Steirerwahn - Claudia Rossbacher

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 288 Seiten
    • Verlag: ‎ Gmeiner-Verlag; 2022. Edition (9. Februar 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839201985
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839201985
    • Genre: Regionalkrimi, Krimi
    • Reihe: ja - Band 12 um Sascha Bergmann und Sandra Mohr



Gmeiner Kurzbeschreibung:
An der Steirischen Apfelstraße wird ein Mann mit einer Holzkugel in der Mundhöhle aufgefunden, erdrosselt mit dem Strick seiner Kutte. Die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann erfahren, dass der Tote den Apfelmännern angehörte, die sich an diesem Morgen in Brennklausur begaben, um in einem geheimen Ritual den angeblich weltbesten Apfelschnaps herzustellen. Warum aber wurde der Obstbauer ermordet? Und wer steckt dahinter? Bald schon soll der nächste Apfelmann sterben.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nachdem mich der letzte Band der Reihe nicht ganz abholen konnte, hat Claudia Rossbacher diesmal wieder mehr Spannung und auch neue Themen in ihren zwölften Band rund um Sascha Bergmann und Sandra Mohr eingebaut. Natürlich sind wir wieder in der Steiermark angesiedelt und zwar entlang der Steirischen Apfelstraße. Wir Österreicher wissen, dass "frisch, saftig, steirisch" für steirische Äpfel steht.

Sascha ist diesmal alles ander als "amused", als er nicht den erwünschten Chefposten im LKA Graz bekommt. Noch schlimmer wird es für ihn allerdings, als seine Ex-Verlobte Nicole Herbst den Job antritt. Doch Zeit zum Schmollen bleibt ihm nicht wirklich, denn er wird noch auf der Einstandsfeier zu einem Mord in die idyllische Apfelstraße nach Puch bei Weiz gerufen. Ein Obstbauer liegt, mit einem Strick erdrosselt und einer ominösen Kugel im Mund, vor seinem Haus. Schnell stellt sich heraus, dass der Tote zu den sogeannten "Apfelmännern" gehört. Die Gruppe besteht aus eingefleischten und lange ansäßigen Obstbauern. Jedes Jahr ziehen sie sich für ein paar Tage zurück in Klausur um ihren geheimnisvollen Apfelschnaps, den "Abakus", zu brennen. Dazu gehören strenge Regeln, eine Kutte als Bekleidung und völlige Geheimhaltung der Rezeptur. Nun liegt am ersten Tag ihrer geheimen Zusammenkunft einer von ihnen tot vor seinem eigenen Haus. Doch es soll nicht der letzte tote Apfelmann sein....

Claudia Rossbachers zwölfter Steirerkrimi beginnt nach Auffindung des Toten gemächtlich. Doch es dauert gar nicht lange, bis der nächste tote Apfelmann aufgefunden wird und die Story an Fahrt gewinnt. Dabei greift die Autorin, neben der Aufklärung des Kriminalfalles, Themen wie Nachhaltigkeit und Biologische Landwirtschaft auf. 
Sascha schlägt sich neben den Ermittlungen zum Fall zusätzlich noch mit anderen Problemen herum. Erstens die Zurückweisung des Chefpostens für den er sich beworben hat und zweitens seine neue Chefin, die für ihn keine Unbekannte ist. Nicole Herbst war vor Jahrzehnten mit ihm verlobt.
Aber nicht nur Sascha erlebt ein Auf und Ab im Privatleben. Sandra lernt Hubert Müllner kennen, der in die Wohnung ihrer ehemaligen Nachbarin einzieht. Der attraktive Mann lässt ihr Herz höher schlagen, jedoch hat er einige sehr seltsame Angewohnheiten und im Internet ist ebenfalls nichts über ihn zu finden. Obwohl Sandra kein gutes Bauchgefühl hat, trifft sie sich immer wieder mit ihm....
Mit Hubert Müllner hat Claudia Rossbacher einen sehr interessanten Charakter erschaffen, der bei mir Gänsehaut erzeugt. Ich bin schon sehr gespannt, was sich daraus entwickeln wird....

Die Mischung aus Kriminalfall und Privatleben der beiden Ermittler ist wieder sehr gut gelungen. Die kleinen Sticheleien zwischen Sascha und Sandra sind diesmal ein bisschen zurückhaltender geworden. Trotzdem sind die kleinen Kabbeleien wieder das Salz in der Suppe. Natürlich spielt bei dieser Reihe das Lokalkolorit eine große Rolle.
Das Cover mit dem Herz passt wieder hervorragend zum Erkennungsmerkmal der Reihe. Diesmal ist es aus einer Sisalschnur gelegt und von Blutstropfen umgeben.

Fazit:
Wieder ein interessanter Fall aus der Steiermark, der mich gut unterhalten hat und mit zwei neuen Figuren frischen Wind in die Reihe bringt. Durch die geheimnisvollen Apfelmänner bekommt der Krimi einen ganz besonderen Touch.

