Gondelküsse & Zeitensprünge - Stefanie Gerstenberger

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Broschierte Ausgabe: 368 Seiten
    • Verlag: ‎ Fischer Sauerländer, 1. Auflage (16. Juli 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3737373965
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3737373968
    • Lesealter: ‎ Ab 12 Jahren
    • Genre: Jugendroman, Zeitreisen

Fischer Kurzbeschreibung:
Wenn sie ihren Vater in Italien besucht, wird aus der sechzehnjährigen Lucy: Luciiiiiaaa! Aber, mamma mia, was soll sie nur im November in Venedig anfangen? Es regnet, es ist grau, und es gibt nur uralte Menschen und Touristen. Außer diesem wahnsinnig süßen Wollmützen-Typ auf dem Boot, aber der würdigt sie keines Blickes. Na toll. Als sie später verdutzt feststellt, dass sie offensichtlich den falschen Koffer geschnappt hat und nur Jungsklamotten darin findet, wird ihr klar: Der gehört dem Wollmützen-Jungen! Doch wie soll sie ihn wiederfinden? Und welche Rolle spielt dabei der alte Trödelladen von Nachbar Cosimo? In den engen Gassen von Venedig beginnt für Lucia ein magisches Abenteuer. Mit einem romantischen Picknick mit heißem Kakao auf einem Bootssteg vor Murano – und vielleicht sogar mit einem Happy End?

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Von Stefanie Gerstenberger habe ich bereits einige Jugendromane gelesen, manche davon hat sie auch gemeinsam mit ihrer Tochter geschrieben. Mein letztes Buch war "Emmas Herzdilemma" und auch diesmal sind wir in Italien unterwegs. Statt Rom sind wir jedoch in der Lagunenstadt Venedig. 
Ich muss ja zugeben, dass ich kein Venedig Fan bin, denn mein erster (und letzter Besuch) war ein totaler Reinfall. 

Die 16jährige Lucy hatte einen schweren Unfall, bei dem sie nur knapp dem Tod entronnen ist. Nach einem langwierigen Reha-Aufenthalt soll sie bei ihrem Vater, der in Venedig lebt, etwas zur Ruhe kommen. Doch was soll man bitte im November in Venedig anfangen tun?
Lucy erwartet sich einige langweilige Wochen, doch bereits bei der Bootsfahrt sieht sie einen süßen Jungen mit Wollmütze, der ihr auffällt. Als sie bei ihrem Vater ankommt, bemerkt sie, dass sie anscheinend einen falschen Koffer mitgenommen hat. Es scheint, als sei es ausgerechnet der Koffer des Wollmützenjungen, denn dieser ist mit Jungenkleidung gefüllt.
Kurze Zeit später trifft sie im Trödelladen, neben dem Café ihres Vaters, auf einen weiteren interessanten Jungen im Brokatmantel, der jedoch aus einem anderen Jahrhundert zu sein scheint. Dieser bittet sie um Hilfe und Lucys Aufenthalt wird nun doch alles andere als langweilig...

Die Autorin hat Realität und Magie wunderbar vermischt und daraus eine reizende Geschichte erschaffen. Durch die lebendige und bildhafte Beschreibung des Schauplatzes und der Charaktere ist man schnell mitten im Geschehen. Venedig wird in allen Facetten beschrieben. Besonders gefallen hat mir der Blick auf das historische Venedig, den Palästen und engen Gässchen, die einem schnell auf Irrwege führen kann.

Die Charaktere sind sehr verschieden, was im Verlauf der Geschichte für einige Verwirrungen, lustigen Momenten und Konflikten sorgt.
Lucy ist ein cooler Charakter, der jedoch seit ihrem schweren Unfall die Welt mit anderen Augen sieht. Dass sie plötzlich die Gedanken anderer Menschen hören kann, verunsichert sie sehr. Doch mit der Zeit ist diese Gabe auch sehr hilfreich.
Ihre Gefühlslage wird sehr lebendig dargestellt, denn Lucy fühlt sich seit dem Unfall sehr unsicher und hat jede Menge Selbstzweifel. Sie macht im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung durch. Jannis, der Wollmützenjunge und Apollo, der Junge aus dem 18. Jahrhundert sind sympathische Charaktere, die so einige schräge Momente liefern und für Spannung sorgen. 
Auch viele der Nebencharaktere sind sehr lebendig beschrieben - manche mehr, manche weniger. Dabei habe ich Lucys Vater als sehr blassen Charakter in Erinnerung.

