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| Bildquelle: Weltbild |
Deutschland zehn Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges: Eigentlich könnte die ehemalige Wundärztin Magdalena mit ihrem geliebten Eric ein glückliches Leben in Frankfurt führen, wo er sich als Kaufmann etabliert hat. Doch da erfährt sie, dass ihr Mann ihr offensichtlich Nachrichten über ihre verschollene Familie in Königsberg verheimlicht hat. Gründet ihr ganzes Glück auf einer Lüge? Als Eric spurlos verschwindet und Magdalena plötzlich mittellos dasteht, macht sie sich auf nach Königsberg, um das Geheimnis ihrer Familie zu enthüllen und damit auch Erics Vergangenheit auf den Grund zu gehen.
Meine Bewertung: * * * *
Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band zu "Die Wundärztin" ->meine Rezension
Da mir eigentlich "Die Wundärztin" nicht so toll gefallen hat, war ich sehr skeptisch, ob ich den 2. Band überhaupt noch lesen soll. Da er für mich in der Bücherei reserviert war, nahm ich ihn dann doch mit nach Hause, aber ich muss zugeben, dass ich ihn sonst nicht mehr gelesen hätte.
Das wäre aber schade gewesen, denn dieses Buch war um einiges besser als Band 1.
Am Buchanfang gibt es wieder eine Landkarte des Gebietes, wo wir mitverfolgen können, wohin es Magdalena verschlagen wird.
Die Geschichte ist wieder in einem Prolog "Das Erbe", Erster Teil "Der Überfall", Zweiter Teil "Die Reise" und den Dritten Teil "Die Heimkehr" aufgegegliedert, was bei der Seitenanzahl von 671 Seiten günstig ist. Ganz hinten gibt es noch Beschreibungen von mitteralterlichen Wörtern.
Von der Geschichte selbst möchte ich nicht allzu viel erzählen.....das Wichtigste steht ja in der Kurzbeschreibung.
Zu den Charakteren möchte ich sagen, dass Magdalena wie in den meisten historischen Romanen eine toughe, starke Frau ist, die sich durch ihre medizinische Kenntnisse immer wieder in einer auswegslosen Situation gut herauswinden kann und Ansehen erwirbt. Michael ist mir leider auch im 2. Teil nicht wirklich sympathischer geworden...im Gegenteil! Tochter Carlotta ist mir mit 12 jahren zu erwachsen, aber zu dieser Zeit war man da ja auch schon fast heiratsfähig... Einen tollen undurchsichtigen Charakter hat Adaleide, die so richtig Pfiff in die Geschichte bringt.
Fazit: ein viel besserer zweiter Teil, den man auch unabhängig lesen kann. Historische Hintergründe gibt es in diesen Teil allerdings nicht mehr so viele wie in Teil 1. Die Geschichte lebt eher von den persönlichen Ereignissen rund um die Protagonistin. Für Freunde eher leichterer historischer Kost.
















Ich sag ja immer: Es ist gut, wenn man das Buch zu Ende liest. Oder wie in Deinem Fall - den 2. Teil.
AntwortenLöschenIch bin nur froh, dass ich nicht im Mittelalter gelebt habe. Das waren sicherlich ziemlich harte Zeiten - auch als Frau oder vor allem deshalb.
lg Sandra