Lady Africa - Paula McLain



    • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
    • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (21. August 2015)
    • ISBN-10: 3351036191
    • ISBN-13: 978-3351036195
    • Originaltitel: Circling the Sun 
    • Genre: Roman, Biografie

Aufbau Kurzbeschreibung: 
Aufgewachsen als Tochter eines Lords im afrikanischen Busch, interessiert sich die junge Beryl nicht für Seidenkleider und Etikette. Dafür ist sie stark und mutig wie ein Kipsigis-Junge und hat von ihrem Vater alles über Rassepferde gelernt. Doch im britischen Protektorat – dem späteren Kenia – der vorigen Jahrhundertwende ist kein Platz für solch ein ungezähmtes Mädchen. Bis sie in Karen Blixen eine Seelenverwandte findet – und in deren Geliebtem, dem Flieger und Großwildjäger Denys Finch Hutton, das Abenteuer ihres Lebens.

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's:
Beryl Markham wächst ungezwungen im afrikanischen Busch auf. Auf der Ranch ihres Vaters lernt sie von klein auf mit Pferden umzugehen und mit dem afrikanischen Jungen Kibii entdeckt sie die Wildnis des großen wilden Kontinents. Als aus dem unbändigen Mädchen eine selbstständige und unkonventionelle Frau wird, stellt sich die Kolonialgesellschaft nicht nur einmal gegen sie. Doch Beryl ist stark und wird die erste weibliche Pferdetrainerin und im Laufe der Jahre der erste Mensch, der den Atlantik im Alleinflug nonstop von England aus überfliegt. Nur in der Liebe....da blieben ihr die Erfolge versagt....

Meine Meinung:
"Was für eine Frau!" waren meine ersten Gedanken, als ich diese Informationen über die mir bis dahin noch unbekannte Beryl Markham, geboren Beryl Clutterbuck, las. Und auch die Leseprobe entführte mich sofort in die flirrende Hitze Afrikas und zu einem kleinen unglücklichen Mädchen. Denn die kleine Beryl wird mit nur 4 Jahren von ihrer Mutter verlassen. Diese reiste mit dem kränklichen Sohn nach England und ließ Ehemann und Tochther einfach zurück. Deshalb war ich sehr gespannt mehr über das Leben dieser ungewöhnlichen Frau zu erfahren, die tatsächlich von 1902 bis 1986 gelebt hat.

Die Autorin Paula Mclain hat hier keine Biografie, sondern einen Roman über Beryl Markham geschrieben. Dabei hat sie auf einige Quellen zurückgegriffen, die dem Leser einen Großteil ihres Lebens näher bringen soll. Leider ist ihr das nicht ganz geglückt.

Beryl Markham
Während mich die ersten 150 Seiten begeisterten, die Beryl als kleines Mädchen bis zum 17. Lebensjahr beschreiben, begann der Roman danach leicht abzufallen. Als der Vater aus wirtschaftlichen Gründen die Farm und die Pferdezucht aufgeben muss, wird Beryl Pferdetrainerin und im Laufe der Geschichte die erste Frau, die in Kenia eine Trainerlizenz erwirbt. Ab diesen Zeitpunkt dreht sich der Roman hauptsächlich nur mehr um Pferde und Männer. Beryls Liebschaften fingen mich ziemlich bald zu nerven an und obwohl ich ihre Einsamkeit und die Bestätigung nach Liebe nachvollziehen konnte, wollte ich endlich mehr über diese sehr starke Frau und Flugpionierin lesen. Doch von der Fliegerei erzählt der Roman nur kurz im Prolog und auf den letzten, nicht ganz hundert, Seiten.

Auch der britischen Hochadelsgesellschaft, die sich in Swingerclubs vergnügte und mit Drogen experimentierte, konnte ich nichts abgewinnen. Nach außen hin wurde jede kleinste Verfehlung geahndet und besonders die Frauen wurden geächtet, doch im Hintergrund trieben es die Briten in Kenia ganz schön wild. Auch mit den sinnlosen Großwildjagden, die leider auch heute unter bestimmten Gesellschaftsschichten gang und gäbe sind, kann ich nichts anfangen.
Was jedoch immer wieder erkennbar ist, ist Beryl's Liebe zu Afrika und alles ungestüme und wilde, so wie sie es auf eine besondere Art auch ist. Obwohl sie mir im Laufe des Romans immer weniger sympathisch wurde, ist diese Frau einfach zu bewundern. Was sie in dieser Zeit alles auf die Füße gestellt hat und wie sie unbeirrt ihre Ziele verfolgt hat, ist einfach nur atemberaubend.
Ihre große Liebe zu Denys Finch Hutton, den manche vielleicht aus den Film "Jenseits von Afrika" kennen, trug ebenfalls zu einigen Fehlentschlüssen von Beryl bei. Diesen Mann teilte sie mit Karen Blixen, die eine Kaffeeplantage in den Ngong Bergen bei Nairobi hatte unter dem Namen Tania Blixen Romane schrieb. Film und Buch sind sicher einigen bekannt. Denys war genauso ein Freigeist wie Beryl und sich sehr ähnlich....beide bindungsunfähig.

