- Taschenbuch: 240 Seiten
- Verlag: Emons Verlag (10. Oktober 2023)
- ISBN-10 : 3740817364
- ISBN-13 : 978-3740817367
- Genre: Historischer Krimi
- Reihe: ja - Band 8 (Ernestine Kirsch und Anton Böck)
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Emons Kurzbeschreibung:
Wien 1925: Im Schönbrunner Schlosstheater wird »Der Rosenkavalier« gedreht. Die Filmmusik stammt von Richard Strauss, das Libretto von Hugo von Hofmannsthal. Für die aufwendige Produktion werden Tausende Statisten benötigt; auch Ernestine und Anton sind mit von der Partie. Als am zweiten Drehtag die Hauptdarstellerin mit einem Seidenschal erdrosselt in ihrer Garderobe aufgefunden wird, machen sich die beiden auf Spurensuche – und kommen dem Täter dabei näher, als ihnen lieb ist.
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine
Meinung:
Im achten Fall des historischen Cozy-Crime Reihe rund um Ernestine und Anton geht es diesmal ins Schönbrunner Schlosstheater. Als die "Listo Film" Komparsen sucht, ist Ernestine nicht zu halten und meldet sich und Anton sofort an. Die beiden werden auch ausgewählt und dürfen im Stummfilm "Der Rosenkavalier" in historische Kostüme schlüpfen, was Anton so gar nicht behagt. Er fühlt sich in den seidenen Kniebundhosen mit den lilafarbenen Schleifchen alles andere als wohl.
Schon am zweiten Drehtag passiert der titelgebende Mord und die Hauptdarstellerin Louise Toupie wird tot in ihrer Garderobe aufgefunden; um ihren Hals ein roter Seidenschal. Die unter den Kolleg:innen unbeliebte und divenhafte Schauspielerin hat jede Menge Neider und scheint auch keine Kostverächterin gewesen zu sein. Die Anzahl der Verdächtigen ist deswegen nicht gerade gering.
Antons Schwiegersohn Erich Felsberg wird mit dem Mordfall betraut, während Ernestine sich im Schlosstheater umhört. Erich benötigt dringend ein Erfolgserlebnis, denn die antisemitischen Sprüche seines Kollegen Pinter werden immer schlimmer. Zusätzlich kommen beide als Nachfolger ihres Chefs in Frage, was die Rivalität noch zusätzlich anheizt.
Die liebevoll gezeichneten Figuren sind immer ein Garant für schöne und amüsante Lesestunden. Ernestine Kirsch und Anton Böck sind einfach ein unverwechselbares Ermittlerpärchen, das man sofort ins Herz schließt. Natürlich darf auch wieder Antons Liebe zu den Wiener Mehl- und Nachspeisen nicht fehlen.
Beate Malys Romane sind immer sehr gut historisch recherchiert und bringen mir das historische Wien sehr nahe. Sehr oft fange ich zu googlen an und erfahre etwas über interessante Gebäude, die leider nicht mehr stehen oder Dinge, die in Vergessenheit geraten sind.
Der zunehmende Antisemismus wird in der Reihe immer mehr Thema und ich bin neugierig, wie es in den folgenden Bänden weitergehen wird.
"Mord im Filmstudio" ist nicht der stärkste Band der Reihe. Es gibt einige lose Fäden, die im Sand verlaufen. Das Ende konnte mich ebenfalls nicht richtig überzeugen, denn es war für mich nicht ganz stimmig. Trotzdem war es wieder eine wundervolle Zeitreise ins Wien der späten Zwanziger Jahre.
Das Cover vom Emons Verlag ist wieder ein richtiger Hingucker! Ich liebe diese im Jugendstil gehaltenen Buchcover ganz einfach!
Fazit:
Diesmal begeben wir uns mit unserem Ermittlerpärchen in die Wiener Stummfilm-Ära. Historisch wieder wundervoll recherchiert und erzählt, jedoch fand ich diesmal das Ende des Krimis nicht ganz stimmig.















Hi Martina!
AntwortenLöschenWow, acht Bände gibt es jetzt hier mittlerweile auch schon! Die Reihe hab ich mir ja notiert, aber ich komme in letzter Zeit so wenig zum lesen bzw. kann mich so schlecht konzentrieren, ich musste vieles nach hinten verschieben.
Ich hoffe dennoch, dass ich nächstes Jahr zumindest mit der Reihe beginnen kann. Ich bin auf jeden Fall echt neugierig :)
Liebste Grüße, Aleshanee