Happy Family - David Safier



Amazon Kurzbeschreibung:
Eine verflucht nette Familie Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf. Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.
 
Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge

Meine Meinung:
Ich habe schon sehnsüchtig auf das neueste Werk von David Safier gewartet, nachdem ich "Mieses Karma", "Jesus liebt mich" und "Plötzlich Shakespeare" gelesen habe und mich wirklich köstlich unterhalten habe.

Auch "Happy Family" ist wieder genau im selben Stil gehalten und bereits auf den ersten Seiten habe ich laut lachen müssen und einige Stellen sind mir wirklich sehr bekannt vorgekommen.
Die Geschichte wird abwechselnd von den einzelnen Familienmitglieder erzählt und so findet man sich jeweils in der Gedankenwelt von Mama Emma, Tochter Fee, Ehemann Frank und Sohnemann Max.
Das erste Drittel des Buches hat mir sehr gut gefallen und man hat sich schnell in die wirklich komische Geschichte eingelesen. Ernst nehmen darf man das ja nicht wirklich...wer Safier kennt, weiß was ich meine. Trotzdem stecken hinter seinen abstrusen Geschichten immer wieder Gedanken und Aussagen, die auch eine Message haben und einem zum Nachdenken anregen sollen.
Leider ließ die Geschichte im zweiten Drittel dann ziemlich nach und wurde immer unglaubwürdiger. Das Abenteuer bei "Madame Tussauds" in Wien (ja seit Mai gibt es auch ein "Madame Tussaud" in Wien und ich habe es schon besucht....wir hatten jede Menge Spaß!) fand ich schon sehr an den Haaren herbeigezogen! Das Buch ließ sich zwar schnell lesen und ich hatte es am Wochenende gleich durchgelesen. Die 320 Seiten sind aber wirklich genug und man kann das Ende des Buches schon am Anfang erraten.

Das Buchcover finde ich äußerst gelungen und passend zu den anderen Büchern des Autors.

Fazit: Unterhaltsamer Anfang, den man von Safier gewohnt ist. Leider ändert sich dies in ein eher zähes und nicht mehr wirklich komisches zweites und drittes Dritte mit einem vorhersehbaren Ende. Das schwächste Buch des Autos bis jetzt - schade!

In den Augen der anderen - Jodie Picoult


Englischer Titel: House Rules

Amazon Kurzbeschreibung:
Jacob Hunt hasst die Farbe Orange. Und er hasst es, wenn sein gewohnter Tagesablauf gestört wird. Routinen sind für ihn lebenswichtig, denn er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer autistischen Störung. Deshalb kocht Emma, seine Mutter, montags nur grüne Speisen und dienstags rote. Und längst hat sie Jacobs Besessenheit für Kriminaltechnik akzeptiert. Doch dann wird seine Erzieherin Jess erschlagen aufgefunden, und Jacob wird des Mordes an der jungen Frau verdächtigt. Die mühsam erkämpfte "Normalität" in Emmas kleiner Familie bricht zusammen. Jacob muss sich sich vor Gericht verantworten. Alle Beweise sprechen gegen ihn. Doch Emma nimmt den Kampf auf. Denn es geht darum, ihren Sohn vor dem Gefängnis zu bewahren und um die Rechte von Menschen, die anders sind.

 Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Meine Meinung:
Selten ist es mir so schwer gefallen ein Buch zu bewerten und nachdem ich jetzt hier sitze und die Rezi schreiben will,  weiß ich noch immer nicht, was ich eigentlich schreiben soll und wie ich das Buch bewerten soll.
Jodie Picoult gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und leider muss ich sagen, dass die letzten Bücher, die ich von Ihr gelesen habe, nicht mehr an ihre Bestseller von früher anschließen können.
"In den Augen der anderen" behandelt wiederum ein Thema, das Picoult schon oft aufgegriffen hat: Familie mit kranken Kind oder Problemkind oder beides. Trotz des gleichen Thema's sind jedoch ihre Bücher immer anders und als Leser erfährt man sehr genau, wie schwer es für Familien ist mit dieser Krankheit zu leben und damit umzugehen. Im neuesten Roman geht es um Jacob, der das Asperger Syndrom hat; eine besondere Form des Autismus. Wir lernen seine alleinerziehende Mutter Emma und seinen Bruder Theo kennen. Picoult verleiht wieder jeden der Hauptpersonen eigene Kapitel, die in der der Ich-Form erzählt werden. Außerdem lernen wir noch in den einzelnen Kapiteln die Sichtweisen von Rich, dem ermittelnden Kommisar, und Oliver, Jacob's Rechtsanwalt, kennen.
Leider hat das Buch einige Längen und ich finde die Autorin hätte von den fast 700 Seiten 200 streichen können. Es wird wirklich viel zu lang und breit über die Krankheit berichtet. (Übrigens ist die Krankheit nach dem österreichischen Kinderarzt Hans Asperger benannt). Die Geschichte kommt erst spät in Schwung und ich habe das erste Mal bei Picoult den Schluss erraten.
Was mich auch gestört hat, war die Erzählweise von Jacob, der sich im Buch selbst analysiert und auch seine Gefühle beschreiben kann, was Personen mit dem Asperger Syndrom ja aberkannt wird.