Schreibstil und Charaktere:
Der Roman besteht aus drei Teilen und hat 62 kurze Kapitel. Die Sprache der Autorin ist teilweise sehr emotionslos. Dadurch konnte ich keinerlei Beziehung zu den Charakteren aufbauen.
Trotz der wirklich aufregenden Lebensgeschichte von Beryl Markham, hatte der Roman etliche Längen. Besonders in der Mitte des Buches musste ich mich oft zwingen weiterzulesen, denn ich wollte endlich etwas anderes als über Männergeschichten erfahren. Der interessante Teil um die Fliegerei war viel zu kurz und auch das anfängliche Leben in den USA hätte man noch mit reinpacken können, statt der langweiligen Männergeschichten.
Die Beschreibungen von Afrika fand ich jedoch sehr bildhaft und mit Gefühl beschrieben.

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Auch Beryl Marham ging unter die Autoren und schrieb ihre Erinnerungen an Afrika im Roman "Westwärts in der Nacht" nieder. Das Buch eroberte 1942 kurz die Bestsellerliste, geriet jedoch bald in Vergessenheit. 1982 stieß George Gutekunst, ein trinkfester Büchernarr, bei der Lektüre von Briefen Ernest Hemingways an seinen Lektor Maxwell Perkins auf Markhams Namen und auf die Erwähnung ihres Romans. Hemingway pries "Westwärts in der Nacht" als "verflucht gutes Buch" und sie als schriftstellerisches Ausnahmetalent.

Cover:
Auf beiden Titelbildern ist Beryl Marham abgebildet, aber das Originalcover finde ich sehr viel schöner! Allein die warmen Farben, die die flirrende Hitze Afrikas darstellen und im Vordergrund Beryl...wunderschön!
Im Buch wird sie immer wieder als sehr attraktive Frau dargestellt. Das kann ich nicht wirklich nachempfinden, aber auf diesem Cover finde ich sie schön.


Fazit:
Was eine sehr interessante Geschichte hätte werden können, faszinierte mich nur am Anfang und am Ende. Durch die eher emotionslose Schreibweise fand ich schwer Bezug zu den Charkteren und der MIttelteil hatte mir eindeutig zu viele Längen.


Vielen Dank an den Aufbau Verlag und an Lovelybooks, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

Die Handschuhmacherin - Manuela Martini



    • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
    • Verlag: LangenMüller (17. August 2015)
    • ISBN-10: 3784433782
    • ISBN-13: 978-3784433783
    • Genre: Familiensaga


LangenMüller Kurzbeschreibung: 

Alles hat mit einem Fadotext begonnen, der im Nachlass eines Verstorbenen gefunden wurde, signiert mit einem Namen, der viele Fragen offen lässt. Die Spur führt nach Lissabon in das Jahr 1940. Tess, die Jüngste der Familie, entschließt sich, in die portugiesische Hauptstadt zu reisen auf der Suche nach dieser rätselhaften Vergangenheit. Der schwermütige Fado und das pulsierende Lissabon sind zwei Teile eines Puzzles. Zusätzlich taucht ein Tagebuch aus jener Zeit auf, das die Geschichte einer großen Liebe erzählt, eine Liebe, die nicht nur das Leben zweier Menschen für immer verändert hat.

Meine Bewertung: * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's:
Tess und ihre Tante Rose finden im Nachlass ihres Großvaters/Vaters einen berühmten Fado Text. Da Großmutter Eleonore an Alzheimer erkrankt ist, können die beiden Frauen sie nicht dazu befragen. Die Spur des Fado's führt nach Lissabon, wo auch Tess Mutter Paula tödlich verunglückt ist. Diesen Verlust hat die junge Frau bis heute nicht überwunden und so schickt Rose sie nach Portugal, um Licht ins Dunkel der Familiengeschichte und des Fado-Textes zu bringen....

Meine Meinung:
Viele von euch werden die Autorin wahrscheinlich von ihren Jugenbüchern kennen. Mit dem Roman "Die Handschumacherin" hat sich Manuela Martini erstmals in ein neues Genre gewagt. Es ist ihr erster großer Familienroman und ich hatte mir nach der gelungenen Leseprobe auch viel erwartet. Leider wurde diese Erwartung nicht ganz erfüllt....

