Bin wieder da!

 

Hallo ihr Lieben!

Nur eine kurze Post heute. Ich bin nach einem kleinen Marathon gestern (3 1/2 Stunden Verspätung) wieder zurück aus Schweden. Meine nächste Rezension kommt morgen oder übermorgen.
Bis bald!
 

 

Kleine Blogpause

 

Liebe Bücherwürmer!

Wie bereits angekündigt gibt es eine kleine Blogpause, denn ich bin bis 15. Juni in Schweden unterwegs.

Ich wünsche euch eine schöne Lesezeit!

Wir lesen uns bald wieder



Über Carl reden wir morgen - Judith W. Taschler

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

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    • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
    • Verlag: ‎ Paul Zsolnay Verlag; 1. Edition (11. April 2022)
    • ISBN-10 : ‎ 3552072926
    • ISBN-13 : ‎ 978-3552072923
    • Genre: Familienroman

     

     

Zsolnay Kurzbeschreibung:
Fast hat man sich in der Hofmühle damit abgefunden, dass Carl im Krieg gefallen ist, als er im Winter 1918 plötzlich vor der Tür steht. Selbst sein Zwillingsbruder Eugen hätte ihn fast nicht erkannt. Eugen ist nur zu Besuch, er hat in Amerika sein Glück gesucht und vielleicht sogar gefunden. Wird er es mit Carl teilen? Lässt sich Glück überhaupt teilen? Judith W. Taschler hat einen großen Familienroman geschrieben. Über drei Generationen verfolgen wir gebannt das Schicksal der Familie Brugger, deren Leben in der Mühle vor allem die Frauen prägen. Das einfühlsame Porträt eines Dorfes, ein Buch über Abschiede und die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, über den Krieg und die unstillbare Sehnsucht nach vergangenem Glück.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Judith W. Taschler gehört mittlerweile zu den Autor:innen, bei denen ich weder Inhalt noch Klappentext lesen muss, um sie in mein Bücherregal einziehen zu lassen. Ich kaufe ihre Bücher auf jeden Fall.
Nachdem ich sie vor wenigen Jahren bei einer Lesung auch persönlich kennengelernt habe, ist sie in die Riege meiner Lieblingsautorinnen aufgestiegen und wird wohl dort bleiben.

Nach ihrem letzten Roman "Das Geburtstagsfest" hat sie den Verlag gewechselt und es hat auch einige Zeit gedauert bis ihr neues Buch "Über Carl reden wir morgen" erschienen ist. Und diese Zeit war auch nötig. Denn wenn man dieses Buch gelesen hat, staunt man nur über diese komplexe Geschichte, die über drei Genererationen geht. Eine große Hilfe ist zu Beginn das Lesezeichen mit dem Familienstammbaum, welcher jedoch nicht vollständig ist.  Auf den titelgebenden Carl müssen wir außerdem eine Weile warten.

Die Geschichte beginnt nicht, wie man anhand des Klappentextes vermutet 1918, sondern bereits 1828 mit Anton Brugger und seiner Schwester Rosa. Im oberösterreichischen Mühlviertel übernimmt Anton die Getreidemühle seines Vaters, während Rosa lieber vom Land in die Stadt ziehen möchte. Als sie eines Tages eine Frau anspricht, die Dienstmädchen für reiche Herrschaften in Wien sucht, nimmt sie das Angebot an. Anton vermisst Rosa und heiratet spät. Erst nach einem schweren Schicksalsschlag bittet er seine Schwester zurück auf den Hof zu kommen, um für ihre Nichten und Neffen zu sorgen.
Sohn Albert erweitertet den Familienbetrieb und baut zusätzlich ein Warenhaus, welches den Mühlviertlern mehr Möglichkeiten bringen soll und bald floriert. Er ist ein sehr aufgeschlossener Mann und findet in Wien seine zukünftige Frau, die von den Dorfbewohnern skeptisch beäugt wird und nur schwer Anschluss findet. Albrecht und Anna bekommen vier Kinder: Die Zwillingsbrüder Carl und Eugen, Gustav und die Nachzüglerin Elisabeth. Während Eugen später nach Amerika auswandert, müssen Carl und Gustav in den Krieg ziehen....