Die humorvolle und spritzige Erzählweise der Autorin lässt einem durch die Seiten fliegen. Die italienischen Begriffe und Sätze, die man auch ohne Italienischkenntnisse versteht, vermitteln Lokalkolorit.
Gefallen hat mir auch die Aufmachen des Buches. Die Kapitel sind mit einer Zeichnung einer Gondel geschmückt, das Cover auffällig in gelb und rosa gehalten.

Fazit:
Eine kurzweilige Geschichte voller Magie für Leser:innen ab 12 Jahren, die eine interessante Zeitreise ins 18. Jahrhundert erleben wollen. Dazu kommt ein Schuss Romantik, erste Liebe, Freundschaft und Verlust. 


Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Love, Mom - Iliana Xander

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag, deutsche Erstausgabe (10. September 2025)
    • Übersetzung: Karl-Heinz Dürr,  Carmen Ruderer, Heike Schlatterer
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453443802
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453443808
    • Originaltitel: ‎ Love, Mom
    • Genre: Thriller


Heyne Kurzbeschreibung:
Studentin Mackenzie Casper hat stets im Schatten ihrer berühmten Mutter Elizabeth gelebt, einer der bekanntesten Thriller-Autorinnen der Welt. Doch jetzt ist Elizabeth tot. Mackenzie ist nicht die Einzige die Zweifel daran hat, dass es ein tragischer Unfall war. Auf der Trauerfeier erhält sie einen mysteriösen Brief mit Seiten aus dem Tagebuch ihrer Mutter. Weitere Briefe folgen. Hatte ihre Mom Geheimnisse, die sie das Leben kosteten? Um das herauszufinden, muss Mackenzie selbst Nachforschungen anstellen. Dabei darf sie niemandem trauen. Vor allem nicht ihrer Familie.

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur "Music meets book Challenge"

Meine Meinung:
Diesen Thriller hatte ich so gar nicht auf den Schirm. Aber als ich bei vorablesen in die Leseprobe reingelesen habe, war es um mich geschehen. Was für ein Pageturner! Ich musste unbedingt weiterlesen und war richtig froh, dass ich Glück und das Buch gewonnen habe.

Elizabeth Casper ist eine gefeierte Thriller Autorin, die unter dem Pseudonym E.V. Range schrieb und durch einen Unfall plötzlich verstorben ist. Ihre düsteren Thriller wurden gefeiert und von ihren Fans geliebt. Tochter Mackanzie hatte jedoch kein besonders gutes Verhältnis zu ihr und ihrem Vater. Das Gothic-Girl und Studentin der Literatur empfindet das Spektakel um die Beerdigung eher peinlich. Als sie die Feier verlässt, findet sie in ihrem Auto plötzlich einen Brief ihrer Mutter. Es sind Tagebuchseiten, die aus der Vergangenheit erzählen und für Mackenzie einige Überraschungen bereit halten. Weitere Briefe tauchen nach und nach auf, die sie zutiefst beunruhigen. Mackenzie vertraut sich ihrem besten Freund EJ an und die beiden versuchen mehr über die Vergangenheit von E.V. Range herauszufinden. Dabei decken sie ein ungeheuerliches Verbrechen auf.....

Ich war von der ersten Seite sofort in der Geschichte drinnen, aber spätestens nach dem ersten Brief, den Mackenzie erhält, war ich an die Seiten gefesselt. Erzählt wird im ersten Teil aus der Sicht der 20jährigen Mackenzie. Die Sprache ist daher eher jugendlich gehalten. Teil 2 wird aus der Sicht von Ben und Tonya erzählt, während im dritten Teil Mackenzie alle Puzzleteilchen zusammenfügen kann und die Wahrheit ans Licht kommt.

Der Schreibstil ist eher einfach, wie meistens bei Büchern dieses Genres, aber auch temporeich und fesselnd. Durch die Tagebuchseiten, die die Handlung immer kurz unterbrechen, wird der Spannungsbogen noch angehoben. Die Kapitel sind kurz und enden öfters mit einem Cliffhanger. Alle Figuren sind sehr gut gezeichnet und haben ihre Eigenheiten. Man spürt ihre Gefühlsregungen durch die Seiten.
Spätestens nach dem ersten Plot-Twist konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die unterschwellige Spannung wird von Seite zu Seite weiter aufgebaut.
Der Plot ist gut durchdacht und am Ende werden wirklich alle offenen Fragen beantwortet.

Cover:
 

von links nach rechts:
die beiden englischsprachigen Cover, das portugiesische und das polnische Cover

Fazit:
Wer gerne die Thriller von Freida McFadden liest, wird auch an "Love, Mom" Freude haben. Temporeich, fesselnd und ein wahrer Pageturner, der mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten hat. Leseempfehlung!


Vielen Dank an den Heyne Verlag und an vorablesen für das Rezensionsexemplar!