Die Reihe um Sandra Mohr und Sascha Bergmann:

  1. Steirerblut    *Rezi*
  2. Steirerherz    *Rezi*
  3. Steirerkind    *Rezi*
  4. Steirerkreuz  *Rezi*
  5. Steirerland    *Rezi*
  6. Steirernacht  *Rezi
  7. Steirerpakt    *Rezi
  8. Steirerquell   *Rezi*
  9. Steirerrausch *Rezi*
  10. Steirerstern   *Rezi*
  11. Steirertanz    *Rezi*

Neuzugänge im März

 Hallo meine Bücherwürmer!

Der März, der März...jedes Jahr einer der Monate, wo die meisten Bücher einziehen dürfen....
Diesmal habe ich keinen Gutschein als Ausrede, aber mir war bewusst, dass der Monat wieder voller werden wird. Die Ausbeute ist wieder bunt gemischt und noch nicht ganz vollständig...ähm...aber größtenteils.

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Jürgen Seibold
It's My Life: Jon Bon Jovi
Biografie

Als Jon Bon Jovi 1984 seinen ersten Hit »Runaway« landete, waren Faxgeräte der neueste Schrei, statt auf Streaming setzten Popfans auf Musikkassetten, und der neueste Apple-Rechner kostete 10.000 Dollar und hatte eine 10-MB-Festplatte. Achtunddreißig Jahre später feiert Jon Bon Jovi seinen 60. Geburtstag, und aus dem verbissen arbeitenden Rockschönling, als den ihn einst manche Journalisten verspotteten, ist ein respektierter Weltstar geworden, der sich vielseitig engagiert, mit seiner »JBJ Soul Foundation« Familien hilft, denen Obdachlosigkeit droht – und der nach wie vor glücklich mit seiner High-School-Liebe Dorothea Rose verheiratet ist. Schriftsteller und Musikjournalist Jürgen Seibold, der 1991 seine erste Biografie über Jon Bon Jovi geschrieben hat, zeichnet den Weg des US-Musikers nach, der als Sohn eines sizilianischen Einwanderers in New Jersey aufwuchs und sich nach Verkaufsrekorden, Hits und Welttourneen in seinem Lokal »JBJ Soul Kitchen« – wo jeder für sein Essen so viel bezahlt, wie er eben kann – auch mal ans Spülbecken stellt, wenn Not am Mann ist.

Fangirl-Moment! Seit den frühen Neunziger Jahren bin ich Fan der Gruppe. Die Biografie habe ich bei Lovelybooks gewonnen und habe mich wieder wie ein Teenger gefühlt. Freu mich schon aufs Lesen!

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Ellin Carsta
Der Mut der Frauen
Historischer Roman
Band 5

Bernried am Starnberger See, 1938: Elisabeth Lehmann ist voller Angst, dabei könnte ihr Glück so groß sein. Sie erwartet erneut ein Kind. Doch was passiert, wenn sie wieder kein gesundes Kind zur Welt bringt und jemand hiervon erfährt? Schließlich weiß sie, was mit ihrer Haushälterin Inge geschehen ist …Wilhelmine von Falkenbach ist derweil verzweifelt auf der Suche nach ihrer großen Liebe – Martin, der für seinen Widerstand verhaftet wurde. Halten ihr Vater oder ihr Bruder Informationen zurück?Die Fabriken der Familien Lehmann und von Falkenbach laufen im Hochbetrieb, doch mehrere politische Verantwortliche glauben, dass die Waffenproduktion weiter vorangetrieben werden sollte. Und auch in den Familien werden die Gräben größer. Kann Paul-Friedrich von Falkenbach sie vor den drohenden Gefahren bewahren?

Natürlich muss ich die Falkenbach Reihe von Ellin Carsta weiterlesen und so habe ich mir auch zeitgerecht den fünften Band bestellt
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Nadine Matheson
Jigsaw Man: Der tote Priester
Thriller
Band 2

Als DI Anjelica Henley zu einem neuen Tatort gerufen wird, schwant ihr nichts Gutes: In einer kleinen Londoner Kirche wurde ein Pastor brutal ermordet. Während Henleys Team den Tatort genauer untersucht, entdecken sie in einem Nebenraum einen angeketteten, halbtoten jungen Mann. Henleys Bauchgefühl sagt ihr, dass der junge Mann nicht vom Mörder eingesperrt worden ist. Aber wer war es dann? Und warum wurde der Pastor ermordet? Henley sucht fieberhaft nach Antworten, aber stattdessen stößt sie nur auf immer mehr Leichen, die auf die gleiche Art zu Tode gequält wurden wie der junge Mann aus der Kirche. Haben Henley und die Serial Crimes Unit es etwa mit einem religiösen Serienmörder zu tun?

Der zweite Band rund um den Jigsaw Man stand auf meiner Wunschliste und Dank der Bloggerjury durfte er auch bei mir einziehen

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Zdenka Becker
Es ist schon fast halb zwölf
Roman

Hilde und Karl könnten einen beschaulichen Lebensabend verbringen, wäre da nicht Karls zunehmende Demenz und die bevorstehende Übersiedelung ins Altersheim. Am Dachboden findet Hilde eines Tages eine Kiste mit alten Briefen – und während das Gedächtnis ihres Mannes immer mehr nachlässt, wird die Vergangenheit für Hilde umso lebendiger. Die Briefe führen sie zurück in jene Zeit, als Karl und sie verlobt waren, getrennt durch familiäre Verpflichtungen, Karls Arbeit in Berlin – und das NS-Regime, das bald seinen Schatten über ihr junges Glück wirft. Als auch noch ein Hobbyhistoriker beginnt, Fragen nach dem Verschwinden von Hildes Nichte zu stellen, droht ihr das Geflecht aus Lügen, das sie um ihr Leben aufgebaut hat, zusehends zu entgleiten …

Ein neues Buch der österreichichen Autorin, die ich persönlich kenne. Das musste ich mir natürlich kaufen! Letzten Freitag war ich bei der Lesung zu "Es ist schon fast halb zwölf"......Blogbeitrag folgt!

