Kinder des Aufbruchs - Claire Winter

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
    • Verlag: ‎ Diana Verlag; Originalausgabe Edition (2. November 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453292669
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453292666
    • Genre: Roman,
    • Reihe: ja - Band 2


Diana Kurzbeschreibung:
Sechs Jahre nach dem Mauerbau lernt die erfolgreiche Dolmetscherin Emma in West-Berlin die aus dem Ostteil der Stadt geflohene Sängerin Irma Assmann kennen. Als sie ihrer Zwillingsschwester Alice davon erzählt, reagiert diese beunruhigt. Alice schreibt als Journalistin über die Studentenbewegung und steht in Kontakt mit verschiedenen Fluchthilfe-Organisationen. Ist Irma mit ihren ehemaligen Beziehungen zum KGB als Informantin im Westen? Oder sind die Schwestern und deren Männer Julius und Max durch ihre Verbindungen zur DDR zu Zielscheiben geworden? Kurz darauf wird die Sängerin ermordet, und die vier geraten inmitten der Studentenunruhen zwischen die Fronten der Geheimdienste. 

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Seit dem ersten Buch, welches ich von Claire Winter gelesene habe, bin ich ein Fan der Autorin. Jeder neue Roman kommt auf meine Wunschliste ohne den Klappentext zu lesen. Die Autorin ist einfach ein Garant für tolle Stories!

"Kinder des Aufbruchs" ist die Fortsetzung zu "Kinder ihrer Zeit", kann jedoch auch alleinstehend gelesen werden. Die Autorin hat immer wieder kleine Rückblicke eingebaut, damit auch Leser:innen, die das erste Buch nicht gelesen haben, keine Probleme mit der Story haben. Trotzdem würde ich empfehlen zuerst den ersten Band zu lesen, damit man das Verhältnis zwischen den Zwillingsschwestern Alice und Emma besser versteht. Außerdem war "Kinder ihrer Zeit" ein Buch, dass ich mit dem Lieblingsbuchstatus bewertet habe. Ihr würdet daher etwas verpassen ;)

In der Zwischenzeit sind sechs Jahre vergangen, seit die Zwillingsschwestern wieder vereint sind. Emma ist nach wie vor Dolmetscherin und Alice arbeitet als Journalistin bei einer Berliner Tageszeitung. Alice ist mit Max verheiratet und die beiden leben mit ihrer Tochter Lisa zusammen. Die Ehe ist jedoch ein "Arrangement", um für Lisa dazusein. Max ist Anwalt und hat sich auf Entschädigung von jüdischen Opfern des Nationalsozialismus spezialisiert. Emma ist mit dem aus der DDR geflüchteten Julius verheiratet, der als Professor unterrichtet.
Wir landen mitten in den politischen Unruhen in Berlin des Jahres 1967. Demonstrierende Studenten sind an der Tagesordnung und der Besuch des Schahs von Persien lässt die Stimmung in der Stadt fast überkochen. Als der Student Benno Ohnesorg ums Leben kommt, der von einem Polizisten erschossen wird, gerät alles aus den Fugen. Alice ist hautnah dabei und trifft auf Fritz, einem ehemaligen Freund aus dem Osten. Er bittet sie um Hilfe für seine Schwester Lore, die ebefalls die DDR verlassen will. Alice steht durch einen Artikel, den sie geschrieben hat, mit einer Fluchthilfe-Organisation in Verbindung und bietet Fritz - nichtsahnend, was sie dabei lostritt -  Hilfe an. Als sie auch noch auf ihre frühere Freundin Irma trifft, die als Sängerin Karriere gemacht hat und in den Westen geflohen ist, wird Alice nervös. Irma hat sie damals ausspioniert und an die Stasi verraten. Und jetzt trifft sie kurze Zeit hintereinander auf Menschen aus ihre Vergangenheit? Hat die Stasi auch Alice wieder im Fokus?

Emma leidet in der Zwischenzeit an einer erlittenen Fehlgeburt und trifft bei einem Event in einem Kinderheim, bei dem sie dolmetscht, auf den 11jährigen Waisenjungen Luca. Sie besucht den störrischen Jungen immer wieder und baut langsam ein klein wenig Vertrauen zu ihm auf. Doch Luca hat unglaubliche Angst vor jemanden und flüchtet immer wieder aus dem Heim.
Erst nach und nach stellt sich heraus, dass beide Handlungsstränge miteinander verbunden sind. Beide Schwestern und ihre Ehemänner geraten ins Visier der Stasi und in grosse Gefahr.