Die Geschichte beginnt im Chicago der Gegenwart. Tess und ihre Tante Rose finden nach dem Tod des Großvaters/Vaters einen Fado-Text (Fado = portugisischer Musikstil und Vortragsgenre, welches sich meist mit unglücklicher Liebe, sozialen Missständen, vergangenen Zeiten oder der Sehnsucht nach besseren Zeiten beschäftigt).
Verwundert über diesen Fund des eher pragmatisch denkenden und gänzlich unkreativen Mannes können sie weder die demenzkranke Großmutter Eleonore, noch die tödlich verunglückte Mutter von Tess, Paula, dazu befragen. So schickt Rose ihre Nichte nach Portugal...vorallem um auch endlich den Tod ihrer Mutter nach 15 Jahren zu verarbeiten und etwaige Lücken zum Unfalltod aufzuklären. Natürlich spielt auch der Fado-Text eine Rolle und das Geheimnis dahinter, das ebenfalls gelöst werden will.


Überall ist Licht, doch ich sehe nichts,
überall sind Menschen, doch ich verstehe sie nicht."
- Seite 81-

Was als Leseprobe sehr interessant begann und anfangs auch noch gut aufgebaut wurde, verlief sich spätestens beim sehr unwahrscheinlichen Fundes des nach all den Jahren verschollenen Tagesbuches von Tess Großvater. Diese teilweise berührende Geschichte über die Flucht von Hans Scheugenpflug aus Deutschland, die zuerst  nach Paris und anschließend nach Lissabon führte, wird in Form eines Tagesbuches dargestellt. Tag, Monat und Jahreszahl steht über jeden Tagebucheintrag, sodass der Leser weiß, dass es sich um diesen handelt und der Abschnitt aus der Vergangenheit erzählt wird. Obwohl dieser Teil viel interessanter war, als Tess Spurensuche, kamen nur selten richtige Emotionen in mir hoch. Trotzdem fand ich diese Abschnitte bei weitem interessanter und aufschlussreicher, als die in der Gegenwart. Und ganz ehrlich....meiner Meinung nach hätte man die Geschichte aus der Gegenwart überhaupt weglassen und den Inhalt ganz anders aufbauen können!
Die Hauptprotagonisten in diesem Roman blieben allesamt viel zu blass und man konnte viele Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen. Einige Handlungsstränge wurden begonnen, blieben aber im Laufe der Geschichte offen und  verliefen im Sand. Einzig die Passagen um die demente Eleonore, die wirklich sehr ansprechend geschrieben wurden, waren bewegend. Man konnte die geistige Verwirrung und das immer wieder kurz aufflackernde Bewusstsein der alten Dame spüren, wobei auch emotional "etwas rüberkam". Außerdem wurden durch diese diese kurzen Einblicke in Eleonores Welt auch einige Handlungen erklärt werden, die mich zuerst etwas verwirrt zurückgelassen hatten..
Die ganze Geschichte wirkte für mich einfach zu konstruiert, um glaubhaft zu wirken und einige offene Handlungsstränge ließen mich überhaupt ratlos zurück. Auch der Titel ist nicht wirklich passend gewählt, da "die Handschumacherin" nur einen kleinen Teil der Geschichte ausmacht.

Schreibstil und Charaktere:
Am Schreibstil der Autorin habe ich rein gar nichts auszusetzen. Es liest sich flüssig, auch wenn die Spannung etwas auf der Strecke bleibt. Er ist auch etwas dialoglastig.
Die Charaktere konnten mich leider nicht wirklich überzeigen. Vorallem die beiden Hauptprotagonisten Tess und Hans blieben die ganze Geschichte über "handlungsunfähig". Beide Menschen bevorzugen es, dass der Zufall oder das Schicksal zu ihnen kommt, um sie aus einer Situation "zu retten", der sie sich hilflos augeliefert fühlen. Statt selbst zu handeln, warten sie darauf, dass gehandelt wird. So "erleiden" sie sehr oft ihr Schicksal.... Im Großen und Ganzen liegt eine gewisse Schwermütigkeit auch auf der gesamten Handlung. Richtig "warm" wurde ich mit keinen der Protagonisten in diesem Roman, was ich sehr schade finde.

Cover:
Das Cover finde ich traumhaft schön! Die warmen Farben, die alte Ansicht Lissabons und die typische gelbe Straßenbahn.....wunderschön!

Fazit:
Leider hat mich der Roman enttäuscht zurückgelassen. Es blieben einige Fragen ungeklärt, Handlungsstränge verliefen im Sand und die Charaktere fand ich allesamt zu leblos. Vieles wirkt zu konstruiert, um glaubhaft wirken zu können. Dafür kann ich leider nur 2 1/2 Sterne vergeben.....


