Der Frauenjäger - Petra Hammesfahr

Amazon Kurzbeschreibung:
Während Dein Leben perfekt scheint, lauert er im Dunklen. Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen. Auch Marlene muss nicht arbeiten. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, sie hat zwei wohlgeratene ältere Kinder, ein Haus – kurz: alles, was man braucht. Nur das Gefühl, gebraucht zu werden, das fehlt ihr oft. Nur zu gerne hilft sie ihrem alten Freund Andreas Jäger aus der Klemme. Kurz darauf erwacht Marlene in totaler Schwärze und erinnert sich nicht, wie sie in diese Finsternis geraten ist.

Meine Bewertung: * * * undeinhalb
 8. Buch Thriller Challenge

Inhalt und  meine Meinung:
Nachdem ich ein bisschen in die ersten Seiten im Internet reingelesen hatte und mir auch die Rezis von vorablesen.de sehr gut gefallen haben, kam dieses Buch auf meine Wunschliste. In der Bücherei habe ich es reserviert und nun muss ich sagen, dass ich mir eigentlich mehr davon erwartet hätte.
Die ersten 100 Seiten sind wirklich sehr gut geschrieben und spannend und die fand ich wirklich gut. Im Prolog hat man kurz Einblick in die Gedankenwelt des Mörders, die einem gleich fesselt und erschreckt.

Unser Mörder hat es auf Frauen abgesehen, die seiner Meinung nach Parasiten sind und die auf Kosten anderer leben, hauptsächlich auf die Kosten von Ihren Ehemännern. Dabei scheint er manchmal nicht ganz gut zu wählen, denn die Protagonistin im Buch, Marlene, ist zwar Hausfrau, liebt aber Ihren Mann und kümmert sich liebevoll um Ihre Familie, auch wenn sie sich in Ihrem Leben mittlerweile langweilt.
Zu Beginn des Buches erfährt man wie Marlene und Ihre Freundinnen ihre Männer kennengelernt haben und wie sich das Leben der vier Frauen und Männer in den letzten 20 Jahren verändert hat. Da musste ich auch etwas an mich denken....;)
Bei einer Lesung im Buchladen ihrer Freundin Annette wird sie auf das Buch "Monas Tagebuch" aufmerksam gemacht, das Monas Schwester Heidrun Merz vermarktet und die immer wieder darauf hin weist, dass Mona ermordet wurde. Am nächsten Tag ist auch Heidrun tot.

Leider ist das Buch besonders im Mittelteil nicht wirklich spannend und plätschert eine zeitlang nur so dahin.  Zwischen den Geschichten der einzelnen Freundinnen von Marlene und Rückblende ihres eigenes Lebens wird in eigenen Kapiteln beschrieben, wie sich Marlene, die bereits bereits gefangen genommen worden ist, sich in einem Erdloch versucht zu befreien und wo sie sich eigentlich fragt, wie Sie eigentlich dorthin gelangt ist. Ich erahnte bald wer der Mörder ist, auch wenn ich kein Idee hatte, wie er auf Marlene kam.

Wie ein roter Faden zieht sich das Lied "The Ballade of Lucy Jordan" von Marianne Faithfull durch das Buch. Wer es noch nicht kennen sollte, hier das Video dazu:



Fazit: Der Schreibstil von Petra Hammesfahr gefällt mir ganz gut, trotzdem fand ich das Buch nicht wirklich spannend und die Geschichte manchmal auch nicht wirklich logisch. Schade! Ich habe schon bessere Thriller gelesen!

2 Kommentare:

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