Obwohl die Autorin viele politische Themen aufgreift, um diese Zeit auch sehr authentisch darstellen zu können, wird es nie langweilig. Die Demonstrationen der Studenten erinnern mich ein bisschen an die momentanen Klimaaktivisten, ebenso wie der Einfluss der Presse. Es geht aber auch um Fluchthilfe, Gefangenen-Austausch, Geheimdienste und ihre Rolle im Deutschland der 60er Jahre. Diese historischen Themen verwebt die Autorin geschickt mit ihrer fiktiven Geschichte rund um Emma, Alice, Julius, Max, Fritz Irma und dem kleinen Luca.
Claire Winter versteht es großartig alle Sichtweisen so darzustellen, dass man sich selbst beim Lesen wie in einem Strudel der Machenschaften fühlt. Die Figuren sind authentisch und sehr lebendig dargestellt. Die Spannung ist von Beginn an zu greifen und bleibt bis zum Ende erhalten.

Der Schreibstil ist wie immer mitreißend und bildgewaltig. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Die dazugehörigen Namen findet man am Kapitelanfang.
Auf der Innenseite des Buches finden wir eine Karte von Ost- und West Deutschland und den angrenzenden Ländern, sowie eine kleine Karte von Berlin mit der Trennungslinie. Am Ende des Buches erklärt die Autorin über Wahreit und Fiktion auf.

Claire Winter hat hervorragend recherchiert und die Stimmung der späten Sechziger Jahre perfekt eingefangen. Es ist die Zeit des Kalten Krieges und des Vietnamkrieges, des Prager Frühlings und ein Aufschrei der Jugend gegen das alte System. Ich habe wieder mit Emma und Alice gebangt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Eine absolute Lese-Empfehlung, wie schon der erste Band!

Fazit:
Ein weiteres Highlight der Autorin! Der Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Immer wieder überrascht mich Claire Winter mit einem weiteren grandiosen Roman. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung mit dem Hinweis, wenn möglich, zuerst den ersten Band zu lesen.

Vielen Dank an das freelance Team und Corinna Schindler für das Rezensionsexemplar und die Geduld

Der Klang von Feuerblau - Johanna Gerhard

     

     

    • Taschenbuch: 230 Seiten
    • Verlag: ‎ Johanna Gerhard (Nova MD); Erstauflage (1. Oktober 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3969668506
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3969668504
    • Genre: Roman




Amazon Kurzbeschreibung:
Wenn Kit Camino das Cembalo spielt, färbt ihre Welt sich bunt. Jeden Ton sieht sie als Farbe. Doch diese Welt, die Welt ihres Vaters, hat sie hinter sich gelassen. Sie meidet ihn, das Instrument und alles, was sie daran erinnern könnte. Zu viel ist zwischen ihnen vorgefallen. Als ihr Vater unerwartet verstirbt, erschüttert es Kit mehr, als sie sich eingestehen möchte. Er hinterlässt ihr Winters Weiher, das Landhaus der Familie und Sehnsuchtsort ihrer Kindheit. Dort hofft sie, endlich neu anfangen zu können. Ihr Vater macht es ihr jedoch nicht leicht, ihn und das Cembalo zu vergessen, und die Sehnsucht nach der Musik ist stark. Wird es Kit gelingen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, bevor sie sich selbst verliert?

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Auf diesen Roman wurde ich bei Lovelybooks aufmerksam. Johanna Gerhard hat mit "Der Klang von Feuerblau" den Selfpublisher Preis 2022 gewonnen - zu Recht! Der Roman lässt sich schwer einordnen, doch die Hauptthemen sind Trauer, seelischer Missbrauch, Akzeptanz, Vergebung, Misstrauen....und natürlich die Musik.

Kit Camino ist Synästhethikerin. Sie erlebt jeden Ton und Klang in Farbe. Was einerseits eine wunderbare Begabung ist, kann rasch zu eine riesigen Belastung werden.
Von klein auf wollte Kit, wie ihr berühmter Vater, ihr Leben der Musik widmen. Ihre Liebe galt dem Cembalo, doch einige Vorfälle mit ihrem Vater haben sie einen anderen Weg einschlagen lassen. Seitdem spielt sie nicht mehr und hat den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen.
Als dieser unerwartet stirbt, ist Kit mehr erschüttert, als sie sich zuerst eingestehen will. Sie erbt von ihm "Winters Weiher", das Landhaus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Für Kit beginnt eine Reise zu sich selbst. Ihre verletzte Seele braucht lange, bis sie heilt und die Aufarbeitung ist nicht einfach.