Zu Beginn empfand ich den Schreibstil etwas distanziert, aber eindringlich. Im Vergleich zu den beiden anderen Romanen, die ich bereits von der Autorin gelesen habe, war ich etwas überrascht und diese Erzählweise nicht wirklich gewohnt. Doch mit der Zeit verflog dieses Gefühl und ich war mitten in der Geschichte um die Familie Brugger. Die Handlung wird sehr detailliert beschrieben. Judith W. Taschler springt zwischen den Zeitebenen hin- und her. Einige Begebenheiten werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass einige Vorkommnisse dadurch aus einem anderen Blickwinkel gesehen werden können. Als Leser erhält man daher einen sehr guten Einblick in einige Geschehnisse und in die Charaktere der Figuren. Diese sind wunderbar gezeichnet und haben Tiefe. Man lebt mit ihnen mit und schließt einige davon ganz besonders ins Herz.

Durch die lange Zeitspanne und die vielen unterschiedlichen Personen ist der Roman sehr abwechslungsreich. Die Autorin vermittelt einen sehr guten Einblick in das damalige harte Leben auf dem Land, die Rolle der Frau, sowie die langsamen Veränderungen in der Gesellschaft. Neben dem kargen Arbeitsleben am Land gibt es auch Einblicke ins Stadtleben der damaligen Zeit, wo Dienstboten teilweise wie Sklaven behandelt und von der gehobenen Schicht drangsaliert und missbraucht wurden.
Weitere Themen sind Auswanderung und natürlich der bereits im Klappentext angekündigte Erste Weltkrieg. Die Kriegsschilderungen an der österreichisch/italienischen Grenze sind erschütternd und bleiben im Gedächtnis haften.

Im Gegensatz dazu hat man die wunderbaren Beschreibungen der Landschaft des Mühlviertels vor Augen und erlebt das Dorflebens hautnah mit. In dieser Geschichte gibt es Freud und Leid, Liebe und Missgunst, aber alles auf einem sehr anspruchsvollen und glaubhaftem Niveau.

Dieser Roman sollte weder nebenher noch parallel gelesen werden, denn er erfordert Konzentration. Das Ende blieb leider ziemlich offen. Ich hoffe es wird eine Fortsetzung geben, auf die man nicht allzu lange warten muss, denn ich möchte sehr gerne noch mehr über die Familie Brugger erfahren.

Noch ein Wort zum Cover. Ich finde es hebt sich vom Einerlei historischer Romane/Familienromae richtig ab und ist absolut gelungen. Für mich passt es perfekt zu dieser nicht alltäglichen Geschichte, die sich nicht in ein Schema pressen lässt. 

Fazit:
Ein etwas anderer historischer Familienroman über 100 Jahre und drei Generationen, der Konzentration erfordert. Ein mitreißendes und komplexes Familienepos...einzig das offene Ende war nicht ganz meins.

 Vielen Dank an den Zsolnay Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Was der Morgen verspricht - Kristina Herzog

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Taschenbuch: 447 Seiten
    • Verlag: ‎ Tinte & Feder (10. Mai 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 2496711239
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496711233
    • Genre: Historischer Roman

     

Amazon Kurzbeschreibung:
Berlin 1904: Gegen den Widerstand ihrer Eltern verbringt die Jüdin Hannah viel Zeit in der Arztpraxis ihres Großvaters. Heimlich träumt sie davon, Medizin zu studieren. In Tübingen soll das auch für Frauen möglich sein. Doch das schickt sich nicht für ein Mädchen aus gutem Hause – anders als eine Hochzeit. Abrupt vor vollendete Tatsachen gestellt, lässt Hannah ihren Verlobten beim ersten Treffen einfach stehen. Dabei hat Daniel nur Augen für sie. Und je näher sie ihn kennenlernt, desto mehr fühlt Hannah sich zu dem einfühlsamen jungen Mann hingezogen. Ob sie ihm von ihrem Traum erzählen kann?

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Auch Kristina Herzog wagt sich an das Genre historischer Roman, wie in letzter Zeit einige Autor:innen, die sonst in anderen Genres schreiben. Die Autorin konnte mich vor einigen Jahren mit ihren Krimi "Abschiedskonzert" begeistern und fragte bei mir an, ob ich nicht den ersten Band ihrer geplanten Sternberg-Saga lesen möchte - und ich wollte.