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Anne Nordby
Kalter Fjord
Thriller

»Niemand entkommt den Schatten seiner Vergangenheit. Irgendwann wirst du die Dinge bereuen, die du getan hast.« »›Ich muss hier weg, ich ertrage das alles nicht länger. Was ist das bloß für ein Albtraum?‹ Er wendet sich um und rennt durch den Gang zurück, sucht verzweifelt die Tür zum Außendeck. Als er sie endlich findet, stürzt er hinaus ins Freie. Er läuft zur Reling und umfasst das kalte Metall. Als er auf den enger werdenden Fjord hinausblickt, in den das Schiff unaufhaltsam hineinsteuert, weiß er längst, dass er in der Falle sitzt.« Ein neuer Fall für Tom Skagen von der Sondereinheit Skanpol, der sich für ihn zum Albtraum entwickelt. Denn Skagen quält eine alte Angst aus der Zeit vor seiner Polizeikarriere, als er noch zur See fuhr …

Mit "Kalte Nacht" hat mich Anne Nordby begeistert. Deshalb musste auch der neue Fall von Tom Skagen einziehen, den mir der Gmeiner Verlag dankenswerter Weise zugeschickt hat.
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Eva Wagendorfer
Die Radioschwestern
Historischer Roman

Frankfurt, 1927: Ihre Zukunft ist das Radio – da sind sich Gesa, Inge und Margot sicher. Die Freundinnen haben eine Stelle beim neu gegründeten Südwestdeutschen Rundfunkdienst ergattert und träumen nun von einer glänzenden Karriere, die ihnen Unabhängigkeit bietet. Gesa möchte Hörspielsprecherin werden, die lebenshungrige Inge als berühmte Sängerin die Bühnen der Welt erobern, und Margot möchte endlich als Cellistin von ihren männlichen Kollegen im Rundfunkorchester anerkannt werden. Denn obwohl eine kreative Aufbruchsstimmung in der Luft liegt, müssen die jungen Frauen gegen alte Konventionen ankämpfen. Doch zu dritt blicken sie voller Tatendrang in die Zukunft, um ihren gemeinsamen Traum wahr werden zu lassen: Endlich frei und glücklich zu sein!

Dieses Buch habe ich beim Bloggerportal angefragt und bekommen

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Fatma Aydemir
Dschinns
Roman

Dreißig Jahre hat Hüseyin in Deutschland gearbeitet, nun erfüllt er sich endlich seinen Traum: eine Eigentumswohnung in Istanbul. Nur um am Tag des Einzugs an einem Herzinfarkt zu sterben. Zur Beerdigung reist ihm seine Familie aus Deutschland nach. Fatma Aydemirs großer Gesellschaftsroman erzählt von sechs grundverschiedenen Menschen, die zufällig miteinander verwandt sind. Alle haben sie ihr eigenes Gepäck dabei: Geheimnisse, Wünsche, Wunden. Was sie jedoch vereint: das Gefühl, dass sie in Hüseyins Wohnung jemand beobachtet. Voller Wucht und Schönheit fragt „Dschinns“ nach dem Gebilde Familie, den Blick tief hineingerichtet in die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte und weit voraus.

Diesen Roman habe ich mir nach all den Lobeshymnen auf Instagram gekauft

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Ali Hazelwood
Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
Roman

Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …

Auch diesen Roman habe ich mir gekauft, weil ich schon Lobeshymnen auf die englische Ausgabe gehört und gelesen habe. Das englische Cover ist übrigens richtig cool, das deutsche allerdings furchtbar

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Pieter van Os
Versteckt vor aller Augen
Biografisches Sachbuch

Polnische Katholiken hielten sie für eine von ihnen. Eine ergebene Nazifamilie nahm sie auf, als wäre sie ihre eigene Tochter. Sie verliebte sich in einen deutschen Ingenieur, der Flugzeuge für die Luftwaffe baute. Was jedoch niemand wusste, war, dass Mala Rivka Kizel 1926 in Warschau in eine große polnisch-orthodoxe jüdische Familie hineingeboren worden war. Ihrem Wagemut, ihrem Charme, ihrer Intelligenz, ihrem blonden Haar und ihren blauen Augen verdankt sie, dass sie als einziges Mitglied ihrer Familie den Zweiten Weltkrieg überlebte.

Ein Gewinn bei Lovelybooks, das alles andere als leicht zu lesen ist. Ich bin shcon fast fertig mit dieser besonderen Geschichte #gegendasvergessen
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Das sind meine Neuzugänge aus dem März. Einige Bücher werden aber noch kommende Woche einziehen...die zeige ich euch dann bei den April Neuzugängen.