Erst nach und nach erfahren wir in Rückblicken, was passiert ist, dass Kit und ihr Vater den Kontakt zueinander abgebrochen haben.
Der Schreibstil ist emotional und bildhaft. Die Kapitel sind farblich und musikalisch inspiriert.
Die Autorin beschreibt die Gabe der
Synästhesie so bildhaft, dass es auch unmusikalische Menschen verstehen können. Jeder Ton hat eine bestimmte Farbe, die für Kit ein Wohlfühlen oder auch eine Missstimmung erzeugen. Man erlebt beim Lesen diese Gefühle Zeile für Zeile mit.

Kit ist nicht immer ein einfacher Charakter. Sie wirkte für mich sehr verloren und ich konnte ihre Angst und Wut fühlen. Allerdings hatte sie ihre egoistischen Momente und verletzt die wenigen Menschen, die es gut mit ihr meinen. Auf der anderen Seite konnte ich ihre Zerrissenheit fühlen. Sie verhält sich manchmal selbstzerstörerisch und stur. Ihr Weltblick verliert sich schnell in einem Tunnel. Was ihr passiert ist, verarbeitet man nicht einfach so und hat ihr Weltbild zerstört.

Raffael ist ein sehr sympathischer junger Mann, mit dem Kit als Kind in Winters Weiher befreundet war. Er ist auch nach all den Jahren für sie da, ebenso wie ihre beste Freundin Maja. Doch beide werden von Kit verletzt und die Freundschaften stehen auf der Kippe.

Das Ende bleibt ein bisschen offen, was  mich, die offene Enden hasst, hier aber nicht wirklich gestört hat. Kit hat am Ende zu sich gefunden. Doch wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt, müsst ihr selbst lesen.

Schade fand ich, dass es noch so einige Fehler im Buch gibt, die das Lektorat in der Zwischenzeit beheben hätte können.

Fazit:
Der Roman ist eine virtuose Komposition, die sich auf nur 230 Seiten völlig entfaltet. Wer eine Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht sein. Hier geht es vorallem um Vergebung und Selbstfindung.  Ein tiefgründiger Lesegenuss! 

Vielen Dank an Johanna Gerhard und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

[Der Salon] Ein hoffnungsvoller Aufbruch - Julia Fischer

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Broschiert: 512 Seiten
    • Verlag: ‎ Lübbe; 1. Aufl. 2022 Edition (25. November 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3785728107
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3785728109
    • Genre: Historischer Roman
    • Reihe: ja - Band 2 der Salon Saga


Lübbe Kurzbeschreibung:
München, 1963. Für die junge Leni wird ein Traum wahr: Sie wurde für einen der begehrten Praktikumsplätze bei Starfriseur Vidal Sassoon in London ausgewählt. Das erste Mal in ihrem Leben verlässt sie ihre Heimat und entdeckt in der pulsierenden Metropole das Lebensgefühl der Swinging Sixties - bis ein Versprechen, das Leni ihrer Mutter gab, ihre neu gewonnene Freiheit überschattet. Ihre Schwägerin Charlotte tritt unterdessen eine Stelle im Münchner Modehaus Bogner an, wo sie den charismatischen Fotografen Walter kennenlernt. Sein leidenschaftliches Temperament fasziniert sie, doch ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit führt schon bald zu Konflikten ... 

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Was habe ich mich auf den zweiten Teil des Salons von Julia Fischer gefreut! Teil Eins war ein 5 Sterne Buch für mich. Vorallem die Leserunde bei der Lesejury mit der Autorin ist ein wahres Lese-Erlebnis!  Julia Fischer bereichert diese mit vielen Infos zur Zeit in der ihr Roman spielt. Hier werden die frühen Sechziger Jahre lebendig!

Teil zwei beginnt 1963. Es ist fünf Jahre her, seitdem Leni's Welt in Scherben zerbrochen ist. Langsam findet sie ins Leben zurück. Ein großer Trost ist ihr Neffe Peter, der mit Charlotte zu ihr und ihrer Mutter Käthe gezogen ist. Besonders Käthe kümmert sich liebevoll um ihren Enkel. Charlotte bekommt die einmalige Chance beim Münchner Modehaus Bogner im Büro zu arbeiten, für dass sie früher gemodelt hat. Aber auch Schorsch, einer der Freunde von früher, und Taufpate des Jungen, kommt so oft wie möglich vorbei. Er ist schon lange Zeit in Leni verliebt, die sich jedoch in ihrer Arbeit vergräbt. Als sie von ihrem Chef das Angebot bekommt für ein dreimonatiges Praktikum nach London zu Starfriseur Vidal Sassoon zu gehen, ergreift sie die Chance.
Charlotte lernt bei Bogner den Fotografen Walter kennen. Doch als ledige Mutter mit Kind will sie sich nicht unbedingt neu binden und auf eigenen Füßen stehen. Doch auch Walter hat ein Geheimnis.
Leni verändert sich in London stark. Sie genießt die Swinging Sixties. Die Mode wird kürzer und frecher, ebenso die Haarschnitte. Bei Vidal Sassoon lernt sie den neuesten Trend kennen und will diesen in München ebenfalls umsetzen. Dazu fehlt ihr aber ein eigener Salon...