Hannah ist ein junges jüdischen Mädchen aus gutem Haus, das sich am liebsten bei ihrem Großvater aufhält, der eine gutgehende Arztpraxis führt. Immer wieder verliert sie die Zeit aus den Augen, wenn sie in den medizinischen Büchern liest und ihr Wunsch Medizin zu studieren wird immer größer. Doch in Deutschland gibt es für Frauen nur in Tübingen die Möglichkeit ein Studium aufzunehmen und für ihre Eltern kommt ihr Ansinnen überhaupt nicht in Frage. Sie haben bereits einen Heiratskandidaten in Aussicht und stellen Hannah vor vollendete Tasachen: Die Verlobung und Heirat mit Daniel Friedländer ist bereits beschlossene Sache. Für Hannah bricht eine Welt zusammen...

Kristina Herzog stellt in ihrem historuischen Roman ihre Figuren ins Zentrum und schreibt ihnen facettenreiche Charaktere auf den Leib. Standesunterschiede und das enge Korsett der Frauen, die einzig den gesellschaftlichen Verpflichtungen als Ehefrau nachzukommen haben, sind die großen Themen in diesem ersten Band der Sternberg-Saga.

Kristina Herzog zeichnet ein sehr anschauliches Bild vom Leben zur damaligen Zeit. Hannah ist eine mutige und willensstarke junge Frau, die versucht ihren Traum zu leben. Ich mochte ihre Art nicht immer, denn sie ist zeitweise auch sehr naiv. Manche ihrer Handlungen fand ich etwas widersprüchlich und die plötzlich doch aufkommende Liebe zu Daniel empfand ich als nicht wirklich glaubwürdig. Sonst hat sie mir aber mit einigen ihrer Handlungen und ihrem Drang nach Wissen sehr imponiert. Als einzige Frau unter den Medizinstudenten muss sie sich vielen Anfeindungen entgegenstellen und ihren Platz hart erkämpfen. Der Konkurrenzkampf ist groß und Männer werden natürlich bevorzugt. Den größten Gegenwind bekommt Hannah, neben ihrer Mutter und Schwiegermutter, allerdings von anderen Frauen.

Kristina Herzog hat auch die Geschichte rund um das Dienstmädchen Alma bei den Sternbergs weitererzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Sie ist lange Zeit die einzige Vetraute für Hannaf und die beiden jungen Frauen werden trotz des Standesunterschiedes Freundinnen. Almas Geschichte hat mich in den Bann gezogen. Besonders ins Herz geschlossen habe ich allerdings die Großeltern von Hannah, die damals schon viel aufgeschlossener als Hannahs Eltern waren und ihre Enkelin immer unterstützten.

Die immer größer werdenden Zeitsprünge in der zweiten Hälfte der Geschichte haben mich leider ziemlich gestört. Ich bekam immer mehr das Gefühl, dass die einzelnen Abschnitte zu schnell abgearbeitet werden. Zeitangaben und Jahreszahlen vermisste ich ebenfalls. So konnte ich nur erahnen, wie alt Hannah am Ende des Buches ist.
Gott sei Dank gibt es am Ende keinen Cliffhanger, sondern die Geschichte kann man auch gut als alleinstehenden Roman lesen. Trotzdem bin ich schon gespannt auf den zweiten Band, der demnächst schon erscheint.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist bildhaft, kurzweilig und lebendig. Die damalige Zeit wird sehr anschaulich beschrieben. Die Figuren sind greifbar und konnten mich jede auf ihre Weise überzeugen.

Fazit:
Ein gefühlvoller Roman über den Kampf einer jungen Frau, die Anfang des letzten Jahrhunderts versucht ihre Träume zu verwirklichen. Mir fehlte es etwas an Spannung und die Zeitsprünge im letzten Drittel waren mir zu groß. Trotzdem mochte ich die Geschichte um Hannah und ihren großen Wunsch Medizin zu studieren sehr und freue mich shcon auf den Folgeband.

Vielen Dank an Kristina Herzog für das Rezesionsexemplar!

Die sieben Schalen des Zorns - Markus Thiele

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
    • Verlag: ‎ Benevento; 1. Edition (14. April 2022) 
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3710901316
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3710901317
    • Genre: Spannungsroman, Justizkrimi



Beneveto Kurzbeschreibung:
Dr. Max Keller ist Arzt mit Leib und Seele. Als seine todkranke Tante Maria ihn um Sterbehilfe bittet, gerät er in ein moralisches Dilemma. Soll er ihren letzten Wunsch erfüllen und ihr ein selbstbestimmtes Sterben ermöglichen? Obwohl er als Arzt dem Leben verpflichtet ist, hilft Keller der alten Frau, das ihre zu beenden. Kurz darauf eröffnet die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn. Der Vorwurf: strafbare Tötung auf Verlangen. Keller droht eine Freiheitsstrafe und der Entzug seiner Arztzulassung – was sein Ende bedeuten würde. Doch hat er Maria wirklich getötet?