Habt einen schönen Tag!


Amissa: Die Verlorenen - Frank Kodiak

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: ‎ Droemer TB; 2. Edition (2. November 2020)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426307634
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426307632
    • Genre: Thriller
    • Reihe: ja - Band 1 um Jan und Rica Kantzius



Droemer Kurzbeschreibung:
In einer regnerischen Herbstnacht werden die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius Zeugen eines grauenhaften Zwischenfalls an einer Autobahn-Raststätte: Ein panisches Mädchen rennt direkt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst, jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte findet sich die Leiche eines Mannes, der das Mädchen offenbar entführt und sich dann erschossen hat. Die Privatdetektive stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es weitere Teenager gibt, die auf ähnliche Weise kurz nach einem Umzug verschwunden sind. Eine Spur führt zu "Amissa", einer Hilfsorganisation, die weltweit nach vermissten Personen sucht und für die Rica arbeitet. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, und Rica und Jan kommen Dingen auf die Spur, von denen sie lieber nie gewusst hätten.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Frank Kodiak bzw. Andreas Winkelmann ist in letzter Zeit zu einem Thrillerautor aufgestiegen, den ich sehr gerne lese.

Mit Privatdetektiv Jan Katzius und seiner Frau Rica, die als Ermittlerin bei Amissa, einer Hilfsorganisation für vermisste Personen arbeitet, haben wir ein sehr ungewöhnliches Pärchen.
Eines Tages werden sie Zeugen eines Zwischenfalls auf der Autobahn, auf der sie sich gerade befinden. Eine junge Frau rennt panisch auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst. An der Raststätte gegenüber wird die Leiche eines Mannes gefunden, der das Mädchen offenbar entführt hatte. Für die ermittelnde Polizei scheint damit der Fall klar. Rica und Jan haben jedoch Bedenken, weil einige Zeugen plötzlich verschwunden sind. Außerdem stoßen sie kurze kurze Zeit später auf weitere Fälle von abgängigen Jugendlichen.
Es handelt sich überwiegend um Teenager, die vor kurzem umgezogen sind und ihren Unmut darüber in den sozialen Medien verbreitet haben. In Chatforen suchen sie Hilfe und vertrauen den falschen Leuten. Die Polizei ist nicht wirklich aktiv, denn Vermisstenfälle von Teenager häufen sich in diesem Alter, um kurze Zeit später wieder aufzutauchen. Doch dann entdeckt Rica eine Spur zu „Amissa“....

"Amissa - Die Verlorenen" ist der erste Band einer Trilogie um Jan Katzius, einem ehemaligen Polizisten, dessen Methoden nicht immer gesetzeskonform sind. Er ist nicht immer ein Sympathieträger und ermittelt meistens im Alleingang. Als Ex-Polizist hat er keinen Kontakt mehr zu seinen Kollegen von damals - mit einer Ausnahme: sein Freund Olaf. Seine Frau Rica stammt aus der Karibik und ist eine geniale Hackerin. Rassismus und die eigene Erfahrung mit Zwangsprostitution haben sie zur Hilfsorganisation Amissa gebracht, wo sie sich für Menschen einsetzen kann.
Ohne langes Vorgeplänkel wird man in die Geschichte hineingesogen.
Kodiak erzählt aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen, wie auch an unterschiedlichen Orten. Der Schreibstil ist temporeich und einfach, wie es meistens bei Thriller der Fall ist.

Der Autor spricht mit dieser Geschichte ein sehr wichtiges Thema an: die sozialen Medien, die oft allzu leichtfertig verwendet werden. Teenager, die genau dort ihr Innerstes nach außen kehren, sind für Soziopathen leichte Opfer. Es ist für mich nicht der erste Thriller, der dies anspricht und trotzdem finde ich, dass dieses Thema noch immer viel zu wenig präsent ist.

Einige Passagen sind nicht wirklich etwas für Zartbesaitete, denn es gibt doch oftmals einige brutale Szenen. Der Spannungsbogen ist konstant.
Etwas zu extrem fand ich die vielen Alleingänge von Jan, die manchmal zu drastisch und unrealistisch dargestellt werden. Am Ende gibt es kleinen Cliffhanger, der bereits auf Teil zwei hindeutet...

Fazit:
Ein packender und brisanter Thriller, ein Pageturner, den ich in kürzester Zeit ausgelesen hatte. Gestört hat mich nur der etwas zu drastische Alleingang von Jan, der mir manchmal zu unglaubwürdig war. Wer allerdings einen temporeichen Thriller, der sich um das Thema Menschenhandel dreht und auch einiges an Brutalität vorweisen kann, der ist hier richtig. Auf jeden Fall ein spannender Auftakt einer Thriller-Trilogie.