Julia Fischer hat die Zeit wieder wunderbar eingefangen. Die Leserunden mit der Autorin sind etwas ganz Besonderes. Man bekommt von ihr so viel Hintergrundwissen und Zusatzmaterial über diese Zeit - ein echter Genuss! Das macht die Geschichte noch lebendiger und man wächst mit den Figuren richtig zusammen.
Wie schon im ersten Teil ist auch diesmal nicht alles eitel Sonnenschein. Alle Figuren haben mehr oder ein weniger ihr Päckchen zu tragen und die Autorin schreckt auch nicht davor zurück Figuren sterben zu lassen.
Leni ist zwar die Hauptprotagonistin, jedoch begleiten wir auch viele der anderen Charaktere, die ich schon im ersten Teil liebgewonnen habe.
Alexander kämpft um seinen Salon, nachdem er diffamiert wurde; Schorsch will nicht mehr nur der Helfer in der Not und immer zur Stelle sein; Käthe möchte ihren Salon Leni übergeben, doch ihre Ideen sind nicht konform mit denen ihrer Mutter und Charlotte versucht, entgegen den gängigen Moralvorstellungen, ihre Zukunft selbst zu bestimmen.

Die Autorin hat großartig recherchiert und den Zeitgeist perfekt eingefangen. Historische Begebenheiten, wie der Besuch der Queen oder der Auftritt der Rolling Stones in London in einem kleinen Lokal wird wunderbar in die fiktive Geschichte miteingewoben.
Der Schreibstil ist wie immer einnehmend, gefühlvoll und atmosphärisch. Die Figuren sind direkt aus dem Leben gegriffen und könnten zu meinem Freundeskreis gehören. Jeder Charakter entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter.
Das Ende ist stimmig. Es macht mich traurig, dass es keinen weiteren Band geben wird.

Fazit:
Auch der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach und hat mich genauso gefesselt. Die Dilogie wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für beide Teile!

 Vielen Dank an die Lesejury und an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar, dass diesmal einen langen Weg hatte, bis es mich endlich erreichte. Ganz besonderen Dank geht an Julia Fischer für diese einmalige Leserunde!

Vom Lieben und Lassen - Lucia Sperling

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: ‎ Knaur TB; 1. Edition (2. November 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426528428
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426528426
    • Genre: Roman



Knaur Kurzbeschreibung:
Ausgerechnet für ihre eigene Ehe weiß die 47-jährige Paartherapeutin Katharina keinen Rat: Trotz ihres erfüllten Lebens mit zwei wunderbaren Töchtern und großem beruflichem Erfolg fühlt sie in der Beziehung mit ihrem Mann Henri eine bedrückende Einsamkeit. Es ist, als würden sie unterschiedliche Sprachen sprechen. Katharinas Sehnsucht nach der Intensität und Wahrhaftigkeit einer Liebe, wie sie früher einmal ihr ganzes Herz erfüllt hat, wächst von Tag zu Tag. Als sie auf einem Klassentreffen ihrer Jugendliebe Mats wiederbegegnet, scheint es, als sei er die Antwort auf all ihre Fragen. Die wesentlichste aber bleibt: Was zur Hölle soll sie jetzt nur machen?

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Katharina ist eine 47jährige erfolgreiche Paartherapeutin und Mutter von zwei pubertierenden Töchtern. Beruflich sehr kompetent, zweifelt sie in letzter Zeit immer mehr an sich selbst und an ihrer Ehe. Eheman Henry und die beiden Töchter behandeln sie eher wie ihre Hausangestellte. Lieblosigkeit und Alltragstrott haben sich in ihr Leben geschlichen. Ein Seitensprung von Henry, der verziehen wurde, nagt plötzlich wieder an Katharinas Vertrauen.
Das fehlende Kribbeln stellt sich erst ein, als sie bei einem Klassentreffen ihre Jugendliebe Mats wieder trifft. Auf beiden Seiten sprühen die Funken und Katharina fühlt sich endlich wieder begehrt und lebendig. Doch reicht dies aus um eine langjährige Ehe in den Sand zu setzen?

