshalb verändert die Begegnung mit ihr alles, denn Tokue lehrt Sentaro ihre Kunst. Wenig später wird Wakana, ein Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, zur Stammkundin des Imbisses und schließt Freundschaft mit Tokue und Sentaro. Doch die Welt meint es nicht gut mit den dreien …

meine Rezension

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Ich hoffe ich kann euch heute auch ein paar Bücher zeigen, die ihr nicht kennt oder die euer Interesse erwecken. Alle davon haben gute Bewertungen. Es sind sogar vier 5 Sterne Bücher dabei.


Der Winzerhof - Linda Winterberg

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Taschenbuch: 381 Seiten
    • Verlag: ‎ Aufbau Taschenbuch; 1. Edition (17. Januar 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3746638119
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3746638119
    • Genre: Familiensaga, historischer Roman 
    • Reihe: ja - Band 1 der Winzerhof-Saga



Aufbau Kurzbeschreibung:
Wiesbaden, 1945: Henni steht vor den Trümmern ihres Lebens. Der Krieg hat die Sektkellerei der Familie schwer beschädigt, und Hennis Mann wird in Russland vermisst. Zudem wartet sie verzweifelt auf ein Lebenszeichen ihrer jüngsten Schwester Bille, die als Krankenschwester an die Front gegangen ist. Hennis Schwester Lisbeth reist aus Berlin an, das Verhältnis der beiden ist allerdings zerrüttet. Als Bille unverhofft zurückkehrt, tief verstört und hochschwanger, fasst Henni neuen Mut: Sie wird die Sektkellerei retten. Doch als dort ein Feuer ausbricht, steht die Zukunft des Familienunternehmens endgültig auf dem Spiel. 

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Linda Winterberg alias Nicole Steyer, Anke Petersen oder Anna Liebig werdet ihr jedes Jahr mindestens einmal bei mir auf den Blog finden. Nun gibt es eine neue Familiensaga, die in Wiesbaden kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges, spielt. Natürlich musste ich den ersten Band "Das Prickeln einer neuen Zeit", der im Januar erschienen ist, gleich in meiner Bücherei vorbestellen.

Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, doch für Henni Herzberg liegt nicht nur die Sektkellerei ihrer Familie in Scherben, sondern auch ihr Glück. Ihr Mann Conrad ist noch immer vermisst, ebenso wie die jüngere Schwester Bille, die als Krankenschwester an die Front gegangen ist. Als auch noch ihr Vater stirbt, erscheint ihre Schwester Lisbeth, die in Berlin mit einem SS-Mann verheiratet war auf der Bildfläche. Doch Lisbeth kommt nicht um Henni zu helfen, sondern um weitere Fordeurngen zu stellen. Verzweifelt versucht Henni die Sektkellerei wieder aufzubauen, doch die bereits verschuldete Firma erhält keinen weiteren Kredit. Die Menschen leiden auch nach Kriegsende noch Hunger und Sekt ist keine Notwendigkeit. Als Bille unverhofft zurückkehrt, erhält Henni etwas Unterstützung gegen Lisbeth, doch auch Bille hat im Krieg sehr viel Leid erfahren und ist traumatisiert. 

Henni ist eine starke junge Frau, die die Familientradition weiterführen möchte. Als Frau stößt sie bei den anderen Unternehmern schnell an ihre Grenzen, obwohl während des Krieges die Frauen "ihren Mann stehen" mussten. Zusätzlich werden ihr von einigen Seiten Steine in den Weg gelegt und das Schicksal meint es mit der Familie ebenfalls alles andere als gut. Ich fand die Schicksalsschläge auf diesen 381 Seiten teilweise richtig geballt....fast zu viel für einen ersten Band einer Familiensaga. Was da wohl noch alles kommen wird?
Die drei sehr unterschiedlichen Schwestern und die damit verbundenen Perspektivwechsel geben dem Roman Würze. Unerwartete Wendungen und Dramatik  halten den Spannungsbogen hoch.

Die Schausplätze sind sehr bildhaft und detailliert beschrieben und ließ die Gegend im Rheintal vor meinen Augen lebendig werden. Dazu hilft wahrscheinlich auch, dass ich selbst in der Nähe eines Weinanbaugebietes entlang der Donau wohne.