Mein Dank gilt dem LangenMüller Verlag für das Rezensionsexemplar und Lovelybooks für die Leserunde


Glück und Glas - Lilli Beck



    • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Verlag (24. August 2015) 
    • ISBN-10: 3764505435
    • ISBN-13: 978-3764505431
    • Genre: Roman


Blanvalet Kurzbeschreibung: 
Am 7. Mai 1945 werden Marion und Hannelore in der Frauenklinik in der Münchner Maistraße geboren. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, wachsen sie wie Schwestern auf und sind unzertrennlich. Doch als Marion sich an ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag verliebt, zerbricht ihre Freundschaft. Während der Kalte Krieg immer mehr eskaliert, die Studenten auf die Straße gehen und die ersten Kommunen entstehen, trennen sich ihre Wege endgültig. Die widerspenstige Marion wird Fotomodel, hat großen Erfolg im Beruf, aber kein Glück in der Liebe. Hannelore studiert Jura, um Anwältin zu werden, doch das Leben hat andere Pläne mit ihr. Jahrzehnte später, am 7. Mai 2015, wollen sie ihren siebzigsten Geburtstag zusammen feiern – doch kann die Zeit alle Wunden heilen?

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Blanvalet Challenge 

Darum geht's:
Marion, genannt Moon, und Hannelore werden am selben Tag im Jahre 1945 geboren. Durch einen Zufall lernen sich ihre Mütter, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen, in der Frauenklinik kennen. Die beiden Mädchen werden die besten Freundinnen und wachsen wie Schwestern auf - nichts kann sie trennen! Doch das Leben hat mit den beiden Frauen andere Pläne und schlussendlich scheiden sich ihre Wege nach einem Zwischenfall.....

Meine Meinung:
Dieser Roman erzählt die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft und deren Bruch...."Glück und Glas, wie leicht bricht das". Dieser oft verwendete Spruch für Poesiealben ist nicht nur titelgebend, sondern kommt auch immer wieder im Rahmen der Handlung vor.
Im Jahre 1945 kommen zwei kleine Mädchen zur Welt, die unterschiedlicher nicht sein können und trotzdem die besten Freundinnen werden. Während Marion aus ärmlichen Verhältnissen kommt, wird Hannelore in eine reiche Industriellenfamilie geboren. Durch einen glücklichen Zufall findet Marions Mutter bei hannelores wohlhabender Familie Arbeit und Unterschlupf. Und so wachsen beide Mädchen gemeinsam auf. Die arme, aber bildhübsche und rebellische Marion und die reiche, eher konservative, bodenständige Hannelore. Während Marion mit ihren feuerroten Locken überall auffällt und bereits in der Schule gehänselt wird, hilft ihr Hannelore immer wieder aus Situationen, die gegen das rothaarige Arbeiterkind gerichtet sind. Durch die Ungerechtigkeiten gegen ihre Freundin kristallisiert sich bald ihr Berufswunsch heraus: Sie will Juristin werden und für Gerechtigkeit sorgen. Marion träumt hingegen davon als Modeschöpferin zu arbeiten und die Welt zu bereisen, jedoch findet sie mit ihrem schlechten Abschlusszeugnis kaum Arbeitsmöglichkeiten. Doch im Laufe der Jahre wendet sich das Blatt und Marion wird als Model entdeckt....

Die Autorin hat in diesem Roman einige Aspekte aus ihrem eigenen Leben einfließen lassen. Die Modelwelt ist für sie nichts Fremdes und Marion, die vor der Kamera nur mehr Moon genannt wird, erlebt alle Höhen und Tiefen dieses glamurösen Daseins. Ihr Antrieb, noch mehr zu erreichen und zu verdienen, kommt aus ihrer frühen Kindheit, wo sie oft hungern musste und kein eigenes Bett hatte.
Wir verfolgen die beiden Frauen beginnend von der Nachkriegszeit über die wilden Siebziger bis hin ins Jahr 2015, wo Marion mit Hannelore ihren gemeinsamen 70. Geburtstag feiern möchte. Auch hier schöpft die Autorin aus dem Vollen, denn sie beschreibt genau die Zeit, in der sie selbst groß geworden ist. Kommunen, freie Liebe, Drogen, aber auch Demonstrationen, wie die Studentenbewegungen, und das Leben der Yuppies. Der Leser wird Zeitzeuge der letzten 70 Jahre in Deutschland und somit ist für jeden von uns ein Wiedererkennungswert vorhanden - für den einen mehr, für den anderen weniger. Auch die Entwicklungen der Frauenrolle und die noch immer aktuelle Frage, ob und wie man Beruf und Familie verbinden kann, wird des öfteren aufgegriffen.