Das Eulentor - Andreas Gruber

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Broschiert: 370 Seiten
    • Verlag: ‎ Luzifer Verlag; 1. Edition (30. November 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3958356214
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3958356214
    • Genre: Horrorthriller



Luzifer Kurzbeschreibung:
Im August 1911 segeln Alexander Berger, der Kartograph Hansen und eine Handvoll Norweger ans Ende der Welt. Inmitten zerklüfteter Gletscher und arktischer Temperaturen sterben die Teilnehmer an Erfrierungen, stürzen in Gletscherspalten oder verschwinden unter mysteriösen Umständen im Blizzard. Kurz vor Abbruch der Expedition entdecken die Überlebenden einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Sie wollen dieses Rätsel, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht, lösen. Der gefährliche Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern … 

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Das ist mein zweites Buch aus dem Horror-Genre von Andreas Gruber. "Der Judasschrein" war ein Highlight für mich und auch "Das Eulentor" ist eine tolle spannende Geschichte, die mich fasziniert hat. Andreas Gruber ist ja mein Lieblings-Thriller-Autor, aber er kann vorallem auch Horror sehr gut.

Wir befinden uns in Spitzbergen im Jahre 1911 und in der Gegenwart im Jahre 2021. Andreas Gruber hat "Das Eulentor" bereits vor Jahren geschrieben und die Geschichte vor kurzem überarbeitet und den Gegenwartsstrang um Neele hinzugefügt, der sich perfekt ergänzt.

Der Wiener Arzt Alexander Berger reist 1911 mit einer kleinen internationalen Expeditionsgruppe nach Norwegen, Richtung Nordpol. Ihr Ziel ist die Erkundung von Spitzbergen und die Erstellung einer Karte des bisher unerforschten Gebietes. Die Gruppe merkt jedoch sehr schnell, dass die Expedition unter keinem guten Stern steht. Als sie kurz davor sind diese abzubrechen, entdecken sie einen mysteriösen Schacht. Dieser führt senkrecht und immer mit gleichbleibendem Durchmesser in die Tiefe. Er widerspricht allen physikalischen Gesetzen und erweckt ihre Neugier. Die Gruppe wagt den Abstieg in den Schacht, wo Tod und Wahnsinn lauern....

Der Gegenwartsstrang ist die Rahmenhandlung und beginnt temporeich. Neele Tujunen reist undercover nach Spitzbergen zur Ice-Station "Sibirion", wo es zu unerklärlichen Todesfällen gekommen ist. Auch Neele verspürt sehr schnell die Gefahr, die von diesem Flecken Erde ausgeht. Sie verschanzt sich in einem der Gebäude, wo sie die Tagebücher von Alexander Berger findet und liest. Nach und nach erfährt sie, was sich von Beginn der Expedition 1911 bis zum Jahre 1914 ereignet hat und übersieht dabei fast das Grauen vor der eigenen Tür...

Der Hauptfokus liegt auf den Vergangenheitsstrang, der eher gemächlich beginnt und wir der Expedition folgen. Mit der Zeit lassen einem die unterschwelligen Horrormomente, die Gruber perfekt insziniert, das Blut in den Adern gefrieren. Der Schacht, der eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die Gruppe ausübt, sowie die mysteriöse Atmosphäre, halten die Spannung aufrecht. Mit eisiger Kälte, Stürmen und aufbrechenden Gletscherspalten entsteht beim Lesen noch dazu ein eisiger Schauer, der einem den Rücken runterläuft....

Man fühlt sich beim Lesen selbst als Teilnehmer der Gruppe und wird trotzdem immer wieder von Wendungen überrascht, die man nicht vorausgeahnt hat. Der Schreibstil ist, wie von Andreas Gruber gewohnt, temporeich. Die Charaktere sind sehr detaiiliert beschrieben und facettenreich. Man fiebert mit den Figuren auf den gesamten 370 Seiten mit.
Obwohl ich sonst eigentlich kaum Horror lese, ist auch dieses Werk von Andreas Gruber wieder ein Spitzentitel.

Fazit:
Ein düsterer und spannender Aufenthalt im ewigen Eis. Nicht umsonst ist Andreas Gruber mein Lieblingsautor, der mich immer wieder aufs Neue begeistert. Horror und Mystic kann er hervorragend und überzeugt sogar mich damit, obwohl ich nur sehr wenig in diesem Genre lese. Leseempfehlung!

Eisflut 1784 - Marco Hasenkopf

    Die Bildrechte liegenbeim Verlag

     

     

    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: Emons Verlag (18. November 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3740811692
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3740811693
    • Genre: Historischer Krimi



