- Taschenbuch: 288 Seiten
- Verlag: Emons Verlag, (Erscheinungstermin: 22. April 2025)
- ISBN-10 : 3740824182
- ISBN-13 : 978-3740824181
- Genre: Regionalkrimi
- Reihe: ja - Band 5 der Zuger Reihe
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Ein nervenaufreibendes Versteckspiel, bei dem nichts so ist, wie es scheint. Als die junge Schauspielerin Noemi spurlos verschwindet, bittet ihr Freund die Detektei Trust Investigation um Hilfe. Die Nachforschungen von Natalie, Sara und Tom lösen eine Reihe verstörender Ereignisse aus, bis sie bei der Ruine Wildenburg blutige Hinweise, aber keinen Leichnam finden. Das Kleintheater am Zuger Kolinplatz scheint der Schlüssel zu Noemis Verschwinden zu sein, denn das geplante Stück weist Parallelen zu dem Fall auf und endet mit einem schrecklichen Mord. Mehr und mehr verschwimmt die Grenze zwischen Schauspiel und Realität, und eine grausame Wahrheit kommt ans Licht.
Meine Bewertung: * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine Meinung:
Eigentlich liebe ich die Krimis von Monika Mansour und habe diese bisher immer sehr gut bewertet. Mit "Ägerisee" aus der Zuger Reihe wurde ich diesmal aber nicht so richtig warm. Es ist der fünfte Band der Reihe aus der ich bisher nur den Vorgänger "Lorzentobel" gelesen habe, den ich aber sehr spannend fand.
Eigentlich liebe ich die Krimis von Monika Mansour und habe diese bisher immer sehr gut bewertet. Mit "Ägerisee" aus der Zuger Reihe wurde ich diesmal aber nicht so richtig warm. Es ist der fünfte Band der Reihe aus der ich bisher nur den Vorgänger "Lorzentobel" gelesen habe, den ich aber sehr spannend fand.
Die Ermittler dieser Reihe sind die Mitglieder der Privatdetektei Trust Investigation. Die ehemalige Polizistin Sara; Nathalie, die an der Schmetterlingskrankheit leidet und zum Großteil für die Recherchen im Darknet zuständig ist und Tom, ihr ehemaliger Bodyguard und Privatdetektiv. Diesmal mischt auch Elias Tanner, genannt ET, fleißig mit. Er ist der Pflegesohn von Sara, der in Band vier bereits eine wichtige Rolle spielte und die Trust Investigation aufmischt. Seine jugendlichen Ideen und Denkweisen helfen Sara und Tom oftmals den Fall aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Den Prolog fand ich großartig! Jemand wird gefragt, wie er denn sterben möchte. Welche Art von Tod man wählen würde....eine sehr interessante Frage! Die Gefragte entscheidet sich für einen Heldentod, denn Heldinnen sterben nie....
Danach steigen wir ins Theater-Milieu ein. Die Schauspielerin Noemi ist spurlos verschwunden, obwohl sie endlich am Zuger Theater eine Hauptrolle ergattert hat. Sie ist ein großer Fan von Jeanne d'Arc/Johanna von Orleans und sieht sich selbst als Kriegerin.
Ihr Freund Fabian bittet Nathalie, die eine Schulkameradin von ihm war, um Hilfe. Die Mitglieder der Trust Investigation versuchen eine Spur von Noemi zu finden und beginnen zuerst im Theater nachzuforschen. Das Zwei-Personen-Stück "Wildenburg", in dem Noemi auftreten sollte, steht nun auf der Kippe. Levi Morgenstern, der Regisseur, und Samu, ihr Partner im Theaterstück, sind beide ratlos und fürchten um die Premiere. Trotzdem scheinen alle Fäden beim Theater zusammenzulaufen, denn das Verschwinden von Noemi weist Ähnlichkeiten zum Theaterstück auf, dessen Arbeitstitel "Wildenburg" ist. Tatsächlich werden bei der Ruine Wildenburg Blutflecken gefunden. Eine Leiche ist jedoch keine zu finden. Es beginnt ein sehr verworrenes Ratespiel mit vielen neuen Wendungen und Irrwegen, die die Autorin einstreut. Monika Mansour lässt die Leser diesmal sehr lange im Unklaren. Mit der Zeit hatte ich allerdings das Gefühl beim Lesen auf der Stelle zu treten.