Schreibstil und Charaktere:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, bildhaft und man merkt, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Die Geschichte wechselt zwischen den Jahren und zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ort, Monat und Jahreszahl stehen unter jedem Kapitel.
Neben den beiden Hauptprotagonistinnen, die ich oben schon genauer beschrieben habe, lernen wir noch einige sehr liebenswerte Charaktere wie Karl, Charles Kalkowski, Wolf oder auch Hannelores Vater, kennen. Diese sind nicht nur Randfiguren, sondern tragen zu einigen sehr schwerwiegende Entscheidungen im Leben der beiden Frauen bei.

Besonders hervorzuheben ist, dass sowohl Marion, als auch Hannelore, immer wieder denken, dass die Andere ein besseres Leben führt. Obwohl sie sich von ganzen Herzen lieben, neiden sie sich gegenseitig genau das, was sie selbst nicht haben und augenscheinlich die beste Freundin besitzt. Das bereitet ihrer Freundschaft öfters Tiefschläge...bis es zum Bruch kommt. Auch wechseln sich die Phasen des Glücks und des Unglücks kontinuierlich ab. Deshalb passt auch der Titel des Buches so perfekt.

Fazit:
Eine berührende Geschichte über Freundschaft - mitten aus dem Leben gegriffen. Sehr interessante Charaktere und eine lesenwerte Reise durch siebzig Jahre deutsche Geschichte runden diesen Roman ab.



Wer mehr über die Entstehung des Romans wissen will - bei Claudias Bücherregal gab es ein Interview mit der Autorin zum Buch:
http://claudias-buecherregal.blogspot.co.at/2015/08/story-hinter-dem-buch-beck-lilli-gluck.html


Vielen Dank an das Bloggerportal und den
Verlag für das Rezensionsexemplar!

September Neuzugänge

Hallo meine lieben Bücherwürmer!

Auch wenn der September noch nicht alt ist...hier kommen meine ersten Buch-Zugänge. Die meisten davon sind noch Ende August bei mir eingetrudelt. Auf ein Buch wartete ich allerdings ewig und gestern kam es dann endlich an! (kurz bevor die Meisten aus der Leserunde damit fertig sind...grummel!....danke DPD!)

Es sind diesmal ausschließlich Roman:


Ich habe wieder drei Bücher für Lovelybooks Leserunden gewonnen. Eines davon habe ich schon gelesen - Rezi folgt morgen! Das zweite Buch habe ich am selben Tag gewonnen und kam wie gesagt erst gestern an!

Lovelybooks Leserunden


"Die australischen Schwestern" von Ulrike Renk ist eigentlich so eine Art Teil 2 zu ihren Roman "Die Australierin", kann aber unabhängig davon gelesen werden. Da ich "Die Australierin" noch lesen muss, hoffe ich, dass es stimmt. Ich habe schon reingelesen und bis jetzt gefällt es mir sehr, sehr gut!

"Die Handschuhmacherin" von Manuela Martini ist die erste Familiensaga für Erwachsene der Jugendbuchautorin.

"Wie ein fernes Lied" von Micaela Jary ist ein Roman, der rund um den 2. Weltkrieg spielt und in dem es um Musik geht! Ich liebe diese beiden Themen!

Gewonnen


Ebenfalls bei Lovelybooks habe ich das neue Buch "Sternschnuppensommer" von Christine Vogeley bei einer Buchverlosung  gewonnen.
Nachdem ich von ihrem Roman "Die Liebe zu so ziemlich allem" so begeistert war, freue ich mich sehr darüber!

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Bloggerportal


Und das neue Buch meiner Lieblingsautorin Jodie Picoult durfte natürlich auch nicht fehlen. 
Ich freue mich sehr, dass es mir von Random House übers Bloggerportal zur Verfügung gestellt wird!  
"Bis ans Ende der Geschichte" wird ab dem 23. September gemeinsam mit Janine, Andrea, Diana, Alex,  in einer bei Janine stattfindenden Leserunde gelesen werden. Auch darauf freue ich mich schon sehr!
Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich bei Janine noch melden!

Sind auch interessante Romane für euch dabei?