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Bisher habe ich jeden Roman von Max Thiele aus dem Benevento Verlag gelesen. Seine Bücher sind von realen Justizfällen inspiriert. Man erkennt als Leser sehr schnell, dass der Autor selbst promovierter Rechtsanwalt ist.

In seinem neuen Justizroman hat sich der Autor einem hochsensiblen Thema angenommen. Es geht um Sterbehilfe und die Frage, wo das Recht auf einen selbstbestimmten Tod aufhört. In Österreich, wie auch in Deutschland, ist Sterbehilfe eine rechtliche Grauzone und die Justiz hat viele Schlupflöcher. Als Laie hat man meistens eine doch vorgefertigte Meinung dazu, doch schon ein kleiner Handgriff kann einem vom "Helfer" zum "Mörder" degradieren, denn nur wenn der Sterbewillige die tödlichen Substanzen eigenständig einnnimmt, bleibt der Vorgang straffrei.
Als die Tante von Dr. Max Keller an Alzheimer erkrankt, lässt sie zu Beginn ihrer Krankheit ihren Wunsch schriftlich festhalten, dass sie sterben möchte, bevor sie niemanden mehr erkennt und keine Tätigkeit mehr selbst ausführen kann. Max verabreicht ihr die tödliche Dosis und wird angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, dass seine Tante nicht mehr in der Lage war, die tödliche Substanz eigenständig einzunehmen. Max droht eine Freiheitsstrafe, sowie der Verlust seiner Arztlizenz. Der Grad zwischen Recht, Rechtsprechung und Mord ist klein.

Die Vorgängerromane des Autors haben mich beide begeistert. In "Die Schalen des Zorns" hat er jedoch ein Meisterwerk geschaffen. Mich hat die Geschichte rund um Max, Jonas, Agnes und ihre Mutter Maria richtig mitgenommen. Der Autor erzählt wieder auf zwei Zeitebenen. Dem Leser gibt dies Einblicke in das Innenleben sämtlicher Protagonisten und Antagonisten.
Max als Angeklagter, der auf Wunsch seiner Tante Sterbehilfe geleistet hat und Jonas, der als Staatsanwalt das Verfahren eröffnet, sind sehr vielschichtige Figuren. Durch die Rückblicke in die Vergangenheit lernt man die beiden Freunde, die Verstorbene und ihre Tochter sehr gut kennen. Ihre interessanten Vergangenheiten, zerstörten Hoffnungen und Träume werden sehr bildhaft erzählt.
Mehr will ich zum Inhalt gar nicht mehr sagen, denn Max Thiele versteht es großartig immer wieder neue Sachverhalte aufzudecken, überraschende Wendungen einzubauen und viele Facetten der Charaktere zu zeigen.

Egal, wie man zur Sterbehilfe steht, man erkennt wie schwierig dieses Thema ist und wieviele Grauzonen es hat. Der Autor gibt viele Denkanstöße, wertet nicht und hebt dabei nie den Zeigefinger. Unaufdringlich flicht er dabei auch das Thema Glauben und Religion ein. Als Leser fragt man sich willkürlich, wie man selbst gehandelt hätte.
Mit seiner Art das Gesetz auch für Laien verständlich zu machen kann der Autor immer wieder mit seinen Romanen bei mir punkten. Der Titel wird im letzten Drittel des Buches für den Leser verständlich, wenn er wie ich keine Ahnung von der Bibel hat.

Markus Thiele schreibt über Themen, die ich in früheren Büchern von Jodie Picoult geliebt habe, die aber leider kaum mehr in ihren letzten Romanen Platz finden. Umso mehr freue ich mich in Zukunft auf weitere spannende Romane des Autors.


Cover:

Ich muss euch noch zeigen, wie das Buch hinter dem Umschlag aussieht, denn es ist auch dort ein kleines Juwel. Wie schon die anderen Justizromane des Autors, die aus dem Hause Benevento kommen, ist auch das Hardcover bedruckt und der Umschlag aus einem edlen Papier.