Aber ich will hier nicht nur Negatives berichten. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig und ihre Recherearbeiten zum jeweiligen Thema sind immer beeindruckend. Mir gefällt ja auch so an ihren Büchern, dass Picoulte immer wieder Themen aufgreift, über die sonst kein Autor schreiben würde. Und wer noch kein Buch der Autorin gelesen hat und keine besseren Vergleiche hat, wird der Roman sicher gut gefallen.

Fazit: Jodie Picoult's neuester Roman hat das altbekannte Schema ihrer erfolgreichsten Romane, doch hier kommt zeitweise etwas Langeweile auf. Trotzdem ein Thema, das interessiert und wie immer gut recheriert und sehr gut geschrieben.

Kurzer Büchereibesuch - KW 44

Am Montag war ich ganz kurz in der Bücherei und habe mir mal nur EIN Buch abgeholt. Ist das zu glauben? ;) Auf mich wartete der neue Safier: "Happy Family"

David Safier
Happy Family

Eine verflucht nette Familie Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf. Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.

Und weil ich gestern auch etwas Aufheiterung benötigte, habe ich auch gleich damit angefangen und die anderen Bücher mal links liegen gelassen....

Lesemonat Oktober

Läuft Euch auch die Zeit nur so davon?
Schon wieder ein Monat vorbei und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Somit Zeit für eine neue Statistik. Hier kommt meine Oktoberstatistik:

Oktober:

  1. Die Goldspinnerin - Gerit Bertram  (512 Seiten)  3 1/2 Sterne
  2. Feuer - Karen Rose (624 Seiten)  4 Sterne
  3. Über mir der Himmel - Jandy Nelson (352 Seiten)    4 1/2 Sterne
  4. Für immer dein Dad - Lola Jaye (336 Seiten)  5 Sterne
  5. Der Schwur des Maori-Mädchens - Laura Walden (525 Seiten)  4 Sterne
  6. Der Stalker - Tania Carven (471 Seiten)   4 Sterne
    Oktober Gesamtseitenzahl: 2.484
Der Oktober war für mich ein Durchschnitstmonat: 6 gelesene Bücher. Die Seitenzahl hätte ein bisschen höher sein können, aber ich bin zufrieden. Auch bei den Bewertungen gab es fast immer vier Sterne....

Mein Monats-Highlight war definitiv: Für immer dein Dad von Lola Jaye

Der Stalker - Tania Carver


Englischer Originaltitel: The Creeper

Amazon Kurzbeschreibung:
Suzanne Perry träumt, jemand ist in ihrem Schlafzimmer und berührt sie. Morgens steckt am Fenster ein Polaroid, von ihr selbst, schlafend im Bett. Unter dem Foto stehen die Worte: „Ich wache über Dich.“ Suzanne ist geschockt. Ihr nächtlicher Besucher drängt sich immer mehr in ihr Leben, Angst wird ihr ständiger Begleiter, doch die Polizei findet keine Spur. Dann beginnt eine Mordserie an jungen Frauen. Suzanne wird in ihrer Wohnung überfallen und verschleppt. Polizei-Profilerin Marina glaubt nicht an einen Serientäter. Sie beginnt zu ermitteln. Und begegnet ihren eigenen Ängsten. 
 
Meine Bewertung: * * * *
Meine Meinung:
Nachdem mich der Debütroman von Tania Carven "Entrissen" sehr gut gefallen hat, war ich schon gespannt auf den Nachfolgethriller. Leider kann das zweite Buch von Tania Carver nicht mit dem ersten Buch mithalten. Einige Logikfehler und Längen sind in diesem Buch enthalten. Trotzdem ist der Schreibstil flüssig und man wird als Leser auch von der Geschichte gefesselt. Besonders zu Beginn lässt einem die Vorstellung, dass jemand in deinem Schlafzimmer ist, dich beobachtet und dir ein Foto als Andenken hinterlässt, damit du weißt, dass du nicht geträumt hast, wirklich Gänsehaut aufkommen. Auch die darauffolgenden Morde und die Einblicke in des Mörders Psyche lassen das Herz jedes Thrillerfans  höher schlagen. Danach wird es etwas ruhiger und die Geschichte dümpelt ein bisschen dahin und ich fand auch einige Handlungen nicht ganz schlüssig.
Man erfährt auch wieder mehr über die Beziehung zwischen Phil Brennan und seiner Frau Marina Esposito, die wir schon im ersten Band kennen gelernt haben und auch etwas über die restlichen ermittelnden Kriminalisten
Zum Ende hin wird es wieder sehr spannend und man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen, denn die Autorin schafft es mit überraschenden Wendungen den Leser im Atem zu halten. Trotzdem gebe ich gerade noch vier Sterne und bin schon gespannt auf die nächsten Werke der Autorin.