Emons Kurzbeschreibung:
Cöln 1784: Mitten im härtesten Winter seit Menschengedenken geht ein Serienmörder in der Stadt um. Amtmann Henrik Venray und die eigenwillige Apothekerwitwe Anna-Maria Scheidt begeben sich auf die Jagd nach ihm und müssen nicht nur gegen eine Bestie in Menschengestalt, sondern auch gegen Kälte und Hunger kämpfen. Zu allem Überfluss droht eine Schmelzwasserflut von unvorstellbarem Ausmaß über Cöln und das Rheinland hereinzubrechen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Marco Hasenkopf erzählt in seinem historischen Roman die Geschichte der großen Eisflut im Jahre 1784. In Mülheim am Rhein und der verfeindeten Stadt Cöln herrschen Eiseskälte, Hunger und Not. Durch einen Vulkanausbruch in Island bricht dieses seltene Wetterphänomen über die Menschen herein und bringt eine gigantische Naturkatastrophe ins Rollen.
Das streng katholische Cöln ist deswegen voll von Wanderheilern und fanatischen Frömmlern, die das Ende der Welt voraussagen.
Statt die Deiche am Rhein zu erhöhen, um die Hochwassergefahr für die Stadt zu bannen, ruft man die Menschen auf Buße zu tun. Gleichzeitig feiern die Adeligen ausgelassen Feste rund um die Zeit des Karnevals, als gäbe es kein Morgen. Karnevalistische Exzesse stehen den bigotten Prozessionen gegenüber...was für ein Bild!
Während die Menschen jeden neuen Tag hoffen, dass die Temperaturen endlich ins Plus steigen, damit die Zeit der Aussaat bald beginnen kann und die Aussicht auf eine reiche Ernte steigt, bleibt die Kälte und der Schnee bestehen.
Im etwas gemäßigteren Mülheim werden zwar Andersgläubige nicht verfolgt, trotzdem ziehen auch hier plünderne Räuberbanden durch die Gegend. Kaum jemand hat mehr Vorräte oder genug zu essen. Deswegen wird
Henrik Freiherr van Venray, Amtmann für policeyliche Wohlfahrterei im Dienst des bergischen Herzogs, nach Mülheim gerufen. Er soll für Recht und Ordnung sorgen und überprüfen, ob der Deich rechtzeitig und hoch genug gegen die drohende Flut gebaut wurde. Auf seinem Weg findet er die Leiche eines Mönchs, der erfroren zu sein scheint. Doch die Apothekerswitwe Anna-Maria Scheidt stellt schnell fest, dass der Mann ermordet wurde.
Sowohl Venray, als auch Anna-Maria Scheidt, werden von den Einwohnern, alles andere als wohlwollend behandelt. Die selbstbewusste Apothekerin ist einigen Mülheimern schon länger
ein Dorn im Auge. Das liegt nicht nur daran, dass sie eine Frau ist, sondern auch, dass sie sich für die Armen und Kinder einsetzt.

Neben den Mordermittlungen, die Venray nach Cöln zieht und die ihn in Lebensgefahr bringen, findet er außerdem heraus, dass der vom Fürsten geforderte Deich nicht rechtzeitig fertiggestellt wurde. Nun droht eine riesige Eisflut, die Cöln und Mülheim unter sich begraben wird.....

Marco Hasenkopf hat in seinem Roman historische Begebenheiten mit der fiktiven Geschichte rund um Venray und Anna-Maria geschickt verwoben. Die Beschreibungen der damaligen Zeit, wie den Menschen, der Kleidung und den Behausungen, sind sehr bildhaft und detailliert. Religiöse und politische Konflikte beherrschen die Menschen, Machtmissbrauch und Aberglaube sind weit verbreitet. Ein Sittengemälde des späten 18. Jahrhunderts....

Die Sprache ist historisch und der Zeit angepasst. Zu Beginn benötigt man einige Zeit, um sich darin zurechtzufinden. Ich fand es jedoch hervorragend authentisch, auch wenn man natürlich die Originalsprache aus dem 18. Jahrhundert nicht verwenden kann. Trotzdem gibt es einige Begriffe, die selbst ich noch nachschlagen muss, obwohl ich sehr viele historische Romane lese.

Die Grundstimmung ist düster und man spürt die Kälte in jeder Zeile, die man liest. Besonders im letzten Drittel ist die Spannung sehr hoch und ich musste den Roman in einem Rutsch fertig lesen, denn man spürt förmlich die Katastrophe auf sich zukommen.....

Am Ende des historischen Krimis gibt es ein informatives Nachwort.

Fazit:
Wer Spannung, Mord und Totschlag in einem richtigen historischen Roman mag, dem empfehle ich diesen historischen Krimi gerne weiter.

 Vielen Dank an den Emons Verlag für das Rezensionsexemplar!

TTT #564 - 10 Bücher mit einem grünen Cover

 

Heute wird es grün! Die liebe Aleshanee vom Blog Weltenwanderer ruft uns heute auf

10 Bücher mit einem grünen Cover
zu zeigen.

Puh, dass war doch schwerer, als ich gedacht habe. So viele grüne Bücher habe ich gar nicht bzw. sind viele davon noch ungelesen.
Deshalb sind auch schon wieder Bücher dabei, die ich hier schon gezeigt habe, die aber alle richtig gute Bücher waren.

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Dunkelgrün fast schwarz - Mareike Fallwickl
Ins Dunkel - Jane Harper
Ein LIed für die Vermissten - Pierre Jarawan
Fünf Tage im Mai - Elisabeth R.Hager
Der Gesang der Flusskrebse - Delia Owens
Verborgen - Anna Schneider
Wo die Nacht beginnt - Deborah harkness
Kalte Nacht - Anna Nordby
Solange die Welt noch schäft - Petra Durst-Benning
Dunkelnacht - Kirsten Boie
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Dunkelgrün fast schwarz
Mareike Fallwickl

Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen. Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht.
meine Rezension
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Ins Dunkel
Jane Harper

Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. Tage später kommen nur vier von ihnen zurück. Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite ...
 
meine Rezension
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Ein Lied für die Vermissten
Pierre Jarawan

