- Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
- Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. Auflage (30. Oktober 2017)
- Übersetzer: Sonja Hauser
- ISBN-10: 3442314453
- ISBN-13: 978-3442314454
- Originaltitel: The Pearl Sister
- Genre: Familiensaga
- Reihe: ja - Band 4 der Sieben Schwestern Reihe
Goldmann Kurzbeschreibung:
Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind, und ihre Herkunft ist ihr unbekannt. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen. Ihre Reise führt sie zunächst nach Thailand, wo sie die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Mannes macht. Durch ihn fällt CeCe eine Biographie von Kitty Mercer in die Hände – eine Schottin, die vor über hundert Jahren nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. CeCe fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte ...
Meine Bewertung: * * * undeinhalb
Buch zur Weltenbummler Challenge
Buch zur Goldmann Challenge
Man kann diesen vierten Band
auch ohne Vorkenntnisse zu den Vorgänger lesen, jedoch ist die Reihe aufeinander aufgebaut. Deswegen empfehle ich die Reihenfolge bei Bänden einzuhalten!
Meine Meinung:
Im vierten Band der Reihe rund um die sechs Adoptivschwestern d'Aplièse begleiten wir Celaeno, genannt CeCe, die in den Vorgängerbänden immer im Doppelpack mit ihrer Schwester Star aufgetreten ist. Dabei war sie stets die furchtlose Schwester, die gerne im Mittelpunkt stand. Doch diesmal lernen wir eine gänzlich andere Seite von ihr kennen....
Nach Maia, Ally und Star macht sich nun auch CeCe auf, um ihre wahre Herkunft herauszufinden. Pa Salt hat ihr als Hinweis nicht sehr viel hinterlassen. Alles was sie erhält sind ihre Koordinaten, ein Schwarzweißfoto und den Namen einer Frau, die sie zunächst nach Thailand und kurze Zeit später nach Westaustralien führen. Bald entdeckt sie, dass ihre Wurzeln zu den Ureinwohnern Australiens, den Aboriginies, führen. Das Foto führt sie jedoch zuerst zur berühmten Perlenpionierin Kitty Mercer.....
In diesem Band lernen wir eine ganz andere CeCe kennen. Ich muss ehrlich sagen, dass mir in dieser Geschichte ihr Charakter total fremd war. Nichts erinnerte mich mehr an die starke Frau, die die eher schüchterne Star immer an die Hand nahm und leicht bevormundete. Nun haben wir eine unsichere junge Frau voller Selbstzweifel vor sich, die ihr Kunststudium abgebrochen hat, unter ihrer Legasthenie und der Loslösung von Star leidet. Ich konnte sehr schwer eine Verbindung zu dieser "neuen" CeCe aufbauen, die sich in meinem Kopf so überhaupt nicht mit der Person aus den Vorgängerromanen verbinden ließ. Für mich war ihr Charakter total widersprüchlich zu den anderen Bänden und CeCe blieb mir fremd... Der Strang, der in Thailand spielt, war anfangs ganz nett, verlief anschließend aber komplett im Sand. Erst ganz am Ende schien sich die Autorin wohl zu erinnern, dass da doch noch was war und hat ein sehr liebloses und abruptes Ende geschrieben. Im Endeffekt waren diese Kapitel für mich komplett unnütz.
Wie üblich erzählt Riley auch hier wieder eine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Der Handlungsstrang aus der Vergangenheit hat mich aber, wie es bei mir meistens der Fall ist, richtig überzeugen können und hat mir sehr gut gefallen. Hier lernen wir diese ominöse Kitty McBride bzw. Mercer kennen, deren Geschichte CeCe auf die Spur zu ihrer Familie führt. Diese war einst eine schottische Pfarrerstochter, die als Gesellschafterin einer reichen Dame nach Australien geschickt wurde. Die mutige junge Frau stellt sich anfangs den Herausforderungen und der Liebe. Viele Jahre und Schicksalsschläge später wird sie eine der Perlenpionierinnen des Landes. Wie die Einwanderer damals mit den Ureinwohnern Australien umgingen, kann man in einigen Romanen und Sachbüchern nachlesen. Bei Lucinda Riley ist Kitty eine der Wenigen, die diese so nimmt, wie sie sind und Vertrauen zu ihnen aufbaut. Als Leser erfährt man in beiden Zeitebenen mehr über die Kunst der Aboriginies, wie auch über manche Sitten und Bräuche. Einiges davon war mir schon bekannt, anderes noch nicht. Während mich der Vergangenheitsstrang total überzeugen konnte, fand ich den Gegenwartsstrang diesmal sehr, sehr schwach. Eine Bewertung für den vierten Band der Sieben Schwesterreihe fällt mir deswegen sehr schwer!