Lucia Sperling alias Lucinde Hutzenlaub ist mit "Vom Lieben und Lassen" ein unterhaltsamer Roman gelungen, der aber ebenso in die Tiefe geht und einige Probleme anspricht, die wir wohl alle mehr oder weniger kennen. Dem Alltagstrott und der fehlenden Wertschätzung in der Familie sind viele Frauen nach längerer Ehe oftmals ausgesetzt.

Romane dieses Genres sind sehr unterschiedlich und können so richtig "in die Hose" gehen. Bei Lucinda aka Lucia hatte ich allerdings keine Bedenken. Ich konnte mich in Katharinas Gefühle richtig gut hineinversetzen und fand mich an vielen Stellen wieder. Die Autorin durchleuchtet die Beziehung zu beiden Männern und bringt ihre guten und schlechten Seiten aufs Parkett. Man durchlebt gemeinsam mit Katharina ihre Gefühlswirren und entdeckt, wie verschieden die beiden Männer sind und welche Prioritäten in ihrem Leben schließlich wichtig sind. Man erkennt zwar schon vom Anfang an, in welche Richtung es gehen wird, aber der Weg dorthin ist gelungen.
Besonders gut gefallen hat mir auch der Blick auf die Stadt Wien.
Einzig die oftmals zu spontanen Handlungen waren mir für eine Paartherapeutin zu unüberlegt und unreif. Auch den plötzlichen Wandel einer Figur kam mir etwas zu schnell und erschein mir unglaubwürdig.
Das Ende ist versöhnlich. Die Frage, was wir uns vom Leben und in unserer Beziehung wünschen, lässt mich nach dem Zuklappen des Buches nachdenkllich zurück.

Schreibstil
Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, ist lebendig und mit einer Prise Humor gewürzt. Die Charaktere sind mitten aus dem Leben gegriffen. Die Emotionen sind greifbar. Ich habe mit Katharina mitgefiebert und mitgelitten. Dabei kamen mir die weiblichen Charaktere näher, als die männlichen.

Fazit:
Eine Geschichte mitten aus dem Leben gegriffen, die sowohl Humor, aber auch Tiefe besitzt. Lucia Sperling hat ein Thema aufgegriffen, dass wohl viele Frauen nach jahrelanger Ehe erfahren müssen. Auch Zweisamkeit kann Einsamkeit bedeuten...

Vielen Dank an den Knaur Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar und die nette Begleitung der Autorin bei der Leserunde


Labyrinth der Freiheit - Andreas Izquierdo

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Broschiert: 500 Seiten
    • Verlag: ‎ DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; 1. Edition (15. November 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3832165916
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3832165918
    • Genre: Historischer Roman
    • Reihe: ja - Band 3 der Wege der Zeit Reihe


Dumont Kurzbveschreibung:
Berlin 1922: Die Weimarer Republik steuert auf die Inflation zu, die Nachwehen der Revolution haben sich noch nicht ganz gelegt – und die Feinde der Demokratie stehen längst in den Startlöchern. Artur, Isi und Carl entgehen nur knapp einem Mordanschlag. Eine Gruppe rechter Verschwörer will sie tot sehen. Der Feind scheint übermächtig, aber er hat sich mit dem Falschen angelegt: Artur schlägt gnadenlos zurück und treibt die Verschwörer vor sich her. Carl leidet derweil unter Regisseur Fritz Lang, für den er an Dr. Mabuse arbeitet, wird bei der UFA aber immerhin Zeuge einer echten Revolution: Der sprechende Film startet seinen Siegeszug. Doch die Widerstände gegen die neue Technik sind groß. Und dann ist da noch die Sorge um Isi, die seit dem Anschlag Streit mit jedem sucht, der sich ihr in den Weg stellt. Ihr kompromissloses Verhalten führt schließlich in die Katastrophe ...

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler CHallenge

Man sollte dieses Buch nicht ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Bände lesen

Meine Meinung:
Dies ist der dritte Band der "Wege der Freiheit" Trilogie von Andreas Izquierdo. Nachdem ich Isi, Carl und Artur bereits in "Schatten der Welt", der während des Ersten Weltkrieges spielt begleitet habe, verschlägt es die drei 1918 in "Revolution der Träume", nach Berlin.
Auch im letzten Band leben Isi, Artur und Carl im Jahre 1922 in der deutschen Haupstadt. Die tiefe Freundschaft wird auch durch ihre unterschiedlichen Lebenswege nicht erschüttert. Bis das Dreiergespann nur knapp einen Mordanschlag entgeht. Artur, mittlerweile eine Größe in der Berliner Unterwelt, lässt nichts unversucht die Gruppe rechter Verschwörer zu eliminieren. Doch diesmal trifft er auf mächtige Gegenspieler....