Als 2011 der Arabische Frühling voll entfacht ist, löst der Fund zweier Leichen auch in Beirut erste Unruhen aus. Während schon Häuser brennen, schreibt Amin seine Erinnerungen nieder: an das Jahr 1994, als er als Jugendlicher mit seiner Großmutter in den Libanon zurückkehrte – zwölf Jahre nach dem Tod seiner Eltern. An seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Jafar, mit dem er diese verschwiegene Nachkriegswelt durchstreifte. Und daran, wie er schmerzhaft lernen musste, dass es in diesem Land nie Gewissheit geben wird – weder über die Vergangenheit seines Freundes, noch über die Geschichte seiner Familie.

meine Rezension
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Fünf Tage im Mai
Elisabeth R. Hager

lly ist ein Wildfang, besitzt einen scharfen Verstand und einen Urgroßvater namens Tatka. Der ist ein Auslaufmodell: Berserker im Greisengewand, letzter Fassbinder Tirols, Anhänger der untergegangenen K.u.K.-Monarchie und bald schon der älteste Mann im Dorf. Wenn Illy an ihren freien Nachmittagen bei ihm in der Werkstatt sitzt, lauscht er mit seinem guten Ohr ihren Berichten, erzählt vom untergegangenen Kaiserreich und weiht Illy ins Fassbinder-Handwerk ein. Sie wiederum teilt mit ihm jedes Geheimnis, etwa, dass in dem Atlas, den sie gerade erst in der Schule bekommen hat, ein seltsamer Name steht: Tristan Unger. Tatsächlich verliebt sich Illy Jahre später in Tristan, einen Außenseiter, der so gar nicht in die Tiroler Dorfidylle passen will. Die Eltern verbieten ihr den Umgang, nur Tatka deckt die junge Liebe. Doch Illy erkennt eines Tages selbst, dass sie eine Entscheidung treffen muss. Noch ahnt sie nicht, dass die Konsequenzen dieser Entscheidung sie ein Leben lang begleiten werden.

meine Rezension
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Der Gesang der Flusskrebse
Delia Owens

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

meine Rezension
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Verborgen
Anna Simons/Anna Schneider

Neuer Job, neue Stadt – Eva hofft, die Schatten ihrer Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Aber noch vor ihrem ersten Arbeitstag als Gefängnisärztin in einer Münchner Haftanstalt wird sie in einen Kriminalfall verwickelt: Die Frau eines Inhaftierten bittet sie verzweifelt um Hilfe. Eva weist sie zurück, doch am nächsten Tag ist die Frau spurlos verschwunden. Eva macht sich Vorwürfe: Was hatte sie ihr sagen wollen? Wovor hatte sie Angst? Auf eigene Faust versucht Eva, der Wahrheit auf die Spur zu kommen – ohne zu ahnen, dass der Täter sie längst im Blick hat und ihr schon ganz nahe ist. Gefährlich nah …

meine Rezension
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Wo die Nacht beginnt
Deborah Harkness

Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, haben es geschafft: Die Zeitreise in das historische London Elisabeths I. ist dank Dianas immer weiter erwachender Macht erfolgreich verlaufen. Doch kaum angekommen, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt, denn sie sind mitten in einer Welt der Intrigen, Spione und Geheimnisse gelandet. Geheimnisse, die auch Matthew betreffen und mit denen Diana lernen muss umzugehen. Ist ihre Verbindung stark genug, um dem standzuhalten? Und werden die beiden das Rätsel um das Manuskript Ashmole 782 nun endlich lösen?

meine Rezension
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Kalte Nacht
Anne Nordby

»›Hilfe! Hilfe, hört mich denn keiner? Bitte, ich will hier raus!‹
Keuchend lässt Tina den Kopf auf den Boden sinken. Der Geruch nach Erde ist überwältigend. Eine erste Erinnerung streift sie. Doch sie will die Bilder nicht sehen. Nicht jetzt, nicht morgen, niemals. Sie wartet auf die Erlösung - des Schlafes, der Ohnmacht, des Todes.Wenn sich der langgehegte Traum vom Ferienhaus in Schweden als Albtraum entpuppt


meine Rezension


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Solange die Welt noch schläft
Petra Durst-Benning

Berlin, um 1890.
Josefine, Tochter eines Berliner Hufschmieds, lernt auf einer Reise in den Schwarzwald die gefährliche, für Frauen geradezu skandalöse Leidenschaft des Radfahrens kennen. Zurück in Berlin, riskiert sie dafür alles. Und sie verliert alles – ihre Familie, ihre Freundinnen und fast sich selbst. Doch Josefines Kämpferherz ist groß! Und die Liebe eines Mannes ermutigt sie, ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Bei einem strapaziösen Radrennen will sie beweisen, was in ihr steckt. Am Ende erkennt sie, dass nicht der Sieg zählt, sondern ganz andere Werte: Freundschaft, Vertrauen und Liebe.

meine Uralt-Rezension

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Dunkelnacht
Kirsten Boie

„Weil auch in diesen Zeiten irgendwer das Richtige tun muss, einfach, weil es richtig ist.“ April, 1945. Alle spüren, dass der Krieg und die fürchterliche Ideologie der Nationalsozialisten kurz vor dem Ende stehen. Doch in der Nacht vom 28. auf den 29. April 1945, zwei Tage vor Hitlers Selbstmord, ereignet sich das dunkelste Kapitel der damals noch jungen Stadt Penzberg in Bayern. Denn während der einst von den Nazis abgesetzte Bürgermeister zurück ins Rathaus zieht, erlässt die Wehrmacht den Befehl, alle Widerständler sofort hinzurichten. Und zwischen allen Fronten stehen die Jugendlichen Marie, Schorsch und Gustl.

meine Rezension
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Welche grünen Bücher habt ihr heute gefunden?


Als uns die Welt zu Füßen lag - Ilona Einwohlt

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschiert: 336 Seiten
    • Verlag: ‎ HarperCollins; 1. Edition (25. Januar 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 374990233X
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3749902330
    • Genre Historischer Roman




HarperCollins Kurzbeschreibung:
Norddeutschland, 1931. Hals über Kopf flüchtet Vicky vom elterlichen Rosenhof Willenbrock, um der Fremdbestimmung durch ihren Vater zu entgehen. Sie sucht ihr Glück in der Großstadt und freundet sich mit der gleichaltrigen Luise an, die mit ihrem Bruder zusammenlebt und ihr für die ersten Tage Unterschlupf gewährt. Arbeit findet Vicky im illustren Modesalon, nachts erkundet sie die Stadt und verliert ihr Herz an den Swing – und den Musiker Johnny. Doch das Leben in der Stadt zeigt sich nicht nur von seiner goldenen Seite. Bald steht Vicky nicht nur zwischen zwei Männern, sondern muss sich auch zwischen dem Leben in der Stadt und ihrer alten Heimat entscheiden, denn ihre Schwester braucht auf dem Rosenhof dringend ihre Hilfe …

Meine Bewertung: * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Wieder einmal lässt mich ein etwas in die irre führender Klappentext, der so nicht ganz zum Inhalt dieses Romans passt, den Kopf schütteln. Die Geschichte besteht nicht nur aus einem Handlungsstrang in der Vergangenheit, sondern auch aus einem zweiten, der in der Gegenwart spielt. Er nimmt zwar nicht viel Raum ein, aber er hat mir zu Beginn der Geschichte sehr gut gefallen.

In Hamburg verzaubert die sympathische Tilda ihre Kunden mit ihren Törtchen und Gebäcksstücken. Sie liebt ihren Job und muss sich meistens vor ihren drei besten Freundinnen rechtfertigen, weil sie sogar in ihrer Freizeit Kuchen bäckt und für die Liebe keinen Platz lässt. Das Haus, in dem Tilda ihr Café führt, gehörte einst ihrer Tante. Im verwilderten Garten steht eine ganz besondere Rose....

Diese Rosensorte stand einst auf dem Rosenhof Willenbrock. Im Jahre 1931 verlässt Vicky Hals über Kopf ihr Zuhause, als sie erfährt, dass ihr Vater sie gegen ihren Willen verheiraten will. Sie flüchtet nach Hamburg, wo sie bei ihrer Tante Carla Unterschlupf suchen will. Doch in der Großstadt wird ihr der Koffer mit ihren Papieren und der Adresse der Tante gestohlen und niemand kennt einen Modesalon, der von einer Carla geführt wird.....

Wenn ich mir so die anderen Rezensionen ansehe, bin ich wohl eine der Wenigen, die "Als uns die Welt zu Füßen lag" nicht überzeugen konnte. Die Autorin hat mit den momentan sehr aktuellen Themen wie Transsexualität und gleichgeschlechtlicher Liebe nicht gespart. Weiters kommt auch die Weltwirtschaftskrise, Rassismus und der langsam aufkommende Nationalsozialismus vor. Themen, die für mich leider nur angerissen und zu oberflächlich behandelt wurden.
Vicky kommt als unbedarftes Landei in die Hansestadt und lernt für kurze Zeit Not und Hunger kennen. Für mich blieb diese kurze Episode leider zu sehr an der Oberfläche. Viel mehr führt uns die Autorin in das schillernde Nachtleben mit all dem Glamour und vielen Rauschmitteln. Doch auch hier bleibt die Geschichte oberflächlich und konnte mich nicht packen. Einzig die Repressalien und Schwierigkeiten, die Carla und Eva durch die erstarkten Nationalsozialisten erleiden, fand ich gut dargestellt.
Die Liebesgeschichte zwischen Vicky und dem schwarzen Amerikaner Johnny konnte mich überhaupt nicht erreichen. Auf den letzten Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse.

Der Schreibstil ist sehr dialoglastig und lässt sich flüssig lesen. Die Figuren sind gut gezeichnet. Doch die Zusammenführen der beiden Erzählstränge gelingt der Autorin in meinen Augen nicht richtig.
Ziemlich unnötig fand ich am Ende des Romans, wenn wir wieder in die Gegenwart kommen, dass für Tilda ebenfalls noch schnell eine Liebesgeschichte eingebaut wurde, die mich genauso wenig erreichen und überzeugen konnte. Sehr schade!

Fazit:
Das war leider gar nichts! Mich konnte der Roman nicht überzeugen. Trotzdem hat die Geschichte andere Leser erreicht und sie ist relativ gut bewertet - deshalb macht euch bitte selbst ein Bild.

Vielen Dank an das Bloggerportal von Harper Collins für das Rezensionsexemplar

 

 

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