Gegenwart: höchstens 2 Sterne
Nach Maia, Ally und Star macht sich nun auch CeCe auf, um ihre wahre Herkunft herauszufinden. Pa Salt hat ihr als Hinweis nicht sehr viel hinterlassen. Alles was sie erhält sind ihre Koordinaten, ein Schwarzweißfoto und den Namen einer Frau, die sie zunächst nach Thailand und kurze Zeit später nach Westaustralien führen. Bald entdeckt sie, dass ihre Wurzeln zu den Ureinwohnern Australiens, den Aboriginies, führen. Das Foto führt sie jedoch zuerst zur berühmten Perlenpionierin Kitty Mercer.....
In diesem Band lernen wir eine ganz andere CeCe kennen. Ich muss ehrlich sagen, dass mir in dieser Geschichte ihr Charakter total fremd war. Nichts erinnerte mich mehr an die starke Frau, die die eher schüchterne Star immer an die Hand nahm und leicht bevormundete. Nun haben wir eine unsichere junge Frau voller Selbstzweifel vor sich, die ihr Kunststudium abgebrochen hat, unter ihrer Legasthenie und der Loslösung von Star leidet. Ich konnte sehr schwer eine Verbindung zu dieser "neuen" CeCe aufbauen, die sich in meinem Kopf so überhaupt nicht mit der Person aus den Vorgängerromanen verbinden ließ. Für mich war ihr Charakter total widersprüchlich zu den anderen Bänden und CeCe blieb mir fremd... Der Strang, der in Thailand spielt, war anfangs ganz nett, verlief anschließend aber komplett im Sand. Erst ganz am Ende schien sich die Autorin wohl zu erinnern, dass da doch noch was war und hat ein sehr liebloses und abruptes Ende geschrieben. Im Endeffekt waren diese Kapitel für mich komplett unnütz.
Wie üblich erzählt Riley auch hier wieder eine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Der Handlungsstrang aus der Vergangenheit hat mich aber, wie es bei mir meistens der Fall ist, richtig überzeugen können und hat mir sehr gut gefallen. Hier lernen wir diese ominöse Kitty McBride bzw. Mercer kennen, deren Geschichte CeCe auf die Spur zu ihrer Familie führt. Diese war einst eine schottische Pfarrerstochter, die als Gesellschafterin einer reichen Dame nach Australien geschickt wurde. Die mutige junge Frau stellt sich anfangs den Herausforderungen und der Liebe. Viele Jahre und Schicksalsschläge später wird sie eine der Perlenpionierinnen des Landes. Wie die Einwanderer damals mit den Ureinwohnern Australien umgingen, kann man in einigen Romanen und Sachbüchern nachlesen. Bei Lucinda Riley ist Kitty eine der Wenigen, die diese so nimmt, wie sie sind und Vertrauen zu ihnen aufbaut. Als Leser erfährt man in beiden Zeitebenen mehr über die Kunst der Aboriginies, wie auch über manche Sitten und Bräuche. Einiges davon war mir schon bekannt, anderes noch nicht. Während mich der Vergangenheitsstrang total überzeugen konnte, fand ich den Gegenwartsstrang diesmal sehr, sehr schwach. Eine Bewertung für den vierten Band der Sieben Schwesterreihe fällt mir deswegen sehr schwer!
Gegenwart: höchstens 2 Sterne
Vergangenheit 5 Sterne......ergibt 3 1/2 Sterne
Schreibstil:
Da es sich hier nicht um ein älteres Buch handelt, das erst veröffenlitch wurde, wie bei "Der verbotene Liebesbrief" weiß man als Riley Leser, was einem in einem vierten Band einer Reihe erwartet. Der Schreibstil lässt sich wie immer wunderbar lesen und lässt einem durch die Geschichte fliegen. Warum ich bei den Charakteren in der Gegenwart keine Tiefe und schließlich auch keinen Zugang finden konnte, die jedoch im Vergangenheitsstrang hervorragend ausgearbeitet wurden, bleibt mir ein Rätsel. Man weiß, dass es die Autorin eigentlich kann....
Cover:
Die ersten drei Cover sind alle englischsprachig, Cover vier und fünf sind die italienischen und spanischen Ausgaben. Was sagt ihr dazu?
Fazit:
Für mich ist dieser Band der Sieben Schwestern Reihe sehr schwer zu bewerten, da ich den Strang in der Vergangenheit großartig fand. Der Gegenwartsstrang ist allerdings der Schlechteste dieser Reihe. Hier kamen bei mir überhaupt keine Emotionen auf....deswegen vergebe ich den Durschnittswert von 3 1/2 Sternen.
Mein Dank geht an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für die Bereitsstellung des Rezensionsexemplares

















Hallo liebe Martina,
AntwortenLöschennun habe ich schon die Rezension von Andrea sowie Janine gelesen und deine Lesegefühl scheint sehr nah an dem Empfinden von Andrea zu sein. Wie schade, wenn der eine Strang so mitreißen und der andere so gar nicht überzeugen kann.
Doch die nächste Runde wartet schon auf uns. Freue mich darauf. Natürlich habe ich sie auf meinem Blog verlinkt.
Bis dahin...liebste Grüße,
Hibi
Liebe Hibi,
LöschenAndrea und ich sind bis jetzt die Einzigen bei Amazon, die 3 Sterne vergeben haben...;) Ich habe da abgerundet....da ich für den verlorenen Liebesbrief nur 4 Sterne gegeben habe und der war sooo viel besser...
Du list bei Picoult mit? Fein, dann schreibe ich dich gleich dazu!
Alles Liebe
Martina
Liebe Martina,
AntwortenLöschenauch eine sehr schöne Rezi. Ich fand es diemal recht schwer, das Ganze einzuordnen und deie Rezi zu schreiben.
Aber bei allen Teilen der Schwestern-Reihe hat mir bisher der Gegenwartsstrang nicht so richtig gefallen, auch hier wieder nicht. Gut, 2 Sterne würde ich jetzt nicht nur für CeCe vergeben, vielleicht 3. :)
Hier fehlte es mir auch an Spannung, denn sie hat ja das Geheimnis um das Foto recht schnell gelöst.
Von der Sache mit Ace hatte ich mir auch deutlich mehr versprochen. Vielleicht sollte es für CeCe nur ein Anhaltspunkt sein betreffs ihrer sexuellen Orientierung, ich weiß nicht.
Da hoffen wir mal auf Tiggy!
Liebe Grüße von Conny
Liebe Conny,
Löschenmich konnte der Gegenwartsstrang überhaupt nicht abholen. Dass es keine Liebesgeschichte gab, störte mich nicht, aber ich konnte hier keine Emotionen spüren. Dafür war der Vergangenheitsstrang sehr emotional! Sie kann es ja...
Liebe Grüße
Martina
Von der Autorin kenne ich noch gar nichts, obwohl mir ihr Name natürlich etwas sagt. Sicherlich stolpere ich noch öfter über einen ihrer Titel. Schade, dass dich das Buch nicht so ganz überzeugen konnte.
AntwortenLöschenNeri, Leselaunen
www.leselaunen.net
Liebe Martina
AntwortenLöschenIch habe nur ganz wenig quergelesen, weil ich mich nicht zu sehr beeinflussen lassen will (das Buch lese ich im Dezember mit Janine).
Schade, dass dich der Band nicht überzeugen konnte, neugierig bin ich aber trotzdem und vielleicht kann ich der "Perlenschwester" ja mehr abgewinnen, als du. Ich hoffe es zumindest sehr :-)
Alles Liebe dir
Livia
Liebe Livia,
Löschennur Andrea und ich waren etwas enttäuscht und das bezieht sich ganz alleine auf den Gegenwartsstrang. Den anderen in der LR hat das Buch besser gefallen...also...viel Spaß damit! Und ich bin nun auf iene Meinung gespannt!
Alles Liebe
Martina
Hallo Martina,
AntwortenLöschendas haben wir mal wieder sehr ähnlich empfunden. In der Gegenwart bin ich bei 2-3 Sternen, die Vergangenheit hat sich ihre 5 Sterne verdient. Daher sind's im Endeffekt 4 geworden. :) CeCe habe ich auch nicht wiedererkannt. Sie war in 'ihrem' Buch so anders.
Liebe Grüße,
Nicole