Fazit:
Ein Roman mit einem sehr herausfordernden Thema, der mich von der ersten Seite an gefesselt und emotional mitgenommen hat. Die Geschichte hallt noch lange nach und gibt viele Denkanstöße. Für mich ist "Die sieben Schalen des Zorns" der bisher beste Roman des Autors. Natürlich gibt es eine riesige Leseempfehlung von mir!
Ein Tipp: Wer gerne Ferdinand von Schirach liest, könnte auch mit Markus Thiele Freude haben.

Vielen Dank an den Benevento Verlag und an den Literaturtest

TTT #575 - 10 Bücher, deren Titel mit einem "D" beginnt (ohne Der, Die, Das)


Heute ist wieder Donnerstag und somit Listen-Tag bei Aleshanee vom Blog Weltenwanderer. Nachdem ich beim "C" aussetzen musste, da ich gerade mal drei Bücher fand und auch dann in Zeitnot geraten bin, bin ich heute wieder mit dabei. Diesmal suchen wir 

 10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben D beginnen (vorzugsweise ohne Der, Die, Das)

Ich habe mir vorgenommen bei allen zehn Büchern KEIN Buch mit einem Artikel vor dem D zu verwenden und es ist mir auch geglückt.

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December Park von Robert Malfi
Dampfer ab Triest von Günther Neuwirth
Dort, wo die Feuer brennen von Astrid Töpfner
DRY von Neil und Jarrod Shusterman
Dein ist die Schuld von Maria Höfle
Drei Worte von Franziska Erhardt
Drachenjungfrau von Manfred Baumann
Dunkle Havel von Tim Pieper
Dornenspiel von Karen Rose
Dornengrab von Aikaterina Maria Schlösser
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DECEMBER PARK
Robert Malfi
Coming-of-Age-Thriller

Im Herbst 1993 wird das beschauliche Städtchen Harting Farms vom Verschwinden mehrerer Kinder erschüttert. Zunächst denken die Bewohner noch an Ausreißer bis in dem großen, gespenstischen December Park die erste Leiche eines Mädchens gefunden wird. Die Zeitungen sprechen vom Entführer als Piper als Rattenfänger, wie in der Sage der Brüder Grimm , weil er gekommen ist, um die Kinder wegzulocken. Doch in den Schulgängen flüstern die Kinder noch viel düsterere Namen. Angelo Mazzone und seine Freunde entdecken eine Verbindung zu dem toten Mädchen und nehmen die Verfolgung des Mörders auf. Die fünf Jugendlichen schwören sich, der Schreckensherrschaft des Pipers ein Ende zu setzen. Doch was als mutiges Versprechen beginnt, entpuppt sich nicht nur als Odyssee in die Düsternis ihrer Heimatstadt und deren Bewohner, sondern auch als Selbsterfahrungstrip. In der Dämmerung sind auf den Straßen von Harting Farms alle verdächtig, und jeder der Jungs könnte das nächste Opfer des Pipers sein.

meine Rezension

ein absolutes HIGHLIGHT!
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Dampfer ab Triest
Günter Neuwirth
Historischer Krimi

Inspector Bruno Zabini ist ein wahrer Triestiner, er spricht mehrere Sprachen und liebt Kaffee. Seine Heimatstadt Triest ist für die Donaumonarchie der »Hafen zur Welt«. Als Bruno den Befehl erhält, zum Schutz des Grafen Urbanau an Bord des Kreuzfahrtschiffs »Thalia« zu gehen, ist er nicht erfreut. Viel lieber hätte er ein paar schöne Tage mit seiner Geliebten verbracht. Inkognito begibt er sich auf das Schiff und mischt sich unter die illustren Fahrgäste. Denn einer unter ihnen trachtet dem Grafen nach dem Leben …

meine Rezension
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Dort, wo die Feuer brennen
Astrid Töpfner
Roman

Die junge Soledad lebt im quirligen Berlin auf der Überholspur, bis ein Unfall sie komplett aus der Bahn wirft und sie dazu bringt, nach neun Jahren wieder in ihr Heimatdorf in Spanien zurückzukehren. Dort trifft sie nicht nur ihre Jugendliebe, ihre Anwesenheit wirbelt auch schmerzhafte Fragen zu einer Tragödie auf, über die niemand sprechen will. Die schwelende Glut unausgesprochener Gefühle verwandelt sich in Feuer, die Soledad nicht mehr kontrollieren kann. Sie weiß nicht, wem sie noch vertrauen soll und zweifelt nicht nur an ihrer neuen Liebe und ihrer Familie, sondern auch an sich selbst. Ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel um die Wahrheit beginnt.