[Blankenese] Zeitensturm - Michael Grünig

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     



    • Broschiert: 480 Seiten
    • Verlag: Lübbe, 1. Auflage (29. August 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 375770052X
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3757700522
    • Genre: Familiensaga, historischer Roman
    • Reihe: ja - Band 3 der Trilogie Blankenese



Lübbe Kurzbeschreibung:
Hamburg, 1968. Ein Riss geht durch Deutschland, die neue Generation befindet sich im Konflikt mit der alten. Auch Ulrike Casparius, eine angehende Journalistin, sympathisiert mit der Studentenbewegung und rebelliert gegen ihre Eltern. Ihre sensible Schwester Sabine sucht verzweifelt nach Anerkennung und findet sie in einer Gruppe Hippies und Hausbesetzer, denen sie sich anschließt. Dort werden große Pläne für eine bessere Zukunft geschmiedet. Als einer ihrer Freunde erfährt, dass sie mit Kurt Jacobson verwandt ist, der für die Bundesanwaltschaft arbeitet, ruft dies die RAF auf den Plan. Und plötzlich wird aus Gedankenspielen tödlicher Ernst ...

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Im dritten und letzten Band der Blankenese Trilogie von Michaela Grünig sind wir in den 1970iger Jahren unterwegs und bei der nächsten Generation angelangt. Die Kinder von Sonja Casparius-Koenig treten in den Vordergrund. Die 68iger Generation beginnt sich gegen ihre Eltern aufzulehnen. Sie wollen wissen, wie sich diese während des Zweiten Weltkrieges verhalten haben und erhalten oftmals keine Antworten. Die Studenten gehen auf die Straße und demonstrieren gegen den Staat. Es ist der Beginn der Rote Armee Fraktion (RAF), die die folgenden Jahre Deutschland und auch Resteuropa mit Attentaten und Entführungen in Angst und Schrecken versetzten.

Ulrike Casparius-Koenig, die älteste Tochter von Sonja und Friedrich, hat kein Interesse an der Reederei und studiert Journalismus. Sie möchte selbstständig sein und von den Geschehnissen in der ganzen Welt berichten. Außerdem sympathisiert Ulrike mit der Studentenbewegung und hat einen Freund, der RAF Sympathisant ist. Ulrike soll trotzdem - anstelle ihres Bruders Albrecht, der in der Welt herumreist und das Leben genießt - in den Familienbetrieb einsteigen und eventuell übernehmen. Doch wird Ulrike glücklich mit dieser Entscheidung?
Ihre jüngere Schwester Sabine ist eine eher labile Persönlichkeit. Sie findet in der Schule keinen Anschluss und wird teilweise gemobbt. Mit Ulrikes Hilfe darf sie endlich die Schule wechseln und findet Freunde. Doch dann passiert ein großes Unglück und Sabine gerät auf die schiefe Bahn....

Kurt Jacobsen, Sonjas Großcousin, arbeitet für die Bundesanwaltschaft. Er kämpft für die gerechte Bestrafung ehemaliger Nazigrößen und nimmt später auch den Kampf gegen die RAF auf. Diese nimmt in diesem Teil der Reihe viel Platz ein. Man erfährt vom Beginn der Studentenbewegung und der Radikalisierung einzelner - bis hin zu den ersten Anschlägen, Entführungen und Morde.

Michaela Grünig hat diese Epoche sehr bildhaft dargestellt und auch weitere wichtige politische Ereignisse geschickt in die Story eingeflochten. Die Auflehnung der Jugend gegen die Eltern und Großeltern, die über die Naziherrschaft schweigen und viele noch den alten Meinungen anhängen, bringt viele auf die Barrikaden. Doch die Radikalisierung in die andere Richtung bringt ebenfalls viel Leid. 
Besonders bei Sabine erkennt man, wie leicht man sensible und unsichere Menschen auf den falschen Weg geleiten kann. Durch Vorspiegelung von Anerkennung gelingt es leicht, einsame und Menschen ohne Selbstbewusstsein einer Gehirnwäsche zu unterziehen. 

Die Charakterentwicklung einzelner Figuren ist der Autorin sehr gelungen. Einzig Sonja war mir in diesem Teil lange Zeit nicht wirklich sympathisch. Ich vermisste die junge Sonja aus dem zweiten Teil, die auch Kompromisse einging und ein Herz hatte.
Natürlich gibt auch ein Wiedersehen mit Charakteren aus den Vorgängerbänden, auch wenn der Hauptaugenmerk diesmal auf die jüngste Generation der Familien Casparius-König und Jacobsen liegt. Das Ende hat mich jedoch etwas zerstört zurückgelassen....

Sehr hilfreich fand ich auch das zu Beginn angeführte Personenregister und das Nachwort der Autorin zu den historischen  Hintergründen.