Wer „Schatten der Welt“ und „Revolution der Träume“ nicht kennt, wird es schwer haben, sich zurechtzufinden und dieses Buch zu schätzen. Deshalb rate ich jeden mit dem ersten Band zu beginnen!
Der Fokus aller drei Bände liegt bei der unerschüttlichen Freundschaft der drei Protagonisten. Dabei folgen wir ihnen in der Trilogie in der Zeit von 1910-1922 durch einige Wirren und Schicksalsschäge.
Obwohl die Inflation immer mehr um sich greift, betrifft es Isi, Carl und Artur nur am Rande. Carl, gelernter Fotograf, hat sich seinen Traumberuf Kameramann erfüllt und dreht bei der UFA an der Seite des cholerischen Fritz Lang. Dabei erlebt er den großen Sprung von Stummfilm zum Tonfilm. Für mich als Filmfan war es sehr interessant die Anfänge und ersten Gehversuche des Tonfilms mitzuerleben.
Isi engagiert sich weiterhin politisch. Sie unterstützt Dienstboten, Kriegsversehrte, Witwen und Waisen, doch seit dem Anschlag und dem Verlust ihres Kindes, ist sie nicht mehr dieselbe. Sie sucht Streit und eckt mehr als einmal an...bis es zu einer Katastrophe kommt.....

Dieser Teil ist dramatisch und auch oft grausam. Der bereits aufkeimende Nationalsozialismus, die Verfolgung Homosexueller und die nicht vorhandenen Frauenrechte sind nur einige Themen, die angesprochen werden. In der Stadt lauern Gefahren. Hunger und Armut stehen für die meisten Menschen auf der Tagesordnung. Die Wut auf Alles und Jeden wächst. Diesmal bewegen wir uns viel in die Berliner Unterwelt und erleben Verrat, Rache, Gewalt, Tod und Verzweiflung. Nicht gerade die Lektüre, die man sich in Zeiten wie diesen wünscht. Hier wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen. Trotzdem lesen wir hier einen Roman mit historischem Hintergrund und dazu gehört auch diese schwierige Zeit vor hundert Jahren, die Deutschland nach dem Großen Krieg traf. Mehr Kopfzerbrechen machen mir hingegen einige Parallellen zur Gegenwart.

Andreas Izquierdo hat die historischen Elemente dieser Zeit wunderbar in die Geschichte eingebaut und der fiktiven Erzählung um die drei Freunde beigefügt.
Die Handlung ist abwechslungsreich und überrascht mit ungeahnten Wendungen. Und trotzdem tat ich mich mit diesem dritten Teil etwas schwer. Woran es liegt, kann ich nicht genau sagen.

Schreibstil:
Andreas Iquierdo erzählt detailliert, mitreißend, einfühlsam und bildhaft. Erzählt wird der Roman wieder aus der Sicht von Carl und durch einen allwissenden Erzähler, der die Beschreibung von Artur und Isi übernimmt. Andreas Izquierdo schildert mit viel Liebe zum Detail.
Die Charaktere sind sehr lebendig dargestellt und alle drei entwickeln sich weiter. Carl betrifft es im letzten Drittel besonders. Er tut alles, um seine Freundin aus Kindheitstagen zu retten und wirft alle Skrupel über Bord.
Auf der Innenseite der Klappbroschur gibt es vorne eine Beschreibung der drei Hauptcharaktere und hinten einen Ausschnitt eines Berliner Stadtplans.

Fazit:
Obwohl mir dieser Teil nicht so gut gefallen hat, wie die beiden Vorgängerbände, ist diese Trilogie einfach ein Muss für Leser, die historische Romane und Spannung lieben. Ich kann euch die Trilogie wärmstens empfehlen!


Vielen Dank an Dumont und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Die Wege der Zeit Trilogie:
  1. Schatten der Welt  *Rezi*
  2. Revolution der Träume  *Rezi*
  3. Labyrinth der Freiheit


Die Gewandnadel - Susanne Ospelkaus

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
    • Verlag: ‎ Brunnen (1. September 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3765536644
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3765536649
    • Genre: Roman, zwei Zeitebenen



