Maroni, Mord und Hallelujah - Manfred Baumann


    • Broschiert: 244 Seiten
    • Verlag: Gmeiner, A; Auflage: 1 (1. Oktober 2014)
    • ISBN-10: 3839215889
    • ISBN-13: 978-3839215883
    • Genre: Krimi, Kurzgeschichten

Gmeiner Kurzbeschreibung: 

Weihnachten hat sich Kommissar Merana anders vorgestellt. Dass er mitten auf dem berühmten Salzburger Christkindlmarkt plötzlich dem Christkind gegenübersteht, passt ja noch ganz gut zur weihnachtlichen Idylle. Aber dass dieses Christkind mit einer Pistole auf ihn zielt, stört den Weihnachtsfrieden doch erheblich. Und schon ist der Kommissar unfreiwilliger Hauptdarsteller einer aberwitzigen Rallye durch das weihnachtliche Salzburg, mit grimmigen Schiachperchten und verschwundenen Erzengeldarstellern.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Einmal um die Welt Challenge

Buch zur Deutschen Autoren Challenge

Buch zur Jahreszeiten Cover Challenge

Meine Meinung:
Seit dem Krimi "Drachenjungfrau" schaue ich nach weiteren Büchern von Manfred Baumann aus. Sein Schreibstil und besonders die interessante Beschreibung des Brauchtums ins Salzburg gefallen mir ausgesprochen gut. So habe ich mich sehr gefreut, als ich beim Weltbild Verlag seinen Weihnachtskrimi gewonnen habe. Natürlich stand der nun in der Adventzeit auf dem Programm.

Leider habe ich allerdings gleich etwas zu bemängeln: Nirgends wurde ich fündig, dass es sich hier nicht um einen Roman, sondern um vier Kurzgeschichten handelt! Der beschriebene Inhalt bezieht sich alleine auf die erste Geschichte in diesem Buch, das auch den Titel trägt. Danach folgen weitere drei Kurzgeschichten mit den Titeln: Otmar und die Weihnachtskekserlfee, Stern.Taler.Kind und Raunacht. Alle vier weihnachtlichen "Mordsgeschichten" haben mich gut unterhalten, auch wenn ich eigentlich kein Kurzgeschichtenfan bin. Nun fällt es mir auch etwas schwer dieses Buch, das eigentlich vier Geschichten beinhaltet zu rezensieren, denn ich will ja nirgends zu viel verraten....

In jeder Geschichte spielt Kommissar Merana oder einer seiner Kollegen die Hauptfigur.
In der ersten Geschichte "Mord, Maroni und Hallelujah" verfolgt Merana das Christkind, welches am Salzburger Christkindlmarkt jemanden angeschossen hat. Es gestaltet sich eine Verfolgungsjagd durch Punschhütten und gipfelt bei einem Krippenspiel.

In der zweiten Geschichte "Otmar und die Weihnachtskekserlfee" wird Abteilungsinspektor Otmar Braunberger unfreiwillig Teilnehmer der im TV ausgestrahlten Sendung "Salzburg sucht die Weihnachtskekserlfee". Während der Sendungsübertragung kommt es zu einem Zwischenfall: Einer der Kekserlkoster (Juroren)  krümmt sich schmerzverzerrt und kippt bewusstlos vom Stuhl. Abteilungsleiter Braunberger ermittelt.....

Die dritte Geschichte "Stern.Taler.Kind" erzählt von einem kleinen Jungen, der sich mit seinem Laserschwert abends auf Abenteuer begibt; einem kleinen Mädchen, das ihre Eltern im Feuer einer Fabrik in Pakistan verloren hat, einem jungen Burschen, der ganz besondere Krippenfiguren verkauft und einen LKW Fahrer. Alle diese Menschen sind Handlung einer kleinen Kriminalgeschichte und miteinander verstrickt.

Und die letzte Geschichte "Raunacht" handelt von den Raunächten. Dies sind einige Nächte vom 21. Dezember anfangend bis zum Jahreswechsel, denen oft besondere Bedeutung zugemessen wird und die bis heute für Wahrsagungen und Mythologien bedeutend sind. Diesen Bräuchen ist ein italienisches Fernsehteam auf den Spuren bis sich eines der Orakel erfüllt und der erste Ermordete gefunden wird.

Alle vier Mordsgeschichten sind sehr flüssig erzählt und binden viel Brauchtum mit ein. Einige sind witzig, die anderen stimmen nachdenklich. Mir haben alle vier sehr gut gefallen und finde sie passend für die Vorweihnachtszeit.

Fazit:
Wer mörderische Kurzgeschichten mag, die in der Adventzeit spielen, hat hier das richtige Buch gefunden. Mich hat es unterhalten und die Vorweihnachtszeit ein bisschen kriminalistisch versüßt.


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