Fazit:
Michaela Grünig hat wieder toll recherchiert und einen fesselnden dritten Teil ihrer "Blankenese-Reihe" geschrieben. Eine sehr lesenswerte Trilogie, die ich gerne weiter empfehle!

Vielen Dank an Bastei Lübbe und die Lesejury für das Rezensionsexemplar!


Die Reihe um die Familien Casparius und Jacobson: 

  1. BLANKENESE: Licht und Schatten  *Rezi*
  2. BLANKENESE: Schwere Entscheidungen  *Rezi*
  3. BLANKENESE: Zeitensturm

Dunkle Sühne - Karin Slaughter

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
    • Verlag: ‎ HarperCollins Hardcover, 1. Auflage (29. Juli 2025)
    • Übersetzer: Fred Kinzel
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3365011048
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365011041
    • Originaltitel: We Are All Guilty Here
    • Genre: Thriller
    • Reihe: ja - Band 1 der North Falls Reihe


HarperCollins Kurzbeschreibung:
Willkommen in North Falls - einer kleinen Stadt, in der jeder jeden kennt. Das glauben zumindest alle. Bis zum großen Feuerwerk am 4. Juli. Als in dieser Nacht zwei Teenager-Mädchen verschwinden, ist die Stadt in Aufruhr. Für Deputy Emmy Clifton wird der Fall zur Bewährungsprobe – beruflich und persönlich. Eines der vermissten Mädchen ist die Tochter ihrer besten Freundin, und Emmy weiß, dass sie sie nach Hause bringen muss, um eine alte Schuld zu begleichen. Doch je tiefer Emmy in die Ermittlungen eintaucht, desto stärker wird ihr bewusst, dass hinter den vertrauten Gesichtern der Kleinstadt dunkle Abgründe lauern. Die beiden verschwundenen Mädchen hüteten Geheimnisse, die niemand ahnte. Doch wer könnte so weit gehen, ein Verbrechen zu begehen? Und welche dunklen Wahrheiten verbirgt North Falls noch?

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Lange Zeit war ich unsicher, ob es sich hier wirklich um eine neue Reihe von Karin Slaughter handelt, nachdem der Harper Collins Verlag dieses Cover - angelehnt an die letzten beiden ins Deutsche übersetzte Thriller der Autorin - verwendet hat. Und nachdem ich jetzt diese Geschichte gelesen habe, frage ich mich umso mehr, was sich der Verlag dabei gedacht hat?!
Es ist nicht ersichtlich, dass es sich hier um den ersten Band der North Falls Reihe handelt und ein Bär kommt in der Geschichte ebenfalls nicht vor. Der Thriller spielt im Bundesstaat Georgia, wo zwar Schwarzbären vorkommen, aber eher in der nördlichen Bergregion.

Es ist der 4. Juli, der Nationalfeiertag der Amerikaner, der jedes Jahr groß gefeiert wird. In North Falls wird jedoch nach dem großen Feuerwerk nach zwei 14-jährigen Mädchen gesucht. Madison und Cheyenne sind spurlos verschwunden - nur ihre Fahrräder und einige Blutspuren werden gefunden. Für Emmy Clifton, dem örtlichen Deputy, ist die Suche nach den beiden Mädchen eine persönliche. Madison ist die Tochter ihrer besten Freundin Hannah und sie außerdem deren Patin. Die Suche gleicht einer Nadel im Heuhaufen, denn bei Kindesentführungen ist das Zeitfenster besonders wichtig. Bei ihren Ermittlungen gräbt Emmy immer tiefer und entdeckt, dass die beiden verschwundenen Mädchen Geheimnisse hatten, die niemand erahnte.

Zwölf Jahre später wird der damals vermeintliche Täter freigelassen und kurz darauf verschwindet wieder ein 14-jähriges Mädchen spurlos. Ein Mob aus Einwohnern versammelt sich vor dem frühzeitig entlassenen Mann, doch dieser hat ein Alibi. Die Ermittlungen werden wieder aufgenommen und führen schlussendlich zur schrecklichen Wahrheit....

Die letzten Thriller von Karin Slaughter konnten mich teilweise nicht mehr so begeistern, wie einst ihre Sara Linton und Jeffrey Tolliver Reihe. Die Will Trent Reihe war für mich teilweise dann eher zu langsam erzählt, aber es waren auch gute Bücher dabei. Ihr letzter Thriller "Letzte Lügen" fand ich hingegen wieder großartig, auch wenn dieser bereits für mich eine Überlänge hatte. Deswegen musste ich mir das neue Buch gleich mal in meiner Bücherei reservieren lassen.

