- Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
- Verlag: Marion von Schröder (11. Oktober 2013)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3547711916
- ISBN-13: 978-3547711912
- Genre: Roman
Amazon Kurzbeschreibung:
Eigentlich kann Anna Weihnachten nicht ausstehen. Doch in diesem Jahr setzt sie sich ihrem Bruder zuliebe in den Zug, um mit der Familie zu feiern. Was folgt, ist ein Roadtrip der verschneiten Art: Nichts geht mehr, Anna muss sich mit Schneepflug und per Anhalter durchschlagen, und überall läuft in Dauerschleife »Last Christmas«. Doch anstatt ihre Entscheidung zu bereuen und sich auf die sonnigen Bahamas zu träumen, nutzt Anna die Gelegenheit, über ihre Familie und sich selbst nachzudenken. Corina Bomann erzählt eine zauberhafte Geschichte, die die Magie des Weihnachtsabends auf wunderbare Weise einfängt.
Meine Bewertung: * * * * undeinhalb
Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challengne 2013
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Meine Meinung:
Vor dem Fenster scheint die Sonne und das Wetter ist eher frühlingshaft heute. Weihnachten ist auch schon vorbei, aber da ich dieses vorweihnachtliche Buch nicht mehr zeitgerecht von unserer Bücherei erhalten habe, habe ich es eben jetzt gelesen, denn: Nach Weihnachten ist immer vor Weihnachten ;) gell?!
Und dieses Büchlein hatte endlich auch den weihnachtlichen Touch, den ich bei den anderen beiden Romanen, die ich zur Vorweihnachtszeit gelesen habe, vermisst habe!
Locker, leicht und mit einer Prise "Feel good" ließ sich diese Geschichte rund um unsere Hauptprotagonistin Anna sehr schnell lesen.
Anna, Literaturstudentin in Leipzig, ist ein richtiger Weihnachtsmuffel. Seit der Scheidung ihrer Eltern flieht sie jedes Jahr zur Weihnachtszeit in den sonnigen Süden. Mit den neuen Stiefvater, der sie noch immer bevormunden möchte, kommt sie einfach nicht klar und auch zu ihrer Mutter hat sie immer weniger Kontakt. Wäre da nicht ihr kleiner Bruder Jonathan, mit dem sie regelmäßig Briefe schreibt, würde sie gar nicht mehr nach Berlin kommen. Doch dieses Jahr bittet sie Jonathan am Weihnachtstag zu kommen und ihr ein Buch mitzubringen. Da Anna auch noch blank ist und kein Geld für eine Reise in den Süden hat, willigt sie schließlich ein. Und so beginnt ein lustiger und gefühlvoller Road Trip von Leipzig nach Berlin, der zu einer unendlichen Reise mit allerlei Hindernissen wird.
Die Studentin Anna ist eine liebenswerte Protagoniostin, die neben ihrem Studium ein bisschen jobbt und eine ältere Dame, Gertrud Hallmann versorgt. Aus diesem Job wird aber sehr schnell eine richtige Freundschaft, denn beide Frauen fühlen sich etwas einsam in Leipzig und verstehen sich sehr gut. Weihnachten verbringt Frau Hallmann bei ihren Kindern, die sie jedes Jahr mit unnützen Zeug beschenken. Und so macht sich auch Anna auf den Weg zu ihrer Familie....doch das ist gar nicht so einfach. Im Zug nach Berlin schläft Ana ein und erwacht erst wieder in Binz, der Endstation auf der Insel Rügen. Wegen eines Schneesturms sitzt sie erstmal auf der Insel fest und versucht in der Folge der Geschichte noch rechtzeitig zum Weihnachfest in Berlin bei ihrer Familie anzukommen.
Was Corina Bormann aus dieser Reise macht, ist so witzig und herzerwärmend erzählt, dass man bei dieser Geschichte einfach immer ein Schmunzeln im Gesicht hat. Auch wenn einiges vorhersehbar ist und man oft unglaubwürdig den Kopf schüttelt, hier kommt einfach das richtige Feel Good Gefühl auf, das man sich von einem Weihnachtsroman wünscht. Eingekuschelt in einer warmen Decke mit heißem Kakao, verfolgt man die Reise von Anna im verschneiten Norddeutschland.
Welche skurillen Menschen Anna trifft und welche Weisheiten sie aus diesen Begegnungen mitnimmt, unterhält den Leser sehr und lassen die 240 Seiten schnell verfliegen.
Was mir ein wenig abgegangen ist, ist ein etwas längeres Verbleiben, als Anna endlich angekommen ist. Hier hätte ich gerne noch ein bisschen mehr davon gelesen.
Cover:
Ja, das Cover ist eine wirklich Augenweide! Wunderschön und sicher ein Blickfang in jedem Bücherregal.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist, wie bereits oben erwähnt, witzig, flüssig, leicht und gut zu lesen. Corina Bomann lässt uns manchmal skurille Begenheiten miterleben, aber sie schafft es genauso uns ein klein wenig nachdenklich zurückzulassen und an das Gute im Menschen zu glauben.
Fazit:
Ein richtiges "Feel good"-Buch für die Adventzeit. Obwohl manches vorhersehbar ist, genießt man diese Geschichte rund um die Weihnachtszeit; einer sympathischen Protagonistin, die Weihnachten hasst und trotzdem am Ende feststellt, dass es eigentlich gar nicht so schrecklich ist ;)
Für alle, die in der Adventzeit 2014 nach einem netten Weihnachtsroman suchen, empfehle ich diese Geschichte gerne weiter.
















Das Buch subt auch noch gerade bei mir :-)
AntwortenLöschenIch hoffe das ich es im Januar noch lesen kann :-)
LG Angela
Das muss ich mir für die nächste Weihnachtszeit vormerken, vielen Dank für deine ausführliche Rezension, liebe Martina.
AntwortenLöschenLG
Susanne