The Dark - Emma Haughton

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: ‎ Knaur HC; 1. Edition (2. November 2022)
    • Übersetzer: Cornelia Röser
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3426227932
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426227930
    • Originaltitel: The Dark
    • Genre: Thriller



Knaur Kurzbeschreibung:
Notärztin Kate North zögert nicht lang, als sie das Angebot erhält, auf einer UN-Forschungsstation in der Antarktis einzuspringen und den Stationsarzt Jean-Luc zu ersetzen, der bei einem tragischen Unfall im Eis ums Leben gekommen ist: Sie ist am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen und will nur noch weg. Doch bald schließt der gnadenlose Winter die 13-köpfige Crew in der Forschungsstation ein, und die monatelange Dunkelheit bringt nach und nach alle an ihre Grenzen. Schließlich beginnt Kate zu ahnen, dass Jean-Lucs Tod gar kein Unfall war. Je mehr Fragen sie stellt, desto klarer wird: Der Mörder ist unter ihnen. Und er wird wieder töten. 

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Ein weiterer Locked-Room Thriller hat mich erreicht =) Ich mag diese Art von Krimis/Thriller sehr.
Diesmal sind wir auf einer Forschungsstation in der Antarktis. Für die Notärztin Kate North ist es eine Flucht aus ihrem derzeitigen Leben, als sie sich für den Job auf einer UN-Forschungsstation im ewigen Eis bewirbt. Sie springt für den verunglückten französischen Stationsarzt Jean-Luc ein. Sie erwartet ein ganzes Jahr voller Dunkelheit und Kälte im ewigen Eis...und ein Mörder.

Die gnadenlose Kälte schließt 13-köpfige Crew in der Forschungsstation ein und die monatelange Dunkelheit bringt nach und nach alle an ihre Grenzen. Schon nach kurzer Zeit ahnt Kate, dass der Tod ihres Vorgängers kein Unfall gewesen ist. Als es zu einem weiteren Todesfall auf der Station kommt, ist sich Kate sicher, dass sich ein Mörder unter ihnen befindet. Wem kann sie noch trauen?

Die Atmosphäre im ewigen Eis, die andauernde Dunkelheit und die Kälte hat Emma Haughton großartig eingefangen. Das dunkelblaue/nachtschwarze Cover mit der Taschenlampe und den erhabenen Eiskristallen ist richtig gelungen. Ich konnte mir die Kälte, die Dunkelheit und die Abgeschiedenheit im Eis sehr gut vorstellen. Verbindungen zur Außenwelt gibt es keine mehr, nachdem Kate eingetroffen und die Wintermonate begonnen haben.

Kate leidet seit einem schweren Unfall unter massiven Ängsten und ist tablettenabhängig. Wie sie den Gesundheitscheck bestanden hat, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Auch während des Aufenthaltes greift sie regelmäßig in den Medikamentenschrank. Die klaustrophobische Enge auf der Forschungsstation und die Locked Room Thematik tun das Übrige.
Kate nervt außerdem regelmäßig mit ihren impulsiven und unbedachten Äußerungen und Handlungen. Die Spannung zwischen den Teilnehmern der Forschungsstation wird immer deutlicher und sorgt für eine greifbare Dramatik in der Geschichte.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Kate. Ihr Geheimnis wird nach und nach aufgedeckt. Bis die Handlung jedoch an Fahrt aufnimmt, dauert es einige Zeit. Zuerst werden alle zwölf Teilnehmer vorgestellt. Dabei hilft auch das Personenverzeichnis gleich am Anfang des Buches. Trotzden sind die Charaktere nur teilweise gut ausgearbeitet. Einige aus der internationalen Forschercrew hatte ich immer bildhaft vor Augen und konnte sehr schnell eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Andere blieben allerdings blass und hinterließen bis zum Ende keinen bleibenden Eindruck.

Im letzten Drittel kommt die langersehnte Spannung auf und ich habe das Buch dann in einem Rutsch durchgelesen. Der Showdown ist gelungen und bietet jede Menge Nervenkitzel. Dabei kommt es jedoch auch zu einigen Logikfehlern. Am Ende fragte ich mich: Was war eigentlich das Motiv des Täters? Dazu gibt es nämlich keine Erklärung...

Cover:

von links nach rechts:
das englische original, das polnische, tschechiche und russische Cover

Fazit:
Tolles Setting und wunderbare atmosphärische Stimmung im ewigen Eis. Die aufkommende Spannung zwischen der Forschercrew ist gelungen, jedoch kommt der Thriller erst so richtig ab der zweiten Hälfte in Fahrt. Am Ende fragte ich mich jedoch, was eigentlich das Motiv des Täters war? Für ein Debüt nicht schlecht, aber es gibt noch jede Menge Luft nach oben.

 Vielen Dank an vorablesen für das Rezensionsexemplar!

2 Kommentare:

  1. Guten Morgen Martina,

    au weh, nur 3 Sterne. Jetzt geht meine Erwartung natürlich runter, was im Endeffekt wahrscheinlich gut ist.

    Aber so wie du die kalte Atmosphäre beschreibst, lässt sich das Buch sicher lesen.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Liebe Nicole,
      es lässt sich gut lesen, abe rmich haben eben diese Punkte gestört. Vielleicht stört es dich nicht so. Die Atmosphäre im ewigen Eis wird jedoch sehr gut beschrieben.
      Liebe Grüße
      Martina

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