Brunnen Kurzbeschreibung:
Eine Gewandnadel erinnert Josefine an die Liebe ihres Lebens: Harun, der Berber, hatte sie ihr geschenkt. Damals diente sie als junge Rotkreuzschwester an der Afrikafront in Libyen. Heute lebt sie mit 94 Jahre in einem Pflegeheim, ist verwirrt, verängstigt und erinnert sich kaum noch an ihre Vergangenheit. Bis Yakob auftaucht, ein junger Pfleger mit libyschen Wurzeln. Als er in den unverständlichen Lauten, die Josefine von sich gibt, einen alten arabischen Dialekt entdeckt, den er selbst aus seiner Kindheit kennt, wird er neugierig.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Yakob, ist ein junger Pfleger im Seniorenheim "Herbstlust" in München, in dem ehemalige Rotkreuzschwestern untergebracht sind. Er liebt seine Arbeit, auch wenn die Zeit oft viel zu knapp und die Arbeit anstrengend ist. Die 94-jährige Josefine Strehlewitz, die wegen ihrer Demenz immer mehr in ihre Erinnerungen eintaucht, liegt ihm besonders am Herzen.
Josefine, genannt Fine, wuchs behütet in Berlin auf. Ihr Vater arbeitete als Filmregisseur, doch als die NSDAP immer mehr an Zustimmung gewinnt, fühlen sich ihre Eltern nicht mehr wohl in Berlin und verlassen die Stadt. Sie senden Josefine zur Rotkreuzschwester-Ausbildung nach München. Als der Krieg ausbricht wird Josefine nach Libyen an die afrikanische Front geschickt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Berta kümmern sie sich unter schwierigen Bedingungen um die Verletzten. Dort lernt sie auch die Liebe ihres Lebens kennen und lebt einige Jahre bei den Amazigh.

Es ist Yakob, dem auffällt, dass Josefine manchmal in einer fremden Sprache spricht, die ihm bekannt vorkommt. Während die anderen Pfleger denken, dass sie immer mehr verfällt, erkennt er, dass Josefine einen arabischen Dialekt spricht, den er von seinen Eltern kennt. Yakobs Eltern sind vor vielen Jahren aus Libyen geflohen und leben seitdem in Deutschland, wo auch Yakob geboren wurde. Durch die Ähnlichkeit Yakobs mit Josefines großer Liebe Harun, erweckt er in der alten Dame Erinnerungen an früher. Dabei spielt auch eine hübsche Gewandnadel eine Rolle, die für Josefine eine ganz besondere Bedeutung hat.

Susanne Ospelkaus schreibt in ihrem Roman über eine unerfüllte Liebe, die Zeit im Kriegslazarett und bei den Amazigh, den Nomaden der Wüste. Dabei ist der Perspektivwechsel hin zur Gegenwart fließend. Der Schreibstil ist lebendig und bildhaft. Ich bin in der Geschichte sehr schnell angekommen und versunken. Dabei werden die oftmals schweren Themen mit einer wunderbaren Leichtigkeit erzählt, was ich sehr bewundere.

Die Charaktere sind äußerst authentisch beschrieben. Yakob, der eigentlich Yasser, heißt, ist ein sehr gewissenhafter und feinfühliger Mensch. Er kümmert sich liebevoll um die alten Damen. Dabei spricht die Autorin auch Themen wie Zeitnot und den Pflegepersonalmangel an.
Josefines Lebenserinnerungen machen nachdenklich und berühren. Ein Teil von ihr ist in der Wüste geblieben. Sowohl Yakob, als auch Josefine suchen nach ihrer Identität. Yakob, dessen Eltern versucht haben, die deutschen Angewohnheiten zu übernehmen und zu leben, haben ihre Wurzeln unterdrückt und Yakob wenig aus ihrem früherern Leben erzählt. Als Yakob seine Eltern in die "Herbstlust" mitnimmt und sie Bekanntschaft mit Josefine, Therese und Berta machen, erleben alle eine wunderbare Zeit der Annäherung. Josefine und auch Yakob/Yasser finden einen Weg ihre Wurzeln und ihre Erinnerungen anzunehmen....

Fazit:
Eine berührende Geschichte auf zwei Zeitebenen, die als Thema Vergangenheitsbewältigung, Identitätssuche und die Pflege von alten Menschen beinhaltet. Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter!

Vielen Dank an den Brunnen Verlag und an Lovelybooks für das Rezensiuonsexemplar!

 




Mein Lesemonat November

 Hallo meine Bücherwürmer!

Und schon ist der vorletzte Monat des Jahres vorüber. Das Jahr ist unheimlich schnell fortgeschritten.
Ein bisschen ist die weihnachtliche Stimmung schon bei mir angekommen. Das liegt aber vorallem daran, dass ich mich im November über den ersten Schnee gefreut habe, der leider nach zwei Tagen wieder geschmolzen ist. Aber es soll neuer kommen...