Fazit:
Ein dramatischer Start der neuen Familiensaga um die Sektkellerei Herzberg. Die drei sehr unterschiedlichen Schwestern kämpfen jede auf ihre eigene Weise mit- und gegeneinander. Ich bin schon neugierig, wie es im zweiten Band weitergehen wird und hoffe, dass sich die Schicksalsschläge rund um die Herzbergs etwas reduzieren....


Mein Lesemonat Februar

 Hallo meine Bücherwürmer!

Es fällt mir heute nicht leicht über den vergangen Lesemonat zu plaudern, denn mein Herz ist schwer. Ich denke an die Menschen in der Ukraine und die Angst vor einem Weltkrieg sitzt mir im Nacken.
Außer diesen Schreckensszenarien feierte ich im Februar meinem Geburtstag und hatte einen sehr schönen Tag. Die Coronazahlen sind bei uns enorm in die Höhe geklettert und auch in unserer Firma sind diesmal mehr Kolleg:innen ausgefallen, als sonst üblich. Wettertechnisch stürmte es laufend - Schnee war keiner in Sicht. Richtig abnormal für einen Februar hier.

Die Gesundheitsprobleme meiner Familienmitglieder, die ich im Januar angesprochen hatte, haben sich Gott sei Dank alle positiv aufgelöst. Meine Schwestr hat zwei OP's gut überstanden, eine dritte folgt in einer Woche. Meine Tochter, die in Schweden studiert, hat Corona auch überstanden und meine 17 Jahre alte Katze Mika ist dem Tod auch nochmals von der Schippe gesprungen. Also alles gut vorübergangen....

Ich habe im Februar 14 Bücher und 5.572 Seiten gelesen und rezensiert. Das ist mehr als im Januar, dabei hatte ich das Gefühl, dass die Bücher im Februar dünner waren und es waren ja auch weniger....interessant.
Das dickste Buch hatte 608 Seiten, das dünnste 256.
Es waren wieder verschiedene Genres vertreten: Krimis, historische Krimis, Familiensagen, Spannungsromane, historische Romane, ein Gegenwartsroman und ein Jugendbuch.
5 Sterne gabe es leider nicht, viele 4 Sterne und 3 1/2 Sterne Bewertungen...und einmal 2 1/2 Sterne.

Hier ist meine Übersicht:

 Februar:

  1. Ein Hauch von Amerika - Petra Grill  (512 Seiten)  4 Sterne
  2. Die Klänge der Freiheit - Tara Haigh (528 Seiten)  3 1/2 Sterne
  3. Das Geheimnis - Ellen Sandberg  (432 Seiten)   3 1/2 Sterne
  4. Feuer im Alten Land - Hanna Paulsen  (352 Seiten)  4 1/2 Sterne
  5. Sternstunde - Corina Bomann  (608 Seiten)   4 Sterne
  6. In ewiger Freundschaft - Nele Neuhaus  (528 Seiten)  4 Sterne
  7. Der Friesenhof - Fenja Lüders  (352 Seiten)  3 1/2 Sterne
  8. Mord auf dem Eis - Beate Maly  (256 Seiten)   4 1/2 Sterne
  9. Weil wir träumten - Antonia Michaelis  (448 Seiten)   4 Sterne
  10. Gejagt im Eis - Odd Harald Hauge (344 Seiten)  2 1/2 Sterne
  11. Mostbarone - Helmut Scharner  (316 Seiten)  3 1/2 Sterne
  12. Das Mädchen mir dem Drachen - Laetitia Colombani  (272 Seiten)   4 Sterne
  13. Die Frauen von Schönbrunn - Beate Maly  (368 Seiten)  4 Sterne
  14. Verdeckte Gerechtigkeit - Lynn H. Blackburn  (256 Seiten)  4 Sterne
    Februar Gesamtseitenanzahl: 5.572

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Mein HIGHLIGHT im Februar

Und wieder ist Hanna Paulsen mit ihrem zweiten Krimi "Feuer im Alten Land" mein Monats-Highlight, auch wenn ich diesmal "nur" 4 1/2 Sterne und keine fünf, wie bei Band 1 vergeben habe.

Meine ENTTÄUSCHUNG im Februar

Der Thriller, der keiner war und mit sehr unglaubwürdigen Szenen...schade!

Wie sah denn der Februar bei euch leseteschnisch aus?

Meine Challenges:

Weltenbummler Challenge: 152 Punkte  (+70 Punkte)
besuchte Länder: 7
(Deutschland, Indien, Italien, Madagaskar, Norwegen, Österreich, USA)
 

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