Nur einen Horizont entfernt - Lori Nelson Spielman



    • Broschiert: 368 Seiten
    • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 4 (18. Mai 2015)
    • ISBN-10: 381052395X
    • ISBN-13: 978-3810523952
    • Originaltitel: Sweet Forgiveness 
    • Genre: Roman, Gegenwartsliteratur


Fischer Kurzbeschreibung: 
Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiß sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, das das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's:
Die TV-Moderatorin Hannah Farr hat einen Brief mit zwei kleinen runden Steinen von einer ehemaligen Schulkollegin erhalten. Im beiligenden Brief bittet sie Hannah für die Mobbing-Attacken in der Schule um Entschuldigung. Einen Stein soll sie als Zeichen der Vergebung zurücksenden und den zweiten selbst an jemanden schicken, den sie verletzt hat. Da kommt ihr ihre Mutter in den Sinn, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Doch Hannah denkt nicht daran ihr zu verzeihen, denn sie hütet ein Geheimnis, welches sie noch nie jemanden offenbart hat. Und sie ist auch nicht die Einzige, die solche Vergebungssteine erhält, denn Fiona Knowles, die Briefeschreiberin, hat bereits ein Buch darüber geschrieben und gerade Hannah soll sie dazu interviewen und den zweiten Stein weiterverschenken....

Meine Meinung:
Da ich den ersten, sehr hochgelobten Roman der Autorin noch nicht gelesen habe, hatte ich keine allzu hohen Ansprüche an diese Geschichte, was sicher gut war, da ich auf einigen Blogs gelesen habe, dass sie im Vergleich zu "Morgen kommt ein neuer Himmel" enttäuscht waren. Ich war es nicht und habe mich einige Stunden mit dieser zu Herzen gehenden Geschichte gut unterhalten.

Das Grundthema des Romans ist "das Verzeihen und Vergeben". Als unsere Hauptprotagonistin Hannah von ihrer ehemaligen Mitschülerin einen Brief mit sogenannten "Versöhnungssteinen" erhält, ist sie nicht glücklich darüber. Erstens, weil sie denkt, dass dieses Mädchen damals ihr Leben zerstört hat und zweitens, weil sie in Folge dessen mit ihrer Mutter gebrochen hat. Doch Hannah fehlt ihre Mutter nach dem Tod ihres Vaters sehr. Ihre Ängste, dass sie durch eine Lüge...oder war es doch keine?....alles zerstört hat, überwiegt jedoch und erst ihre Freundin Dorothy kann sie überzeugen, den ersten Schritt zu tun.

"Eine Entschuldigung macht unsere großen Fehler nicht ungeschehen. Sie ist eher so, als würde man Worte schwärzen. Wir wissen immer, dass der Fehler darunter steht, unter der Schwärze. Wenn wir genau hinsehen, können wir ihn noch erkennen. Doch mit der Zeit beginnen wir, über den Fehler hinwegzusehen und lesen nur noch die neue Botschaft, deutlicher und mit mehr Bedacht geschrieben."    - Seite 175 -

Mit Hannah bin ich anfangs nicht sofort warm geworden. Sie ist trotz ihrem Alter von Mitte 30 sehr blauäugig und klammert sich an ihre eigenen Wunschvorstellungen. Dabei übersieht sie das Westenliche...vorallem in ihrer Beziehung zu ihrem Freund Michael, dem Bürgermeister von New Orleans. Dieser Mann lebt vorallem von "Schein und Sein" und hält so gar nichts von Hannah's plötzlichem Sinneswandel. Sie möchte gerne ihre Mutter treffen und mit den Versöhnungssteinen eine eigene Sendung auf die Füße stellen. Auch ihre Konkurrentin im Job hat da einiges dagegen und so gibt es im weiteren Verlauf der Geschichte einige sehr turbulente Szenen und leider auch vorhersehbare Stellen. Die Hintergründe zum damaligen Ereignis, durch das Hanna's Familie zerbrochen ist, wird sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben.

An und für sich hat mir das Thema mit den Versöhnungssteinen und der Hintergedanke dazu sehr gut gefallen. Wie einfach wäre es, wenn wir uns alle etwas davon mitnehmen würden? Das will uns die Autorin in diesem Roman auch vermitteln. Nur hat sie es dann doch etwas übertrieben, finde ich. Trotzdem hat sie mich nachdenklich zurückgelassen und mich über mein eigenes Leben nachdenken lassen und das alleine ist doch schon sehr viel wert!

"Verzeihen heißt, einen Gefangenen zu befreien und zu entdecken, dass man selbst der Gefangene war."
- Lewis B. Smedes -

Schreibstil und Charaktere:
Der Schreibstil von Lori Nelson Spielmann ist sehr flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Der Roman ist in der Ich-Form und im Präsens geschrieben.
Die Autorin zeichnet ihre Charaktere so, dass ihre Entwicklung nachvollziehbar ist. Besonders Hannah macht eine große Entwicklung durch, die ich überzeugend fand. Besonders gefallen hat mir ihre mütterliche Freundin Dorothy und ihre Freundin Jade. Beide Frauen haben das Herz und das Mundwerk auf dem rechten Fleck.