Fazit: Ein Thriller mit Höhen und Tiefen, trotzdem spannend und was mir auch gut gefiel...ich wusste endlich mal nicht nach 200 Seiten wer der Mörder ist!!! ;)



Der Schwur des Maori-Mädchens - Laura Walden


Weltbild Kurzbeschreibung:
Neuseeland in den 1920er Jahren: Vivian kommt von London nach Auckland. Nach dem Tod ihrer Mutter soll sie bei ihrem Vater leben, der mittlerweile Bischof ist und der sich nach ihrer Geburt verdrückt hat. Er ist nicht sehr erfreut, dass er Vivian aufnehmen soll. Und Vivian - kaum angekommen - will am liebsten gleich nach London zurück. Da kommt es ihr gerade recht, dass Frederik, der Adoptivsohn ihres Vaters, sie mit auf eine Recherche-Reise in die Bay of Islands mitnimmt. Er soll einen Artikel über einen merkwürdigen, alten Maori schreiben. Und je mehr Vivian über die Geschichte des Alten erfährt desto klarer wird ihr, dass sie etwas mit ihrem eigenen Schicksal zu tun hat. Und dass dieses Schicksal mit einem geheimnisvollen, alten Schwur zusammenhängt.

Meine Bewertung: * * * *

Deutschsprachige Autoren Challenge

Meine Meinung:
Wer meinen Blog genau verfolgt, der weiß auch, dass ich Bücher über Neuseeland liebe. Von Laura Walden habe ich bisher alle drei bei Weltbild erschienen Neuseeland-Romane gelesen. Dieser hier ist den Vorgängerbüchern wieder sehr ähnlich und ist diesmal auch nur bei Weltbild erschienen.
Das Buch spielt in zwei Zeitepochen: um 1920 und um 1844, daher habe ich unten auch historischer Roman bei meinen Labels hinzugefügt.
Wir beginnen mit Vivienne, der Protagonistin, die 1920 nach dem Tod ihrer Mutter mit dem Schiff von England nach Neuseeland fährt um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen: ihren unbekannten Vater zu besuchen.
Die ersten Kapitel lassen mich sehr schnell erahnen, was in den nächsten ca. 200-300 Seiten passieren wird, tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Ich habe wohl schon zu viele so ähnliche Romane gelesen, um noch Überraschungen zu erleben. Trotzdem gibt es sehr interessante Begebenheiten rund um die Maori-Kultur. Über die neusländische Landschaft erfährt man in diesem Buch eher weniger, dafür ein bisschen über den Hintergrund der Machtkämpfe der Maori mit den weißen Siedlern.

Die Geschichte um Vivienne und wie sie immer mehr dem Geheminis ihrer Herkunft auf die Spur kommt, ist leicht und flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Es ist nicht besonders anspruchsvoll, trotzdem fühlt man sich sehr schnell gefangen in der Vergangenheit von Vivienne's Vorfahren und all den Lügen und Intrigen, die hier gesponnen wurden.

Fazit: ein netter Neuseelandroman (Familiensaga) mit Intrigen, Maorikultur und leichten historischem Touch.

Wälzer Challenge - Ich bin dabei!

Das Jahr geht langsam aber sicher dem Ende zu und was liegt näher als sich für neue Challenges zu begeistern ;)

Bei Alexandra von der Bücherwahnsinn habe ich eine tolle neue Challenge gefunden!
Sie ruft zur Wälzer-Challenge auf!!
Ihr fragt euch was ein Wälzer ist? Nun, für mich bedeutet das ein "dickes Buch"! Und ich denke, der ein oder andere liest gerne dicke Bücher, oder hat noch einige zu Hause auf dem SuB liegen. Man denkt sich vielleicht: Hey, den sollte ich doch mal lesen aber die vielen Seiten schrecken ab!? Tja, jetzt geb ich euch die Gelegenheit diese Bücher in Angriff zu nehmen, will euch motivieren. Aber nun zu den Details....
Wer darf mitmachen?
Jeder der die Möglichkeit hat die gelesenen Bücher auch online zu rezensieren, sei das in einem eigenen Blog, in einem Forum oder Community. So, das ich euch auch verlinken kann. Es wäre toll wenn ich das alle 2 Monate tun könnte, so das alle anderen auch nachlesen könnt was ihr so gelesen habt und wie ihr es bewerte.
Ab wann gilt ein Buch als Wälzer?
Alle Bücher ab 510 Seiten. Darunter geht nicht und werden auch nicht gezählt. 
Was darf gelesen werden?
Alles, egal ob Drama, Liebesgesülze, Fantasy oder sonst wass, es ist alles erlaubt. Soll ja Spass machen :D
Anmeldung:
Ab heute bis zum 31.12.11. bei Alexandra unter diesem link
Dauer der Challenge:
Ein Jahr, und zwar vom 01.01.12 - 31.12.12

 

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