Auch der Reihenstart ihrer neuen Reihe ist zu detailliert für einen Thriller und hat Überlängen. 
Das atmosphärische Kleinstadtsetting gefiel mir gut und lässt für die kommenden Bände  - ähnlich wie bei Romance Romanen - ein Feeling aufkommen, dass man viele der Menschen bereits kennt. North Falls ist eine Kleinstadt, wo jeder jeden kennt und die Familie Clifton das Sagen hat. Emmy Clifton, die ermittelnde Deputy, gehört zwar ebenfalls zum Clifton-Clan, jedoch ist ihr Zweig der Familie eher der geduldete, obwohl ihr Vater Gerald der Sheriff der Stadt ist. Sie gehören nicht wirklich zu den reichen und privilegierten Cliftons.
Die Handlung ist langsam fortschreitend und wird sehr detailliert erzählt. Auch die Ermittlungsarbeiten werden sehr detailverliebt durchgenommen. Dadurch entstehen vor allem in der Mitte einige Längen.
Die Themen, die Slaughter aufgreift, sind jedoch gleichbleibend aktuell. Es geht um Kindesentführung und -missbrauch, toxische Beziehungen, Teenagerprobleme, Diskriminierung von Frauen....
 
Und es sind auch so einige Figuren, die Slaughter in ihren Thriller packt. Neben Emmy, ihrem Vater Gerald und Sohn Cole, Ehemann Jonah und Freundin Hannah, gibt es zahlreiche Nebenfiguren. Manche davon spielen eine größerer Rolle, manche davon kommen nur kurz vor. 
Dadurch bleiben oft viele Charaktere blass - auch die Hauptfiguren. Emmy hat jedoch Potential in den nächsten Bänden eine überzeugende Hauptprotagonistin zu werden, die den Lesern ans Herz wächst. Sie besitzt Pflichtgefühl und eine Kombinationsgabe, die heraussticht. Sie ist sehr strukturiert und das krasse Gegenteil zur FBI-Psychologin Jude, die bei der Entführung zwölf Jahre später zu den Ermittlungen dazu stößt. Jude ist eine sehr interessante Figur, die den Leser noch überraschen wird.

Im letzten Viertel kommt dann richtig Spannung auf und Slaughter überrascht uns mit unvorhersehbaren Wendungen.
Einige Übersetzungen ins Deutsche fand ich etwas holprig, aber das liegt nicht an der Autorin.

Cover:

von links nach rechts:
die drei englischsprachigen Cover, das portugiesische und das niederländische Cover

Alle von ihnen haben einen Bezug zur Geschichte, nur das deutschsprachige nicht :( Auch der Originaltitel ist passend.

Fazit:
Der erste Fall für Emmy Clifton ist kein Pageturner, aber ich wollte trotzdem unbedingt wissen, was hinter den Fällen steckt und wie es weiter geht. Beginn und Ende sind stark, die Mitte hat so einige Längen. Es gibt bessere Thriller von Karin Slaughter, aber ich bin trotzdem neugierig, wie es mit Emmy Clifton weitergehen wird.



Die Freiheit so weit - Theresa Kern


    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Broschiert: 416 Seiten
    • Verlag: ‎ dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 1. Auflage (14. August 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3423264276
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423264273
    • Genre: Familienroman, zwei Zeitebenen
    • Reihe: ja - Band 2 der Dilogie


dtv Kurzbeschreibung:
Nach dem schweren Autounfall auf Hawaii liegt Elias im Koma. An seinem Krankenbett lernt Emma dessen Mutter und Schwester noch besser kennen und spürt eine enge Verbindung zu den Frauen. Sie begibt sich auf Spurensuche und geht den Schicksalen ihrer beider Familien auf den Grund, die in der Vergangenheit tragisch miteinander verwoben waren. Gleichzeitig drohen die zarten Bande zwischen ihr und Elias von Emmas Freund zerstört zu werden. Seit Michael weiß, dass Emma von ihm schwanger ist, setzt er alles daran, sie zurückzugewinnen. Emma gerät in einen tiefen Gewissenskonflikt: Will sie wirklich Mutter werden? Was bedeutet das für ihre berufliche Karriere? Ist sie überhaupt bereit für eine neue Beziehung? Mit Michael? Mit Elias? Ist sie bereit für ein neues Leben? Was bedeutet das für ihre berufliche Zukunft als Astronautin?

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Man sollte diesen zweiten Band nicht ohne den Vorgänger lesen

Meine Meinung:
Nachdem mir der erste Band "Der Unendlichkeit so nah" großartig gefallen hat, war ich schon sehr neugierig auf den zweiten und letzten Band - vor allem nachdem der Vorgänger mit einem miesen Cliffhanger geendet hat. 
Es ist sinnvoll den Vorgänger zuerst zu lesen, denn die Vorgeschichte aus dem ersten Band ist wichtig für das Verständnis der Handlung in "Die Freiheit so nah". Außerdem schließt Band zwei direkt an Band eins an.

Nachdem Emma und Elias einen schweren Unfall hatten, liegt Elias im Koma. Auch Emma ist verletzt und kann sich nicht an den Unfallhergang erinnern. Zurück in Deutschland steht ihre Bewerbung für die ESA an und Michael steht plötzlich wieder vor der gemeinsamen Wohnung und will die Trennung nicht anerkennen. Emma weiß bald nicht mehr, wo ihr der Kopf steht, denn Michael drängt, die Eltern verstehen sie anfangs nicht und Elias erkennt sie nicht....werden die Beiden wieder zusammen finden?

Im Teil, der in der Vergangenheit spielt, sind wir einerseits wieder in Temeswar in Rumänien, welches 1916 noch zu österreichischen Monarchie gehörte. Dort lebten vor allem deutsch- und ungarisch stämmige Einwohner. Susanna hat in ihrer Heimat schwer um Anerkennung zu kämpfen und hat einige schwere Prüfungen zu überstehen.
Im zweiten Handlungsstrang in der Vergangenheit sind wir in New York bei Marie, die mit ihrem Vater Temeswar noch vor Beginn des ersten Weltkrieges verlassen hat. Beide versuchen sich in Brooklyn ein neues Leben aufzubauen. Obwohl sie Juden sind, erfahren auch sie - kurz bevor die USA in den Zweiten Weltkrieg einsteigt - Feindseligkeit, denn alles Deutsche wird abgelehnt. Diese Rückblicke in Maries und Susannas Leben bringen immer mehr ans Licht und die Verbindung in die Gegenwart zu Elias und Emma wird aufgelöst.

Diesmal waren mir die Sprünge zwischen den einzelnen Handlungssträngen fast zu schnell, denn jedes Mal, wenn ich gerade ganz tief in der Geschichte versunken war, wechselte man wieder zu einer der anderen Figuren. Im letzten Viertel gab es auch einen großen Zeitsprung, der jedoch zur Auflösung des Familiengeheimnisses nötig war.
Bis kurz zum Ende hin lässt uns die Autorin wieder ganz schön schmoren, denn ob Emma und Elias wieder zusammenkommen und wie sich das Familiengeheimnis schlussendlich auflöst, wird sehr spät aufgelöst.

Die Charaktere sind sehr lebendig und detailliert beschrieben. Sie sind facettenreich und entwickeln sich weiter. Besonders eine Figur hat mich sehr überrascht, die eine sehr starke Charakterentwicklung hinlegt.
Theresa Kern erzählt mitreißend und emotional. Ich habe wieder mit allen drei Frauen mitgefiebert und fand es am Ende schade, dass Maries Geschichte in der Vergangenheit nicht wirklich abgeschlossen wird. Der Strang blieb etwas in der Luft hängen.

Das Cover passt hervorragend zum ersten Teil  (ich liebe diese Retro-Zeichnungen), jedoch nimmt New York die wenigste Handlung im Buch ein.
In der Klappe innen findet man den Stammbaum der Familien von Susanna und Marie - bis hin in die Gegenwart.

Fazit:
Band zwei ist genauso emotional, spannend und atmosphärisch erzählt, wie Band ein. Mir war der Zeitsprung im letzten Viertel fast zu groß und das Ende kommt dann relativ plötzlich. Den anschließenden kurzen Prolog hätte ich wiederum nicht gebraucht. Deshalb sind es diesmal 4 1/2 Sterne statt 5 Sterne geworden.
Es gibt aber auf jeden Fall eine dicke Empfehlung für diese tolle Dilogie von mir!


Vielen Dank an den dtv Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!



Ägerisee - Monika Mansour

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Taschenbuch: 288 Seiten
    • Verlag: ‎ Emons Verlag, (Erscheinungstermin: ‎ 22. April 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3740824182
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3740824181
    • Genre: Regionalkrimi
    • Reihe: ja - Band 5 der Zuger Reihe



Emons Kurzbeschreibung:
Ein nervenaufreibendes Versteckspiel, bei dem nichts so ist, wie es scheint. Als die junge Schauspielerin Noemi spurlos verschwindet, bittet ihr Freund die Detektei Trust Investigation um Hilfe. Die Nachforschungen von Natalie, Sara und Tom lösen eine Reihe verstörender Ereignisse aus, bis sie bei der Ruine Wildenburg blutige Hinweise, aber keinen Leichnam finden. Das Kleintheater am Zuger Kolinplatz scheint der Schlüssel zu Noemis Verschwinden zu sein, denn das geplante Stück weist Parallelen zu dem Fall auf und endet mit einem schrecklichen Mord. Mehr und mehr verschwimmt die Grenze zwischen Schauspiel und Realität, und eine grausame Wahrheit kommt ans Licht.