meine Rezension
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DRY
Neal & Jarood Shusterman
Dystopie

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

meine Rezension
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Dein ist die Macht
Maria Höfle
Krimi

Die siebzehnjährige Elena wird tot im Foyer des katholischen Elitegymnasiums St. Sebastian aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass sie schwanger war und genauso schnell ergeht von höchster Stelle die Anweisung, sämtliche Ermittlungen einzustellen. Doch weder die Polizistin Dorothea Keusch aus Kufstein noch ihr Kollege Konstantin Schmitt von der Mordkommission glauben an den offiziell deklarierten Selbstmord. Auf Schmitts Drängen beginnt Keusch, eigenmächtig zu ermitteln und setzt damit ihre Karriere aufs Spiel. Bei den Nachforschungen stößt sie auf haarsträubende Abgründe ganz unterschiedlicher Art. Um jedoch der Wahrheit wirklich auf den Grund zu gehen, muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen…

meine Rezension

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Drei Worte - Kisses in London
Franziska Erhard
Liebesroman

Neue Stadt, neues Leben? Nach einer schweren Enttäuschung wagt Ruby in London einen Neuanfang. Ihr Ziel: ein Platz im Traineeprogramm einer bekannten Parfümeriekette. Nicht ihr Ziel: sich vom Charme des charismatischen Juniorchefs Beau Rutherford überwältigen zu lassen. Was gar nicht so einfach ist, denn ausgerechnet er wird ihr Mentor – und er spürt ebenfalls die besondere Chemie, die beide verbindet. Damit könnte Ruby ihr neues Glück viel schneller gefunden haben, als erhofft. Gäbe es da nicht die unumstößliche Unternehmensregel, die Beziehungen zwischen den Mitarbeitern verbietet. Und die dazu führen könnte, dass sich Ruby zwischen ihrem Traummann und ihrem Traumjob entscheiden muss.

meine Rezension
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Drachenjungfrau
Manfred Baumann
Regionalkrimi

Am Fuß der beeindruckenden Krimmler Wasserfälle liegt ein totes Mädchen: Lena Striegler, siebzehnjährige Schönheit, Gewinnerin der Vorausscheidung zum groß inszenierten Austrian Marketenderinnen Award. Der Salzburger Kommissar Martin Merana ermittelt erstmals in der Provinz, zwischen den kuriosen Abgründen einer rustikalen Casting-Show und den mystischen Geheimnissen einer alten Sage. Während Merana den Kreis der Verdächtigen einschnürt, geschehen weitere rätselhafte Dinge im Ort ...

meine Rezension
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Dunkle Havel
Tim Pieper
Regionalkrimi

Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer weinenden Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben ist wie elektrisiert. Wird er endlich herausfinden, was damals wirklich geschah?

meine Rezension 


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Dornenspiel
Karen Rose
Thriller

Cincinnati, Ohio: Als Griffin „Decker“ Davenport nach mehreren Tagen aus dem Koma erwacht, wandern seine Gedanken sofort zu seinem letzten Fall. Er hat drei Jahre damit zugebracht, als FBI-Undercover-Agent einen Menschenhändler-Ring auszuheben. Doch er weiß auch, dass ihm das nur teilweise gelungen ist – und dass Kinder in Gefahr sind … FBI Special Agent Kate Coppola ist entsetzt, als sie von Decker erfahren muss, dass ein Partner des Rings Jugendliche für seinen Online-Sexhandel benutzt. Sie und Decker eröffnen die Jagd auf ihn und werden gleichzeitig zu Gejagten. Denn ihr Gegner beseitigt alle, die ihm in die Quere kommen …

meine Rezension
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Dornengrab
Aikaterini Maria Schlösser
historische Mysterynovelle


Da lag sie. Die weiße Rose auf dem Fensterbrett. Wie sie schon so oft dort gelegen hatte, als Zeichen für ein geheimes Treffen mit seiner Geliebten. Mit dem Unterschied, dass er seine Geliebte vor drei Tagen getötet hatte."

meine Rezension


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Das sind meine zehn Bücher und nun bin ich neugierig, was ihr so gefunden habt.


Mein Lesemonat Mai

 Hallo meine Bücherwürmer!

Der Mai war ein sehr ereignisreicher Monat für mich. Endlich wurden die Tage wärmer und länger und ich verbrachte viel Zeit im Freien. auch wenn es fast immer am Wochenden zu regnen begann.