Cover:

Ich denke ich muss hier nicht mehr allzuviel sagen.....die beiden Cover sprechen von alleine. Mir gefällt das Originalcover einfach gar nicht....sorry. 
Das deutsche Cover sagt zwar nicht unbedingt mehr aus, aber es ist angelehnt an Lori Nelson Spielman's erstes Buch und dieses Cover hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen. Man erkennt auf einen Blick, das diese beiden Bücher irgendwie zusammengehören. 


 
Fazit:
Ein Roman rund um das Thema "Verzeihen und Vergeben", gespickt mit einer kleinen Liebes- und einer interessanten Familiengeschichte aus der Vergangenheit. Ein teilweise etwas vorhersehbarer "Feel-Good" Roman, der sich gut lesen lässt und auch zum Nachdenken anregt. 

Die Salbenmacherin - Silvia Stolzenburg



    • Broschiert: 505 Seiten
    • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2015 (5. August 2015)
    • ISBN-10: 3839217318
    • ISBN-13: 978-3839217313
    • Genre: Historischer Roman 



Gmeiner Kurzbeschreibung: 
Als die sechzehnjährige Olivera aus Konstantinopel ihren Vater mit einer List dazu bringt, sie mit einem seiner Handelspartner zu verheiraten, ahnt sie nicht, welche lebensverändernden Folgen dies haben wird. Schon bald nimmt sie Abschied von der Heimat und bricht mit ihrem Gemahl auf zu einer langen Reise ins ferne Tübingen. Dort angekommen stößt sie nicht nur auf das Misstrauen der Einheimischen, auch ihr Liebster scheint sich mehr und mehr zu verändern. Es dauert nicht lange, bis Olivera herausfindet, dass er ein furchtbares Geheimnis hütet. Ihre Entdeckung bringt nicht nur sie in höchste Lebensgefahr …

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's: 
Das Jahr 1408: Die blutjunge Olivera lebt in Konstantinopel und ihr größter Wunsch ist es, endlich verheiratet zu werden. Sie hat ein Auge auf Laurenz aus dem fernen Tübingen geworfen, einen Geschäftspartner ihres Vaters, der mit Reliquien handelt. Als die Hochzeit zustande kommt, bricht Olivera auf ins ferne und düstere Deutschland. Statt dem gewünschten aufregenden Leben als Salbenmacherin, erfährt sie Anfeindungen wegen ihres fremdländischen Aussehens und ihrer Andersartigkeit. Auch ihr Ehemann scheint plötzlich Geheimnisse vor ihr zu haben und seine Launen werden immer schlimmer. Zur selben Zeit erlebt die Stadt eine Mordserie, die den Einwohnern das Fürchten lehrt......

Meine Meinung:
Mit Olivera haben wir eine sehr junge und naive Hauptprotagonistin, deren sehnlichster Wunsch, einen Ehemann zu finden, ist. Auf der anderen Seite ist sie aber gebildet, kann lesen und ist eine selbstbewusste junge Frau, die sich für Medizin interessiert. Im fernen Konstantinopel hilft sie ihrer geliebten Großmutter bei der Salbenherstellung. Diese verfügt über ein sehr großes Wissen über Kräuter und deren Wirkung. Geblendet von der vermeintlichen Liebe zum Reliquienhändler Laurenz will sie Konstantinopel verlassen und mit ihm nach Deutschland ziehen. Ihr Vater erkennt den Vorteil der Verehelichung seiner Tochter mit seinem Handelspartner und stimmt der Ehe zu.

Der Weg von Konstantinopel nach Tübingen wird so bildhaft und lebendig beschrieben, dass man denkt, man sucht gerade selbst eine Unterkunft in einer heruntergekommenen Wirtschaft oder steht auf einem schlingernden Handelsschiff. Die Schilderungen der Lebensumstände zur damaligen Zeit sind sehr gut beschrieben. Auch die Gegenüberstellung des hellen und sonnigen Konstantinopels, seinen Gerüchen nach Gewürzen und dem Hafen zum dunklen, gerade winterlichen kalten Tübingen mit seinen finsteren Häusern und dem Aberglauben der Menschen gegenüber jeder Fremdartigkeit, wirkt leider auch heute noch sehr realitätsnah. Besonders die Anfeindungen gegen Olivera wegen ihrer Andersartigkeit könnte genausogut in einem zeitgenössischen Roman enthalten sein.

Neben dem Fremdenhass steht vorallem die medizinische Lehre und der Reliquienhandel im Vordergrund. Welches Ausmaß dieser mit sich bringt, sowie die Gier nach immer mehr und mehr Geld und Macht, zeigen die brutalen Auswirkungen auf Laurenz Leben. Er begibt sich auf einen Weg, auf dem es kein Zurück mehr gibt und bringt nicht nur sich, sondern auch Olivera in Lebensgefahr.
Der historische Roman von Silvia Stolzenburg ist vielmehr ein blutiger historischer Krimi, der manchen Thriller in den Schatten stellt! Bei einigen Stellen braucht der "nicht geübte Krimileser" einen guten Magen! Die Macht der Kirche, ein Strudel aus Lügen und Geheimnissen und ein Mann, der über sämtliche Leichen geht, bringen teilweise ehr hohe Spannung in diesem historischen Roman.