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Eigentlich liebe ich die Krimis von Monika Mansour und habe diese bisher immer sehr gut bewertet. Mit "Ägerisee" aus der Zuger Reihe wurde ich diesmal aber nicht so richtig warm. Es ist der fünfte Band der Reihe aus der ich bisher nur den Vorgänger "Lorzentobel" gelesen habe, den ich aber sehr spannend fand.

Die Ermittler dieser Reihe sind die Mitglieder der Privatdetektei Trust Investigation. Die ehemalige Polizistin Sara; Nathalie, die an der Schmetterlingskrankheit leidet und zum Großteil für die Recherchen im Darknet zuständig ist und Tom, ihr ehemaliger Bodyguard und Privatdetektiv. Diesmal mischt auch Elias Tanner, genannt ET, fleißig mit. Er ist der Pflegesohn von Sara, der in Band vier bereits eine wichtige Rolle spielte und die Trust Investigation aufmischt. Seine jugendlichen Ideen und Denkweisen helfen Sara und Tom oftmals den Fall aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Den Prolog fand ich großartig! Jemand wird gefragt, wie er denn sterben möchte. Welche Art von Tod man wählen würde....eine sehr interessante Frage! Die Gefragte entscheidet sich für einen Heldentod, denn Heldinnen sterben nie....
Danach steigen wir ins Theater-Milieu ein. Die Schauspielerin Noemi ist spurlos verschwunden, obwohl sie endlich am Zuger Theater eine Hauptrolle ergattert hat. Sie ist ein großer Fan von Jeanne d'Arc/Johanna von Orleans und sieht sich selbst als Kriegerin.
Ihr Freund Fabian bittet Nathalie, die eine Schulkameradin von ihm war, um Hilfe. Die Mitglieder der Trust Investigation versuchen eine Spur von Noemi zu finden und beginnen zuerst im Theater nachzuforschen. Das Zwei-Personen-Stück "Wildenburg", in dem Noemi auftreten sollte, steht nun auf der Kippe. Levi Morgenstern, der Regisseur, und Samu, ihr Partner im Theaterstück, sind beide ratlos und fürchten um die Premiere. Trotzdem scheinen alle Fäden beim Theater zusammenzulaufen, denn das Verschwinden von Noemi weist Ähnlichkeiten zum Theaterstück auf, dessen Arbeitstitel "Wildenburg" ist. Tatsächlich werden bei der Ruine Wildenburg Blutflecken gefunden. Eine Leiche ist jedoch keine zu finden. Es beginnt ein sehr verworrenes Ratespiel mit vielen neuen Wendungen und Irrwegen, die die Autorin einstreut. Monika Mansour lässt die Leser diesmal sehr lange im Unklaren. Mit der Zeit hatte ich allerdings das Gefühl beim Lesen auf der Stelle zu treten. 

Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet. Neben den drei Privatdetektiven, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, kam mir ET etwas zu brav für einen Teenager vor. Auch wenn ich seine Vorgeschichte kenne, fand ich ihn manchmal etwas unglaubwürdig gezeichnet.
Der Krimi ist komplex. Es gibt es jede Menge Nebenfiguren, wie Theatermitarbeiter oder auch die Eltern von Noemi. Diese waren strikt gegen ihre Schauspielerei und auch gegen ihren Freund Fabian. Der Vater, ein ehemaliger Soldat und die Mutter, eine sehr bestimmende und manipulative Frau, sind alles andere als Sympathieträger. Das macht aber nichts - ich brauche nicht nur sympathische Menschen in einem Buch. Schließlich kommen wir im täglichen Leben auch nicht immer mit diesen zusammen ;)

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, die Dialoge sind lebendig. Diesmal fehlte es mir aber etwas an Tempo.

Fazit:
Mir war dieser Krimi diesmal etwas zu wirr und ich vermisste teilweise die Spannung, die Monika Mansour sonst immer in ihren Krimis bravourös einbaut. Die Auflösung war okay und logisch. Meine Ahnung ging bereits ein bisschen in diese Richtung....
Für mich der bisher schwächste Krimi der Autorin.


 Vielen Dank an den Emons Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Zuger Reihe:

  1. Höllgrotten
  2. Wildspitz
  3. Zugersee
  4. Lorzentobel  *Rezi*
  5. Ägerisee

Mein Lesemonat August

 Hallo meine lieben Bücherwürmer!