Gleich zu Beginn war ich endlich in Wien beim "One Republic" Konzert, welches seit 2020 ganze 3x verschoben wurde. Meine liebe deutsche Freundin Alexandra konnte diesmal leider nicht kommen. Dafür ist meine Tochter eingesprungen und weil sie seit Oktober in Wien eine Wohnung hat, konnte ich dort auch gleich übernachten.

Ein Kinobesuch stand ebenfalls an...eigentlich sollten es zwei werden, aber an diesem Abend fühlte ich mich nicht so wohl und blieb zuhause. Am Montag habe "Im Westen nichts Neues" gesehen. Puh, starker Tobak! Am Schluss sieht man so klar, wie unsinnig das alles ist, nur weil einige Wenige, die an der Macht sitzen Krieg spielen wollen und den Hals nicht voll kriegen. Früher haben die Könige wenigstens an der Schlacht teilgenommen...

Zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten meiner Bücherei fand eine Lesung statt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Beate Maxian hat aus "Ein letzter Walzer" gelesen und viel aus ihrem Autorenleben erzählt. Es war ein sehr netter Abend.

Im November habe ich 13 Bücher gelesen und rezensiert. Insgesamt waren es 5.258 Seiten und lustiger Weise habe ich im September genau dieselbe Anzahl an Seiten und Büchern gelesen!! Wenn man das absichtlich so hinkriegen möchte, würde das sicher nicht funktonieren!
Das dickste Buch hatte 720 und das dünnste 304 Seiten.

Die Mischung war wieder sehr bunt! Thriller, Jugendbuch, Weihnachtsgeschichten, historische Romane und ein historischer Krimi, ein Roman, einen Young Adult Roman und einen Familienroman auf zwei Zeitebenen sind diesmal dabei.

November:

  1. The Dark - Emma Haughton  (400 Seiten)  3 Sterne
  2. Aurelia und die letzte Fahrt - Beate Maly (320 Seiten)   4 1/2 Sterne
  3. KaDeWe - haus der Träume - Marie Lacrosse  (720 Seiten)  4 Sterne
  4. Auf tapsigen Pfoten ins Glück - Petra Schier  (352 Seiten)  4 1/2 Sterne
  5. Frau in den Wellen - Beatrix Kramlovsky  (320 Seiten)   3 Sterne
  6. Der eiserne Herzog - Ulf Schiewe  (560 Seiten)   4 1/2 Sterne
  7. Die Weihnachtsfamilie - Angelika Schwarzhuber  (352 Seiten)   4 1/2 Sterne
  8. Dating on Ice - Jennifer Iacopelli  (304 Seiten)  3 Sterne
  9. Flug 416 - T.J. Newman  (416 Seiten)  3 1/2 Sterne
  10. Feldpost - Mechthild Borrmann  (304 Seiten)  4 1/2 Sterne
  11. Die Sehnsucht nach Licht - Kati Naumann  (416 Seiten)  4 1/2 Sterne
  12. A Place to Love - Lilly Lucas  (352 Seiten)  4 Sterne
  13. Die Farben der Welt - Johanna von Wild  (442 Seiten)  4 1/2 Sterne
    November Gesamtseitenanzahl: 5.258

 ************************

Diesen Monat habe ich leider wieder kein 5 Sterne Buch dabei. Trotzdem war der Lesemonat sehr erfolgreich, was auch die Qualität anging. Ich hatte sehr viele 4 1/2 Sterne Bücher und keines schlechter als 3 Sterne. Deswegen werde ich diesmal kein Monats-Highlight küren. Ich kann es einfach nicht...

Meine ENTTÄUSCHUNG im NOVEMBER


Es war kein schlechtes Buch...wirklich nicht, aber es ist etwas schwierig zu lesen und ich habe von der Autorin bereits ein anderes Buch gelesen, dass mich auf jeden Fall mehr fesseln konnte.
Hier war es ein ewigen Auf und Ab.
___________________________________________

Bei der Weltenbummler Challenge habe ich diesmal mein schlechtestes Ergebis für 2022 eingefahren! :(
Ich war im November fast ausschließlich in Deutschland und den USA unterwegs und für beide Länder gibt es nur je einen Punkt, während es sonst 3 oder 10 Punkte gibt. Somit habe ich mein Ziel für 2022 ad acta gelegt und das Ergebnis wird auf jeden Fall schlechter als letztes Jahr werden.

Meine Challenges:
Weltenbummler Challenge: 576 Punkte  (+28 Punkte)
besuchte Länder: 5 (Antarktis, Deutschland, Frankreich, Österreich, USA)

 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos