Lesemonat Mai

Im Mai habe ich wenige, aber nur ein einziges Buch unter 400 Seiten gelesen. Bunt gemischt waren alle meine Lieblingsbereiche dabei: Thriller, Roman und historischer Roman.

  1. Bluternte - Sharon Bolton (512 Seiten)  5 Sterne
  2. Léon und Louise - Alex Caplis (320 Seiten) 4 Sterne
  3. Hexengold - Heidi Rehn (664 Seiten) 4 Sterne
  4. Todesspiele - Karen Rose (613 Seiten) 4,5 Sterne
  5. Zwei an einem Tag - David Nicholls (560 Seiten) - Rezi folgt noch
    Gesamtseitenzahl: 2.669 Seiten
Mein absolutes Highlight war:
Bluternte von Sharon Bolton

Von dieser Autorin werde ich mir sicher auch die ersten beiden Bücher aus der Bücherei holen. Kein Buch hat diesmal weniger als 4 Sterne bekommen - ein neuer Rekord...vorallem, wo ich 5 Sterne ganz selten vergebe!....und auch abgebrochen  wurde keines.

Todesspiele - Karen Rose

Quelle: Amazon
 Englischer Originaltitel: Kill for me

Amazon Kurzbeschreibung:
Monica Cassidy ist nervös. Sie hat ein flaues Gefühl im Magen, denn heute soll sie zum ersten Mal jenem Jungen gegenüberstehen, den sie bisher nur virtuell beim Chatten kennen gelernt hat – genauer: kennen gelernt zu haben glaubt. In den vielen Gesprächen im Internet hat Monica das Gefühl, dem Richtigen begegnet zu sein – demjenigen Menschen, der sie liebt und deshalb entjungfern soll. Dann läuft sie kurz vor dem Treffen einem Mann über den Weg, der sich als Polizist ausgibt und ihr zu verstehen gibt, dass sie einem Verbrecher aufgesessen ist. Nur, dass der Polizist selbst der Böse ist. Und dass sie vom virtuellen Chatroom in einen wahren Alptraum gerät...
Dies ist der Moment, wo der Fall der Monica Cassidy zu einem Fall für Staatsanwältin Susannah Vartanian und Special Agent Luke Papadopoulos wird. Bei einer Polizeirazzia finden beide in einem Bunker fünf tote Mädchen, die auf bestialische Art und Weise vergewaltigt und getötet worden sind. Ein Brandzeichen auf den Körpern der Toten bringt Vartanian, die für den Fall in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist, in ihre eigene Vergangenheit – und in die dunkle Vergangenheit ihrer Familie – zurück.

Fazit: * * * * undeinhalb

Meine Meinung:
Dies ist der 3. Band der Vartanian Reihe (Band 1: Todesschrei, 2. Band: Todesbräute). Man kann zwar das Buch auch ohne die Vorgänger lesen, aber manchmal wird doch auf die Vorgängerbände, besonders auf Teil 2 zurück gegriffen, deshalb können die vielen Namen manchmal verwirren.

In diesem Band geht es um Susannah Vartanian, die Jüngste der Familie, die vorallem mit Ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, die man hier nach und nach erfährt. Ihr Bruder Daniel spielt hier nur eine Nebenrolle, aber sein Freund Luke Papadopoulus ermittelt auch in diesem Fall und Susannah und er kommen sich sehr nahe...
Karen Roses Thriller  haben ja auch meistens ein kleines bisschen Liebe im Spiel....ich finde gerade genug, damit es nicht von der Thrillerhandlung ablenkt.
Susannah, die gerade aus NY kommt und sich in einer Gerichtsverhandlung der Vergangenheit stellen will, findet sich ungewollt inmitten einer Razzia, in deren Verlauf  in einem Bunker fünf tote Mädchen und eine Schwerverletze gefunden werden. Noch weiß Susannah nicht, dass dieser Zwischenfall viel mehr mit Ihr zu tun hat als Sie denkt.

Der Thriller beginnt gleich rasant und der Schreibstil von Karen Rose gefällt mir sowieso. So ist es mir auch leicht gefallen in die Geschichte reinzukommen und obwohl es schon eine Weile her war, dass ich den zweiten Band gelesen habe trifft man bald wieder alte Bekannte.
Leichte Kost ist dieses Buch nicht, wenn es um die Themen Kinderpornografie, Mädchenhandel, Vergewaltigung und Korruption geht. Man muss manchmal ganz schön schlucken und hofft, dass der Drahtzieher so schnell wie möglich gefunden wird.

Für mich ein gelungener letzter Teil der Trilogie.

Fazit: Wie immer spannend geschrieben; Themen, die immer wieder aktuell sind (leider) und ein toller letzter Band der Vartanian Trilogie - für Thriller-Fans zu empfehlen!

Hexengold - Heidi Rehn

Bildquelle: Weltbild
Amazon Kurzbeschreibung:
Deutschland zehn Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges: Eigentlich könnte die ehemalige Wundärztin Magdalena mit ihrem geliebten Eric ein glückliches Leben in Frankfurt führen, wo er sich als Kaufmann etabliert hat. Doch da erfährt sie, dass ihr Mann ihr offensichtlich Nachrichten über ihre verschollene Familie in Königsberg verheimlicht hat. Gründet ihr ganzes Glück auf einer Lüge? Als Eric spurlos verschwindet und Magdalena plötzlich mittellos dasteht, macht sie sich auf nach Königsberg, um das Geheimnis ihrer Familie zu enthüllen und damit auch Erics Vergangenheit auf den Grund zu gehen.

Meine Bewertung: * * * *

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band zu "Die Wundärztin" ->meine Rezension

Da mir eigentlich "Die Wundärztin" nicht so toll gefallen hat, war ich sehr skeptisch, ob ich den 2. Band überhaupt noch lesen soll. Da er für mich in der Bücherei reserviert war, nahm ich ihn dann doch mit nach Hause, aber ich muss zugeben, dass ich ihn sonst nicht mehr gelesen hätte.
Das wäre aber schade gewesen, denn dieses Buch war um einiges besser als Band 1.

Am Buchanfang gibt es wieder eine Landkarte des Gebietes, wo wir mitverfolgen können, wohin es Magdalena  verschlagen wird.
Die Geschichte ist wieder in einem Prolog "Das Erbe", Erster Teil "Der Überfall", Zweiter Teil "Die Reise" und den Dritten Teil "Die Heimkehr" aufgegegliedert, was bei der Seitenanzahl von 671 Seiten günstig ist. Ganz hinten gibt es noch Beschreibungen von mitteralterlichen Wörtern.

Von der Geschichte selbst möchte ich nicht allzu viel erzählen.....das Wichtigste steht ja in der Kurzbeschreibung.
Zu den Charakteren möchte ich sagen, dass Magdalena wie in den meisten historischen Romanen eine toughe, starke Frau ist, die sich durch ihre medizinische Kenntnisse immer wieder in einer auswegslosen Situation gut herauswinden kann und Ansehen erwirbt. Michael ist mir leider auch im 2. Teil nicht wirklich sympathischer geworden...im Gegenteil! Tochter Carlotta ist mir mit 12 jahren zu erwachsen, aber zu dieser Zeit war man da ja auch schon fast heiratsfähig... Einen tollen undurchsichtigen Charakter hat Adaleide, die so richtig Pfiff in die Geschichte bringt.

Fazit: ein viel besserer zweiter Teil, den man auch unabhängig lesen kann. Historische Hintergründe gibt es in diesen Teil allerdings nicht mehr so viele wie in Teil 1. Die Geschichte lebt eher von den persönlichen Ereignissen rund um die Protagonistin. Für Freunde eher leichterer historischer Kost.

Léon und Louise - Alex Capus

Amazon Kurzbeschreibung:
Es ist die große Liebe: Léon und Louise begegnen sich an der Atlantikküste im Ersten Weltkrieg, doch dann reißt ein Fliegerangriff die beiden auseinander. Sie halten sich für tot. Léon heiratet, doch Louise, von leidenschaftlichem Temperament, geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Der Beginn einer hinreißenden Dreiecks-Geschichte, die den Widrigkeiten des Lebens mit Aufrichtigkeit, Humor und Beharrlichkeit standhält.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Challenge von "Die lesende Minderheit": Thema: Eigennamen

Inhalt und Meinung:
Das Buch beginnt eigentlich mit dem Ende der Geschichte. Léon ist nach einem langen Leben gestorben und die Verwandtschaft sitzt in der Notre Dame und wartet auf den Pfarrer.
Die Geschichte über Léons Leben wird von seinem Enkel erzählt und führt uns nach der Einleitung (dem Begräbnis) zurück zu Léon im Alter von 17 Jahren und in die Zeit des ersten Weltkrieges.
Léon ist gerade auf dem Weg zu seiner neuen Arbeitsstelle über ein Stellenvermittlungsprogramm des Kriegsministerium als er Loise begegnet, die ihn mit ihrer temperamentvollen Art verzaubert.
Die Beiden verlieben sich und kommen sich bei einem Fahrradausflug ans Meer näher, doch auf der Rückfahrt werden sie durch einen Bombenangriff getrennt. Jeder glaubt der andere sei tot und beide beginnen ein neues Leben.
10 Jahre später ist Léon mit Yvonne verheiratet und hat einen Sohn, als sich die Beiden kurz in der Metro wiedersehen. Ihre Liebe lässt beide nicht los, doch Léon ist ein Mensch, der Verantwortung über sein persönliches Glück stellt.

Was mir am Buch gefallen hat war, dass es keine kitschige Liebesgeschichte gibt. Man weiß hier automatisch, dass die Beiden über Jahre hinweg die große Liebe in sich tragen, aber wissen, dass es nur gestohlene Momente des Glücks geben wird. Trotzdem: Liebesroman ist dieses Buch keiner! Eher eine Familiengeschichte mit Liebesroman inkludiert.

Nicht so gut gefallen hat mir, dass man eigentlich nicht wirklich viel über Louise erfährt. Nur in einigen wenigen geschwätzigen Briefen an Léon erfährt man mehr über Ihre Gefühle, wobei aber auch diese Briefe nicht wirklich echt oder berührend rüberkommen....
Manche Charaktere bleiben flach....so auch Yvonne, die Ehefrau von Léon, die sich im Buch von Zeitepoche zu Zeitepoche wie ein Chamäleon wandelt....das kam mir sehr komisch vor! Welche Frau hat noch zehn verschiedene Frauen in sich und lebt jeweils 10 Jahre lang nur immer eines davon aus???
Auch der Krieg kommt mir zu kurz. Unser Protagonist erlebt zwei Weltkriege und besonders im 2. Weltkrieg, den er als erwachsener Mann als Nicht-Soldat in Paris erlebt, erscheint im Buch kaum etwas über Bombenangriffe, Elend, Leid oder Kriegstote im Bekanntenkreis. Sein Leben hat sich, außer auf ein paar Besuche eines SS-Offiziers in seinem Büro, kaum geändert. Das ist für mich sehr schwer vorstellbar.
Leider wurde auch nicht erklärt, warum Louises Erscheinen beim Begräbnis für solches Aufsehen sorgte...

Der Erzählstil und die Schreibweise von Alex Capus ist allerdings wieder sehr schön und poetisch. Deswegen gebe ich dem Buch doch noch vier Sterne.

Fazit: ein zeitgenössischer Familien-/Liebesroman - keine Liebesschnulze, die vom Erzählstil des Autors lebt.

Büchereibesuch - KW 21

Hallo Ihr Lieben!

Und wieder gab es einen Besuch in der Bücherei....diesmal gingen "nur" 2 Bücher mit, denn ich will mich endlich wieder mehr mit meinem SuB beschäftigen...vorallem mit meinen erst gekauften Büchern, die ich doch schon die ganze Zeit lesen will!!!
Mitgenommen habe ich folgende zwei Bücher:


Quelle: Amazon
David Nicholls
Zwei an einem Tag

»Gerade stelle ich mir dich mit 40 vor!« Es ist der 15. Juli 1988, und Emma und Dexter, beide zwanzig, haben sich gerade bei der Abschlussfeier kennengelernt und die Nacht zusammen durchgemacht. Am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden Sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in den zwanzig darauffolgenden Jahren? Werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können, weiterhin immer gerade knapp verpassen?





Charlotte Thomas
Der König der Komödianten

Veneto, 1594: Sie sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen ═ eine bezaubernde Hauptdarstellerin, ein waffenstarrender Zwerg, ein schlitzohriger Intendant und dessen bockige Enkelin. Mitten hinein in dieses schillernde Ensemble gerät der achtzehnjährige Marco, der bisher nichts anderes von der Welt gesehen hat als den abgeschiedenen Hof seines Onkels. Der unerfahrene Jüngling ist begeistert von der faszinierenden Welt des Theaters und zieht mit der Truppe nach Venedig, wo es bald um Sein oder Nichtsein geht: Nur ein neues Stück kann das Ensemble noch retten. Vom Kulissenschieber steigt Marco zum Gehilfen des trunksüchtigen Bühnendichters auf und bald darauf zum Autor seines eigenen Stücks. Doch bis er dieses auf die Bühne bringen kann, muss er noch viel lernen. Über das Schreiben. Über die Liebe. Und vor allem über das Leben selbst. Ein mitreißender Roman über das unvergessliche Maskenspiel der Commedia dell' Arte.

Und...was sagt  Ihr dazu? Habt Ihr eines der beiden Bücher schon gelesen? Ich denke "Zwei an einem Tag" habe ich schon auf einigen Blogs entdeckt.......Freunde von historischen Romanen gibt es ja leider hier nicht so viele...

Gewinnspiel bei Bärchens Bücherseite

Bei Bärchens Bücherseite gibt es ein Gewinnspiel, wo ich als Thriller-Fan unbedingt mitmachen muss!
Andrea feiert 5.555 Klicks und für Ihr Gewinnspiel soll man seine TOP 5 Krimis und Thriller vorstellen...seht mal hier.

Nichts einfacher als das, dachte ich mir...hm....aber so einfach ist das gar nicht, denn NUR fünf darf ich nennen?? Das sind ja wirklich gar nicht soo viele....deshalb habe ich meine Top 5 nun in einer willkürlichen Reihenfolge angeordnet, denn ich kann Euch nicht sagen, welches Buch davon auch noch die Nummer Eins sein soll :)

Hier sind nun meine fünf Favoriten:
(Bildquellen: Amazon)


Die Chirurgin
Tess Gerritsen

Vor zwei Jahren wurde die Ärztin Catherine Cordell von einem Serienmörder brutal vergewaltigt. Es gelang ihr zwar, sich zu befreien und den Täter zu erschießen, aber die Erinnerung daran wird sie nie wieder verlassen. Inzwischen arbeitet sie als erfolgreiche Chirurgin in Boston, wo niemand um ihre Vergangenheit weiß. Doch eine Reihe von Gewalttaten reißen sie unvermittelt aus ihrem Alltag heraus -- und sie gleichen auf's Haar den Morden des Mannes, den sie getötet hat!



Belladonna
Karin Slaughter

Sara Linton, Kinderärztin und Gerichtspathologin, findet Sybil Adams verblutend auf der Toilette eines Restaurants. Zwei tiefe Schnitte in ihrem Bauch bilden ein tödliches Kreuz. Dass Sybil blind und damit so gut wie wehrlos war, macht den brutalen Mord noch entsetzlicher. Das Motiv für die Tat ist völlig unklar. Als nur ein paar Tage später eine weitere junge Frau gekreuzigt aufgefunden wird, begreift Sara, dass in der bisher so friedlichen Stadt ein sadistischer Serienmörder lauert...