Der August hat uns für wenige Wochen den Sommer zurückgebracht und wir konnten die - oftmals schon wieder viel zu heißen - Tagen genießen. Trotzdem herbstelt es hier schon sehr.
Pünktlich zum schönen Wetter war mein Urlaub vorbei und es ging gleich richtig los! Schon die ersten Tage habe ich wieder Überstunden gearbeitet und das ist ja erst der Anfang, denn ab September wird es mega stressig.
Trotzdem habe ich auch viel unternommen. Ich war 3x in Wien und habe meine belgische und meine deutsche Briefreundin getroffen, sowie eine langjährige Freundin aus dem Süden Niederösterreichs. Und ich habe endlich die Österreichische Nationalbibliothek besucht! Das stand schon ewig auf meiner Wunschliste!

Außerdem war ich beim Sommernachtsfest im Garten des Stiftes Melk und bei der Nacht der Ballone, dem Abschluss der Ballon Europameisterschaft in Wieselburg.

So war neben Arbeit auch Abwechslung angesagt und es gab sehr nette Treffen mit Freunden, wie mit der lieben Nicole. Unser Eisbecher 🍨​ muss jeden Sommer einfach drinnen sein =)
Dadurch kam das Lesen ein bisschen zu kurz und auch die Bewertungen sind im August eher sehr durchschnittlich geworden. Erst am Ende des Monats hatte ich dann endlich zwei 5 Sterne Bücher dabei. 
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Im August habe ich 12 Bücher gelesen und rezensiert. Das dickste Buch hatte 576 Seiten,
das dünnste 272. Insgesamt waren es 4.816 Seiten.

Genremäßig war ich diesmal wieder mehr im Krimi und Thrillerbereich unterwegs. Es ist im Moment mein bevorzugtes Genre, auch wenn die Bewertungen nicht immer Top sind, aber hier bin ich extrem wählerisch. Insgesamt waren es drei Thriller, zwei Regionalkrimis, ein Jugendthriller, eine Jugenddystopie, ein Roman auf zwei Zeitebenen, drei Romane aus dem Bereich Gegenwartsliteratur und ein biografischer Roman.

 
Die Bildrechte liegen bei den Verlagen 

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August:
  1. Taste of Cornwall: Eine Prise Glück - Katharina Herzog  (368 Seiten)  3 1/2 Sterne
  2. Worst Case - T.J. Newman  (416 Seiten)  4 1/2 Sterne
  3. Wo die Moltebeeren leuchten - Ulrika Lagerlöf  (448 Seiten)  4 1/2 Sterne
  4. Die unsichtbare Hand - Julie Clark  (400 Seiten)   3 Sterne
  5. Lost in the wild - Antje Leser  (272 Seiten)  4 Sterne
  6. Mittsommer - Lucy Foley  (480 Seiten)  3 1/2 Sterne
  7. Der Sommer am Ende der Welt - Eva Völler  (400 Seiten)  3 Sterne
  8. Mostviertler Bauern - Helmut Scharner  (320 Seiten) 4 1/2 Sterne
  9. Tödliche Marillenzeit - Beate Maxian  (336 Seiten)  3 1/2 Sterne
  10. All better now - Neal Shusterman  (576 Seiten)   3 Sterne
  11. In uns der Ozean - Theresia Graw  (384 Seiten)  5 Sterne
  12. Für immer an deiner Seite - Sarah Martens  (416 Seiten)  5 Sterne
    August Gesamtseitenanzahl: 4.816

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    Mein HIGHLIGHT im August

Der Roman "In uns der Ozean" von Theresia Graw über die Biologin Rachel Carson war mein absolutes Highlight für den August. Von mir gibt es dazu eine fette Leseempfehlung!
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Einen Flop hatte ich keinen, aber der neue Roman von Eva Völler hat mich doch ziemlich enttäuscht. Meiner Meinung nach wurde das eigentliche Thema der Kinderverschickung immer nebensächlicher und die Autorin öffnete viel zu viele andere Themen. Außerdem störten mich die gleich zwei Liebesgeschichten. Die braucht man bei so einem Thema wahrlich nicht...

Bei der Weltenbummler Challenge habe ich diesmal mein schlechtestes Monatsergebnis eingefahren und bei der ABC Challenge konnte ich gar keinen weiteren Punkt erspielen. Nur bei der "Music meets books" Challenge konnte ich 3 weitere Punkte ergattern.

Wie war euer Lesemonat August?



Meine Challenges:
Weltenbummler Challenge: 383 (+34 Punkte)
besuchte Länder: 5 (Deutschland, Großbritannien, Österreich, Schweden, USA)

ABC Challenge: 21/26 
Music meets Book Challenge: 23/40

 

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