- Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
- Verlag: Wunderlich; 1. Edition (13. Juni 2023)
- ISBN-10 : 8052006848
- ISBN-13 : 978-3805200684
- Genre: Familiensaga
- Reihe: ja - Band 1 der Eifelfrauen
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Wunderlich Kurzbeschreibung:
Trier, 1920: Als die Fabrikantentochter Johanna Fuchs einen Bauernhof erbt, fällt sie aus allen Wolken. Warum hat ihr niemand aus der Familie von ihrer Tante Lisbeth erzählt, die offenbar bis zu ihrem Tod zurückgezogen im Eifeldorf Altenburg lebte? Und wieso hat sie ausgerechnet Johanna zu ihrer Alleinerbin gemacht? Als die junge Frau den Hof in Augenschein nimmt, ist sie überwältigt von dem idyllischen Fleckchen Land und beschließt gegen den Willen ihrer Eltern, dort zu bleiben. In den verwunschenen Wäldern der Umgebung fühlt sie sich geborgen, entwickelt ein Gespür für die Tiere, die hier leben. Doch dann beginnen die aufziehenden politischen Ereignisse auch das kleine Eifeldorf zu verändern, das für sie zur Heimat geworden ist …
Meine Bewertung: * * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine
Meinung:
Brigitte Riebes neuer Roman ist natürlich sofort auf meine Wunschliste gehüpft, nachdem ich den ersten Teil der neuen "Eifelfrauen Dilogie" in der Vorschau gesehen habe. Mit "Das Haus der Füchsin" ist ihr wieder eine grandiose Geschichte gelungen.
Diesmal befinden wir uns in der Eifel in den 20iger und 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Tabakfabrikantenfamilie Fuchs aus Trier feiert die Verlobung ihres Sohnes Heinrich und die Volljährigkeit ihrer Tochter Johanna. Plötzlich taucht eine fremde Frau auf und gibt bekannt, dass Johanna den kleinen Hof ihrer Tante Lisbeth geerbt hat. Ihre Eltern weichen den Fragen ihrer einzigen Tochter über die ihr unbekannten Tante immer wieder aus. Diese scheint das schwarze Schaf der Familie gewesen zu sein.
Johanna ist jedoch fest entschlossen, sich ihr mögliches Erbe anzusehen und dann erst ihre Entscheidung zu treffen. Bevor jedoch Haus und Land an Johanna geht, muss sie eine Bedingung erfüllen. Sie muss ein halbes Jahr auf dem Hof leben und sich um die Tiere kümmern.
Im Erbe der unbekannten Tante sieht Johanna die Möglichkeit der Bevormundnung ihrer Eltern zu entkommen. Als sie den kleinen Hof mitten in Altenburg, umgeben von blühenden Apfel- und Kirschbäumen, sowie die Tiere, die sie versorgen soll sieht, verliebt sie sich augenblicklich in diesen wunderschönen Flecken Erde. Johanna gewöhnt sich bald an die ungewohnte schwere Arbeit. Die Einwohner des Dorfes beäugen sie jedoch skeptisch, denn ihre Tante war eine Außenseiterin. „Das Haus der Füchsin” , so wird das Häuschen Nummer 18 genannt. Ein Ort, so verwunschen wie seine damalige Besitzerin. Nur Kätt, die Nachbarin und Lisbeths Freundin, sowie die Dorfhebamme Eva, unterstützen Johanna. Doch wer war Lisbeth Fuchs wirklich? Und warum wird ihr Name in der Familie so beharrlich totgeschwiegen?
Die Autorin schildert die politischen Geschehnisse, wie die
Schreibstil:
Der Schreibstil von Brigitte Riebe ist ausdrucksstark, einfühlsam und
atmosphärisch. Von der ersten Seite an taucht man in die
Geschichte ein. Das historische Zeitgeschehen ist in die Handlung perfekt eingebunden.
Fazit:
Ein sehr gelungener Auftakt dieser Dilogie, die in die schöne Eifel führt. Brigitte Riebe hat wiederum eine faszinierende Geschichte geschrieben, die große Vorfreude auf den zweiten Teil macht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Vielen Dank an den Wunderlich/Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar, sowie an Lovelybooks und Brigitte Riebe für die tolle Begleitung bei der Leserunde!
















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