Schreibstil und Charaktere:
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar lebendig, detailliert, sowie anschaulich. Gleichzeitig hat sie sehr gut  recherchiert und bringt den Leser mit einigen medizinischen "Kenntnissen" aus dem Mittelalter wie der "Hysterike pnixaus" oder gutgemeinten Empfängnis- und Verhütungstipps zum Schmunzeln.

Unter den jeweiligen Kapitelnummern wird angegeben, ob wir uns in Konstantinopel oder in Tübingen (oder anderswo) befinden.
Auch die Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Die Wandlung von Olivera vom naiven jungen Mädchens zu einer selbstbewussten Frau ist sehr eindringlich geschildert. Genauso wie die Ängste, die Laurenz quälen. Er blieb mir allerdings unsympathisch, während Oliveras Großmutter ein mir liebgewonnener Charakter wurde.

Fazit:
Ein spannender und ziemlich blutiger historischer (Kriminal-)Roman, der sich einem mir noch gänzlich unbekannten Thema widmet: dem Reliquienhandel. Wunderbare bildhafte Beschreibungen der damaligen Lebensumstände und der Gegend, sowie den Charakteren. Die Spannung bleibt größtenteils im Verlauf der ganzen Geschichte vorhanden. Für Historienfans, die es etwas blutiger mögen ;)


Vielen Dank an den
 
Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


Mein Lesemonat August

Leider funktioniert die Datumsangabe noch immer nicht......

Hallo meine Bücherwürmer!

Der August ist nun ebenfalls Geschichte und hier bei uns in Österreich beginnt demnächst wieder die Schule.
Der September wird für mich ein arbeitsreicher Monat werden und leider gibt es gerade in den kommenden Wochen soo viele tolle Neuerscheinugen. Einige Bücher sind bereits vorbestellt....

Aber zurück zu meinen gelesenen Büchern im August.
Obwohl ich eine Woche Urlaub hatte, habe ich leider weniger Bücher als die letzten Monate gelesen.
Es sind 12 gelesen Bücher und 4.616 Seiten geworden - ein Buch (nicht mitgezählt) habe ich abgebrochen

Hier mein optischer Überblick:



August:
  1. Faule Marillen - Lisa Lercher (272 Seiten)     4 Sterne
  2. Honigtot - Hanni Münzer (480 Seiten)    4 1/2 Sterne
  3. Ewig und ein - Andriana Popescu (320 Seiten)   5 Sterne
  4. Bootsausflug - Jane Maurer(300 Seiten)    3 Sterne
  5. Spiel der Zeit - Jeffrey Archer (560 Seiten)     5 Sterne
  6. Ein wunderbares Jahr - Laura Dave (352 Seiten)     4 Sterne
  7. Als die Sonne im Meer verschwand - Susan Abdulhawa (abgebrochen)
  8. Um Leben und Tod - Michael Robotham ( 480 Seiten)   4 1/2 Sterne
  9. Letzter Applaus - Herbert Dutzler (408 Seiten)   3 1/2 Sterne
  10. Doch du wirst nie vergessen - Lesley Pearse (624 Seiten)    4 1/2 Sterne
  11. Zwei wie Zucker und Zimt - Stefanie Gerstenberger und Marta Martin (344 Seiten)   4 1/2 Sterne
  12. November Rain - Angeleta Ushindi (156 Seiten)     3 1/2 Sterne
  13. Finstere Geschäfte - Cornelia Härtl (320 Seiten)     5 Sterne
    August Gesamtseitenanzahl: 4.616 Seiten
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Es gab diesmal sogar einen Rekord
 3x 5 Sterne
für diese drei Bücher:


Es war nicht einfach, aber ich habe mich für eines entscheiden müssen...
 
Und die Enttäuschung des Monats ist ja eigentlich klar, nachdem ich ein Buch abgebrochen habe...

 Mein Monats-Highlight                      Meine Enttäuschung des Monats:



Wie war euer August? Habt ihr den Urlaub zum Lesen ausgenutzt? Was war euer Highlight?



Meine Challenge Fortschritte: 
Weltenbummler Challenge 2015: 283 Punkte (+26)
Blanvalet Challenge: 11 Bücher (+1)
Goldmann Challenge: 9 Bücher (+1)
Bei den beiden Verlags Challenges komme ich leider noch immer nicht wirklich voran...
 

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