Den Prolog fand ich großartig! Jemand wird gefragt, wie er denn sterben möchte. Welche Art von Tod man wählen würde....eine sehr interessante Frage! Die Gefragte entscheidet sich für einen Heldentod, denn Heldinnen sterben nie....
Danach steigen wir ins Theater-Milieu ein. Die Schauspielerin Noemi ist spurlos verschwunden, obwohl sie endlich am Zuger Theater eine Hauptrolle ergattert hat. Sie ist ein großer Fan von Jeanne d'Arc/Johanna von Orleans und sieht sich selbst als Kriegerin.
Ihr Freund Fabian bittet Nathalie, die eine Schulkameradin von ihm war, um Hilfe. Die Mitglieder der Trust Investigation versuchen eine Spur von Noemi zu finden und beginnen zuerst im Theater nachzuforschen. Das Zwei-Personen-Stück "Wildenburg", in dem Noemi auftreten sollte, steht nun auf der Kippe. Levi Morgenstern, der Regisseur, und Samu, ihr Partner im Theaterstück, sind beide ratlos und fürchten um die Premiere. Trotzdem scheinen alle Fäden beim Theater zusammenzulaufen, denn das Verschwinden von Noemi weist Ähnlichkeiten zum Theaterstück auf, dessen Arbeitstitel "Wildenburg" ist. Tatsächlich werden bei der Ruine Wildenburg Blutflecken gefunden. Eine Leiche ist jedoch keine zu finden. Es beginnt ein sehr verworrenes Ratespiel mit vielen neuen Wendungen und Irrwegen, die die Autorin einstreut. Monika Mansour lässt die Leser diesmal sehr lange im Unklaren. Mit der Zeit hatte ich allerdings das Gefühl beim Lesen auf der Stelle zu treten.
Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet. Neben den drei Privatdetektiven, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, kam mir ET etwas zu brav für einen Teenager vor. Auch wenn ich seine Vorgeschichte kenne, fand ich ihn manchmal etwas unglaubwürdig gezeichnet.
Der Krimi ist komplex. Es gibt es jede Menge Nebenfiguren, wie Theatermitarbeiter oder auch die Eltern von Noemi. Diese waren strikt gegen ihre Schauspielerei und auch gegen ihren Freund Fabian. Der Vater, ein ehemaliger Soldat und die Mutter, eine sehr bestimmende und manipulative Frau, sind alles andere als Sympathieträger. Das macht aber nichts - ich brauche nicht nur sympathische Menschen in einem Buch. Schließlich kommen wir im täglichen Leben auch nicht immer mit diesen zusammen ;)
Der Krimi ist komplex. Es gibt es jede Menge Nebenfiguren, wie Theatermitarbeiter oder auch die Eltern von Noemi. Diese waren strikt gegen ihre Schauspielerei und auch gegen ihren Freund Fabian. Der Vater, ein ehemaliger Soldat und die Mutter, eine sehr bestimmende und manipulative Frau, sind alles andere als Sympathieträger. Das macht aber nichts - ich brauche nicht nur sympathische Menschen in einem Buch. Schließlich kommen wir im täglichen Leben auch nicht immer mit diesen zusammen ;)
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, die Dialoge sind lebendig. Diesmal fehlte es mir aber etwas an Tempo.
Fazit:
Mir war dieser Krimi diesmal etwas zu wirr und ich vermisste teilweise die Spannung, die Monika Mansour sonst immer in ihren Krimis bravourös einbaut. Die Auflösung war okay und logisch. Meine Ahnung ging bereits ein bisschen in diese Richtung....
Für mich der bisher schwächste Krimi der Autorin.
Mir war dieser Krimi diesmal etwas zu wirr und ich vermisste teilweise die Spannung, die Monika Mansour sonst immer in ihren Krimis bravourös einbaut. Die Auflösung war okay und logisch. Meine Ahnung ging bereits ein bisschen in diese Richtung....
Für mich der bisher schwächste Krimi der Autorin.
Die Zuger Reihe:
- Höllgrotten
- Wildspitz
- Zugersee
- Lorzentobel *Rezi*
- Ägerisee















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