Die Sommer mit ihm - Emma Cowell

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 399 Seiten
    • Verlag: ‎ Insel Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (20. Mai 2024)
    • Übersetzer: Karin Dufner
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3458683410
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3458683414
    • Originaltitel: ‎ One Last Letter From Greece



Insel Kurzbeschreibung:
Der kleine griechische Küstenort Methoni mit seinen leuchtenden Farben ist genau das, was Sophia jetzt braucht. Nach dem Tod ihrer Mutter und dem Ende einer langjährigen Beziehung lassen das idyllische Dorf und die warmherzigen Menschen sie aufatmen. Genau wie ihre Mutter früher, die Sommer für Sommer herkam, um zu malen. Doch Sophia ist nicht nur hier, um das türkisblaue Wasser der herrlichen Strände, die Olivenhaine und das lebensfrohe Treiben in den Tavernen zu genießen. Sie ist auf der Suche nach einem Gemälde ihrer Mutter, das hier entstanden, jedoch verschollen ist. Zusammen mit dem geheimnisvollen Theo und ihrer Vermieterin Christina findet sie erste Antworten. Doch mindestens genauso viele neue Fragen tun sich auf – nicht zuletzt: Birgt Methoni auch für sie eine Chance auf Glück und Liebe?

Meine Bewertung: * * * *

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Meine Meinung:
Nach dem frühen Tod ihrer Mutter Lyndsey und dem Ende ihrer Beziehung bricht für Sophia die Welt zusammen. Im Nachlass der berühmten Malerin findet sie Hinweise auf ein verschollenes Gemälde einer Bildreihe. Um sich von der Trauer abzulenken und mehr über ihre Mutter zu erfahren, die während des Sommers immer wieder in Griechenland war, reist Sophia nach Methoni. Im malerischen Küstenort möchte sie nach dem verschollenen Bild ihrer Mutter suchen und ihre Trauer verarbeiten. Sie trifft dabei auf den Fischer Theo, der sie verarztet, als sie auf einen Seeigel tritt. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine zarte Romanze, die plötzlich ernster wird. Doch auch Theo hat sein Päckchen zu tragen....

Zu Beginn hatte ich kleine Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen, was auch an der Übersetzung liegen könnte. Einige komisch formulierte Sätze haben nämlich meinen Lesefluss etwas gestört. Doch schon bald war ich am Strand von Methoni, genoss köstliche griechische Speisen und war mit Sophia auf der Suche nach dem verschollenen Gemälde und den geheimnisvollen Mann, der darauf abgebildet ist.

Die Autorin macht in ihrem Roman einige Themen auf. Es geht um unerfüllten Kinderwunsch, Trauerbewältigung, gesellschaftliche Normen und eine toxische Beziehung. Es geht um Geheimnisse, Kunst, Freundschaft, Vertrauen und Hoffnung. Für mich waren es manchmal fast zu viele Themen. Der rote Faden des Romans ist trotzdem die Suche nach dem verschollenen Gemälde und dem Geheimnis, welches Sophies Mutter gehütet hat.

Die landschaftlichen Beschreibungen und die griechische Mentalität hat Emma Cowell ganz wunderbar umgesetzt. Ich war schon einige Male in Griechenland und habe großes Fernweh bekommen. Auch kulinarisch kommt man beim Lesen nicht zu kurz.

Die Liebesgeschichte konnte ich zwar fühlen, aber Theo gewann nicht wirklich meine Sympathie. Er war mir zu egoistisch, kam Sophia so überhaupt nicht entgegen und für ihn gab es keinerlei Kompromisse. Das gefiel mir überhaupt nicht. Ein Grund, warum mich die Geschichte nicht so ganz überzeugen konnte.

Cover:

von links nach rechts:
das englischsprachige Original, das dänische und das griechische Cover

Fazit:
Ein Roman, der Fernweh nach Griechenland weckt, aber auch tiefgründige Themen aufgreift. Mir hat ein bisschen etwas für die perfekte Story gefehlt. Für Griechenlandliebhaber aber perfekt geeignet! 


Vielen Dank an den Insel-verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

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