Bluternte
Sharon Bolton

Die Familie Fletcher ist erst vor kurzem aufs Land gezogen. Doch die vermeintliche englische Dorfidylle entpuppt sich bald als Alptraum. Die beiden Söhne der Fletchers hören auf dem Friedhof nahe des Hauses rätselhafte Stimmen und sehen immer wieder die seltsame Gestalt eines Kindes. Als eine Friedhofsmauer einstürzt und ein Grab mit den Überresten dreier Mädchen freigelegt wird, ist klar, dass der Ort ein tödliches Geheimnis birgt. Auch der neue Vikar, Harry Laycock, und die Psychotherapeutin Evi Oliver werden in die rätselhaften Vorgänge um verschwundene Mädchen und ein unfassbares Verbrechen hineingezogen. Und die kleine Tochter der Fletchers könnte das nächste Opfer eines rätselhaften Killers sein ...


Der Kindersammler
Sabine Thiesler

Es geschieht am helllichten Tag.
Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos. Die Suche der Polizei verläuft ergebnislos, und sie müssen ohne ihren Sohn nach Hause fahren. Zehn Jahre später kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück, um herauszufinden, was damals passiert ist. Sie ahnt nicht, wie nah sie dem Täter kommt – und er ihr.





Illuminati
Dan Brown

Der Papst ist gestorben. Nun sind alle Kardinäle nach Rom gekommen, um einen neuen Stellvertreter Gottes zu wählen. Aber ein wahnsinniger Fanatiker entführt vier der aussichtsreichen Kandidaten, um sie nach und nach in vier Kirchen mit Hilfe der vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser umzubringen -- nicht, ohne ihnen ein entsprechendes Brandsymbol der Illuminati auf die Brust zu brennen. Langdon ist der einzige, der den Mörder stoppen kann -- und der gemeinsam mit dem Camerlengo, dem Kammerdiener des verstorbenen Papstes, in der Lage ist, eine Antimaterie-Bombe mit ungeheuerlicher Sprengkraft aufzustöbern, die den Vatikan in Staub verwandeln soll. Gemeinsam mit der Tochter eines ermordeten Physikers macht sich Langdon auf die Suche nach Zeichen der Illuminati an den Kunstwerken im Stadtraum Roms -- bis zum für alle überraschenden Finale ...


Wer nun Sebastian Fitzek vermisst....es tut mir leid, aber ich habe drei seiner Bücher gelesen und werde keine mehr lesen.....oh...ich hör schon den Aufschrei! ;) Tja, die Geschichten sind ja ganz spannend......mehr oder weniger...aber ich bin jedes Mal schwer enttäuscht, wenn ich den Schluss lese....sorry!
Und wer Cody McFayden vermisst....ich muss leider erst mit der Reihe anfangen....aber das werde ich definitiv!!! =)

Wer mir bessere Thriller vorschlagen kann...nur her damit!! =)

Offener Brief gegen Bücher als "Luxusversand"

Gestern im Büro kam ein Newsletter des "Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels", indem es  um die horrende Preiserhöhung der Österreichischen Post seit 1. Mai geht.

Hier der Newsletter:
Mit Mai 2011 hat die Österreichische Post ihre Tarife umgestellt. Der Preis wird jetzt nicht mehr, wie bisher, nach Gewicht, sondern nach Gewicht und Größe berechnet. Dies hat zur Folge, dass das Verschicken von Büchern um ein Vielfaches teurer geworden ist, in manchen Fällen genauso teuer wie das Buch selbst.

Gegen diese "geistesfeindliche und geistlose Gebührenpolitik" richtet sich ein offener Brief an Ministerin Doris Bures, den Gerhard Ruiss, Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, verfasst hat. Es sei nicht hinzunehmen, dass das Buch solcherart zu einem Luxusversandartikel geworden ist, heißt es darin.


Hier der Brief im Wortlaut:

An das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Bures!