Anfang des Monats hatte ich Besuch von meiner deutschen Freundin Alexandra. Wir verbrachten einige sehr schöne Tage zusammen und erkundigten die Umgebung. Ein Highlight sollte unser gemeinsamer Besuch des
"One Republic" Konzertes in Wien werden - doch als wir eine Stunde vor Beginn der Show vor der Stadthalle standen, wurde uns mitgeteilt, dass das Konzert kurzfristig (sehr kurzfristig!) abgesagt wurde. Was für eine Enttäuschung!
Der Rest des Monats war dann ruhiger.

Aber nun zum Lesemonat Mai

Im Mai habe ich 14 Bücher gelesen und rezensiert. Das waren insgesamt 5.914 Seiten - die bisher größte Seitenzahl des Jahres. Das dickste Buch habe ich allerdings bereits im April gelesen, aber erst jetzt rezensiert. Es hat 880 Seiten. Das dünnste hatte 240 Seiten.
Die Genres sind wieder bunt gemischt, aber es dominiert diesmal doch eher der Roman....in vielen Facetten.
Jugendbuch, Krimi, Politthriller und historischer Roman sind ebenfalls vertreten.

Hier meine kleine Übersicht

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Mai:

  1. Die wundersame Reise der Bienen - Katja Keweritsch  (400 Seiten)  4 1/2 Sterne
  2. Der Weg der Teehändlerin - Susanne Popp  (512 Seiten)   4 1/2 Sterne
  3. Die Hafenärztin - Henrike Engel  (464 Seiten)  4 1/2 Sterne
  4. Verheizte Herzen - Sarah Crossan  (272 Seiten)  3 Sterne
  5. Die Reise der Sommerfrauen - Sarah Morgan  (448 Seiten)  4 1/2 Sterne
  6. Nur eine Fellnase vom Glück entfernt - Petra Schier  (352 Seiten)  4 Sterne
  7. Johanna - Renate Welsh  (256 Seiten)  4 1/2 Sterne
  8. Shelter - Ursula Poznanski  (432 Seiten)  3 Sterne
  9. NEVER - Die letzte Entscheidung - Ken Follett  (880 Seiten)  4 Sterne
  10. viral.blutrausch - Max Benecke  (240 Seiten)  2 1/2 Sterne
  11. Die Blüte der Novemberrosen - Martha Sophie Marcus  (480 Seiten)   4 1/2 Sterne
  12. Eine andere Zeit - Helga Bürster (250 Seiten)  3 Sterne
  13. Ein Lied für Molly - Claudia Winter  (480 Seiten)  4 1/2 Sterne
  14. Blutgrund - Peter Glanninger (448 Seiten)   3 1/2 Sterne
    Gesamtseitenanzahl: 5.914
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Auch diesmal habe ich kein 5 Sterne Buch, aber viele 4 1/2 Sterne Bücher, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Ich kann alle davon empfehlen und möchte besonders auf diesen Roman einer österreichichen Autorin, der neu aufgelegt wurde, hinweisen.


Es wird zwar als Jugenbuch deklariert, aber ich würde es hier nicht wirklich einordnen, auch wenn die historische Sprache einfach gehalten wird und die Protagonistin zu Beginn erst 13 Jahre alt ist.

Meine ENTTÄUSCHUNG im Mai


Bei den Enttäuschungen tu ich mir in letzter Zeit nicht wirklich schwer, denn jeden Monat findet sich auf jeden Fall ein Buch von dem ich einfach mehr erwartet hätte. Greife ich zu den falschen Büchern? Oder warum häuft sich das in letzter Zeit so oft? Und warum werden die 5 Sterne Bücher immer weniger?

Eines kann ich euch aber bereits verraten...im Juni gibt es auf jeden Fall eines! Ich habe die Rezension leider nicht mehr fertig bekommen, deshalb kommt es erst im nächsten Monat dran.

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Im Juni werde ich außerdem eine kleine Blog Pause einlegen, denn wir werden nach Schweden zu unserer Tochter reisen. Ihr Studium neigt sich dem Ende zu und vorher wollen wir doch noch etwas von der Heimat Astrid Lindgrens sehen.
Meine Challenges:
Weltenbummler Challenge: 328 Punkte  (+50 Punkte)
besuchte Länder: 7 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, , Österreich, Tschad, USA)
 

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