Am vergangenen Freitag haben wir durch unsere Kollegin Doris Knecht in ihrer Kolumne von den Auswirkungen der Umstellung der Posttarife nach Gewicht auf Posttarife nach Gewicht und Format auf Bücher Kenntnis bekommen:

"Die Post hat die Tarife erhöht. (...) Und das macht sie mit Verve. Leser Mag. Rolf S. wollte, wie schon oft, ein kleines Buch nach Deutschland schicken, 340 Gramm schwer, 24 mal 17 mal 3 Zentimeter groß. Es sollte ein Geburtstagsgeschenk sein. So ein durchschnittlicher Roman dieser Größe kostet im Handel so um die 16 oder 17 Euro. Wie viel zahlte Mag. S. fürs Verschicken ins benachbarte Ausland? Er zahlte nicht, wie bisher 6,20 Euro, sondern: 15,30 Euro, also zirka den Gegenwert des Buches. Plus 147 Prozent (...)." (Doris Knecht, Kurier, 13.5.2011)

Die Post hat also die Postgebühr für den Versand eines einzelnen Buches auf die Höhe des Buchpreises angehoben, sie hat das Buch damit innerhalb weniger Jahre vom begünstigten Versandartikel mit dem Drucksache-Buch-50%-Tarif zum Luxusversandartikel gemacht. Es ist uns vollkommen unverständlich, wie es zu einer solchen geistesfeindlichen und geistlosen Gebührenpolitik kommen kann, die zudem den öffentlichen Mehrheitseigentümer der Post, die Republik Österreich, nicht im geringsten zu stören oder zu interessieren scheint.

Geht es denn im politischen Leben Österreichs nur noch um den Rückzug aus den allgemeinen öffentlichen Aufgabenstellungen? Sind Bücher, die noch vor wenigen Jahren als besonders förderungswürdiges Transportgut gegolten haben, zu einem besonders die Post belastenden Versandartikel geworden? Was empfehlen Sie den Einzelbesteller/inne/n von Büchern oder Einzelversender/inne/n auf dem Weg des Postversands? Die durch den Postversand schlagartige Verdopplung des Buchpreises hinzunehmen? Oder am besten die Dienste der Post beim Buchversand erst gar nicht mehr zu beanspruchen? Welche Antworten haben Sie für Verlage, die bei ihnen direkt bestellte Bücher versenden? Bzw. wieso glaubt überhaupt irgend jemand, ein Buch ist etwas, das ruhig so teuer sein kann, wie es will?

Ich nehme an, daß Ihnen nicht bekannt ist, daß die Preise im Buchhandel in den letzten Jahren weit hinter der allgemeinen Teuerungsentwicklung zurückgeblieben sind. Man kann also ruhig davon ausgehen, daß im Verlagswesen und Buchhandel ein hohes Maß an Verantwortung existiert, was man Buchkäufer/inne/n zumuten will und was nicht. Will die Post jetzt von dieser Maßhaltepolitik im Verlagswesen und Buchhandel profitieren und den Rahm abschöpfen?

Es ist ganz und gar nicht hinzunehmen, daß Bücher, die auf dem Wege des Postversands zu ihren Leser/inne/n kommen, auf diese Weise zu einem Luxusgut umgewandelt werden sollen, bei dem sich jeder drei Mal überlegt, ob er es noch wem zuschicken will, ob als einzeln bestelltes Exemplar, als Geschenk, als Rezensionsexemplar, als Belegexemplar oder als kostenlos abzuliefernde Pflichtexemplare an die österreichischen Universitäts- und Landesbibliotheken und an die Österreichische Nationalbibliothek.

Wir erwarten uns eine umgehende Reparatur dieser für uns völlig unannehmbaren Tarife der Post für den Einzelbuchversand.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Ruiss



Ich dachte ich zeig Euch einmal, dass es anscheinend doch mehr Menschen gibt, die sich gegen diese Unverschämtheit wehren!!


Realisiert mit ContentLounge 7.5.6

 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos